Privatoffenbarungen-kriterien u. verbindlichkeit

Allgemein Katholisches.
Ruf
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Beitrag von Ruf »

Amigo hat geschrieben:Aber nicht doch. Wenn auf gleicher Ebene und/oder mit gleicher Autorität, mit der diese Angelegenheit seinerzeit für erledigt erklärt wurde, neue Erkenntnisse für relevant erachtet werden, ist eine Neuaufnahme selbstverständlich möglich. Von "Dogma" im Sinn einer unumstößlichen und endgültigen Verkündigung einer ewigen Wahrheit kann nicht die Rede sein. Es kommt durchaus mal (wenn auch selten) vor, dass derartige Entscheidungen später revidiert werden, obgleich ich persönlich das im konkreten Fall für extrem unwahrscheinlich halte. (Ich habe die Botschaften gründlich gelesen.)

Das Hl. Offizium hat in Namen des Papstes 1961 an dem Bischof von Haarlem Dodewaard einen Brief geschrieben.
Anlass dieses Briefes war eine Anfrage von vier Theologieprofessoren um die Untersuchung wieder aufzunehmen. Das Hl. Offizium teilte dem Bischof mit, dass es hierfür keinen Anlass sieht. In diesem Brief kommt der Satz: "Die Botschaften sind falsch nicht vor".
Bei diesem Brief geht es sich um den Antrag der Theologieprofessoren und er spricht kein Verbot gegenüber dem Bischof von Harlem aus.

Der Nachfolger von Bischof Dodewaard hat 1967 erneut eineUntersuchung eingeleitet.
Dieser Schritt des Bischof Zwartkruis fand vor 30 Jahren statt und ist bis heute von der Glaubenskongregation nicht verurteilt worden.

Wenn der Brief von 1961 ein endgültiges Urteil gewesen wäre, so hätte der Bischof Zwartkruis keine Kommission einsetzen. dürfen

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ottaviani
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Beitrag von ottaviani »

wie lange dauerten die erscheinungen eigentlich?

Biggi
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Beitrag von Biggi »

ottaviani hat geschrieben:wie lange dauerten die erscheinungen eigentlich?
Wahrscheinlich nicht so lange wie sie hier im Kreuzgang - dank Rufs Hartnäckigkeit - diskutiert werden. Kann das Ende schon nicht mehr erwarten.

*duckundweg*
Das Christentum nimmt den Menschen, wie er ist, und macht ihn zu dem, was er sein soll.
(Adolph Kolping, Patron des XX. Weltjugendtags 2005)

Micha

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Geronimo

Beitrag von Geronimo »

Ruf versucht es nach dem Motto "Steter Tropfen höhlt den Stein" - vergebens natürlich . Er müsste uns Katholiken eigentlich gut genug kennen als das wir gern auch solche Sachen einfach ... aussitzen... und aussitzen ... und aussitzen .... bis sich der Markt verlaufen hat. Das ist gute vatikanische Politik; die praktizieren wir manchmal auch hier im Kreuzgang.

Geronimo

Biggi
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Beitrag von Biggi »

Micha hat geschrieben:*diewegrennendeBiggiinmeineArmeaufnehmfallssiedaswill* :mrgreen:
*undannwohinmitderBiggi?*
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(Adolph Kolping, Patron des XX. Weltjugendtags 2005)

Ruf
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Beitrag von Ruf »

ottaviani hat geschrieben:wie lange dauerten die erscheinungen eigentlich?
Bild
Die erste Erscheinung der Mutter Gottes in Amsterdam war am 25. März 1945.
Die letzte Erscheinung der Mutter Gottes in Amsterdam war am 31. Mai 1959

Micha

Beitrag von Micha »

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Reinhard Gonaus
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Beitrag von Reinhard Gonaus »

Amigo hat geschrieben:(...)Mit anderen Worten: Geisteskrankheit, Halluzination und spezifische Neigungen zu Irrtum oder Betrug wurden bei der Seherin nicht festgestellt, und in den Botschaften ist (laut diesen Gutachten) kein Widerspruch zur Bibel und zur Lehre der Kirche enthalten. (...)
Grüße,
Georg
Ich fass es nicht.
"... die Frau aller Völker, die einst Maria war..."

