Gelungene Bischofswappen

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Niels
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Re: Gelungene Bischofswappen

Beitrag von Niels » Donnerstag 19. August 2010, 21:00

:daumen-rauf:
Sein Wappen ist mir bislang noch nirgendwo begegnet.
civilisation hat geschrieben: Was wohl die Harfe bedeuten mag? Evtl. seine Liebe zur Musik? - Oder ein Hinweis auf die Psalmen (= Jubilate Deo)?
Oder beides?
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Berolinensis
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Re: Gelungene Bischofswappen

Beitrag von Berolinensis » Freitag 20. August 2010, 09:58

civilisation hat geschrieben:Gerade zufällig entdeckt:

Notker Wolf ist zwar kein Bischof, aber Abtprimas. - Und er führt auch ein Wappen:

Bild

Das Kreuz deutet auf St. Ottilien hin (wo Wolf Erzabt war), der Fluß auf seinen Geburtsort Bad Grönenbach.

Was wohl die Harfe bedeuten mag? Evtl. seine Liebe zur Musik? - Oder ein Hinweis auf die Psalmen (= Jubilate Deo)?
Bei mir wird das Bild nicht angezeigt.

Ich werde aber - auch auf die Gefahr hin zu nerven - nicht müde zu betonen, daß es ein Mißverständnis ist, ein Wappen sei dazu da, die gesamte Lebensgeschichte und/oder Vorlieben des Trägers abzubilden.

civilisation
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Re: Gelungene Bischofswappen

Beitrag von civilisation » Freitag 20. August 2010, 11:08

Du nervst nicht, Berolinensis.

Was mich "gefreut" hat ist die Tatsache, endlich mal einen schwarzen Prälatenhut mit 10 schwarzen Quasten beidseits zu sehen. Bislang kannte ich "nur" gewöhnliche Abtswappen mit 6 schwarzen Quasten beidseits.

Unerklärlich die Nichtsichtbarkeit des Wappens. Ich habe es deshalb in imageshack eingestellt:

Bild

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Berolinensis
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Re: Gelungene Bischofswappen

Beitrag von Berolinensis » Freitag 20. August 2010, 11:26

Vielen Dank. Insgesamt gefällt es mir eigentlich recht gut. Ist die Darstellung von Foppoli? Das linke Feld ist in der Tat ein wenig rätselhaft, da es durch die Timbrierung identisch mit dem irischen Wappen ist.

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Galilei
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Re: Gelungene Bischofswappen

Beitrag von Galilei » Freitag 20. August 2010, 20:47

civilisation hat geschrieben:Unerklärlich die Nichtsichtbarkeit des Wappens. Ich habe es deshalb in imageshack eingestellt:
Danke, bei mir wurde es auch nicht angezeigt.
Berolinensis hat geschrieben:Vielen Dank. Insgesamt gefällt es mir eigentlich recht gut. Ist die Darstellung von Foppoli? Das linke Feld ist in der Tat ein wenig rätselhaft, da es durch die Timbrierung identisch mit dem irischen Wappen ist.
Vielleicht ein Hinweis auf die irischen Wandermönche, an die die Missionsbenediktiner anknüpfen?

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Re: Gelungene Bischofswappen

Beitrag von taddeo » Freitag 20. August 2010, 21:08

civilisation hat geschrieben:Was wohl die Harfe bedeuten mag? Evtl. seine Liebe zur Musik? - Oder ein Hinweis auf die Psalmen (= Jubilate Deo)?
Die Harfe als Symbol für den Psalmengesang (bzw. König David) wäre für einen Benediktiner natürlich naheliegend.
Erzabt Notker könnte sie allerdings auch als "wappenfähigen" Vorläufer seines Lieblingsinstrumentes gewählt haben (er spielt ja bekanntlich E-Gitarre).

Grammi
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Re: Gelungene Bischofswappen

Beitrag von Grammi » Sonnabend 21. August 2010, 13:38

Bevor ich zu meinem eigentlichen Post komme erst ein Mal ein herzliches Grüß Gott an alle.

Auch wenn er kein Bischof ist, poste ich hier mal das Wappen des derzeitigen Hochmeisters, der ja immerhin die Abtsbenediktion erhalten hat und zum Gebrauch der Pontifikalien berechtigt ist. Besonders auffällig ist natürlich das Schwert, dass sich so wohl in keinem anderen kirchlichen Wappen findet, und das Hochmeisterkreuz, welches das Wappen viertelt. Wie ich finde ein durchaus gelungenens Wappen. Ich frage mich allerdings, wie es wohl aussehen würde, wenn der Hochmeister die Bischofsweihe erhalten würde.

http://de.wikipedia.org/w/index.php?tit ... 8112534

(nachdem ich keine Ahnung habe wie man hier Bilder einfügt, belasse ich es vorläufig bei dem Link).

