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Deswegen sollen in diesem neuen Thread die positiven Aspekte, die aus dem Tod eines Menschen resultieren, aufgezählt und disputiert werden.
für wem resultieren positive Aspekte aus dem Tod eines Menschen?
Deswegen sollen in diesem neuen Thread die positiven Aspekte, die aus dem Tod eines Menschen resultieren, aufgezählt und disputiert werden.
Lesen bildet, verstehen noch mehr .................
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein! Das Sein definiert das Nicht-Sein!
Gemeinhin wird der Tod eines Menschen als negativ angesehen!
Aber es stellt sich dann doch für eher skeptisch eingestellte Menschen die Frage:
Ist das wirklich so?
Deswegen sollen in diesem neuen Thread die positiven Aspekte, die aus dem Tod eines Menschen resultieren, aufgezählt und disputiert werden.
für wem resultieren positive Aspekte aus dem Tod eines Menschen?
in Belgien seit 2014 und den Niederlanden seit 2002 ist aktive Sterbehilfe und assistierter Suizid erlaubt.
Häftling bittet um Sterbehilfe
Die Geschichte beginnt Ende der 1980er Jahre: Frank Van Den Bleeken muss sich wegen mehrerer Sexualstraftaten und Mordes an einer jungen Frau vor Gericht verantworten. Schon damals stellten die Richter fest: Van Den Bleeken ist unzurechnungsfähig, er leidet an einer psychischen Störung und muss deshalb eingewiesen werden. Allerdings gibt es hierzulande kaum Spezialeinrichtungen für solche Straftäter, der Mann kommt stattdessen ins Gefängnis von Merksplas bei Antwerpen - in eine ganz gewöhnliche Zelle.
Der Häftling selbst hat den Eindruck, seit 30 Jahren im Gefängnis zu verkommen. Er werde nie wieder gesund, sagt er im vergangenen Jahr in einem Fernsehinterview mit der VRT. Bereits 2011 hatte er deshalb einen Antrag auf aktive Sterbehilfe gestellt. "Es macht doch kein Sinn, mich hier weiter wegzusperren. Stimmen Sie meiner Euthanasie zu", so die Bitte des Häftlings. (Quelle)
offenbar sieht der Mann den Tod positiv (trotz psychischer Störung) - als Befreiung von dem, was in plagt.
in Belgien seit 2014 und den Niederlanden seit 2002 ist aktive Sterbehilfe und assistierter Suizid erlaubt.
Häftling bittet um Sterbehilfe
Die Geschichte beginnt Ende der 1980er Jahre: Frank Van Den Bleeken muss sich wegen mehrerer Sexualstraftaten und Mordes an einer jungen Frau vor Gericht verantworten. Schon damals stellten die Richter fest: Van Den Bleeken ist unzurechnungsfähig, er leidet an einer psychischen Störung und muss deshalb eingewiesen werden. Allerdings gibt es hierzulande kaum Spezialeinrichtungen für solche Straftäter, der Mann kommt stattdessen ins Gefängnis von Merksplas bei Antwerpen - in eine ganz gewöhnliche Zelle.
Der Häftling selbst hat den Eindruck, seit 30 Jahren im Gefängnis zu verkommen. Er werde nie wieder gesund, sagt er im vergangenen Jahr in einem Fernsehinterview mit der VRT. Bereits 2011 hatte er deshalb einen Antrag auf aktive Sterbehilfe gestellt. "Es macht doch kein Sinn, mich hier weiter wegzusperren. Stimmen Sie meiner Euthanasie zu", so die Bitte des Häftlings. (Quelle)
offenbar sieht der Mann den Tod positiv (trotz psychischer Störung) - als Befreiung von dem, was in plagt.
Die Steuerzahler dürften seinen Tod auch Positiv sehen.
Deswegen sollen in diesem neuen Thread die positiven Aspekte, die aus dem Tod eines Menschen resultieren, aufgezählt und disputiert werden.
wenn es nicht nur um Christen geht - und davon gehe ich aus, weil Du "Menschen" schreibst -, dann frage ich mich, ob der Tod für Atheisten (ausgenommen Buddhisten) überhaupt irgendwelche Aspekte haben kann?
Deswegen sollen in diesem neuen Thread die positiven Aspekte, die aus dem Tod eines Menschen resultieren, aufgezählt und disputiert werden.
wenn es nicht nur um Christen geht - und davon gehe ich aus, weil Du "Menschen" schreibst -, dann frage ich mich, ob der Tod für Atheisten (ausgenommen Buddhisten) überhaupt irgendwelche Aspekte haben kann?