Über die Frau aller Väölker will ich nichts sagen. Ehrentitel sind Ehrentitel und müssen nicht unbedingt sinnvoll in jedermanns Ohren sein. Aber, wenn sie einst Maria war, dann ist sie's jetzt nicht mehr.
Und wenn das wahr ist, behalten die Toten in der Auferstehung ihre Identität nicht, und wenn das der Fall, ist, dann waren die Erscheinungen des auferstandenen Herrn, von denen die Heilige Schrift erzählt, Chimäre. Und dann ist unser Glaube sinnlos, weil er auf Lug und Trug basiert.
Reinhard
--
Wir werden nie herausfinden, warum einer, der schnarcht,
sich selbst nicht schnarchen hören kann. (Mark Twain)

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Amigo
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Beitrag von Amigo »

Ruf hat geschrieben:Das Hl. Offizium hat in Namen des Papstes 1961 an dem Bischof von Haarlem Dodewaard einen Brief geschrieben.
Anlass dieses Briefes war eine Anfrage von vier Theologieprofessoren um die Untersuchung wieder aufzunehmen. Das Hl. Offizium teilte dem Bischof mit, dass es hierfür keinen Anlass sieht. In diesem Brief kommt der Satz: "Die Botschaften sind falsch nicht vor".
Ich hab den Brief ja zwar leider nicht vorliegen, aber ich bin ganz sicher, es gibt nahezu unendlich viele Sätze, die in diesem Brief nicht vorkamen - auch solche nicht, die den Bischof aufforderten oder ermunterten, eine Untersuchung aufzunehmen; auch solche nicht, die aus Sicht der Glaubenskongregation irgendeine Änderung in der Einschätzung des Sachverhalts ausdrückten, oder gar eine Anerkennung der Erscheinungen... Ach, was solls. Wir wissen beide, dass Rom die ursprüngliche Beurteilung unterstütze und bestätigte und seither die Erscheinungen weder anerkannt hat noch ihre Neuuntersuchung befürwortet hat. Alles andere ist Haarspalterei und Zeitverschwendung.
Der Nachfolger von Bischof Dodewaard hat 1967 erneut eineUntersuchung eingeleitet.
Dieser Schritt des Bischof Zwartkruis fand vor 30 Jahren statt und ist bis heute von der Glaubenskongregation nicht verurteilt worden.
Soll man daraus schließen, dass sie es gutheißt, wenn gegen ihre Anweisungen verstoßen wird? Oder sollte man daraus eher schließen, dass die Kongregation auch andere Dinge zu tun hat als nur auf die Bischöfe von Amsterdam aufzupassen?

Ich bin mit dem Thema erstmal durch. Wenn's was neues gibt, dann weckt mich bitte wieder auf... :mrgreen:

Grüße,
Georg

Ruf
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Beitrag von Ruf »

Amigo hat geschrieben:Soll man daraus schließen, dass sie es gutheißt, wenn gegen ihre Anweisungen verstoßen wird? Oder sollte man daraus eher schließen, dass die Kongregation auch andere Dinge zu tun hat als nur auf die Bischöfe von Amsterdam aufzupassen?.
Das Ganze ist doch eine kirchenrechtliche Angelegenheit.



Das soll heißen, das die beteiligten Bischöfe in Amsterdam nicht gegen das gültige Kirchenrecht verstoßen haben.

"Entsprechend kirchlicher Grundsätze und Richtlinien ist es in erster Linie die Aufgabe des Ortsbischofs ein Urteil über die Authentizität von privaten Offenbarungen in seiner Diözese abzugeben. Die Glaubenskongregation kann dies später bestätigen; das ist aber nicht notwendig."*1

Bischof Punt hat in dieser Sache so gehandelt, wie es ihm als Bischof von Harlem zusteht.
Wenn Du dieses bestreitest, so bringe auch die Beweise.
Oder noch besser, Du reichst bei den zuständigen kirchlichen Stellen eine Beschwerde oder eine Anklage gegen den Bischof ein.