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Niels
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Re: Gelungene Bischofswappen

Beitrag von Niels » Sonnabend 21. August 2010, 13:44

Grammi hat geschrieben: erst ein Mal ein herzliches Grüß Gott an alle.
Willkommen im Forum! :huhu:
Grammi hat geschrieben:(nachdem ich keine Ahnung habe wie man hier Bilder einfügt, belasse ich es vorläufig bei dem Link)
Ganz einfach: [img]URL[/img] oder

Das sieht dann so aus:

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Re: Gelungene Bischofswappen

Beitrag von Robert Ketelhohn » Sonnabend 21. August 2010, 14:20

Die Ausführung läßt hier zu wünschen übrig. Wirkt etwas
nach Zeichenprogramm, aber selbst damit geht’s besser …
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cantus planus
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Re: Gelungene Bischofswappen

Beitrag von cantus planus » Sonnabend 21. August 2010, 14:23

Was ist denn das für ein Zipfel, Tuch oder ähnliches hinter der Mitra? :hae?:
Ich meine jetzt nicht die beiden Vittae, die links und rechts hinter dem Wappenschild hervorlugen.
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civilisation
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Re: Gelungene Bischofswappen

Beitrag von civilisation » Sonnabend 21. August 2010, 14:24

Heute am Gedenktag des Hl. Pius X. fiel mir auf der Reliquienauthentik der ex-corpore-Reliquie des Heiligen das Wappen auf. Der Postulator des Heiligsprechungsverfahrens, Dom Alberto Parentis OSBV (= Benediktiner der Vallombrosaner Kongr.) führte da folgendes Wappen, obwohl er m.W. kein Bischof oder Abt war:

Bild

Auch als Siegel ist das Wappen abgedruckt:

Bild

Das Schild zeigt eigentlich das Wappen der Abtei Vallombrosa in Florenz

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Re: Gelungene Bischofswappen

Beitrag von civilisation » Sonnabend 21. August 2010, 14:25

cantus planus hat geschrieben:Was ist denn das für ein Zipfel, Tuch oder ähnliches hinter der Mitra? :hae?:
Ich meine jetzt nicht die beiden Vittae, die links und rechts hinter dem Wappenschild hervorlugen.
Das ist ein Sudarium.

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Re: Gelungene Bischofswappen

Beitrag von cantus planus » Sonnabend 21. August 2010, 14:26

cantus planus hat geschrieben:Was ist denn das für ein Zipfel, Tuch oder ähnliches hinter der Mitra? :hae?:
Ich meine jetzt nicht die beiden Vittae, die links und rechts hinter dem Wappenschild hervorlugen.
Ach, jetzt sehe ich's: Es handelt sich um ein Sudarium, dass am Pedum des Stabes befestigt ist. Etwas ungewöhnliche Darstellung.
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Re: Gelungene Bischofswappen

Beitrag von cantus planus » Sonnabend 21. August 2010, 14:26

Oh, Civi war schneller. Danke!
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Re: Gelungene Bischofswappen

Beitrag von Grammi » Sonnabend 21. August 2010, 14:38

Zunächst einmal vielen Dank für die Technikhilfe.
Ich habe leider keine andere Ausführung des Wappens gefunden, allerdings muss ich sagen dass sie mir so ganz gut gefällt, auch wenn das ganze nicht so richtig professionell wirkt (was will man von Wikipedia anderes erwarten?)

Noch eine Frage: Wie beurteilt ihr das Wappen seiner Exzellenz, des Erzbischofs von München und Freising, Reinhard Marx?

Bild

Es gefällt mir persönlich sehr gut, zum einem weil die farbliche Gestaltung sehr zurückhaltend ist, zum anderen, weil auch nicht der Versuch unternommen wurde, die ganze Lebensgeschichte des Bischofs in das Wappen zu packen. Der Freisinger Mohr steht für das Erzbistum München und Freising, der Markuslöwe weißt auf den Ursprung seines Familiennamens hin.

