Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

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Edi
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Edi » Dienstag 5. November 2019, 22:07

Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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Siard
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Siard » Dienstag 5. November 2019, 23:00

Lauralarissa hat geschrieben:
Dienstag 5. November 2019, 21:57
ar26 hat geschrieben:
Dienstag 5. November 2019, 21:08
Nach deutschem Recht wär's das. Er wollte den Eigentümer dauerhaft enteignen. Das reicht selbst dann, wenn er es sich nur zeitweise zueignen wollte.
Echt ziemlich eindeutig.
Ich darf auch den SUV des Nachbarn nicht zerstören, selbst wenn ich zurecht der Meinung bin, dass er die Umwelt zu stark belastet. Der Zweck heiligt zum Glück nicht die Mittel. Und auch religiöse (Wahn)-Vorstellungen entbinden nicht von der Pflicht, Recht und Ordnung zu respektieren.

Laura
Unser Bruder Jesus irrte hier auch, als er die Stände der Geldwechsler zerschlug und sie aus dem Tempel trieb.
:unbeteiligttu:

Man sollte Winfried aus dem Dom nehmen und unter einer Eiche auf dem Büraberg verstreuen.
Oder unter die von den ProtestTanten gepflanzte neue Donareiche.
Nach einer Entschuldigung von Franziskus für ausnahmslos alle Taten der Kirche wird der Besitz unter den angestammten Religionen verteilt und die Kleriker den wahren Göttern als Sühneopfer dargeboten.
:indianer:

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Siard
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Siard » Dienstag 5. November 2019, 23:32

Die Neue Religion hat geschrieben: Dann sprach der Mann alle diese Worte: Ich bin ich, dein Boss, der dich aus dem verstaubten Glauben und der Intoleranz geführt hat, aus der vorkonziliaren Strenge. Du sollst neben Gott anderen Götter haben. Du sollst dir ein Kultbild machen lassen und die Gestalt von irgend etwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde ehren.
Du sollst dich vor ihnen niederwerfen und ihnen dienen.

Ralf
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Ralf » Mittwoch 6. November 2019, 10:15

Lauralarissa hat geschrieben:
Dienstag 5. November 2019, 21:57
Und auch religiöse (Wahn)-Vorstellungen entbinden nicht von der Pflicht, Recht und Ordnung zu respektieren.
Soll das immer gelten? Unter allen Umständen?
Hier im Kreuzgang-Forum ist es weit verbreitet, Gericht über die Bischöfe als Hirten der Kirche zu halten. Manch einer dünkt sich besonders schlau und autoritativ. Man sollte das nicht allzu ernst nehmen.

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Kai
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Kai » Mittwoch 6. November 2019, 11:10

@Lauralarissa

Ich gehe davon aus, dass du des Englischen mächtig bist. Schau dir bitte mal das verlinkte Video zumindest für die ersten acht Minuten an. Kannst du verstehen, dass gläubige Katholiken sich durch das, was da in Rom im Umfeld (und auch Vorfeld, man beachte das empfohlene Gebet an Pachamama) der Synode vor sich gegangen ist (inkl. der offensichtlich gelogenen Stellungnahme des vatikanischen Pressesprechers), große Sorgen machen?

https://www.youtube.com/watch?v=WvkkHJQWFK8
"Und wenn da ein Tabernakel rumsteht – heute neigen Tabernakel ein wenig zum Rumstehen – dann wird der überhaupt nicht beachtet."
(Dr. W. Haßelberg-Dingenskirchen)

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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von HeGe » Mittwoch 6. November 2019, 11:51

Lauralarissa hat geschrieben:
Montag 4. November 2019, 10:55
Bruder Donald hat geschrieben:
Montag 4. November 2019, 10:26
Einer der Tiber-Aktionisten meldet sich per Kath.net Interview zu Wort!
kath.net: Warum jetzt das "Outing" und sind eventuell noch andere Protestaktionen geplant?

