Pfr. Hartmann: Offener Brief an Papst Franz

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Juergen
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Pfr. Hartmann: Offener Brief an Papst Franz

Beitrag von Juergen »

Offene Briefe sind ja offene Briefe, die deswegen offen sind, damit sie offen sind – oder so ähnlich.
Daher gehe ich davon aus, daß man sie auch komplett zitieren darf:
Pfarrer Dr. Stefan Hartmann
Bamberger Str. 1
D-96173 Oberhaid

Oberhaid bei Bamberg, zu Pfingsten 213



Heiliger Vater und Bruder Franziskus!

In der andauernden Zuversicht und Dankbarkeit über Ihre Wahl in das Amt des Bischofs von Rom als Nachfolger des heiligen Apostels Petrus möchte ich mich als einfacher Priester und Gemeindeseelsorger aus dem bayerischen Erzbistum Bamberg in einem „offenen Brief“ mit einigen Bitten und Vorschlägen an Sie wenden. Ich tue dies ganz in eigener Verantwortung, nicht als Mitglied einer Gruppierung oder „Pfarrer-Initiative“, wohl aber im Bewusstsein, vielen Laien und Priestern aus dem Herzen zu sprechen. Ihre demütigen Worte und Gesten seit dem denkwürdigen Abend des 13. März 213 und die Lektüre Ihres Gesprächsbuches „El Jesuita“ geben mir dazu den Mut.
Auch wenn ich einen von Pfarrern zuerst in Österreich lancierten„Aufruf zum Ungehorsam“ nicht unterschrieben habe, habe ich aufgrund der Situation von Kirche und Glaube in unseren deutschsprachigen Ländern viel Verständnis für die Ungeduld dieser Mitbrüder. Zum fünfzigsten Jahrestag des Beginns des Zweiten Vatikanischen Konzils (und zum dazu ausgerufenen „Jahr des Glaubens“) habe ich daher durchaus in Gewissensnot im Eigenverlag eine kleine Schrift „Offene Kirche für einen offenen Glauben“ publiziert, die ich Ihnen Ende März bereits zusandte. Darin habe ich einige bedrückende Blockierungen des kirchlichen Lebens beschrieben, zu denen es in der Vergangenheit gekommen ist und die einer offenen und dialogbereiten Kirche im Weg stehen.
Vor allem in folgenden Fragen erwarten viele Priester und Laien von Ihnen Schritte zur Reform und neue Lösungen:

1. Seelsorge und Amt
Der Priestermangel führt zur Zusammenlegung von immer größeren und anonymeren Seelsorgebereichen. Die pastorale und liturgische Betreuung der Gemeinden durch kompetente Frauen und Männer ist nicht gewährleistet, weil das kompromisslose Festhalten am Zölibatsgesetz viele Priester in Einsamkeit und Isolation führt, zur Aufgabe ihres Berufes zwingt und die Zahl und Auswahl der Seminaristen dramatisch sinken lässt. Der generelle Ausschluss von Frauen aus dem kirchlichen Amt ist nicht mehr verständlich oder vermittelbar. Wenigstens die Diakonatsweihe von fähigen und berufenen Frauen sollte nach Ansicht vieler, darunter auch Bischöfe und Kardinäle, als Möglichkeit erwogen und dann zügig eingeführt werden. Leider werden diese berechtigten Wünsche vom derzeitigen Präfekten der Glaubenskongregation noch zurückgewiesen.

2. Sexualmoral
Die kirchliche Sexualmoral, wie sie der Katechismus der Katholischen Kirche von 1992 vorstellt, widerspricht in einigen Punkten anthropologischen Grunderkenntnissen und ist vor allem nach Bekanntwerden von Missbrauchsfällen auch in deutschsprachigen Ländern unter starkem Rechtfertigungsdruck. Dazu gehört etwa die generelle Verurteilung der homosexuellen Lebensweise als „in keinem Fall zu billigen“ (KKK 2357) und die generelle Verweigerung des Kommunionempfangs für wiederverheiratete in ihrer ersten Ehe geschiedene Katholiken. Der von der Glaubenskongregation in Rom damals leider abgelehnte Vorschlag der damaligen oberrheinischen Bischöfe Oskar Saier, Karl Lehmann und Walter Kasper von 1993 wäre neu zu würdigen und zu gewichten. Auch in der Frage der Empfängnisregelung könnte eine von Ihnen vorgenommene Anerkennung der Bischofsworte von Königstein (D) und Mariatrost (A) nach der Krise um die Enzyklika „Humanae vitae“ hilfreich sein.

