Neue Perikopenreihe - innerkath. Seitenstück

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Bernado
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Re: Neue Perikopenreihe - innerkath. Seitenstück

Beitrag von Bernado »

Niels hat geschrieben: "Wurde" - muss man sagen, denn Angelus Häußling OSB, Benediktiner der Abtei Maria Laach ([Punkt]), ist Jg. 1932 und hat seinen Zenit (Gott sei Dank) längst überschritten.
Maria Laach hat unbestreitbar eine Zeit lang eine positive Rolle gespielt - ich denke, ihr Niedergang fällt zeitlich mit dem Umschlag/Niedergang der allgemeinen liturhgischen Bewegung zusammen. Heute sind sie noch nicht einmal mehr ein Schatten ihrer selbst.
ad-fontes hat geschrieben:Aber er wird nicht müde zu betonen, daß "das Zweite vatikanische Konzil ein rechtsgültiges ökumenisches Konzil war", dessen Beschlüsse zu respektieren sind (Zitat aus dem Kopf; findet sich mehrfach in seinem Oeuvre).
Da muß man ja auch gar nicht mit ihm streiten. Er soll nur klar sagen, was er als "Beschlüsse" (und nicht etwa als pastorale Exhortationen) vesteht und welchen Inhalt er ihnen da beilegt, wo sie mehrdeutig formuliert sind. Ansonsten stellt diese Sorte als "Beschlüsse" des 2. Vatikanums immer ihre höchst private (freilich im Zitierkartell abgestützte) Meinung heraus.

@ad-fontes: Du scheinst ja beruflich verpflichtet zu sein, das Zeugs zumindest anzulesen. Kannst Du ein paar Sachen benennen, mit denen zu befassen sich lohnt? Da wird so viel geschrieben, promoviert und habilitiert, daß es eine Lust ist, und jedemal müssen Bäume dafür sterben - ich habe keinen Nerv, mir das systematisch anzutun und finde bei fast allem, was der Zufall mir (meistens auf dem Umweg über Äußerungen in den Medien) in die Hände spielt, meine Minus-Erwartungen bestätigt.
„DIE SORGE DER PÄPSTE ist es bis zur heutigen Zeit stets gewesen, dass die Kirche Christi der Göttlichen Majestät einen würdigen Kult darbringt.“ Summorum Pontificum 2007 (http://www.summorum-pontificum.de/)

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Robert Ketelhohn
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Re: Neue Perikopenreihe - innerkath. Seitenstück

Beitrag von Robert Ketelhohn »

Bernado hat geschrieben:Aber Pius V. und seine Kommission wollte beim Missale genau das, was Häußling verabscheut: Eine "Liturgie, die ... aus Pietät weitertradiert" wird, so gut, wie man die Tradition erschließen konnte.
ceterum pietatem erga parentem majoresque despicere diaboli est.
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Robert Ketelhohn
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Re: Neue Perikopenreihe - innerkath. Seitenstück

Beitrag von Robert Ketelhohn »

ad-fontes hat geschrieben:
Niels hat geschrieben: "Wurde" - muss man sagen, denn Angelus Häußling OSB, Benediktiner der Abtei Maria Laach ([Punkt]), ist Jg. 1932 und hat seinen Zenit (Gott sei Dank) längst überschritten.
Aber er wird nicht müde zu betonen, daß "das Zweite vatikanische Konzil ein rechtsgültiges ökumenisches Konzil war", dessen Beschlüsse zu respektieren sind (Zitat aus dem Kopf; findet sich mehrfach in seinem Oeuvre).
So z.B. bei seiner Besprechung von Ratzinger, "Der Geist der Liturgie", den er verklausuliert als unredlichen, gegen die Grundsätze der Wissenschaft arbeitenden Professor und "hohen Kurialbeamten" attakiert.
Nach Lektüre obiger Zitate kann ich bloß sagen: Der Mann ist nicht satisfaktionsfähig.
Ich glaube nicht, daß ich über »Guten Tag« und ein unehrliches »Auf Wiedersehen«
hinaus mit ihm irgend etwas zu kommunizieren hätte.

