Leben in der Diaspora
Verfasst: Montag 16. April 2012, 07:58
Wie lebt es sich als Katholik in einer extremen Diasporasituation? Wie ist es, wenn fast alle Nachbarn und Freunde evangelisch (Norddeutschland) oder atheistisch (Ostdeutschland) sind? Wie ist es, wenn die nächste katholische KIrche vielleicht 30 km entfernt ist oder die Messe nur an einem Samstag nachmittag gefeiert werden kann?
Ich habe gegensätzliche Meinungen gehört: Die einen sagen, dass dadurch der Zusammenhalt der Katholiken in der Diaspora gestärkt wird und die Kirchenmitglieder auch bewusster katholisch sind als in Gegenden mit katholischer Mehrheit, wo der Glaube oft nur Tradition sei. Andere meinen, dass der Glaube in einer Diasporasituation oft austrockne, verflache und sich der Umgebung anpasse, so dass protestantisches bzw atheistisches Gedankengut bewusst oder unbewusst in den persönlichen Glauben mit einfließe.
Gibt es hier Leute, die in einer solchen Diasporasituation leben oder gelebt haben? Was sind eure Erfahrungen?
Ich habe gegensätzliche Meinungen gehört: Die einen sagen, dass dadurch der Zusammenhalt der Katholiken in der Diaspora gestärkt wird und die Kirchenmitglieder auch bewusster katholisch sind als in Gegenden mit katholischer Mehrheit, wo der Glaube oft nur Tradition sei. Andere meinen, dass der Glaube in einer Diasporasituation oft austrockne, verflache und sich der Umgebung anpasse, so dass protestantisches bzw atheistisches Gedankengut bewusst oder unbewusst in den persönlichen Glauben mit einfließe.
Gibt es hier Leute, die in einer solchen Diasporasituation leben oder gelebt haben? Was sind eure Erfahrungen?