3. Ökumene
Es ist für viele Gläubige in unseren Gemeinden unverständlich, dass getaufte evangelische Christen, die den Glauben an die Präsenz des Herrn im Altarssakrament teilen, nicht zur Eucharistie eingeladen und zugelassen sind. Besonders schmerzlich ist dies für konfessionsverschiedene Ehepaare: sie teilen Tisch und Bett, aber nicht den Altar der Eucharistie. Widerspricht dieser Rigorismus nicht diametral der Botschaft des Evangeliums? Es wäre schön, wenn der römische Papst, auch im Zuge des für 217 geplanten Reformationsjubiläums und wie 1999 in der Augsburger gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre, Worte der Anerkennung für die berechtigten Anliegen Martin Luthers finden könnte – ohne in allen Punkten theologisch zustimmen zu müssen.

4. Liturgie
In Fragen der Liturgie hat der seit Jahren zu beobachtende Zentralismus der Gottesdienstkongregation zu vielen Irritationen geführt. Streng wörtliche Übersetzungen aus dem Lateinischen treffen oft nicht das Sprach- und Gebetsempfinden der uns anvertrauten Menschen. Die Anordnung, im Hochgebet statt des seit über 4 Jahren üblichen„für alle“ nun das wörtliche „für viele“ zu nehmen, birgt viel Konfliktstoff im Herzen des Gottesdienstes (das wurde kurz nach Ihrer Wahl von den Zeitschriften„Herderkorrespondenz“ und „Christ in der Gegenwart“ deutlichst aufgezeigt). Bitte ziehen Sie diese Anordnung, die auch den Worten des seligen Papstes Johannes Paul II. aus seinem letzten Gründonnerstagbrief 25 widerspricht, wieder zurück. Sicher gab und gibt es unkluge liturgische Einseitigkeiten, die sich zu sehr von den Vorgaben der Kirche lösten, aber sie sind Ausnahmen, keineswegs die Regel. Die immer wieder zu hörende Diskreditierung der von Papst Paul VI. genehmigten Praxis der Handkommunion durch einige vatikanische Prälaten ist verletzend für die Katholiken in unseren Landen.

5. Spiritualität
Diese Punkte haben schließlich auch spirituell zu Blockierungen geführt. Glaube wird oft nicht als Freiheit schenkende Gnade für die Menschen, sondern als zu hütender und zu verteidigender Besitz einer amtlichen Einrichtung verstanden. Das geistliche Haben verdrängt und übertönt das geistliche Sein. Manche können das Evangelium nicht mehr unabhängig vom Katechismusbezug verkünden, sie machen es fast zu einer Lehrideologie. Fundamentalistische, traditionalistische und antimodernistische Strömungen wurden stärker, empfanden sich nicht nur geduldet, sondern gefördert. So wurde von vielen Anhängern der alten Liturgie die Liturgiereform nach dem Konzil generell abgewertet und schlecht gemacht. Denunziation wurde vorgeschlagen und betrieben, ein Klima des Misstrauens und der Animosität hat sich unter Katholiken ausgebreitet, in manchen Bistümern stärker als in anderen. Das richtet sich gegen das geistliche Leben und die geschwisterliche Liebe.

Heiliger Vater und Bruder Franziskus, in Ihren Reden vor dem Kardinalskollegium haben Sie vor dem „theologischem Narzissmus“ und Karrierismus einer mit sich selbst beschäftigten Kirche gewarnt und wider allen Pessimismus auf das mächtige Wirken des Heiligen Geistes verwiesen. Dieses spüren viele Gläubige gerade an und in Ihnen. Versuchen Sie, auch in den hier vorgebrachten Anliegen und Sorgen die Stimme und den Ruf des Geistes zu hören. Die große Mehrheit der Katholikinnen und Katholiken im deutschsprachigen Raum, der Ihnen durch unsere Dichter und den großen Theologen Romano Guardini vertraut ist, teilen sie. Ich bin nur einer, ein schwacher (und sündhafter) Priester und Gemeindepfarrer, der sie, auch aufgrund persönlicher Erfahrungen und Entwicklungen, zu formulieren und vorzubringen wagt. So darf ich Sie im „Jahr des Glaubens“ abschließend grüßen mit dem Satz des Herrn im Johannesevangelium: „ Alle sollen eins sein... damit die Welt glaubt, dass Du mich gesandt hast“ (Joh 17, 21).