Und damit steht fest: ".....daß in den Erscheinungen von Amsterdam ein übernatürlicher Ursprung vorliegt........."*2
Allerdings:
"Im Gegensatz zur Heiligen Schrift ist die Privatoffenbarung für das Gewissen des Gläubigen nie bindend"*2


*1 Zitiert aus (Bistum Haarlem): Der kirchliche Standpunkt bezüglich
der Erscheinungen der Frau aller Völker, Begleitkommission
Haarlem, 25. Oktober 2002 Haarlem, 25. Oktober 2002

*2 Zitiert aus dem Brief des Bischof von Haarlem am 31. Mai 2002

Peter
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Beitrag von Peter »

Im Gegensatz zur Heiligen Schrift ist die Privatoffenbarung für das Gewissen des Gläubigen nie bindend

Wie danach allerdings aus einer «Privatoffenbarung» ein bindender Glaubenssatz ohne christologischen Erkenntniswert (!) werden kann, bleibt mir unverständlich.

Ich halte diese «Offenbarungen» für unecht, da sie eine sehr zweifelhafte Erlösungslehre vertreten. Da soll der Heilige Geist auf Völker kommen, ohne daß sie zum Glauben an Christus kommen? Maria soll als die «Frau aller Völker» dort verehrt werden, wo das Evangelium nicht ankommen konnte? Sehr dubios, um es freundlich zu formulieren.

Sicher; sie ist oft bereits diskret da, wo noch nicht geglaubt wird – einen kleinen Anklang davon habe ich erlebt. Aber sie will nichts für sich – alles zur Verherrlichung ihres Sohnes.

Wozu die Befassung mit den Amsterdamer Erscheinungen führt, zeigt eine Diskussion in einem anderen internetforum, in dem bereits offen (zwar von Atheisten) über «Vierfaltigkeit» spekuliret wird.

Sorry, die Sache braucht wohl noch viel Gebet um Unterscheidung der Geister.

P.S.: Ich habe in dem Buch «Erscheinungen der Gottesmutter Maria» nachgeschaut. Meine Haltung zu diesem Band wird mittlerweile doch etwas kritischer als zu der Zeit, in der ich es zum ersten Mal in unser Bücherregal stellte. Dieser Druck, mit dem die Konsequenzen aus dem Ablehnen der Erscheinungen angedroht werden! Was denn nun? Verpflichten Erscheinungen, oder verpflichten sie nicht?

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Erich_D
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Beitrag von Erich_D »

Peter hat geschrieben:Dieser Druck, mit dem die Konsequenzen aus dem Ablehnen der Erscheinungen angedroht werden! Was denn nun? Verpflichten Erscheinungen, oder verpflichten sie nicht?
Gerade dieser Druck, diese Drohungen, mit denen die Anerkennung der Erscheinungen erzwungen werden soll, sind möglicherweise ein deutliches Zeichen wider die Echtheit einer solchen Offenbarung.
"Spiel nicht mit den Schmuddelkindern sing nicht ihre Lieder. Geh doch in die Oberstadt mach´s wie deine Brüder", so sprach die Mutter, sprach der Vater, lehrte der Pastor."

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Erich_D
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Beitrag von Erich_D »

Edith hat geschrieben:Sag mal, schläfst Du auch mal? Wartest Du des nachts auf eine Erscheinung?
:roll:
Na, vielleicht steht Peter vor Mitternacht auf, um wie die Kartäuser nach Mitternacht die Matutin zu beten? ;)
"Spiel nicht mit den Schmuddelkindern sing nicht ihre Lieder. Geh doch in die Oberstadt mach´s wie deine Brüder", so sprach die Mutter, sprach der Vater, lehrte der Pastor."

Peter
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Beitrag von Peter »

Aber Ratzfatz! :jump:

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Juergen
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Beitrag von Juergen »

Auf Wunsch von Micha ;-) hier nochmals veröffentlicht.....

THERE'S A FACE ON MY TORTILLA!
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

Micha

Beitrag von Micha »

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Raphael
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Beitrag von Raphael »

Nun, mittlerweile wird lt. Meldung der FAZ vom 14.1.2005 im Internet auch eine Austernschale angeboten, die angeblich den mit der Dornenkrone gekreuzigten Jesus zeigt.

Dem Unsinn sind keine Grenzen gesetzt .....

