Wie sag ichs meinem Pfarrer?

Allgemein Katholisches.
regina 32
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Beitrag von regina 32 »

Meine Güte,

heute kam eine Einladung an die Kindergartenkinder (bzw. ein Apell :-) zum Erntedankgottesdienst.

Ist ja auch eine Gute Idee, ABER:

Warum kommt man auf die Idee den Gottesdienst für Kinder ab 3 Jahre und älter um 18:00 abends anzusetzen????

Meine Kinder gehen spätestens um 18:30 ins Bett, wie soll ich da bitte mit denen um 18:00 zum Gottesdienst latschen und dann noch heil ohne gequengel zurück kommen????


(manchmal wärs doch besser, Pfarrer dürften Familie haben, dann kämen die nicht auf so bescheidene Ideen)



Edit. Tippfehler raus ;D Edit, zweiten peinlichen Tippfehler auch noch raus...
Zuletzt geändert von regina 32 am Donnerstag 25. September 2008, 07:43, insgesamt 2-mal geändert.

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Niels
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Beitrag von Niels »

Eiladung
:shock:
;)
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cantus planus
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Beitrag von cantus planus »

Niels hat geschrieben:
Eiladung
:shock:
;)
Is doch Erntedank. Oder?


:mrgreen:
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‎Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky

regina 32
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Beitrag von regina 32 »

Ich hab Herrn XX eine Kurze Mail geschrieben....



Hallo Herr XXXX,

herzlichen Dank für die Einladung zum Erntedankfest am Samstag Abend um 18:00

Um diese Uhrzeit gehen jedoch meine Kinder zu Bett . Sie schlafen spätestens um 19:00 19:20 ein und würden einen so spät angesetzten Gottesdienst nicht mehr durchhalten. Vielleicht könnten Sie ja den Gottesdienst nächstes Jahr etwas früher ansetzen? (ich denke da würden sich auch andere Eltern drüber freuen) Dann werden wir gerne kommen

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Niels
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Beitrag von Niels »

Wann ist denn bei Euch der Martinszug? Auch so spät?
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regina 32
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Beitrag von regina 32 »

letztes Jahr war er früher, aber es können ja noch Überraschungen kommen.... :/

Nueva
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Beitrag von Nueva »

Oh Mann, euer Pfarrer scheint ja wirklich wenig Ahnung vom Familienleben zu haben. Wahrscheinlich hat er bei dem 18.00h Termin an dieberufstätigen Eltern gedacht, die dann auch dabeisein könnten.
Auch wenn es Kinder gibt, die um 18.30h noch lange nicht im Bett sind, so liegt der Termin dennoch ziemlich ungünstig.

Raimund J.
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Beitrag von Raimund J. »

Ich möchte wetten zu fast jeden anderen Termin hätten sich genauso Mütter u. Väter gemeldet die die festgelegte Uhrzeit aus irgendwelchen Gründe absolut unpassend gefunden hätten. Vielleicht hat ja sogar der Pfarrgemeinderat den Termin vorgeschlagen?
Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.
Nec laudibus, nec timore

regina 32
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Beitrag von regina 32 »

Natürlich gibt es immer Eltern / Kinder, denen es um irgendeine Uhrzeit ungelegen ist, aber für ein 3-Jähriges Kind einen Termin um 18:00 abends anzusetzen (und der Gottesdienst dauert bei Ihm mindestens 1 Stunde) find ich einfach zu spät, auch wenn man die Konzentrationsfähigkeit der Kinder mit in Betracht zieht..


Bin gespannt, ob er sich meldet

Raphaela
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Beitrag von Raphaela »

regina 32 hat geschrieben:Natürlich gibt es immer Eltern / Kinder, denen es um irgendeine Uhrzeit ungelegen ist, aber für ein 3-Jähriges Kind einen Termin um 18:00 abends anzusetzen (und der Gottesdienst dauert bei Ihm mindestens 1 Stunde) find ich einfach zu spät, auch wenn man die Konzentrationsfähigkeit der Kinder mit in Betracht zieht..


