http://www.piusbruderschaft.de/tageshei ... hl-tatiana[...]Tatiana wurde wegen ihres katholischen Bekenntnisses unter Kaiser Septimius Severus (193 - 211) vor Gericht gestellt. Dieser Kaiser plante eigentlich nicht, die Kirche zu verfolgen, doch verbot er, zu ihr überzutreten (vgl. 3.1.), und ließ die Taufbewerber hinrichten (vgl. 6.3.).[...]
Hl. Philomena
http://www.kathpedia.com/index.php/PhilomenaEinige Jahre später erklärte Kaiser Diokletian dem König aus Griechenland den Krieg. Der König zog darauf mit seiner Gemahlin und Philomena, die damals 13 Jahre jung war, nach Rom. Alle drei wollten beim Kaiser um Gnade bitten. Der Kaiser war von der 13-jährigen Philomena fasziniert und wollte die Gnade unter der Bedingung gewähren, dass Philomena seine Frau werde. Philomena hatte sich allerdings bereits schon Gott geweiht und wollte sich von ihrer Jungfräulichkeit nicht abbringen lassen. Der Kaiser war darüber sehr zornig und ließ darauf Philomena foltern. Er ließ sie in Ketten legen, öffentlich geißeln, mit einem Anker um den Hals in den Tiber werfen, mehrfach mit Pfeilen beschießen. Schließlich wurde sie am 1. August 32, an einem Freitag am Nachmittag um 3 Uhr, enthauptet.
Ich finde man kann an diesen beiden Heiligen deutlich sehen, daß unser Glaube nicht unbedingt Friedensstiftend sein muss. Nicht alles was Gottgefällig ist fördert den irdischen Frieden. Auch als der Herr geboren wurde gab es gleich mal den furchtbaren Kindermord in Bethlehem.
Ich verstehe absolut nicht wie jemand meinen kann, daß unser Glaube den irdischen Frieden bringen kann. Es wird immer welche geben die wütend sind. Und für Krieg reicht ein einziger der wütend ist, für den irdischen Frieden brauchen wir alle. Wenn da nur ein einziger welcher ein bisschen stark ist dabei ist der sich anstößt gibt es keinen Frieden, sondern Streit und Krieg. Die Hoffnung, daß die bösen (die gegen den Herrn mit Streit und Krieg wüten) alle aussterben, bevor der Herr am Ende sortiert finde ich wahnsinnig naiv und eigentlich schon unserem Glauben widersprechend! Dem traditionellen Glauben natürlich. Deswegen eröffne ich den Strang in der Sakramentskapelle.