nomads hat geschrieben: ↑Montag 13. April 2026, 19:07
Übertrag aus dem Thread: "Neue Witze 2"
Peduli hat geschrieben: ↑Samstag 11. April 2026, 18:09
Zeno Kortin hat geschrieben: ↑Samstag 11. April 2026, 18:02
Jetzt allerdings stehe ich auf dem Schlauch, und muß dich mal fragen, was die Vermessenheit für eine Rolle spielt?
Was an den Erläuterungen hast Du nicht verstanden?

ich glaube "Zeno Kortin" sieht keine Vermessenheit in dem von ihm geschilderten Handeln (schnell noch sündigen bevor man beichtet). Für gläubige Katholiken ist die Beichte nicht nur dafür da, eigenes Gewissen zu erleichtern, sondern auch die Empfangsbereitschaft auf die Gande Gottes wiederherzustellen. Atheisten sehen in der Beichte nur ein praktisches Mittel, da es für den Atheisten keinen Gott gibt, kann von Vermessenheit Gott gegenüber auch nicht die Rede sein.
Das ist wohl richtig!
Jedoch bleibt trotz der Sichtweise der Atheisten die Lehre der katholischen Kirche richtig.
nomads hat geschrieben: ↑Montag 13. April 2026, 19:07
In einem Gespräch mit einem Priester habe ich ihn gefragt, was die schwerste Sünde sei? Er hat mir geantwortet: der Hass Gottes. Gott zu hassen.
Ich habe jedoch geantwortet: Um Gott zu hassen, muss man an ihn glauben, denn ohne an Gott zu glauben, ist der Hass (auf Gott) gegenstandslos. Also, wenn man Gott hasst, muss man an ihn glauben und damit erfüllt man schon eine der wichtigsten Bedingungen um gerettet zu werden. Sobald also der Hass verschwindet, hat ein solcher Mensch gute Chancen von Gott (wieder) angenommen zu werden.
Daraufhin wurde ich gefragt, was ich denn für die schwerste Sünde halte? Die Antwort fiel mir nicht schwer: Wenn man Gott für blöd hält. Damit glaubt man, dass Gott genauso dämlich, oder dämlicher als man selber ist. Auch das gehört zu den Sünden wider den Heiligen Geist und diese Sünde kann nicht vergeben werden, da der, der die Sünde vergeben könnte, geleugnet wird.
Hier sollte - zumindest meiner bescheidenen Meinung nach

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das Kind nicht mit dem Bade ausgeschüttet werden.
Generell kann man wohl feststellen, daß die meisten Atheisten keinen Haß auf Gott entwickelt haben! *
Wenn sie etwas oder Jemanden hassen, dann ist es eher das "Bodenpersonal" oder ganz allgemein die aktuelle weltliche Situation. Und dies aus manchmal sogar nachvollziehbaren Gründen.
Die Ablehnung Gottes durch die Atheisten ist meistens auf eine mangelnde Kenntnisnahme der christlichen Glaubenslehre zurückzuführen, die dann mit einer gewissen Denkfaulheit verbunden wird und sich zu einer mehr und mehr verstetigenden Haltung bei Kirchenfernen führt. Und diese Haltung ist dann "selbstverständlich" ablehnend.
NUR: Wenn dann diese ablehnende Haltung beurteilt werden soll, kann man nur zu dem Ergebnis kommen, daß die Ablehnung falsch ist!
Und diese Beurteilung wird sogar biblisch in Psalm 10, 4 bestätigt:
Der Frevler wähnt in seinem Stolz: »Gott fragt nicht danach!« »Es gibt keinen Gott!« – dahin geht all sein Denken.
* Hitchens und Dawkins sind säkulare Extremisten, aber können schwerlich als Archetyp des modernen Atheisten hergenommen werden. Und selbst einem Nietzsche könnte man noch zugutehalten, daß seine radikale Filosophie eine entgleiste Form der negativen Theologie darzustellen versucht; eben eine späte denkerische Entgleisung, die in der protestantischen Häresie fundiert ist.