Ganzheitlich Katholisch

Allgemein Katholisches.
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Julia Wolf
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Ganzheitlich Katholisch

Beitrag von Julia Wolf »

Das Thema wurde abgesplittet. Julia hat es nicht eröffnet. Die Bezeichnung im Titel habe ich von Edith gelernt.*g* Petra.
Ursprungsthema:
Was macht meinen Glauben aus?
--------------------------------------------------------------------------


Bevor ich kurz eigene Glaubenserfahrung nenne, möcht ich noch mal kurz auf das Thema Sexualität zurückkommen.

Ich habe mich ja mit mehr Religionen beschäftigt. Und ich bin kein Mensch, der sich viel Gedanken um Sexualität macht. Auch bei anderen Religionen spielte das so gut wie überhaupt keine Rolle für mich. Aber kaum beschäftige ich mich im Christentum mit der Frage, wie Kirche heute dasteht, ist das Thema für mich ganz massiv da.

Warum?

Ich glaube, es ist eine alte allgemeine Wunde in unserer kirchlichen Welt, die nicht gereinigt wurde und die daher eitern wird, bis der Entzündungsherd beseitigt ist.

Welcher das ist? Ich weiß es selbst nicht genau, aber irgend etwas läuft hier verkehrt, und zwar nicht nur außerhalb der Kirche. Ich vermute, es sind vor allem "Altlasten", eine überenge Haltung der Kirche in vergangenen Jahrhunderten, die heute so nicht mehr besteht - die aber in den Köpfen der meisten Menschen noch existiert. Leider tut die Amtskirche sehr wenig, um den Menschen klar zu machen, dass diese Altlasten nicht mehr oder nur noch in geringem Maße da sind. Das bekommen nur noch Menschen mit, die wirklich intensiv bei der Kirche dabei sind - die breite Masse ist ja schon viel früher ausgestiegen, behält aber seine alten Eindrücke bei.

Das Thema wird solange eitern, bis es bereinigt ist.
Nur der Schwache wappnet sich mit Härte.
Wahre Stärke kann sich Toleranz, Verständnis und Güte leisten.
T. Boesche-Zacharow

Bernd Heinrich Stein

Beitrag von Bernd Heinrich Stein »

Julia Wolf hat geschrieben:Bevor ich kurz eigene Glaubenserfahrung nenne, möcht ich noch mal kurz auf das Thema Sexualität zurückkommen.

Ich habe mich ja mit mehr Religionen beschäftigt. Und ich bin kein Mensch, der sich viel Gedanken um Sexualität macht. Auch bei anderen Religionen spielte das so gut wie überhaupt keine Rolle für mich. Aber kaum beschäftige ich mich im Christentum mit der Frage, wie Kirche heute dasteht, ist das Thema für mich ganz massiv da.

Warum?

Ich glaube, es ist eine alte allgemeine Wunde in unserer kirchlichen Welt, die nicht gereinigt wurde und die daher eitern wird, bis der Entzündungsherd beseitigt ist.

Welcher das ist? Ich weiß es selbst nicht genau, aber irgend etwas läuft hier verkehrt, und zwar nicht nur außerhalb der Kirche. Ich vermute, es sind vor allem "Altlasten", eine überenge Haltung der Kirche in vergangenen Jahrhunderten, die heute so nicht mehr besteht - die aber in den Köpfen der meisten Menschen noch existiert. Leider tut die Amtskirche sehr wenig, um den Menschen klar zu machen, dass diese Altlasten nicht mehr oder nur noch in geringem Maße da sind. Das bekommen nur noch Menschen mit, die wirklich intensiv bei der Kirche dabei sind - die breite Masse ist ja schon viel früher ausgestiegen, behält aber seine alten Eindrücke bei.

Das Thema wird solange eitern, bis es bereinigt ist.
Ich würde gern verstehen, was Du sagen willst. Das was Du geschrieben hast, erscheint mir vage und unklar. Es wäre aber wahrscheinlich besser, wenn dazu ein anderer Thread aufgemacht würde. Hier ist das Thema Sexualität und Kirche wahrscheinlich "off topic".