Alexander: Wären Namen und Gesichter früher bekannt gewesen, hätte sich jeder nur auf die Personen gestürzt, die daran beteiligt waren. Wir wollten, dass die Sache selbst im Mittelpunkt steht. Die Synode dient der Beratung des Heiligen Vaters. Da die Synodenväter den traditionellen Standpunkt der Kirche allerdings kaum berücksichtigt haben, wollten wir durch diese Aktion dem Heiligen Vater zeigen, dass viele Gläubige der traditionellen Lehre der Kirche sehr anhängen und überzeugt sind, dass diese nichts an ihrer Gültigkeit verloren hat
Jetzt weiß man wenigstens definitiv, aus welchen kirchenpolitischen Strömungen die Täter kommen.
Das ist eine offene Kriegserklärung an Papst Franziskus und an die ganze Synode - und damit der Beginn der Spaltung.
Ich bin gespannt, wie es weitergeht - auch auf juristischer Ebene.

Laura
Spaltungen kommen von anderer Seite:

Bochumer Kirchengemeinde lädt Kardinal Müller aus
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

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Siard
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Siard » Mittwoch 6. November 2019, 12:09

HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 11:51
Spaltungen kommen von anderer Seite:
Das ist ja alles schon seit Jahrzehnten üblich.
Ein Bischof bot an eine Predigt in einer Sonntagsmesse zu halten. Antwort: Das geht nicht, heute ist der ständige Diakon dran. (Das zum Thema "ausgegorene Amtstheologie".)
Und wenn jemand die Lehre der Kirche vertritt, so schwebt er in Gefahr gemaßregelt zu werden. Die Heterodoxen und Ungläubigen aber, können sich schon lange im Wohlwollen der meisten Hierarchen sonnen.

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martin v. tours
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von martin v. tours » Mittwoch 6. November 2019, 18:03

Die allseits bekannte Intoleranz der "Toleranten".
Der Traditionalist steht zu seiner Intoleranz gegenüber häretischen Ansichten. Das kann man gut heissen oder auch nicht.

Die sogenannten Liberalen tragen Ihre Toleranz vor sich her wie eine Monstranz und labern immer über Meinungsfreiheit.
Das gilt aber immer nur für IHRE Meinung.
Pharisäer eben.
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von ar26 » Mittwoch 6. November 2019, 18:15

Lauralarissa hat geschrieben:
Dienstag 5. November 2019, 21:57
ar26 hat geschrieben:
Dienstag 5. November 2019, 21:08
Nach deutschem Recht wär's das. Er wollte den Eigentümer dauerhaft enteignen. Das reicht selbst dann, wenn er es sich nur zeitweise zueignen wollte.
Echt ziemlich eindeutig.
Ich darf auch den SUV des Nachbarn nicht zerstören, selbst wenn ich zurecht der Meinung bin, dass er die Umwelt zu stark belastet. Der Zweck heiligt zum Glück nicht die Mittel. Und auch religiöse (Wahn)-Vorstellungen entbinden nicht von der Pflicht, Recht und Ordnung zu respektieren.

Laura
Da es sich allerdings um eine materiell nahezu wertlose Sache handelte, dürfte sich die Sanktion in Grenzen halten. Hier würde eine StA das gegen eine Auflage nach § 153a StGB einstellen. Vom Religiösen her gesehen steht das 1. Gebot freilich über dem 7.
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!

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Edi
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Edi » Mittwoch 6. November 2019, 18:26

martin v. tours hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 18:03
Die allseits bekannte Intoleranz der "Toleranten".
Der Traditionalist steht zu seiner Intoleranz gegenüber häretischen Ansichten. Das kann man gut heissen oder auch nicht.

