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Beruf nach Theologiestudium

Verfasst: Mittwoch 23. Dezember 2009, 18:26
von azs
Salvete,

was für Berufe (inner- wie auch außerkirchlich) üben römisch-katholische Theologen aus, die nicht in den Klerikerstand eintreten?

Liebe Grüße
azs

Re: Beruf nach Theologiestudium

Verfasst: Mittwoch 23. Dezember 2009, 18:32
von cantus planus
Zur innerkirchlichen Lage: entweder wird man Priester oder hauptamtlicher Diakon, oder man lässt es bleiben. Die guten Stellen im Generalvikariat werden alle unter der Hand weitergereicht - und die Stellen für Laien in der Pastoral stehen derzeit auf mehr als nur tönernen Füßen. In einigen Diözesen ist totaler Einstellstop. Außerdem sollte man sich fragen, ob sich 12 Semester Theologie lohnen, um in der Pastoralrunde Kaffee zu kochen und ansonsten Kinder zu belustigen. Das ist jetzt kein Witz!

Außerhalb der Kirche kann man im Medienbereich (sehr viele arbeitslose PR-Profis und Medienwissenschaflter), im Bibliotheks- und Archivwesen (kaum Stellen, Zusatzausbildung oder sogar Promotion notwendig, riesige Konkurrenz durch arbeitslose Archivare und Bibliothekare, schlechtes Gehalt), Erwachsenenbildung (kaum noch feste Stellen, oft mieses Gehalt), Schuldienst (nur Religion als Unterrichtsfach ist nicht zu empfehlen) oder auch in anderen Bereichen arbeiten. Vielleicht können unsere Theologen hier dazu mehr sagen.

Fakt ist aber: wer unbedingt Theologie studieren will, sollte eine feste Stelle in der Kirche sicher haben - oder einen Brotberuf erlernen und Theologie aus persönlichem Interesse studieren. In den nächsten Jahren wird es stellenmäßig in der Kirche katastrophal bergab gehen. Das ist jetzt schon der Fall, aber es multipliziert sich mittlerweile im Jahrestakt. Und ich sage das nicht aus Schwarzmalerei, sondern aus Innenansicht eines wohlhabenden Erzbistums. Woanders ist es jetzt schon viel schlechter. Jetzt noch ein Studium der Theologie mit dem Ziel "hauptamlicher Laientheologe" zu beginnen, ist Wahnsinn (gilt allerdings auch für Kirchenmusik).

Theologie studiert man aus Berufung. Wohlhabend wird man damit nicht (mehr). Theologe als Brotberuf außerhalb der Kirche ist recht... optimistisch.

Re: Beruf nach Theologiestudium

Verfasst: Mittwoch 23. Dezember 2009, 18:51
von Raimund J.
Meine bescheidene Meinung dazu ist: Wer unbedingt etwas studieren will (egal ob Theologie, Philosophie, Afrikanistik oder Sinologie) soll das machen. Wer unbedingt auf einen sicheren Job aus ist, soll Bestattungsunternehmer werden. ;)

Das mit den raren Stellen bei der Kirche sehe ich nicht ganz so düster wie Cantus. Da sich die Kirche in Zukunft kaum mehr erlauben kann Priester in Jobs zu beschäftigen für die man nicht unbedingt geweiht sein muss, werden auch wieder entsprechende Stellen zu besetzen sein.

Re: Beruf nach Theologiestudium

Verfasst: Mittwoch 23. Dezember 2009, 18:53
von cantus planus
Davon gehe ich absolut nicht aus, da die Zahl der aktiven Gläubigen zumindest deutlich, wenn nicht dramatisch zurückgehen wird. Daher besteht einfach nicht mehr die Notwendigkeit für viele heute existierenden Stellen. Ob man sich den Irrsinn in den "Pastoralen Räumen" oder "Seelsorgeregionen" dann noch antun will, sei jedem selbst überlassen.

Im Prinzip sehe ich es wie du: wenn jemand unbedingt etwas studieren will, soll er es tun. Wer sich aber auf die Kirche als Arbeitgeber verlässt, hat eine entscheidende Entwicklung nicht mitbekommen. Ich verkneife mir jetzt einen erneuten Vortrag über die derzeit laufende systematische Zerstörung.

