Die Treibjagd auf Tebartz-van Elst

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Juergen
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Re: Die Treibjagd auf Tebartz-van Elst

Beitrag von Juergen »

HeGe hat geschrieben:Ich sehe in der Pressemeldung bis auf eine gewisse Entgegnung gegen die reißerische Aufmachung des Focus-Artikels (der ja in ähnlicher Form in so ziemlich jeder Tageszeitung heute aufgetaucht ist) auch kaum inhaltlichen Widerspruch.
Achwas!?

Focus und andere sprechen davon, daß das Bistum 3,9 Millionen eintreiben will.

Der Bistumssprecher sagt, daß die Summe noch gar nicht bekannt ist:
Zu der in den Medien genannten Höhe der Schadensersatzforderung von 3, 9 Millionen Euro sagt Schnelle: "Aus den Abschlüssen des Bischöflichen Stuhls für die Jahre 2012 und 2013 wird deutlich, dass das Bistum 3,9 Mio. Euro der angefallenen Herstellungskosten für das Bischofshaus außerplanmäßig abgeschrieben hat. Daraus lässt sich jedoch nicht schließen, dass ein Schaden in eben dieser Höhe entstanden ist. Bereits im April haben wir deutlich gemacht, dass das Bistum diesem Sachverhalt konsequent begegnet."
Aber gut… offenbar will sich das Forum weiterhin an der Schlammschlacht gegen den Bischof beteiligen, wenn selbst Moderatoren nicht sehen, was hier wieder einmal in der LügenPresse läuft und dies gut heißen.

Gut zu wissen!
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.
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HeGe
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Re: Die Treibjagd auf Tebartz-van Elst

Beitrag von HeGe »

Juergen hat geschrieben:Aber gut… offenbar will sich das Forum weiterhin an der Schlammschlacht gegen den Bischof beteiligen.
Gut zu wissen!
Hier beteiligt sich niemand an einer Schlammschlacht. Die halbe Medienwelt verbreitet eine Nachricht zu einem kirchenbezogenen Thema, um so etwas zu diskutieren und ggf. zu widerlegen ist das Forum da. Ignorieren kann und sollte man so etwas nicht.
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CIC_Fan

Re: Die Treibjagd auf Tebartz-van Elst

Beitrag von CIC_Fan »

nur so als randbemerkung man sollte hier zu jedem thema das in bezug zur kirche steht gemäß der Ordnung des Forums diskutieren können warum da also plötzlich Threads öffnen und schließen?

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Juergen
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Re: Die Treibjagd auf Tebartz-van Elst

Beitrag von Juergen »

http://www.t-online.de/nachrichten/pano ... ahlen.html

Fitnessraum, Sauna, Fischbecken für über 200.000 Euro, bronzene Fensterrahmen, Flugtickets erster Klasse - was Limburgs früherer Bischof Tebartz-van Elst sich leistete, war immer nur vom Feinsten. Geld spielte dabei scheinbar keine Rolle - oder doch? Das Bistum Limburg verlangt in der Finanzaffäre um den früheren Bischof laut einem Bericht jetzt Schadensersatz in Höhe von knapp vier Millionen Euro…
Gruß Jürgen

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HeGe
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Re: Die Treibjagd auf Tebartz-van Elst

Beitrag von HeGe »

CIC_Fan hat geschrieben:nur so als randbemerkung man sollte hier zu jedem thema das in bezug zur kirche steht gemäß der Ordnung des Forums diskutieren können warum da also plötzlich Threads öffnen und schließen?
Na ja, die vorhergehende Diskussion zur Barttracht des Bischofs wurde wirklich irgendwie albern...

