Christentum bei den Slawen

Allgemein Katholisches.
nomads
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Christentum bei den Slawen

Beitrag von nomads »

Heute im Radio, auf DLF gehört:
„Tschechien: Weihnachten im atheistischsten Land Europas“

Tschechien als atheistischstes Land Europas

Europäische statistik

Die Slawenapostel Kyrill und Method wirkten schon seit 863 in Böhmen und seit 925 galt Böhmen als christliches Land. Im Jahre 966 heiratete der polnische Fürst Mieszko I die tschechische Prinzessin Dobrawa, um nicht von den German getauft zu werden, wurde getauft und ließ das Land Polen christianisieren.
Während Polen das katholischste Land Europa wurde (93% katholisch bis 1989), wurde Tschechien entchristianisiert.
Westliche „Experten“ beschuldigen dafür den sowjetischen Kommunismus, wie die Piusbruderschaft das Vatikanum II für den Zerfall der Kirche danach. Wenn aber dem so wäre, hätten auch die Polen viel weniger Katholiken und Kirchgänger.
Was ist in der Tschechei passiert? Trägt Jan Hus die Schuld dafür?

Fuchsi
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Re: Christentum bei den Slawen

Beitrag von Fuchsi »

Ja, was absolut fundiertes kann ich nicht zum Thema beitragen, aber ein bisschen was zielführendes - mal gehört und/oder mitbekommen:

*in einem Schweijk-Film palavert Schweijk mit einem augenscheinlich zu der Zeit existentem Hussiten, dass er vom Kelchtrinken Bauchweh bekommt oder so was in diese Richtung. Die Szene müsste man u. U. bei Youtube auffinden können. Habs noch nicht probiert.

*In Polen waren die geistlichen der kath. Kirche "immer an der Seite der unterdrückten Polen". Anders als in D wo die Geistlichkeit gern mit den Regierenden tiefgehenden Umgang zu pflegen pflegt.

*Die Kirchenliedtradition in Polen soll laut Aussage eines Einblick gehabt habenden "irgendwie slawisch" sein im Sinne von tief und inbrünstig. Was auch immer damit sonst gemeint sein könnte. Den Glauben u. A. über Liedgut retten, zu festigen, zu vertiefen ist den Jesuiten in D während des 17. Jahrhunderts durchaus gelungen.

*Meine nicht repräsentative persönliche Einschätzung ist, dass in der Tschechei der Sozialismus das Land entchristlicht hat und nicht eine bereits zuvor vorhandene Religionsverdunstung. Diese erleben wir gerade in D ganz intensiv. Aber wem sag ich das.

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ottaviani
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Re: Christentum bei den Slawen

Beitrag von ottaviani »

Religion war für die Tschechen immer Quelle der Spaltung bei Polen Slowaken Ruthenen war es das was das Volk zusammengehalten hat weltweit

nomads
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Re: Christentum bei den Slawen

Beitrag von nomads »

Die „Vatican News“-Interviewerin Johana Bronková fragte Přibyl: „Es ist unübersehbar, dass in einigen westlichen Ländern ein neues Interesse an der katholischen Kirche wächst. Wie sieht die Situation in unserem Land diesbezüglich aus?“
Erzbischof Přibyl erläuterte daraufhin, dass die Entwicklung in der tschechischen katholischen Kirche derjenigen in Westeuropa sehr ähnle, „nur ist der Anstieg noch nicht so dramatisch wie in Frankreich. Ich sehe es hier im Bistum Litoměřice: Die Zahl der Erwachsenentaufen steigt, und es gibt auch neue Berufungen. Das hängt viel vom persönlichen Zeugnis und der Authentizität unserer Beziehung zu Christus ab, aber auch vom Gemeinschaftsleben in der Kirche. In diesem Sinne müssen wir wahrhaftig „fratelli tutti“, Brüder und Schwestern, sein und in Freundschaft leben.
(Quelle)
verstehe ich nicht, was der Erzbischof meint mit: „nur ist der Anstieg noch nicht so dramatisch wie in Frankreich..." ?
Erlebt Frankreich einen neuen katholischen Aufschwung? :glubsch:
Wenn der Anstieg positiv zu bewerten ist, warum bezeichnet der Erzbischof diesen als "dramatisch" ?