Ferner ist zu bedenken: kirchentreue Theologen finden in der Kirche nach wie vor in die meisten Bereiche nicht hinein.

Re: Beruf nach Theologiestudium

Verfasst: Mittwoch 23. Dezember 2009, 18:59
von Linus
cantus planus hat geschrieben:Außerhalb der Kirche kann man im Medienbereich (sehr viele arbeitslose PR-Profis und Medienwissenschaflter), im Bibliotheks- und Archivwesen (kaum Stellen, Zusatzausbildung oder sogar Promotion notwendig, riesige Konkurrenz durch arbeitslose Archivare und Bibliothekare, schlechtes Gehalt), Erwachsenenbildung (kaum noch feste Stellen, oft mieses Gehalt), Schuldienst (nur Religion als Unterrichtsfach ist nicht zu empfehlen) oder auch in anderen Bereichen arbeiten. Vielleicht können unsere Theologen hier dazu mehr sagen.
In Österreich braucht man einen in einem Kanon festgeschriebenen Grundberuf um Psychotherapeut werden zu können - Theologe zählt dazu. Nicht umsonst sind etliche (laiisierte) Priester auch Psychotherapeuten.

Zur PR Stimmt völlig. Meine Schwester ist zwar nur "Halbschuhstheologin" (Seminar für Kirchliche Berufe berufsziel Pastoralassisteuse) arbeitete aber einige Jahre bei einem großen PR Unternehmen in Ö, das gut 1/3 theologisch geschultes Personal hatte- inzwischen hat sie ihren eigenen PR-Laden aufgemacht. Zitat von ihr: "Viel theologisches kann ich hier zwar nicht verwerten, aber den Umgang mit Menschen, den hat man mir da schon beigebracht."

Re: Beruf nach Theologiestudium

Verfasst: Mittwoch 23. Dezember 2009, 19:06
von Raimund J.
cantus planus hat geschrieben:Davon gehe ich absolut nicht aus, da die Zahl der aktiven Gläubigen zumindest deutlich, wenn nicht dramatisch zurückgehen wird. Daher besteht einfach nicht mehr die Notwendigkeit für viele heute existierenden Stellen.
Vielleicht ist noch nicht alles zu spät. Es kommt vor allem jetzt auch darauf an, das die derzeit in der Kirche Beschäftigten den Laden zusammenhalten. Die Kirche als Arbeitgeberin muss bei allen Beschäftigten bis zur Bürohilfe und Putzfrau darauf achten, daß die Einstellung stimmt.

Re: Beruf nach Theologiestudium

Verfasst: Mittwoch 23. Dezember 2009, 19:08
von cantus planus
*setz Loriot-Gesicht auf*
*zerbrösel Zigarre*

"Ach? Das ist mir neu!"

Re: Beruf nach Theologiestudium

Verfasst: Mittwoch 23. Dezember 2009, 19:12
von cantus planus
Ich will niemandem etwas ausreden. Aber es soll hinterher nicht heißen, es habe niemand etwas gesagt. Mit Gottvertrauen und guten Beziehungen kann man mit diesem Beruf sicherlich viele interessante Positionen erreichen. Deshalb sollte man sich nicht vorschnell entmutigen lassen. Aber mir hat man schon vor 15 Jahren gesagt, dass man als Kirchenmusiker unbedingt ein zweites Standbein haben sollte. Ich habe damals nicht darauf gehört - auch, weil ich nicht ahnen konnte, wie es 15 Jahre später aussehen würde. Mir war klar, die Zeiten würden anders werden. Mit der derzeitigen Entwicklung in den deutschen Diözesen hätte ich aber nie gerechnet. Ich bin gerade dabei, mich abzuseilen. 14 Kommilitionen sind schon weg. 1 ist dann von uns noch im Kirchendienst. Viele Laientheologen, die ich auf meinem Weg traf, sind auch schon in anderen Berufen. Einige befreundete Ordensleute haben jahrelang auf Besserung der Lage gehofft, und ihr Kloster resigniert verlassen und leben jetzt quasi als Einsiedler mit Zivilberuf in der Welt. Darauf weise ich ganz neutral hin. Jeder ziehe seine eigenen Schlüsse daraus.

