"Rückzug aus der Fläche"

Allgemein Katholisches.
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Knecht Ruprecht
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Beitrag von Knecht Ruprecht »

Fichtel-Wichtel hat geschrieben:
Sich jedoch über eine verstärkte Armut seiner Mitmenschen zu freuen,weil das die Macht der kath.Kirche verstärkt finde ich ziemlich mies,schäbig,wenn nicht sogar primitiv.(Manches kann man denken, sollte man jedoch nicht unbedingt aussprechen) :shock:

Bei irgendeiner Predigt hörte ich sagen, ,, Lass mich weder arm noch reich sein, hauptsache ich habe genug zu essen". Wohl von irgendeine gläubigen Menschen gesagt. Somit ist jeder Schicksalsschlag zum Schlechten ein Zeiche n Gottes.

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Fichtel-Wichtel
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Beitrag von Fichtel-Wichtel »

Kordian hat geschrieben:
Fichtel-Wichtel hat geschrieben:
Sich jedoch über eine verstärkte Armut seiner Mitmenschen zu freuen,weil das die Macht der kath.Kirche verstärkt finde ich ziemlich mies,schäbig,wenn nicht sogar primitiv.(Manches kann man denken, sollte man jedoch nicht unbedingt aussprechen) :shock:

Bei irgendeiner Predigt hörte ich sagen, ,, Lass mich weder arm noch reich sein, hauptsache ich habe genug zu essen". Wohl von irgendeine gläubigen Menschen gesagt. Somit ist jeder Schicksalsschlag zum Schlechten ein Zeiche n Gottes.
Na, Kordian bestimmt nicht! Gott wünscht ganz bestimmt keinem Menschen eine Verschlechterung seines persönlichen Lebens.
Auch wenn es den Satz vom Nadelöhr gibt durch das eher ein Kamel geht. als das ein Reicher ins Himmelreich kommt,so bin ich doch der Überzeugung,daß Gott auch den Reichen ihr Leben zugesteht.Und das nicht jeder Reiche Lazarus so krepieren lässt, wie der Reiche in dem Gleichnis,das ist dir bestimmt bekannt.
Zumal auch so mancher Reiche vermutlich nicht immer über Armut in seiner vielfältigen Ausführung informiert wird.
Dann wird vielleicht so mancher Reiche auch auf die verkehrte Art und Weise um Veränderung seiner Lebensführung, seiner aktiven Mithilfe zur Linderung und dauerhaften Veränderungen von armen Lebensbedingungen ersucht und gebeten.


Gott liebt alle Menschen auch die Reichen.
Mit den Reichen die Welt verändern, verbessern für alle Menschen,nicht gegen die Reichen.Nur so ist eine Wendung zum Besseren möglich .
Die kath.Kirche ist für alle getauften Katholiken zuständig, den Armen und den Reichen.
Oder würdest du mir @Kordian,wenn du ein Bischof / Kardinal wärest,mir deine Hilfe,deinen Schutz,deine Zuwendung, deine Sympathie,deine handliche Begrüssung verweigern,nur weil ich reich bin?

Mit mir,nicht gegen mich!

Freundliche Grüße,
Elisabeth

Im arabischen soll es ein ähnliches Sprichwort geben, auch mit Kamelen und Nadelöhren, daß jedoch eher etwas mit Problemlösung zu tun hat.

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Knecht Ruprecht
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Beitrag von Knecht Ruprecht »

Christus hat jedes Mittel einen Menschen wieder auf den rechten Weg zu bringen und sei es durch einen schrecklichen Schicksalsschlag, durch den ein Mensch wieder voller erfurcht vor Gott leben wird, weil Christus jeden zu seinem Werkzeug machen kann. Selbst der Mensch im Rollstuhl ist Gottes Werkzeug, der durch seine persönliche Lage, den Weg zu Gott findet bzw. gefunden hat.


