Joseph hat geschrieben:Re: Atheistischer Pfarrer
conscientia hat geschrieben:
Im Allgemeinen gilt: Es ist falsch, sich über die Positionen von Personen aufzuregen, bevor man deren Texte oder Publikationen (möglichst) im Original zur Kenntnis genommen, d. h. sorgfältig gelesen, hat.
Conscientia, das hier ist ein Forum. Sollte jeder, bevor er antworten darf, erst alle möglichen Quellen studieren müssen, könnte der Laden hier dicht machen.... Wenn ich einen Hundeknoddel auf der Straße liegen sehe muß ich auch nicht erst einen Stock hinein stecken um zu recherchieren ob es ein Hundeschiß ist....
Stephen Dedalus hat geschrieben:Joseph hat geschrieben:Beitrag Re: Atheistischer Pfarrer
Joseph hat geschrieben:
Conscientia, das hier ist ein Forum. Sollte jeder, bevor er antworten darf, erst alle möglichen Quellen studieren müssen, könnte der Laden hier dicht machen....
Joseph hat geschrieben:SD hat geschrieben:Beitrag Re: Atheistischer Pfarrer
Stephen Dedalus hat geschrieben:
Ein bißchen Nachdenken würde manchmal schon reichen...
NACHDENKEN? Wo kämen wir denn dahin? Das kostet doch Strom den Computer während des Nachdenkens leer laufen zu lassen...... ehem.
Gruß
Joseph
@alle: Dem kann ich mich nur anschließen.
Wenn Personen, die ein wenig in einem theologischen Spezialthema belesen sind, sich in einer Weise, wie das in diesem Diskussionsstrang geschehen ist, über andere Personen und über Sachthemen äußern - wirft das ein insgesamt sehr trübes Licht auf die Positionen, die sie vertreten.
Ich frage mich wirklich, wer hier Meriten erworben hat im Bereich der Augustinusforschung oder der Erforschung der Theologiegeschichte der katholischen Aufklärung oder des Stundengebets - Bernado, Niels, Robert, ad-fontes oder die genannten Herren Klöckener, Kranemann und Häußling.
Wer wie Bernado schreibt:
Bernado hat geschrieben: Da wird so viel geschrieben, promoviert und habilitiert, daß es eine Lust ist, und jedemal müssen Bäume dafür sterben - ich habe keinen Nerv, mir das systematisch anzutun und finde bei fast allem, was der Zufall mir (meistens auf dem Umweg über Äußerungen in den Medien) in die Hände spielt, meine Minus-Erwartungen bestätigt.
zeigt, dass er Regeln gedanklicher und geistiger Auseinandersetzung bewusst bricht (sich nur mit dem auseinanderzusetzen, was im der Zufall zuträgt) und gar nicht gewillt ist zu einer Auseinandersetzung und zu einem Streit, der Früchte für eine einvernehmliche, Einheit der Kirche wahrende Lösung trägt.
Ich halte es für menschlich ganz und gar unqualifiziert, einem älteren Benediktiner nachzusagen, er habe "Gott sei Dank" seinen Zenit schon überschritten, was einen anderen Forumsteilnehmer dazu ermutigt, ihm ein R.I.P. nachzusagen, obwohl der Mann noch am Leben ist und eines seelsorgerlichen Amtes waltet.
Welch eine inhaltliche Verbohrtheit, wegen der fachlichen Positionen eines Bibliothekars die Bibliothek nicht mehr benutzen zu wollen!
Was wäre eigentlich geschehen, wenn ich gewagt hätte, in einem solchen Ton meine Ansichten über Benedikt XVI., Ebf. Lefebvre oder Prälat Gamber zu äußern?
Bislang war ich geneigt, Verständnis zu entwickeln für manche Ansichten, die die Anhänger des "außerordentlichen Ritus" vertreten; damit ist es wegen des Mangels an fachlich-inhaltlicher Sachlichkeit und menschlich-geistlicher Größe, den ihr hier zeigt, nunmehr vorbei. Wer so argumentiert, dessen Positionen können letztendlich nichts taugen.
Werdet also glücklich in Euren Schützengräben.
Gute Nacht!