Re: Beruf nach Theologiestudium

Verfasst: Mittwoch 23. Dezember 2009, 19:25
von Raimund J.
Es scheint wohl Unterschiede in den verschiedenen Landesteilen und Diözesen zu geben. Ich habe in meinem beruflichen Umfeld tagtäglich mit kirchlichen Angestellten der ganzen Bandbreite zu tun. So viel Pessimismus und Resignation wie in den zwei Postings habe ich während des ganzen Jahres nicht vernommen. ;D Kopf hoch!

Re: Beruf nach Theologiestudium

Verfasst: Mittwoch 23. Dezember 2009, 20:00
von azs
cantus planus hat geschrieben:Ich will niemandem etwas ausreden. Aber es soll hinterher nicht heißen, es habe niemand etwas gesagt. Mit Gottvertrauen und guten Beziehungen kann man mit diesem Beruf sicherlich viele interessante Positionen erreichen.
Na eben das war ja die Frage! Eine kleine Liste bitte :pfeif:

Re: Beruf nach Theologiestudium

Verfasst: Mittwoch 23. Dezember 2009, 20:06
von cantus planus
Was mir auf die Schnelle einfällt (einige mit Zusatzqualifikation):
  • Priester
  • Diakon
  • Pastoralreferent
  • Gemeindereferent
  • Generalvikariat: Pastoralamt, Schulreferat etc.
  • Erwachsenenbildung
  • ugendbildung
  • Lebensberater
  • Coaching
  • Mediation
  • Psychotherapie
  • Lehramt
  • Akademischer Mittelbau, Hochschule
  • Bibliotheks- und Archivwesen
  • Personalführung
  • Mitarbeiterschulung
  • Medienarbeit von Journalist bis Chefredakteur
  • Politiker
  • Alkoholiker

Re: Beruf nach Theologiestudium

Verfasst: Mittwoch 23. Dezember 2009, 20:13
von Sempre
Auf der folgenden Seite ...

http://berufenet.arbeitsagentur.de/beru ... f-id=58641

... findest Du allerlei Infos zu Deiner Frage. Die ganzen Menüpunkte am linken Rand beziehen sich allesamt auf "Theologe/Theologin - katholisch".

Gruß
Sempre

Re: Beruf nach Theologiestudium

Verfasst: Mittwoch 23. Dezember 2009, 20:18
von Juergen
azs hat geschrieben:was für Berufe (inner- wie auch außerkirchlich) üben römisch-katholische Theologen aus, die nicht in den Klerikerstand eintreten?
Gar keine.
Das ist ein Titel ohne Mittel.

Re: Beruf nach Theologiestudium

Verfasst: Mittwoch 23. Dezember 2009, 20:21
von cantus planus
In allen bereits aufgezählten Berufen konkurriert man ferner auch mit zahlreichen anderen Ausbildungen und Studiengängen. Das sollte man bedenken.

Re: Beruf nach Theologiestudium

Verfasst: Mittwoch 23. Dezember 2009, 20:33
von Marion
http://www.kath.de/aktuell/Buchvorstell ... ncen1.htm
Die berufliche Zukunft theologischer Absolventen und Absolventinnen steht schon seit Anfang an im Blickfeld der AGT. Der Rückgang der Anstellungen im kirchlichen Dienst und die immer schwierigere Lage auf dem Arbeitsmarkt hat die AGT deshalb bewogen, ein Buch zu Berufschancen für Theologinnen und Theologen zu erstellen.

Re: Beruf nach Theologiestudium

Verfasst: Mittwoch 23. Dezember 2009, 20:36
von cantus planus
Das Buch habe ich gelesen. Letztes Jahr lag es für 1,- Euro auf dem Grabbeltisch in der Buchhandlung am Kölner Dom. Es ist jetzt schon wieder vollkommen veraltet - und inhaltlich nicht besonders interessant.

