Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar? [1]
Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?
Jetzt warten wir erstmal ab, wie der letzte verbliebene Professor aus "der alten Zeit", das Dilemma in Baden-Württemberg löst.
Professor Joachim Starbatty, den ich kenne und sehr schätze, hatte völlig RECHT, als er vor 11 Monaten den Austritt aus dieser Partei erklärte.
Professor Joachim Starbatty, den ich kenne und sehr schätze, hatte völlig RECHT, als er vor 11 Monaten den Austritt aus dieser Partei erklärte.
- Yeti
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?
Hans-Olaf Henkel: Sollten die Briten tatsächlich gehen, müssen wir ihnen folgen. Wenn „Brexit“, dann „Dexit“!
Ja, unglaubliche Vorstellung, Herr Henkel, nicht wahr? Betriebsräte und Gewerkschaften finden Sie bestimmt auch vollkommen nutzlos.Hans-Olaf Henkel hat geschrieben:"Erstens zeigt das Referendum den Nutzen plebiszitärer Elemente. Man stelle sich vor, wir hätten über den Euro oder die Flüchtlingspolitik abstimmen können!"
Das französische Volk hat eben auch den Mumm, sich gegen ein Europa zu stellen, welches nur als Wirtschaftsunion fungiert und dem gewöhnlichen Deutschen eigentlich nur den Vorteil bringt, an der Grenze kein Geld umwechseln zu müssen und nicht mehr überall den Reisepass mitnehmen zu müssen, was aber wurscht ist, weil man sich dank der effektiven Lohnsenkungen die Reisen sowieso nicht leisten kann.Hans-Olaf Henkel hat geschrieben:"Zweitens wird klar, daß weniger Großbritannien als Deutschland der Leidtragende wäre. Zwar behauptete Volker Kauder im Bundestag einmal, „Europa spricht jetzt deutsch“, die Realität in Brüssel zeigt, daß es immer dann französisch handelt, wenn es darauf ankommt: EU-Präsident Juncker läßt den Franzosen alles durchgehen, „weil es Frankreich ist“! Nach einem „Brexit“ wären wir nicht nur mit staatsgläubigen und reformunfähigen Franzosen in der EU allein gelassen; wir dürften auch für den größten Teil des EU-Beitrags Großbritanniens, trotz des von Margaret Thatcher ausgehandelten „Briten-Rabatts“ immerhin der zweitgrößte Nettozahler, aufkommen."
Ich verstehe jetzt viel besser, weshalb Henkel die AfD verlassen hat. Sie war ihm mit Frau Petry nicht mehr neoliberal genug. Ein Mensch mit einer solchen von schamlosem Wirtschafts-Lobbyismus geprägten politischen Meinung wie Henkel taugt fürwahr schlecht als Galionsfigur gegen die AfD, als die er - auch hier - oft erhoben wurde.Hans-Olaf Henkel hat geschrieben:"Drittens führte uns die Debatte um den „Brexit“ vor Augen, daß der Binnenmarkt der entscheidende Vorteil der EU ist und nicht der Einheitseuro, eine gemeinsame Sozialpolitik oder eine europäische Armee. Den Binnenmarkt, die Quelle besonders des deutschen Wohlstandes, gilt es auszubauen; wir brauchen keine europäische Bildungs-, Familien- und Verteidigungspolitik! Für letzteres steht schon lange die Nato!"
Henkel hat keine politische "Vision" für Europa. Es geht ihm schlichtweg ums Geld. So jemand ist noch viel skrupelloser als eine Glatze mit Springerstiefeln. Ein "Koofmich", wie die Preußen früher sagten.Hans-Olaf Henkel hat geschrieben:"Sollten die Briten tatsächlich gehen, müssen wir ihnen folgen. Wenn „Brexit“, dann „Dexit“! Mit den Briten und anderen Gleichgesinnten gilt es dann, die Europäische Union auf das zurückzuführen, was sie einmal sein sollte: Charles de Gaulles „Europa der Vaterländer“! Daran müssen wir die Franzosen wieder erinnern. Nur so wird aus dieser Krise Europas eine neue Chance."
#gottmensch statt #gutmensch
Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?