Heinrich

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Julia Wolf
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Beitrag von Julia Wolf »

Eigentlich bin ich es müde über Kirche und Sexualität zu reden. Wenn jemand anderer einen thread aufmachen will, gerne. Ich werde aber nicht mehr viel mitschreiben.
Nur ganz wenige Stichworte:

Zumindest früher machten viele die Erfahrung:

Sexualität gilt immer als schmutzig, Freude daran ist verboten (auch in der Ehe)
Detailliertes Aushören bei der Beichte, sonst Redetabu
Vieles wurde gemacht, aber verschwiegen: Scheinheiligkeit
Verkrampftes Leben aus Unterdrückung der Gefühle

Mehr mag ich dazu ehrlich nicht mehr schreiben. Aber das ist noch in den Köpfen der meisten Menschen bewußt oder unterschwellig mit drin.
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otto
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Beitrag von otto »

Julia ich finde es sehr schade dass du unentwegt und mit immer härteren Wörtern :motz: den Glauben und Die Sexualität zu einer Einheit verschmelzen möchtest. Das diese Deine Meinung nicht von allen geteilt werden kann liegt auf der Hand, viele sehen wie ich und meine Frau in unseren alltäglichen Glaubensleben und der Sexualität keinen Widerspruch. :ja:
Wir sollten uns - auch wenn es Dir Julia sehr schwer fallen dürfte- von diesen Nebensächlichen Themen trennen. :ja: :ja: :ja:

Mit großer Anerkennung stelle ich bei unseren Kindern fest, dass auch sie sehr eng und mit Freude an den Glaubensleben unserer Gemeinde teilnehmen. Sie leben mit Begeisterung den rk Glauben, obwohl auch sie in dieser Zeit und den "Zeitgeist" aufgewachsen sind. Ich bin froh dass es uns gelungen ist, sie gegen die üblichen Anwürfe und Versuchungen zuimunisieren. :freude:
"Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach." Matthäus 16,24

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Julia Wolf
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Beitrag von Julia Wolf »

otto hat geschrieben:Julia ich finde es sehr schade dass du unentwegt und mit immer härteren Wörtern :motz: den Glauben und Die Sexualität zu einer Einheit verschmelzen möchtest.

Ich würde sie so gerne "entschmelzen". Ich bin es so satt und müde beides immer wieder verbunden zu sehen.
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Edith
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Beitrag von Edith »

Julia Wolf hat geschrieben: Ich würde sie so gerne "entschmelzen". Ich bin es so satt und müde beides immer wieder verbunden zu sehen.
Das ist hier zwar off topic, aber erlaubt mir, hierzu Marlene zu zitieren, die schrieb:
Und meine Sexualität ist Bestandteil meiner Selbst und damit integriert in mein Leben mit IHM.
Leben wir aus Gott heraus, wird sich auch das finden.

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Ermi
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Glaube!

Beitrag von Ermi »

Ich meine, auch dies gehört zu meinem gläubigen Leben als Christ, daß ich als ganzer Mensch zu Gott gehen darf, denn Gott sprach: „Lasset uns Menschen machen nach unserem Abbild, uns ähnlich; …. Gott sah alles, was er gemacht hatte, und fürwahr, es war sehr gut.“ (Gen.1,26 ff) Also brauche ich mich mit meiner Sexualität nicht verstecken, auch nicht vor Gott, der sowieso alles sieht.
Julia, Du darfst auch Deine Sexualität und der Menschen bejahen und dies auch mit Gott im Gebet hintragen, dann bekommt es seinen Stellenwert an richtiger Stelle, da wo sie hingehört, nämlich zum gesamtmenschlichen Leben. :ja:
Otto, Dir würde ich humorvoll sagen: „Was Gott verbunden hat, soll der Mensch nicht trennen“, denn wir sind als ganzer Mensch Gott zugeordnet. :)
Gruß Ermi
Gott ist mittendrin!

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Julia Wolf
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Re: Glaube!

