Christlicher Zionismus
Verfasst: Montag 15. April 2013, 21:36
So wie die Juden nach Jerusalem beten, es als ihr eines großes Heiligtum ansehen, gibt es auch für Christen ein Jerusalem: das himmlische. Dieses kann uns keiner nehmen, es ist viel schöner und herrlicher als das irdische Jerusalem - und es gibt tatsächlich auch kein besseres Reiseziel. Dort ist das volle Heil und höchste Glück zu erwarten. Darum ist es nötig, einen christlichen Zionismus zu entwickeln, der auf das himmlische Jerusalem gerichtet ist.
Das himmlische Jerusalem ist bereits Realität, wie der Hebräerbrief zeigt: "ihr seid gekommen zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu den vielen tausend Engeln und zu der Versammlung" (Hebräer 12).
Das Erreichen des himmlischen Jerusalems ist jedoch nicht ganz einfach. Denn es ist zunächst einmal nötig, zu ekennen, wo wir sind: in Babylon! Das ist die Stadt des Todes und der Knechtschaft gegenüber Sünde, Leidenschaft und Lüge. Das wird beim Propheten Jesaja deutlich, wenn Gott sagt: "Um euretwillen habe ich nach Babel geschickt und habe die Riegel eures Gefängnisses zerbrochen". (Jesaja 43,14)
Gott sandte Seinen eingeborenen Sohn nach Babel, also in unsere tiefste Gottverlassenheit, um die Riegel des Gefängnisses zu zerbrechen. In der Offenbarung 11,8 ist die Rede von "der großen Stadt, die heißt geistlich: Sodom und Ägypten, wo auch ihr Herr gekreuzigt wurde." Geistlich betrachtet war es Babel, wo Jesus gekreuzigt wurde, die Stadt der größten Finsternis.
Nun sagt Gott zu uns: "20 Geht heraus aus Babel, flieht von den Chaldäern!" (Jesaja 48,20). Doch obwohl es eine Flucht ist, mahnt Gott: "ihr sollt nicht in Eile ausziehen und in Hast entfliehen" (Jesaja 52,12). Die Flucht aus Babel soll im Frieden Gottes geschehen. Jesus Christus, der in unserer Mitte starb und lebt, ist der Weg ins himmlische Jerusalem. Denn er steht als Mensch (und Gott) in der vollendeten Gemeinschaft mit Gott, und er verkörpert folglich in sich den Himmel. Die Befreiung hat klare Konsequenzen:
- weniger Lüge, weniger Tod, weniger Neigung zur Sünde, geringere Macht der Leidenschaften, weniger Schuldgefühle. Das hängt alles zusammen, weil alles das babylonische Gefängnis ausmachten und die Befreiung aus der Knechtschaft auch alle diese Faktoren betrifft.
- weil der Tod abnimmt, nimmt auch die Bindung an die Zeit (Vergänglichkeit) ab. Je mehr das göttliche Leben zunimmt, desto mehr nimmt die göttliche Zeitlosigkeit zu. Das bewirkt die Abnahme des inneren Unfriedens und die Vergrößerung des inneren Ruhens
- Je mehr das Gute und die Lust zum Guten wächst, desto geringer wird die Neigung, sich an der Sünde anderer zu ergötzen.
- Fähigkeit zur intuitiven Erkenntnis der göttlichen Gerechtigkeit, ohne studieren zu müssen
Es gibt selbst in der christlichen Welt immer noch zu viel Stillstand, zu viel Beharren auf der babylonischen Gefangenschaft und der Begrenzung der Religion auf unterhaltende Rituale. Dabei ist es dringend geboten, den bedrohlichen Zustand zu erkennen, in dem unsereins sich normalerweise befindet, und wie wunderbar dagegen das himmlische Jerusalem ist. Wäre die Sehnsucht nach der himmlischen Heimat nicht etwas sehr Heilsames? Gibt es Möglichkeiten, mehrere Stationen für den Weg ins himmlische Zion zu benennen?
Das himmlische Jerusalem ist bereits Realität, wie der Hebräerbrief zeigt: "ihr seid gekommen zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu den vielen tausend Engeln und zu der Versammlung" (Hebräer 12).
Das Erreichen des himmlischen Jerusalems ist jedoch nicht ganz einfach. Denn es ist zunächst einmal nötig, zu ekennen, wo wir sind: in Babylon! Das ist die Stadt des Todes und der Knechtschaft gegenüber Sünde, Leidenschaft und Lüge. Das wird beim Propheten Jesaja deutlich, wenn Gott sagt: "Um euretwillen habe ich nach Babel geschickt und habe die Riegel eures Gefängnisses zerbrochen". (Jesaja 43,14)
Gott sandte Seinen eingeborenen Sohn nach Babel, also in unsere tiefste Gottverlassenheit, um die Riegel des Gefängnisses zu zerbrechen. In der Offenbarung 11,8 ist die Rede von "der großen Stadt, die heißt geistlich: Sodom und Ägypten, wo auch ihr Herr gekreuzigt wurde." Geistlich betrachtet war es Babel, wo Jesus gekreuzigt wurde, die Stadt der größten Finsternis.
Nun sagt Gott zu uns: "20 Geht heraus aus Babel, flieht von den Chaldäern!" (Jesaja 48,20). Doch obwohl es eine Flucht ist, mahnt Gott: "ihr sollt nicht in Eile ausziehen und in Hast entfliehen" (Jesaja 52,12). Die Flucht aus Babel soll im Frieden Gottes geschehen. Jesus Christus, der in unserer Mitte starb und lebt, ist der Weg ins himmlische Jerusalem. Denn er steht als Mensch (und Gott) in der vollendeten Gemeinschaft mit Gott, und er verkörpert folglich in sich den Himmel. Die Befreiung hat klare Konsequenzen:
- weniger Lüge, weniger Tod, weniger Neigung zur Sünde, geringere Macht der Leidenschaften, weniger Schuldgefühle. Das hängt alles zusammen, weil alles das babylonische Gefängnis ausmachten und die Befreiung aus der Knechtschaft auch alle diese Faktoren betrifft.
- weil der Tod abnimmt, nimmt auch die Bindung an die Zeit (Vergänglichkeit) ab. Je mehr das göttliche Leben zunimmt, desto mehr nimmt die göttliche Zeitlosigkeit zu. Das bewirkt die Abnahme des inneren Unfriedens und die Vergrößerung des inneren Ruhens
- Je mehr das Gute und die Lust zum Guten wächst, desto geringer wird die Neigung, sich an der Sünde anderer zu ergötzen.
- Fähigkeit zur intuitiven Erkenntnis der göttlichen Gerechtigkeit, ohne studieren zu müssen
Es gibt selbst in der christlichen Welt immer noch zu viel Stillstand, zu viel Beharren auf der babylonischen Gefangenschaft und der Begrenzung der Religion auf unterhaltende Rituale. Dabei ist es dringend geboten, den bedrohlichen Zustand zu erkennen, in dem unsereins sich normalerweise befindet, und wie wunderbar dagegen das himmlische Jerusalem ist. Wäre die Sehnsucht nach der himmlischen Heimat nicht etwas sehr Heilsames? Gibt es Möglichkeiten, mehrere Stationen für den Weg ins himmlische Zion zu benennen?