GsJC
Raphael
Die Wahrheit hat tausend Hindernisse zu überwinden, um unbeschädigt zu Papier zu kommen, und von Papier wieder zu Kopf.
(Georg Christoph Lichtenberg)

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Samuel
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Beitrag von Samuel »

Peter hat geschrieben: Was denn nun? Verpflichten Erscheinungen, oder verpflichten sie nicht?
Ich würde sagen, dass Gott bisweilen zu uns spricht und unser Gewissen aufrüttelt, so dass ich erkenne: Hier geht der Weg lang; wenn ich dies nicht tue oder das weitertue, so versündige ich mich gegen Gott. Das kann auf die verschiedenste Weise geschehen: Durch die Begegnung mit Notleidenden, durch ein Gespräch, ein Buch, Bilder einer Katastrophe, einen Gedankenblitz...
Warum nicht auch durch eine Privatoffenbarung? Sollte dies der einzige Ort in der Welt sein, wo ich absolut "sicher" davor wäre, von Gott angesprochen zu werden?

Peter
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Beitrag von Peter »

Samuel, an ein Anreden der Menschen in die je aktuelle Situation von Kirche und Welt durch Privatoffenbarungen glaube ich.

Aber daß vom Himmel eine per Definition nicht zum Glauben verpflichtende Offenbarung erginge, um eine verpflichtende Glaubenswahrheit zu begründen, wäre doch ein Widerspruch in sich.

Ruf
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Beitrag von Ruf »

Reinhard Gonaus hat geschrieben: Ich fass es nicht.
"... die Frau aller Völker, die einst Maria war..."

Über die Frau aller Väölker will ich nichts sagen. Ehrentitel sind Ehrentitel und müssen nicht unbedingt sinnvoll in jedermanns Ohren sein. Aber, wenn sie einst Maria war, dann ist sie's jetzt nicht mehr.
Und wenn das wahr ist, behalten die Toten in der Auferstehung ihre Identität nicht, und wenn das der Fall, ist, dann waren die Erscheinungen des auferstandenen Herrn, von denen die Heilige Schrift erzählt, Chimäre. Und dann ist unser Glaube sinnlos, weil er auf Lug und Trug basiert.
Zitat:
"BIST DU NICHT IMMER MARIA?

Fast alle, die das Gebet zum ersten Mal hören oder mitbeten, halten überrascht inne und stellen fragend fest, wie damals die Seherin und ihr Seelenführer: „Aber du bist doch immer Maria, damals wie heute dieselbe Maria und keine andere!“
Natürlich kann Maria immer als ‘Maria’ angesprochen werden, was wir ja beim Rosenkranz viele Male wiederholen, wenn wir das Gegrüßt seist du Maria beten. Aber die Frau aller Völker möchte gerade durch diese Formulierung ausdrücken, dass selbst ihre Berufung ein wundervolles Werden war. Es geht also immer um dieselbe Person, um Maria. Doch nun, in Amsterdam, will sie, „die einst Maria war“, am Höhepunkt ihrer miterlösenden Berufung als ‘DIE FRAU, MUTTER ALLER VÖLKER’ angesprochen werden. Denn auch Maria wurde im Laufe ihres Lebens etwas, was sie vorher noch nicht war:
Durch ihr FIAT wurde sie - die Makellos-Gnadenvolle Empfängnis, die ganz unbekannte einfache Maria aus Nazareth - zur Mutter des göttlichen Sohnes. Durch ihr Leiden, vereint mit dem Erlöser, wurde die Mutter Jesu dann auch zur Frau, Mutter aller Völker, als welche sie jetzt in unserer Zeit erkannt und von allen Menschen geliebt werden möchte.
Alles hing vom Entsprechen und vom treuen Mitwirken ab - auch bei Maria! In diesem Zusammenhang kann es eine Hilfe sein, wenn man anhand konkreter Beispiele zeigt, wie sehr der Mensch durch Mitarbeit mit Gottes Gnade und durch Leiden zu dem heranreift, wozu ihn Gott berufen hat:
„Möge der Vater und Patron der Kirche, der einst Josef war, unser Fürsprecher sein!“
Oder angewandt auf einen heiligen Papst:
„Möge Papst Pius X., der einst Giuseppe Sarto war, unser Fürbitter im Himmel sein!“
Lassen wir auch die Seherin noch zu Wort kommen, die - nachdem sie selbst tiefer verstanden hatte - den Fragenden gerne folgenden Vergleich als erklärende Hilfe gab: Wie das kleine spielende Mädchen Beatrix bereits die Berufung hatte, einmal die Königin der Niederlande zu werden, so wurde Maria, die einst als verborgenes, einfaches Mädchen im unbekannten Nazareth lebte, die Frau, die Mutter aller Völker."*
Zitat Ende

*Quelle

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Ermi
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Privatoffenbarungen!

