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Männerseelsorge

Verfasst: Donnerstag 28. August 2008, 16:01
von overkott
Sollten Frauen bei der Männerseelsorge mitmachen dürfen?

Verfasst: Donnerstag 28. August 2008, 22:49
von Linus
Nein. Es sei denn sie wären Männer.

Verfasst: Donnerstag 28. August 2008, 22:53
von regina 32
Was bitteschön ist Männerseelsorge?

Geht es darum, dass Männer von Ihren Problemen berichten? und dann evtl. Frauen zuhören?

Ich habe die Erfahrung gemacht (berufsbedingt) dass Männer manche Probleme lieber mit Frauen als mit anderen Männern besprechen (z.B. Fragen der Potenz), da nehm ich lieber eine Frau zum besprechen des Themas als einen Mann...) Es gibt sicher auch andere Bereiche in denen Frauen geeigneter sein könnten....

Verfasst: Donnerstag 28. August 2008, 23:23
von maliems
regina 32 hat geschrieben:Was bitteschön ist Männerseelsorge?
ich vermute, es gibt keine allgemein akzeptierte definiton.

ich selbst würde vorschlagen:

die tätigkeit eines seelsorgers gegenüber männern, sei es einzelpersonen, einer geschlossenen gruppe oder einer offenen gruppe gegenüber.

(nebenbei: die tradis überlassen das thema seelsorge -finde ich- viel zu sehr den modernisten. nebenbei ende)

Freiburg

Verfasst: Freitag 29. August 2008, 09:26
von sofaklecks
Aus Freiburg:

http://www.erzbistum-freiburg.de/Maenner.80.0.html

In meiner Heimatgemeinde existiert ein sehr rühriger Männerkreis, der etwa Anbetungstage durchführt, die sehr gut angenommen werden.

Am Rande: Der frühere Leiter des Männerwerks, Dr. Stiefvater, war in den zwanzige Jahren Kaplan bei uns. Ich hab mal von ihm eine kleine Anekdote erzählt, die ich nochmal zitieren darf:

viewtopic.php?p=158298#158298


Zur Frage:

Ich bin der Auffassung, dass die Männerseelsorge von Männern geleistet werden sollte. Wir denken anders. Wir reagieren anders. Wir sind anders.

Was nicht heissen soll, wir seien besser.

sofaklecks

Re: Männerseelsorge

Verfasst: Freitag 29. August 2008, 10:08
von Kurt
overkott hat geschrieben:Sollten Frauen bei der Männerseelsorge mitmachen dürfen?
Kommt ganz auf die Frau an. ;)

Verfasst: Freitag 29. August 2008, 15:28
von Petra
Wie sieht Männerseelsorge denn praktisch aus?

Sitzen sie da im Kreis und starren auf einen mittig aufgestellten Dieselmotor? :hmm:


(Den Vorschlag, Jungs und Mädchen in Ministrantengruppen zu trennen, steht schon im Mini-Thread.)

Verfasst: Freitag 29. August 2008, 15:44
von Paul Heliosch
:D :D :D :jump: köstlich... Wo darf ich mich anmelden, Peter... ;)

Verfasst: Freitag 29. August 2008, 18:15
von regina 32
Nichts desto trotz bin ich felsenfest davon überzeugt, dass Männer manche Probleme lieber mit Frauen besprechen (ob sie diese Art von Problemen jemals mit ihrem Seelsorger besprechen würden (oder ob dies notwendig wäre) sei mal dahin gestellt)

Verfasst: Freitag 29. August 2008, 18:15
von regina 32
Gibts eigentlich auch eine Frauenseelsorge????

von welchem Geschlecht wird die gemacht????

Verfasst: Freitag 29. August 2008, 18:57
von anneke6
Ich denke, ich habe den Begriff "Frauenseelsorge" schon ein paar Mal gehört.
Aber wenn ich an das denke, was im Laientauf-Thread drinstand, nämlich, daß manche Frauen nicht von Männern getauft werden wollen, oder so etwas ähnliches.

Verfasst: Freitag 29. August 2008, 20:44
von Petra
Paul Heliosch hat geschrieben::D :D :D :jump: köstlich... Wo darf ich mich anmelden, Peter... ;)
Und da überlege ich eine geschlage Minute, welcher der vielen Kreuzgang-Peter gemeint ist. :roll:

Lömmel!