Niels hat geschrieben:Angelus Häußling OSB, Benediktiner der Abtei Maria Laach ([Punkt]), ist Jg. 1932 und hat seinen Zenit (Gott sei Dank) längst überschritten.
Requiescat in pace.
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ad-fontes
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Re: Neue Perikopenreihe - innerkath. Seitenstück

Beitrag von ad-fontes »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:
ad-fontes hat geschrieben:
Niels hat geschrieben: "Wurde" - muss man sagen, denn Angelus Häußling OSB, Benediktiner der Abtei Maria Laach ([Punkt]), ist Jg. 1932 und hat seinen Zenit (Gott sei Dank) längst überschritten.
Aber er wird nicht müde zu betonen, daß "das Zweite vatikanische Konzil ein rechtsgültiges ökumenisches Konzil war", dessen Beschlüsse zu respektieren sind (Zitat aus dem Kopf; findet sich mehrfach in seinem Oeuvre).
So z.B. bei seiner Besprechung von Ratzinger, "Der Geist der Liturgie", den er verklausuliert als unredlichen, gegen die Grundsätze der Wissenschaft arbeitenden Professor und "hohen Kurialbeamten" x attakiert.
x Ich vergaß hier einzufügen, wo sinngemäß noch stand: "der es besser wissen müßte" (im Sinne des II. Vatikanums).

So spannend wie die Bibliothek von Maria Laach auch ist, aber mit Häußling als Bibliothekar? :hmm:
Vergeht einem ja schon bei der Vorstellung die Lust, nach Titeln zu fragen.

Erinnert mich an Jorge de Burgos.
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)

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ad-fontes
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Re: Neue Perikopenreihe - innerkath. Seitenstück

Beitrag von ad-fontes »

Bernado hat geschrieben: Kannst Du ein paar Sachen benennen, mit denen zu befassen sich lohnt?
Zu welchem (Unter-)Thema denn?
Bernado hat geschrieben:Da wird so viel geschrieben, promoviert und habilitiert, daß es eine Lust ist, und jedemal müssen Bäume dafür sterben - ich habe keinen Nerv, mir das systematisch anzutun und finde bei fast allem, was der Zufall mir (meistens auf dem Umweg über Äußerungen in den Medien) in die Hände spielt, meine Minus-Erwartungen bestätigt.
Das dachte ich mir Anfang letzter Woche auch. Viele Verlage setzen immer mehr auf die hundert-xte "Einführung in die". Ansonsten mein Eindruck: Die meisten Neuerscheinungen sind das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt wurden. Andererseits findet sich hier und da auch mal eine Perle; selbst bei Mehr oder Weniger-Häretikern.
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)

conscientia
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Re: Neue Perikopenreihe - innerkath. Seitenstück

Beitrag von conscientia »

