Was will Gott vom Menschen?
Verfasst: Freitag 11. November 2011, 16:04
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Der katholische Treffpunkt im Internet.
https://www.kreuzgang.org/
KKKK hat geschrieben:1. Welchen Ratschluss hat Gott für den Menschen? (KKK 1–25)
Gott ist in sich unendlich vollkommen und glücklich. In einem aus reiner Güte gefassten Ratschluss hat er den Menschen aus freiem Willen erschaffen, damit dieser an seinem glückseligen Leben teilhabe. Als die Zeit erfüllt war, sandte Gott Vater seinen Sohn als Erlöser und Retter der Menschen, die in Sünde gefallen waren. Er hat sie in seine Kirche gerufen und durch das Wirken des Heiligen Geistes als seine Kinder angenommen und zu Erben seiner ewigen Glückseligkeit gemacht.
azs hat geschrieben:Was will Gott vom Menschen?
Katechismus der Katholischen Lehre des hl. P. Pius. X. hat geschrieben:13. Zu welchem Zweck hat Gott den Menschen erschaffen?
Gott hat uns erschaffen, damit wir Ihn in diesem Leben erkennen, Ihn lieben und Ihm dienen, um Ihn dann im künftigen Leben im Himmel ewig genießen zu können.
Das ist unser Leben auf Erden: Wir werden geboren, leben eine Reihe von Jahren und werden wieder von der Erde hinweggenommen. Wir fragen uns: Warum ist das so? Wozu leben wir? Auf diese Frage gibt uns Gott allein die rechte Antwort. Denn von Gott haben wir das Leben; er gibt dem Leben auch das Ziel.
1. Wozu sind wir auf Erden?
Wir sind auf Erden, um Gott zu erkennen, Ihm zu dienen, Ihn zu lieben und einst in den Himmel zu kommen.
Alles was es gibt, hat Gott erschaffen. Die ganze Schöpfung ist da zu Gottes Lob und Ehre. Die Menschen hat Gott nicht für die Erde, sondern für den Himmel erschaffen. Unser Leben soll also eine Reise zum Himmel sein. [...]
2. Was müssen wir tun um in den Himmel zu kommen?
Um in den Himmel zu kommen müssen wir
1. an Gott glauben,
2. seine Gnadenmittel gebrauchen,
3. seine Gebote halten.
1. Was Gott lehrt, das ist der christliche Glaube. Es ist der rechte Weg zu Gott. "Wer nicht glaubt, wird verdammt werden" (Mk 16.16)
2. Die Gnadenmittel - Sakramente und Gebet - geben uns Nahrung und Kraft auf dem Weg zum Himmel. Jesus sagt: "Ohne mich könnt ihr nichts tun" (Joh. 15.5)
3. Die Gebote sind die Wegweiser. Wer sie beachtet, geht keinen Irrweg. "Willst du zum Leben eingehen, so halte die Gebote." (Mt. 19.17)
Ich weiß tatsächlich nicht, wie es bei dir ist, die Menschen sind unterschiedlich. Aber ich muss mich täglich, ja, fast stündlich immer wieder neu bekehren.azs hat geschrieben:Die Antworten kenne ich wohl. Aber was bedeutet dieses "Dienen" auf der Erde? … Ist mit der eigenen Bekehrung erstmal aus die Maus für einen selbst, bis endlich der Tod kommt?
Finde ich nicht. Höchstens so 70, 80 Jahre. Es ist kaum mehr als 80 Mal Weihnachten. Als richtig lange empfinde ich das nicht.azs hat geschrieben:immerhin sind die meisten ziemlich lange hier auf dieser Erde
Ihm die Möglichkeit geben, die Gottesliebe einzuüben. In jeder Handlung, in jedem Augenblick.azs hat geschrieben:Und was genau möchte Gott mit diesem Erdenleben von einem jedem Menschen?
Abgesehen von den drei Punkten, die der Basler Katechismus nennt, was zu tun ist, um in den Himmel zu kommen, hat jeder seine Standespflichten zu erfüllen. Im Beruf, in der Familie, je nach Umständen. Wer darüberhinaus noch Langeweile hat, kann Gott in jeder Weise dienen, die diesem gefällt. Unser Priester hier empfiehlt (nicht nur) für die gegenwärtige Zeit besonders das Studium der Kirche, ihrer Lehren, der Heiligen usf. Aber auch zahllose andere Arten, Gott zu loben sind möglich.azs hat geschrieben:Die Antworten kenne ich wohl. Aber was bedeutet dieses "Dienen" auf der Erde? Ein tätiges Warten auf den eigenen Tod? Andere Menschen zu Gott führen? Ist mit der eigenen Bekehrung erstmal aus die Maus für einen selbst, bis endlich der Tod kommt? Ich glaube nicht, dass der Satz "wir sind nicht für hier geschaffen" einfach so die Abspeisung sein kann, denn immerhin sind die meisten ziemlich lange hier auf dieser Erde, und Gott hat sich anscheinend ne ziemlich große Mühe gegeben, dieses "nicht-zuhause" hier für uns zu schaffen..