Re: Beruf nach Theologiestudium

Verfasst: Mittwoch 23. Dezember 2009, 20:41
von taddeo
Speziell für Bayern würde ich so einem Kandidaten - falls er prinzipiell dafür geeignet sein könnte - am ehesten den Wechsel ins Gymnasiallehrfach raten, und zwar in der Form, daß er noch ein Zweitfach studiert - tunlichst eines der Mangelfächer, die auf die nächsten zehn, fünfzehn Jahre eine Anstellung als Staatsbeamter fast unabhängig von den Noten garantieren (also v. a. die MINT-Fächer: Mathe, Informatik, Natur+Technik). Religion ist momentan auch noch gesucht, aber wie lange halt noch? Nachteil: nochmaliger Studien- und Referendariatsaufwand; Vorteil: ein sicherer Beruf mit halbwegs anständiger Bezahlung (A 15 als OStR nach derzeit ca. knapp 15 Dienstjahren, falls die Beurteilungen stimmen).

Re: Beruf nach Theologiestudium

Verfasst: Mittwoch 23. Dezember 2009, 21:01
von Peregrin
Allerdings wird der Druck auf Religionslehrer, die sich im Unterricht lehramtskonform äußern, in den nächsten Jahren stark zunehmen.

Re: Beruf nach Theologiestudium

Verfasst: Mittwoch 23. Dezember 2009, 21:04
von Petra
Peregrin hat geschrieben:Allerdings wird der Druck auf Religionslehrer, die sich im Unterricht lehramtskonform äußern, in den nächsten Jahren stark zunehmen.
Weil Papst Benedikt die falschen Bischöfe einsetzt?

Re: Beruf nach Theologiestudium

Verfasst: Mittwoch 23. Dezember 2009, 21:06
von taddeo
Petra hat geschrieben:
Peregrin hat geschrieben:Allerdings wird der Druck auf Religionslehrer, die sich im Unterricht lehramtskonform äußern, in den nächsten Jahren stark zunehmen.
Weil Papst Benedikt die falschen Bischöfe einsetzt?
Da braucht es momentan gar keine Bischöfe, das macht schon das Kultusministerium - und die "lieben Kollegen" an der Schule.

Re: Beruf nach Theologiestudium

Verfasst: Mittwoch 23. Dezember 2009, 21:10
von Peregrin
Petra hat geschrieben:
Peregrin hat geschrieben:Allerdings wird der Druck auf Religionslehrer, die sich im Unterricht lehramtskonform äußern, in den nächsten Jahren stark zunehmen.
Weil Papst Benedikt die falschen Bischöfe einsetzt?
Höchstens mittelbar. Ich denke hier an zunehmende gesellschaftspolitische Zwänge, denen früher oder später auch das Strafrecht folgen wird.

Re: Beruf nach Theologiestudium

Verfasst: Mittwoch 23. Dezember 2009, 21:13
von Petra
Meiner Meinung nach gibt es spätestens in 20 Jahren keinen Religionsunterricht mehr, an öffentlichen Schulen.

Re: Beruf nach Theologiestudium

Verfasst: Mittwoch 23. Dezember 2009, 21:20
von azs
cantus planus hat geschrieben:Was mir auf die Schnelle einfällt (einige mit Zusatzqualifikation):
  • Priester
  • Diakon
  • Pastoralreferent
  • Gemeindereferent
  • Generalvikariat: Pastoralamt, Schulreferat etc.
  • Erwachsenenbildung
  • ugendbildung
  • Lebensberater
  • Coaching
  • Mediation
  • Psychotherapie
  • Lehramt
  • Akademischer Mittelbau, Hochschule
  • Bibliotheks- und Archivwesen
  • Personalführung
  • Mitarbeiterschulung
  • Medienarbeit von Journalist bis Chefredakteur
  • Politiker
  • Alkoholiker
Vielen Dank, das ist ja mal was handfestes :) Ich glaub ich nehm das letzte.

Re: Beruf nach Theologiestudium

Verfasst: Mittwoch 23. Dezember 2009, 21:23
von Sempre
@azs
Geh zu den Piusbrüdern und werde Priester. Der Herr wird es Dir danken und für Dich sorgen. Ist zwar kein dotierter Beamtensessel aber auf Dauer doch sicherer.

Gruß
Sempre

Re: Beruf nach Theologiestudium

Verfasst: Mittwoch 23. Dezember 2009, 21:25
von Peregrin
azs hat geschrieben:
cantus planus hat geschrieben:Was mir auf die Schnelle einfällt (einige mit Zusatzqualifikation):
  • ...
  • Alkoholiker
Vielen Dank, das ist ja mal was handfestes :) Ich glaub ich nehm das letzte.
Wie schaut's denn da mit der Zusatzqualifikation aus?