Aber ich sehe es ansonsten genau umgekehrt wie Jürgen. Wo, wenn nicht hier, soll ein Katholik denn Richtigstellungen und sachliche Argumente zu falschen Presseartikeln finden (mal unabhängig von der Frage, ob und wie viel an der konkreten Berichterstattung zu TvE hier wirklich falsch ist)? Wieviele Stränge haben wir, die sich mit reißerischen und inhaltlich falschen Artikeln zum Thema Hexenverbrennung, Kreuzzüge, etc. befassen? Dürfen wir das hier auch nicht mehr diskutieren, nur weil es "Hetze" ist? Gerade dann müssen wir das diskutieren, um in der Öffentlichkeit das wenige zu tun, was wir tun können, um eine andere Sichtweise darzustellen.
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Juergen
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Re: Die Treibjagd auf Tebartz-van Elst

Beitrag von Juergen »

http://www.sueddeutsche.de/panorama/nac ... -1.2578818

Muss Tebartz-van Elst Schadenersatz zahlen?

Das Bistum Limburg dringt nach der umstrittenen Luxussanierung des Bischofssitzes womöglich auf Schadenersatz von seinem ehemaligen Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst. "Der vom Papst eingesetzte Administrator Manfred Grothe hat im Vatikan mehrfach die Forderung nach materieller Wiedergutmachung vorgebracht", sagte Bistumssprecher Stephan Schnelle der Bild-Zeitung. "Jetzt muss der Papst entscheiden."…
Komisch! Wieso mußt der Papst entscheiden? Das neue Mantra in der Deutschen Kirche lautet doch: „Wie sind keine Filiale von Rom!“
…Apostolische Administrator sei verpflichtet, von der Diözese Schaden abzuhalten. Er müsse also auch Schulden eintreiben, um nicht selbst haftbar zu werden.
Da empfehle ich doch:
http://www.russen-inkasso.com/

FAULE AUSSENSTÄNDE? IHR SCHULDNER ZAHLT NICHT?
Sie können diesem Treiben, einen hochwirksamen Riegel vorschieben und bei Ihrem Schuldnern einen unzähmbaren Rückzahlungswunsch wecken. Nutzen Sie ZAK Inkasso Group Corp. Europa Spezialist in Geld eintreiben auf russische Art…

Zuletzt geändert von Juergen am Donnerstag 23. Juli 2015, 13:30, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß Jürgen

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Niels
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Re: Die Treibjagd auf Tebartz-van Elst

Beitrag von Niels »

Daraus:
Fischbecken für über 200.000 Euro
:patsch:

Was für ein Aquarium soll das bitte sein? :hmm: :detektiv:
Nolite timere, pusillus grex, quia complacuit Patri vestro dare vobis regnum.

HeGe
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Re: Die Treibjagd auf Tebartz-van Elst

Beitrag von HeGe »

Juergen hat geschrieben:
HeGe hat geschrieben:Ich sehe in der Pressemeldung bis auf eine gewisse Entgegnung gegen die reißerische Aufmachung des Focus-Artikels (der ja in ähnlicher Form in so ziemlich jeder Tageszeitung heute aufgetaucht ist) auch kaum inhaltlichen Widerspruch.
Achwas!?

Focus und andere sprechen davon, daß das Bistum 3,9 Millionen eintreiben will.

Der Bistumssprecher sagt, daß die Summe noch gar nicht bekannt ist:
Zu der in den Medien genannten Höhe der Schadensersatzforderung von 3, 9 Millionen Euro sagt Schnelle: "Aus den Abschlüssen des Bischöflichen Stuhls für die Jahre 2012 und 2013 wird deutlich, dass das Bistum 3,9 Mio. Euro der angefallenen Herstellungskosten für das Bischofshaus außerplanmäßig abgeschrieben hat. Daraus lässt sich jedoch nicht schließen, dass ein Schaden in eben dieser Höhe entstanden ist. Bereits im April haben wir deutlich gemacht, dass das Bistum diesem Sachverhalt konsequent begegnet."
Im Übrigen vielen Dank für diesen Hinweis, diese Entgegnung war mir beim ersten Überfliegen nicht aufgefallen. Ist doch gut, dass wir das hier diskutieren, oder? ;)
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CIC_Fan

Re: Die Treibjagd auf Tebartz-van Elst

Beitrag von CIC_Fan »

Juergen hat geschrieben:
http://www.sueddeutsche.de/panorama/nac ... -1.2578818

Muss Tebartz-van Elst Schadenersatz zahlen?