Bin gespannt, ob er sich meldet
Ein Gottesdienst für kleine Kinder von mindestens einer Stunde? :hmm: :shock:
Naja, spätestens, wenn es nach einer halben Stunde laut ist, merkt er, dass dies viel zu lange für Kinder ist. 8)

regina 32
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Beitrag von regina 32 »

Das genau ist der Grund für den ganzen Thread hier, ihm fehlt da einfach das Fingerspitzengefühl, idR. sind Familiengottesdienste (bei denen eine schriftliche Einladung - und damit auch die Aufforderung zu kommen an alle Kindergartenkinder geht ) nicht 1 Stunde, sondern 1.5 Stunden lang, (wenn schon mal die Familien da sind, muss man es ausnützen :/

Die Folge, ich geh mit meinen nicht in den Gottesdienst, bändige mal ein zwei Kinder 1,5 Studnen lang, dann bist Du in Schweiß gebadet und keiner der Familie hat den Gottesdienst mitbekommen.....

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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn »

regina 32 hat geschrieben:bändige mal ein zwei Kinder 1,5 Stunden lang, dann bist Du in Schweiß gebadet und keiner der Familie hat den Gottesdienst mitbekommen.....
Bei mir sind’s vier. Wo ist das Problem?
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regina 32
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Beitrag von regina 32 »

eines davon hat Asperger-Autismus

Nueva
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Beitrag von Nueva »

Da hast du eine Aufgabe! Ist bestimmt nicht leicht für dich.
Aber zurück zu deinem Pfarrer. Kannst du nicht einen GEsprächstermin mit ihm vereinbaren? Oder lad ihn doch zu euch nach Hause ein, möglichst gegen 17.30h, damit er noch euer Abendritua lmitbekommt. Dann kannst du ihm ja erklären, weshalb 18.00h für manche Familien ungünstig ist. Woher soll er denn wissen, wie Familienleben abläuft?

ad_hoc
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Beitrag von ad_hoc »

Woher soll er denn wissen, wie Familienleben abläuft?
Ich dachte immer, auch Pfarrer wachsen im Normalfall in Familien auf. :shock:

Gruß, ad_hoc
quidquid cognoscitur, ad modum cognoscentis cognoscitur (n. Thomas v. Aquin)

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Linus
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Beitrag von Linus »

ad_hoc hat geschrieben:
Woher soll er denn wissen, wie Familienleben abläuft?
Ich dachte immer, auch Pfarrer wachsen im Normalfall in Familien auf. :shock:

Gruß, ad_hoc
Tja als Innensicht mag das leider nicht unbedingt reichen. Als Kind lebt sichs einfacher in der Familie als Erwachsener, der das auch managen soll.
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
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iustus
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Beitrag von iustus »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:
regina 32 hat geschrieben:bändige mal ein zwei Kinder 1,5 Stunden lang, dann bist Du in Schweiß gebadet und keiner der Familie hat den Gottesdienst mitbekommen.....
Bei mir sind’s vier. Wo ist das Problem?
Könnte es am Ritus liegen? ;)

*duckundweg*

Nueva
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Beitrag von Nueva »

ad_hoc hat geschrieben:
Woher soll er denn wissen, wie Familienleben abläuft?
Ich dachte immer, auch Pfarrer wachsen im Normalfall in Familien auf. :shock:

Gruß, ad_hoc
Das liegt doch auch schon etliche Jahre zurück. Und wenn: Er kennt nur die Famiile aus Sicht eines Heranwachsendes, aber nicht die Sicht der Eltern. Außerdem gestaltet sich das Familienleben sehr unterschiedlich und es wäre schon schön, wenn sich ein Pfarrer für die Lebenssituation seiner Familien in der PFarreri interssieren und auch kennen würde. Aus seiner Erfahrung kann er ja nicht unbedingt auf andere Familien schließen.

Gerhard
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Beitrag von Gerhard »

Kinder haben leider oft andere Interessenschwerpunkte. Hier sind die Eltern und die ganze Gemeinde gefordert, die dem Heranwachsenden die Kirche als eine beschützende und liebende Einheit zu demonstrieren hat. Leider ist in vielen Gemeinden das Gegenteil gang und gäbe.
"Ad Deum, qui laetificat juventutem meam."

