Wie kommt man zum Glauben?
Verfasst: Sonntag 29. April 2007, 18:02
Hallo alle miteinander,
mir als Ungläubigem stellt sich die Frage, wie es gelingen könnte, zum Glauben bzw. zu "einem" Glauben zu gelangen. Zum einen stellt sich mir die Welt als ein Mysterium dar und ich bin weit entfernt davon, Materialist zu sein, der meint, die empirisch gegebene Welt sei die letzte Wirklichkeit; aber genausowenig können mich die Glaubensaussagen des Christentums überzeugen, da ich in der Welt, wie sie in meinem Bewusstsein erscheint, und eine andere ist mir trotz allem ja nicht gegeben, keinerlei Anzeichen darauf erkennen kann, dass ein personaler Gott existiert und selbst wenn es so wäre, so wüsste ich keinen Grund, warum dieser gerade die Eigenschaften aufweisen sollte, die man ihm in der Bibel zuschreibt. Darauf, dass die Geschichte von Sündenfall und Erlösung(sbedürftigkeit) den Tatsachen entspricht, finde ich auch keinerlei Hinweise. Vielmehr kommt mir das Ganze, um es ehrlich auszusprechen, an vielen Stellen eher absurd vor.
Meine Frage ist nun ganz allgemein, ob Ihr der Ansicht seid, dass zum Glauben tatsächlich "Gnade" gehört, dass man nicht bewusst durch Denken dahingelangen kann, sondern bloß durch eine "Erleuchtung" bzw. durch ein spontanes Überzeugtwerden (oder, wenn man so will, durch Eingebung Gottes), oder meint Ihr, dass man durch Aufmerken auf die gegebene Welt und das Nachdenken über dieselbe zu dem Schluss kommen kann, dass der (christliche) Gott wirklich ist?
Gruß,
Enterich
P.S.: Ich hoffe, dass solche Fragen hier in Ordnung sind.
mir als Ungläubigem stellt sich die Frage, wie es gelingen könnte, zum Glauben bzw. zu "einem" Glauben zu gelangen. Zum einen stellt sich mir die Welt als ein Mysterium dar und ich bin weit entfernt davon, Materialist zu sein, der meint, die empirisch gegebene Welt sei die letzte Wirklichkeit; aber genausowenig können mich die Glaubensaussagen des Christentums überzeugen, da ich in der Welt, wie sie in meinem Bewusstsein erscheint, und eine andere ist mir trotz allem ja nicht gegeben, keinerlei Anzeichen darauf erkennen kann, dass ein personaler Gott existiert und selbst wenn es so wäre, so wüsste ich keinen Grund, warum dieser gerade die Eigenschaften aufweisen sollte, die man ihm in der Bibel zuschreibt. Darauf, dass die Geschichte von Sündenfall und Erlösung(sbedürftigkeit) den Tatsachen entspricht, finde ich auch keinerlei Hinweise. Vielmehr kommt mir das Ganze, um es ehrlich auszusprechen, an vielen Stellen eher absurd vor.
Meine Frage ist nun ganz allgemein, ob Ihr der Ansicht seid, dass zum Glauben tatsächlich "Gnade" gehört, dass man nicht bewusst durch Denken dahingelangen kann, sondern bloß durch eine "Erleuchtung" bzw. durch ein spontanes Überzeugtwerden (oder, wenn man so will, durch Eingebung Gottes), oder meint Ihr, dass man durch Aufmerken auf die gegebene Welt und das Nachdenken über dieselbe zu dem Schluss kommen kann, dass der (christliche) Gott wirklich ist?
Gruß,
Enterich
P.S.: Ich hoffe, dass solche Fragen hier in Ordnung sind.