Das Bistum Limburg dringt nach der umstrittenen Luxussanierung des Bischofssitzes womöglich auf Schadenersatz von seinem ehemaligen Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst. "Der vom Papst eingesetzte Administrator Manfred Grothe hat im Vatikan mehrfach die Forderung nach materieller Wiedergutmachung vorgebracht", sagte Bistumssprecher Stephan Schnelle der Bild-Zeitung. "Jetzt muss der Papst entscheiden."…
Komisch! Wieso mußt der Papst entscheiden? Das neue Mantra in der Deutschen Kirche lautet doch: „Wie sind keine Filiale von Rom!“
…Apostolische Administrator sei verpflichtet, von der Diözese Schaden abzuhalten. Er müsse also auch Schulden eintreiben, um nicht selbst haftbar zu werden.
Da empfehle ich doch:
http://www.russen-inkasso.com/

FAULE AUSSENSTÄNDE? IHR SCHULDNER ZAHLT NICHT?
Sie können diesem Treiben, einen hochwirksamen Riegel vorschieben und bei Ihrem Schuldnern einen unzähmbaren Rückzahlungswunsch wecken. Nutzen Sie ZAK Inkasso Group Corp. Europa Spezialist in Geld eintreiben auf russische Art…

nur der Papst kann hier eine Entscheidung treffen weil im normalen Kirchenrecht für so einen kuriosen fall nichts vorgesehen ist

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Juergen
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Re: Die Treibjagd auf Tebartz-van Elst

Beitrag von Juergen »

CIC_Fan hat geschrieben:nur der Papst kann hier eine Entscheidung treffen weil im normalen Kirchenrecht für so einen kuriosen fall nichts vorgesehen ist
Richtig.
Aber sowas versteht die dt. Presse nicht. Die denkt, daß es in der Kirche so zu geht, wie im staatlichen Recht.
Wenn Du denen erzählst, daß es für Prozessionen durch die Kirche eine eigene kirchliche Straßenverkehrsordnung gibt, dann glauben die Dir das auch.
:narr:
Gruß Jürgen

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HeGe
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Re: Die Treibjagd auf Tebartz-van Elst

Beitrag von HeGe »

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Isidor_von_Sevilla
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Re: Die Treibjagd auf Tebartz-van Elst

Beitrag von Isidor_von_Sevilla »

HeGe hat geschrieben:Griff zur Pistole
Sehr treffend, dieser Kommentar! :klatsch: :klatsch: :klatsch:
Es gibt auch solche, die wohl die Sprache verehren, nicht aber DAS WORT anbeten!

CIC_Fan

Re: Die Treibjagd auf Tebartz-van Elst

Beitrag von CIC_Fan »

ich weiß nicht ich warne nur vor dem reflex wenn die Progressiven jemand angreifen müssen die Konservativen und Tradis ihn verteidigen

iustus
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Re: Die Treibjagd auf Tebartz-van Elst

Beitrag von iustus »

Niels hat geschrieben:Daraus:
Fischbecken für über 200.000 Euro
:patsch:

Was für ein Aquarium soll das bitte sein? :hmm: :detektiv:
Das ist ein rechteckiger Teich zwischen Mauer und Haus. Da sollten Kois schwimmen.

Also das finde ich schon übertrieben.
„Was den Gegenstand des Glaubens betrifft, hat sich das Konzil nichts Neues ausgedacht, noch hat es Altes ersetzen wollen." (Papst Benedikt XVI.)

iustus
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Re: Die Treibjagd auf Tebartz-van Elst

Beitrag von iustus »

iustus hat geschrieben:
Niels hat geschrieben:Daraus:
Fischbecken für über 2. Euro
:patsch:

Was für ein Aquarium soll das bitte sein? :hmm: :detektiv:
Das ist ein rechteckiger Teich zwischen Mauer und Haus. Da sollten Kois schwimmen.