Die sogenannten Liberalen tragen Ihre Toleranz vor sich her wie eine Monstranz und labern immer über Meinungsfreiheit.
Das gilt aber immer nur für IHRE Meinung.
Pharisäer eben.
Kein Mensch ist tolerant allem gegenüber und muss das auch nicht sein. Insoweit ist das Toleranzpalaver nur Geschwätz, das man nicht ernst nehmen muss, weil es verlogen ist. Genau so verlogen wie das Barmherzigkeitsgeschwafel des derzeitigen Papstes. Wenn dem was nicht passt, dann ist er schnell unbarmherzig und sein Gerede von Disput und Diskussion ist schnell am Ende. Die Leute reden viel, wenn der Tag lang ist und man soll nicht jedem alles glauben, auch einem Papst nicht.
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Osthugo
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Osthugo » Donnerstag 7. November 2019, 13:28

Dazu fällt mir ein:

Bild

"Ihr wollt Kinder des Lichtes sein, aber ihr möchtet die Kindschaft der Welt nicht gern aufgeben. Ihr solltet an die Buße glauben, aber ihr glaubt an das Glück der neuen Zeit. Ihr solltet von Gnade sprechen, aber ihr sprecht lieber vom menschlichen Fortschritt. Ihr solltet Gott verkünden, aber ihr predigt lieber den Menschen und die Menschheit. Ihr heißt euch nach Christus, aber ihr solltet euch lieber nach Pilatus nennen.“

Hl. Kirchenlehrer Athanasius von Alexandrien (295-373)
"Heiliger Engel, Schützer meiner Seele und meines Leibes, verlaß mich Sünder nicht! Weiche nicht von mir wegen meiner Sünden! Umfasse meine schwache Hand und führe mich den Weg des Heiles!"
(Makarios der Ägypter)

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Vinzenz Ferrer
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Vinzenz Ferrer » Donnerstag 7. November 2019, 13:31

Osthugo hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 13:28
Dazu fällt mir ein:

Bild

"Ihr wollt Kinder des Lichtes sein, aber ihr möchtet die Kindschaft der Welt nicht gern aufgeben. Ihr solltet an die Buße glauben, aber ihr glaubt an das Glück der neuen Zeit. Ihr solltet von Gnade sprechen, aber ihr sprecht lieber vom menschlichen Fortschritt. Ihr solltet Gott verkünden, aber ihr predigt lieber den Menschen und die Menschheit. Ihr heißt euch nach Christus, aber ihr solltet euch lieber nach Pilatus nennen.“

Hl. Kirchenlehrer Athanasius von Alexandrien (295-373)
Sehr schön! :klatsch:
Heiliger Athanasius - bitte für uns!
Glaube heißt Widerstand gegen die Schwerkraft. (Benedikt XVI.)

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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von HeGe » Donnerstag 7. November 2019, 16:03

HeGe hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 11:51
Spaltungen kommen von anderer Seite:

Bochumer Kirchengemeinde lädt Kardinal Müller aus
Das relativiert die Sache etwas:
kath.net hat geschrieben: [...] Angebliche Proteste gegen die Veranstaltung mit dem Kardinal lösten sich bei genauer Betrachtung in Luft auf.

Die örtliche Pfarrei, in der der Kardinal am Sonntag ein Pontifikalamt feierte, hatte lediglich Einwände dagegen, eine Veranstaltung, für die Eintritt erhoben wird, in einem Kirchenraum stattfinden zu lassen. Von einigen Presseorganen wurde dies erheblich aufgebauscht. Versehen mit unterirdischen Statements von Vertretern des Katholikenrates und der umstrittenen Gruppe „Maria 2.0“ entstand so ein völlig verzerrter Eindruck. Die Absicht, Unfrieden unter Katholiken zu schüren, war durchsichtig. Auf Nachfrage war dem Bistum Essen nichts von Protesten bekannt. [...]
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Juergen
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Juergen » Donnerstag 7. November 2019, 16:14

Video von 2014:

Ceremonia en San Marcos Sierras. Atrio de los Gentiles en la Argentina, organizado por el Foro Ecuménico Social, con la participación del Cardenal Gianfranco Ravasi, presidente del Consejo Pontificio de la Cultura, la Hna Theresa Varela, vicepresidenta del Foro Ecuménico Social y presidenta de la Fundación Misión Esperanza, y representantes de pueblos originarios.
Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

