"Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

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Lauralarissa
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Lauralarissa »

Trisagion hat geschrieben:
Sonntag 12. Juli 2020, 16:59
Der liberale Katholizismus wird sich aber irgenwelche Quellen von Pflichtgefühl und Gewohnheit in der Religionsausübung erschliessen müssen, oder er hat keine Zukunft als Massenbewegung.
Der christliche Glaube ist in Deutschland schon lange keine Massenbewegung mehr.
Ich würde mir mehr echte Gottesbeziehung und spirituellen Durst als Motivation wünschen als Pflichtgefühl und Gewohnheit.
"Die römisch-katholische Kirche ignoriert Begabungen, verachtet Wissen und verbietet sich Visionen. Sie hat sich an Frauen versündigt und versündigt sich weiter. Diskriminierung ist ihr harter, aber hohler Markenkern." (Christiane Florin)

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Siard
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Siard »

Lauralarissa hat geschrieben:
Sonntag 12. Juli 2020, 17:45
Trisagion hat geschrieben:
Sonntag 12. Juli 2020, 16:59
Der liberale Katholizismus wird sich aber irgenwelche Quellen von Pflichtgefühl und Gewohnheit in der Religionsausübung erschliessen müssen, oder er hat keine Zukunft als Massenbewegung.
Der christliche Glaube ist in Deutschland schon lange keine Massenbewegung mehr.
Ich würde mir mehr echte Gottesbeziehung und spirituellen Durst als Motivation wünschen als Pflichtgefühl und Gewohnheit.
Dagegen steht aber die modernistische '68er-"Kirche".

Lauralarissa
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Lauralarissa »

Siard hat geschrieben:
Sonntag 12. Juli 2020, 17:48
Lauralarissa hat geschrieben:
Sonntag 12. Juli 2020, 17:45
Trisagion hat geschrieben:
Sonntag 12. Juli 2020, 16:59
Der liberale Katholizismus wird sich aber irgenwelche Quellen von Pflichtgefühl und Gewohnheit in der Religionsausübung erschliessen müssen, oder er hat keine Zukunft als Massenbewegung.
Der christliche Glaube ist in Deutschland schon lange keine Massenbewegung mehr.
Ich würde mir mehr echte Gottesbeziehung und spirituellen Durst als Motivation wünschen als Pflichtgefühl und Gewohnheit.
Dagegen steht aber die modernistische '68er-"Kirche".
Kannst du diese steile These auch noch irgendwie begründen?
"Die römisch-katholische Kirche ignoriert Begabungen, verachtet Wissen und verbietet sich Visionen. Sie hat sich an Frauen versündigt und versündigt sich weiter. Diskriminierung ist ihr harter, aber hohler Markenkern." (Christiane Florin)

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Juergen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Juergen »

Sascha B. hat geschrieben:
Samstag 11. Juli 2020, 21:50
Protasius hat geschrieben:
Samstag 11. Juli 2020, 19:46
Juergen hat geschrieben:
Samstag 11. Juli 2020, 18:00
Wie wäre es denn mit dem Vorschlag: Alle Kirchen, die jünger als 100 oder 150 Jahre sind, werden abgerissen und wieder zu den alten Pfarreien zurückgeführt.
Damals schafften es die Leute ohne Auto, bei Wind und Wetter und jeder Jahreszeit, ihr Kind am Tag nach der Geburt taufen zu lassen. Da wird es doch heute mit modernen Verkehrsmitteln kein Problem darstellen, die Entfernungen zu überbrücken - oder?
Mein Opa (Jahrgang 1930) wuchs im Sauerland auf; ich kann mich an Erzählungen zu erinnern, daß sie damals eine halbe Stunde Weges zur Kirche gingen – zu Fuß, bei jedem Wetter.
Das waren aber auch noch keine verweichlichten, vergenderten Sensibelchen.
Einer meiner Vorfahren ging gerne zur Sonntagsmesse in eine Klosterkirche (Oelinghausen) und von ihm wird folgende Geschichte berichtet:
Er kam gegen Mittag vom Kirchgang nach Hause und stellt fest, daß er seine Pfeife bei der Kirche vergessen hatte. Er sagt zu seiner Frau: „Du kannst die Suppe schon ausfüllen, ich gehe nur nochmal zurück um meine Pfeife zu holen.“ – Die Kirche war von seinem Wohnort rund 10km entfernt.

:D

Gruß Jürgen

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Protasius
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Protasius »

Juergen hat geschrieben:
Sonntag 12. Juli 2020, 18:11
Sascha B. hat geschrieben:
Samstag 11. Juli 2020, 21:50
Protasius hat geschrieben:
Samstag 11. Juli 2020, 19:46
Mein Opa (Jahrgang 1930) wuchs im Sauerland auf; ich kann mich an Erzählungen zu erinnern, daß sie damals eine halbe Stunde Weges zur Kirche gingen – zu Fuß, bei jedem Wetter.
Das waren aber auch noch keine verweichlichten, vergenderten Sensibelchen.
Einer meiner Vorfahren ging gerne zur Sonntagsmesse in eine Klosterkirche (Oelinghausen) und von ihm wird folgende Geschichte berichtet:
Er kam gegen Mittag vom Kirchgang nach Hause und stellt fest, daß er seine Pfeife bei der Kirche vergessen hatte. Er sagt zu seiner Frau: „Du kannst die Suppe schon ausfüllen, ich gehe nur nochmal zurück um meine Pfeife zu holen.“ – Die Kirche war von seinem Wohnort rund 10km entfernt.

:D

Da habe ich immer gern an der Orgel amtiert; und das Sonntagshochamt schließt aufgrund einer Stiftung aus dem 17. Jahrhundert mit Tantum ergo und sakramentalen Segen.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Juergen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Juergen »

Protasius hat geschrieben:
Sonntag 12. Juli 2020, 18:25
… und das Sonntagshochamt schließt aufgrund einer Stiftung aus dem 17. Jahrhundert mit Tantum ergo und sakramentalen Segen.
Yepp. Das ist immer noch so. Meine Mutter fährt da hin und wieder hin zu Sonntagsmesse.

Gruß Jürgen

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Trisagion
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Trisagion »

Lauralarissa hat geschrieben:
Sonntag 12. Juli 2020, 17:45
Der christliche Glaube ist in Deutschland schon lange keine Massenbewegung mehr. Ich würde mir mehr echte Gottesbeziehung und spirituellen Durst als Motivation wünschen als Pflichtgefühl und Gewohnheit.
Selbstverständlich ist der christliche Glaube immer noch eine Massenbewegung in D, mit vielen Millionen Aktiven und noch mehr Passiven.

Ich denke es gibt da eine ganz gute Analogie zwischen Glaube und Sport / Fitness. Für die meisten Hobbysportler ist es gerade der entscheidende Schritt eine Gewohnheit aufzubauen und beizubehalten. Bei den meisten Leuten bleibt es bei guten Vorsätzen, und einem gelegentliche Versuch hier und da der nie zu was führt. Aber genau wenn da eine feste Gewohnheit besteht, meinetwegen einmal die Woche trainieren zu gehen, dann ist da auch Potential für mehr.

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