Beitrag von Ermi »

Samuel hat geschrieben:
Peter hat geschrieben: Was denn nun? Verpflichten Erscheinungen, oder verpflichten sie nicht?
Ich würde sagen, dass Gott bisweilen zu uns spricht und unser Gewissen aufrüttelt, so dass ich erkenne: Hier geht der Weg lang; wenn ich dies nicht tue oder das weitertue, so versündige ich mich gegen Gott. Das kann auf die verschiedenste Weise geschehen: Durch die Begegnung mit Notleidenden, durch ein Gespräch, ein Buch, Bilder einer Katastrophe, einen Gedankenblitz...
Warum nicht auch durch eine Privatoffenbarung? Sollte dies der einzige Ort in der Welt sein, wo ich absolut "sicher" davor wäre, von Gott angesprochen zu werden?
Der sicherste Ort, wo Gott zu uns Menschen gesprochen hat und auch noch weiterhin spricht, ist die Heilige Schrift und das Lehramt der Kirche.

@ Ruf - bei Dir lese ich eine Aussage aus Rom von 1961: In diesem Brief kommt der Satz: <Die Botschaften sind falsch nicht vor>. Für mich bedeutet dies eine passive Verneinung der Botschaft bis aufs weitere, bzw. bis positiv die Echtheit der Botschaften in Amsterdam bestätigt wird. Jetzt haben wir das Jahr 2005. Gibt es eine positive Aussage auf die Richtigkeit der sogenannten Erscheinung von Amsterdam? :hmm:
Gott ist mittendrin!

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Juergen
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Re: Privatoffenbarungen!

Beitrag von Juergen »

Ermi hat geschrieben:...Jetzt haben wir das Jahr 2005. Gibt es eine positive Aussage auf die Richtigkeit der sogenannten Erscheinung von Amsterdam? :hmm:
Ja, allerdings nicht von Rom, sondern "eigenmächtig" durch den Bischof von Haarlem.
Gruß Jürgen

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FioreGraz
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Beitrag von FioreGraz »

"Entsprechend kirchlicher Grundsätze und Richtlinien ist es in erster Linie die Aufgabe des Ortsbischofs ein Urteil über die Authentizität von privaten Offenbarungen in seiner Diözese abzugeben. Die Glaubenskongregation kann dies später bestätigen; das ist aber nicht notwendig."*1

Bischof Punt hat in dieser Sache so gehandelt, wie es ihm als Bischof von Harlem zusteht.
Wenn Du dieses bestreitest, so bringe auch die Beweise.
Oder noch besser, Du reichst bei den zuständigen kirchlichen Stellen eine Beschwerde oder eine Anklage gegen den Bischof ein.
Tja zusteht, nicht aber wenn Rom (als übergeordnete Instanz) schon gesprochen hat, indem Fall muß auch Rom wieder das ganze aufnehmen oder ausdrücklich die Kompetenz zur Entscheidung dieser FRage dem Ortsbischof zurückgeben. Ansonsten hat der gute Mann wohl diese Überschritten, da kann er noch soviele Brieferl und Dokumente schreiben, die sind höchsten fürs Altpapier oder den Karneval als Konfetti gut.

LG
Fiore

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Juergen
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Beitrag von Juergen »

J. Kardinal Ratzinger hat geschrieben:....An dieser Stelle wird es nun möglich, den Begriff der "Privatoffenbarung" richtig einzuordnen, der sich auf alle nach dem Abschluß des Neuen Testaments auftauchenden Schauungen und Offenbarungen bezieht, also die Kategorie ist, unter die wir die Botschaft von Fatima einordnen müssen. Hören wir auch dazu zunächst den KKK: "Im Laufe der Jahrhunderte gab es sogenannte "Privatoffenbarungen", von denen einige durch die kirchliche Autorität anerkannt wurden... Sie sind nicht dazu da, die endgültige Offenbarung Christi zu 'vervollkommnen'..., sondern sollen helfen, in einem bestimmten Zeitalter tiefer aus ihr zu leben" (Nr. 67). Zweierlei wird klar:

