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Klaus Berger zum Katholikentag
Verfasst: Dienstag 22. Juni 2004, 18:40
von Geronimo
"Ulm (
www.kath.net)
“Nach meinem Eindruck hinkt der deutsche Katholizismus zum Teil zwanzig Jahre hinter dem Zeitgeist her, dem er sich nachträglich immer noch versucht, an den Hals zu werfen.“ Das stellte der Neutestamentler Klaus Berger im Interview mit der „Tagespost“ fest, die ihn zu seiner Meinung zum Ulmer Katholikentag befragt hatte. Es sei „ausgesprochen peinlich, in welchem Maße Modeerscheinungen von vorgestern, die sich längst totgelaufen haben, immer noch Thema des Laienkatholizismus in Deutschland sind."
Ausführliches unter:
http://www.kath.net/detail.php?id=7933
Geronimo
Re: Klaus Berger zum Katholikentag
Verfasst: Dienstag 22. Juni 2004, 18:56
von Juergen
Geronimo hat geschrieben:"Ulm (
www.kath.net)
“Nach meinem Eindruck hinkt der deutsche Katholizismus zum Teil zwanzig Jahre hinter dem Zeitgeist her, dem er sich nachträglich immer noch versucht, an den Hals zu werfen.“ Das stellte der Neutestamentler Klaus Berger im Interview mit der „Tagespost“ fest, die ihn zu seiner Meinung zum Ulmer Katholikentag befragt hatte. Es sei „ausgesprochen peinlich, in welchem Maße Modeerscheinungen von vorgestern, die sich längst totgelaufen haben, immer noch Thema des Laienkatholizismus in Deutschland sind."
Ausführliches unter:
http://www.kath.net/detail.php?id=7933
Geronimo
Das komplette Interview gibt es unter:
http://www.die-tagespost.de/Archiv/tite ... sp?ID=9432
Verfasst: Mittwoch 23. Juni 2004, 00:29
von cathol01
Dieser Klaus Berger wird mir immer unsympathischer, als Exeget und als Kirchenmann...
Verfasst: Mittwoch 23. Juni 2004, 00:32
von Knecht Ruprecht
Who the fuck is Klaus Berger?
Verfasst: Mittwoch 23. Juni 2004, 00:56
von Anastasis
Kordian hat geschrieben:Who the [zensiert] is Klaus Berger?
Ein sehr katholischer Professor für Neues Testament, der an einer evangelischen theologischen Fakultät lehrt.
Verfasst: Mittwoch 23. Juni 2004, 01:02
von Knecht Ruprecht
Anastasis hat geschrieben:Kordian hat geschrieben:Who the [zensiert] is Klaus Berger?
Ein sehr katholischer Professor für Neues Testament, der an einer evangelischen theologischen Fakultät lehrt.
In meiner Religion zählen seine schulischen Leistung gar nichts. Jeder Priester hat mehr Anerkennung als ein Professor für Steinkunde.
Verfasst: Mittwoch 23. Juni 2004, 01:19
von Anastasis
Kordian hat geschrieben:Anastasis hat geschrieben:Kordian hat geschrieben:Who the [zensiert] is Klaus Berger?
Ein sehr katholischer Professor für Neues Testament, der an einer evangelischen theologischen Fakultät lehrt.
In meiner Religion zählen seine schulischen Leistung gar nichts. Jeder Priester hat mehr Anerkennung als ein Professor für Steinkunde.
Sie lasen einen Beitrag aus der Serie "Kordis kleine Welt".

Verfasst: Mittwoch 23. Juni 2004, 08:25
von Stefan
cathol01 hat geschrieben:Dieser Klaus Berger wird mir immer unsympathischer, als Exeget und als Kirchenmann...
Tagespost hat geschrieben:Probleme von morgen: Jeder Katholikentag will ja ein Signal geben. Welches Signal könnte von Ulm aus in die Zukunft weisen?
Ein zeitgemäßes Signal könnte die Einsicht sein, dass Kategorien wie modern oder unmodern keine Kategorien für eine Religion sind, sondern dass man sich hier auf etwas einlässt, was das Verhältnis von Gott und Mensch betrifft. Und dieses bietet Lösungen an, die vor zweitausend Jahren genauso aktuell waren wie heute. Das betrifft die Bibel, die Spiritualität der Kirchenväter, die alte Liturgie: Alles Modelle, die man immerzu meint, überholen, ersetzen zu müssen. Ich würde eher vorschlagen, bei dem zu bleiben, was sich bewährt hat. Nach dem Motto – was den Gottesdienst anbetrifft: Traue keinem Ritus, der jünger ist als 1500 Jahre.
Ich finde die Position legitim und nachvollziehbar. Wahrheit ist keine Funktion der Sympathie.
Verfasst: Mittwoch 23. Juni 2004, 08:59
von ottaviani
cathol01 hat geschrieben:Dieser Klaus Berger wird mir immer unsympathischer, als Exeget und als Kirchenmann...
ich hingegen finde seine äusserungen sehr erfrischend mit leiten wie berger und bischöfen wie schick müller und marx könnte endlich der zur hochblüte gelangte "deutsche nationalkatholizismus" mit "kirchenlehrer" rahner amn der spitze überwunden werden kardinal lehmann dürfte hier die rolle des konkursverwalters zu fallen

Verfasst: Mittwoch 23. Juni 2004, 09:34
von cathol01
ottaviani hat geschrieben:mit leuten wie berger und bischöfen wie schick müller und marx könnte endlich der zur hochblüte gelangte "deutsche nationalkatholizismus" mit "kirchenlehrer" rahner amn der spitze überwunden werden
Was läuft denn etwa in Trier konkret besser, seit Marx Spital abgelöst hat?
Verfasst: Mittwoch 23. Juni 2004, 09:40
von ottaviani
ich meine die konkreten äusserungen die man von marx so hört
Verfasst: Mittwoch 23. Juni 2004, 10:21
von Peter
«Früher lief es gut; heute läuft es besser. Es ist gut, dass es besser läuft, aber wäre es nicht besser, wenn es wieder gut liefe?»
Vielleicht ist es nicht wichtig, ob etwas «besser» läuft. Ich habe aus einem Auftritten von Bischof Spital, den ich in einer Fehrnsehdebatte erlebte, den Eindruck eines außerordentlichen Menschen gewonnen. Andererseits ist für mich mir das dieswöchige Interview mit Bischof Marx im RM ein sehr guter Impuls:
http://www.merkur.de/aktuell/cw/gg_042502.html
(Das ist aber Off-Topic. Bevor ich wieder gescholten werde …)