Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

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Ralf
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Ralf » Donnerstag 7. November 2019, 12:46

Lauralarissa hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 12:39
Von diesen Figuren wird es in jedem einzelnen Land im Amazonasgebiet etwa so viele geben wie Lourdesmadonnen in Frankreich. Von daher wird man es kaum definitiv sagen können ...
Ist das relevant?
Selbstverständlich! Götzen werden sie durch die Anbetung. Ohne die sind es bloß heidnische Figuren.
Hier im Kreuzgang-Forum ist es weit verbreitet, Gericht über die Bischöfe als Hirten der Kirche zu halten. Manch einer dünkt sich besonders schlau und autoritativ. Man sollte das nicht allzu ernst nehmen.

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taddeo
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von taddeo » Donnerstag 7. November 2019, 12:59

Lauralarissa hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 12:39
Von diesen Figuren wird es in jedem einzelnen Land im Amazonasgebiet etwa so viele geben wie Lourdesmadonnen in Frankreich.
Das ist eher unwahrscheinlich. Dieser religiöse Wolpertinger ist nämlich keine Amazonasgottheit, sondern stammt aus den Anden, wie Wikipedia schreibt:
Die Pachamama wird heute noch in vielen Gegenden Perus, Boliviens, Kolumbiens und Ecuadors, aber auch teilweise noch im Nordwesten von Argentinien und im Norden von Chile von der indigenen Bevölkerung verehrt.

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Protasius
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Protasius » Donnerstag 7. November 2019, 13:00

Ralf hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 12:46
Lauralarissa hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 12:39
Von diesen Figuren wird es in jedem einzelnen Land im Amazonasgebiet etwa so viele geben wie Lourdesmadonnen in Frankreich. Von daher wird man es kaum definitiv sagen können ...
Ist das relevant?
Selbstverständlich! Götzen werden sie durch die Anbetung. Ohne die sind es bloß heidnische Figuren.
Außerdem ist die Frage, ob die Figuren wiedergefunden oder durch ähnliche ersetzt wurden, letztlich eine Frage, ob man die Öffentlichkeit belügt.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Vinzenz Ferrer
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Vinzenz Ferrer » Donnerstag 7. November 2019, 13:09

Hierzu [Ritter und Retter des katholischen Glaubens] Alexander Tschugguel in der „Tagespost“:
Ein Beispiel ist der Name Pachamama selbst, der von der Organisation REPAM benutzt wird. REPAM vertritt nach eigenen Angaben vor allem die Indigenen im Amazonasgebiet – obwohl Pachamama eine Andengottheit ist. Es werden Elemente gemischt, um eine indigene Kultur vorzutäuschen, die in der Form gar nicht existiert, und anschließend dazu genutzt, um politische Ziele durchzubringen. Es gibt ganz konkrete Pläne, den Amazonas-Atlantik-Streifen unter direkte UN-Kontrolle zu stellen, um „die Indigenen zu schützen“. Die Kirche ordnet sich im Zuge dieser Synode dieser Diktion unter. Die Holzfiguren werden benutzt für ein globalistisches Programm.
https://www.die-tagespost.de/kirche-akt ... 8QiEMmFAhQ

Interessant: Offensichtlich ein Fake-Götze; synthetisch hergestellt sozusagen.
Glaube heißt Widerstand gegen die Schwerkraft. (Benedikt XVI.)

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Osthugo
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Osthugo » Donnerstag 7. November 2019, 13:18

HeGe hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 12:07
Niels hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 09:11
Ich sagte letzte Woche schon zu einem Freund, dass mir das alles spanisch vorkommt und die irgendwelche Götzenbilder aus dem Archiv geholt haben...
Archiv? Privatkapelle? Wer weiß das schon... :unbeteiligttu:
Sollte es sich so zugetragen haben, so erscheint es mir höchst bemerkenswert, wie schnell man Im Vatikan Ersatz für Götzenbilder beschaffen kann. Werden die dort etwa bereits für einen ominösen Tag X gehortet? :boese:
"Heiliger Engel, Schützer meiner Seele und meines Leibes, verlaß mich Sünder nicht! Weiche nicht von mir wegen meiner Sünden! Umfasse meine schwache Hand und führe mich den Weg des Heiles!"
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Juergen » Donnerstag 7. November 2019, 13:54