Das ist sicher richtig, aber ob das die Motivation fürs tägliche Aufstehen ist? "Juchuh, ich kann heute wieder meine Standespflichten erfüllen und die Heiligen studieren?" Das hört sich irgendwie eher wie ein "füllen wir die Zeit bis zum Tod irgendwie" an, sorrySempre hat geschrieben:Abgesehen von den drei Punkten, die der Basler Katechismus nennt, was zu tun ist, um in den Himmel zu kommen, hat jeder seine Standespflichten zu erfüllen. Im Beruf, in der Familie, je nach Umständen. Wer darüberhinaus noch Langeweile hat, kann Gott in jeder Weise dienen, die diesem gefällt. Unser Priester hier empfiehlt (nicht nur) für die gegenwärtige Zeit besonders das Studium der Kirche, ihrer Lehren, der Heiligen usf. Aber auch zahllose andere Arten, Gott zu loben sind möglich.azs hat geschrieben:Die Antworten kenne ich wohl. Aber was bedeutet dieses "Dienen" auf der Erde? Ein tätiges Warten auf den eigenen Tod? Andere Menschen zu Gott führen? Ist mit der eigenen Bekehrung erstmal aus die Maus für einen selbst, bis endlich der Tod kommt? Ich glaube nicht, dass der Satz "wir sind nicht für hier geschaffen" einfach so die Abspeisung sein kann, denn immerhin sind die meisten ziemlich lange hier auf dieser Erde, und Gott hat sich anscheinend ne ziemlich große Mühe gegeben, dieses "nicht-zuhause" hier für uns zu schaffen..
Wenn man Gott liebt, was kann es dann Größeres geben, als sich mit ihm und mit dem, was er uns zu tun aufträgt, zu beschäftigen? Wenn jemand einen Popstar verehrt, dann kauft er alle Zeitschriften, in denen er über sein Idol lesen kann, besucht Veranstaltungen mit dem Popstar bzw. zu Ehren des Popstars, kleidet sich so und lebt so, wie vom Popstar vorgeschlagen etc. pp. Und er steht morgens auf und denkt: "Juchuh, ich kann heute wieder ..."azs hat geschrieben:Das ist sicher richtig, aber ob das die Motivation fürs tägliche Aufstehen ist? "Juchuh, ich kann heute wieder meine Standespflichten erfüllen und die Heiligen studieren?"
Das hört sich irgendwie eher wie ein "füllen wir die Zeit bis zum Tod irgendwie" an, sorry.
Ja, den gibt es. Gott will wissen, wer ihn freiwillig liebt und seine Taten tut, bzw. wer ihn zurückweist und tut was er selbst will.azs hat geschrieben:Ich meine es muss doch einen alle Menschen umfassenden Sinn für die Zeit ihres Erdenlebens geben?
Schaffst du es, dich einmal zu bekehren und det isset denn? Du wandelst dann immer die Wege des Herrn? Bist ganz verwandelt? Wow!azs hat geschrieben:Was ist mit der Zeit zwischen Bekehrung und Tod?
azs hat geschrieben:Was ist das Wachstum in Heiligkeit?
An uns arbeiten, um Gnaden bitten, und jede Gelegenheit, die uns der Herr gibt ihm zu zeigen daß wir ihn lieben auch zu nutzen. Das kann sein, daß er einen Armen an unseren Weg zur Arbeit setzt an dem wir nicht einfach so vorbei gehen sollen, oder daß er uns mit einer Krankheit überrascht, die wir geduldig annehmen sollen, oder einem Stinkenden im Omnibus freundlich begegnen ... Es gibt genug Situationen, je mehr man aufpasst umso mehr werden es, die wir nützen können um zu versuchen ihm zu gefallen.azs hat geschrieben:Wie gestaltet sich das konkret? Wenn Gott der Geber aller Gnaden ist: was müssen wir tun, um hier auf Erden für ihn bereit zu sein?