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martin v. tours
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von martin v. tours » Donnerstag 7. November 2019, 19:27

Osthugo
:daumen-rauf: :daumen-rauf:
Der heilige Athanasius war schon lange nicht mehr so aktuell wie heute.
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
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Ralf
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Ralf » Dienstag 12. November 2019, 15:04

Hier im Kreuzgang-Forum ist es weit verbreitet, Gericht über die Bischöfe als Hirten der Kirche zu halten. Manch einer dünkt sich besonders schlau und autoritativ. Man sollte das nicht allzu ernst nehmen.

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mtoto
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von mtoto » Mittwoch 13. November 2019, 09:54

Hallo zusammen,

Kann mir mal einer erklären, warum das gerade alles passiert?
Innerhalb (!) der Kirche...? :ikb_no:

LG mtoto (die sich immer mehr fragt, wo sie hingehört....)

Lauralarissa
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Lauralarissa » Mittwoch 13. November 2019, 10:36

mtoto hat geschrieben:
Mittwoch 13. November 2019, 09:54
Hallo zusammen,

Kann mir mal einer erklären, warum das gerade alles passiert?
Innerhalb (!) der Kirche...? :ikb_no:

LG mtoto (die sich immer mehr fragt, wo sie hingehört....)
Vielleicht weil Kirche sich weiterentwickelt?
Weil Papst Franziskus uns Impulse zur Weiterentwicklung unseres Glaubens geben will?

Laura

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taddeo
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von taddeo » Mittwoch 13. November 2019, 10:43

Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 13. November 2019, 10:36
mtoto hat geschrieben:
Mittwoch 13. November 2019, 09:54
Hallo zusammen,

Kann mir mal einer erklären, warum das gerade alles passiert?
Innerhalb (!) der Kirche...? :ikb_no:

LG mtoto (die sich immer mehr fragt, wo sie hingehört....)
Vielleicht weil Kirche sich weiterentwickelt?
Weil Papst Franziskus uns Impulse zur Weiterentwicklung unseres Glaubens geben will?

Laura
Das kann mittlerweile wirklich keiner mehr glauben, der auch nur einen Funken Ahnung von katholischer Theologie hat. :nein:
Dieser Papst benimmt sich seit seinem Amtsantritt als kirchliche Abrißbirne, sonst nichts. Es tut mir wirklich leid, das als Theologe feststellen zu müssen, aber nach 6 Jahren ist kein anderes Fazit mehr möglich. Es gibt bisher nicht einen einzigen Glaubensaspekt, den dieser Papst in einem positiven Sinn weiterentwickelt hätte, denn er weigert sich beharrlich, überhaupt ein päpstliches Lehramt auszuüben.

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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Lauralarissa » Mittwoch 13. November 2019, 10:47

taddeo hat geschrieben:
Mittwoch 13. November 2019, 10:43

Das kann mittlerweile wirklich keiner mehr glauben, der auch nur einen Funken Ahnung von katholischer Theologie hat. :nein:
Dieser Papst benimmt sich seit seinem Amtsantritt als kirchliche Abrißbirne, sonst nichts. Es tut mir wirklich leid, das als Theologe feststellen zu müssen, aber nach 6 Jahren ist kein anderes Fazit mehr möglich. Es gibt bisher nicht einen einzigen Glaubensaspekt, den dieser Papst in einem positiven Sinn weiterentwickelt hätte, denn er weigert sich beharrlich, überhaupt ein päpstliches Lehramt auszuüben.
Amoris laetita?
Evangelii gaudium?
Laudato si?
Die Amazonassynode?

Wenn das keine Weiterentwicklung ist ...

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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von mtoto » Mittwoch 13. November 2019, 10:51

Hallo liebe Lauralarissa,

solche „Weiterentwicklungen“ gab es schon im Alten Testament.... mit bekannter Folge....
Als Christ kann ich auf jeden Andersgläubigen offen zugehen und ihn als meinen Nächsten sehen.
Aber ich darf seinen Glauben niemals mit meinem vermischen.
Jesus Christus sagt selber, dass nur ER der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Niemand kommt zum Vater außer durch Ihn.