taddeo hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 12:59
Lauralarissa hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 12:39
Von diesen Figuren wird es in jedem einzelnen Land im Amazonasgebiet etwa so viele geben wie Lourdesmadonnen in Frankreich.
Das ist eher unwahrscheinlich. Dieser religiöse Wolpertinger ist nämlich keine Amazonasgottheit, sondern stammt aus den Anden, wie Wikipedia schreibt:
Die Pachamama wird heute noch in vielen Gegenden Perus, Boliviens, Kolumbiens und Ecuadors, aber auch teilweise noch im Nordwesten von Argentinien und im Norden von Chile von der indigenen Bevölkerung verehrt
Die Zuordnung dieser Figuren in irgendein Gebiet erscheint mir schwierig. Denn sind Dir diese Darstellungen in dieser Form außerhalb der Amazonas-Synode schonmal irgendwo untergekommen?
Mir noch nicht und mir scheint, daß auch google sie nicht kennt. – Jedenfalls nicht unter den Schlagworten unter denen ich gesucht habe.
Stellt sich also vor der Frage, was sie darstellen, die Frage: Wo kommen sie eigentlich her?
Gruß Jürgen

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Lauralarissa » Donnerstag 7. November 2019, 13:58

Es mag in der Tat so sein, dass die abgebildeten Götzenfiguren nicht denen entsprechen, die der Dieb in den Tiber geworfen haben will, um sich selbst zum Helden eines wahren Katholizismus zu stilisieren.
Nun können wir wahrscheinlich davon ausgehen, dass dies sich folgendermaßen erklären lässt: Papst Franziskus hat sich heimlich nachts Jeans und Pulli angezogen (um nicht erkannt zu werden), drei Pachamama-Figuren von seinem Hausaltar genommen, sie in den Tiber geworfen, dann seinen Freund bei der Polizei angerufen, die diese Figuren heroisch gerettet und der Öffentlichkeit präsentiert hat.

Nur schade, dass er sich damit nicht selbst mit der Handykamera gefilmt hat. Der Film würde gut zu dem Clip dem der selbsternannten Glaubenswächters aus Österreich passen. Würde ich glatt überall verlinken...

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Osthugo
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Osthugo » Donnerstag 7. November 2019, 14:17

Lauralarissa hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 13:58
Papst Franziskus hat sich heimlich nachts Jeans und Pulli angezogen (um nicht erkannt zu werden), drei Pachamama-Figuren von seinem Hausaltar genommen (...)
Zumindest dieser Teil der Mutmaßungen scheint mir relativ plausibel zu sein. :breitgrins:
"Heiliger Engel, Schützer meiner Seele und meines Leibes, verlaß mich Sünder nicht! Weiche nicht von mir wegen meiner Sünden! Umfasse meine schwache Hand und führe mich den Weg des Heiles!"
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von HeGe » Donnerstag 7. November 2019, 15:52

kath.net hat geschrieben: "Figur der Pachamama ist eine Figur des Antichristen"

In Mexiko hat ein katholischer Priester bei einer Kirche der Muttergottes von Guadalupe die heidnischen Pachamama-Figuren verbrannt [...]
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Lauralarissa » Donnerstag 7. November 2019, 16:03

HeGe hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 15:52
kath.net hat geschrieben: "Figur der Pachamama ist eine Figur des Antichristen"

In Mexiko hat ein katholischer Priester bei einer Kirche der Muttergottes von Guadalupe die heidnischen Pachamama-Figuren verbrannt [...]
Was wieder einmal den Geisteszustand so mancher Katholiken offenbart.