Fichtel-Wichtel hat geschrieben:
Kordian hat geschrieben:
Fichtel-Wichtel hat geschrieben:
Sich jedoch über eine verstärkte Armut seiner Mitmenschen zu freuen,weil das die Macht der kath.Kirche verstärkt finde ich ziemlich mies,schäbig,wenn nicht sogar primitiv.(Manches kann man denken, sollte man jedoch nicht unbedingt aussprechen) :shock:

Bei irgendeiner Predigt hörte ich sagen, ,, Lass mich weder arm noch reich sein, hauptsache ich habe genug zu essen". Wohl von irgendeine gläubigen Menschen gesagt. Somit ist jeder Schicksalsschlag zum Schlechten ein Zeiche n Gottes.
Na, Kordian bestimmt nicht! Gott wünscht ganz bestimmt keinem Menschen eine Verschlechterung seines persönlichen Lebens.
Auch wenn es den Satz vom Nadelöhr gibt durch das eher ein Kamel geht. als das ein Reicher ins Himmelreich kommt,so bin ich doch der Überzeugung,daß Gott auch den Reichen ihr Leben zugesteht.Und das nicht jeder Reiche Lazarus so krepieren lässt, wie der Reiche in dem Gleichnis,das ist dir bestimmt bekannt.
Zumal auch so mancher Reiche vermutlich nicht immer über Armut in seiner vielfältigen Ausführung informiert wird.
Dann wird vielleicht so mancher Reiche auch auf die verkehrte Art und Weise um Veränderung seiner Lebensführung, seiner aktiven Mithilfe zur Linderung und dauerhaften Veränderungen von armen Lebensbedingungen ersucht und gebeten.


Gott liebt alle Menschen auch die Reichen.
Mit den Reichen die Welt verändern, verbessern für alle Menschen,nicht gegen die Reichen.Nur so ist eine Wendung zum Besseren möglich .
Die kath.Kirche ist für alle getauften Katholiken zuständig, den Armen und den Reichen.
Oder würdest du mir @Kordian,wenn du ein Bischof / Kardinal wärest,mir deine Hilfe,deinen Schutz,deine Zuwendung, deine Sympathie,deine handliche Begrüssung verweigern,nur weil ich reich bin?

Mit mir,nicht gegen mich!

Freundliche Grüße,
Elisabeth

Im arabischen soll es ein ähnliches Sprichwort geben, auch mit Kamelen und Nadelöhren, daß jedoch eher etwas mit Problemlösung zu tun hat.

Edith
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Beitrag von Edith »

Kordian hat geschrieben: Selbst der Mensch im Rollstuhl ist Gottes Werkzeug, der durch seine persönliche Lage, den Weg zu Gott findet bzw. gefunden hat.
Und wieso sagst Du das beim Thema Rückzug aus der Fläche?
Hat der Rollstuhl da viel mit zu tun?

*imdreieckspring*

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Fichtel-Wichtel
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Beitrag von Fichtel-Wichtel »

@Kordian! Du redest dich raus,beantwortest meine Frage nicht.Die von dir erwähntenSchicksalsschläge sind eher von den Menschen "erfunden" ,jedoch bestimmt nicht von Gott initiert.Was Ehrfurcht vor Gott angeht,kann das auch nur Gott erkennen, jedoch nicht andere Menschen.

Dieses Gerede von göttlichen Zeichen, die die Situation eines Menschen verschlechtern, halte ich schlicht für Quatsch.

Du kannst natürlich Hiob erwähnen als Beispiel,das zu verallgemeinern,auf alle möglichen heutigen Situationen halte ich nicht für richtig.
Dann müßten die Lebensbedingungen in Indien,Bangla Desh,Lateinamerika,der Karibik,den Indieanern in den USA und Canada, um nur einige "Notstandsgebiete" aufzuzählen,auch wohl alle göttliche Zeichen sein,und die Menschen an ihrem Schicksal selber schuld sein.
Wäre Bischof Müller bestimmt nicht einverstanden mit, das Elend seiner Lieblinge in Lateinamerika und der Karibik so eingeordnet zu wissen.