Joseph hat geschrieben:Re: Atheistischer Pfarrer
conscientia hat geschrieben:
Im Allgemeinen gilt: Es ist falsch, sich über die Positionen von Personen aufzuregen, bevor man deren Texte oder Publikationen (möglichst) im Original zur Kenntnis genommen, d. h. sorgfältig gelesen, hat.
Conscientia, das hier ist ein Forum. Sollte jeder, bevor er antworten darf, erst alle möglichen Quellen studieren müssen, könnte der Laden hier dicht machen.... Wenn ich einen Hundeknoddel auf der Straße liegen sehe muß ich auch nicht erst einen Stock hinein stecken um zu recherchieren ob es ein Hundeschiß ist....
Stephen Dedalus hat geschrieben:
Joseph hat geschrieben:Beitrag Re: Atheistischer Pfarrer
Joseph hat geschrieben:
Conscientia, das hier ist ein Forum. Sollte jeder, bevor er antworten darf, erst alle möglichen Quellen studieren müssen, könnte der Laden hier dicht machen....
Joseph hat geschrieben:
SD hat geschrieben:Beitrag Re: Atheistischer Pfarrer
Stephen Dedalus hat geschrieben:
Ein bißchen Nachdenken würde manchmal schon reichen...
NACHDENKEN? Wo kämen wir denn dahin? Das kostet doch Strom den Computer während des Nachdenkens leer laufen zu lassen...... ehem.
Gruß
Joseph
@alle: Dem kann ich mich nur anschließen.
Wenn Personen, die ein wenig in einem theologischen Spezialthema belesen sind, sich in einer Weise, wie das in diesem Diskussionsstrang geschehen ist, über andere Personen und über Sachthemen äußern - wirft das ein insgesamt sehr trübes Licht auf die Positionen, die sie vertreten.
Ich frage mich wirklich, wer hier Meriten erworben hat im Bereich der Augustinusforschung oder der Erforschung der Theologiegeschichte der katholischen Aufklärung oder des Stundengebets - Bernado, Niels, Robert, ad-fontes oder die genannten Herren Klöckener, Kranemann und Häußling.

Wer wie Bernado schreibt:
Bernado hat geschrieben: Da wird so viel geschrieben, promoviert und habilitiert, daß es eine Lust ist, und jedemal müssen Bäume dafür sterben - ich habe keinen Nerv, mir das systematisch anzutun und finde bei fast allem, was der Zufall mir (meistens auf dem Umweg über Äußerungen in den Medien) in die Hände spielt, meine Minus-Erwartungen bestätigt.
zeigt, dass er Regeln gedanklicher und geistiger Auseinandersetzung bewusst bricht (sich nur mit dem auseinanderzusetzen, was im der Zufall zuträgt) und gar nicht gewillt ist zu einer Auseinandersetzung und zu einem Streit, der Früchte für eine einvernehmliche, Einheit der Kirche wahrende Lösung trägt.

Ich halte es für menschlich ganz und gar unqualifiziert, einem älteren Benediktiner nachzusagen, er habe "Gott sei Dank" seinen Zenit schon überschritten, was einen anderen Forumsteilnehmer dazu ermutigt, ihm ein R.I.P. nachzusagen, obwohl der Mann noch am Leben ist und eines seelsorgerlichen Amtes waltet.
Welch eine inhaltliche Verbohrtheit, wegen der fachlichen Positionen eines Bibliothekars die Bibliothek nicht mehr benutzen zu wollen!

Was wäre eigentlich geschehen, wenn ich gewagt hätte, in einem solchen Ton meine Ansichten über Benedikt XVI., Ebf. Lefebvre oder Prälat Gamber zu äußern?

Bislang war ich geneigt, Verständnis zu entwickeln für manche Ansichten, die die Anhänger des "außerordentlichen Ritus" vertreten; damit ist es wegen des Mangels an fachlich-inhaltlicher Sachlichkeit und menschlich-geistlicher Größe, den ihr hier zeigt, nunmehr vorbei. Wer so argumentiert, dessen Positionen können letztendlich nichts taugen.

Werdet also glücklich in Euren Schützengräben.

Gute Nacht!

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ad-fontes
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Re: Neue Perikopenreihe - innerkath. Seitenstück

Beitrag von ad-fontes »

@conscientia: Wäre das, was dich stört, nicht auch ein Argument zu bleiben?

Würde mich freuen. :ja:

Viele Grüße
AF


P.S. Wie denkst du über die Laacher Krypta-Messen? Ihre Bedeutung für die Liturgiereform.
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ad-fontes
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Re: Neue Perikopenreihe - innerkath. Seitenstück

Beitrag von ad-fontes »

ad-fontes hat geschrieben: Vergeht einem ja schon bei der Vorstellung die Lust, nach Titeln zu fragen.
conscientia hat geschrieben: Einheit der Kirche wahrende Lösung
Der gefühlte Bruch artikuliert sich bisweilen eruptiv.