Ihr Stefan Hartmann
Quelle: https://www.facebook.com/notes/stefan-h ... 6357538699

:aergerlich:
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.
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Lupus
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Re: Offener Brief an Papst Franz

Beitrag von Lupus »

Ich halte dieses Brief für völlig überflüssig, zumal, da er von einem Pfarrer geschrieben wurde, der gern andere Meinungen in Leserbriefen angreift und vor allem Andere gern an seiner eigenen Messlatte zu messen beliebt, Siehe Gabriele Kuby!

+L.
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Juergen
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Re: Offener Brief an Papst Franz

Beitrag von Juergen »

Ich hatte hier im Forum schonmal auf Pfarrer Hatmanns Buch aufmerksam gemacht.
Die Aussage, daß er die Pfarrerinitiative nicht unterschrieben habe, mag ja stimmen, doch ist das nur vordergründig und inhaltlich eher anzuzweifeln.
Gruß Jürgen

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Lupus
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Re: Offener Brief an Papst Franz

Beitrag von Lupus »

Stefan Hartmann kommt doch durch seinen Alleingang viel besser zur Geltung, als wenn er jene Pamphlete unterschrieben hätte. Hier zeigt sich doch ganz klar, wes Geistes Kind er wirklich ist!

+L.
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Niels
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Re: Offener Brief an Papst Franz

Beitrag von Niels »

Lupus hat geschrieben:Ich halte dieses Brief für völlig überflüssig
:daumen-rauf:
Nolite timere, pusillus grex, quia complacuit Patri vestro dare vobis regnum.

Vir Probatus
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Re: Offener Brief an Papst Franz

Beitrag von Vir Probatus »

Es steht euch und Ihnen doch völlig frei, Briefe mit einer gegenteiligen Meinung zu verfassen und an den Papst zu schicken.
Das wäre dann "konstruktiv".
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)

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Lupus
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Re: Offener Brief an Papst Franz

Beitrag von Lupus »

Was da "konstruktiv" ist, hat Herr Pfarrer Hartmann allerdings tatkräftig bewiesen.

Heute bringt der BR die Nachricht, dass Hartmann nun nicht mehr umhin konnte zu bekennen, dass er in einem Verhältnis zu einer Gemeindereferentin Vater einer Tochter geworden sei.

Ich habe ihm seinerzeit, als er heftigst gegen Gabriele Kuby, d.h. ihre Beiträge auf Kath. net vorging und die Löschung seiner sämtlichen Beiträge auf dieser Site verlangte, geschrieben und um eine Stellungnahme gebeten. Seine Antwort an mich war derart, dass man darüber besser kein Wort mehr verliert.

Freilich ist er nun für K.v.u. und ähnliche Gruppierungen "Kronzeuge" bei ihren Vorstößen gegen Zölibat etc.

Kath.net hat eben doch, auch wenns manche nicht gern wahrhaben wollen, eine gute, gerade Linie, für die ich gern einstehe!

+L.
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Edi
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Re: Offener Brief an Papst Franz

Beitrag von Edi »

Lupus hat geschrieben: Heute bringt der BR die Nachricht, dass Hartmann nun nicht mehr umhin konnte zu bekennen, dass er in einem Verhältnis zu einer Gemeindereferentin Vater einer Tochter geworden sei.
Das ist doch schon seit Dezember 2008 bekannt (Zitat aus seiner Webseite: "2008 Am 15.12. öffentliches Bekenntnis zur im September 1989 in Neuwied geborenen Tochter Katharina Philipp") oder hat er neuerdings eine weitere Tochter?
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

Raphaela
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Re: Offener Brief an Papst Franz