Beitrag von Julia Wolf »

Ermi hat geschrieben:Julia, Du darfst auch Deine Sexualität und der Menschen bejahen und dies auch mit Gott im Gebet hintragen, dann bekommt es seinen Stellenwert an richtiger Stelle, da wo sie hingehört, nämlich zum gesamtmenschlichen Leben. :ja:

Gruß Ermi
Ja, danke Ermi. Ich hab das inzwischen auch verstanden und bin heilfroh, dass man es doch weitgehend in der Kirche es so sieht.

Ich wünschte mir nur so sehr, das würde nach außen zu den inzwischen Ungläubigen dringen, denn die sehen das noch ganz anders, und die Kirche tut eher das Gegenteil, als den Menschen klar zu machen, dass sie das auch so sieht. Schade für die Menschen außerhalb der Kirche, mit denen ich eben mich verbunden fühle.

Sie glauben mir so wenig, wenn ich sage, dass die Kirche nicht mehr so unmenschlich ist, denn ich bin ja nur eine naive Gläubige. Kaum sagt ein Priester mal was, wiegt das so viel mehr. Da wird dann echt gestaunt, wie locker die sind. Daher versuche ich jetzt vermehrt Priester mit inzwischen Kirchenfernen zusammen zu bringen. Und zu meiner Freude machen auch welche mit. :ja:
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T. Boesche-Zacharow

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otto
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Beitrag von otto »

Eigentlich stimme ich euch zu die Sexualität und der Glauben bilden für den einzelnen eine Einheit die unzertrennlich ist.

Aber "Die Sexualität" die landläufig als "freie" Sexualität bezeichnet wird, hat die Einheit des Glaubens seit langem verlassen.

Ich kann die voreheliche Sexualität nicht mit den Glauben verbunden sehen. Ich kann die LAP nicht aus den Glauben gründend betrachten. Ich habe ein Problem wenn Sexualität nur die "Lust" befriedigt.
Und ich denke das Lehramt der Kirche sieht dass, auch zu unserer Zeit ähnlich.

Wir dürfen hier nicht alles durcheinander werfen, es gibt immer zwei Seiten der Sexualität.

Und Julia die Sexualmoral der Kirche ist immer noch jene die "in der Schrift" zu finden ist. Wenn diese von den "Außenstehenden" verstanden und angenommen wird, dann finden sie die richtige Einheit von Glauben und Sexualität.

Es geht nicht darum wie manche Mitglieder der Kirche etwas definiren, es geht darum wie es die "Schrift und Jesus" verkünden.
"Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach." Matthäus 16,24

Bernd Heinrich Stein

Beitrag von Bernd Heinrich Stein »

Seid ihr sicher, dass ihr von ein und demselben schreibt, wenn ihr den Begriff Sexualität benutzt?
Ich vermute mal, dass es da Unterschiede geben könnte, die eine Verständigung komplizieren.

Wenn Otto z.B. schreibt,
Ich kann die voreheliche Sexualität nicht mit den Glauben verbunden sehen.
und keine Übereinstimmung besteht, was in diesem Zusammenhang alles als Sexualität verstanden wird, dann entstehen u.U. Auseinandersetzungen, die vermieden werden könnten.

Ich sehe z.B. keine Schwierigkeit bei einer vorehelichen Sexualität, solange sie nicht bloßer Konsum ist, sondern innerhalb einer Beziehung (d.h. in Verbundenheit) gelebt wird. Unklar bin ich an dem Punkt der körperlichen Vereinigung zweier Menschen, die sich gegenseitig nicht die Beziehung zugesichert haben. Das muss nicht bereits ein Eheversprechen sein.

Heinrich

P.S. Wir sind "Off Topic" [Punkt] :D

Bernd Heinrich Stein

Beitrag von Bernd Heinrich Stein »

otto hat geschrieben: Ich kann die LAP
???? LAP ????
Bin ich blockiert? Mir fällt dazu nix ein????

Heinrich

Ralf

Beitrag von Ralf »

Ich musste auch überlegen, aber Otto meint wohl LebenabschnittspartnerInnen.