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Protasius
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Protasius » Donnerstag 7. November 2019, 16:09

Lauralarissa hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 16:03
HeGe hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 15:52
kath.net hat geschrieben: "Figur der Pachamama ist eine Figur des Antichristen"

In Mexiko hat ein katholischer Priester bei einer Kirche der Muttergottes von Guadalupe die heidnischen Pachamama-Figuren verbrannt [...]
Was wieder einmal den Geisteszustand so mancher Katholiken offenbart.
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Lycobates
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Lycobates » Donnerstag 7. November 2019, 16:13

Protasius hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 16:09
Lauralarissa hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 16:03
HeGe hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 15:52
kath.net hat geschrieben: "Figur der Pachamama ist eine Figur des Antichristen"

In Mexiko hat ein katholischer Priester bei einer Kirche der Muttergottes von Guadalupe die heidnischen Pachamama-Figuren verbrannt [...]
Was wieder einmal den Geisteszustand so mancher Katholiken offenbart.
Ja, gottlob gibt es auch noch vernünftige Kleriker.
Die offenbar an Christus und die Heilsnotwendigkeit des Kreuzes glauben.
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Juergen » Donnerstag 7. November 2019, 19:38

Ich ha­be heu­te in­ten­siv zund län­ge­re Zeit Be­rich­te in ver­schie­de­nen Spra­chen und Pho­tos von ver­schie­de­nen Ri­tua­len ringt um Na­tur­got­t­hei­ten, Pacha­ma­ma, Mad­re tier­ra usw. in Süd- und Mit­te­la­me­ri­ka ge­le­sen bzw. an­ge­se­hen. In der Re­gel han­delt es sich um ir­gend­wel­che Op­fer­ri­tua­le, bei de­nen Ern­te­ga­ben ge­op­fert wer­den oder Tran­kop­fer oder ähn­li­ches.
Auf kei­nen den zu­gäng­l­i­chen Pho­tos war je­mals ei­ne Fi­gur zu se­hen, die auch nur im ent­fern­tes­ten mit den Va­ti­kan-Fi­gu­ren iden­tisch war. In der Re­gel gab es gar kei­ne fi­gür­li­chen Dar­stel­lun­gen, was auch ver­ständ­lich ist, wenn man be­denkt, daß die „Mut­ter Er­de“ all­um­fas­send ver­stan­den wird und sel­ten an­tro­po­morph.

Das wirft wei­te­re Fra­gen auf die Ak­tio­nen währ­end der Syn­o­de auf.
Gruß Jürgen

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Bruder Donald » Donnerstag 7. November 2019, 19:47

Naja, ist es im grunde auch nicht egal, welchen Ursprung diese Figuren haben?
Viel wichtiger ist doch, wofür sie stehen.
Sie stehen für eine heidnische Gottheit, die ja auch offensichtlich angebetet wurde.
Prüft alles und behaltet das Gute! (1. Thess 5,21)

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Juergen » Donnerstag 7. November 2019, 20:17

Bruder Donald hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 19:47
Naja, ist es im grunde auch nicht egal, welchen Ursprung diese Figuren haben?
Sollten die Figuren gar nicht genuin sein, sondern extra für das vatikanische Spektakel erschaffen worden sein, so ist das eben nicht egal.
Gruß Jürgen

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Bruder Donald
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Bruder Donald » Donnerstag 7. November 2019, 20:25

Ich verstehe dich schon, aber schlimmer finde ich, wofür sie stehen und was man uns damit aufdrängt. Figuren hin oder her.
Prüft alles und behaltet das Gute! (1. Thess 5,21)

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Benedikt
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Benedikt » Donnerstag 7. November 2019, 21:04

Lauralarissa hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 12:39
Von diesen Figuren wird es in jedem einzelnen Land im Amazonasgebiet etwa so viele geben wie Lourdesmadonnen in Frankreich. Von daher wird man es kaum definitiv sagen können ...
Ist das relevant?
Wenn das vatikanische Pressebüro Falschmeldungen verbreitet, ist das durchaus relevant. Aber wahrscheinlich paßt man sich nur dem Zeitgeist an. :pfeif:
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Lycobates
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Lycobates » Donnerstag 7. November 2019, 21:07

Juergen hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 20:17
Bruder Donald hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 19:47
Naja, ist es im grunde auch nicht egal, welchen Ursprung diese Figuren haben?
Sollten die Figuren gar nicht genuin sein, sondern extra für das vatikanische Spektakel erschaffen worden sein, so ist das eben nicht egal.
Das wäre ein erschwerender Umstand.
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Siard
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Siard » Donnerstag 7. November 2019, 21:14

