Satanische Sekten im Vatikan?

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Benedictus
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Satanische Sekten im Vatikan?

Beitrag von Benedictus » Montag 28. April 2008, 12:45

Ich bin zufällig auf folgenden Artikel im Internet gestoßen. OK, es ist der Spiegel und wie seine Haltung zur katholischen Kirche einzuschätzen ist, weiß, denke ich, jeder von uns hier.

Interessant finde ich jedoch folgendes Zitat:
m Gegenteil: "Der Teufel ist in Fatima tätig, in Lourdes, überall. Und ganz sicherlich ist er im Vatikan, dem Zentrum des Christentums." Padre Amorth meint mit der schwarzen Gefahr nicht etwa den Konvent der Jesuiten, die sich seit gestern, Montag, in Rom treffen, um ihren General neu zu wählen, den "Schwarzen Papst". Nein: "Im Vatikan gibt es satanische Sekten. Sie sind überall. Man sieht sie nicht. Aber es gibt sie."
Könnte da was dran sein? Ich denke hier auch an Malachi Martins Buch "Der letzte Papst". In einem anderen Forum war dieser Artikel bereits Gegenstand der Diskussion. Allerdings äußerte dort die Mehrheit der Forumsteilnehmer eher Erschrecken darüber, dass es Menschen wie Don Gabriele Amorth überhaupt gibt. Ich persönlich halte Padre Amorth nicht für einen Spinner. Aber ich frage mich natürlich, wer sind dann diese satanischen Gruppierungen, die dort am Werk sind? Padre Amorth weiß sicherlich näheres, wird sich aber aus guten Gründen nicht weiter geäußert haben.

Meint Ihr, kann man davon ausgehen, dass Don Gabriele Amorth mit seiner Einschätzung recht hat? Oder sind es vielleicht doch eher die Vorstellungen eines alten Mannes, der sich in seinem Leben zuviel mit Exorzismus und Satanismus auseinandergesetzt hat und nun den Teufel an jeder Ecke lauern sieht?

Gruss, Benedictus
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Raphaela
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Beitrag von Raphaela » Montag 28. April 2008, 13:08

Dass der Teufel versucht überall zu wirken und sich dazu besondes Menschen aussucht, die heilig leben möchten glaube ich schon. (Die anderen sind für ihn mehr oder weniger uninteressant, da sie sich ja nicht bewusst Gott zuwenden). So kann es natürlich auch sein, dass Personen im Vatikan mit ihm zu kämpfen haben.
Aber gleich satanische Sekten? :hmm: Da habe ich so meine Zweifel.

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Linus
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Beitrag von Linus » Montag 28. April 2008, 13:27

Abgesehen davon, daß ich P. Amorth für einen Exorzisten als zu publicitygeil finde. (Wenn er soviel in der öffentlichkeit steht, wann nimmt er sicgh Zeit fürs Gebet und Studium. Das sollten (lt Instruktion) die Exorzisten sein, eher zurückgezogen und im stillen arbeitend) er wird recht haben - aber es würd mich auch nicht wundern. Wo der versuch von Lebensheiligung da ist, ist der Teufel oft ganz nah.
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overkott
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Beitrag von overkott » Montag 28. April 2008, 13:42

Exorzismus ist eine geistliches Sonderphänomen, das ich nur aus dem Fernsehen kenne.

Pater Gabriel strahlt eine große Ruhe aus. Er sagt wie jeder gute Beichtvater, dass man das Böse aussprechen muss, um es loszuwerden.

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Linus
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Beitrag von Linus » Montag 28. April 2008, 13:51

overkott hat geschrieben:Exorzismus ist eine geistliches Sonderphänomen, das ich nur aus dem Fernsehen kenne.
Welcher Sender überträgt Live Exorzismen? Ich hatte zu dem Thema schon mehrfach Gespräche mit zwei der für Exorzismen beauftragten Priester. (dieser Diözese)
Pater Gabriel strahlt eine große Ruhe aus. Er sagt wie jeder gute Beichtvater, dass man das Böse aussprechen muss, um es loszuwerden.
Sowieso. und bekennen, daß mans selbst gemacht gedacht oder unterlassen (das Gute nämlich) hat.
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Benedictus
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Beitrag von Benedictus » Montag 28. April 2008, 13:51