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Marion
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Re: Gelungene Bischofswappen

Beitrag von Marion » Sonnabend 21. August 2010, 14:58

Warum wird auf der Vatikanseite nur das nackige Schild gezeigt und nicht der ganze Wappen?
http://www.vatican.va/holy_father/pius_x/index_ge.htm
Bild

Sei herzlich willkommen Grammi :huhu:
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civilisation
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Re: Gelungene Bischofswappen

Beitrag von civilisation » Sonnabend 21. August 2010, 15:06

Marion hat geschrieben:Warum wird auf der Vatikanseite nur das nackige Schild gezeigt und nicht der ganze Wappen?
http://www.vatican.va/holy_father/pius_x/index_ge.htm
Bild

Sei herzlich willkommen Grammi :huhu:

:achselzuck:
Ich kann Dir aber noch aus meinen Beständen ein Wappen des Hl. Papstes Pius X. bieten, das auf einer weiteren Reliquienauthentik dargestellt ist:

Bild

Allerdings ist an dieser Darstellung zu bemängeln, daß die beiden Schlüssel nicht mit einer Kordel verbunden sind.

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Berolinensis
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Re: Gelungene Bischofswappen

Beitrag von Berolinensis » Sonntag 22. August 2010, 10:53

Zum Wappen des Hochmeisters OT: Würde er die Bischofsweihe erhalten, würde man dem Wappen wohl das Vortragekreuz hinzufügen; die sonstigen Insignien der Bischofswürde führt er ja bereits. Damit ist aber wohl kaum zu rechnen, ich wüßte nicht, daß der Hochmeister je zum Bischof geweiht worden wäre.
Überraschend finde ich eigentlich, daß der Hochmeister nach wie vor das Schwert führt, obwohl der Deutsche Orden doch ausdrücklich kein Ritterorden mehr ist. :achselzuck: Ich frage mich sowieso, wo diese ganzen äußeren Zierstücke herkommen. Auf historischen Abbildungen führte sie der Hochmeister - der damals freilich auch kein Geistlicher war - nicht. Wer hat den schwarzen Prälatenhut mit weißen Quasten festgelegt? Oder ist das eine Erfindung von Wikipedia?
Zur Ausführung gebe ich Robert recht. Besonders unschön ist das Hochmeisterkreuz, dessen Enden hier kaum als Lilien zu erkennen sind.

Zum Wappen von Erzbischof Marx: Von der Gestaltung her gefällt es mir auch recht gut. Da der Mohr ja aber das Wappen des Bistums ist, ist das persönliche Wappen von Marx schlicht der Markuslöwe, ohne jede Differenzierung. Das ist m.E. zu allgemein. Ein Wappen soll ja seinen Träger unverwechselbar kenntlich machen.

Zum Wappen des hl. Pius X (das übrigens ein unschönes Beispiel des Niedergangs der Heraldik im 18./19. Jh. ist, der in Italien noch etwas länger anhielt): Warum es dort ohne Prachtstücke dargestellt ist, weiß ich nicht. Das ist aber kein Problem, da der Schild das eigentliche Wappen ist und stets auch ohne Oberwappen und Prachtstücke dargestellt werden kann.

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Re: Gelungene Bischofswappen

Beitrag von civilisation » Sonntag 22. August 2010, 11:42

Berolinensis hat geschrieben:... Wer hat den schwarzen Prälatenhut mit weißen Quasten festgelegt? Oder ist das eine Erfindung von Wikipedia?...
Es ist offenbar keine Erfindung von Wikipedia. Schon auf einer Briefmarke, die 1990 von der Deutschen Bundespost herausgegeben wurde, ist das Wappen des Ordens mit weißen Quasten dargestellt:


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Re: Gelungene Bischofswappen

Beitrag von Grammi » Sonntag 22. August 2010, 11:47

Nun, der erste (geistliche) Hochmeister war schon vor seiner Wahl Bischof, alle anderen haben "nur" die Abtsbenediktion erhalten, und natürlich das Recht die Pontifikalien zu verwenden.

Das Wappen ist mir ja gerade deshalb aufgefallen, weil es in der Gestaltung und der Art der Zierstücke so einzigartig ist. Das passt allerdings zum Deutschen Orden, oder kennt ihr sonstige Ordensobere, die an ihrer Alltagskleidung gleich 3 (teilweiße sehr große) Kreuze tragen?

Das Hochmeisterwappen mit Zierstücken hab ich im Internet leider in keiner anderen Ausführung gefunden, andererseits, derjenige, der es gezeichnet hat, wird sich die ganzen Sachen doch wohl nicht einfach aus den Fingern gesaugt haben?