Beitrag von Raphaela »

Edi hat geschrieben:
Lupus hat geschrieben: Heute bringt der BR die Nachricht, dass Hartmann nun nicht mehr umhin konnte zu bekennen, dass er in einem Verhältnis zu einer Gemeindereferentin Vater einer Tochter geworden sei.
Das ist doch schon seit Dezember 2008 bekannt (Zitat aus seiner Webseite: "2008 Am 15.12. öffentliches Bekenntnis zur im September 1989 in Neuwied geborenen Tochter Katharina Philipp") oder hat er neuerdings eine weitere Tochter?
Nein, Katharina ist die einzige Tochter. - Und alle, die auf Facebook mit ihm befreundet sind, wissen dies.
Gleichzeitig hatte er lange Zeit auf seiner offiziellen Homepage den Hinweis auf die Tochter.
Ich bin gerne katholisch, mit Leib und Seele!

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Lupus
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Re: Offener Brief an Papst Franz

Beitrag von Lupus »

Da muss ich wohl zugeben, dass ich sehr naiv und gutgläubig bin; denn ich habe wirklich erst in diesen Tagen davon gehört!

+L.
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Robert Ketelhohn
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Re: Offener Brief an Papst Franz

Beitrag von Robert Ketelhohn »

Ich würde den Mann zum Therapeuten schicken.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

Vir Probatus
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Re: Offener Brief an Papst Franz

Beitrag von Vir Probatus »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:Ich würde den Mann zum Therapeuten schicken.
Wieso zum Therapeuten?
Im allgemeinen wird doch hier eher der Beichtvater empfohlen.
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)

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taddeo
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Re: Offener Brief an Papst Franz

Beitrag von taddeo »

Vir Probatus hat geschrieben:
Robert Ketelhohn hat geschrieben:Ich würde den Mann zum Therapeuten schicken.
Wieso zum Therapeuten?
Im allgemeinen wird doch hier eher der Beichtvater empfohlen.
Gegen Narzißmus hilft aber ein Beichtvater eher weniger, da braucht es womöglich psychotherapeutische Vorarbeit. :pfeif:

Raphaela
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Re: Offener Brief an Papst Franz

Beitrag von Raphaela »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:Ich würde den Mann zum Therapeuten schicken.
Zum Therapeuten gehört derjenige geschickt, der nicht zu seinem Kind stehen will und dies verdrängt!
Aber Stefan Hartmann steht zu seiner Tochter im Gegensatz zu manch anderen - sei es Priester oder kein Priester. Da gibt es mehr als genügend Männer, die nichts von ihren Kindern wissen wollen.
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Vir Probatus
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Re: Offener Brief an Papst Franz

Beitrag von Vir Probatus »

Raphaela hat geschrieben:
Robert Ketelhohn hat geschrieben:Ich würde den Mann zum Therapeuten schicken.
Zum Therapeuten gehört derjenige geschickt, der nicht zu seinem Kind stehen will und dies verdrängt!
Aber Stefan Hartmann steht zu seiner Tochter im Gegensatz zu manch anderen - sei es Priester oder kein Priester. Da gibt es mehr als genügend Männer, die nichts von ihren Kindern wissen wollen.
Also doch zum Beichtvater ?
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)

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Re: Offener Brief an Papst Franz

Beitrag von Raphaela »

Vir Probatus hat geschrieben:
Raphaela hat geschrieben:
Robert Ketelhohn hat geschrieben:Ich würde den Mann zum Therapeuten schicken.
Zum Therapeuten gehört derjenige geschickt, der nicht zu seinem Kind stehen will und dies verdrängt!
Aber Stefan Hartmann steht zu seiner Tochter im Gegensatz zu manch anderen - sei es Priester oder kein Priester. Da gibt es mehr als genügend Männer, die nichts von ihren Kindern wissen wollen.
Also doch zum Beichtvater ?
Wer sich die Sendung angesehen hat, weiß, dass er schon gebeichtet hat.
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Yeti
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Re: Offener Brief an Papst Franz

Beitrag von Yeti »