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Juergen
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Beitrag von Juergen »

otto hat geschrieben:Ich kann die LAP nicht aus den Glauben gründend betrachten.
LAP = Linkskatholische Alternative Partei ?
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.
- Offline -

Edith
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Beitrag von Edith »

jetzt hab ich mich sooo gefreut, als ich den Titel las.... und nun macht Ihr sowas draus.

Dabei finde ich das Thema "ganzheitlich Katholisch" extrem faszinierend.
In Bayern verstehen wir davon übrigens ne Menge! :ja: :D

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otto
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Beitrag von otto »

otto hat geschrieben: Verfasst am: 09.02.2004, 16:20 Was sagt uns "heute" die Bergpredigt?
...Allein diese Aussagen enthalten unendliche Sprengkraft in Zeiten der unehelichen Kinder, der
LAP (LebensAbschnittsPartnerschaften)

und der unzählig wiederverheirateten Eheleute...
Nur um mich zu wiederholen!
"Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach." Matthäus 16,24

Bernd Heinrich Stein

Beitrag von Bernd Heinrich Stein »

otto hat geschrieben:
otto hat geschrieben: Verfasst am: 09.02.2004, 16:20 Was sagt uns "heute" die Bergpredigt?
...Allein diese Aussagen enthalten unendliche Sprengkraft in Zeiten der unehelichen Kinder, der
LAP (LebensAbschnittsPartnerschaften)

und der unzählig wiederverheirateten Eheleute...
Nur um mich zu wiederholen!
[Punkt] :mrgreen:

Heinrich

Lucia

Beitrag von Lucia »

Edith hat geschrieben:jetzt hab ich mich sooo gefreut, als ich den Titel las.... und nun macht Ihr sowas draus.

Dabei finde ich das Thema "ganzheitlich Katholisch" extrem faszinierend.
In Bayern verstehen wir davon übrigens ne Menge! :ja: :D
Naja, mich erinnert das eher an die integrierte Gesamtschule (NRW), gegen die wir seinerzeit zumeinerZeit demonstriert haben - "ganzheitlich" macht mir also Bauchweh :motz: :sauer: :kratz:

(sorry, aber das ist jetzt voll ab vom Thema - aber ich find den Thread-Titel gruselig!)

Ralf

Beitrag von Ralf »

Also ich bin mindestens ;) 24h am Tag katholisch. Ist das ganzheitlich?

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umusungu
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Beitrag von umusungu »

Ralf hat geschrieben:Also ich bin mindestens ;) 24h am Tag katholisch. Ist das ganzheitlich?
kann ich erst beantworten, wenn du erzählst, wie du katholisch schläfst ..........

Ralf

Beitrag von Ralf »

Süß halt, wie sonst?
:mrgreen:

P.S.: Gute Nacht!
Zuletzt geändert von Ralf am Dienstag 17. Februar 2004, 23:00, insgesamt 1-mal geändert.

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Erich_D
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Beitrag von Erich_D »

umusungu hat geschrieben:
Ralf hat geschrieben:Also ich bin mindestens ;) 24h am Tag katholisch. Ist das ganzheitlich?
kann ich erst beantworten, wenn du erzählst, wie du katholisch schläfst ..........
einfach: mit gefalteten Händen natürlich.
"Spiel nicht mit den Schmuddelkindern sing nicht ihre Lieder. Geh doch in die Oberstadt mach´s wie deine Brüder", so sprach die Mutter, sprach der Vater, lehrte der Pastor."

Edith
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Beitrag von Edith »

umusungu hat geschrieben: kann ich erst beantworten, wenn du erzählst, wie du katholisch schläfst ..........
in den Armen meins Herrn!!
*reinkuschel*
und jetzt geh ich ins Bett.....ganzheitlich in Seinen Armen!
*ins-Bett-husch!* und: *in-seine-Arme-eil*

:mrgreen:
Zuletzt geändert von Edith am Mittwoch 18. Februar 2004, 00:45, insgesamt 1-mal geändert.