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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von taddeo » Mittwoch 13. November 2019, 10:53

Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 13. November 2019, 10:47
taddeo hat geschrieben:
Mittwoch 13. November 2019, 10:43

Das kann mittlerweile wirklich keiner mehr glauben, der auch nur einen Funken Ahnung von katholischer Theologie hat. :nein:
Dieser Papst benimmt sich seit seinem Amtsantritt als kirchliche Abrißbirne, sonst nichts. Es tut mir wirklich leid, das als Theologe feststellen zu müssen, aber nach 6 Jahren ist kein anderes Fazit mehr möglich. Es gibt bisher nicht einen einzigen Glaubensaspekt, den dieser Papst in einem positiven Sinn weiterentwickelt hätte, denn er weigert sich beharrlich, überhaupt ein päpstliches Lehramt auszuüben.
Amoris laetita?
Evangelii gaudium?
Laudato si?
Die Amazonassynode?

Wenn das keine Weiterentwicklung ist ...
Das sind alles Musterbeispiele für die Abrißbirne. Es sei denn, du verstehst unter "Weiterentwicklung", daß vom katholischen Glauben kein Stein auf dem anderen bleiben soll. Da alle diese Beispiele (und es gäbe noch viele mehr) nur mit größten Bauchschmerzen in Einklang mit der verbindlichen Glaubenslehre der Kirche zu bringen sind, können sie auch keine Äußerungen des kirchlichen Lehramts sein. Es sind ausschließlich Privatmeinungen eines minderbegabten Theologen.
(Und um dem möglichen Vorwurf zu begegnen, so ein Theologe sei ich ja selber: das mag stimmen, aber ich posaune meine Privatmeinungen nicht mit amtlichem Anspruch in die Welt hinaus.)

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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Lauralarissa » Mittwoch 13. November 2019, 10:55

mtoto hat geschrieben:
Mittwoch 13. November 2019, 10:51
Hallo liebe Lauralarissa,

solche „Weiterentwicklungen“ gab es schon im Alten Testament.... mit bekannter Folge....
Als Christ kann ich auf jeden Andersgläubigen offen zugehen und ihn als meinen Nächsten sehen.
Aber ich darf seinen Glauben niemals mit meinem vermischen.
Jesus Christus sagt selber, dass nur ER der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Niemand kommt zum Vater außer durch Ihn.

LG mtoto

"Im Zusammenhang mit dem Fortschreiten der Kultur suchen die Religionen mit genaueren Begriffen und in einer mehr durchgebildeten Sprache Antwort auf die gleichen Fragen. So erforschen im Hinduismus die Menschen das göttliche Geheimnis und bringen es in einem unerschöpflichen Reichtum von Mythen und in tiefdringenden philosophischen Versuchen zum Ausdruck und suchen durch aszetische Lebensformen oder tiefe Meditation oder liebend-vertrauende Zuflucht zu Gott Befreiung von der Enge und Beschränktheit unserer Lage. In den verschiedenen Formen des Buddhismus wird das radikale Ungenügen der veränderlichen Welt anerkannt und ein Weg gelehrt, auf dem die Menschen mit frommem und vertrauendem Sinn entweder den Zustand vollkommener Befreiung zu erreichen oder - sei es durch eigene Bemühung, sei es vermittels höherer Hilfe - zur höchsten Erleuchtung zu gelangen vermögen. So sind auch die übrigen in der ganzen Welt verbreiteten Religionen bemüht, der Unruhe des menschlichen Herzens auf verschiedene Weise zu begegnen, indem sie Wege weisen: Lehren und Lebensregeln sowie auch heilige Riten.