Nun, von Atheisten kenne ich das Bekenntnis, daß sie dereinst in diese Welt hineingeworfen worden sind:
Niemand hat sie gefragt, niemand wollte sie wirklich, sie sind nur der Kollateralschaden eines sexuellen Begehrens von zwei Anderen.
Für sie beispielsweise müßte es doch positiv sein, wenn sie denn endlich von dieser ungewollten Last befreit werden, oder?
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein! Das Sein definiert das Nicht-Sein!
Nun, von Atheisten kenne ich das Bekenntnis, daß sie dereinst in diese Welt hineingeworfen worden sind:
Niemand hat sie gefragt, niemand wollte sie wirklich, sie sind nur der Kollateralschaden eines sexuellen Begehrens von zwei Anderen.
na ja… wenn man Psalm 51,7 liest: „Denn ich bin in Schuld geboren; in Sünde hat mich meine Mutter empfangen.“ wundert mich ihr Bekenntnis nicht.
Für sie beispielsweise müßte es doch positiv sein, wenn sie denn endlich von dieser ungewollten Last befreit werden, oder?
Eigentlich ja. Auch als Christen erfahren wir nicht nur Positives im Leben, sondern auch viel Negatives. Bei an Alzheimer Demenz erkrankten Menschen, bei denen sich die ersten Symptome bemerkbar machen (Vergesslichkeit – kein Kurzzeitgedächtnis), die aber noch in der Lage sind, diese Vergesslichkeit wahrzunehmen, kommt oft der Wunsch sterben zu wollen, damit die Quälerei ein Ende hat. Später, als die Erkrankung immer schlimmer wird, vergisst der Erkrankte, dass er vergesslich wurde und damit verschwindet auch der Wunsch nach dem Sterben.
Nun, von Atheisten kenne ich das Bekenntnis, daß sie dereinst in diese Welt hineingeworfen worden sind:
Niemand hat sie gefragt, niemand wollte sie wirklich, sie sind nur der Kollateralschaden eines sexuellen Begehrens von zwei Anderen.
na ja… wenn man Psalm 51,7 liest: „Denn ich bin in Schuld geboren; in Sünde hat mich meine Mutter empfangen.“ wundert mich ihr Bekenntnis nicht.
Nun, dieser merkwürdige Umstand, der in der Kirche als Erbsünde * bezeichnet wird, ist Realität!
Für sie beispielsweise müßte es doch positiv sein, wenn sie denn endlich von dieser ungewollten Last befreit werden, oder?
Eigentlich ja. Auch als Christen erfahren wir nicht nur Positives im Leben, sondern auch viel Negatives. Bei an Alzheimer Demenz erkrankten Menschen, bei denen sich die ersten Symptome bemerkbar machen (Vergesslichkeit – kein Kurzzeitgedächtnis), die aber noch in der Lage sind, diese Vergesslichkeit wahrzunehmen, kommt oft der Wunsch sterben zu wollen, damit die Quälerei ein Ende hat. Später, als die Erkrankung immer schlimmer wird, vergisst der Erkrankte, dass er vergesslich wurde und damit verschwindet auch der Wunsch nach dem Sterben.
Krankheiten sind zum einen Aufforderungen an sich und seine Umwelt, die zur Krankheit führenden Ursachen abzuändern. Gleichzeitig kann man die mit der Krankheit verbundenen Unbilden aufopfern.
Unfälle sind jedoch wohl anders einzuschätzen, diese können tatsächlich schicksalhaft sein.
Und Du hast recht: Nach einem langen und erfüllten Leben diesen Planeten zu verlassen **, kann auch eine Erleichterung sein; sowohl für einen selbst als auch die soziale Umgebung.
* Präziser wäre wohl Ursünde!
** Ich formuliere das 'mal absichtlich atheistisch!
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein! Das Sein definiert das Nicht-Sein!
Vielleicht ist der Tod ja auch etwas, was wir lernen können???
Der bekannte Philosoph Michel de Montaigne formulierte er dereinst:
„Philosophieren heißt sterben lernen!“ *
Im katholischen Glauben gehen wir davon aus, daß es sich um ein Geheimnis des Glaubens handelt, wenn der Tod zum Leben wird. Die Neugierde auf dieses Ereignis ist nur dahingehend zu zügeln, daß man seinen Lebensstil auf die Lebensverlängerung ausrichtet!
* Philosopher, c’est apprendre à mourir!
Wer nicht weiß, wo er herkommt, weiß auch nicht, wo er hinwill.
Schauen wir dankbar zurück, mutig vorwärts und gläubig aufwärts!
(F.J.S.)
Der LOGOS bestimmt das Sein! Das Sein definiert das Nicht-Sein!