Edith
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Beitrag von Edith »

Ralf hat geschrieben:Süß halt, wie sonst?
:mrgreen:

P.S.: Gute Nacht!
Ralf, Schatz... du gefällst mir! :D :ja:

Süße Träume,
Edith

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Ermi
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Titel

Beitrag von Ermi »

Ich hoffe, ihr habt heute Nacht, ganzheitlich katholisch geschlafen?
Ich war ganzheitlich in Orpheus Armen, :sleep: aber Jesus war dabei, damit ich nicht in den Hades hinabsinke! :shock: Soweit so gut.
Ganzheitlich katholisch sein, bedeutet für mich, mich in Gott festmachen. Unser <Amen> beinhaltet genau dies, ich mache mich in Gott fest.
Abram war 99 Jahre alt, da erschien ihm der Herr und sprach zu ihn: „Ich bin der Höchste Gott; Geh einher vor meinem Antlitz, sei ganz!“
Wenn Gott allerdings für mich Unnahbar wird, dann würde ich Gefahr laufen, rein in das moralische Verhalten abzusinken und die Gesetze werden mir zum Ersatz.
Ganzheitlich katholisch sein, hat also etwas mit der Bibel zu tun, wo sich mir Gott (in Jesus Christus) offenbart.
Gruß Ermi :) Gut [Punkt]
Gott ist mittendrin!

Piusderdritte
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Re: Ganzheitlich Katholisch

Beitrag von Piusderdritte »

Frage an die Experten:
1. Muß ich jetzt als Katholik gegen Nationalstaaten und für die NWO Ordnung sein?
2. Gibt es in der Bibel eine Stelle die gegen die Nationalstaaten ist?

Zollitsch: Nein, unsere Zukunft liegt in Europa und nicht in der Rückkehr in die Nationalstaaten.
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... taaten-ab/

P.S. die Kommentare unter dem Artikel sind auch interessant zu lesen.
;)
"Katholische Haus- und Schulbibel" (aus1928) von Paul Bergmann, ist eine sehr gute Zusammenfassung der Bibel! Sollte jeder Katholik mal gelesen haben. Verständlich geschrieben und schnell durchgelesen!

ad_hoc
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Re: Ganzheitlich Katholisch

Beitrag von ad_hoc »

Der Mann sollte sich besser um die Angelegenheiten seines Amtes kümmern als dumm herumzuschwätzen.

Gruß, ad_hoc
quidquid cognoscitur, ad modum cognoscentis cognoscitur (n. Thomas v. Aquin)

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Lupus
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Re: Ganzheitlich Katholisch

Beitrag von Lupus »

Wie kann er wissen, was er denkt, bevor er hört, was er sagt?

+L.
Christus mein Leben, Maria meine Hoffnung, Don Bosco mein Ideal!

ad_hoc
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Re: Ganzheitlich Katholisch

Beitrag von ad_hoc »

Bei dessen verquasten Sätzen, verehrter Hw., glaube ich nicht mehr, dass er überhaupt denkt. Er hört auf die Welt, höchstens noch auf Rahner und Lehmann, und sagt das, was die Welt, seiner Meinung nach, hören will. Der Mann sitzt geistig in einem Gefängnis - und er spürt es nicht. Da hilft wirklich nur noch Gebet und Opfer.

Gruß, ad_hoc
quidquid cognoscitur, ad modum cognoscentis cognoscitur (n. Thomas v. Aquin)

Tritonus
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Re: Ganzheitlich Katholisch

Beitrag von Tritonus »

Piusderdritte hat geschrieben:...
1. Muß ich jetzt als Katholik gegen Nationalstaaten und für die NWO Ordnung sein?
2. Gibt es in der Bibel eine Stelle die gegen die Nationalstaaten ist?

Zollitsch: Nein, unsere Zukunft liegt in Europa und nicht in der Rückkehr in die Nationalstaaten.
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... taaten-ab/

P.S. die Kommentare unter dem Artikel sind auch interessant zu lesen.
;)
Die Fragestellung zeigt, dass es sich um Fragen handelt, auf die Du keine ernsthafte Antwort erwartest.