Lycobates hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 21:07
Juergen hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 20:17
Bruder Donald hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 19:47
Naja, ist es im grunde auch nicht egal, welchen Ursprung diese Figuren haben?
Sollten die Figuren gar nicht genuin sein, sondern extra für das vatikanische Spektakel erschaffen worden sein, so ist das eben nicht egal.
Das wäre ein erschwerender Umstand.
Darauf wurde mehrfach hingewiesen. Man sollte die Werbeagenturen befragen, die für den Vatikan arbeiten.

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Lycobates
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Lycobates » Donnerstag 7. November 2019, 21:18

Siard hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 21:14
Lycobates hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 21:07
Juergen hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 20:17
Bruder Donald hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 19:47
Naja, ist es im grunde auch nicht egal, welchen Ursprung diese Figuren haben?
Sollten die Figuren gar nicht genuin sein, sondern extra für das vatikanische Spektakel erschaffen worden sein, so ist das eben nicht egal.
Das wäre ein erschwerender Umstand.
Darauf wurde mehrfach hingewiesen. Man sollte die Werbeagenturen befragen, die für den Vatikan arbeiten.
Ist der Vatikan selber nicht heute eine Werbeagentur für den Novus Ordo Saeclorum?
:tuete:
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von holzi » Donnerstag 7. November 2019, 21:22

Juergen hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 20:17
Bruder Donald hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 19:47
Naja, ist es im grunde auch nicht egal, welchen Ursprung diese Figuren haben?
Sollten die Figuren gar nicht genuin sein, sondern extra für das vatikanische Spektakel erschaffen worden sein, so ist das eben nicht egal.
Da haben wir schon so viel Zeug aus Rom gesehen, dass es dann doch schon wieder egal ist...
Diese Nachricht wurde CO²-neutral, umweltfreundlich, aus wiederverwerteten Buchstaben von weggeworfenen E-Mails geschrieben und ist digital voll abbaubar.

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Lauralarissa » Freitag 8. November 2019, 09:01

"Was für eine Kollegialität ist das?"
Kräutler und Bahlmann: Kritiker der Amazonas-Synode lügen

Die deutschsprachigen Bischöfe Johannes Bahlmann und Erwin Kräutler wenden sich mit scharfen Worten gegen Kritiker der Amazonas-Synode – auch gegen Bischöfe und Kardinäle. Die Rede ist von "glatten Lügen" und "Respektlosigkeit" gegenüber dem Papst.
https://www.katholisch.de/artikel/23514 ... t9u3AneLYw

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Osthugo » Freitag 8. November 2019, 09:26

Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 8. November 2019, 09:01
"Was für eine Kollegialität ist das?"
Kräutler und Bahlmann: Kritiker der Amazonas-Synode lügen

Die deutschsprachigen Bischöfe Johannes Bahlmann und Erwin Kräutler wenden sich mit scharfen Worten gegen Kritiker der Amazonas-Synode – auch gegen Bischöfe und Kardinäle. Die Rede ist von "glatten Lügen" und "Respektlosigkeit" gegenüber dem Papst.
https://www.katholisch.de/artikel/23514 ... t9u3AneLYw
Ach... ;D
Haben da die Kritiker womöglich einen "wunden Punkt" getroffen?
"Heiliger Engel, Schützer meiner Seele und meines Leibes, verlaß mich Sünder nicht! Weiche nicht von mir wegen meiner Sünden! Umfasse meine schwache Hand und führe mich den Weg des Heiles!"
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Juergen » Freitag 8. November 2019, 10:42

Osthugo hat geschrieben:
Freitag 8. November 2019, 09:26
Lauralarissa hat geschrieben:
Freitag 8. November 2019, 09:01
"Was für eine Kollegialität ist das?"
Kräutler und Bahlmann: Kritiker der Amazonas-Synode lügen