Allons
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Beitrag von Allons »

Vielleicht sollte ein anonymer Gutmensch dem Kollechen mal ne Mail schreiben, dass wir seit 10 Seiten schon über ihn in überregionalen katholischen Forum kreuzgang.org diskutieren ? ;D

Gruß Allons!

Nueva
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Beitrag von Nueva »

Von Kollege zu Kollege, wie wär's, Gerhard?

Gerhard
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Beitrag von Gerhard »

Verantwortung ist ein großes Wort.
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regina 32
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Beitrag von regina 32 »

Gerhard hat geschrieben:Kinder haben leider oft andere Interessenschwerpunkte. Hier sind die Eltern und die ganze Gemeinde gefordert, die dem Heranwachsenden die Kirche als eine beschützende und liebende Einheit zu demonstrieren hat. Leider ist in vielen Gemeinden das Gegenteil gang und gäbe.
DAS liegt aber leider oft auch mit an solchen Pfarrern, und das ärgert mich so, wenn ich die Kommunionkinder vergraule, braucht es Jahre, bis (falls überhaupt) sie je wieder freiwillig eine Kirche betreten....


Hej, wenn Ihr das hier meldet, dann weiss er genau, wer das hier geschrieben hat :/ DAnn werd ich Exkomuniziert....

Gerhard
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Beitrag von Gerhard »

Ich denke, dass liegt mehr an den Laien. Ein Kind (9 Jahre) will nicht mehr zum Ministrantenunterricht, da dieser für ihn unattraktiv ist. Er ist dieses Jahr zur Kommunion gegangen und genießt den Unterricht des Vikars.

Ich kenne weitere Kinder (12 Jahre), die die Kommunionkatechese (von Laien) durchlaufen haben, bei denen aber so gut wie nichts hängen geblieben ist.
"Ad Deum, qui laetificat juventutem meam."

Allons
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Beitrag von Allons »

Gerhard hat geschrieben:Welchen Gutmenschen meinst du? Unterstellungen mag Paul Heliosch nicht.
Moin, das war gänzlich unpersönlich gemeint. Mich faszinierte der Gedanke, dass der Betroffene sich mit kardinalsroten Ohren den Thread entlanghangelt.

regina 32
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Beitrag von regina 32 »

Es ist nur so, dass seitdem Er da ist sich die Ministrantenzahl stark verringert hat (und Nachkommende sind nicht in Sicht) nur noch ca 25% der Ministranten sind geblieben.

Schade

Gerhard
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Beitrag von Gerhard »

@Allons: Ist das christlich?
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Gerhard
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Beitrag von Gerhard »

regina 32 hat geschrieben:Es ist nur so, dass seitdem Er da ist sich die Ministrantenzahl stark verringert hat (und Nachkommende sind nicht in Sicht) nur noch ca 25% der Ministranten sind geblieben.

Schade
Wer ist "Er"? Der Antichrist?
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regina 32
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Beitrag von regina 32 »

Gerhard hat geschrieben:[

Wer ist "Er"? Der Antichrist?
nein, Hochwürden :mrgreen:

Gerhard
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Beitrag von Gerhard »

Ein leidiges Thema.

Kinder sind ja so schnell verletzbar ;) Vielleicht liebe ich sie gerade deshalb.
"Ad Deum, qui laetificat juventutem meam."

regina 32
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Beitrag von regina 32 »

Sagt mal, Themenwechsel,
Nichts desto trotz geht es immer noch um besagten Pfarrer.

Meine Tochter hat nun das Glück nicht vor Ort, sondern in der Nachbargemeinde in die Schule zu gehen...

Kann sie dort auch zur kommunion gehen? oder MUSS sie hier gehen?

Gerhard
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Beitrag von Gerhard »

Liebe Regina32,

wir haben bei uns im Pastoralverbund einen Fall gehabt, da ist jemand in einer Nachbarpfarrei des Pastoralverbunds zur 1. Hl. Kommunion gegangen.

Es scheint also möglich zu sein.

lg
Gerhard
"Ad Deum, qui laetificat juventutem meam."

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