Linus hat geschrieben:wundern. Wo der versuch von Lebensheiligung da ist, ist der Teufel oft ganz nah.
Aber er spricht ja von "Satanischen Sekten". Das würde ja meiner Auffassung nach bedeuten, dass es im Vatikan Gruppierungen gibt, die sich ganz klar von Gott losgesagt haben und quasi undercover für Satan arbeiten. Dieses Bild entspräche ja dem, was Malachi Martin in seinem Roman "Der Letzte Papst" entwirft. Und da habe ich doch so meine Zweifel. Dass Saten mit seinen Anfechtungen versucht, einzelne Personen zu beeinflussen, die sich Gott verschrieben haben, kann ich ja noch nachvollziehen. Daß aber der Vatikan quasi unterwandert sein sollte von "satanischen Sekten", das übersteigt dann doch meine Vorstellungskraft. Dennoch halte ich Pater Amorth nicht für einen Spinner und so bin ich etwas zwiespältig mit meiner Meinung.
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Beitrag von Linus » Montag 28. April 2008, 13:54

Das würde ja meiner Auffassung nach bedeuten, dass es im Vatikan Gruppierungen gibt, die sich ganz klar von Gott losgesagt haben und quasi undercover für Satan arbeiten
Leider durchaus möglich.
Daß aber der Vatikan quasi unterwandert sein sollte von "satanischen Sekten", das übersteigt dann doch meine Vorstellungskraft.
Du mußts dir auch nicht vorstellen, es reicht ein Gebet, daß Gott es gebe, daß es nicht so sei. Satan ist leider überall - ziemlich gut - aufgestellt.
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Raphael
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Re: Satanische Sekten im Vatikan?

Beitrag von Raphael » Montag 28. April 2008, 14:03

Benedictus hat geschrieben:Ich bin zufällig auf folgenden Artikel im Internet gestoßen. OK, es ist der Spiegel und wie seine Haltung zur katholischen Kirche einzuschätzen ist, weiß, denke ich, jeder von uns hier.

Interessant finde ich jedoch folgendes Zitat:
m Gegenteil: "Der Teufel ist in Fatima tätig, in Lourdes, überall. Und ganz sicherlich ist er im Vatikan, dem Zentrum des Christentums." Padre Amorth meint mit der schwarzen Gefahr nicht etwa den Konvent der Jesuiten, die sich seit gestern, Montag, in Rom treffen, um ihren General neu zu wählen, den "Schwarzen Papst". Nein: "Im Vatikan gibt es satanische Sekten. Sie sind überall. Man sieht sie nicht. Aber es gibt sie."
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Beitrag von Esperanto » Montag 28. April 2008, 20:02

Ich kann mir das durchaus vorstellen. Seit Propaganda Due ist ja bekannt und bewiesen, dass es im Vatikan auch Freimaurer gibt. Und der oberste Ritus scheint wohl satanisch-kabbalistisch zu sein.
Ich kann nur die Grundlagenarbeit von JOEL VAN DER REIJDEN bei www.pehi.eu empfehlen......auch das Opus Dei soll an solchen satanischen Feiern beteiligt sein, dazu gibt es mehrere Zeugenaussagen. Durch die Dutroux-Affaire und den Pädophilie-Skandal in Portugal ist da einiges ans Licht gekommen.

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Beitrag von Esperanto » Montag 28. April 2008, 20:05

Benedictus hat geschrieben:
Linus hat geschrieben:wundern. Wo der versuch von Lebensheiligung da ist, ist der Teufel oft ganz nah.
Aber er spricht ja von "Satanischen Sekten". Das würde ja meiner Auffassung nach bedeuten, dass es im Vatikan Gruppierungen gibt, die sich ganz klar von Gott losgesagt haben und quasi undercover für Satan arbeiten. Dieses Bild entspräche ja dem, was Malachi Martin in seinem Roman "Der Letzte Papst" entwirft. Und da habe ich doch so meine Zweifel. Dass Saten mit seinen Anfechtungen versucht, einzelne Personen zu beeinflussen, die sich Gott verschrieben haben, kann ich ja noch nachvollziehen. Daß aber der Vatikan quasi unterwandert sein sollte von "satanischen Sekten", das übersteigt dann doch meine Vorstellungskraft. Dennoch halte ich Pater Amorth nicht für einen Spinner und so bin ich etwas zwiespältig mit meiner Meinung.

