dazu möchte ich auch noch etwas ernsthaft schreiben:
Vor 20-30 Jahren glaubten noch viele Katholiken, dass die Kirche auf dem (noch) richtigen Weg ist - nicht zuletzt wegen dem Verbot der "Lizenz zum Töten", vom JP2 und dem deutschen Kardinal, der 2005 Papst wurde. Deshalb war auch Kreuzgang gut besucht und es wurde heftig und auch ernsthaft diskutiert.
Leider aber erlebte die Kirche - vor allem in Deutschland - in den letzten 25 Jahren mehrere "Ereignisse": Missbrauchsskandale, Vergötzung der Homosexualität (was BXVI kritisierte und was ihn auch zum Rücktritt brachte), Papst Franziskus, der mit FS noch einen drauf haute und die entsetzlich dämliche Haltung der DBK zu der Bitte BXVI um die Korrektur der Übersetzung "für viele" im deutschen Messbuch (leider habe ich den Link dazu verloren). In Anbetracht dieser "Ereignisse" fragen sich viele, ob es überhaupt noch Sinn macht, darüber zu sprechen (oder in Foren zu diskutieren)?
Für mich sieht es so aus, dass die Kirche, wenn sie nicht wieder zu ihrem Auftrag (Mission) findet, dem Untergang geweiht ist - vor allem im Westen Europas (was ich sogar befürworte, denn so, wie sie jetzt handelt, ist es unerträglich). Egal wo, egal in welcher Kirchengemeinde wird die hl. Messe entweder schlampig gefeiert oder so verhunzt, das einem schlecht wird und das Bizarrste ist, das sowohl der Klerus wie auch die (noch) Kirchgänger jeden erdenklichen Grund dafür verantwortlich machen (Zeitgeist, Glaubensmangel, Internet, Drogen u.a.), aber nicht ihre eigene Untreue (Sabotage) zu dem, was sie sich selbst verordnet haben (z.B. im Messbuch), oder Untreue zu dem, was der Vatikan erlassen hat. All das führt letztendlich zum Stilstand und Gleichgültigkeit.