Pierre hat geschrieben: wie viele Forenteilnehmer im Grunde vor allem Nach-Denken, also vorgefasste, vorgeschriebene Thesen als allein gültig ansehen und ihr Leben danach ausrichten.
Hallo und Grüss Gott Pierre!
Erst einmal Danke für diesen Thread.
Als Katholikin kann ich nur sagen, dass gerade das obige Zitat, von dir, genau den Nagel auf den Kopf trifft, und auch der eigentliche Grund für die derzeitige Situation der Katholischen Kirche in Deutschland ist.
Es fehlt der Mut zu eigenen kath. Gedanken, die katholische Lehrmeinungen sind immer der Rahmen, denn wer darüber hinwegbrettert, der wird erbarmungslos in Grund und Boden geredet und persönlich verunglimpft.
Mit dem Begriff katholischer Gehorsam wird eigentlich der Katholiken-Laie nicht zum Gehirnbenutzer erzogen, oft genug ist nicht einmal der kath. Gehirnbesitz gestattet.
Es gab zwar ein 2. Vaticanum, doch diejenigen die esentwickelten und beschlossen, vergassen , den heute 60-80 jährigen, vor allem aus den unteren Gesellschaftschichten die freie Rede beizubringen, und das dürfte die eigentliche Ursache für den Niedergang, den Einbruch im Bereich Kath. Kirchenbesuch, das Nichtwissen was eine Kath. Hostie ist, siehe den Bericht von dem Pastor aus Balve im Sauerland über seine Erlebnisse in den Weihnachtsmessen 2005. Meine Anmerkung dazu wurde bekanntlich als elisabethgzb Kirchenschelte in einen extra Threat verschoben. Daran erkennt man schon das Verhalten vieler engagierter Katholiken. Es braucht sich nur eine Eminenz, eine Exellenz, oder ein höherer katholischer Pöstchenbesitzer über so einen Text zu echauffieren, schon bist als Minus-User eingeordnet.
Jeder Kath. Forenbesitzer und Forenmanager möchte natürlich auch ein klein wenig an Ehre einlegen in kath. Kreisen, um das nur so vorsichtig am Rande zu erwähnen. Ich glaube,@ lieber Pierre, du verstehst schon was ich sagen wollte mit dem letzten Satz.
Der kath. Fanatismus in so manchen kath. Kreisen, die Abschottung, das Ablehnen anderer Katholiken die etwa im Sinne von Nathan der Weise katholisch sind, ist oft genug sogar sehr katholisch-kirchenschädigend, und kann in Hass und lebenslange Feindschaft ausarten. Von den Mobbinghaften Ausmassen und den Folgen für die Betroffenen ganz zu schweigen.
Auch solche Bemerkungen wie diese:" 80% der Katholiken sind überhaupt nicht mehr katholisch", tragen nicht gerade zur Entwicklung von Freiem und Friedlichem kath. Denken, Gedankengängen bei.
Katholische Bischöfe sind in hoher Verantwortung, doch sollte es ihnen grundsätzlich nicht möglich sein, Katholiken die freie Rede zu untersagen, das entwickeln neuer Gedanken, auch wenn das nicht allzuleicht zu ertragen ist, weil man aus einer völlig früheren Katholikengeneration stammt. Die Katholische Kirche muss Atmen können, aus eigener Kraft, und will das auch, und was bekommt sie Atemgeräte und Sauerstoffflaschen aus dem Vatican.
Auch der Umgang mit kath. Kirchenkritischen Orgs wie WSK ist sehr bedenklich, erst der Umgang, das Verhalten seitens so mancher kath. Bischöfe bringt erst die eigentliche Gefahr für die allgemeine Katholikenheit. Denn Bistümer in denen der offene Austausch zwischen allen katholischen Gruppen untersagt wird, gehen in den kath. Untergrund, und pflegen dort die oberirdisch verbotene Katholische Kommunikation zwischen allen Kath. Gruppen und erst recht zwischen und mit auch sehr katholisch kritischen Gruppen. Kritschen Kath. Gruppen einfach die Katholizität abzusprechen entweder seitens des Bistums-Bischofs, oder der den Bischof umgebenden kath. Pharisäer, oder ein Kath. Kontaktverbot für Kath. Kirchenangestellte mit kritischen Katholischen Gruppen, Orgs und Vereinen, ist keine Lösung, führt nur zu Angst, Unfreiheit und der weiteren Vertiefung des Untergrundkatholizismus.
Und sich nur auf solche Bemerkungen zurückzuziehen wie diese :" Die Katholische-Kirche ist keine Dmokratie", sind an Blödheit nicht zu überbieten.
Jede kritische und auch neue kath. Gedanke, jede Fähigkeit diese gerade auch bei jungen Katholiken zu entwickeln ist extrem wichtig, auch wenn das ganze Massen von 50-100jährigen in keinster Weise bisher gewohnt sind.
Ich wage sogar zu sagen, wenn es keinen Ratzinger im Vatican gegeben hätte, wäre der verstobene Papst Johannes-Paul II. oft genug wesentlich besser beraten gewesen.
Ein Papst Lehmann hätte zur Katholischen Gründlichsten Entmüllung und Entrümpelung des Vaticans und der gesamten Kathoischen Kirche geführt, und Ratzinger sässe heute in einem kath. Schweigekloster. Statt dessen, sitzt er heute auf dem Stuhl Petri, (Sorry, Papst Bene, bitte schön Cool bleiben, Danke)
Meist funktioniert freies katholisches Denken und Nachdenken nur auf katholischer Gemeindebasis. Danach fängt es bereits mit den kath. Funktionärshirachien an, der dazu führt das aus Angst vor dem Verlust der kath. Funktionsträgerschaft, dem kath. Ansehen bei dem kath. Klerus, und den sie umgebenden kath. Pharisäer, der Mund gehalten werden muss, bei kath. Kirchlichen Angestellten kommt dann noch die Verpflichtung zum entsprechenden Verhalten als Angestellte eines Tendenzbetriebes hinzu.
Das Bistum Regensburg ist momentan das beste Beispiel für den Umgang mit katholischen Laien, wie er am Gefährlischsten ist für den Erhalt und die Zukunft der katholischen Kirche.
Die Apostel und Jünger von Jesus von Nazareth hatten bestimmt mehr Meinungsfreiheit, und wesentlich mehr Möglichkeiten ihre Gedanken zu entwickeln, und das was Paulus und die Apostel so von sich gaben, ist nicht ohne.
Nur die heutigen Katholiken, haben nicht das Recht wie die Apostel und Paulus, wir dürfen nur das nachplappern was die Bibel enthält, alles andere ist unerwünscht, und das alles immer nur mit der Begründung, der katholischen Wahrheit.
Gruß,
Elisabeth