Peduli
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Re: Christentum bei den Slawen

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Mittwoch 4. Februar 2026, 08:56
............
Erlebt Frankreich einen neuen katholischen Aufschwung? :glubsch:
...............
Es wurde berichtet, daß sich in Frankreich in den Osternächten der letzten Jahre Tausende vorwiegend Jugendliche haben taufen lassen.
Details lassen sich sicherlich googeln ........
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
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nomads
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Re: Christentum bei den Slawen

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 4. Februar 2026, 09:04
nomads hat geschrieben:
Mittwoch 4. Februar 2026, 08:56
............
Erlebt Frankreich einen neuen katholischen Aufschwung? :glubsch:
...............
Es wurde berichtet, daß sich in Frankreich in den Osternächten der letzten Jahre Tausende vorwiegend Jugendliche haben taufen lassen.
und warum sollte das "dramatisch" sein?

Peduli
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Re: Christentum bei den Slawen

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Mittwoch 4. Februar 2026, 09:10
Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 4. Februar 2026, 09:04
nomads hat geschrieben:
Mittwoch 4. Februar 2026, 08:56
............
Erlebt Frankreich einen neuen katholischen Aufschwung? :glubsch:
...............
Es wurde berichtet, daß sich in Frankreich in den Osternächten der letzten Jahre Tausende vorwiegend Jugendliche haben taufen lassen.
und warum sollte das "dramatisch" sein?
Diese Frage solltest Du dem EB stellen! :huhu: :huhu: :huhu:
Woher soll ich die (richtige) Antwort kennen? :achselzuck: :achselzuck: :achselzuck:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
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nomads
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Re: Christentum bei den Slawen

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 4. Februar 2026, 09:19
Diese Frage solltest Du dem EB stellen! :huhu: :huhu: :huhu:
naja.. die Möglichkeit habe ich nicht.
Vermutlich ist seine Exzellenz von den Algorithmen der Welt so beeinflusst, wie er das selbst meint:
>>“Er sehe „nicht nur im Erzbistum Prag, sondern in der Gesellschaft insgesamt große Spaltungen, Spannungen und Meinungsblasen, die unüberwindbar scheinen. Dies liegt vor allem daran, dass wir uns zu sehr von den Algorithmen der sozialen Medien beeinflussen lassen ...<<
ich hätte "erfreulich" gesagt :blinker:

Peduli
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Re: Christentum bei den Slawen

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Mittwoch 4. Februar 2026, 09:34
Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 4. Februar 2026, 09:19
Diese Frage solltest Du dem EB stellen! :huhu: :huhu: :huhu:
naja.. die Möglichkeit habe ich nicht.
Und ich soll die haben? :blinker: :blinker: :blinker:
nomads hat geschrieben:
Mittwoch 4. Februar 2026, 09:34
Vermutlich ist seine Exzellenz von den Algorithmen der Welt so beeinflusst, wie er das selbst meint:
DAS allerdings ist eine Horrorvorstellung:
Der Mensch als Marionette internetbasierter Algorithmen! :auweia: :auweia: :auweia:

Allerdings könnte dies auch der "feuchte Traum" der Silicon-Valley-Elite sein! :kotz: :kotz: :kotz:
nomads hat geschrieben:
Mittwoch 4. Februar 2026, 09:34
Erzbischof Přibyl hat geschrieben:Alles ist zu persönlich.“ Er sehe „nicht nur im Erzbistum Prag, sondern in der Gesellschaft insgesamt große Spaltungen, Spannungen und Meinungsblasen, die unüberwindbar scheinen. Dies liegt vor allem daran, dass wir uns zu sehr von den Algorithmen der sozialen Medien beeinflussen lassen ...
ich hätte "erfreulich" gesagt :blinker:
Wäre auch passender gewesen! :ja: :ja: :ja:
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nomads
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Re: Christentum bei den Slawen

