"Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

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Edi
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Edi »

Ergänzung: Er hätte nur sagen müssen, wer im falschen Sinne streng ist....... und daß es auch eine Strenge im richtigen Sinne gibt, die man dann, wenn man nicht ausgiebig darüber predigen will, wenigstens etwas anreißen kann, aber nichts von einer Unterscheidungsgabe und Differenzierung findet man bei ihm, auch bei anderen Themen nicht. Der Mann muss ja von sich selber äusserst eingenommen sein. Das Gegenteil von Demut, die er immer propagiert.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

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umusungu
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von umusungu »

Edi hat geschrieben:Ergänzung: Er hätte nur sagen müssen, wer im falschen Sinne streng ist....... und daß es auch eine Strenge im richtigen Sinne gibt, die man dann, wenn man nicht ausgiebig darüber predigen will, wenigstens etwas anreißen kann, aber nichts von einer Unterscheidungsgabe und Differenzierung findet man bei ihm, auch bei anderen Themen nicht. Der Mann muss ja von sich selber äusserst eingenommen sein. Das Gegenteil von Demut, die er immer propagiert.
sind wieder die "Demuts-Experten" am Werke?

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Edi
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Edi »

umusungu hat geschrieben:
Edi hat geschrieben:Ergänzung: Er hätte nur sagen müssen, wer im falschen Sinne streng ist....... und daß es auch eine Strenge im richtigen Sinne gibt, die man dann, wenn man nicht ausgiebig darüber predigen will, wenigstens etwas anreißen kann, aber nichts von einer Unterscheidungsgabe und Differenzierung findet man bei ihm, auch bei anderen Themen nicht. Der Mann muss ja von sich selber äusserst eingenommen sein. Das Gegenteil von Demut, die er immer propagiert.
sind wieder die "Demuts-Experten" am Werke?
Der Papst ist doch hierin der grösste Experte jedenfalls nach seine Reden zu urteilen. Danach handeln muss er ja nicht unbedingt. Bei manchen Evangelischen, die ich kenne reicht es schon, wenn er keine roten Schuhe mehr an hat, daß er als bescheiden gilt. Die wissen nur nicht mal, daß die rote Farbe auch kaum teuer ist als die braune oder schwarze.
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Florianklaus
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Florianklaus »


Ecce Homo
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Ecce Homo »

Sorry, er kann drängeln, wie er will - das führt ins Schisma... Und das meine ich jetzt ernst.
Es wäre jetzt mal wirklich "spannend", was passiert, wenn er Herr wirklich vorpretscht. Und es tut. Vielleicht einige ständige Diakone zu Priestern weiht - sich auch Franz beruft.
Und das nachrichtlich nach Rom kommt. Dann muss Franz bekennen, wo er tatsächlich mit steht. Und auch handeln.
Vermutlich ist es aber nur ein Pressegeschwätz, womit Lehmann sich beliebt macht - ist doch das, was alle hören wollen... und er hofft vielleicht, dass jemand aufspringt und vorpretscht?

:tuete:
Gab´s nicht mal einen Popcorn-Ess Smiley? :unbeteiligttu:
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Ihr seid im Gebet ... mal schauen, ob/wann ich hier wieder reinsehe ...

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Juergen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Juergen »

Ecce Homo hat geschrieben:…Vielleicht einige ständige Diakone zu Priestern weiht…
Das gibt es doch öfter mal.
Erst werden Leute, die schon lange in der Kirche als Lektor, Kommunionhelfer etc. tätig sind, „beschwatzt“ sich weiterzubilden und zum (ständigen) Diakon weihen zu lassen.
Gehen die Leute dann in Pension, „beschwatzt“ man sie wieder, sich zum Priester weihen zu lassen.

Die Frage nach der Berufung zum Diakon oder Berufung zum Priester wird nicht gestellt. Im Vordergrund steht das Lückenstopfen beim geweihten Personal.

