Fußwaschung
Verfasst: Dienstag 6. April 2004, 17:18
Bei uns findet dieses Jahr mal wieder die Fußwaschung am Gründonnerstag nach dem Abendgottesdienst statt. Wie ist das bei euch?
Geronimo
Geronimo
Wieso nach dem GottesdienstGeronimo hat geschrieben:Bei uns findet dieses Jahr mal wieder die Fußwaschung am Gründonnerstag nach dem Abendgottesdienst statt. Wie ist das bei euch?
Schließe mich an. Verstehe die Frage nicht. Man kann doch keine Gründonnerstagsliturgie ohne Fußwaschung feiern.Edith hat geschrieben:wasn das für ne Frage?
ich dachte, das ist sebstverständlich Teil der kath. Liturgie?
Sowas kann man doch nicht weglassen.....
naja,....Robert Ketelhohn hat geschrieben:Schließe mich an. Verstehe die Frage nicht. Man kann doch keine Gründonnerstagsliturgie ohne Fußwaschung feiern.Edith hat geschrieben:wasn das für ne Frage?
ich dachte, das ist sebstverständlich Teil der kath. Liturgie?
Sowas kann man doch nicht weglassen.....
Bei uns ist es so, dass vor der ersten Bank Stühle aufgestellt werden und wer aus der Gemeinde sich denn imstande fühlt, Schuh und Socke auszuziehen und den Fuß zum Waschen darzubieten, ist eingeladen, das zu tun. Auswahl gibt es keine.Edith hat geschrieben:Viel interessanter finde ich die Frage:
WEM werden die Füße gewaschen?
Sind das immer die Honoratioren der Gemeinde? Sucht die sich der Pfarrer aus? Nur Männer? Oder nimmt er auch mal die aktuelle Firmgruppe?
in der tridentinischen liturgie ist die fußwaschung bischofskirchen und abteien vorbehalten, soweit ich weiß ist es im NOM dem priester freigestellt ob er es macht oder nichtEdith hat geschrieben:wasn das für ne Frage?
ich dachte, das ist sebstverständlich Teil der kath. Liturgie?
Sowas kann man doch nicht weglassen.....
Im alten Schott finde ich die Fußwaschung als selbstverständlichen Teil der Gründonnerstagsliturgie. Im neuen dagegen … da steht: »Auf die Fußwaschung oder, wenn sie nicht stattfindet, auf die Fürbitten folgen …« Ächz. Diese elende „Kann“-Scheíße. Heute würfeln wir uns diese, morgen jene Messe zusammen.Ottaviani hat geschrieben:»in der tridentinischen liturgie ist die fußwaschung bischofskirchen und abteien vorbehalten, soweit ich weiß ist es im NOM dem priester freigestellt ob er es macht oder nicht«
Zwölf Männer aus der Gemeinde sollen es sein. Sie sollen ja die Apostel repräsentieren. Aussuchen muß sie wohl der Pfarrer. Wer sonst?Edith hat geschrieben:»Viel interessanter finde ich die Frage: WEM werden die Füße gewaschen? Sind das immer die Honoratioren der Gemeinde? Sucht die sich der Pfarrer aus? Nur Männer? Oder nimmt er auch mal die aktuelle Firmgruppe?«
Jaja...Robert Ketelhohn hat geschrieben: Zwölf Männer aus der Gemeinde sollen es sein. Sie sollen ja die Apostel repräsentieren. Aussuchen muß sie wohl der Pfarrer. Wer sonst?
Das erinnert mich doch irgendwie frappant an ein Evangelium.....Juergen hat geschrieben:Nun ja,
ich habe schon mit verschiedenen Priestern über das Thema gesprochen. Sie waren meist der Meinung, daß die Fußwaschung stattfinden sollte.
Indes ergaben sich immer Probleme Leute zu finden, die diese an sich vollziehen lassen wollten.