Das frage ich mich fast jeden Tag und momentan auch mal wieder intensiver... ich finde keine Antwort... insbesondere wenn man durch das gängige Raster "Priester - Ordensleben - Ehe (+ Kinder)" fällt... und da hilft mir dieses "Gott erkennen, Ihm dienen, Ihn lieben und dereinst in den Himmel kommen" herzlich wenig...azs hat geschrieben:Ich glaube nicht, dass der Satz "wir sind nicht für hier geschaffen" einfach so die Abspeisung sein kann, denn immerhin sind die meisten ziemlich lange hier auf dieser Erde, und Gott hat sich anscheinend ne ziemlich große Mühe gegeben, dieses "nicht-zuhause" hier für uns zu schaffen..
Mit welcher Motivation steht ihr jeden Tag auf? (...) Und was genau möchte Gott mit diesem Erdenleben von einem jedem Menschen?
(...) Das muss doch nen sinn haben, Gott hat doch sicher eine Idee damit?
Ich glaube, das trifft es ziemlich gut. Sowohl das Erkennen, dass wir Sünder sind und immer wieder fallen und uns auf Gottes Liebe verlassen müssen/dürfen.azs hat geschrieben: Ist es nicht eher so, dass wir am Ende alle nur dastehen werden und sagen müssen: "Herr, du weißt ich bin ein Sünder, aber du weißt auch, dass ich dich liebe.."? ...
Könnte es der Wachstumsprozess des Menschen auf seinem Weg zu Gott sein? Ein immer-mehr-das-werden, was Gott für uns geplant hat?
Vermutlich etwas zwischendrin.azs hat geschrieben:Gibt es da überhaupt ein Ende? Steht am Ende des Lebens ein neu geschaffener Mensch (mission accomplished) oder nur der alte Mensch mit der Erkenntnis Gottes?
Man( i.e. die Tradition vertreten durch die Stimme der Heiligen) spricht ja bisweilen von 2 Bekehrungen, der einen grundsätzlichen Entscheidung den Glauben anzunehmen, und dem anderen der täglich (oder öfter) gefassten Entschluß, diesen Glauben zu Vertiefen bis zum letzten Atemzug.lifestylekatholik hat geschrieben:Ich weiß tatsächlich nicht, wie es bei dir ist, die Menschen sind unterschiedlich. Aber ich muss mich täglich, ja, fast stündlich immer wieder neu bekehren.azs hat geschrieben:Die Antworten kenne ich wohl. Aber was bedeutet dieses "Dienen" auf der Erde? … Ist mit der eigenen Bekehrung erstmal aus die Maus für einen selbst, bis endlich der Tod kommt?
Also ich weiß ja nicht wie alt du bist, aber rein statistisch gesehen habe ich in dreieinhalb Jahren meine Lebensmitte erreicht.azs hat geschrieben:Sicherlich ist das irdische Leben nicht ultralang, wie wir es uns vorstellen, aber doch zu wichtig und doch zu lang, um zu sagen: "wir sind ja eh nicht für das hier geschaffen". Warum ein tägliches Einüben und doch wieder fallen?
Wie gesagt, die Kirche spricht bisweilen von zwei Bekehrungen, siehe oben. Ich kann mir gut vorstellen, daß wir am Lebensende unsere verpassten Chancen zu lieben vorgeführt bekommen werden. Und es wird entscheidend sein ob du sagst: "Je ne regrette rien." oder: "Herr erbarme dich meiner, des Sünders".Ändert sich das bis zum Tod? Ist es nicht eher so, dass wir am Ende alle nur dastehen werden und sagen müssen: "Herr, du weißt ich bin ein Sünder, aber du weißt auch, dass ich dich liebe.."? Was also ist der Sinn des Erdenlebens nach der Erkenntnis, dass Gott der Urheber von allem ist? Was ist mit der Zeit zwischen Bekehrung und Tod?
Diesen Wachstumsprozeß nennt man "ostkirchlich" Theosis - Vergöttlichung. Wir werden ihm immer ähnlicher, ohne dabei in ihm "aufzugehen". Christus, auf dessen Tod wir getauft sind, ist der Neue mensch, der neue Adam. Wir üben uns hier auf Erden in diese bereits erhaltene Gabe der neuen Schöpfung ein.Könnte es der Wachstumsprozess des Menschen auf seinem Weg zu Gott sein? Ein immer-mehr-das-werden, was Gott für uns geplant hat? Wie sieht das aus? Was können wir tun, um uns dafür bereit zu machen? Gibt es da überhaupt ein Ende? Steht am Ende des Lebens ein neu geschaffener Mensch (mission accomplished) oder nur der alte Mensch mit der Erkenntnis Gottes?