:aergerlich:
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

Ecce Homo
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Ecce Homo »

Wobei es hier ja in vielen Fällen wohl kein Beschwatzen braucht... kenne in meinem Bekanntenkreis einige ständige Diakone, die natürlich Priester werden wollen - wenn da nicht das Zölibat gewesen wäre - und ihre Ehefrau...
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Vir Probatus
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Vir Probatus »

Ecce Homo hat geschrieben:Wobei es hier ja in vielen Fällen wohl kein Beschwatzen braucht... kenne in meinem Bekanntenkreis einige ständige Diakone, die natürlich Priester werden wollen - wenn da nicht das Zölibat gewesen wäre - und ihre Ehefrau...
Das sogenannte "zweibeinige Weihehindernis".
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)

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Kantorin
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Kantorin »

Vir Probatus hat geschrieben:
Ecce Homo hat geschrieben:Wobei es hier ja in vielen Fällen wohl kein Beschwatzen braucht... kenne in meinem Bekanntenkreis einige ständige Diakone, die natürlich Priester werden wollen - wenn da nicht das Zölibat gewesen wäre - und ihre Ehefrau...
Das sogenannte "zweibeinige Weihehindernis".
:freude:

Sind Diakon / Priester nicht zwei verschiedene Berufungen? Wer Priester werden will, wird "zwischendurch" zum Diakon geweiht, aber die (ständigen) Diakone wollen ja Diakon bleiben.

Ich frage einfach mal hier im Forum:
Was darf der geweihte Diakon, was beauftragte Laien nicht dürfen? Begräbnis, kirchliche Trauung, Taufen, Evangelium in der Messe lesen, ...?

Bild
Mein huldreicher Gott kommt mir entgegen. (Psalm 59)

Vir Probatus
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Vir Probatus »

Kantorin hat geschrieben:
Vir Probatus hat geschrieben:
Ecce Homo hat geschrieben:Wobei es hier ja in vielen Fällen wohl kein Beschwatzen braucht... kenne in meinem Bekanntenkreis einige ständige Diakone, die natürlich Priester werden wollen - wenn da nicht das Zölibat gewesen wäre - und ihre Ehefrau...
Das sogenannte "zweibeinige Weihehindernis".
:freude:

Sind Diakon / Priester nicht zwei verschiedene Berufungen? Wer Priester werden will, wird "zwischendurch" zum Diakon geweiht, aber die (ständigen) Diakone wollen ja Diakon bleiben.

Ich frage einfach mal hier im Forum:
Was darf der geweihte Diakon, was beauftragte Laien nicht dürfen? Begräbnis, kirchliche Trauung, Taufen, Evangelium in der Messe lesen, ...?

Bild
Der Diakon darf dabei sein, wenn sich "die Eheleute das Ehesakrament spenden".
Das dürfen Beauftragte bisher nicht.
Predigen und Evangelium in der Messe vortragen dürfen sie auch.
Wo das Laien tun, ist das Missbrauch.
Ebenso dürfen sie die Krankensalbung spenden.
Aber sie dürfen explizit nicht: Messe feiern und Beichte hören.
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)

Marcus, der mit dem C
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Marcus, der mit dem C »

Vir Probatus hat geschrieben:
Kantorin hat geschrieben:
Vir Probatus hat geschrieben:
Ecce Homo hat geschrieben:Wobei es hier ja in vielen Fällen wohl kein Beschwatzen braucht... kenne in meinem Bekanntenkreis einige ständige Diakone, die natürlich Priester werden wollen - wenn da nicht das Zölibat gewesen wäre - und ihre Ehefrau...
Das sogenannte "zweibeinige Weihehindernis".
:freude:

Sind Diakon / Priester nicht zwei verschiedene Berufungen? Wer Priester werden will, wird "zwischendurch" zum Diakon geweiht, aber die (ständigen) Diakone wollen ja Diakon bleiben.

