Wann ist beides richtig - wann falsch?
Verfasst: Dienstag 5. November 2013, 10:07
Sind richtig und falsch gleichwertig? Hat das Unrecht genauso recht wie das Recht? Auf welcher Ebene sind Gegensatzpaare wie Mann und Frau gleichberechtigt?
Der katholische Treffpunkt im Internet.
https://www.kreuzgang.org/
Nein. Das Richtige kommt von Gott. das Falsche von der Gegenseite.overkott hat geschrieben:Sind richtig und falsch gleichwertig?
Diese Annahme ist ja völlig krude - schon sprachlogisch.Hat das Unrecht genauso recht wie das Recht?
Gegensatzpaar Mann und Frau?Auf welcher Ebene sind Gegensatzpaare wie Mann und Frau gleichberechtigt?
In göttlichen Dimensionen ist vieles gleichzeitig richtig, was in menschlichem Denken widersprüchlich erscheint.overkott hat geschrieben:Sind richtig und falsch gleichwertig? Hat das Unrecht genauso recht wie das Recht? Auf welcher Ebene sind Gegensatzpaare wie Mann und Frau gleichberechtigt?
Verwechselst Du da gerade „Richtig und Falsch“ mit „Gut und Schlecht“ bzw. „Gut und Böse“?Linus hat geschrieben:Nein. Das Richtige kommt von Gott. das Falsche von der Gegenseite.overkott hat geschrieben:Sind richtig und falsch gleichwertig?
Linus liegt nicht verkehrt. Denn von Gott kommt alles. Vor allem alles Gute, aber auch das Richtige. Im Prinzip gibt es nichts Böses und nichts Falsches. Das Böse kommt erst später ( auch in den Schöpfungsgeschichten ) durch die Verneinung des Guten. Falsch ist also die Verneinung des Guten, der Wahrheit.Juergen hat geschrieben:Verwechselst Du da gerade „Richtig und Falsch“ mit „Gut und Schlecht“ bzw. „Gut und Böse“?Linus hat geschrieben:Nein. Das Richtige kommt von Gott. das Falsche von der Gegenseite.overkott hat geschrieben:Sind richtig und falsch gleichwertig?
Nein.Juergen hat geschrieben:Verwechselst Du da gerade „Richtig und Falsch“ mit „Gut und Schlecht“ bzw. „Gut und Böse“?Linus hat geschrieben:Nein. Das Richtige kommt von Gott. das Falsche von der Gegenseite.overkott hat geschrieben:Sind richtig und falsch gleichwertig?
Hast Du Dich schon 'mal mit der Theologie des Hl. Augustinus und seiner Auseinandersetzung mit dem Manichäismus beschäftigt?Dieter hat geschrieben:Dieser Dualismus ist alt-persisches Denken. Wer sich mit Zoroaster beschäftigt, dem wird vieles sehr bekannt vorkommen: Gott-Teufel, Himmel-Hölle, gut-böse, Werkgerechtigkeit...
Religionsgeschichtlich ist persisches Denken in das Judentum eingeflossen. Das Christentum wiederum hat dies vom Judentum übernommen.
Dann liegst Du böse… ähm… ne… dann liegst Du falsch.Linus hat geschrieben:Nein.Juergen hat geschrieben:Verwechselst Du da gerade „Richtig und Falsch“ mit „Gut und Schlecht“ bzw. „Gut und Böse“?Linus hat geschrieben:Nein. Das Richtige kommt von Gott. das Falsche von der Gegenseite.overkott hat geschrieben:Sind richtig und falsch gleichwertig?
Wenn ich Unrecht geredet habe, dann weise mir das Unrecht nach – ansonsten: WarumLinus hat geschrieben:du redest falsch - du bist böse![]()
Im Prinzip schuf Gott Himmel und Erde. Deshalb kommt alles von Gott und im Anfang war alles gut. Gott und Güter und deren Güte in geistlicher und materieller Hinsicht hängen also ursächlich zusammen.Juergen hat geschrieben:Dann liegst Du böse… ähm… ne… dann liegst Du falsch.Linus hat geschrieben:Nein.Juergen hat geschrieben:Verwechselst Du da gerade „Richtig und Falsch“ mit „Gut und Schlecht“ bzw. „Gut und Böse“?Linus hat geschrieben:Nein. Das Richtige kommt von Gott. das Falsche von der Gegenseite.overkott hat geschrieben:Sind richtig und falsch gleichwertig?