1. Die Autorität der Privatoffenbarungen ist wesentlich unterschieden von der einen, öffentlichen Offenbarung: Diese fordert unseren Glauben an, denn in ihr spricht durch Menschenworte und durch die Vermittlung der lebendigen Gemeinschaft der Kirche hindurch Gott selbst zu uns. Der Glaube an Gott und sein Wort unterscheidet sich von allem menschlichen Glauben, Vertrauen, Meinen. Die Gewißheit, daß Gott redet, gibt mir die Sicherheit, daß ich der Wahrheit selbst begegne, und damit eine Gewißheit, die in keiner menschlichen Form von Erkenntnis sonst vorkommen kann. Es ist die Gewißheit, auf die ich mein Leben baue und der ich im Sterben traue.

2. Die Privatoffenbarung ist eine Hilfe zu diesem Glauben, und sie erweist sich als glaubwürdig gerade dadurch, daß sie mich auf die eine, öffentliche Offenbarung verweist. Kardinal Prosper Lambertini, nachher Papst Benedikt XIV., sagt in seinem klassisch, ja normativ gewordenen Traktat über die Selig- und Heiligsprechungen dazu: "Eine Zustimmung des katholischen Glaubens wird anerkannten Privatoffenbarungen in diesem Sinne nicht geschuldet, und sie ist auch nicht möglich. Diese Offenbarungen fordern vielmehr eine Zustimmung des menschlichen Glaubens gemäß den Regeln der Klugheit, die sie uns als wahrscheinlich und glaubwürdig darstellen". Der flämische Theologe E. Dhanis, herausragender Kenner dieser Materie, stellt zusammenfassend fest, daß die kirchliche Approbation einer Privatoffenbarung drei Elemente umfaßt: Die betreffende Botschaft enthält nichts, was dem Glauben und den guten Sitten entgegensteht; es ist erlaubt, sie zu veröffentlichen, und die Gläubigen sind autorisiert, ihr in kluger Weise ihre Zustimmung zu schenken (Sguardo su Fatima e bilancio di una discussione, in: La Civiltà cattolica 104, 1953 II. 392-406, hierzu 397). Eine solche Botschaft kann eine wertvolle Hilfe sein, das Evangelium in der jeweils gegenwärtigen Stunde besser zu verstehen und zu leben; deswegen soll man sie nicht achtlos beiseite schieben. Sie ist eine Hilfe, die angeboten wird, aber von der man nicht Gebrauch machen muß.

Der Maßstab für Wahrheit und Wert einer Privatoffenbarung ist demgemäß ihre Hinordnung auf Christus selbst. Wenn sie uns von ihm wegführt, wenn sie sich verselbständigt oder sich gar als eine andere und bessere Ordnung, als wichtiger denn das Evangelium ausgibt, dann kommt sie sicher nicht vom Heiligen Geist, der uns in das Evangelium hinein- und nicht aus ihm herausführt. Das schließt nicht aus, daß eine Privatoffenbarung neue Akzente setzt, daß sie neue Weisen der Frömmigkeit herausstellt oder alte vertieft und erweitert. Aber in alledem muß es doch darum gehen, daß sie Glaube, Hoffnung und Liebe nährt, die der bleibende Weg des Heils für alle sind. ....

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Gruß Jürgen

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Juergen
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Beitrag von Juergen »

Raphael hat geschrieben:Nun, mittlerweile wird lt. Meldung der FAZ vom 14.1.2005 im Internet auch eine Austernschale angeboten, die angeblich den mit der Dornenkrone gekreuzigten Jesus zeigt.

Dem Unsinn sind keine Grenzen gesetzt .....