Die deutschsprachigen Bischöfe Johannes Bahlmann und Erwin Kräutler wenden sich mit scharfen Worten gegen Kritiker der Amazonas-Synode – auch gegen Bischöfe und Kardinäle. Die Rede ist von "glatten Lügen" und "Respektlosigkeit" gegenüber dem Papst.


https://www.katholisch.de/artikel/23514 ... t9u3AneLYw
Ach... ;D
Haben da die Kritiker womöglich einen "wunden Punkt" getroffen?
Bahlmann und Kräutler nehmen an einer bis Freitag dauernden Fachtagung mit dem Titel "Amazonas-Synode 2019 - Was hat das mit uns zu tun?" teil. Sie wird von den katholischen Hilfswerken Adveniat und Misereor zusammen mit den Diözesen Würzburg und Hildesheim veranstaltet.
Ach wieder eine Veranstaltung bei der gilt: Wer die Musik bezahlt bestimmt auch die Liedauswahl.
Kräutler sagte, er sei ein "Opfer von Hasstiraden" geworden,…
Kräutler soll nicht rumheulen. Bei dem Sche***, den er von sich gegeben hat, darf er sich nicht wundern wenn es Gegenwind gibt.

Und Kritik an der Synode gab es wahrlich nicht nur aus Europa oder den USA, die kam sogar von Bischöfen, die sie Situation kennen, wie etwa Bischof José Luís Azcona Hermoso, dem emeritierten Bischof von Marajó, der schon im Vorfeld heftige Kritik geübt hatte.
Gruß Jürgen

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Libertas Ecclesiae » Freitag 8. November 2019, 17:25

Lycobates hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 16:13
Protasius hat geschrieben:
Donnerstag 7. November 2019, 16:09
Ja, gottlob gibt es auch noch vernünftige Kleriker.
Die offenbar an Christus und die Heilsnotwendigkeit des Kreuzes glauben.
Michael Charlier:

Wider die „stinkende Verschlagenheit“
Erzbischof Viganò und andere haben gefordert, daß der durch Götzendienst während der Amazonas-Synode entweihte Petersdom rekonziliiert werden solle. Die rechtlichen und liturgischen Voraussetzungen dazu sind vorhanden.

[...]

Es steht alles in unseren Büchern - und das in Texten von bestürzender Aktualität. Wir müssen uns ihrer nur wieder bedienen.

Pontificale aus Mecheln, 1845
„Die letzte Messe ist noch nicht gelesen.“
(Jelena Tschudinowa)

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Ralf » Freitag 8. November 2019, 19:12

Die Götzen waren doch gar nicht im Petersdom, oder?
Hier im Kreuzgang-Forum ist es weit verbreitet, Gericht über die Bischöfe als Hirten der Kirche zu halten. Manch einer dünkt sich besonders schlau und autoritativ. Man sollte das nicht allzu ernst nehmen.

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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Protasius » Freitag 8. November 2019, 20:41

Ralf hat geschrieben:
Freitag 8. November 2019, 19:12
Die Götzen waren doch gar nicht im Petersdom, oder?
Soweit mir bekannt ist, waren sie es; sie wurden von da aus in einer Art Prozession in die Synodenaula getragen.
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Lycobates » Montag 11. November 2019, 12:01

Protasius hat geschrieben:
Freitag 8. November 2019, 20:41
Ralf hat geschrieben:
Freitag 8. November 2019, 19:12
Die Götzen waren doch gar nicht im Petersdom, oder?
Soweit mir bekannt ist, waren sie es; sie wurden von da aus in einer Art Prozession in die Synodenaula getragen.

Bild

Bild

Das war am 7. Oktober, wie hier bereits gepostet.
Und am 26. Oktober wurde dann vom "Populus Summorum Pontificum" mit Herrn Rey aus Toulon ein "Pontifikalamt in der außerordentlichen Form des römischen Ritus" am Cathedra-Altar in ebendemselben ex-Sankt Peter veranstaltet, so als wäre nichts gewesen.
Deutlicher kann man nicht klarstellen, daß Glaubensinhalte im Grunde wurscht sind, solange dem Barockfimmel gefrönt werden kann, bei genügend Spitzenrochett und Goldbrokat und (in der Regel schlechter) Gregorianik.