Die katholische Kirche lehnt nichts von alledem ab, was in diesen Religionen wahr und heilig ist. Mit aufrichtigem Ernst betrachtet sie jene Handlungs- und Lebensweisen, jene Vorschriften und Lehren, die zwar in manchem von dem abweichen, was sie selber für wahr hält und lehrt, doch nicht selten einen Strahl jener Wahrheit erkennen lassen, die alle Menschen erleuchtet.

Unablässig aber verkündet sie und muß sie verkündigen Christus, der ist "der Weg, die Wahrheit und das Leben" (Joh 14,6), in dem die Menschen die Fülle des religiösen Lebens finden, in dem Gott alles mit sich versöhnt hat (4).

Deshalb mahnt sie ihre Söhne, daß sie mit KIugheit und Liebe, durch Gespräch und Zusammenarbeit mit den Bekennern anderer Religionen sowie durch ihr Zeugnis des christlichen Glaubens und Lebens jene geistlichen und sittlichen Güter und auch die sozial-kulturellen Werte, die sich bei ihnen finden, anerkennen, wahren und fördern."

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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von mtoto » Mittwoch 13. November 2019, 11:49

Andere in ihrem Glauben respektieren und den Glauben anderer mit dem eigenen vermischen ist zweierlei.

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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Petrus_Agellus » Mittwoch 13. November 2019, 12:22

Lauralarissa hat geschrieben:
Mittwoch 13. November 2019, 10:55
Die katholische Kirche lehnt nichts von alledem ab, was in diesen Religionen wahr und heilig ist. Mit aufrichtigem Ernst betrachtet sie jene Handlungs- und Lebensweisen, jene Vorschriften und Lehren, die zwar in manchem von dem abweichen, was sie selber für wahr hält und lehrt, doch nicht selten einen Strahl jener Wahrheit erkennen lassen, die alle Menschen erleuchtet.
Von mir Markiertes ist m. E. der springende Punkt. NA ist eben keine Erlaubnis dafür, die Pachamama in den Petersdrom zu bringen, sondern auf indigene Kulturen bzw. heidnische Religionen mit offenen Augen und offenem Herzen, aber umso mehr mit festem Glauben zuzugehen. Dávila hat gesagt, das Heidentum sei "das andere Alte Testament" - so können wir das sehen, aber wir dürfen in keinem Fall einer derartigen Vermischung, wie sie jüngst in Rom geschehen ist, zustimmen. Wenn diese Figuren denn tatsächlich aus Sicht der Indigenen christlich zu interpretieren sind, so hätte es einer offiziellen Untersuchung bedurft, um festzustellen, inwieweit hier eine Deckungsgleichheit mit der katholischen Religion besteht. "Nossa Senhora" vom Amazonas hat sich übrigens nicht lange als Option gehalten, nachdem der Papst selbst sie "Pachamama" nannte. Und da führt kein Weg vorbei - Pachamama ist eine heidnische Göttin, selbst bei gutwilligster Lesart stets nur Teil der Schöpfung und nicht Schöpfer. Sollte es zudem stimmen, dass der Pachamama im Capacocha-Ritual auch Kinder geopfert wurden, sollten wir uns nicht nur an die Tempelreinigung erinnern, sondern auch an Abraham und das Ende der Menschenopfer.

Nichts deutet darauf hin, dass man diese Figuren in irgendeiner Form auf ihre wahre Bedeutung hin untersucht hat - man hat ja nochnicht einmal erklärt, was eine Andenfigur (und nochmal, der Papst selbst hat sie "Pachamama" genannt) im amazonischen Kontext zu suchen hat. Solange hier halbseiderne Erklärungen nachgereicht werden, die allesamt nicht nachvollziehbar sind, kann ich nur davon ausgehen, dass diese Figuren zumindest synkretistische oder gänzlich heidnische Götzen sind, ob nun traditionell oder dem New-Age-Göttinnenkult entstammend. Das ist mitnichten eine Frage des Konservativismus oder Liberalismus - nur des Objektivismus. Und objektiv ist es so, dass das Einbringen von Götzen in eine Kirche dieselbe entweiht; S. Maria in Traspontina und der Petersdom selbst sind lt. vorliegenden Fakten entweiht (gut, dass ich in letzterem noch drin war). Uns mit einem wahrhaftig stichhaltigen Argument zu versichern, dass wir uns irren, das wäre nun Aufgabe des Papstes. Leider kann ich nicht davon ausgehen, dass es ihn interessieren wird.

