Hallo,
anlässlich des Jahr des Glaubens möchte ich hier etwas reinschreiben,was ich gestern in einer Predigt hörte und mich nicht wieder losgelassen hat:
- "Wenn in diesem Dom der Altar fehlt,dann fehlt ihm seine Mitte,das Zentrum,wenn wir Christus nicht hätten, würde uns unser Zentrum fehlen!"
- "Der Priester steht nicht in Zentrum der Hl. Messe,sondern Christus,der Priester sollte sich zurücknehmen,nicht sich zelebrieren."
- "Es wird manchmal gesagt:Der Priester hat eine tolle Messe gemacht!" aber (der Prediger bezog die Aussage auf die Eucharistie-Anmerk. von mir) hier können wir nichts machen, sondern nur empfangen und offen sein für Gott!"
Was sagt ihr dazu?
Gerade das zweite Zitate sollte sich mancher "moderne" Priester bei uns mal merken,oder?
Christus-Zentrum der Kirche (Gedanken zum Jahr des Glaubens)
Christus-Zentrum der Kirche (Gedanken zum Jahr des Glaubens)
carpe diem - Nutze den Tag !
Re: Christus-Zentrum der Kirche (Gedanken zum Jahr des Glaubens)
Warum sind dann die formellen Vorgaben in der katholischen Liturgie so streng? Wäre es nicht möglich, mit etwas mehr liturgischer Freiheit den gleichwohl starken Glauben zu leben?Pit hat geschrieben:- "Wenn in diesem Dom der Altar fehlt,dann fehlt ihm seine Mitte,das Zentrum,wenn wir Christus nicht hätten, würde uns unser Zentrum fehlen!"
10 Die Erlösten des HERRN werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen. (Jesaja 35,10)
Re: Christus-Zentrum der Kirche (Gedanken zum Jahr des Glaubens)
Da frag lieber einen Liturgiker, aber angesichts des liturgischen Wirrwars in manchen Landeskirchen der EKD bin ich froh, überall (!) die Heilige Messe mitverfolgen zu können.
Pilgerer hat geschrieben: ...
Wäre es nicht möglich, mit etwas mehr liturgischer Freiheit den gleichwohl starken Glauben zu leben?
carpe diem - Nutze den Tag !
Re: Christus-Zentrum der Kirche (Gedanken zum Jahr des Glaubens)
Noch mehr Freiheit? Was willst du denn noch? Und wo siehst du denn in liturgisch freizügiger Umgebung einen starken Glauben?Pilgerer hat geschrieben:Warum sind dann die formellen Vorgaben in der katholischen Liturgie so streng? Wäre es nicht möglich, mit etwas mehr liturgischer Freiheit den gleichwohl starken Glauben zu leben?Pit hat geschrieben:- "Wenn in diesem Dom der Altar fehlt,dann fehlt ihm seine Mitte,das Zentrum,wenn wir Christus nicht hätten, würde uns unser Zentrum fehlen!"
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009
Re: Christus-Zentrum der Kirche (Gedanken zum Jahr des Glaubens)
Eine gewisse Verbindlichkeit der Liturgie ist gut. Manchmal kann es aus meiner Sicht sinnvoll sein, wenn die Gläubigen eigene Worte für bestimmte Inhalte finden, damit sie über den Inhalt stärker reflektieren.Pit hat geschrieben:Da frag lieber einen Liturgiker, aber angesichts des liturgischen Wirrwars in manchen Landeskirchen der EKD bin ich froh, überall (!) die Heilige Messe mitverfolgen zu können.
Pilgerer hat geschrieben: ...
Wäre es nicht möglich, mit etwas mehr liturgischer Freiheit den gleichwohl starken Glauben zu leben?
10 Die Erlösten des HERRN werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen. (Jesaja 35,10)