Wieso? Das ist doch ganz logisch, dass die Feinde der Kirche diese in ihrem Zentrum, ihrem Kopf unterwandern werden. Es müsste einen wundern, wenn es nicht so wäre!
Die planen da anscheinend eine Welteinheizreligion, obwohl als Sitz dafür wohl eher Jerusalem als Rom in Frage käme...

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Re: Satanische Sekten im Vatikan?

Beitrag von Raphaela » Montag 28. April 2008, 20:29

Raphael hat geschrieben: Schon die großen Ösi-Philosophen von der EAV wußten: Das Böse ist immer und überall ..........
Nur endet dieses Lied eben nicht damit, dass etwas Böses geschieht, da derjenige, von dem gesungen wird zu dumm dazu ist.
Er verwandelt ja den Banküberfall, indem statt dessen etwas eingezahlt wird.
Da ich dieses Lied gut kenne, finde ich, dass es nicht unbedingt als Vorlage dient, um zu zeigen, was das Böse ist.

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Linus
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Beitrag von Linus » Montag 28. April 2008, 20:42

Opus Dei und Satanisten? gibts dazu mehr Infos.... :shock: :hmm:
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Re: Satanische Sekten im Vatikan?

Beitrag von Raphael » Montag 28. April 2008, 20:44

Raphaela hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben: Schon die großen Ösi-Philosophen von der EAV wußten: Das Böse ist immer und überall ..........
Nur endet dieses Lied eben nicht damit, dass etwas Böses geschieht, da derjenige, von dem gesungen wird zu dumm dazu ist.
Er verwandelt ja den Banküberfall, indem statt dessen etwas eingezahlt wird.
Da ich dieses Lied gut kenne, finde ich, dass es nicht unbedingt als Vorlage dient, um zu zeigen, was das Böse ist.
Meine Anmerkung war auch nicht so ganz ernst gemeint, wie Du jetzt darauf antwortest. :)
Es sollte nur diese ewigen Schlumpfungen ein bißchen "auf die Schippe nehmen". 8)

Das Böse hat etwas nicht verstanden, was Goethe im Faust kurz und prägnant so ausgedrückt hat: "Ich bin ein Teil von jener Kraft,
die stets das Böse will, und stets das Gute schafft."

Diese Überstärke des Guten hat Jesus auf Geheiß seines Vaters in dieser Welt demonstriert und seiner Kirche die Unterstützung des Heiligen Geistes zugesagt. Die Kirche wird daher niemals "von den Pforten der Hölle" überwältigt werden. ( Matthäus 16, 18 )
Wenn der Humanismus den Menschen an die erste Stelle setzt,
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Beitrag von Esperanto » Montag 28. April 2008, 21:02

Linus hat geschrieben:Opus Dei und Satanisten? gibts dazu mehr Infos.... :shock: :hmm:

Sogar mehrere Zeugenaussagen im Zusammenhang mit dem Fall Dutroux. Alles bei www.pehi.eu fein säuberlich dokumentiert.

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Beitrag von maliems » Montag 28. April 2008, 21:07

schade. englisch gehört nicht zu meinen hobbys.

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Beitrag von Esperanto » Montag 28. April 2008, 23:11

Wenn ich die betreffenden Beweise mal dort unter den 2000 Seiten gefunden habe, werde ich sie hier auch mal veröffentlichen - dass Opus-Dei-Leute an satanischen Initiationsriten teilnehmen, ist ja zunächst einmal eine sehr starke Behauptung. Dennoch wurde genau dies von mehreren, ganz voneinander unabhängigen Zeugen zu Protokoll gegeben. Einer wollte sich z.B. weigern, ein Mädchen zu missbrauchen, sei dann aber unter Einsatz von Drogen dazu gezwungen worden. Ich gehe allerdings davon aus, dass das Opus Dei bei soetwas gezwungenermaßen mitmacht, um in die höchsten Sphären der Macht zu gelangen, die ja, wie wir alle wissen, nunmal zurzeit in den Händen der Freimaurerei sind. Es gibt da auch Baalskulte, wie Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt einmal in einem seiner Bücher bestätigt hat (er selber hatte einmal an einem Ritual in Bohemian Grove teilgenommen, wo nur ganz auserwählte Politiker und Wirtschaftsleute Eingang haben, und er sagt, dass es solche Ritualstätten auch in Deutschland gebe...na, das können ja nur die Freimaurer sein...Alex Jones hat ein solches Ritual einmal gefilmt; man sieht dort, wie dem Baal/Moloch kleine Plastik-Babies oder Föten in den brennenden Bauch geschmissen werden. Wozu? Offensichtlich ist die weltweite Abtreibung ein Opfer an Satan, der den Weltlenkern im Gegenzug dafür Macht gibt).