Da tust Du Herrn Henkel Unrecht. Henkel hat sich zu seinem Fehler, der Euro-Euphorie erlegen zu sein, bekannt und ist seit Jahren ein strikter Gegner des Euros in seiner gegenwärtigen Form. Von ihm stammt die Idee eines Nord- und Süd-Euros.Yeti hat geschrieben:Hans-Olaf Henkel: Sollten die Briten tatsächlich gehen, müssen wir ihnen folgen. Wenn „Brexit“, dann „Dexit“!Ja, unglaubliche Vorstellung, Herr Henkel, nicht wahr? Betriebsräte und Gewerkschaften finden Sie bestimmt auch vollkommen nutzlos.Hans-Olaf Henkel hat geschrieben:"Erstens zeigt das Referendum den Nutzen plebiszitärer Elemente. Man stelle sich vor, wir hätten über den Euro oder die Flüchtlingspolitik abstimmen können!"
Die Euro-Lügner: Unsinnige Rettungspakete, vertuschte Risiken - So werden wir getäuscht
und auch der "politischen Elite" steht er kritisch gegenüber:
Die Abwracker: Wie Zocker und Politiker unsere Zukunft verspielen
Das er als früherer BDI-Präsident "neoliberale" Thesen vertritt, sollte nicht überraschen.
Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?
Es sollte nicht überraschen, dass Yeti gegen jeden ist, der gegen die AfD ist. Herr Henkel ist integer. Er hat die rechtsradikalen, völkischen Tendenzen innerhalb der AfD erkannt und sich klar positioniert.Caviteño hat geschrieben:
Da tust Du Herrn Henkel Unrecht. Henkel hat sich zu seinem Fehler, der Euro-Euphorie erlegen zu sein, bekannt und ist seit Jahren ein strikter Gegner des Euros in seiner gegenwärtigen Form. Von ihm stammt die Idee eines Nord- und Süd-Euros.
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Das er als früherer BDI-Präsident "neoliberale" Thesen vertritt, sollte nicht überraschen.
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?
Dir wird aufgefallen sein, dass es im Forum mehr Leute gibt, welche die Dämonisierung der AfD nicht mitmachen. Ich diene Meinungs-Mullahs wie dir dabei nur als Blitzableiter. Jeder ist eben selbst das erste Opfer seiner eigenen Ideologie, leider bleibt er es nicht allein:Tinius hat geschrieben:Es sollte nicht überraschen, dass Yeti gegen jeden ist, der gegen die AfD ist.
Das ist die Art von Bessermenschen-SS, welche Adorno und Habermas als "Linksfaschismus" bezeichnen. Vielleicht muss man es in deinem Fall auch nicht so hoch hängen. "Verbalflatulenz" trifft es auch ganz gut. Oder "Totem und Tabu". Du ringst mit deinem Dämon, nicht mit der AfD."Wer sich in der AfD engagiert und rassistische Hetzte verbreitet, muß mit den Konsequenzen leben! Wer mit seiner Partei dafür sorgt, daß die Unterkünfte von Menschen angegriffen werden, hat sich auch zuhause nicht mehr sicher zu fühlen. Eure Namen und Adressen sind bekannt und ihr könnte euch sicher sein, daß ihr nicht in Ruhe gelassen werdet. Stellte euch für 2017 auf einen heißen Wahlkampf ein, oder laßt es besser bleiben."
Du scheinst dir wirklich für nichts zu schade zu sein. Dieser Spagat zwischen den Positionen Henkels und deinen landläufigen Meinungspostulaten hier ist bestenfalls schizophren.Tinius hat geschrieben:Herr Henkel ist integer.