Vollendung für manche bereits hier, sicher für alle, die im Himmel sind.Vollendung im Tod oder schon hier?
Dazu hatte Stylie oben ja schon gesagt "Die Menschen sind unterschiedlich."azs hat geschrieben:... was Gott allgemein eigentlich vom Menschen will?
Offenbar will uns Gott wirklich als einzigartiges Gegenüber. Und so etwas muss reifen, das ist nicht einfach so 1-2-3 da. Ich glaube, Gott liebt uns so, dass Er uns als eigenständiges Gegenüber haben will. Sowas geht nicht vorgefertigt als Schablone.azs hat geschrieben:Nur warum 70 Jahre lang immer wieder fallen und aufstehen? Weiß Gott nicht nach 30 Jahren auch, dass man es ernst meint?
... Und dieser Entwicklungsprozess muss ja einen tieferen Sinn haben. Darin spielen, wie sicher schon richtig genannt, die Entscheidung für Gott, das immer-tiefer-eindringen in das Mysterium Christi, das Einüben und auch das immer wieder Aufstehen eine Rolle.
Die konkreten Detailfragen werden ein ganzes Leben lang Inhalt des "Nacheichens" an Gott, in der persönlichen Beziehung sein. Frag mal Lupus, wie das ist, wenn man auf 40 Jahre Priesteramt zurückblickt ...azs hat geschrieben:Die Frage ist also darüber hinaus: wie werden wir zum vollkommenen Lobpreis Gottes, welchen Prozess verlaufen wir darin, und was ist das Ziel des menschlichen Lebens? Es kann nicht um Leistung gehen - und manche Menschen haben 10, manche 100 Jahre Zeit für ihr Erdenleben. Die Frage ist also: was soll der Mensch mit der Zeit tun, die ihm hier auf Erden gegeben ist, und zu was hin soll er sich entwickeln (lassen)? Denn wenn Gott die Liebe ist, und unsere Berufung darin besteht, Gott aus ganzem Herzen dankbar zu lieben, uns von ihm lieben zu lassen und die anderen Mitgeschöpfe zu lieben (zweck- und leistungsfrei), dann stellt sich doch die Frage, wie das zu tun ist, und wofür wir dieses Erdenleben eigentlich haben.
Und was genau ist jetzt anders als vor den Abwegen? Was ist da gereift?Reinhard hat geschrieben: Aus meiner Sicht (mit Anfang 50) kann ich nur sagen, dass jeder Weg, auch scheinbare Abweg, den ich mit Gott im Laufe der Jahre gegangen bin, so seinen Sinn hatte. Und dass der Unterschied zwischen jetzt und Deinem Alter hauptsächlich der ist, dass im Berufs- und Familienleben das Leben gefühlt viel schneller vorbei geht. Sonst ist eigentlich der Unterschied nicht so groß, im Rückblick.
azs hat geschrieben:Ich frage mich grundlegend einfach, was wir hier mit der Zeit, die uns auf der Erde gegeben ist, tun sollen?
Ja, Du hattest gefragt, wozu man jetzt noch hier ist, nachdem man sich bekehrt hat. Gott will nun nicht nur Dich und mich im Himmel haben, sondern alle Menschen. Daher will er, dass wir in seinem Weinberg arbeiten, damit die Ernte reichlich wird. Im Weinberg gibt es verschiedenste Jobs. Der Standardjob für Laien besteht darin, für katholischen Nachwuchs und damit für den Fortbestand der Kirche zu sorgen sowie die Kirche zu unterstützen, zu finanzieren usf. Arbeiten, sonstige Pflichten erfüllen, beten, in Wort und Tat Zeugnis geben.azs hat geschrieben:Danke für den Tip Sempre, aber ich hab ja weiter oben schon geschrieben dass ich gerade nicht die persönliche Berufung meine, sondern den allgemeinen Grund des Erdenlebens, bzw. die Zeit, die wir hier verbringen - für jeden Menschen.
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azs hat geschrieben:Ich frage mich grundlegend einfach, was wir hier mit der Zeit, die uns auf der Erde gegeben ist, tun sollen?
Der Grund für das irdische Dasein ist die Prüfung. Alle Menschen sollen geprüft werden.azs hat geschrieben:Leben und Geben für die anderen Menschen ist sicher ein Ausdruck der Liebe, aber ist dies der Grund des irdischen Daseins?