Also dachte sich einer der Priester, mit denen ich sprach: dann frage ich Leute, die sonst in der Gemeinde aktiv sind - Pfarrgemeinderat, Kirchenvorstand: Fehlanzeige, keiner war dazu bereit.
Gut, dachte er, wenn es die Erwachsenen nicht wollen, dann frage ich halt mal bei den Kommunionkinder nach. Diee waren dann auch teilweise bereit es tun zu lassen, aber dann kam die Eltern, die dies unterbunden haben.
Bei Firmbewerbern hat er es dann auch versucht, die wollten aber nicht.
Kurzum, er fand niemanden, der bereit war, die Fußwaschung an sich vollziehen zu lassen.
Wo steht das denn geschrieben?Robert Ketelhohn hat geschrieben:Zwölf Männer aus der Gemeinde sollen es sein. Sie sollen ja die Apostel repräsentieren. Aussuchen muß sie wohl der Pfarrer. Wer sonst?[/color]
Naja, der Pfarrer war in der kleinen Gemeinde noch recht neu.Edith hat geschrieben:Das erinnert mich doch irgendwie frappant an ein Evangelium.....![]()
ging das dann nicht so weiter, daß er hinausging auf die Straße, und die Leute zur Hochzeit einlud, die er auf der Straße traf?
Weil die Geladenen nicht kommen wollten?
Rupert von Deutz ([url=http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3451239256]de divinis officiis lib[/url]. V, capp. 20-21) hat geschrieben:»20 Von der Fußwaschung und dem Offizium am Tag des Herrenmahles
Warum der Herr und Gott aller Menschen seinen Jüngern die Füße gewaschen hat, darüber hat er uns auf eine zweifache Weise unterwiesen, nämlich in gleicher Weise durch einen moralischen und einen allegorischen Sinn.
Er sagt: „Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, um wieviel mehr müßt ihr einander die Füße waschen? Ich habe euch nämlich ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so tut, wie ich an euch getan habe“ (Joh 13,14 f). Wie sollen wir, da wir „Staub und Asche“ sind (Gen 18,27), uns nicht schämen, unseren steifen Nacken (vgl. Ex 32, 9; Dtn 10,16) und unsere Leibeslänge, zu der niemand von uns in seiner Sorge auch nur eine Elle hinzuzusetzen vermag (vgl. Mt 6,27), aus Verachtung für unseresgleichen hochzurecken, wenn wir hören, daß der Bildner des menschlichen Geschöpfes sich mit gebeugten Knien und gekrümmt am Boden zu den Füßen der Jünger hinuntergeneigt hat, um sie zu waschen?
Mit diesem Tun also hat er unserem Hochmut ein wirksames Beispiel seiner Demut entgegengesetzt. Dies hat er, schon bereit zu sterben, darum getan, damit es in den Herzen derer, die er als seine Erben einsetzte, fester haften sollte. Es pflegen nämlich bei frommen und liebenden Söhnen die Worte und die Taten fester zu haften, die der sterbende Vater als letzte im Munde geführt hat, die er ihnen anvertraut hat, die er zu ihnen gesprochen hat, um die er sie gebeten hat oder die er ihnen befohlen hat.
Sodann hat er durch dieses Werk der Demut auf mystische Weise zeichenhaft etwas Größeres dargestellt, das man deshalb nicht außer acht lassen darf, weil darauf das ganze Offizium der heutigen Messe beruht. Denn durch dieses Werk hat er ja gewissermaßen zum Ausdruck gebracht, warum er von dem Mahle aufgestanden war, das heißt vom Gastmahl der väterlichen Herrlichkeit, und sein Obergewand abgelegt hatte (vgl. Joh 13,4), nämlich „sich selbst entäußerte, indem er Knechtsgestalt annahm“ (Phil 2,7), und, mit unserem irdischen Fleisch wie mit einem Linnentuch umgürtet, dessen Stoff ja gewiß von der Erde stammt, sein Blut - gleich wie das Wasser in das Becken - vergossen hat und von da an täglich unsere Füße wäscht (vgl. Joh 13,4.5), wenn wir es „zur Vergebung unserer Sünden“ (Mt 26,28) zu uns nehmen.