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Robert Ketelhohn
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Beitrag von Robert Ketelhohn » Dienstag 29. April 2008, 01:20

Man sollte mit gewissen Schlußfolgerungen stets vorsichtig sein, Uwe. Wiewohl Bohemian Grove in der Tat erschreckend ist. Andererseits sollte man auch in Rechnung stellen, daß die dortigen Riten von vielen Teilnehmern vermutlich eher wie eine Art Abenteuerspielplatz empfunden werden. Das macht es nicht harmlos, bewahrt aber doch vor der nicht begründbaren und überausunwahrscheinlichen Annahme einer sozusagen nahezu lückenlosen Weltverschwörung.

Vieles, was manche immer gleich für Verschwörungen halten, spielt sich auf der informationellen Ebene ab. Movens für bestimmte, in jenen Kreisen für verschwörerisch angesehene Handlungsweisen sind in der Regel wirtschaftliche und persönliche Abhängigkeiten sowie das Interesse an Macht und Ansehen und nicht immer gleich Satanspakte und so weiter.

Damit schließe ich solche satanischen Verschwörungen nicht aus, im Gegenteil, ich zweifele nicht, daß es sie gibt. Aber doch eher als ein Konglomerat in recht unübersichtlicher Gemengelage. Jenes Pyramidenmodell, welches eine gewisse verflossene Rothschild-Geliebte einmal enthüllen zu sollen meinte, ist ausgesprochen unglaubwürdig, auch aus inneren Gründen, vor allem aber, weil sie, hätte sie ernsthaft „was gewußt“, kaum je Gelegenheit erhalten hätte, es öffentlich zu äußern.

Was deine Eingangsfrage betrifft, o Benedicte, so habe ich mich zu Malachi Martins Windswept House früher schon einmal hier im Kreuzgang geäußert. Meine Warnung halte ich auch aufrecht. Konkret scheint mir, der gute P. Malachi habe von amerikanischen Verhältnissen durchaus recht gute Kenntnis gehabt, während er sich mit denen in Rom und Europa generell weniger auskannte. Was Nordamerika betrifft, gibt es auch andere Hinweise in dieser Richtung, ohne daß ich jeden von P. Malachi erkennbar Beschuldigten auch gleich für schuldig hielte.

Was Rom betrifft, ist der fiktionale Anteil in P. Malachis Roman ungleich höher. Das muß man in Rechnung stellen. Satanische Sekten mögen dennoch ihre Kontaktleute oder gar Mitglieder in der Kurie haben. Diese dingfest zu machen, dürfte aber schwer sein. Anhand von P. Malachis Buch ist das kaum möglich.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

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platon
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Selbst Heilige trifft es...

Beitrag von platon » Dienstag 29. April 2008, 01:56

Hallo Leute,

es heißt, selbst Heilige erleben in Zeiten größter Nähe zu Gott Angriffe des Wiedersachers, sei es als Versuchung, sei es als verlockende Vision, die Heil verspricht, sei es als Einschüchterung, ...

Und gerade die Leute, die zeitnah eine beneidenswerte Gotteserfahrung hatten, sind vor Versuchungen nicht gefeit. Der Heilige Ignatius spricht davon, und daher mahnt er zur "Unterscheidung der Geister".

Es gibt ein paar Leute innerhalb der Kirche, die häretische-verdächtige Dogmen fordern, die meinen, sie selbst trifft es nicht, von daher identifiziert man jegliche "religiöse Erfahrung" mit einer Gotteserfahrung, ohne die Geister zu unterscheiden.

