Lieber Peregrin,
Peregrin hat geschrieben:Mit simpler Verkündigung ist es heutzutage nicht getan. Die Mohammedaner kennen ja das Evangelium, lehnen es aber ab; ihre ganze Religion ist ja in Ablehnung des Evangeliums entstanden.
die meisten Mohamedaner die ich kenne, kennen das Evangelium nicht wirklich. Sie kennen bestenfalls das was über Jesus im Koran steht, eventuell noch was Weihnachten ist. Was Jesus gesagt hat weiß keiner.
Das sind meine Erfahrungen mit Muslimen, sogar mit Konvertierten. Die Konvertrierten sind ja ein besodneres Völkchen. Oftmals bezeichnen sie sich als ehemalige Christen und kennen nicht einmal das "Vater unser" und noch weniger wissen sie was Jesus wirklich gesagt hat.
Hier fehlt so viel an Wissen und so wenige sind da die es erzählen.
Peregrin hat geschrieben:Was wir bräuchten, ist eine offensive Strategie, die die mohammedanische Irrlehre nachweist. Dazu braucht es aber gute Kenntnisse insbesondere über die Frühgeschichte des Islam. Die werden aber nicht gelehrt und das kirchliche Lehramt hält sich in dieser Frage sehr bedeckt (um das einmal vornehm auszudrücken).
Hier gebe ich Dir absolut Recht. Wir brauchen so eine opffene Strategie.
Ich zum Beispiel arbeite zum Thema Islam sehr viel inhaltlich und damit habe ich richtig Erfolg. Ich warte abernicht auf die Kirche, ich mache es selber und nutze dabei moderne Medien wie das Internet. Das geht ganz gut.
Peregrin hat geschrieben:Ein ähnliches Problem haben wir mit den Neuheiden. Auch diese kennen ja die "frohe Botschaft" zumindest in Grundzügen, husten aber drauf, weil sie lieber fröhlich herumbumsen und in der Schule gelernt haben, daß die Kirche 100 Millionen Hexen verbrannt, die Indianer ausgerottet und auch sonst zahllose Greueltaten begangen hat und heute noch für die Ausbreitung von AIDS hauptverantwortlich ist - klar, daß man sich von so wem den Spaß nicht verderben läßt.
Neuheiden haben oftmals Probleme mit allen möglichen. Das ist bei vielen eine Phase und die vergeht auch. Wenn die Phase vorbei ist, kann man vernünftig mit ihnen reden und ich kenne welche die dann zu innigen Christen wurden.
Peregrin hat geschrieben:Was also heute eigentlich benötigt wird, ist eine Apologie des Christentums. Das sollte jeder Christ eigentlich im Religionsunterricht lernen, aber damit schaut es wohl finster aus.
Also ich kann mich nur sehr düster an meinen Religionsunterricht erinnern und das ist wohl gut so. Paulus kam ohne Religionsunterrricht zurecht und ich denke wir sollten es eher so machen wie Paulus. Der verkündete das Evangelium jeden der es hören wollte - und das mit sehr großen Erfolg.
Viele Grüße und Gottes Segen
Stefan