Mit absoluten Festellungen ist das so eine Sache. Erfahrungsgemäß gibt es keine Regel ohne Ausnahme.Aletheia hat geschrieben:Es gibt keine Erkenntnis ohne Anstrengung und Arbeit. Will jemand Gott erkennen, muss er sich auf Gott hin ausrichten und das bedeutet eine Umkehr, eine Bewegung auf das hin, das er für Gott hält. Dann wird ihm gesagt: was du für Gott hältst ist nicht der wahre Gott, sondern nur deine Vorstellung von Gott - also musst du dich wieder neu ausrichten und anstrengen, um die Vorstellungen von Gott zu erkennen, die man so hat. Damit ist man aber noch nicht am Ende, sondern es kommt eine weitere "Zwiebelschale" die abgetragen werden will ... usf.
Auch wenn Gotteserkenntnis und Glaube ein Geschenk sind und eine Gnade, muss man sich doch immer wieder darum bemühen, um das Gute in seinem Leben konkret zu entdecken und zu verwirklichen. Mir scheint, das ist die eigentlich lebendige Beziehung zu Gott und die eigentliche Gebetshaltung,