Grüße, Carlos
Fides quaerens intellectum
(Anselm von Canterbury)

Raimund J.
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Beitrag von Raimund J. » Dienstag 29. April 2008, 08:50

In welchem Zusammenhang hat damals eigentlich Papst Paul VI. vom "Rauch des Satans" gesprochen, der in die Kirche eingedrungen sei?
Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.
Nec laudibus, nec timore

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Benedictus
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Beitrag von Benedictus » Dienstag 29. April 2008, 12:24

Raimund Josef H. hat geschrieben:In welchem Zusammenhang hat damals eigentlich Papst Paul VI. vom "Rauch des Satans" gesprochen, der in die Kirche eingedrungen sei?
Das würde mich auch interessieren. Dieses Zitat wird zwar häufig und gerne verwendet, der Zusammenhang allerdings nie erwähnt. Auch meine Suche im Internet hat mich da nicht weitergebracht.

Gruss, Benedictus
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Beitrag von anneke6 » Dienstag 29. April 2008, 13:21

Kein Kommentar…

[left]http://www.novusordowatch.org/paulvi-smoke.jpg[/left]

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Beitrag von Benedictus » Dienstag 29. April 2008, 13:36

Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Man sollte mit gewissen Schlußfolgerungen stets vorsichtig sein, Uwe. Wiewohl Bohemian Grove in der Tat erschreckend ist. Andererseits sollte man auch in Rechnung stellen, daß die dortigen Riten von vielen Teilnehmern vermutlich eher wie eine Art Abenteuerspielplatz empfunden werden. Das macht es nicht harmlos, bewahrt aber doch vor der nicht begründbaren und überausunwahrscheinlichen Annahme einer sozusagen nahezu lückenlosen Weltverschwörung.
Hier gibt es übrigens einen interessanten Videofilm zu Bohemian Grove. Freimaurertum und Satanismus scheinen enger verquickt zu sein, als mancher sozial engagierte Logebruder wahr haben möchte.

Ich finde es aber doch bedenklich, wenn sich die Mächtigen der Welt an so einem Ort treffen um dort obskure Rituale durchzuführen. Lückenlos mag diese Weltverschwörung nicht sein, aber es ist schon interessant, wie umfassend der Personenkreis ist, der sich dort trifft.

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Beitrag von Pelikan » Dienstag 29. April 2008, 14:47

Raimund Josef H. hat geschrieben:In welchem Zusammenhang hat damals eigentlich Papst Paul VI. vom "Rauch des Satans" gesprochen, der in die Kirche eingedrungen sei?
Riferendosi alla situazione della Chiesa di oggi, il Santo Padre afferma di avere la sensazione che «da qualche fessura sia entrato il fumo di Satana nel tempio di Dio». C’è il dubbio, l’incertezza, la problematica, l’inquietudine, l’insoddisfazione, il confronto. Non ci si fida più della Chiesa; ci si fida del primo profeta profano che viene a parlarci da qualche giornale o da qualche moto sociale per rincorrerlo e chiedere a lui se ha la formula della vera vita. E non avvertiamo di esserne invece già noi padroni e maestri. È entrato il dubbio nelle nostre coscienze, ed è entrato per finestre che invece dovevano essere aperte alla luce. Dalla scienza, che è fatta per darci delle verità che non distaccano da Dio ma ce lo fanno cercare ancora di più e celebrare con maggiore intensità, è venuta invece la critica, è venuto il dubbio. Gli scienziati sono coloro che più pensosamente e più dolorosamente curvano la fronte. E finiscono per insegnare: «Non so, non sappiamo, non possiamo sapere». La scuola diventa palestra di confusione e di contraddizioni talvolta assurde. Si celebra il progresso per poterlo poi demolire con le rivoluzioni più strane e più radicali, per negare tutto ciò che si è conquistato, per ritornare primitivi dopo aver tanto esaltato i progressi del mondo moderno.

Anche nella Chiesa regna questo stato di incertezza. Si credeva che dopo il Concilio sarebbe venuta una giornata di sole per la storia della Chiesa. È venuta invece una giornata di nuvole, di tempesta, di buio, di ricerca, di incertezza. Predichiamo l’ecumenismo e ci distacchiamo sempre di più dagli altri. Cerchiamo di scavare abissi invece di colmarli.