GsJC
Raphael
Schweizer will Austernschale mit Jesus-Bild versteigern

Religiöse Erscheinungen auf Nahrungsmitteln weiter im Trend

Wenige Wochen nachdem ein angegammeltes Käsesandwich mit Marienbild beim Internet-Versteigerer Ebay mehr als 20.000 Euro einbrachte, will nun ein Schweizer eine Austernschale mit dem Antlitz von Jesus Christus zum Verkauf anbieten. Im Dezember 2002 habe er die Austernschale nach dem Öffnen wegwerfen wollen, erzählte Matteo Brandi der Schweizer Tageszeitung "Le Matin" (Donnerstagsausgabe). Doch sie sei an seiner Hand kleben geblieben. Bei genauerem Hinsehen bemerkte der Besitzer eines italienischen Cafes in einem kleinen Örtchen in der Westschweiz nach eigenen Angaben das Besondere der Schale: Auf ihr zeichneten sich ein Mund, eine Nase und eine angedeutete Dornenkrone ab, nach Ansicht des gläubigen Katholiken Brandi "zweifellos das Antlitz des Heilands".

Brandi will seine Auster nun im Internet zur Versteigerung anbieten. Sie sei weltweit einzigartig. "Die Austernschale wurde weder gebraten noch gekocht", betonte der 38-Jährige. Er habe auch überlegt, den Vatikan zu informieren. "Vielleicht wollen sie die Auster für ihr Museum haben."

Religiöse Erscheinungen auf Nahrungsmitteln sind offenbar im Trend: Nach dem Marien-Sandwich erklärte erst kürzlich ein Kanadier, die Züge von Jesus Christus auf einem gegrillten Fischstäbchen gesehen zu haben.

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Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

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Samuel
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Beitrag von Samuel »

Peter hat geschrieben:Samuel, an ein Anreden der Menschen in die je aktuelle Situation von Kirche und Welt durch Privatoffenbarungen glaube ich.

Aber daß vom Himmel eine per Definition nicht zum Glauben verpflichtende Offenbarung erginge, um eine verpflichtende Glaubenswahrheit zu begründen, wäre doch ein Widerspruch in sich.
Da sind wir uns ja einig.

Eine PO könnte höchstens einen theologischen Denkprozess in Gang setzen bzw. unterstützen, bei dem der Inhalt einer neuen dogmatischen Definition aus den Quellen von Schrift und Tradition erhoben wird.
Insofern wäre es vorstellbar, dass eine (theologisch ja mögliche) zukünftige Definition Mariens als Miterlöserin auch durch PO mit vorbereitet würde.

Ruf
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Beitrag von Ruf »

Amigo Verfasst am: 13/1/2005, 17:44 hat geschrieben:Wunder sind die Unterschrift Gottes, denn Wunder kann nur Gott wirken und durch Ihn die Heiligen. Aus genau diesem Grund wird für Selig- und Heiligsprechungen ein Wunder verlangt: Weil man so Gottes Willen und Wirken eindeutig erkennen kann. Darum würde ein kirchlich anerkanntes Wunder für mich diese Sache in einem anderen Licht erscheinen lassen. Darum versuchen auch die Befürworter diverser nicht-anerkannter Privatoffenbarungen oft, Wunder vorzuweisen.

Bei den Erscheinungen in Akita sind ungewöhnliche Dinge (Wunder) geschehen. Diese Marienerscheinungen wurden vom Ortsbischof und von Rom anerkannt.

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Amigo
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Beitrag von Amigo »

Ruf hat geschrieben:Bei den Erscheinungen in Akita sind ungewöhnliche Dinge (Wunder) geschehen. Diese Marienerscheinungen wurden vom Ortsbischof und von Rom anerkannt.
Ja, so ist es. Akita steht daher insofern außer Zweifel, als dass man als Katholik jedenfalls guten Gewissens die einigermaßen erschütternden Botschaften an- und ernstnehmen kann. Warum auf einmal Akita? Willst du darauf hinaus, dass die dortige Marienstatue, auf der sich 101 Mal Tränen manifestierten, jener von Amsterdam nachempfunden ist und das für dich einer Bestätigung der Geschehnisse von Amsterdam nahekommt?

