Fuchsi hat geschrieben: ↑Mittwoch 5. August 2026, 19:27
...und der freieste Sozialismus wohl in Jugoslawien...
denke ich
ja, das mag sein. Dank J. B. Tito, der sich nicht von CCCP alles sagen lassen hat, war der Sozialismus dort etwas lockerer und in manchen wirtschaftlichen Bereichen kurios anders. Auch in Ungarn war es etwas lockerer. Da die DDR nicht nur an die B.R.D grenzte, sondern gleichzeitig an die NATO, war dort die Indoktrination und Überwachung am schlimmsten.
Allgemein galt im Sozialismus:
Jeder, der beruflich Karriere machen wollte, musste in die Regierende Partei eintreten und sich zum materialistischen Weltbild von Karl Marx, Friedrich Engels und W.I. Lenin verbal bekennen. Ohne dieses Bekenntnisses und ohne Parteimitgliedschaft konnte man höchstens Vorarbeiter werden.
Allerdings – nach erfolgreich absolvierter Berufsschule, Technikerschule oder Ingenieurstudium hatten Frauen das Recht auf das gleiche Gehalt wie Männer – nach Tarif (allerdings konnte man davon kaum leben, geschweige denn etwas auf die Seite legen).
Jedenfalls kann gesagt werden, dass der kommunistische Sozialismus (im Ostblock) mit seiner Indoktrination dazu geführt hat, dass viele Christen die Kirche vergessen haben –
s. Tschechien
Nur in Polen konnte der kommunistische Sozialismus nicht viel erreichen – offiziell waren alle sozialistische Patrioten (das war aber nur... Klischee), inoffiziell aber waren bis 1989 min. 93% römisch-katholisch und min. 50-70% Kirchgänger. Was aber dem damaligen kommunistischen Sozialismus nicht gelungen ist, wird vermutlich die westliche Religions-/Freiheit und Wohlstand erreichen (leider).
Der links-grüner Ökosozialismus ist deshalb schlimmer, weil er offiziell Freiheit und Gleichheit predigt, und Gleichgültigkeit erzeugt - und genau diese Gleichgültigkeit lässt dann die Menschen den Glauben und die Kirche vergessen. In Verbindung mit dem Wohlstand ist er viel gefährlicher als der kommunistische Sozialismus.