Gruß,
Elisabeth

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Juergen
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Beitrag von Juergen »

Neue Wege der Begegnung

Wie gelingt die Begegnung zwischen kirchlichen Mitarbeitern und Schülerinnen und Schülern? Zu dieser Frage arbeiteten in der vergangenen Woche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Referates Schulseelsorge. In der Welt der Schule werden Mitarbeitende der Kirche häufig als Fremde wahrgenommen. In den letzten Jahren ist aus dieser Fremdheit häufig ein Interesse geworden. Die jungen Menschen lassen sich auf die Begegnung ein und nutzen die Zeit für eigenes Nachdenken. Thomas Becker, Leiter der katholischen sozialethischen Arbeitsstelle, informierte über Forschungsergebnisse einer Millieustudie, die neue Zugänge für die Begegnung mit den jungen Menschen eröffnet. "Wir werden neu über unser Auftreten und unsere Präsentation in der Schule von heute nachdenken", dies ist das Fazit der Tagung.

Quelle
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

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Roadstone
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Beitrag von Roadstone »

Mich würde mal interessieren:
Gibt es eine Schätzung in Bezug auf die Zahl der Priester die jährlich ausscheiden (Ruhestand/Tod) und derer die neu geweiht werden?
Wenn es mit der Zahl der neuen Priester so weiterginge,wäre dann abzusehen ab wann der "Worst case" eintrifft das es Pfarreibünde ohne Priester gibt und die messe z.B. nur 1 mal im Monat gefeiert wird?
Bei uns in einer Nachbarstadt (20.000 Einwohner) müssen Messen zur Beerdigung für 2-3 Verstorbene zusammen gefeiert werden da nur 1 Priester es sonst nicht schafft.
Jubilate Deo Omnis Terra

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Juergen
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Beitrag von Juergen »

Roadstone hat geschrieben:Mich würde mal interessieren:
Gibt es eine Schätzung in Bezug auf die Zahl der Priester die jährlich ausscheiden (Ruhestand/Tod) und derer die neu geweiht werden?
Guck mal da:
http://www.clerus.org/menu06_ted.html
Wenn es mit der Zahl der neuen Priester so weiterginge,...
Seminaristenzahlen:
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Gruß Jürgen

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Roadstone
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Beitrag von Roadstone »

Interessante Zahlen, aber ich dachte mehr in Bezug auf Deutschland.
:hmm:
Jubilate Deo Omnis Terra

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Juergen
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Beitrag von Juergen »

Roadstone hat geschrieben:Interessante Zahlen, aber ich dachte mehr in Bezug auf Deutschland.
:hmm:
Wenn ich an Kirche denke, denke ich immer weniger an Deutschland... :hmm:

Auf der clerus.org Seite gibt es auch Zahlen nach Kontinenten und Nationen.

Es gibt aber auch einige Zahlen der Dt. Bischofskonferenz:
http://dbk.de/daten/fs_daten.html
Gruß Jürgen

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Petra
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Beitrag von Petra »

Also, es hätte wenigstens den Vorteil, dass in den größeren Städten die Kirchen voller werden, wenn die Vorabend- und Sonntagabendmessen entfallen.