Ja, sicher. Wir werden getestet, in Versuchung geführt etc.azs hat geschrieben:Könnte man sagen, dass die Prüfung des freien Willen der Menschen nach wie vor andauert?
Was ist das Faszinierende an einem gereiften, alten Menschen ?azs hat geschrieben:... Warum so lang? Und was soll sich entwickeln? 80 Jahre lang eine Entwicklung zum "freien Ja zu Gott"? Kann das sein?
Dass sich im Grunde der Kreis wieder schließen soll, glaube ich nicht. Die ewige Wiederkehr ist buddhistischer Glaube, nicht christlicher.azs hat geschrieben:... die Bezeichnung Johannes': "Die leidende Seele als Büßerin auf ihrem Weg zu dem, das sie einmal war, sein und wieder werden soll."
Gott hat aber nun auch so einige junge Leute, darunter heiliggesprochene, zu sich gerufen. Ein reiches, langes Leben ist für viele nicht vorgesehen. Auch gibt es wohl einige, die ein reiches, langes Leben fern von Gott führen, die sich erst spät bekehren, z.T. erst auf dem Sterbebett.Reinhard hat geschrieben:Leben braucht seine Zeit, ein reiches Leben um so mehr.
Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.Reinhard hat geschrieben:Und nein, ich glaube nicht, dass das Leben eine ewige Nagelprobe ist.
Das allein ist mir zu formal-legalistisch. Schon die biblischen Seelsorger betonen immer wieder, dass und wie wir in ein heiligmäßiges Leben hineinwachsen sollen. (z.B. Eph. 4:13-15, Kol. 1:10, Heb. 6:10-12) Und die Kirchenlehrer 'rauf und 'runter sowieso. - Das war ja die Frage von azs !Sempre hat geschrieben:Für den einzelnen Gläubigen hingegen spielt es keine Rolle, wie alt er wird. Hauptsache, er stirbt im Stand der Gnade.
Natürlich gehört das auch dazu. Trotzdem renne ich nicht den ganzen Tag herum und gucke, dass auch ja alle Fenster und Türen verrammelt sind.Sempre hat geschrieben:Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.
Jeder, der es in den Himmel schafft, hat ein längeres oder kürzeres irdisches Leben hinter sich, wobei einige die Zeit ihres Lebens genutzt und andere viel Zeit vergeudet haben. Diverse Märtyrer wurden gar erst per Martyrium getauft. Sie sind in kürzester Zeit gereift, wie Du sagst, und haben ihren irdischen Weg sehr schnell im vollen Sinn vollendet.Reinhard hat geschrieben:Ja, bei einigen Heiligen ging es erstaunlich schnell, wie sie ihren irdischen Weg (im vollen Sinn) vollendet haben. Das ist das Erstaunliche bei ihnen, aber doch nicht die Regel.
Von Hineinwachsen ist da nicht die Rede. Eifer zeigen, jetzt und jederzeit ein Leben führen, das des Herrn würdig ist.Reinhard hat geschrieben:Das allein ist mir zu formal-legalistisch. Schon die biblischen Seelsorger betonen immer wieder, dass und wie wir in ein heiligmäßiges Leben hineinwachsen sollen. (z.B. Eph. 4:13-15, Kol. 1:10, Heb. 6:10-12) Und die Kirchenlehrer 'rauf und 'runter sowieso. - Das war ja die Frage von azs?!Sempre hat geschrieben:Für den einzelnen Gläubigen hingegen spielt es keine Rolle, wie alt er wird. Hauptsache, er stirbt im Stand der Gnade.
Da gibt es nichts zu scherzen.Reinhard hat geschrieben:Natürlich gehört das auch dazu. Trotzdem renne ich nicht den ganzen Tag herum und gucke, dass auch ja alle Fenster und Türen verrammelt sind.Sempre hat geschrieben:Seid nüchtern und wacht; denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge.
Das hilft zunächst Dir persönlich. azs fragt nun, warum jahrzehntelang Rücksprache mit Gott über dies und das halten? Wozu will Gott das? Es gibt zwei Gründe: 1.) Gott will ggf. prüfen, ob nur ein Lippenbekenntnis vorliegt. 2.) Gott braucht Streiter auf Erden, er braucht die Kirche, die sein Wirken auf Erden fortsetzt, damit alle Generationen davon erfahren.Reinhard hat geschrieben:Aber ich nehme immer wieder, quer durch den Tag, Rücksprache mit Gott über dies und das. Es geht mir um den roten Faden.