Raphaela hat geschrieben:
Vir Probatus hat geschrieben:
Raphaela hat geschrieben:
Robert Ketelhohn hat geschrieben:Ich würde den Mann zum Therapeuten schicken.
Zum Therapeuten gehört derjenige geschickt, der nicht zu seinem Kind stehen will und dies verdrängt!
Aber Stefan Hartmann steht zu seiner Tochter im Gegensatz zu manch anderen - sei es Priester oder kein Priester. Da gibt es mehr als genügend Männer, die nichts von ihren Kindern wissen wollen.
Also doch zum Beichtvater ?
Wer sich die Sendung angesehen hat, weiß, dass er schon gebeichtet hat.
Na dann fehlt nur noch der Psychologe. Wünsche viel Erfolg in Münsterschwarzach. Oder bei Jürg Willi.
BR hat geschrieben:Der in Theologie promovierte Pfarrer, der auch Psychologie und Philosophie studierte, galt nach Informationen des Bayerischen Rundfunks früher selbst eher als konservativer Priester. Stefan Hartmann ist seit 1996 Gemeindepfarrer im Erzbistum Bamberg.
Nach David Berger offenbar ein weiterer "konservativer" Trittbrettfahrer, dem sein "Konservatismus" nichts für die Karriere brachte und der es nun bei der Gegenseite versucht. Eher unglaubwürdig.
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Re: Offener Brief an Papst Franz

Beitrag von Raphaela »

Yeti hat geschrieben: Na dann fehlt nur noch der Psychologe. Wünsche viel Erfolg in Münsterschwarzach. Oder bei Jürg Willi.
BR hat geschrieben:Der in Theologie promovierte Pfarrer, der auch Psychologie und Philosophie studierte, galt nach Informationen des Bayerischen Rundfunks früher selbst eher als konservativer Priester. Stefan Hartmann ist seit 1996 Gemeindepfarrer im Erzbistum Bamberg.
Nach David Berger offenbar ein weiterer "konservativer" Trittbrettfahrer, dem sein "Konservatismus" nichts für die Karriere brachte und der es nun bei der Gegenseite versucht. Eher unglaubwürdig.
Du solltest zuhören, was er in der Sendung sagt, dann weißt du, warum er als konservativ galt, als er ein paar km von meinem jetztigen Wohnort entfernt war. - Der Link ist bei den TV-Hinweisen gepostet.
Erst dann, wenn du das gehört hast, steht es dir zu, zu urteilen.

Und: Nein, er braucht keinen Psychologen und es war für ihn kein Outing. Bei Facebook hat er dazu einen ganz tollen Beitrag gepostet.
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ad_hoc
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Re: Offener Brief an Papst Franz

Beitrag von ad_hoc »

Wieso ist der überhaupt noch Pfarrer?
quidquid cognoscitur, ad modum cognoscentis cognoscitur (n. Thomas v. Aquin)

Vir Probatus
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Re: Offener Brief an Papst Franz

Beitrag von Vir Probatus »

ad_hoc hat geschrieben:Wieso ist der überhaupt noch Pfarrer?
Das wird hier erklärt:

http://www.br.de/mediathek/video/sendun ... time=6.913
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)

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Re: Offener Brief an Papst Franz

Beitrag von Raphaela »

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Re: Offener Brief an Papst Franz

Beitrag von Vir Probatus »

Raphaela hat geschrieben:Das oben ist zum Teil veraltert:

http://www.mittelbayerische.de/nachrich ... -kind.html

Die Erteilung von "Sprechverboten" mag kirchenrechtlich ok sein, für kontraproduktiv halte ich sie trotzdem.
Dialog mal anders.
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Re: Offener Brief an Papst Franz

Beitrag von umusungu »


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Yeti
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Re: Offener Brief an Papst Franz

Beitrag von Yeti »