Erzähl liebe mal, was für dich gelungene Männerseelsorge wäre.

Verfasst: Freitag 29. August 2008, 20:47
von Petra
regina 32 hat geschrieben:Nichts desto trotz bin ich felsenfest davon überzeugt, dass Männer manche Probleme lieber mit Frauen besprechen (ob sie diese Art von Problemen jemals mit ihrem Seelsorger besprechen würden (oder ob dies notwendig wäre) sei mal dahin gestellt)
Bei dem Thema gehts eher darum, wie man Kirche, Gemeinde, Glaube für Männer attrraktiver machen kann.

Mal lesen, ob die hier schreibenden Herrn dazu Ideen haben.

Verfasst: Freitag 29. August 2008, 20:52
von regina 32
Petra hat geschrieben:
Bei dem Thema gehts eher darum, wie man Kirche, Gemeinde, Glaube für Männer attrraktiver machen kann.

Mal lesen, ob die hier schreibenden Herrn dazu Ideen haben.

sorry, dann hab ich das Thema verfehlt! :ikb_bangin:

Verfasst: Freitag 29. August 2008, 20:57
von Petra
Macht doch nichts, Regina :ikb_hug:

Verfasst: Samstag 30. August 2008, 07:30
von Linus
Petra hat geschrieben:Erzähl liebe mal, was für dich gelungene Männerseelsorge wäre.
Ein Zypfel, wo nicht dauernd irgendwelches Weibsvolk mitmischt. :mrgreen: (Ich weiß, das ging schon bei kath.net nicht)

Verfasst: Samstag 30. August 2008, 09:13
von Petra
Linus hat geschrieben:
Petra hat geschrieben:Erzähl liebe mal, was für dich gelungene Männerseelsorge wäre.
Ein Zypfel, wo nicht dauernd irgendwelches Weibsvolk mitmischt. :mrgreen: (Ich weiß, das ging schon bei kath.net nicht)
Kannst Du haben. Soweit es mich betrifft.

Ach Quatsch

Verfasst: Samstag 30. August 2008, 11:49
von sofaklecks
Ach Quatsch,

wenn ich das schon lese. Weibsvolk.

Männer (ich meine richtige) für den Glauben zu begeistern ist ganz einfach. Man muss ihnen nur die Möglichkeit geben, ihn gemeinsam mit anderen zu entdecken. Man darf ihn nicht aufzwingen. Solche Versuche, wie ich das hier schon gelesen habe, am Ende eines Gründonnerstagsgottesdienstes noch eine Andacht anzuhängen, weil einem das das Leiden des Herrn wert sein müsse, führen dazu, dass man Männer dabei zweimal gesehen hat, das erste und das letzte Mal.

Wenn man aber eine Gemeinschaft hat, die etwas bewusst freiwillig organisiert, dann klappen selbst ewige Anbetungen über Nacht problemlos. Oder Wallfahrten. Zu den Anbetungen in der kleinen Kirche meines Heimatortes kommen Männer aus der ganzen Umgebung. Das klappt, weil die es selber in die Hand nehmen. Und weilman sie es selber in die Hand nehmen lässt.

Wichtig ist, dass das auf freiwilliger Basis basiert. Dass man im Rahmen des geplanten kommen und gehen kann, ohne dass man blöde Bemerkungen hört. Dass man jedem seinen Freiraum lässt, auf seine Art und solange er es für richtig hält, seinem Gott zu begegnen.

Wir Männer sind besser als wir hingestellt werden. Vor allem, wenn wir über diese pubertäre Phase hinweggekommen sind, in denen wir die Frauen als Weibsvolk abtun. Wobei zur Überwindung dieser Phase eine kluge Frau meist den entscheidenden Anstoss liefert.

sofaklecks

Re: Ach Quatsch

Verfasst: Samstag 30. August 2008, 14:14
von Linus
sofaklecks hat geschrieben:Ach Quatsch,

wenn ich das schon lese. Weibsvolk.
Das ist hierzuort ein neutraler und unverfänglicher Terminus. genauso wie "Menscha" (sg.: das Mensch) - gemeint sind ebenfalls das weibliche Geschlecht


Männer (ich meine richtige) für den Glauben zu begeistern ist ganz einfach. Man muss ihnen nur die Möglichkeit geben, ihn gemeinsam mit anderen zu entdecken. Man darf ihn nicht aufzwingen. Solche Versuche, wie ich das hier schon gelesen habe, am Ende eines Gründonnerstagsgottesdienstes noch eine Andacht anzuhängen, weil einem das das Leiden des Herrn wert sein müsse, führen dazu, dass man Männer dabei zweimal gesehen hat, das erste und das letzte Mal.