"Summorum Pontificum" bedeutet letztlich die aufgeputzte hochkirchliche Seitenkapelle im modernistischen Pantheon, wo auch die Pachamama ihren Ehrenplatz hat.
Pfui Teufel!
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Siard » Montag 11. November 2019, 13:57

Lycobates hat geschrieben:
Montag 11. November 2019, 12:01
"Summorum Pontificum" bedeutet letztlich die aufgeputzte hochkirchliche Seitenkapelle im modernistischen Pantheon, wo auch die Pachamama ihren Ehrenplatz hat.
Pfui Teufel!
Leider. Die FSSP ist (daher) für mich letztlich auch nur ein Trachtenverein und die FSSPX nicht viel besser.

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kabelkeber
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von kabelkeber » Montag 11. November 2019, 14:07

Seid mir nicht böse, aber da ist doch sowieso Hopfen und Malz verloren.
Glaubt denn hier wirklich irgendjemand ernsthaft, daß seitens des Klerus eine Kehrtwende geschieht??
Und die Traditionellen (vor allem FSSPX) sind oft so weltabgewandt, daß es echt sektiererisch ist. Alleine die offenen Bekleidungsforderungen in der FSSPX, Kinners,.... kommt, wir leben nicht 1890.
Klar, es werden die zahlreichen Berufungen hervorgehoben, allerdings ist das nicht ganz unlogisch, denn man bleibt ja "unter sich". Diese Priester würden in der "allgemeinen" Welt auch verzweifeln.

Das Neuheidentum ist so weit gediehen, daß Europa eigentlich so weit ist wie 350 nach Christus.

Glaubt hier wirklich jemand, daß der Kirche noch ein großer Clou gelingen wird??

Ich mache die Augen auf und sehe, daß dem nicht so ist.
Es geht immer weiter Richtung links und bergab.

Bei uns steht im Bistum Trier die Megafusion an.
Rom schaut zu und läßt das reiche Deutschland machen.
Noch vor 100 Jahren wären da Köpfe gerollt, wenn unser Episkopat zu Bismarcks Zeiten so gewesen wäre, dann hätte dieser leichtes Spiel gehabt. Damals war die Kirche ein Bollwerk.
Heute isse ein zahmer, geldgeiler Tiger mit Batikschal und Wellnesscharakter.

Mein Vorschlag: einfach mal was machen. Gefolgschaft verweigern, selbst tätig werden.
In Deutschland wird zuviel diskutiert und zu wenig Eigeninitiative betrieben.

Fördert Priester und Meßzentren, die noch halbwegs katholisch sind.
Wenn nun synodal gehandelt werden soll, dann wäre das auch eine Chance, von unten her positiv aufzuräumen, auch wenn es verdammt schwer werden wird.
Denn eigentlich soll dieser synodale Schiß endlich den progressiven Durchbruch bringen, nachdem man es über die Hierarchie jahrzehntelang nicht geschafft hat.

Juergen
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Juergen » Samstag 16. November 2019, 20:11

Ein Mexikanischer Bischof meint: Pachamama-Ehrung ist keine Götzenanbetung und andere meinen, die Figuren hatten gar nichts mit Pachamama zu tun, sondern „Es handelt sich um ein Symbol des Lebens und der Hoffnung, des Lebens und um keine Pachamama." Das sagte Regina Reinart, Brasilien Referentin des Hilfswerks misereor.

Vielleicht werden sich die Befürworter dieses Theaters mal einig, was es mit den Figuren überhaupt auf sich hat. Notfalls können sie sich auch dort Nachhilfe holen :roll:
Gruß Jürgen

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Siard
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Re: Kirchenspaltung nach der Amazonas-Synode?

Beitrag von Siard » Samstag 16. November 2019, 20:39

Die Kirche kann nicht gespalten werden, es kann höchstens einen Abfall geben.
Ich frage mich nur, wo jetzt die Kirche sichtbar ist, da mit dem Glaubensabfall von Papst und Klerus – zumindest in weiten Teilen – zu rechen ist?

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