Raphaela hat geschrieben:Das oben ist zum Teil veraltert:

http://www.mittelbayerische.de/nachrich ... -kind.html
Daraus:
Mittelbayerische hat geschrieben:Aus dem Mahnschreiben geht zudem hervor, dass der Priester im Jahr 212 bei zwei Landeskirchen versucht hat, als evangelischer Pfarrer Anstellung zu finden. „Diese Versuche haben Sie zwar abgebrochen, sich aber nicht von diesem Unterfangen distanziert.“
Auf seiner Facebook-Seite liest man einen Kommentar eines Lesers:
Leserkommentar hat geschrieben:Lieber Herr Pfr. Hartmann, ich kann mich gut daran erinnern, oft in der "Tagespost" sehr interessante und durch und durch glaubenstreue Leserbriefe von Ihnen gelesen zu haben. Von daher wundert mich sehr, wie der Generalvikar wegen dieses Themas jetzt reagiert, zumal es ja das Recht jedes Christgläubigen ist, seine Meinung zu äußern (can. 212), erst recht, wenn es - wie beim Konditionalzölibat - um ein Thema geht, das nicht die Glaubenssubstanz betrifft. Etwas anderes ist freilich eine "Initiativbewerbung" bei einer Evangelischen Landeskirche - das dürfte mit katholischem Amtsverständnis schwer vereinbar sein, selbst wenn es dort hochkirchliche bzw. in der Sukzession stehende Kreise geben mag. Aber das nennt der GV ja erst als Punkt 4. Wie es auch immer sei - Gottes Segen!
Krass. :auweia: In der Tat scheint Pfarrer Hartmann ja früher theologisch recht bodenständig gewesen zu sein:
Stefan Hartmann hat geschrieben:„Thomismus ist für David Berger kein museales Phänomen, sondern hat gerade heute eine ganz einzigartige Aktualität […]. Vieles deutet darauf hin, daß für eine Neubelebung des Thomismus die Stunde geschlagen hat. Das bisherige Werk Bergers bietet dafür entscheidende Anstöße.“
Und nun dieser "Fall" - im doppelten Sinne des Wortes. Der "Kreuzknappe" meint dazu:
Kreuzknappe hat geschrieben:"Das Erzbistum Bamberg zeigt jedenfalls Courage, dass es signalisiert:
Ein Priester der katholischen Kirche sollte sich nicht durch öffentliche Bemerkungen gegen kirchliche Lehre positionieren."
Och, wieso denn nicht? Solange das Geld jeden Monat brav aufs Konto rieselt?! Schließlich hat man ja familiäre Verpflichtungen...
Vir Probatus hat geschrieben:
ad_hoc hat geschrieben:Wieso ist der überhaupt noch Pfarrer?
Das wird hier erklärt:
http://www.br.de/mediathek/video/sendun ... time=6.913
Zitat: "...leider war mit der Mutter keine weitere Beziehung möglich..." Klingt für mich eher nicht nach Umkehr... Aber es geht weiter: "Es kann kein Weg sein, in diesen großen Pfarrhäusern allein zu wohnen..." Ja, da schießen mir tatsächlich die Tränen der Rührung waagerecht aus den Augen (übrigens: bei dem recht soliden mobiliaren Hintergrund im TV-Beitrag steht gewiss noch irgendwo eine goldene Badewanne...). Er hätte ja eine oder zwei Etagen an eine Familie vermieten können, dann wäre Leben in der Bude gewesen. Magnus Lux von "Wir sind Kirche" meint sowieso, "dass heiraten und Kinder zu bekommen ein Menschenrecht" sei. Hmm...dann wird also denjenigen Menschen, die keinen Partner finden und die sich Kinder wünschen, ein Menschenrecht verwehrt? Aber von wem? Von der oder dem schnöden Angebeteten, die ihn oder sie abweist? Aber nun frage ich mich: Hätte Herr Hartmann die Mutter seiner Tochter überhaupt kennengelernt, wenn er nicht Priester - also in einer herausragenden Stellung - gewesen wäre? Oder wäre am Ende auch ihm dieses "Menschenrecht" verwehrt worden? Da hat er da ja noch fast "Glück" gehabt, dass die Beziehung mit der Mutter des Kindes nicht gehalten hat, sonst wäre er vielleicht verheiratet und laisiert, ohne dieses große Pfarrhaus und dem guten Gehalt. Wer weiß, ob die Beziehung damals nicht gerade daran scheiterte? Letzten Endes muss er das mit Gott und seinem Gewissen ausmachen. Auf jeden Fall war er eine ganze Weile lang publizistisch tätig, z.B. in der "Zeitschrift für christlich-jüdische Begegnung", ein Artikel, für den er übrigens verbale "Prügel" bezog (man kann von Alan Posener halten, was man will - letztendlich leidet auch er als ein typischer Vertreter des sich "jüdisch fühlenden" Nichtjudentums - aber in Poseners Feststellung, dass er (Hartmann) "keine besonders wichtige Persönlichkeit der katholische Kirche" sei, stecken gewiss auch "drei Finger" von Poseners Hand, die auf ihn selbst zurückzeigen - Egozentriker unter sich). Schließlich - so meine bereits geäußerte Vermutung - erkannte Pfarrer Hartmann, dass es für ihn - "trotz" seines "lavierenden" Konservatismus - mit der Versetzung nach Bamberg in die "dumpfen Niederungen der ländlichen Seelsorge" keinen weiteren Aufstieg auf der Karriereleiter mehr geben würde, erst dann sah er den Augenblick für seine mediale Beichte gekommen. Da brauchte es halt eine größere Sonne, die mit ihren Strahlen sein Ego bescheinen würde und er wandte sich an die "Öffentlichkeit". Demnächst folgt noch ein Buch, durch welches er bestimmt durch die Talkshows der Nation gereicht werden wird. Das heißt: Wenn er nicht wieder Ego und standesgemäßes Leben dem anderen Gut vorzieht und sein ihm auferlegtes Schweigen einhält. Es sei denn natürlich, die Tantiemen für das Buch, Lesungen und Vorträge würden so großzügig, dass er gut davon allein leben kann. Dann werden wir gewiss mehr von ihm hören und lesen. Aber in diesem Punkt bleibt es spannend. Nur taugt er nicht als Gallionsfigur für den Modernismus, er ist ihm ebenso untreu wie seinem Konservatismus; alles, was ihn zu interessieren scheint, ist sein Ego. Ehrlich, ich habe Mitleid mit ihm. Aber aus anderen Gründen.