Ich frage einfach mal hier im Forum:
Was darf der geweihte Diakon, was beauftragte Laien nicht dürfen? Begräbnis, kirchliche Trauung, Taufen, Evangelium in der Messe lesen, ...?

Bild
Der Diakon darf dabei sein, wenn sich "die Eheleute das Ehesakrament spenden".
Das dürfen Beauftragte bisher nicht.
Predigen und Evangelium in der Messe vortragen dürfen sie auch.
Wo das Laien tun, ist das Missbrauch.
Ebenso dürfen sie die Krankensalbung spenden.
Aber sie dürfen explizit nicht: Messe feiern und Beichte hören.
Can. 1112 - § 1 CIC 1983 hat geschrieben: Wo Priester und Diakone fehlen, kann der Diözesanbischof, aufgrund einer vorgängigen empfehlenden Stellungnahme der Bischofskonferenz und nach Erhalt der Erlaubnis des Heiligen Stuhles, Laien zur Eheschließungsassistenz delegieren.
Can. 1003 - § 1 CIC 1983 hat geschrieben:Die Krankensalbung spendet gültig jeder Priester und nur er.
"Das katholische Modell ist ja seit 2000 Jahren am Scheitern und daher dringend ablösungsbedürftig"

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Kantorin
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Kantorin »

Vir probatus hat geschrieben:Der Diakon darf dabei sein, wenn sich "die Eheleute das Ehesakrament spenden".
Das dürfen Beauftragte bisher nicht.
Predigen und Evangelium in der Messe vortragen dürfen sie auch.
Wo das Laien tun, ist das Missbrauch.
Ebenso dürfen sie die Krankensalbung spenden.
Aber sie dürfen explizit nicht: Messe feiern und Beichte hören.
Can. 1112 - § 1 CIC 1983 hat geschrieben: Wo Priester und Diakone fehlen, kann der Diözesanbischof, aufgrund einer vorgängigen empfehlenden Stellungnahme der Bischofskonferenz und nach Erhalt der Erlaubnis des Heiligen Stuhles, Laien zur Eheschließungsassistenz delegieren.
Can. 1003 - § 1 CIC 1983 hat geschrieben:Die Krankensalbung spendet gültig jeder Priester und nur er.
Can. 1003 schließt aber aus, dass der Diakon die Krankensalbung spenden darf... :pfeif:

Also "darf" der Diakon nicht viel mehr als ein beauftragter Laie, wenn ich das richtig verstanden habe.

Ich frage mich, WARUM man Diakon wird - auch wegen der Forderung nach dem Diakonat der Frau. WOFÜR macht bzw. will man das? Gibt es hier im Forum (angehende) Diakone oder Frauen, die sich für das Diakonat interessieren?
Zuletzt geändert von Kantorin am Freitag 11. November 2016, 22:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Marcus, der mit dem C
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Marcus, der mit dem C »

Einspruch! Ich habe nicht behauptet, daß ein Diakon die Krankensalbung spenden darf, sondern habe Vir probatus zitiert und zwei seiner Aussagen mittels CIC-Zitaten widerlegt.
Von der Eheschließungsassistenz war ich selbst überrascht, gut daß ich vorher nachgeschaut habe :breitgrins:
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Kantorin
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Kantorin »

Marcus, der mit dem C hat geschrieben:Einspruch! Ich habe nicht behauptet, daß ein Diakon die Krankensalbung spenden darf, sondern habe Vir probatus zitiert und zwei seiner Aussagen mittels CIC-Zitaten widerlegt.
Von der Eheschließungsassistenz war ich selbst überrascht, gut daß ich vorher nachgeschaut habe :breitgrins:
Sorry, Zitat in meinem Beitrag repariert.

