Das Christentum als Geschenk

Schriftexegese. Theologische & philosophische Disputationen. Die etwas spezielleren Fragen.
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overkott
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Re: Das Christentum als Geschenk

Beitrag von overkott »

Raphael hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:Der Kirchenlehrer vertritt eine Theologie der Versöhnung, worin er das Wesen der Theologie sieht und was auch manche unsystematischen Überraschungen bei ihm erklärt. Manche wollen dagegen nur eine Richtung gelten lassen.
Es geht hier nicht gegen Bonaventura, sondern gegen Bonaventuristen; mithin gegen eine Verzerrung seiner von der Kirche gewürdigten Lehre, die in Christi Weisheit fußt.
Prinzipiell stimme ich dir zu. Aber lies ihn doch einfach mal. Dann kannst du vielleicht auf höherem Niveau polemisieren.

sofaklecks
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Behauptung

Beitrag von sofaklecks »

Raphael hat mich darauf hingewiesen, die Kirche sei keine "Friede-Freude-Eierkuchen-Veranstaltung"

Das mit dem Eierkuchen war mir klar. Aber ansonsten habe ich bisher an Ostern immer gesungen, in aller Welt sei Freud' und Fried.

Wollen wir das Lied dann besser aus dem Gotteslob entfernen?

sofaklecks

Raphael

Re: Behauptung

Beitrag von Raphael »

sofaklecks hat geschrieben:Das mit dem Eierkuchen war mir klar.
Ich sehe, Du hast es mehr mit dem Eier suchen, als dem Eierkuchen ......................

Raphael

Re: Das Christentum als Geschenk

Beitrag von Raphael »

overkott hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:Es gibt nämlich neben der Selbstverständlichkeit, auch die Versöhnung und nicht nur den Widerspruch.
Soll daß heißen, mit diesen drei Begriffen wird ein "trinitarisches Denkmuster" umschrieben?

Mir scheint, Du hast zuviel Hegel und seine "dialektischen Denkmuster" studiert ...............
Sicher kommt Hegel wie so viele neuzeitlichen Philosophen aus der pietistischen Ecke, wobei er sowohl in Zustimmung, als auch im Widerspruch zu seiner geistigen Herkunft seine eigene Synthese gefunden haben mag. Inwieweit das Denken über die hl. Dreifaltigkeit dabei eine Rolle spielte, vermag ich nicht zu beurteilen. Aber in der Dreifaltigkeitstheologie war das trinitarische Denkmuster schon vorhanden.
Interessant ist, welche Frage Du geflissentlich "übersehen" hast! :D :D :D

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overkott
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Re: Das Christentum als Geschenk

Beitrag von overkott »

Raphael hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:
overkott hat geschrieben:Es gibt nämlich neben der Selbstverständlichkeit, auch die Versöhnung und nicht nur den Widerspruch.
Soll daß heißen, mit diesen drei Begriffen wird ein "trinitarisches Denkmuster" umschrieben?

Mir scheint, Du hast zuviel Hegel und seine "dialektischen Denkmuster" studiert ...............
Sicher kommt Hegel wie so viele neuzeitlichen Philosophen aus der pietistischen Ecke, wobei er sowohl in Zustimmung, als auch im Widerspruch zu seiner geistigen Herkunft seine eigene Synthese gefunden haben mag. Inwieweit das Denken über die hl. Dreifaltigkeit dabei eine Rolle spielte, vermag ich nicht zu beurteilen. Aber in der Dreifaltigkeitstheologie war das trinitarische Denkmuster schon vorhanden.
Interessant ist, welche Frage Du geflissentlich "übersehen" hast! :D :D :D
Ist klar, 8aphael, also, Schluss für heute.

Raphael

Re: Das Christentum als Geschenk

Beitrag von Raphael »

overkott hat geschrieben:Ist klar, 8aphael, also, Schluss für heute.
Friede und Freude! :pfeif:

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Peti
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Re: Behauptung

Beitrag von Peti »

sofaklecks hat geschrieben:Raphael hat mich darauf hingewiesen, die Kirche sei keine "Friede-Freude-Eierkuchen-Veranstaltung"

Das mit dem Eierkuchen war mir klar. Aber ansonsten habe ich bisher an Ostern immer gesungen, in aller Welt sei Freud' und Fried.

Wollen wir das Lied dann besser aus dem Gotteslob entfernen?

sofaklecks
Natürlich können wir als Christen unsere Gestimmtheiten nicht selbst verwalten oder durch Gebets- und Meditationstechniken erzeugen.Aber sicher ist die Freude über das Geschenk des Christentums das, was die Menschen um uns herum am meisten brauchen. Was haben sie davon, wenn einer mehr mit ihnen zusammen verzweifelt ist ?
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
Johannes Maria Vianney

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overkott
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Re: Behauptung

Beitrag von overkott »

Peti hat geschrieben:Aber sicher ist die Freude über das Geschenk des Christentums das, was die Menschen um uns herum am meisten brauchen.
Wer ist das Christentum? Was macht es für ein Geschenk? Du meinst sicher nicht die Kreuzzüge, Reformationen, Scheiterhaufen? Du meinst doch wohl eher die Kreuzzüge der Liebe, die Reformationen der Gnade, die Scheiterhaufen der Sünde, den heiligen und geistigen Hl. Geist, oder?

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Peti
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Re: Das Christentum als Geschenk

Beitrag von Peti »

Das Geschenk ist Jesus Christus selbst.
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
Johannes Maria Vianney

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