Jes. 7
Verfasst: Samstag 15. November 2008, 14:37
In Jesaja 7 geht es richtig zur Sache. Natürlich kann man das historisch lesen. Aber für die christliche Theologie ist dies eher uninteressant. Sicher kann man diese Geschichte mit der triplex spiritualisieren. Doch die Liturgie geht über diesen unübersichtlichen Abschnitt hinweg und führt auf die Adventszeit zu:
Jes 7,11 Erbitte dir vom Herrn, deinem Gott, ein Zeichen, sei es von unten, aus der Unterwelt, oder von oben, aus der Höhe.
Jes 7,12 Ahas antwortete: Ich will um nichts bitten und den Herrn nicht auf die Probe stellen.
Jes 7,13 Da sagte Jesaja: Hört her, ihr vom Haus David! Genügt es euch nicht, Menschen zu belästigen? Müßt ihr auch noch meinen Gott belästigen?
Jes 7,14 Darum wird euch der Herr von sich aus ein Zeichen geben: Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, sie wird einen Sohn gebären, und sie wird ihm den Namen Immanuel (Gott mit uns) geben.
Jes 7,15 Er wird Butter und Honig essen bis zu der Zeit, in der er versteht, das Böse zu verwerfen und das Gute zu wählen.
Die letzte Zeile greift ein Motiv aus der Paradiesgeschichte auf, die auch die Paradiesgeschichte als Bild für die Kindheit des Menschen und der Menschheit verstehen lässt. Warum wird die eigentlich bei den Lesungen nicht mit vorgetragen?
Jes 7,11 Erbitte dir vom Herrn, deinem Gott, ein Zeichen, sei es von unten, aus der Unterwelt, oder von oben, aus der Höhe.
Jes 7,12 Ahas antwortete: Ich will um nichts bitten und den Herrn nicht auf die Probe stellen.
Jes 7,13 Da sagte Jesaja: Hört her, ihr vom Haus David! Genügt es euch nicht, Menschen zu belästigen? Müßt ihr auch noch meinen Gott belästigen?
Jes 7,14 Darum wird euch der Herr von sich aus ein Zeichen geben: Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, sie wird einen Sohn gebären, und sie wird ihm den Namen Immanuel (Gott mit uns) geben.
Jes 7,15 Er wird Butter und Honig essen bis zu der Zeit, in der er versteht, das Böse zu verwerfen und das Gute zu wählen.
Die letzte Zeile greift ein Motiv aus der Paradiesgeschichte auf, die auch die Paradiesgeschichte als Bild für die Kindheit des Menschen und der Menschheit verstehen lässt. Warum wird die eigentlich bei den Lesungen nicht mit vorgetragen?