Unsere Füße, das heißt unser Handeln, müssen nämlich täglich gewaschen werden, wiewohl wir, ein für allemal gewaschen durch die Taufe, ganz rein sind (vgl. Joh 13,10) durch den Glauben. Denn „wenn wir sagen, wir hätten keine Sünde“, und uns deshalb weigern, unsere Füße waschen zu lassen, „betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns“ (1 Joh 1,8). Wiewohl Petrus gewaschen war, wiewohl er rein war, sagt der Herr: „Wenn ich dich nicht wasche, hast du keinen Anteil an mir“ (Joh 13,8). Diesem Wort gleich ist jenes, das er an anderer Stelle sagt: „Wenn ihr nicht mein Fleisch eßt und mein Blut trinkt, werdet ihr das Leben nicht in euch haben“ (Joh 6,53).
Diesem wahren und von den Vätern bestätigten Sinn der Lesung aus diesem Evangelium (Joh 13,1-15) entsprechend, geht mit Recht jene Lesung (1 Kor 11,20-32) des Apostels voraus: „Wenn ihr euch versammelt, ist das nicht mehr das Essen des Herrenmahls ...“ (1 Kor 11,20). Dort wird nämlich gezeigt, auf welche Weise wir durch dieses Sakrament gewaschen werden und wir uns nicht das „Gericht“ (1 Kor 11,29) essen und trinken, nämlich, daß ein jeder von uns „sich prüfe“ und „so von dem Brote esse und aus dem Kelch trinke“ (1 Kor 11,28). Denn auf keine andere Weise werden wir besser vom Schmutz des irdischen Handelns gereinigt, als wenn wir, unsere Sünden nicht hegend, sondern sie hassend und von ganzem Herzen meidend, zu diesem Tisch des Herrenmahls herantreten.
Sooft wir am heiligen Altare stehen, üben wir gewiß stellvertretend das Amt Christi aus, wie schon an der entsprechenden Stelle gesagt worden ist - denn auch der Apostel sagt: „Oder verlangt ihr einen Beweis, daß durch mich Christus spricht?“ (2 Kor 13, 3) -, sooft wir diese seine Worte über Brot und Wein aussprechen: „Das ist mein Leib, das ist der Kelch meines Blutes ...“, ist er selbst der wohlgestaltete und gewandte Diener, der „nicht gekommen ist, sich bedienen zu lassen, sondern zu dienen“ (Mt 20,28).
Er hat gewissermaßen das Purpurgewand seiner Herrschaft abgelegt und zusammengefaltet, hat ein rotbraunes Leinentuch umgebunden und ist ganz wie ein Diener geschürzt, will uns den „Kelch des Heiles“ (Ps 115,13) zusammen mit dem „Brot des Lebens“ (Joh 6, 35) zu trinken darbieten und gießt den goldenen und klaren Würzwein seiner Gottheit darüber aus. Und so jeden einzelnen von uns bedienend, der in Freude davon schöpft (vgl. Is 12,3), gießt er ihn tief in das Innere der Seele ein und reinigt die, die sich um irdische Dinge sorgen und, wenn sie diese Sorge nicht völlig unterdrücken, doch nicht gänzlich vermeiden können, zum Teil auch leicht beschmutzt zu werden. Damit wir nun begreifen sollten, mit welch großer Liebe und Demut er uns dieses Sakrament seines Leibes und Blutes hat anvertrauen wollen, hat er uns zuvor die Füße gewaschen, wie schon gesagt worden ist, und uns durch dieses gleichnishafte Tun diese Reinigung auf geziemendste Weise anempfohlen.