Bitte fünf Euro ins Phrasenschwein. Etwas mehr sprachliches Niveau bitte. Das kann man auch von dir erwarten.Tinius hat geschrieben:Er hat die rechtsradikalen, völkischen Tendenzen innerhalb der AfD
Mag sein, dass ich dem Ökonom Henkel Unrecht tue. In dieser Funktion tut Henkel natürlich genau das, was ein Ökonom alter Schule - und kein wissenschaftlich orientierter Ökonom (der lotet nämlich auch Alternativen aus) - tut: Er ist Sprachrohr für die Arbeitgeber ohne Rücksicht auf die soziale Verantwortung gegenüber jedem Gemeinwesen. Von einem sozialstaatlichen Ordoliberalismus Eucken'scher Prägung ist er längst in Richtung "Manchester" losgeflattert. Als Mensch habe ich ihn mehrmals persönlich erlebt. Er behandelt sozial vermeintlich Tieferstehende mit einer widerlichen Herrenmenschenattitüde. Ganz der Fabrikant alter Schule. So um 1848 etwa. Er ist kein Verlust für die AfD und zog nur die Millionärs-Rentner an. Dass er jetzt - obwohl er Volksabstimmungen offenbar ablehnt - im Fall eines Brexits auch für den Dexit ist (übrigens mit Starbatty, den Tinius widersprüchlicherweise so hypt), macht ihn als politische Alternative vollkommen unglaubwürdig. Wer für den Austritt Deutschlands aus der EU ist, hat nicht nur die politische Mission Deutschlands seit Weltkriegsende verkannt (was leicht ist, wenn man sie nur als Wirtschaftszone begreift wie Henkel), sondern vergreift sich auch an der Zukunft unseres Landes. Henkels Lobbyismus interessiert die breite Masse nicht. Auch deshalb wurde "Alfa" zu Omega.Caviteño hat geschrieben:Da tust Du Herrn Henkel Unrecht. Henkel hat sich zu seinem Fehler, der Euro-Euphorie erlegen zu sein, bekannt und ist seit Jahren ein strikter Gegner des Euros in seiner gegenwärtigen Form. Von ihm stammt die Idee eines Nord- und Süd-Euros.
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Raphael
Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?
dpa hat geschrieben:Gedeon lässt Mitgliedschaft in AfD-Landtagsfraktion ruhen
Der wegen Antisemitismus-Vorwürfen umstrittene baden-württembergische AfD-Politiker Wolfgang Gedeon lässt seine Mitgliedschaft in der Landtagsfraktion zunächst ruhen. Das sagte Gedeon am Dienstag nach einem Treffen der AfD-Abgeordneten, bei dem eigentlich über seinen Ausschluss entschieden werden sollte. Er wolle eine Spaltung der Partei abwenden und künftig im Landtagsplenum nicht mehr in den Reihen der AfD-Fraktion sitzen. Im September solle der Fall erneut geprüft werden, sagte Gedeon.
Fraktionschef Jörg Meuthen, der die AfD auf Bundesebene zusammen mit Frauke Petry führt, hatte sein politisches Schicksal im Stuttgarter Landtag vom Rauswurf Gedeons abhängig gemacht.
Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?
Der stellvertretende Sprecher der AfD Baden-Württemberg und Philosph Marc Jongen zu Gedeon:
https://jungefreiheit.de/debatte/kommen ... -judentum/
https://jungefreiheit.de/debatte/kommen ... -judentum/
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.
Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.
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Raphael
Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?
Zu dem verlinkten Artikel gibt's IMHO nur einen möglichen Kommentar: Excellent!Edi hat geschrieben:Der stellvertretende Sprecher der AfD Baden-Württemberg und Philosph Marc Jongen zu Gedeon:
https://jungefreiheit.de/debatte/kommen ... -judentum/
Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?
Von Olaf Henkel stammt die Idee des Nord- und Südeuros. Warum behauptest Du, er lote keine Alternativen aus? Wäre das etwa keine Alternative gewesen?Yeti hat geschrieben: Mag sein, dass ich dem Ökonom Henkel Unrecht tue. In dieser Funktion tut Henkel natürlich genau das, was ein Ökonom alter Schule - und kein wissenschaftlich orientierter Ökonom (der lotet nämlich auch Alternativen aus) - tut: Er ist Sprachrohr für die Arbeitgeber ohne Rücksicht auf die soziale Verantwortung gegenüber jedem Gemeinwesen. Von einem sozialstaatlichen Ordoliberalismus Eucken'scher Prägung ist er längst in Richtung "Manchester" losgeflattert.
Yeti hat geschrieben: Als Mensch habe ich ihn mehrmals persönlich erlebt. Er behandelt sozial vermeintlich Tieferstehende mit einer widerlichen Herrenmenschenattitüde. Ganz der Fabrikant alter Schule. So um 1848 etwa.
Er war leitender Manager bei IBM, die immerhin zu den beliebtesten Arbeitgebern zählen. Mit "Herrenmenschattitüde" wäre er wohl nicht so weit gekommen.
Na - für die Worte gehören aber mindestens 10 € ins Phrasenschwein.Yeti hat geschrieben: Wer für den Austritt Deutschlands aus der EU ist, hat nicht nur die politische Mission Deutschlands seit Weltkriegsende verkannt (was leicht ist, wenn man sie nur als Wirtschaftszone begreift wie Henkel), sondern vergreift sich auch an der Zukunft unseres Landes.