Alternative Fragestellung, auf die ich ebenfalls keine Antwort erwarte:
1. Gibt/gab es möglicherweise Organisationsformen des menschlichen Zusammenlebens, die keiner der beiden gottlosen Kategorien "Nationalstaat" oder "NWO" (Imperium) zuzuordnen sind?
2. Gibt es in der Bibel eine Stelle, die die Bildung von Nationalstaaten vorschreibt oder wenigstens empfiehlt? (Wäre es z.B. denkbar gewesen, dass Paulus in seinen Briefen den christlichen Gemeinden im Mittelmeerraum empfiehlt, sich für die Abschaffung des Imperium Romanum einzusetzen und stattdessen lieber ein paar Nationalstaaten zu schaffen? Und wenn nicht: Warum eigentlich nicht?)

P.S. Nur dass es kein Missverständnis gibt: Ich halte EU-, NWO- und Weltregierungsträume für ein großes Unglück. Nationalstaaten allerdings auch.

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Gallus
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Re: Ganzheitlich Katholisch

Beitrag von Gallus »

Tritonus hat geschrieben:
Piusderdritte hat geschrieben:...
1. Muß ich jetzt als Katholik gegen Nationalstaaten und für die NWO Ordnung sein?
2. Gibt es in der Bibel eine Stelle die gegen die Nationalstaaten ist?

Zollitsch: Nein, unsere Zukunft liegt in Europa und nicht in der Rückkehr in die Nationalstaaten.
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... taaten-ab/

P.S. die Kommentare unter dem Artikel sind auch interessant zu lesen.
;)
Die Fragestellung zeigt, dass es sich um Fragen handelt, auf die Du keine ernsthafte Antwort erwartest.
Glaube ich auch. Trotzdem kann auch eine dumme Frage auf ein ernstes Problem hinweisen. Wieso fühlt sich der Bischof berufen, im Wahlkampf ein Statement abzugeben, bei dem er 9/1 der organisierten Politik hinter sich weiß? Wieso legt er, wenn er sich schon tagespolitisch äußert, nicht einfach mal den Finger in die Wunde derjenigen Politikbereiche, bei denen 9/1 der deutschen Politik aus katholischer Sicht irren, ja sogar einer Kultur des Todes huldigen, um mal mit dem seligen Johannes Paul II. zu sprechen?

Weil er nicht polarisieren will. Das trifft es doch ganz gut: http://frischer-wind.blogspot.de/213/ ... erung.html

Aber ein Bischof, der nicht polarisieren will, der nicht der Mehrheit unangenehme katholische Wahrheiten mitteilen möchte, der ist doch eine Fehlbesetzung.

Tritonus
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Re: Ganzheitlich Katholisch

Beitrag von Tritonus »

Gallus hat geschrieben: ... Trotzdem kann auch eine dumme Frage auf ein ernstes Problem hinweisen. Wieso fühlt sich der Bischof berufen, im Wahlkampf ein Statement abzugeben, bei dem er 9/10 der organisierten Politik hinter sich weiß? Wieso legt er, wenn er sich schon tagespolitisch äußert, nicht einfach mal den Finger in die Wunde derjenigen Politikbereiche, bei denen 9/10 der deutschen Politik aus katholischer Sicht irren, ja sogar einer Kultur des Todes huldigen, ...
Aber ein Bischof, der nicht polarisieren will, der nicht der Mehrheit unangenehme katholische Wahrheiten mitteilen möchte, der ist doch eine Fehlbesetzung.
Kein Kommentar außer :daumen-rauf:

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Kai
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Re: Ganzheitlich Katholisch

Beitrag von Kai »

Bemerkenswert an oben verlinktem Artikel der Deutschen-Wirtschafts-Nachrichten finde ich, dass in der Überschrift nicht die Rede davon ist, Zollitsch habe etwas gesagt, sondern die "Katholische Kirche" sage dies. Dazu passt auch, was ich letztens in irgendeinem anderen überregionalen deutschen Printmedium las, nämlich dass Zollitsch der Chef der "deutschen katholischen Kirche" sei. :roll:
"We have feminized the Church so much that it is not attractive to men."
(Eric Sammons)

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