Also das finde ich schon übertrieben.
Hier im Bild: http://www.swr.de/-/id=15114382/propert ... 2Haus.jpg

Ein teurer Spaß.
„Was den Gegenstand des Glaubens betrifft, hat sich das Konzil nichts Neues ausgedacht, noch hat es Altes ersetzen wollen." (Papst Benedikt XVI.)

Isidor_von_Sevilla
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Re: Die Treibjagd auf Tebartz-van Elst

Beitrag von Isidor_von_Sevilla »

CIC_Fan hat geschrieben:ich weiß nicht ich warne nur vor dem reflex wenn die Progressiven jemand angreifen müssen die Konservativen und Tradis ihn verteidigen
Und ich waren vor dem Einzelkämpfertum, wie es in Tradi-Kreisen gepflegt wird!
Ein Vater hatte sieben Söhne,
die öfters miteinander uneins wurden.
über dem Zanken und Streiten
versäumten sie die Arbeit.
Ja, einige böse Menschen hatten im Sinne,
sich diese Uneinigkeit zunutze zu machen,
um die Söhne nach dem Tode des Vaters
um ihr Erbteil zu bringen.

Da ließ der ehrwürdige Greis eines Tages
alle sieben Söhne zusammenkommen,
legte ihnen sieben Stäbe vor,
die fest zusammengebunden waren,
und sagte: "Demjenigen von euch,
der dieses Bündel Stäbe entzweibricht,
zahle ich hundert große Taler bar."
Einer nach dem anderen
strengte alle seine Kräfte an,
und jeder sagte nach langem
vergeblichem Bemühen:
"Es ist gar nicht möglich."

"Und doch", sagte der Vater,
"ist nichts leichter."
Er löste das Bündel auf und
zerbrach einen Stab nach dem anderen
mit geringer Mühe.
"Ei", riefen die Söhne,
"so ist es freilich leicht,
so könnte es ein kleiner Knabe!"

Der Vater aber sprach:
"Wie es mit diesen Stäben ist,
so ist es mit euch, meine Söhne.
Solange ihr fest zusammenhaltet,
werdet ihr bestehen, und niemand
wird euch überwältigen können.

Wird aber das Band der Eintracht,
das euch verbinden soll, aufgelöst,
so geht es euch wie den Stäben,
die hier zerbrochen
auf dem Boden umherliegen."

(Quelle)
Es gibt auch solche, die wohl die Sprache verehren, nicht aber DAS WORT anbeten!

iustus
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Re: Die Treibjagd auf Tebartz-van Elst

Beitrag von iustus »

Im Prüfbericht hieß es zu dem Fischbecken:
Der Bischof erläutert mit Schreiben vom 31.01.2014 an die Kommission, dass er Vorstellungen und aus seiner Sicht naheliegende Wünsche geäußert habe. Auf finanzielle Konsequenzen sei er nicht hingewiesen worden und habe diese als Laie im Bereich des Bauens auch nicht selbst überschlagen. In allen Bereichen des Baus einschließlich der Gestaltung des Innenhofes mit dem Fischteich sei er von verantwortlicher Seite nicht auf Kostenauswirkungen hingewiesen worden, wo er von seiner Seite aus Vorschläge oder Wünsche artikuliert habe. Dies entspricht zwar den Angaben der Beteiligten über die Baubesprechungen und -begehungen mit dem Bischof, dass dieser dabei nie mit Kosten konfrontiert werden wollte und der Bischof tatsächlich danach auch nicht gefragt habe. Jedoch gibt es Aussagen, dass der Bischof bei Gesprächen ohne Architekten über die Kosten informiert worden sei.
Die nachfolgende, nicht abschließende Aufstellung von kostenerhöhenden Sachverhalten soll einen Eindruck von den Kosten vermitteln, die einerseits durch besonders hohe Standards oder andererseits durch bautechnische Besonderheiten und nicht zuletzt durch Änderungswünsche des Bischofs entstanden sind. (...)

