Es ist wirklich ein kleines Wunder, dass dabei niemand zu Tode gekommen ist. Fiore, du kannst dich ja mal mit deinen Freunden "so zum Spaß" eine viertel Stunde mit faustgroßen Steinen bewerfen, um auszuprobieren, wie "harmlos" das ist.Christian hat geschrieben:Übrigens 10 Monate Haft für den Täter ist nicht viel, wenn man bedenkt das das Opfer u.U. ein lebenlang im Rollstuhl landen könnte.
Nach deiner Logik müsste es auch erlaubt sein, auf Polizisten zu schießen, wenn man bei denen eine kugelsichere Weste vermutet.
Den Vorwurf der vorsätzlichen Körperverletzung können sich höchstens die Greenpeace-Aktivisten selbst machen, die ja genau diese Konfrontation gewünscht haben, sonst hätten sie sich sicher auch leichter zu stoppende Boote für diese Aktion ausgesucht.Sternchen hat geschrieben:Die Frage die ich stellen möchte ist, ob der Bootsführer der Sicherheitbehörden nun wie der nicht vorbestrafte junge Mann der als "Steinewerfer" zu 10 Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt werden oder ob es zu einer Anklage gegen die Bootsführer der Sicherheitbehörden wegen zumindest vorsätzlicher Körperverletzung kommen wird?
Die Polizei dürfte also auch niemanden verfolgen, der eine Verkehrskontrolle durchbricht, weil es ja sein könnte, dass er sich nichts anderes zuschulden hat kommen lassen und dass er durch die Verfolgungsjagd am Ende einen Unfall baut, durch den er ebenfalls verletzt werden könnte.
Wie denkst du, würde Deutschland in der Weltöffentlichkeit dastehen, wenn man diese Spinner hätte in Heiligendamm an Land gehen lassen, weil es nicht gefahrlos möglich war, sie auf See zu stoppen. Vermutlich wären die Leibwächter der anderen G8-Chefs spätestens dann selbst eingeschritten. Ich glaube aber nicht, dass das den Greenpeace-Kämpfern besser bekommen wäre.
Eben. In den meisten anderen Staaten der G8 und auch weltweit wäre das auch eher so abgelaufen.Peregrin hat geschrieben:"Versuchten einzudringen". Die Boote abzudrängen war eh schon riskant. Wer konnte wissen, ob die nicht Waffen oder Sprengstoff an Bord hatten? Ich hätte die aus sicherer Entfernung abgeschossen.