Ich ahne, dass vermehrt (ständige) Diakone geweiht oder "bequatscht" werden (s.o.), weil sie dem Priester diese Gottesdienste abnehmen können. Die ständigen Diakone, die ich kenne, sind in der Schul- und Gefängnisseelsorge sowie im Bestattungswesen aktiv.
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umusungu
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von umusungu »

Kantorin hat geschrieben:Ich ahne, dass vermehrt (ständige) Diakone geweiht oder "bequatscht" werden (s.o.), weil sie dem Priester diese Gottesdienste abnehmen können. Die ständigen Diakone, die ich kenne, sind in der Schul- und Gefängnisseelsorge sowie im Bestattungswesen aktiv.
Was ist das denn für eine Sichtweise auf die sakramentalen Dienste in unserer Kirche?
Wer lässt sich schon für einen solchen Dienst "bequatschen" - um dem Priester Dienste abzunehmen?
Eine höchst merkwürdige Sicht. Von welcher Plattform aus wird diese Sicht getätigt?

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Siard
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Siard »

:unbeteiligttu:

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Juergen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Juergen »

Kantorin hat geschrieben:Sind Diakon / Priester nicht zwei verschiedene Berufungen?
Ja.

Wenn jemand jahrzehntelang als Lehrer und später als Bürgermeister tätig war und dann in Pension geht, dann frage ich mich schon, ob er, wenn er mit 67 Jahren zum (ständ.) Diakon geweiht wird, tatsächlich sein Leben lang seine Berufung verschlafen hat oder ob in solchen Fällen das Amt doch eher funktional gesehen wird, so daß eine Berufung nicht wichtig ist.

:hmm:
Gruß Jürgen

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Juergen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Juergen »

Erzbischof Reinhard sagte heute bei der Amtseinführung von Bischof Helmut unter anderem:
…Das Bistum Aachen steht, wie die ganze Kirche in Deutschland, vor vielfältigen Herausforderungen. Seelsorgeeinheiten, personale Fragen, Gottesdienstbesucher, das Miteinander von Haupt- und Ehrenamtlichen sind nur einige Punkte, um die es in Zukunft gehen wird. Ich bin dankbar, dass das Bistum Aachen sich in den vergangenen Jahren intensiv und erfolgreich auf den Dialogprozess der Kirche in Deutschland eingelassen hat, um sich den Fragen von Seelsorgern und Gläubigen zu stellen. Das ist – und ich möchte ihn hier ausdrücklich erwähnen – auch dem umsichtigen Wirken des bisherigen Bischofs von Aachen, Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff, zu verdanken. In den vielen Jahren seines bischöflichen Wirkens hat er Reformprozesse mit angestoßen. In der Deutschen Bischofskonferenz sind wir ihm für seine vielfältigen Dienste dankbar: als langjähriger stellvertretender Vorsitzender, als Vorsitzender der Kommission für Wissenschaft und Kultur und für seinen besonderen Einsatz der Beziehungen zum Judentum.…
Eine prima Ermutigung, die Auge zu verschließen und weiterzumachen wie bisher.
Gruß Jürgen

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Marcus, der mit dem C
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Marcus, der mit dem C »

Juergen hat geschrieben:Erzbischof Reinhard sagte heute bei der Amtseinführung von Bischof Helmut unter anderem:
…Das Bistum Aachen steht, wie die ganze Kirche in Deutschland, vor vielfältigen Herausforderungen. Seelsorgeeinheiten, personale Fragen, Gottesdienstbesucher, das Miteinander von Haupt- und Ehrenamtlichen sind nur einige Punkte, um die es in Zukunft gehen wird. Ich bin dankbar, dass das Bistum Aachen sich in den vergangenen Jahren intensiv und erfolgreich auf den Dialogprozess der Kirche in Deutschland eingelassen hat, um sich den Fragen von Seelsorgern und Gläubigen zu stellen. Das ist – und ich möchte ihn hier ausdrücklich erwähnen – auch dem umsichtigen Wirken des bisherigen Bischofs von Aachen, Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff, zu verdanken. In den vielen Jahren seines bischöflichen Wirkens hat er Reformprozesse mit angestoßen. In der Deutschen Bischofskonferenz sind wir ihm für seine vielfältigen Dienste dankbar: als langjähriger stellvertretender Vorsitzender, als Vorsitzender der Kommission für Wissenschaft und Kultur und für seinen besonderen Einsatz der Beziehungen zum Judentum.…
Eine prima Ermutigung, die Auge zu verschließen und weiterzumachen wie bisher.
Klingt nach dem üblichen "Gestern standen wir am Rande des Abgrunds, heute sind wir einen entscheidenen Schritt weiter!"
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umusungu
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von umusungu »