Zu Recht geht daher die so bedeutsame Lesung des Apostels dem schon genannten Evangelium voraus. Weil der Herr aber, „nachdem er ihnen die Füße gewaschen, sein Obergewand angelegt und sich wiederum zu Tisch gelegt hatte, zu ihnen gesagt hatte: ‘Begreift, was ich an euch getan habe’ …“ (Joh 13,12), folgt passend dieses Offertorium: „Die Rechte des Herrn wirkt mit Macht, die Rechte des Herrn hat mich erhöht, ich werde nicht sterben, sondern leben und die Werke des Herrn verkünden“ (Ps 117,16 f).
Denn nachdem er den Dienst zu unserem Heil ganz vollbracht hatte, hat er das Obergewand der Ehre wieder angelegt und die Herrlichkeit, von der er in der Knechtsgestalt betend gesagt hatte: „Vater, verherrliche du mich jetzt bei dir selbst mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war“ (Joh 17,5). Und als er wiederum zur Rechten Gottes ruhte, „erschloß er ihnen (sc. den Aposteln)“, nachdem der Heilige Geist gegeben worden war (vgl. Joh 7,39), „den Sinn für das Verständnis der Schrift“ (Lk 24,45), damit sie wüßten, was er an ihnen getan hatte.
Und damals hat sich erfüllt, was lange vorher geweissagt worden war und jetzt im Rückblick darauf gesungen wird, wie gesagt worden ist. Denn was hier im Psalm gesagt wird: „Ich werde nicht sterben, sondern leben“ (Ps 117,17), ist das, was der Apostel sagt: „Christus, von den Toten auferstanden, stirbt nicht mehr, der Tod wird keine Macht mehr über ihn haben, sein Leben aber lebt er für Gott“ (Röm 6,9.10). Von diesem seinem Ruheplatz zur Rechten Gottes aus sagt er: „Ich werde verkünden die Werke des Herrn“ (Ps 117,17), und spricht durch seinen Interpreten, den Heiligen Geist, den er uns gegeben hat: „Begreift, was ich an euch getan habe“ (Joh 13,12). Das übrige bezieht sich klar auf denselben Sinn.
21 Warum die Prälaten ihren Untergebenen die Füße waschen sollen
Indessen ist besonders hervorzuheben, wie wahrhaft, wie weise der Herr auf uns bedacht war auch mit dem, was er darüber hinaus getan hat, indem er seine Apostel und alle Prälaten der Kirche zu einem so wichtigen Dienst gewissermaßen tributpflichtig hat machen wollen, daß sie auf feierliche Weise nach seinem Beispiel ihren Untergebenen die Füße waschen sollen. Hierdurch nämlich prägt er gewissermaßen ihrem Bewußtsein zum wiederholenden Überdenken seine Worte ein: „Die Könige herrschen über ihre Völker, und die Machthaber lassen sich Wohltäter nennen. Bei euch aber soll es nicht so sein, sondern wer der Größte unter euch ist, werde wie der Geringste, und wer der Vorsteher ist, werde wie der Diener“ (Lk 22, 25 f). Denn ganz gewiß widerspricht sich, wie Könige über Völker zu herrschen und auf den verpflichtenden Befehl der Vorschrift des Evangeliums hin wie Diener Füße zu waschen. Daher sagt einer von den großen Aposteln: „Nicht uns selbst verkündigen wir, sondern Jesus
Christus als unseren Herrn, uns aber als eure Diener um Gottes willen“ (2 Kor 4,5).
Doch dieses Freisein von Herrschaft können die Untergebenen sich nicht für ihre Laster zunutze machen. Denn wenn die Menschen lasterhaft leben, werden sie tierisch, das heißt den Tieren ähnlich. Daß aber die Prälaten der Kirche über das Tierische herrschen sollen, darin unterstützt sie auch die Autorität des Alten Testamentes, das den ersten erschaffenen Menschen gebietet, über die Tiere der Erde zu herrschen. Wo also die Untergebenen den Tieren ähnlich werden, dort soll der nach dem Evangelium lebende Mensch sich wieder daran erinnern, daß er zu Recht herrschen muß.