- Die Schaffung eines Wasserbeckens für Zierfische („Koi-Becken“) mit ca. 2 m Tiefe und aufwändiger Ausstattung verursachte ca. 213.000 € brutto Baukosten
:/
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Juergen
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Re: Die Treibjagd auf Tebartz-van Elst

Beitrag von Juergen »

iustus hat geschrieben:Das ist ein rechteckiger Teich zwischen Mauer und Haus. Da sollten Kois schwimmen.
Also das finde ich schon übertrieben.
Ja, sowas wir ein Gartenteich, wie ihn Tausende jedes Jahr in ihren Garten bauen (Schau mal die Sendung „Ab ins Beet“), mit Goldfischen drin, die in der Presse zu wertvollen Kois wurden.

Mannomann…
Zuletzt geändert von Juergen am Donnerstag 23. Juli 2015, 18:00, insgesamt 2-mal geändert.
Gruß Jürgen

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iustus
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Re: Die Treibjagd auf Tebartz-van Elst

Beitrag von iustus »

Juergen hat geschrieben:sowas wir ein Gartenteich, wie ihn Tausende jedes Jahr in ihren Garten bauen (Schau mal die Sendung „Ab ins Beet“)
Für 213.000 €?
„Was den Gegenstand des Glaubens betrifft, hat sich das Konzil nichts Neues ausgedacht, noch hat es Altes ersetzen wollen." (Papst Benedikt XVI.)

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Juergen
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Re: Die Treibjagd auf Tebartz-van Elst

Beitrag von Juergen »

iustus hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:sowas wir ein Gartenteich, wie ihn Tausende jedes Jahr in ihren Garten bauen (Schau mal die Sendung „Ab ins Beet“)
Für 213.000 €?
Daß dort zu hohe Rechnungen ausgestellt wurden und manche Dinge einfach zu teuer waren, bestreitet ja keiner.
Ebensowenig ist zu bestreiten, daß die Kontrollgremien alle versagt haben und die Mitglieder der Kontrollgremien heute noch in die gleichen Sessel pupsen, wie damals. Aber die pupsen mit dem Segen der Presse. Da sagt und schreibt keiner was.
Gruß Jürgen

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Marcus, der mit dem C
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Re: Die Treibjagd auf Tebartz-van Elst

Beitrag von Marcus, der mit dem C »

Was mich an der ganzen "Aufarbeitung" wundert ist, daß immer wenn die Frage nach den ersten Fehlentwicklungen kommt, nämlich, daß das Domkapitel m.W. während der Sedisvakanz vor TvE das Projekt Bischofsresidenz aus der Taufe hob, damit die alte Residenz, die von Kamphaus als Flüchtlingsunterkunft umgewidmet wurde, aber zwischenzeitlich als Büroräume für das Ordinariat usurpiert wurde, nicht mehr der eigentlichen Bestimmung zugeführt werden mußte. Weder ein Diözesan-Administrator noch das Domkapitel haben nach Kirchenrecht die Befugnis Entscheidungen zu treffen, die den zukünftigen Bischof in seiner Entscheidungsfreiheit unzulässig einschränken.

Meiner Erinnerung nach geht es um eine Summe von 5 Mio. € die vom Domkapitel ohne Mandat verplant wurden. Jede Änderung dieser Pläne von TvE nun als Unrecht hinzustellen, wäre ein fatal. Wimre wirft man TvE genau vor, daß er jenes Domkapitel und das Ordinariat nicht ausreichend in die Maßnahme eingebunden hätte. Einer der wohl einzubindenden Personen hätte wohl der Vorgesetzte dieser Person sein sollen:

http://www.lindenholzhausen.de/aktuelle ... es-bekannt

Wenn jemand 20 Jahre lang kumuliert mindestens 5 Mio. € veruntreuen kann, ohne daß es auffällt, beweist dies kriminelle Genialität oder viel wahrscheinlicher mangelnde Kontrolle und Aufsicht durch direkte Vorgesetzte, die entsprechende Maßnahme wie 4-Augen-Prinzip, Controlling, Kontrolle von Buchungen durch Wirtschaftsprüfer etc hätten veranlassen sollen.