genau! Jamemrn ist viel schöner!

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Siard
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Siard »

Du mußt es ja wissen. :pfeif:

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Juergen
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Juergen »

Da muß gerade an Psalm 10 denken: »Warum darf der Frevler Gott verachten und in seinem Herzen sagen: «Du strafst nicht»? Du siehst es ja selbst; denn du schaust auf Unheil und Kummer. Der Schwache vertraut sich dir an; du bist den Verwaisten ein Helfer. Zerbrich den Arm des Frevlers und des Bösen, bestraf seine Frevel, sodass man von ihm nichts mehr findet. «
Gruß Jürgen

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Amanda »

"Die Kirche scheint immer der Zeit hinterher zu sein,
obwohl sie doch in Wirklichkeit jenseits der Zeit ist;
sie wartet, bis der letzte Tick seinen letzten Sommer gehabt hat."
Gilbert Keith Chesterton

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HeGe
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von HeGe »

http://mightymightykingbear.blogspot.nl ... r-zur.html

Ein lesenswerter Artikel über die real existierende Kirche in Deutschland. :nuckel: Manchmal möchte man wirklich nur noch schreiend weglaufen... :bedrippelt:
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von ziphen »

HeGe hat geschrieben:http://mightymightykingbear.blogspot.nl ... r-zur.html

Ein lesenswerter Artikel über die real existierende Kirche in Deutschland.
Yeah! :klatsch:
Volldampf voraus!
Ach was, MEHR DAMPF!
Die vielnamige HERRIN wird es danken!
Wenn böse Zungen stechen, / mir Glimpf und Namen brechen, / so will ich zähmen mich; /
das Unrecht will ich dulden, / dem Nächsten seine Schulden / verzeihen gern und williglich.

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Juergen »

"In Glaubensfragen neue Wege fahren.“
Ein Video zum Thema „Pastorale Orte und Gelegenheiten“
Gruß Jürgen

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von umusungu »

eine gute Idee!

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Hubertus
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Hubertus »

"Man hätte das Motorrad teuer verkaufen und das Geld den Armen geben können." :pfeif:
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Juergen »

Gruß Jürgen

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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von Juergen »

Neue Glocken von St. Clemens geweiht

Das Zukunftsbild wird eingeläutet – Eine Glocke mit dem Kreuz des Zukunftsbildes:
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Gruß Jürgen

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HeGe
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Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von HeGe »

Nicht nur in Augsburg, auch in der Wiener Dompfarre dürfte Weihnachten ab sofort wohl ausfallen:
kath.net hat geschrieben:Pfarrblatt der Wiener Dompfarre: Menschwerdung Gottes als Häresie

Prof. Regina Polak meint im Wiener Dompfarre: "Die Vorstellung von der 'Menschwerdung' Gottes ist eine Häresie – ein anderer als der biblisch bezeugte Glaube. Weder im Alten noch im Neuen Testament ist davon die Rede, dass Gott Mensch geworden ist." [...]
Preces meae non sunt dignae: / Sed tu bonus fac benigne, / Ne perenni cremer igne.

CIC_Fan

Re: "Den Weg der Erneuerung weitergehen" 2.0

Beitrag von CIC_Fan »

Weihnachten ist das beste Beispiel wie etwas seinen Inhalt wechselt und trotzdem extrem wichtig ist für die Menschen

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