Wenn also die Prälaten ihren Untergebenen an diesem Tag die Füße waschen, wenn sie ihnen ehrerbietig Brot reichen und einen Trank mischen, erlischt die Vollmacht des Herrschens, und der ganze Hochmut der Könige der Völker und der Machthaber, die den Anspruch erheben, Wohltäter genannt zu werden, sinkt in sich zusammen.
Daß aber der Herr nach der Fußwaschung der Jünger seinen Mund geöffnet und die so überaus herrliche Rede gehalten hat, in der er ihnen jenen Tröster, den Heiligen Geist, so eindringlich verheißt, und daß auch wir diese Rede seinem Beispiel folgend nach der Fußwaschung lesen oder hören, drückt zeichenhaft aus, daß nur denen, die gewaschen und rein sind, die Gnade des Heiligen Geistes offenbart wird. Daher wird in der Apokalypse - als der Engel zu Johannes gesagt hatte: „Nichts Unreines wird in sie (sc. in das neue Jerusalem) hineingehen und kein Frevler und kein Lügner“ (Offb 21,27) - unmittelbar anschließend hinzugefügt: „Und er zeigte mir einen Strom des Wassers des Lebens, klar wie Kristall, der vom Throne Gottes und des Lammes ausgeht“ (Offb 22,1).
Von diesem Strom lesen wir auch im Buch des Propheten Ezechiel: „Ich sah Wasser hervorströmem aus der rechten Seite des Tempels, und alle, zu denen dieses Wasser gekommen ist, sind gerettet worden“ (vgl. Ez 47,1-2.9). Denn nicht alle, zu denen der sichtbare Quell des Taufwassers gekommen ist, werden gerettet, anderenfalls wäre dem Zauberer Simon, der in die sichtbaren Wasser der Taufe hineinging, das Heil nicht entwichen.
Doch von diesem Quell des Lebens und diesem Strom des Friedens ist gesprochen worden. Beim Herrn liegt jedes Urteil über das Heil, das er den in der oben genannten Weise Gereinigten in der auf die Fußwaschung unmittelbar folgenden Rede zu geben verheißt.« (Übersetzung: Helmut und Ilse Deutz)
Da sagte Simon Petrus zu ihm: Herr, dann nicht nur meine Füße, sondern auch die Hände und das Haupt. Jesus sagte zu ihm: Wer vom Bad kommt, ist ganz rein und braucht sich nur noch die Füße zu waschen (Joh 13,9f.)Amigo hat geschrieben:Trotzdem frage ich mich, ob sich das auf Tradition und Liturgie beruft oder einfach eine originelle Idee ist. Muss mal bei Gelegenheit den Herrn Pfarrer interviewen...
(i.O. teilw. fett.)Die Fußwaschung durch den Regenten war in Bayern ein von Herzog Wilhelm den Frommen eingeführter staatlich-religiöser Brauch, mit dem der jeweilige Herrscher – gemäß dem Vorbild Jesu Christi – alljährlich am Gründonnerstag im Rahmen eines offiziellen Staatsaktes seine Demut gegenüber den Untertanen bezeugen sollte.
Das gab es auch in England, heute ist sie durch eine Verteilung von Almosen ersetzt.Hubertus hat geschrieben:… Fußwaschung durch die Regenten …
Die Frage habe ich mir auch gestellt. So ganz verstanden habe ich es aber nicht. Dieses findet man:Peregrin hat geschrieben:Weiß jemand, warum Ubi caritas von der Fußwaschung ins Offertorium gerutscht ist?
Quelle: http://www-theol.uni-graz.at/cms/dokume ... S_28.pdfDer Gesang "Ubi caritas [...]", der wahrscheinlich am Ende des 8. Jahrhunderts entstand, wurde ursprünglich bei der Armenspeisung vorgetragen. Ungefähr 1 wurde er ein Bestandteil der Fußwaschung.