Gut und Böse sind moralische Kategorien. Da kann man sagen, daß das Gute von Gott kommt.
Richtig und Falsch sind logische Kategorien, die mit Moral nichts zu tun haben und erstmal wertfrei sind. Nebenbei: Das ist auch der Grund, warum es über die Frage nach Richtig und Falsch kaum Streitigkeiten gibt.
Sprachlich unsauber wird es dort, wo man z.B. von "richtigem Handeln" spricht und damit aber "gutes Handeln" meint.
Und das könnte man jetzt auch 'mal 3D-mäßig mit politischen Augen betrachten!overkott hat geschrieben:.......... die Bekehrung zu Gott durch die aufsteigende Linie von links unten nach rechts oben.
Nein, ich will Deine ([Punkt]) Fähigkeiten zur Bildung von assoziativen Verknüpfungen steigern!overkott hat geschrieben:Du willst uns wohl ein U für ein A vormachen.
Aber richtige Sorgen darf ich mir doch um Dich machen, oder?overkott hat geschrieben:Mach dir um mich keine falsche Sorge.
Aber nur wenn man die 3D-Brille auf der Nase hat!overkott hat geschrieben:Natürlich hat die ( richtige ) Theorie ethische und damit auch politische Konsequenzen.
Deine Beleidigungen sind falsch!overkott hat geschrieben:Bei so Rechtsformalisten wie dir sind sie jedoch fatal, solange du Recht mit rechts verwechselst.
Hauptsache sie können lesen bzw. singen!overkott hat geschrieben:Man findet den Rechtsformalismus auch bei Lektoren oder Chören.
Rubik's Cube ist kein Zauberwürfel, sondern er wird nur so genannt!overkott hat geschrieben:Man kann einen Zauberwürfel zum Beispiel auch so lange verdrehen, bis keine Seite mehr eine einheitliche Farbe zeigt, und dann den Würfel wegwerfen mit den Worten: Der ist ja völlig verdreht.
Eben nicht. Das Ambo ist keine Bütt.Raphael hat geschrieben:Hauptsache sie können lesen bzw. singen!overkott hat geschrieben:Man findet den Rechtsformalismus auch bei Lektoren oder Chören.![]()
Da sach' ich doch nur ein Wort: Narrenmesse!overkott hat geschrieben:Eben nicht. Das Ambo ist keine Bütt.Raphael hat geschrieben:Hauptsache sie können lesen bzw. singen!overkott hat geschrieben:Man findet den Rechtsformalismus auch bei Lektoren oder Chören.![]()
Gott hat dem Menschen einen freien Willen gegeben. Ob ich meinen Willen zum Guten oder zum Bösen einsetze, dass ist ganz menschlicher Natur.overkott hat geschrieben:Sind richtig und falsch gleichwertig? Hat das Unrecht genauso recht wie das Recht? Auf welcher Ebene sind Gegensatzpaare wie Mann und Frau gleichberechtigt?
Von der Gleichwertigkeit bis zur Gleichgültigkeit ist's nicht weit.overkott hat geschrieben:Sind richtig und falsch gleichwertig?
Nein, das kirchliche Denken hat sich da vielmehr an der platonischen Philosophie schulen lassen. Die Kirche kennt gerade nicht jene zwei gegensätzlichen Prinzipien dualistischer Weltbilder, sondern nur eines, dasjenige des Guten. Was menschliche Sprache „das Böse“ nennt, beschreibt kein eigenes Prinzip, ja gar nichts, was ist (also Sein hat), sondern benennt nur eine Defizienz: den Mangel am Guten oder an Ausrichtung auf dieses.Dieter hat geschrieben:Dieser Dualismus ist alt-persisches Denken. Wer sich mit Zoroaster beschäftigt, dem wird vieles sehr bekannt vorkommen: Gott-Teufel, Himmel-Hölle, gut-böse, Werkgerechtigkeit...
Religionsgeschichtlich ist persisches Denken in das Judentum eingeflossen. Das Christentum wiederum hat dies vom Judentum übernommen.
Auch, zuerst aber ontologische Kategorien.Juergen hat geschrieben:Gut und Böse sind moralische Kategorien.
http://kreuzgang.org/search.php?keyword ... bmit=Sucheazs hat geschrieben:Jesaja 45 6b-7:
Ich bin der HERR, und sonst keiner mehr, der ich das Licht mache und schaffe die Finsternis, der ich Frieden gebe und schaffe Unheil. Ich bin der HERR, der dies alles tut.