Ralf
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Ralf » Mittwoch 13. November 2019, 13:16

taddeo hat geschrieben:
Mittwoch 13. November 2019, 10:43
Das kann mittlerweile wirklich keiner mehr glauben, der auch nur einen Funken Ahnung von katholischer Theologie hat. :nein:
Dieser Papst benimmt sich seit seinem Amtsantritt als kirchliche Abrißbirne, sonst nichts. Es tut mir wirklich leid, das als Theologe feststellen zu müssen, aber nach 6 Jahren ist kein anderes Fazit mehr möglich. Es gibt bisher nicht einen einzigen Glaubensaspekt, den dieser Papst in einem positiven Sinn weiterentwickelt hätte, denn er weigert sich beharrlich, überhaupt ein päpstliches Lehramt auszuüben.
Ich bin Laienfranziskaner, ich liebe Franz von Assisi, ich habe mich über einen Papst gefreut, der sich nicht über andere erhöht, der um das Gebet für sich bittet.

Dich nicht nur ich bin massivst enttäuscht.

- die veröffentlichten Ansprachen an die Kurie: öffentlicher Pranger, mieseste Art von Personalführung, dabei alles im unklaren lassend, da keiner genannt wird. Nach allen Informationen, auch von seinen Fans, scheint er eh ein katastrophaler Chef zu sein.

- stärken der anderen Bischöfe im Glauben? Fehlanzeige - Anfragen, so fragwürdig sie auch formuliert wurden, wurden nie beantwortet. Die Bischöfe hat er einfach am langen Arm verhungern lassen.

- überhaupt stärken der katholischen Identität? Absolutes Totalversagen! Dabei geht es nicht um die Abgrenzung der Praxis der Zuwendung (gut, daß Frauen und Muslimen die Füße gewaschen wurden!!), sondern die Stärkung des eigenen Seins! Da kam und kommt nullkommanix. Jetzt noch päpstlich gesegneter Götzendienst!

- sein Umgang mit den Mißbrauchsfällen: was kam denn da anderes als heiße Luft? Die liberalen 68er Bischöfe, unter deren Ägide es bspw. in den USA sexuell nicht gerade züchtig zuging: protegiert, mit wichtigen Aufgaben betreut (McCarrick!), aus der Schußlinie geholt.

- religiöse junge Orden, die die katholische liturgische Tradition aufs Neue wertschätzen und Nachwuchs finden und für niemanden eine Bedrohung darstellen, werden rigoros dicht gemacht

- von Beginn an verfolgt er eine rein weltlich-politische Agenda. Er sagt zwar das Gegenteil und wehrt sich gegen die Kirchen-NGO, doch er handelt genauso. Wenn jetzt schon ein Kardinal Marx sagt, bei der Amazonas-Synode ging es um die Rettung der Welt - ich Naivling dachte immer, Jesus hätte die Welt gerettet - dann ist das Politik in Reinstform. Päpstlich aktiv gewollt.

Ich bin froh, wenn dieses Pontifikat Geschichte ist.
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Ralf » Mittwoch 13. November 2019, 14:59

mtoto hat geschrieben:
Mittwoch 13. November 2019, 09:54
Hallo zusammen,

Kann mir mal einer erklären, warum das gerade alles passiert?
Innerhalb (!) der Kirche...? :ikb_no:

LG mtoto (die sich immer mehr fragt, wo sie hingehört....)
Du gehörst in die Katholische Kirche, die Kirche Jesu Christi. Päpste kommen und gehen. Lass Dich nicht kirre machen.
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von holzi » Mittwoch 13. November 2019, 16:14