Schon vor der Besitzergreifung der Diözese durch TvE leakte meiner Kenntnis nach aus "interessierten Kreisen" was von den 5 Mio € an die Presse, in der Stimmung dagegen gemacht wurde. Witzigerweise wirft man TvE vor, daß er genau jene Personen, Domkapitel und Ordinariat, die sich im andauernd als unzuverlässig offenbarten, nicht das Vertrauen geschenkt hat und sie hat machen lassen.

Der Frankfurter Stadtdekan hatte in einem Interview ja längst zugegeben, daß der Sturm, den er entfachte, das Thema Bischofsresidenz nur benutzte, um TvE aus dem Amt zu bekommen, und daß ein seit Jahrzehnten im Bistum schwelender Konflikt über die ecclesiologische Funktion des Bischofs und hierarchische Verfaßtheit der Heiligen Mutter Kirche der eigentliche Grund gewesen sind.

Stichworte:
Entlassung des Wetzlarer Stadtdekans wegen Homo-Segnung, Nicht-Prolongierung des Partikularrechts, daß Laien die Leitung von Pfarreien erlaubt wider den CIC, Rückendeckung für einen Priester, der es nun wagte der Ortsgruppe von WiSiKi die Nutzung des Pfarrheims für ihre Jahreshauptversammlung zu entziehen etc. etc pp. Die Liste ließe sich deutlich verlängern.

Komisch ist nur, daß der einzige, dem man kirchenrechtlich und sonstwie zur Verantwortung ziehen will, TvE ist, und die Frage wieso er diese Fehler gemacht hat, hinter schwammigen Floskeln wie "Mitverantwortung Beteiligter", die nicht weiter recherchiert und benannt werden, bemäntelt wird. Die Marschroute hierfür ist ja schon im Gutachten der DBK sichtbar, das recht undeutlich wird, wenn es um Verantwortlichkeit anderer geht.
"Das katholische Modell ist ja seit 2000 Jahren am Scheitern und daher dringend ablösungsbedürftig"

Vir Probatus
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Re: Die Treibjagd auf Tebartz-van Elst

Beitrag von Vir Probatus »

Let us p(r)ay !
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)

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Re: Die Treibjagd auf Tebartz-van Elst

Beitrag von Isidor_von_Sevilla »

Vir Probatus hat geschrieben:Let us p(r)ay !
You might be paying but I prefer praying! 8)
Es gibt auch solche, die wohl die Sprache verehren, nicht aber DAS WORT anbeten!

Vir Probatus
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Re: Die Treibjagd auf Tebartz-van Elst

Beitrag von Vir Probatus »

Juergen hat geschrieben:
iustus hat geschrieben:
Juergen hat geschrieben:sowas wir ein Gartenteich, wie ihn Tausende jedes Jahr in ihren Garten bauen (Schau mal die Sendung „Ab ins Beet“)
Für 213.000 €?
Daß dort zu hohe Rechnungen ausgestellt wurden und manche Dinge einfach zu teuer waren, bestreitet ja keiner.
Ebensowenig ist zu bestreiten, daß die Kontrollgremien alle versagt haben und die Mitglieder der Kontrollgremien heute noch in die gleichen Sessel pupsen, wie damals. Aber die pupsen mit dem Segen der Presse. Da sagt und schreibt keiner was.
Allein schon um Nachahmer abzuschrecken, sollte dieser Jahrelang vollzogene Missbrauch (von Geld und Macht) maximal durch die/den Verursacher kompensiert werden. Und es geht hier nicht nur um die Highlights wie Karpfenbecken, Beschallung etc. sondern den gesamten Vorgang.
Die Kultur, daß alles, was eine welch auch immer Art von Weihe hat, in der Kirche ausserhalb jeder Nachfrage oder Kritik steht, muss verschwinden.
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)

iustus
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Re: Die Treibjagd auf Tebartz-van Elst

Beitrag von iustus »

Die Kultur, daß alles, was eine welch auch immer Art von Weihe hat, in der Kirche ausserhalb jeder Nachfrage oder Kritik steht, muss verschwinden.
Sehr gut! Da bin ich ganz Deiner Meinung. Einen Anfang haben die Ministranten gemacht, die sich erfolgreich gegen die vom Pfarrer gewollte Einführung von Ministrantinnen in ihrer Gemeinde wandten (siehe dazu den entsprechenden Thread).
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Re: Die Treibjagd auf Tebartz-van Elst