Re: Beruf nach Theologiestudium

Verfasst: Mittwoch 23. Dezember 2009, 21:30
von cantus planus
Schon im Studium werden zahlreiche, lehrreiche Fortbildungen angeboten. ;D

Re: Beruf nach Theologiestudium

Verfasst: Mittwoch 23. Dezember 2009, 22:01
von FranzSales
Meiner Meinung nach gibt es spätestens in 20 Jahren keinen Religionsunterricht mehr, an öffentlichen Schulen.
10 Jahre, wenn es es gut läuft.

Re: Beruf nach Theologiestudium

Verfasst: Mittwoch 23. Dezember 2009, 22:33
von Linus
Peregrin hat geschrieben:
azs hat geschrieben:
cantus planus hat geschrieben:Was mir auf die Schnelle einfällt (einige mit Zusatzqualifikation):
  • ...
  • Alkoholiker
Vielen Dank, das ist ja mal was handfestes :) Ich glaub ich nehm das letzte.
Wie schaut's denn da mit der Zusatzqualifikation aus?
CV/KV/UV/RKDB/KSCV/DB/VTAK hilft sicher (wobei die letzteren dreien eher (für Österreich ) besser ist Protestant zu sein.) ;D

"Drum Brüderchen: ergo bibaaaaaaaaaaaaamuuuus"

Linus, nur ne Babybibelwerferbuxe

Re: Beruf nach Theologiestudium

Verfasst: Mittwoch 23. Dezember 2009, 22:44
von azs
Sempre hat geschrieben: Der Herr wird für Dich sorgen.
Das glaub ich so oder so :)
Sempre hat geschrieben:Werde Priester. Der Herr wird es Dir danken
Ist leider keine Entscheidung wie "ich werde Bäcker" (hey, dann wäre aber das Problem mitm Brötchen verdienen gelöst 8)) - keine Ahnung ob ich dazu berufen bin.

Re: Beruf nach Theologiestudium

Verfasst: Mittwoch 23. Dezember 2009, 22:46
von taddeo
azs hat geschrieben:
Sempre hat geschrieben:Werde Priester. Der Herr wird es Dir danken
Ist leider keine Entscheidung wie "ich werde Bäcker" (hey, dann wäre aber das Problem mitm Brötchen verdienen gelöst 8)) - keine Ahnung ob ich dazu berufen bin.
Hey, bevor Du Bäcker wirst, werde lieber Benediktiner - Bäcker müssen um halb drei aufstehen, Benediktiner wenigstens erst um halb fünf ...

Re: Beruf nach Theologiestudium

Verfasst: Donnerstag 24. Dezember 2009, 06:38
von Granuaile
Peregrin hat geschrieben:
Petra hat geschrieben:
Peregrin hat geschrieben:Allerdings wird der Druck auf Religionslehrer, die sich im Unterricht lehramtskonform äußern, in den nächsten Jahren stark zunehmen.
Weil Papst Benedikt die falschen Bischöfe einsetzt?
Höchstens mittelbar. Ich denke hier an zunehmende gesellschaftspolitische Zwänge, denen früher oder später auch das Strafrecht folgen wird.
Strafrecht? :hae?:

Re: Beruf nach Theologiestudium

Verfasst: Donnerstag 24. Dezember 2009, 09:12
von iustus
Granuaile hat geschrieben:
Peregrin hat geschrieben:
Petra hat geschrieben:
Peregrin hat geschrieben:Allerdings wird der Druck auf Religionslehrer, die sich im Unterricht lehramtskonform äußern, in den nächsten Jahren stark zunehmen.
Weil Papst Benedikt die falschen Bischöfe einsetzt?
Höchstens mittelbar. Ich denke hier an zunehmende gesellschaftspolitische Zwänge, denen früher oder später auch das Strafrecht folgen wird.
Strafrecht? :hae?:
Klaro! Eine lehramtskonforme Äußerung über Homosexualität erfüllt heute schon in den Augen Vieler schon den Straftatbestand der Volksverhetzung.