Come è avvenuto questo? Il Papa confida ai presenti un suo pensiero: che ci sia stato l’intervento di un potere avverso. Il suo nome è il diavolo, questo misterioso essere cui si fa allusione anche nella Lettera di S. Pietro. Tante volte, d’altra parte, nel Vangelo, sulle labbra stesse di Cristo, ritorna la menzione di questo nemico degli uomini. «Crediamo - osserva il Santo Padre - in qualcosa di preternaturale venuto nel mondo proprio per turbare, per soffocare i frutti del Concilio Ecumenico, e per impedire che la Chiesa prorompesse nell’inno della gioia di aver riavuto in pienezza la coscienza di sé. Appunto per questo vorremmo essere capaci, più che mai in questo momento, di esercitare la funzione assegnata da Dio a Pietro, di confermare nella Fede i fratelli. Noi vorremmo comunicarvi questo carisma della certezza che il Signore dà a colui che lo rappresenta anche indegnamente su questa terra». La fede ci dà la certezza, la sicurezza, quando è basata sulla Parola di Dio accettata e trovata consenziente con la nostra stessa ragione e con il nostro stesso animo umano. Chi crede con semplicità, con umiltà, sente di essere sulla buona strada, di avere una testimonianza interiore che lo conforta nella difficile conquista della verità.
Quelle

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Beitrag von Benedictus » Dienstag 29. April 2008, 14:54

Pelikan hat geschrieben:
Raimund Josef H. hat geschrieben:In welchem Zusammenhang hat damals eigentlich Papst Paul VI. vom "Rauch des Satans" gesprochen, der in die Kirche eingedrungen sei?
Riferendosi alla situazione della Chiesa di oggi, il Santo Padre afferma di avere la sensazione che «da qualche fessura sia entrato il fumo di Satana nel tempio di Dio». C’è il dubbio, l’incertezza, la problematica, l’inquietudine, l’insoddisfazione, il confronto. Non ci si fida più della Chiesa; ci si fida del primo profeta profano che viene a parlarci da qualche giornale o da qualche moto sociale per rincorrerlo e chiedere a lui se ha la formula della vera vita. E non avvertiamo di esserne invece già noi padroni e maestri. È entrato il dubbio nelle nostre coscienze, ed è entrato per finestre che invece dovevano essere aperte alla luce. Dalla scienza, che è fatta per darci delle verità che non distaccano da Dio ma ce lo fanno cercare ancora di più e celebrare con maggiore intensità, è venuta invece la critica, è venuto il dubbio. Gli scienziati sono coloro che più pensosamente e più dolorosamente curvano la fronte. E finiscono per insegnare: «Non so, non sappiamo, non possiamo sapere». La scuola diventa palestra di confusione e di contraddizioni talvolta assurde. Si celebra il progresso per poterlo poi demolire con le rivoluzioni più strane e più radicali, per negare tutto ciò che si è conquistato, per ritornare primitivi dopo aver tanto esaltato i progressi del mondo moderno.

Anche nella Chiesa regna questo stato di incertezza. Si credeva che dopo il Concilio sarebbe venuta una giornata di sole per la storia della Chiesa. È venuta invece una giornata di nuvole, di tempesta, di buio, di ricerca, di incertezza. Predichiamo l’ecumenismo e ci distacchiamo sempre di più dagli altri. Cerchiamo di scavare abissi invece di colmarli.

Come è avvenuto questo? Il Papa confida ai presenti un suo pensiero: che ci sia stato l’intervento di un potere avverso. Il suo nome è il diavolo, questo misterioso essere cui si fa allusione anche nella Lettera di S. Pietro. Tante volte, d’altra parte, nel Vangelo, sulle labbra stesse di Cristo, ritorna la menzione di questo nemico degli uomini. «Crediamo - osserva il Santo Padre - in qualcosa di preternaturale venuto nel mondo proprio per turbare, per soffocare i frutti del Concilio Ecumenico, e per impedire che la Chiesa prorompesse nell’inno della gioia di aver riavuto in pienezza la coscienza di sé. Appunto per questo vorremmo essere capaci, più che mai in questo momento, di esercitare la funzione assegnata da Dio a Pietro, di confermare nella Fede i fratelli. Noi vorremmo comunicarvi questo carisma della certezza che il Signore dà a colui che lo rappresenta anche indegnamente su questa terra». La fede ci dà la certezza, la sicurezza, quando è basata sulla Parola di Dio accettata e trovata consenziente con la nostra stessa ragione e con il nostro stesso animo umano. Chi crede con semplicità, con umiltà, sente di essere sulla buona strada, di avere una testimonianza interiore che lo conforta nella difficile conquista della verità.
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Beitrag von Pelikan » Dienstag 29. April 2008, 17:51