Beitrag von Siard »

Vir Probatus hat geschrieben:Allein schon um Nachahmer abzuschrecken, sollte dieser Jahrelang vollzogene Missbrauch (von Geld und Macht) maximal durch die/den Verursacher kompensiert werden.
Gute Idee, also endlich ran an die untreuen Verwalter – an die sogenannten Kontrollgremien.
Übrigens, daß der Papst in zivilrechtlichen Fragen in Deutschland ein Urteil fällen soll, wie es hier in der Zeitung steht, halte ich für mehr als fragwürdig.
Vir Probatus hat geschrieben:Die Kultur, daß alles, was eine welch auch immer Art von Weihe hat, in der Kirche ausserhalb jeder Nachfrage oder Kritik steht, muss verschwinden.
Stimmt, wie iustus schon sagte. :ja:
Bēðaþ ēowre handa to belīfan hāl.

Caviteño
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Re: Die Treibjagd auf Tebartz-van Elst

Beitrag von Caviteño »

Siard hat geschrieben:
Vir Probatus hat geschrieben:Allein schon um Nachahmer abzuschrecken, sollte dieser Jahrelang vollzogene Missbrauch (von Geld und Macht) maximal durch die/den Verursacher kompensiert werden.
Gute Idee, also endlich ran an die untreuen Verwalter – an die sogenannten Kontrollgremien.
Den Aufschrei hier im Forum hätte ich erleben mögen, wenn die Kontrollgremien (zur Verschwiegenheit verpflichtet!), dem Bischof ihre Unterstützung versagt hätten. Was hätten sie denn machen können? Sie konnten zurücktreten, hätten aber den Grund nicht veröffentlichen dürfen. "Schwerwiegende Differenzen in den Auffassungen" oder "zerstörtes Vertrauensverhältnis" - was will die Öffentlichkeit mit solchen Phrasen anfangen?

Nur zur Erinnerung: Es wurden jahrelang keine testierten Abschlüsse vorgelegt; die Buchführung war ausgelagert - wie sollte denn da kontrolliert werden? :hmm:
Im übrigen darf man schon davon ausgehen, daß der Bischof, der Mitglieder der sog. "Kontrollgremien" berufen konnte, darauf geachtet hat, daß hier kein "kritischer Geist" entstehen konnte.

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umusungu
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Re: Die Treibjagd auf Tebartz-van Elst

Beitrag von umusungu »

Ich denke, in Limburg war kein "wirtschaftlicher und finanzieller Tattagreis" auf dem Bischofsstuhl.
Die vielen Sonderwünsche zeugen doch von einer aktiven Beteiligung am Bau.
TvB war kein Getriebener und kein Ahnungsloser, sondern ein aktiv Handelnder.

Vir Probatus
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Re: Die Treibjagd auf Tebartz-van Elst

Beitrag von Vir Probatus »

Caviteño hat geschrieben:
Siard hat geschrieben:
Vir Probatus hat geschrieben:Allein schon um Nachahmer abzuschrecken, sollte dieser Jahrelang vollzogene Missbrauch (von Geld und Macht) maximal durch die/den Verursacher kompensiert werden.
Gute Idee, also endlich ran an die untreuen Verwalter – an die sogenannten Kontrollgremien.
Den Aufschrei hier im Forum hätte ich erleben mögen, wenn die Kontrollgremien (zur Verschwiegenheit verpflichtet!), dem Bischof ihre Unterstützung versagt hätten. Was hätten sie denn machen können? Sie konnten zurücktreten, hätten aber den Grund nicht veröffentlichen dürfen. "Schwerwiegende Differenzen in den Auffassungen" oder "zerstörtes Vertrauensverhältnis" - was will die Öffentlichkeit mit solchen Phrasen anfangen?