LG Yeti
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Re: Offener Brief an Papst Franz

Beitrag von Raphaela »

Yeti hat geschrieben:[]Auf seiner Facebook-Seite liest man einen Kommentar eines Lesers:
Leserkommentar hat geschrieben:Lieber Herr Pfr. Hartmann, ich kann mich gut daran erinnern, oft in der "Tagespost" sehr interessante und durch und durch glaubenstreue Leserbriefe von Ihnen gelesen zu haben. Von daher wundert mich sehr, wie der Generalvikar wegen dieses Themas jetzt reagiert, zumal es ja das Recht jedes Christgläubigen ist, seine Meinung zu äußern (can. 212), erst recht, wenn es - wie beim Konditionalzölibat - um ein Thema geht, das nicht die Glaubenssubstanz betrifft. Etwas anderes ist freilich eine "Initiativbewerbung" bei einer Evangelischen Landeskirche - das dürfte mit katholischem Amtsverständnis schwer vereinbar sein, selbst wenn es dort hochkirchliche bzw. in der Sukzession stehende Kreise geben mag. Aber das nennt der GV ja erst als Punkt 4. Wie es auch immer sei - Gottes Segen!
LG Yeti
Da wird hier von seiner Facebookseite zitiert. -
Ich selbst habe zwar auch geschrieben, dass er auf Facebook etwas schreibt, aber den Text hier nicht veröffentlicht, schon gar nicht die Kommentare. - Ob das Stefan Hartmann, bzw. den Usern dort, die antworten wohl recht ist? - Ich denke, sie dürfen sich mit Recht wehren, wenn sie davon erfahren.
Und sie werden davon erfahren!
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taddeo
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Re: Offener Brief an Papst Franz

Beitrag von taddeo »

Raphaela hat geschrieben:Da wird hier von seiner Facebookseite zitiert. -
Ich selbst habe zwar auch geschrieben, dass er auf Facebook etwas schreibt, aber den Text hier nicht veröffentlicht, schon gar nicht die Kommentare. - Ob das Stefan Hartmann, bzw. den Usern dort, die antworten wohl recht ist? - Ich denke, sie dürfen sich mit Recht wehren, wenn sie davon erfahren.
Und sie werden davon erfahren!
Was sollen denn diese Drohungen? Wer auf Facebook schreibt, will doch gerade, daß die ganze Welt davon erfährt, oder nicht? Was wäre denn sonst der Sinn dieses "sozialen Netzwerks"???