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Knecht Ruprecht
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Beitrag von Knecht Ruprecht »

Knecht Ruprecht hat geschrieben:Christus hat jedes Mittel einen Menschen wieder auf den rechten Weg zu bringen und sei es durch einen schrecklichen Schicksalsschlag, durch den ein Mensch wieder voller erfurcht vor Gott leben wird, weil Christus jeden zu seinem Werkzeug machen kann. Selbst der Mensch im Rollstuhl ist Gottes Werkzeug, der durch seine persönliche Lage, den Weg zu Gott findet bzw. gefunden hat.
Dazu habe ich noch etwas zu sagen. Als regelmäßiger Schienenverkehrbenutzer, komme ich in den Genuss auf Bahnhöfen zu warten und da kann ich in aller Deutlichkeit sehen, wie sich der Platz leert, wenn ein Rollstuhlfahrer oder ähnliches samt Begleitperson da ist, und die Trepper runter transportiert werden muss, also auf fremde Hilfe angewiesen ist. Da ist die eine Seite des Bahnsteiges total voll und die andere Seite, wo ein Rollstuhlfahrer oder ähnliches Hilfe benötigt so leer, als würde sich zwei Cowboys duellieren und diese Strohkugeln duchs bild rollen würden. Natürlich ging ich in diesem Fall offensiv auf die betroffenen Menschen zu und half den Bahnsteig zu verlassen.

Ein anderer Fall war, als ich mit dem Fahrrad zum Solarium fuhr und rechts vom Fahrradweg eine Arztpraxis war. Dorthin machte sich wohl ein Vater mit seiner behinderten Tochter auf den Weg, die in einem Rollstuhl war und eine ältere Frau die aus dem Gebäude ging, schnappte doch tatsächlich nach ihrem Schirm, weil es geregnet hatte, anstatt dem Vater und seiner behinderten Tochter im Rollstuhl die Tür aufzuhalten. Im Gebäude selber stand noch eine andere Frau, die schnell reagiert hat und die Tür noch aufgerissen hat. Allerdings hab ich mir in dieser Situation überlegt, ob ich die ältere Frau beim vorbeifahren beschimpfen soll - doch das hätte eine Anzeige geben können und dann könnte ich mir eine Mögliche Karriere als Beamter verbauen.

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Linus
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SCNR

Beitrag von Linus »

Knecht Ruprecht hat geschrieben:Als regelmäßiger Schienenverkehrbenutzer,
gut dass sie dir den Führerschein äh die Fahrberechtigungsbescheinigung noch nicht gegeben haben. ;)
Allerdings hab ich mir in dieser Situation überlegt, ob ich die ältere Frau beim vorbeifahren beschimpfen soll - doch das hätte eine Anzeige geben können und dann könnte ich mir eine Mögliche Karriere als Beamter verbauen.
Immer Brav auf den eigenen Vorteil bedacht sein, guter Christ :D (Aber ich gebs zu ich bin auch eine Opportunisten-Sau, meistens jedenfalls.)

Du und Beamter?
Jetzt weiß ich warum du unbedingt Österreicher werden willst. :P
Wo denn? Im Stadtgartenamt? Oder bei der MA 2412 :mrgreen:
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein

Christian
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Wohnort: duisburg

Beitrag von Christian »

Hallo ,

passend zum Thema "Rückzug aus der Fläche" ist mein Hilferuf.
Infolge der der Umstrukturierung des Bistum Essen werden sog. Dekanatskonferenzen abgehalten,auf diesen wird den eingeladenen Vertreter der PGR , KV und Gemeidepfarrer mitgeteilt , welche Gemeinden im örtlichen Dekanat weiterleben dürfen(als Hauptgemeinde),welche zu sog."Seelsorgeeinheiten"degradiert werden und welche plattgemacht werden.

Meine Gemeinde in Duisburg ist auch betroffen und soll geschlossen werden, selbstverständlich sind wir nicht bereit die Entscheidung des Bistum anzuerkennen und deshalb werden wir unsere Einspruchsfrist ausnutzen.

Daher meine Bitte wer hat Erfahrung im Umgang mit dieser Matrie ?

Wer kann uns mit Ratschlägen etc.unterstützen ?

Für nähere fragen stehe ich selbstverständlich zu Verfügung.

Vielen Dank im voraus.


Christian



Sollte das Thema hier fehl am Platze sein bitte ich um Verschiebung.

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