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Simon
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Beitrag von Simon »

Hallo Peter, Freikirchler vermuten aber eher, dass Privatoffenbarungen gekoppelt mit Erscheinungen eher mit Täuschungskünsten gefallener Engel zu tun haben, sie berufen sich dabei auf die Bibel.
Ich bin zwar der Meinung, dass das sicher nicht auf alle Marienerscheinungsorte zutrifft, aber die Wundersucht, die manchen Anhängern von Privatoffenbarungen eigen ist, widerspricht den Erklärungen des Papstes über die Marienverehrung. Er hat ausdrücklich vor von der kirchlichen Lehre abweichenden Ausdrucksformen der Marienverehrung gewarnt. Und hier werden immer wieder Formulierungen gebraucht, die nicht eine Bitte um Fürsprache bei Gott ausdrücken sondern Anbetung, und diese ist aber Gott vorbehalten. Genau so, wie man hier Maria zur Miterlöserin hoch stilisiert, obwohl Jesus allein der angekündigte Erlöser ist. Oder steht irgendwo eine Aussage Jesu, wenn er sein Leiden voraus sagte, dass er die Menschheit ohne die Mitwirkung seiner Mutter nicht erlösen könnte?
Hier scheinen Privatoffenbarungen Menschen zu verführen und von Jesus weg zu führen. Wer soll da an die Echtheit solcher Erscheinungen glauben?

Herzliche Grüße
Simon
Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht.
Zitat von Albert Schweitzer

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Mariamante
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Gott offenbart sich zu allen Zeiten

Beitrag von Mariamante »

Gott sprach im AT zu den Propheten. Im Buch Amos steht, dass Gott nichts tut, ohne es vorher durch seine Propheten zu verkünden. Der göttliche Heiland wandelte selbst auf Erden.

Apostel und Heilige hatten Visionen und Erscheinungen- wir lesen es in der AG von Petrus- wir sehen es bei Paulus.

Das Leben mancher Heiliger und Mystiker ist erfüllt von sogenannten "Privatoffenbarungen". Gott spricht sicher auch in den nach- NT- Zeiten zu uns. Die Kirche tut sicher gut daran, den Geist der Unterscheidung zu pflegen, denn auch der Teufel als Engel des Lichts getarnt versucht die Menschen zu verführen und zu verwirren. Und in ihrer 2000jährigen Erfahrung hat die Kirche sicher probate Mittel im Umgang auch mit Sehern, Privatoffenbarungen.

Dass es in Bezug auf den Umgang mit Offenbarungen an begnadete Seelen Schwierigkeiten geben kann, habe manche Begnadete erlebt - die weniger "Erfolg" hatten als Verfolgung. Auch eine hl. Teresa von Avila wurde von manchen als eine streunende Zigeunerin bezeichnet. Und dass man z.B. einer hl. Bernadette von Lourdes im Kloster dann mit großer Liebe begegnet wäre, war offenbar nicht der Fall. Die Prophezeiung der Gottesmutter: "Ich werde dich nicht in dieser, aber dafür in der jenseitigen Welt glücklich machen" er wies sich als wahr.

Da es durch sogenannte Privatoffenbarungen wie jene von Lourdes, FAtima oder Guadalupe wunderbare Früchte der Umkehr zu Gott, der Heilung und der Hinwendung zu einem tiefen Glaubensleben gab, dürfen wir solche Offenbarungen sicher dankbar annehmen. Bei aller notwendigen Unterscheidung der Geister dürfen wir Gott die Hände nicht binden oder versuchen, die Flamme des Heiligen Geistes mit den Wasserkübeln der Skepsis, der Ablehnung gegenüber Offenbarungen überhaupt übergießen.

Besonders in die Not unserer Zeit hat Gott z.B. durch die Offenbarungen der Barmherzigkeit (Sr. Consolata Benigna, Josefa Menendez und besonders Schwester Faustine) den Menschen ein wunderbares himmlisches Heils- und Hilfsmittel angeboten.
Gelobt sei Jesus Christus

Uwe Schmidt
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Registriert: Donnerstag 18. März 2004, 04:56

Beitrag von Uwe Schmidt »

Ich finde merkwürdig, dass 1983 in "meinem" saarländischen Marpingen die Gottesmutter ebenfalls gefordert haben soll, der Papst möge sie zur Miterlöserin erklären (war eine Privatoffenbarung in der dortigen Kapelle an einen Bauern), komischerweise verlangte sie sogar, dass an einem bestimmten Tag zu tun:
"DER HEILIGE VATER MÖGE DAS LETZTE MARIENDOGMA VON DER MITERLÖSERIN, MITTLERIN UND FÜRSPRECHERIN VIERZIG TAGE NACH DEM KARMELFEST VERKÜNDEN!"
Warum gerade 40 Tage nach dem Karmelfest? Was ist das für ein Tag?

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