Bezugnehmend auf die Situation der Kirche heute bekräftigt der Heilige Vater seinen Eindruck, daß "durch irgendeinen Spalt der Rauch Satans in den Tempel Gottes eingedrungen ist." Es gibt Zweifel, Unsicherheit, Probleme, Unruhe, Unzufriedenheit, Konfrontation. Man glaubt der Kirche nicht mehr, stattdessen glaubt man dem erstbesten profanen Propheten, der sich in einem Journal oder einer sozialen Bewegung äußert; man läuft ihm hinterher und fragt ihn, ob er die Formel für das wahre Leben weiß. Uns ist nicht bewußt, daß wir diese Formel schon besitzen. Zweifel ist in unser Gewissen eingedrungen, durch Fenster, die für das Licht hätten offen sein sollen. Die Wissenschaft ist dafür da, uns Wahrheiten zu bieten, die uns nicht von Gott trennen, sondern uns noch mehr anspornen, ihn aufzusuchen und zu feiern; stattdessen brachte sie uns Zweifel und Kritik. Wissenschaftler müssen doch besonders angestrengt nachdenken. Und um Ende lehren sie uns: "Ich weiß es nicht, wir wissen es nicht, wir können es nicht wissen." Die Schule wird zum Übungsplatz der Verwirrung, oder sogar der absurden Widersprüche. Man feiert den Fortschritt, um ihn gleich darauf mit den radikalsten und seltsamsten Revolutionen wieder zunichte zu machen, um alles zu negieren, was erreicht worden ist, und, nachdem der Fortschritt der modernen Welt hochgehalten wurde, zum Primitiven zurückzukehren.

Diese Unsicherheit herrscht selbst in der Kirche. Man glaubte, daß die Zeit nach dem Konzil wie ein sonniger Tag in der Geschichte der Kirche sein würde. Stattdessen kam ein Tag voller Wolken, voller Sturm, Grübelei und Unsicherheit. Wir predigen Ökumene, und doch sondern wir uns ständig von anderen ab. Wir vertiefen Gräben statt sie zuzuschütten.

Wie kam es dazu? Der Papst teilt den Anwesenden seine Überlegung mit, daß eine feindliche Macht eingegriffen habe, nämlich der Teufel, jenes mysteriöse Wesen, auf das auch der Brief des hl. Petrus hinweist, und das auch in den Evangelien, auf Lippen Christi selbst, so oft Erwähnung findet. Der Heilige Vater stellt fest: "Wir glauben, daß etwas Außernatürliches in die Welt eingetreten ist, eigens um Verwirrung zu stiften, um die Früchte des Ökumenischen Konzils zu ersticken und zu verhindern, daß die Kirche in einen Freudenhymnus ausbricht, weil sie ihr Selbstbewußtsein in ganzer Fülle wiedergefunden hat. Genau deswegen wünschten Wir uns mehr als jemals zuvor fähig zu sein, jenes Amt auszuüben, das Gott dem Petrus zuwies: den Glauben der Brüder zu stärken. Wir wünschten, Wir könnten euch jenes Geschenk der Gewißheit vermitteln, das der Herr jenem gibt, der ihn -- sei es auch unwürdig -- auf Erden repräsentiert." Der Glaube gibt uns Gewißheit und Sicherheit, wenn er auf dem Wort Gottes gründet, das wir mit unserem eigenen Verstand und unserer menschlichen Seele annehmen und ihm beistimmen. Wer einfach und demütig glaubt, möge wissen, daß er auf dem richtigen Weg ist und ein inneres Zeugnis besitzt, das für die schwierige Erlangung der Wahrheit stärkt.

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Wie hübsch

Beitrag von sofaklecks » Dienstag 29. April 2008, 19:28

Wie hübsch!