Wenn man aber eine Gemeinschaft hat, die etwas bewusst freiwillig organisiert, dann klappen selbst ewige Anbetungen über Nacht problemlos. Oder Wallfahrten. Zu den Anbetungen in der kleinen Kirche meines Heimatortes kommen Männer aus der ganzen Umgebung. Das klappt, weil die es selber in die Hand nehmen. Und weilman sie es selber in die Hand nehmen lässt.

Wichtig ist, dass das auf freiwilliger Basis basiert. Dass man im Rahmen des geplanten kommen und gehen kann, ohne dass man blöde Bemerkungen hört. Dass man jedem seinen Freiraum lässt, auf seine Art und solange er es für richtig hält, seinem Gott zu begegnen.

Wir Männer sind besser als wir hingestellt werden. Vor allem, wenn wir über diese pubertäre Phase hinweggekommen sind, in denen wir die Frauen als Weibsvolk abtun. Wobei zur Überwindung dieser Phase eine kluge Frau meist den entscheidenden Anstoss liefert.

sofaklecks
Wie gesagt, ich tu nix ab, im gegenteil. aber sonst hast du recht.

Verfasst: Mittwoch 3. September 2008, 21:02
von Kurt
Ich gestehe, dass ich bisher in der mir bekannten Kirche keinerlei Angebote gefunden habe, die mich als spezielle "Männerseelsorge" angesprochen hätten.

Ich weiß nicht, woran es liegt, aber alles, was attraktiv sein soll, hat mich wenig angesprochen. Allenfalls der eine oder Diskussionsabend oder Vortrag.

Was ich aber gerne mache, ist mit einem guten Freund für einige Tage ins Kloster zu fahren, um dort am mönchischen Leben teilzunehmen. Das geschah bisher auch immer ohne Kind und Kegel, wobei es meine Frau nicht sehr mag, wenn sie Kegel genannt wird.

Mehr kann ich zu dem Thema leider nicht beitragen, und mit fällt auch offen gestanden nichts ein, was ich vermisse.

Verfasst: Mittwoch 10. September 2008, 09:28
von overkott
Ich denke, dass Männerseelsorge eine echte Hilfe sein kann für Männer in schwierigen Situationen, die sie vielleicht nicht einmal selbst verschuldet haben.

Es wäre falsch, falsche Männerbilder auf die Männerseelsorge zu projizieren.

Verfasst: Sonntag 28. September 2008, 18:21
von Idiota
Kurt hat geschrieben:Ich gestehe, dass ich bisher in der mir bekannten Kirche keinerlei Angebote gefunden habe, die mich als spezielle "Männerseelsorge" angesprochen hätten.

Ich weiß nicht, woran es liegt, aber alles, was attraktiv sein soll, hat mich wenig angesprochen. Allenfalls der eine oder Diskussionsabend oder Vortrag.

Was ich aber gerne mache, ist mit einem guten Freund für einige Tage ins Kloster zu fahren, um dort am mönchischen Leben teilzunehmen. Das geschah bisher auch immer ohne Kind und Kegel, wobei es meine Frau nicht sehr mag, wenn sie Kegel genannt wird.

Mehr kann ich zu dem Thema leider nicht beitragen, und mit fällt auch offen gestanden nichts ein, was ich vermisse.
Lieber Kurt, das sind auch meine Erfahrungen.
Aber mit dem Wort "Kegel" mußt Du vorsichtig umgehen, denn "Kegel" sind außereheliche Kinder. :D
Mehr kann ich zu dem Thema leider nicht beitragen, und mit fällt auch offen gestanden nichts ein, was ich vermisse.
Gruß
Idiota

Verfasst: Sonntag 28. September 2008, 22:38
von Kurt
Aber mit dem Wort "Kegel" mußt Du vorsichtig umgehen, denn "Kegel" sind außereheliche Kinder.
Ach, tatsächlich?
Ich dachte, weil Frauen sich manchmal kleiden wie ein Kegel:

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