Vielen Dank, Marion

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Re: Gelungene Bischofswappen

Beitrag von civilisation » Sonntag 22. August 2010, 12:28

Und wenn wir schon mal beim OT sind:

Hier das Wappen von Fürstbischof (Erzherzog) Karl von Innerösterreich von Breslau, der auch Hochmeister des Deutschen Ordens war:

Bild

Die Biographie bei Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_von_I ... 6sterreich

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Re: Gelungene Bischofswappen

Beitrag von Berolinensis » Sonntag 22. August 2010, 12:59

Grüner Prälatenhut. Das Schwert (so wie ich auch meinte, mich zu erinnern), anders als in der Fassung des jetzigen Hochmeisters, von oben nach unten. Wenn man auf das Wikipedia-Wappen geht, sieht man, daß der Zeichner auch noch andere Versionen erstellt hat. Es bleiben also ein paar Fragezeichen. Man könnte ja mal nachfragen, vielleicht mach ich das mal, oder du, Grammi.

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Re: Gelungene Bischofswappen

Beitrag von michaelis » Montag 23. August 2010, 08:57

Grammi hat geschrieben:Das Hochmeisterwappen mit Zierstücken hab ich im Internet leider in keiner anderen Ausführung gefunden, andererseits, derjenige, der es gezeichnet hat, wird sich die ganzen Sachen doch wohl nicht einfach aus den Fingern gesaugt haben?
Ist allerdings nur schwarz/weiß, aber das Wappen auf dem Deckblatt der Direktorien entspricht auf den ersten Blick der wiki-Version.

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Re: Gelungene Bischofswappen

Beitrag von Robert Ketelhohn » Montag 23. August 2010, 09:36

Berolinensis hat geschrieben:Zur Ausführung gebe ich Robert recht. Besonders unschön ist das Hochmeisterkreuz, dessen Enden hier kaum als Lilien zu erkennen sind.
Und die Devise.
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Re: Gelungene Bischofswappen

Beitrag von Berolinensis » Montag 23. August 2010, 10:09

michaelis hat geschrieben:
Grammi hat geschrieben:Das Hochmeisterwappen mit Zierstücken hab ich im Internet leider in keiner anderen Ausführung gefunden, andererseits, derjenige, der es gezeichnet hat, wird sich die ganzen Sachen doch wohl nicht einfach aus den Fingern gesaugt haben?
Ist allerdings nur schwarz/weiß, aber das Wappen auf dem Deckblatt der Direktorien entspricht auf den ersten Blick der wiki-Version.
Vielen Dank für den Hinweis; das scheint in der Tat dasselbe Wappen zu sein, womit jedenfalls die Frage der Authentizität geklärt wäre.

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Re: Gelungene Bischofswappen

Beitrag von Berolinensis » Montag 23. August 2010, 12:05

Das Wappen des Samstag geweihten neuen Abts von Rein, Christian Feurstein:

Das persönliche - redende - Wappen des Abts halte ich für außerordentlich gelungen, ja vorbildlich. Es scheint allerdings auch ein altes Familienwappen zu sein.

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Re: Gelungene Bischofswappen

Beitrag von Linus » Montag 23. August 2010, 22:59

Nö, die Feursteins sind ein Vorarlberger Bürgergeschlecht mW ohne Wappen, Redende Wappen sind ja erst "neuerdings" eine sinnvolle Mode.
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein

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Re: Gelungene Bischofswappen

Beitrag von Berolinensis » Montag 23. August 2010, 23:01

Linus hat geschrieben:Nö, die Feursteins sind ein Vorarlberger Bürgergeschlecht mW ohne Wappen, Redende Wappen sind ja erst "neuerdings" eine sinnvolle Mode.
Beides falsch.

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Re: Gelungene Bischofswappen

Beitrag von Galilei » Montag 23. August 2010, 23:08

Berolinensis hat geschrieben:Das persönliche - redende - Wappen des Abts halte ich für außerordentlich gelungen, ja vorbildlich.
(Wohl ganz im Gegensatz zum Wappen der Abtei.) Wie würde die Blasonierung des feuersteinschen Wappens aussehen?

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Re: Gelungene Bischofswappen

Beitrag von Berolinensis » Montag 23. August 2010, 23:23

Im aktiven Blasonieren hab ich nicht viel Erfahrung; hier wäre mein Versuch: im von schwarz und gold gespaltenen Schild zwei aufrechte, einander zugekehrte Feuerstähle in verwechselten Farben, dazwischen ein silberner Feuerstein, nach oben und unten rote Flammen schlagend.

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Re: Gelungene Bischofswappen

Beitrag von Galilei » Dienstag 24. August 2010, 21:41

Berolinensis hat geschrieben:Feuerstähle
Aha, dieser Begriff war mir nicht geläufig. Danke.

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Re: Gelungene Bischofswappen

Beitrag von Galilei » Sonntag 29. August 2010, 11:56

Die Wappen der drei heute geweihten münsterschen Weihbischöfe (von links nach rechts: Christoph Hegge, Wilfried Theising, Dieter Geerlings):

Bild

Erläuterung hier.

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