"Wir glauben, daß etwas Außernatürliches in die Welt eingetreten ist, eigens um Verwirrung zu stiften, um die Früchte des Ökumenischen Konzils zu ersticken und zu verhindern, daß die Kirche in einen Freudenhymnus ausbricht, weil sie ihr Selbstbewußtsein in ganzer Fülle wiedergefunden hat."

Das hiesse ja, dass genau die den Rauch Satans bilden, die ihn beklagen.

Oder nicht?

sofaklecks

ad_hoc
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Beitrag von ad_hoc » Dienstag 29. April 2008, 23:39

Unter der Berücksichtigung, dass der Fisch ja vom Kopf anfängt zu stinken, hast Du vielleicht nicht unrecht, sofaklecks.

Gruß, ad-hoc
quidquid cognoscitur, ad modum cognoscentis cognoscitur (n. Thomas v. Aquin)

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Leguan
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Beitrag von Leguan » Dienstag 29. April 2008, 23:51

Also ich finde Malachi Martins Glaubensbild sehr seltsam.
Täglich finden zehntausende Heilige Messen statt, aber wegen einer ömmeligen Satanistenzeremonie im Vatikan fäll fast die ganze Kirche zusammen? Wer ist denn hier der stärkere, Jesus oder der Satan?

Johannes73
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Beitrag von Johannes73 » Dienstag 29. April 2008, 23:58

Also ich weiß nicht so recht, was man bei solchen Meldungen überhaupt tun kann :ikb_frusty:
Vielleicht ist es besser, sich auf den eigenen Glauben in der Kirche zu besinnen, als irgendwelchem Teufelszeug nachzujagen. Es könnte ja bereits sein Ziel sein, solches Mißtrauen zu schüren :ikb_starwars:
Folglich bleiben wir bei unseren Problemen! :ikb_1eye: :ikb_argue: :ikb_bangin: :ikb_2guns: :ikb_raygun: :ikb_cursing: :ikb_chair: :ikb_boxed: :ikb_Jumpy: :ikb_band: :ikb_blowup: :ikb_wine: :ikb_wallbash: :ikb_wallbash: :ikb_wallbash: :ikb_wallbash: :ikb_wallbash: :ikb_wallbash: :ikb_alien:

Christian
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Beitrag von Christian » Mittwoch 30. April 2008, 15:03

Leguan hat geschrieben:Also ich finde Malachi Martins Glaubensbild sehr seltsam.
Täglich finden zehntausende Heilige Messen statt, aber wegen einer ömmeligen Satanistenzeremonie im Vatikan fäll fast die ganze Kirche zusammen? Wer ist denn hier der stärkere, Jesus oder der Satan?
So seltsam ist es nicht. Wenn ich sein Buch richtig verstanden habe, hält er alle gefeierten Messen für ungültig. Die Satanistezeremonie ist eigentlich der Anfang vom Ende der Kirche (laut Malachi Martins). Man sollte sein Buch nehmen wie es ist : als einen schlechten Roman.

Gruß,

Christian
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anneke6
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Beitrag von anneke6 » Mittwoch 30. April 2008, 15:47

Also ich bin immer kritisch gegenüber Malachi Martin gewesen. Was nun seine angeblichen Weibergeschichten angeht…nun, dafür gibt es keine Beweise. Aber, wie sagt man auf Englisch so schön: "Where there's smoke, there's a fire…"

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Benedictus
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Beitrag von Benedictus » Mittwoch 30. April 2008, 17:01

Christian hat geschrieben: Wenn ich sein Buch richtig verstanden habe, hält er alle gefeierten Messen für ungültig. Die Satanistezeremonie ist eigentlich der Anfang vom Ende der Kirche (laut Malachi Martins). Man sollte sein Buch nehmen wie es ist : als einen schlechten Roman.
Ich denke auch, allzu ernst sollte man das Buch nicht nehmen. Allerdings ist schon interessant, dass sich die Äußerung von Don Gabriele Amorth mit Malachis Roman in gewisser Weise überschneidet. Aber wenn Malachi, wie ich mal irgendwo gelesen habe, Sedisvakantist war, dann ist seine Einstellung eigentlich nicht weiter verwunderlich.
"Der größte Trick, den der Teufel je gebracht hat, war, die Welt glauben zu lassen, es gäbe ihn nicht" Verbal Kint: Die üblichen Verdächtigen

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