Mir ging es um Handlungen.Robert Ketelhohn hat geschrieben:Auch, zuerst aber ontologische Kategorien.Juergen hat geschrieben:Gut und Böse sind moralische Kategorien.
Nein, nicht völlig realitätsfremd, sondern paradox:overkott hat geschrieben:Ist also die Vorstellung des im Prinzip lieben Gottes als Strafgott, der zu den für immer Unbarmherzigen unbarmherzig ist, nicht völlig realitätsfremd?
Begriffe bedeuten im Zusammenhang mit dem lebendigen Gott etwas anderes als im menschlichen Zusammenhang. Wenn dort steht, dass Gott Unheil schaffe, dann ist das die Perspektive der Menschen. Sie sehen Ungemach verschiedener Art von Gott kommen - aber letztlich dient das Unheil aus Gottes Hand immer die Hilfe zu wesentlich mehr Heil. Gott züchtigt, um zu bessern, und Gott lässt mitunter böse Folgen aus dem gottlosen Handeln der Menschen resultieren, damit sie verantwortliche Wesen werden. Das Unheil von Gott ist gut, das scheinbar Böse von Gott ist gut, wo Gott in den Worten der Bibel hasst, das ist es Liebe, ebenso ist Gott da voller Liebe, wo er zürnt.azs hat geschrieben:Jesaja 45 6b-7:
Ich bin der HERR, und sonst keiner mehr, der ich das Licht mache und schaffe die Finsternis, der ich Frieden gebe und schaffe Unheil. Ich bin der HERR, der dies alles tut.
Wir haben zu viele falsche Vorstellungen über Gott, und genau diese bereiten im Jüngsten Gericht Probleme. Es ist notwendig, den wahren Gott persönlich kennen zu lernen, um ihn jetzt als Retter statt einst als Richter zu bekommen. Gottes Güte übertrifft unsere Vorstellungen, was wir schon an Seiner Bereitschaft sehen, sich für uns in Jesus Christus zu opfern. Durch Jesus Christus lernen wir ihn aber kennen, sodass unser Gottesbild "richtiger" wird.overkott hat geschrieben:Ist also die Vorstellung des im Prinzip lieben Gottes als Strafgott, der zu den für immer Unbarmherzigen unbarmherzig ist, nicht völlig realitätsfremd?
Pilgerer hat geschrieben:
Begriffe bedeuten im Zusammenhang mit dem lebendigen Gott etwas anderes als im menschlichen Zusammenhang. Wenn dort steht, dass Gott Unheil schaffe, dann ist das die Perspektive der Menschen. Sie sehen Ungemach verschiedener Art von Gott kommen - aber letztlich dient das Unheil aus Gottes Hand immer die Hilfe zu wesentlich mehr Heil. Gott züchtigt, um zu bessern, und Gott lässt mitunter böse Folgen aus dem gottlosen Handeln der Menschen resultieren, damit sie verantwortliche Wesen werden. Das Unheil von Gott ist gut, das scheinbar Böse von Gott ist gut, wo Gott in den Worten der Bibel hasst, das ist es Liebe, ebenso ist Gott da voller Liebe, wo er zürnt.
Wir haben zu viele falsche Vorstellungen über Gott, und genau diese bereiten im Jüngsten Gericht Probleme. Es ist notwendig, den wahren Gott persönlich kennen zu lernen, um ihn jetzt als Retter statt einst als Richter zu bekommen. Gottes Güte übertrifft unsere Vorstellungen, was wir schon an Seiner Bereitschaft sehen, sich für uns in Jesus Christus zu opfern. Durch Jesus Christus lernen wir ihn aber kennen, sodass unser Gottesbild "richtiger" wird.
Gott ist nicht gut und böse zugleich. Man darf den Cusaner nicht falsch verstehen.Raphael hat geschrieben:Nein, nicht völlig realitätsfremd, sondern paradox:overkott hat geschrieben:Ist also die Vorstellung des im Prinzip lieben Gottes als Strafgott, der zu den für immer Unbarmherzigen unbarmherzig ist, nicht völlig realitätsfremd?
You Can't get the one without the other one!
Der überaus gelehrte Cusanus drückte es so aus:
Gott ist der Zusammenfall der Gegensätze!