Ralf hat geschrieben:
Mittwoch 13. November 2019, 14:59
mtoto hat geschrieben:
Mittwoch 13. November 2019, 09:54
Hallo zusammen,

Kann mir mal einer erklären, warum das gerade alles passiert?
Innerhalb (!) der Kirche...? :ikb_no:

LG mtoto (die sich immer mehr fragt, wo sie hingehört....)
Du gehörst in die Katholische Kirche, die Kirche Jesu Christi. Päpste kommen und gehen. Lass Dich nicht kirre machen.
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Petrus_Agellus
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Petrus_Agellus » Mittwoch 13. November 2019, 17:04

Ralf hat geschrieben:
Mittwoch 13. November 2019, 14:59
mtoto hat geschrieben:
Mittwoch 13. November 2019, 09:54
Hallo zusammen,

Kann mir mal einer erklären, warum das gerade alles passiert?
Innerhalb (!) der Kirche...? :ikb_no:

LG mtoto (die sich immer mehr fragt, wo sie hingehört....)
Du gehörst in die Katholische Kirche, die Kirche Jesu Christi. Päpste kommen und gehen. Lass Dich nicht kirre machen.
Das möchte ich auch gerne sehen. Nur - was, wenn die päpstlich-episkopale Kirche mehrheitlich mit dieser nicht mehr identisch ist?

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TeDeum
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von TeDeum » Mittwoch 13. November 2019, 17:06

Das ist ein erschreckender Gedanke, den man eigentlich gar nicht zu Ende denken will ...

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Lycobates
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von Lycobates » Mittwoch 13. November 2019, 17:15

Petrus_Agellus hat geschrieben:
Mittwoch 13. November 2019, 17:04
Ralf hat geschrieben:
Mittwoch 13. November 2019, 14:59
mtoto hat geschrieben:
Mittwoch 13. November 2019, 09:54
Hallo zusammen,

Kann mir mal einer erklären, warum das gerade alles passiert?
Innerhalb (!) der Kirche...? :ikb_no:

LG mtoto (die sich immer mehr fragt, wo sie hingehört....)
Du gehörst in die Katholische Kirche, die Kirche Jesu Christi. Päpste kommen und gehen. Lass Dich nicht kirre machen.
Das möchte ich auch gerne sehen. Nur - was, wenn die päpstlich-episkopale Kirche mehrheitlich mit dieser nicht mehr identisch ist?
Die Kirchenmitgliedschaft (und a fortiori die Amtsführung in ihr) setzt in der Tat die Integralität des Glaubens (zumindest pro foro externo) voraus.
Das ist sichere Lehre.
Der Mittelweg ist der einzige Weg, der nicht nach Rom führt (Arnold Schönberg)
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Fac me Tibi semper magis credere, in Te spem habere, Te diligere
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... una cum omnibus orthodoxis, atque catholicae et apostolicae fidei cultoribus

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taddeo
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Re: Förderung des Synkretismus durch kirchliche Behörden

Beitrag von taddeo » Mittwoch 13. November 2019, 18:11

Lycobates hat geschrieben:
Mittwoch 13. November 2019, 17:15
Die Kirchenmitgliedschaft (und a fortiori die Amtsführung in ihr) setzt in der Tat die Integralität des Glaubens (zumindest pro foro externo) voraus.
Das ist sichere Lehre.
Ich bin mir ziemlich sicher, daß kein einziger Bischof und auch nicht der Papst daran zweifelt, mit seinen Ansichten und Handlungen voll und ganz auf dem Boden der kirchlichen Lehre und Theologie zu stehen. Insofern steht die Integralität (oder Integrität?) des Glaubens für diese Herren sicher nicht ernsthaft zur Debatte. Und es gibt nun mal keine kanonische Instanz, die das Gegenteil beweisen könnte; der Pachapapa, der es für die Bischöfe tun könnte, wird es sicher nicht tun; und den Pachapapa selbst kann keiner von Amts wegen überprüfen.

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