Nur zur Erinnerung: Es wurden jahrelang keine testierten Abschlüsse vorgelegt; die Buchführung war ausgelagert - wie sollte denn da kontrolliert werden? :hmm:
Im übrigen darf man schon davon ausgehen, daß der Bischof, der Mitglieder der sog. "Kontrollgremien" berufen konnte, darauf geachtet hat, daß hier kein "kritischer Geist" entstehen konnte.
In diesem Zusammenhang: Ich las gerade in der FAZ, daß Herr Jochen Riebel verstorben ist.
Das scheint mir (laut Suchfunktion) in diesem Forum noch nicht erwähnt worden zu sein.

http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/r ... 53077.html

R.I.P.
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Re: Die Treibjagd auf Tebartz-van Elst

Beitrag von Siard »

Caviteño hat geschrieben:Den Aufschrei hier im Forum hätte ich erleben mögen, wenn die Kontrollgremien (zur Verschwiegenheit verpflichtet!), dem Bischof ihre Unterstützung versagt hätten. Was hätten sie denn machen können? Sie konnten zurücktreten, hätten aber den Grund nicht veröffentlichen dürfen. "Schwerwiegende Differenzen in den Auffassungen" oder "zerstörtes Vertrauensverhältnis" - was will die Öffentlichkeit mit solchen Phrasen anfangen?
Du hast sicher nicht ganz unrecht, aber es wäre auf jeden Fall ehrlicher gewesen. Abgesehen davon bezweifle ich, daß die Meisten davon je an so etwas gedacht haben.

Caviteño hat geschrieben:Nur zur Erinnerung: Es wurden jahrelang keine testierten Abschlüsse vorgelegt; die Buchführung war ausgelagert - wie sollte denn da kontrolliert werden? :hmm:
Das diese nicht vorgelegt werden muß schon deutlich – und natürlich für die Akten – kritisiert werden. Das gehört zur Kontrolle.
Caviteño hat geschrieben:Im übrigen darf man schon davon ausgehen, daß der Bischof, der Mitglieder der sog. "Kontrollgremien" berufen konnte, darauf geachtet hat, daß hier kein "kritischer Geist" entstehen konnte.
Was willst Du uns damit über Bischof Kamphaus (und viele andere Bischöfe) sagen? :breitgrins:
Bēðaþ ēowre handa to belīfan hāl.

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Re: Die Treibjagd auf Tebartz-van Elst

Beitrag von iustus »

Der Herr möge Herrn Riebel alle Sünden verzeihen. Er möge ruhen in Frieden.

Zu dem FAZ-Artikel:

Die Attacke auf Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst („krank oder Betrüger“) wurde von mir nicht deshalb als überzogen empfunden, weil Tebartz dem Mitglied des Vermögensverwaltungsrats des Bischöflichen Stuhls den päpstlichen Gregoriusorden verschafft und überreicht hat, sondern weil Herr Riebel im Vermögensverwaltungsrat bereits im Juli 211 17 Mio. Euro allein für die Baumaßnahmen 211 genehmigt und auf die Vorlage der Haushaltspläne nie bestanden hatte (siehe dazu die auf http://kath.net/news/43314 veröffentlichten Protokollauszüge).

Den Eindruck zu erwecken, der Ausfall Riebels sei nur wegen der Ordensverleihung kritisiert worden, ist unredlich - wie so viele Artikel der FAZ zu Tebartz. Deshalb bin ich kein Abonnent mehr.
„Was den Gegenstand des Glaubens betrifft, hat sich das Konzil nichts Neues ausgedacht, noch hat es Altes ersetzen wollen." (Papst Benedikt XVI.)

HeGe
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Re: Die Treibjagd auf Tebartz-van Elst

Beitrag von HeGe »

Papst lehnt Schadensersatzforderung gegen Tebartz ab

Daraus:
[...] Auf "Bild"-Anfrage kommentierte ein Limburger Bistumsmitarbeiter den Papst-Entscheid mit den Worten: "Alles, was was zur Befriedung des Bistums unternommen werden muss, wird vom Heiligen Stuhl sabotiert." [...]
Sehet die Vertreter von Barmherzigkeit und Toleranz...
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