Raphaela
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Re: Offener Brief an Papst Franz

Beitrag von Raphaela »

taddeo hat geschrieben:
Raphaela hat geschrieben:Da wird hier von seiner Facebookseite zitiert. -
Ich selbst habe zwar auch geschrieben, dass er auf Facebook etwas schreibt, aber den Text hier nicht veröffentlicht, schon gar nicht die Kommentare. - Ob das Stefan Hartmann, bzw. den Usern dort, die antworten wohl recht ist? - Ich denke, sie dürfen sich mit Recht wehren, wenn sie davon erfahren.
Und sie werden davon erfahren!
Was sollen denn diese Drohungen? Wer auf Facebook schreibt, will doch gerade, daß die ganze Welt davon erfährt, oder nicht? Was wäre denn sonst der Sinn dieses "sozialen Netzwerks"???
Nein, ist für mich nicht der Sinn dieses Netzwerkes. - von mir wird das allerwenigste mit der Öffentlichkeit geteilt. Und auch sonntes sind die Einstellungen so, dass nicht unbedingt alle aus meinem dortigen Freundeskreis immer alle Postings erfahren.
Ich bin gerne katholisch, mit Leib und Seele!

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Re: Offener Brief an Papst Franz

Beitrag von ad_hoc »

Warum verteidigt/stützt/ Raphaela den den gottvergessenden und egozentrischen Pfarrer Stefan Hartmann?
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umusungu
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Re: Offener Brief an Papst Franz

Beitrag von umusungu »

ad_hoc hat geschrieben:Warum verteidigt/stützt/ Raphaela den den gottvergessenden und egozentrischen Pfarrer Stefan Hartmann?
Eine Tochter gezeugt zu haben, ist doch kein Zeichen von Gottvergessenheit - auch bei einem Priester nicht!
Was soll denn eine solche hanebüchene Aussage?

Vir Probatus
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Re: Offener Brief an Papst Franz

Beitrag von Vir Probatus »

ad_hoc hat geschrieben:Warum verteidigt/stützt/ Raphaela den den gottvergessenden und egozentrischen Pfarrer Stefan Hartmann?
Unter einem egozentrischen Pfarrer stelle ich mir aber jemand anderen vor.
Hier fällt mir eher ein "wer von Euch ohne Sünde ist ..." (aber das gilt ja sicher nur für Frauen).
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)

Raphaela
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Re: Offener Brief an Papst Franz

Beitrag von Raphaela »

ad_hoc hat geschrieben:Warum verteidigt/stützt/ Raphaela den den gottvergessenden und egozentrischen Pfarrer Stefan Hartmann?
Weil ich vielleicht mehr als du von ihm weiß!
Zum einen steht er auf meiner FB-Freudesliste zum anderen hatte ich schon mal eine Anfrage an ihn persönlich gestellt, die er sehr ehrlich beantwortet hat.
Und: Nein, er ist nicht egozentrisch!
Und er will sich auch nicht outen, es hat einen anderen Grund, dass er jetzt öffentlich zu seiner Tochter steht.

Und: Wer bist du, dass du urteilen kannst, dass es sich um einen gottvergessenden Pfarrer handelt?
Ich bin gerne katholisch, mit Leib und Seele!

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Raphael
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Re: Offener Brief an Papst Franz

Beitrag von Raphael »

umusungu hat geschrieben:
ad_hoc hat geschrieben:Warum verteidigt/stützt/ Raphaela den den gottvergessenden und egozentrischen Pfarrer Stefan Hartmann?
Eine Tochter gezeugt zu haben, ist doch kein Zeichen von Gottvergessenheit - auch bei einem Priester nicht!
Was soll denn eine solche hanebüchene Aussage?
Eine Sünde soll kein Zeichen von Gottvergessenheit sein? :hmm:
Datt müssen'se mir jetzt aber 'mal erklären, Herr Pfarrer ..............
Die Wahrheit hat tausend Hindernisse zu überwinden, um unbeschädigt zu Papier zu kommen, und von Papier wieder zu Kopf.
(Georg Christoph Lichtenberg)

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