Die Grünen

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Raphael
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Re: Die Grünen

Beitrag von Raphael »

Nichts ist schwerer und nichts erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!
(Kurt Tucholsky)

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Edi
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Re: Die Grünen

Beitrag von Edi »

Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

Petrus
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Re: Die Grünen

Beitrag von Petrus »

Ex-Siemens-Chef Kaeser wirbt für Baerbock
Dass es Baerbock anders als ihren Mitbewerbern Armin Laschet (CDU) und Olaf Scholz (SPD) an Regierungserfahrung fehle, ist für Kaeser kein entscheidender Faktor: »Für die Zukunft ist die Vergangenheit auch nicht immer hilfreich.«

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Libertas Ecclesiae
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Re: Die Grünen

Beitrag von Libertas Ecclesiae »

„Die letzte Messe ist noch nicht gelesen.“
(Jelena Tschudinowa)

Caviteño
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Re: Die Grünen

Beitrag von Caviteño »

Mit der Auswahl des politischen Personals in Deutschland im allgemeinen und mit Annalena Baerbock im besonderen beschäftigt sich dieser Artikel:

Häufige Einzelfälle - Generation Baerbock: Die Bildungsmüden
Wer so sozialisiert wurde, traut sich alles zu. Und so kann es auch nicht überraschen, dass nicht nur Annalena Baerbock glaubt, dem Amt des Bundeskanzlers gewachsen zu sein, sondern dass auch ihre medialen Milieugenossen ihr einen Echoraum geschaffen haben, der sie und ihresgleichen in diesem Glauben immer wieder aufs Neue bestärkt.
(...)
Die Kandidatin pflegt offensichtlich die Vorstellung, das Amt des Bundeskanzlers sei eine Art Praktikum, in dessen Anforderungen man sich vor den Augen der Öffentlichkeit irgendwie einarbeiten könne. Für binnendeutsche Verhältnisse mag das auch zutreffen. Die Deutschen sind bekannt für ihre notorische Anspruchslosigkeit bei der Auswahl ihres politischen Personals. Wie es aber sein wird, wenn eine derart konditionierte Bundeskanzlerin mit Politikern wie Putin, Erdogan oder dem chinesischen Staatspräsidenten 習近平 zusammenkommt – Donald Trump ist leider nicht mehr im Spiel –, könnte sie sich von ihrer älteren Schwester im Geiste, der EU-Kommissionspräsidentin, erklären lassen.
Es reicht ja auch aus, wenn den Deutschen von den Medien erzählt wird, sie lebten im besten Deutschland aller Zeiten und die Welt beneide uns um unseren Wohlstand und die Kanzlerin.

Caviteño
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Re: Die Grünen

Beitrag von Caviteño »

Alexander Wendt beschäftigt sich mit der Frage, wer die Grünen und Annalene Baerbock wählt:

Das Drama des unbegabten Kindes
Sie [=Annalena Baerbock] stellt den Idealtyp der höheren Töchter und Söhne dar, die nie in ihrem Leben ersthafte Konflikte durchzustehen hatten und sich sozial nie nach oben hangeln mussten, weil sie familiär schon ein gehobenes Wohlstandsniveau mitbekamen, denen sich nie ernsthafte Widerstände in den Lebensweg stellten, weswegen sie sich nie wirklich anstrengen mussten, um irgendwo unterzukommen.
(...)
Die führenden Politiker der Grünen stammen meist aus diesen besseren Kreisen, ein großer Teil ihrer Wählerschaft auch. Vertreter dieses Milieus finden sich auch noch in zwei anderen Bereichen überdurchschnittlich oft: in den Medien und in den NGOs. Die Wirkung dieses Phänomens potenziert sich dadurch, dass sich hier der gleiche latent narzisstische Typus in einem Selbstbestätigungszirkel aus Partei, Fernsehstudio und Aktivistenorganisation unentwegt selbst begegnet.
(...)
Das Milieu der ewig gelobten Metaebenen-Bürgerkinder, die darauf vertrauen, dass die eigentliche Arbeit anderswo stattfindet, dieses Milieu bildet mehr oder weniger die harte Grünen-Wählerschaft in Deutschland. Wer dazu gehört, kreuzt die Grünen auch an, wenn Baerbock Spitzenkandidatin bleibt.
Man kann nur hoffen, daß es nicht zu einer schwarz-grünen Koalition kommt. Dann würden die Grünen schamlos neue Stellen in den ihnen zugestandenen Ministerien schaffen und sie mit eigenen Leuten besetzen. Sie würden dafür sorgen, daß viele NGOs noch höhere Zuschüsse bekämen und der öffentl.-rechtl. Rundfunk würde dabei sekundieren.

Ach so: Der Vater von Annalena Baerbock war Personalchef bei dem Automobilzulieferer Wabco. Er wird wohl wissen, wie ein wasserfester Lebenslauf (der eigenen Tochter) aussehen müßte, schreibt Alexander Wendt. Aber offensichtlich war man bei den Grünen der Meinung, daß die Unterstützung der öffentl.-rechtl. Sender ausreicht und jeder, der Fragen stellt, in die "rechte Ecke" gedrängt werden kann.
Ein Hinweis:
Die Grünen in Leipzig suchen für den Wahlkampf Helfer, sie bieten für den Job 40 Stunden Arbeit pro Woche und eine Vergütung von 450 Euro, was einem Stundenlohn von 2,81 Euro entspricht.
Aber wer meint, man hätte aus dem Fehler gelernt und die Vergütung angehoben, muß enttäuscht werden. In der neuen Anzeige heißt es:
Das erwartet dich:

(...)
Eine monatliche geringfügige Aufwandsentschädigung
https://www.gruene-leipzig.de/mitmachen/praktika/

Vorher war noch von einem monatlichen Gehalt iHv 450 € die Rede.... verlogenes Pack.

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Libertas Ecclesiae
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Re: Die Grünen

Beitrag von Libertas Ecclesiae »

„Die letzte Messe ist noch nicht gelesen.“
(Jelena Tschudinowa)

Robert Weemeyer
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Re: Die Grünen

Beitrag von Robert Weemeyer »

Was für ein billiger Missbrauch eines religiösen Motivs für den Wahlkampf - noch dazu mit Forderungen auf den Gesetzestafeln, die die Grünen überhaupt nicht erheben.

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