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 4. Februar 2026, 09:40
nomads hat geschrieben:
Mittwoch 4. Februar 2026, 09:34
Vermutlich ist seine Exzellenz von den Algorithmen der Welt so beeinflusst, wie er das selbst meint:
DAS allerdings ist eine Horrorvorstellung:
Der Mensch als Marionette internetbasierter Algorithmen! :auweia: :auweia: :auweia:
wenn man dieser Nachricht glauben soll: https://kath.net/news/89498
dann interessiert die Menschen - vor allem die Jüngeren - nur noch Facebook, TikTok, X, Instagram u.a., wenn sie überhaupt etwas interessiert.

Update:
so wie es aussieht, hat kath.net die Aussage des Erzbischofs geändert:
Erzbischof Přibyl erläuterte daraufhin, dass die Entwicklung in der tschechischen katholischen Kirche derjenigen in Westeuropa sehr ähnle, „nur ist der Anstieg noch nicht so beeindruckend wie in Frankreich.

Peduli
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Re: Christentum bei den Slawen

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Mittwoch 4. Februar 2026, 10:33
Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 4. Februar 2026, 09:40
nomads hat geschrieben:
Mittwoch 4. Februar 2026, 09:34
Vermutlich ist seine Exzellenz von den Algorithmen der Welt so beeinflusst, wie er das selbst meint:
DAS allerdings ist eine Horrorvorstellung:
Der Mensch als Marionette internetbasierter Algorithmen! :auweia: :auweia: :auweia:
wenn man dieser Nachricht glauben soll: https://kath.net/news/89498
dann interessiert die Menschen - vor allem die Jüngeren - nur noch Facebook, TikTok, X, Instagram u.a., wenn sie überhaupt etwas interessiert.
Nun, das bestätigt den Trend zu einer Individualisierung der "internet-basierten" Gesellschaft. Markus Langemann hat das einmal Ichifizierung (hier) genannt, was mE auch ein zutreffender Begriff für diese Entwicklung ist. Vorläufer dieser Entwicklung war die "Selbstverwirklichung", welche in den 70-er-Jahren des letzten Jahrhunderts propagiert worden ist.
Die Gesellschaft läuft auseinander, Fraktale bestimmen das Geschehen! :auweia: :auweia: :auweia:
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nomads
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Re: Christentum bei den Slawen

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 4. Februar 2026, 10:42
Nun, das bestätigt den Trend zu einer Individualisierung der "internet-basierten" Gesellschaft. Markus Langemann hat das einmal Ichifizierung (hier) genannt, was mE auch ein zutreffender Begriff für diese Entwicklung ist. Vorläufer dieser Entwicklung war die "Selbstverwirklichung", welche in den 70-er-Jahren des letzten Jahrhunderts propagiert worden ist.
Die Gesellschaft läuft auseinander, Fraktale bestimmen das Geschehen! :auweia: :auweia: :auweia:
bei dem Begriff "Selbstverwirklichung" muss ich echt lachen :D, denn ich habe diesen tatsächlich das erste Mal in den 70-er gehört – damals ließ sich die Frau meines Vetters von ihm scheiden, mit der Begründung: Sich selbst verwirklichen zu wollen. :breitgrins:
Meinst Du mit „Ichifizierung“ die „Ich-Fixierung“? Wie auch immer… irgendwie ist das leben heute anders, als in den 70-ern: Damals gingen viel mehr Katholiken in die Kirche, es herrschte der Kalte Krieg und dennoch gab es keine Kriege in Europa, Led Zeppelin veröffentlichte „Stairway to Heaven", in die Kinos kam „Star Wars“ und ein Pole wurde zum Papst gewählt. Es gab kein Internet, keine Handys und ich musste in der hl. Messe nicht nach einem Kommunionspender Ausschau halten, der Priester war.
Heute kommt es mir alles irgendwie lethargisch vor – die Leute unterhalten sich mit ihrem Smartphone (wir im Forum über das Internet) und scheinen zwar zu vegetieren, aber nicht mehr zu leben - als ob sie keine Hoffnungen und keine Erwartungen hätten. Am schlimmsten aber sind (für mich zumindest) die Veränderungen in der Kirche. Aber vielleicht bilde ich mir das alles aufgrund meines Alters nur ein? :breitgrins:

Peduli
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Re: Christentum bei den Slawen

Beitrag von Peduli »

Opa erzählt vom Krieg! ;D ;D ;D

Nur den Humor nicht verlieren ..............
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

(F.J.S.)

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Peduli
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Re: Christentum bei den Slawen

Beitrag von Peduli »

nomads hat geschrieben:
Mittwoch 4. Februar 2026, 18:22
Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 4. Februar 2026, 10:42
Nun, das bestätigt den Trend zu einer Individualisierung der "internet-basierten" Gesellschaft. Markus Langemann hat das einmal Ichifizierung (hier) genannt, was mE auch ein zutreffender Begriff für diese Entwicklung ist. Vorläufer dieser Entwicklung war die "Selbstverwirklichung", welche in den 70-er-Jahren des letzten Jahrhunderts propagiert worden ist.
Die Gesellschaft läuft auseinander, Fraktale bestimmen das Geschehen! :auweia: :auweia: :auweia:
bei dem Begriff "Selbstverwirklichung" muss ich echt lachen :D, denn ich habe diesen tatsächlich das erste Mal in den 70-er gehört – damals ließ sich die Frau meines Vetters von ihm scheiden, mit der Begründung: Sich selbst verwirklichen zu wollen. :breitgrins:

DAS ist natürlich der Klassiker! :blinker: :blinker: :blinker:

Ein weiterer zentraler Begriff der 70-er war der Begriff der "Rolle". Man sollte eine Rolle innehaben, z.B. als Vater, Mutter, Pfarrer und vieles mehr.
Dieser Soziologensprech kam wohl aus der marxistischen Gesellschaftsanalyse und er hatte - so kann ich das leider erst aus der Rückschau bestätigen :tuete: - eine zersetzende Wirkung. Denn eine Rolle spielt man und die ist man nicht. Durch diese Fehlbezeichnung entsteht quasi en passant eine automatische Fremdheit zu sich selber, die eben in erster Linie durch die neu verwendete Sprache verursacht wird.
Insgesamt ist dies ein Teilaspekt des berühmten "Marsches durch die Institutionen", den sich die 68-er-Generation auf die Fahnen geschrieben hatte. Angeleitet von den Gestalten der Frankfurter Schule oder einem Herbert Marcuse als Theoretiker und Vordenker. :angewidert: :angewidert: :angewidert:

Am Ende des "Marsches durch die Institutionen" steht der "Synodale Weg". Diesen können wir derzeit live und in Farbe verfolgen. :auweia: :auweia: :auweia:
nomads hat geschrieben:
Mittwoch 4. Februar 2026, 18:22
Meinst Du mit „Ichifizierung“ die „Ich-Fixierung“? Wie auch immer… irgendwie ist das leben heute anders, als in den 70-ern: Damals gingen viel mehr Katholiken in die Kirche, es herrschte der Kalte Krieg und dennoch gab es keine Kriege in Europa, Led Zeppelin veröffentlichte „Stairway to Heaven", in die Kinos kam „Star Wars“ und ein Pole wurde zum Papst gewählt. Es gab kein Internet, keine Handys und ich musste in der hl. Messe nicht nach einem Kommunionspender Ausschau halten, der Priester war.
Heute kommt es mir alles irgendwie lethargisch vor – die Leute unterhalten sich mit ihrem Smartphone (wir im Forum über das Internet) und scheinen zwar zu vegetieren, aber nicht mehr zu leben - als ob sie keine Hoffnungen und keine Erwartungen hätten. Am schlimmsten aber sind (für mich zumindest) die Veränderungen in der Kirche. Aber vielleicht bilde ich mir das alles aufgrund meines Alters nur ein? :breitgrins:
Derlei Erfahrungen teile ich weitestgehend! :huhu: :huhu: :huhu:

Und was mit Ichifizierung gemeint ist, wird in dem Link ausführlich dargestellt. 8) 8) 8)

In den 70-ern bin ich in einer katholischen Jugend groß geworden, die beispielsweise zwei einwöchige Osterfahrten für jeweils 120 Kindern und Gruppenführer organisierte. Für eine Gemeinde mit ca. 2000 Mitgliedern war das schon ein stramme Leistung. Man fuhr in eine Jugendherberge und verbrachte die Zeit mit Spielen, Sport, Singen, Küchendienst und Nachtwanderung. Natürlich geschlechtergetrennt in der Nacht! :feuerwehr: :feuerwehr: :feuerwehr:

Aber als dann die Riege der Gruppenführer älter wurden und in die Ausbildung bzw. Studium gingen, schmolz in den 80-ern alles relativ schnell zusammen. Und als ein kleines Schmankerl zum Schluß: Viele Gründungsmitglieder der Grünen in meiner Heimatstadt rekrutierten sich aus der katholischen Jugend. :auweia: :auweia: :auweia:

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt! :pfeif: :pfeif: :pfeif:
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!

(F.J.S.)

Der LOGOS bestimmt das Sein!
Das Sein definiert das Nicht-Sein!

nomads
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Wohnort: Buxtehude

Re: Christentum bei den Slawen

Beitrag von nomads »

Peduli hat geschrieben:
Mittwoch 4. Februar 2026, 19:31
Opa erzählt vom Krieg! ;D ;D ;D

Nur den Humor nicht verlieren ..............
so weit ist es noch nicht! :breitgrins:


Peduli hat geschrieben:
Donnerstag 5. Februar 2026, 08:18
Insgesamt ist dies ein Teilaspekt des berühmten "Marsches durch die Institutionen", den sich die 68-er-Generation auf die Fahnen geschrieben hatte. Angeleitet von den Gestalten der Frankfurter Schule oder einem Herbert Marcuse als Theoretiker und Vordenker. :angewidert: :angewidert: :angewidert:

Am Ende des "Marsches durch die Institutionen" steht der "Synodale Weg". Diesen können wir derzeit live und in Farbe verfolgen. :auweia: :auweia: :auweia:
ja, das lässt sich nachvollziehen!


Peduli hat geschrieben:
Donnerstag 5. Februar 2026, 08:18
In den 70-ern bin ich in einer katholischen Jugend groß geworden, die beispielsweise zwei einwöchige Osterfahrten für jeweils 120 Kindern und Gruppenführer organisierte. Für eine Gemeinde mit ca. 2000 Mitgliedern war das schon ein stramme Leistung. Man fuhr in eine Jugendherberge und verbrachte die Zeit mit Spielen, Sport, Singen, Küchendienst und Nachtwanderung.
das alles erlebte ich auch bei den Pfadfindern. :breitgrins:


Peduli hat geschrieben:
Donnerstag 5. Februar 2026, 08:18
Natürlich geschlechtergetrennt in der Nacht! :feuerwehr: :feuerwehr: :feuerwehr:
aha... :glubsch:

Peduli hat geschrieben:
Donnerstag 5. Februar 2026, 08:18
... Viele Gründungsmitglieder der Grünen in meiner Heimatstadt rekrutierten sich aus der katholischen Jugend. :auweia: :auweia: :auweia:

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt! :pfeif: :pfeif: :pfeif:
:dudu: Du Du Du--- :breitgrins:

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