Haben wir einen Glaubensbruch oder "nur" einen Mentalitätsbruch in der Kirche resp. Christenheit?

(Könnte glatt zu einem eigenen Thema taugen.)
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Re: Neue Perikopenreihe - innerkath. Seitenstück

Beitrag von ad-fontes »

Bernado hat geschrieben: Kannst Du ein paar Sachen benennen, mit denen zu befassen sich lohnt?
Kurzweilig ist z. B. dieses Bändchen mit fünf Aufsätzen (von Häußling bis Mosebach):
Liturgie, Ritual und Frömmigkeit und die Dynamik symbolischer Ordnungen, hrsg. von Helwig Schmidt-Glintzer (Wolfenbütteler Hefte 19), Wiesbaden 2006.
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Niels
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Re: Neue Perikopenreihe - innerkath. Seitenstück

Beitrag von Niels »

ad-fontes hat geschrieben:
Bernado hat geschrieben: Kannst Du ein paar Sachen benennen, mit denen zu befassen sich lohnt?
Kurzweilig ist z. B. dieses Bändchen mit fünf Aufsätzen (von Häußling bis Mosebach):
Liturgie, Ritual und Frömmigkeit und die Dynamik symbolischer Ordnungen, hrsg. von Helwig Schmidt-Glintzer (Wolfenbütteler Hefte 19), Wiesbaden 2006.
Ja, das ist interessant - das habe ich deshalb in der UB komplett kopiert.
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ad-fontes
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Re: Neue Perikopenreihe - innerkath. Seitenstück

Beitrag von ad-fontes »

Niels hat geschrieben:
ad-fontes hat geschrieben:
Bernado hat geschrieben: Kannst Du ein paar Sachen benennen, mit denen zu befassen sich lohnt?
Kurzweilig ist z. B. dieses Bändchen mit fünf Aufsätzen (von Häußling bis Mosebach):
Liturgie, Ritual und Frömmigkeit und die Dynamik symbolischer Ordnungen, hrsg. von Helwig Schmidt-Glintzer (Wolfenbütteler Hefte 19), Wiesbaden 2006.
Ja, das ist interessant - das habe ich deshalb in der UB komplett kopiert.
Vor allem der Nachweis Häußlings für die Richtigkeit der "Liturgiereform" mit Verweis auf Pius X., den 9.(?) Sonntag nach Pfingsten und den 1. Weltkrieg.. :roll:
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Bernado
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Re: Neue Perikopenreihe - innerkath. Seitenstück

Beitrag von Bernado »

ad-fontes hat geschrieben:Kurzweilig ist z. B. dieses Bändchen mit fünf Aufsätzen (von Häußling bis Mosebach):
Liturgie, Ritual und Frömmigkeit und die Dynamik symbolischer Ordnungen, hrsg. von Helwig Schmidt-Glintzer (Wolfenbütteler Hefte 19), Wiesbaden 2006.
Danke - schon bestellt.
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ad-fontes
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Re: Neue Perikopenreihe - innerkath. Seitenstück

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Bernado hat geschrieben: Maria Laach hat unbestreitbar eine Zeit lang eine positive Rolle gespielt - ich denke, ihr Niedergang fällt zeitlich mit dem Umschlag/Niedergang der allgemeinen liturhgischen Bewegung zusammen.
Die als Doppelung zum Konventsamt gefeierte sog. "Krypta-Messe" (ab 1921) steht wohl am Ausgangspunkt der Umsetzung des Mißverständisses von circumadstantes als "die im Kreis Umstehenden" in die liturgische Praxis, indem sich die Nichtzelebranten hinter dem Altar, aber diesem zugewandt, postierten.
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