Wieso liegt die "Zukunft unseres Landes" in einem Gebilde mit dem Namen "EU"? Die gibt es doch erst seit ein paar Jahren, davor gab es die EWG und die EG.
Dir müßte doch eigentlich aufgefallen sein, daß es seit der - immer enger zusammenwachsenden - EU verstärkt Ressentiments zwischen den Mitgliedern gibt. Als es keinen Euro gab, hat sich niemand dafür interessiert, ob GR einen großen Teil der Bevölkerung im Staatsdienst beschäftigte, in IT sich die AN dicke Lohnerhöhungen genehmigten und anschließend ihre Wettbewerbsfähigkeit durch Abwertung wieder herstellten oder sich Irland zu einem Mekka der Finanzindustrie entwickelte und dabei seine Banken gefährdete.
Wenn damals die Notenbank eines Landes einer anderen Notenbank in Zahlungsbilanznotlagen aushalf, wurde der Kredit gegen Goldverpfändung gewährt - vgl. 04. 02. an PT und 05. 03. 1976 an IT. Heutekonsumiert man fröhlich und läßt über Target einfach "anschreiben".
D. boomt und in IT, in ES, in GR und in PT wächst eine Generation heran, die kaum noch Chancen hat, einen Job zu bekommen. Gleichzeitig drängt D. als Kreditgeber auf Sparmaßnahmen, weil man sonst dem eigenen Volk nicht erklären kann, warum man erneut Mrden Richtung Süden schickt. In D. schimpft man auf die Mittelmeerländer und dort demonstriert man gegen das deutsche Spardiktat. Es gibt bereits Stimmen, die der Meinung sind, es wäre für alle Beteiligten besser, wenn D. den Euroverbund verlassen würde.
Die Probleme, die die Kanzlerin durch ihre "Flüchtlings"politik und ihre Energiewende den europ. Partnern bereitet hat, sind doch auch schon mehrfach hier erörtert worden. Sollten sich die Briten für den Brexit entscheiden, dürfte Merkels Politik dabei mitgewirkt haben.
Wieso in einer "immer enger werdenden Union" die Zukunft unseres Landes liegen soll, kann ich jedenfalls nicht nachvollziehen. Natürlich kann man träumen, das taten die Sozialisten im Ostblock auch. Es endete dann mit dem Zusammenbruch.
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Raphael
Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?
Doch, derlei Attitüde ist so selten nicht in den obersten Chefetagen Deutschlands: Alphatiere durch und durch!Caviteño hat geschrieben:Yeti hat geschrieben:Als Mensch habe ich ihn mehrmals persönlich erlebt. Er behandelt sozial vermeintlich Tieferstehende mit einer widerlichen Herrenmenschenattitüde. Ganz der Fabrikant alter Schule. So um 1848 etwa.
Er war leitender Manager bei IBM, die immerhin zu den beliebtesten Arbeitgebern zählen. Mit "Herrenmenschattitüde" wäre er wohl nicht so weit gekommen.
Mir bekannt ist da bspw. Dr. Jens Odewald.
Um mit dem überhaupt sprechen zu dürfen, mußte man wenigstens promoviert haben!
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Lilaimmerdieselbe
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?
IBM gilt als ziemlich beliebter Arbeitgeber, weil bei ihm sich die Überstunden, jedenfalls für EDV-Verhältnisse und vor 20 Jahren, in angenehmen Grenzen hielten und besser als im Durchschnitt bezahlt wurde. Dafür mußte man allerdings Kleidervorschriften und als Mann auch Frisurvorschriften befolgen und sich in die hierarchischen Strukturen restlos einpassen. Auch nur in einer Kleinigkeit zu erkennen geben, dass man diesen Punkt nun zufällig besser weiß als der Vorgesetzte, wurde nicht gerade gern gesehen. Und nein, da hat nicht der Ton die Musik gemacht, das galt für alle und alles.
Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?
IBM hat den Kunden aber auch immer angefangene Stunden berechnet, was nicht zulässig ist, es sei denn der Kurnde stimme dem vorher zu.
Ich kenne einen Kunden der IBM, der für 1 1/4 Stunde Arbeitszeit 3 Stunden berechnet wurden, weil jeweils nur 5 und 10 Minuten als angefangene Stunde dabei waren. Manche Handwerker machen das genau so. Aber auch bei denen gilt, daß der Kunde dem vorher zustimmen muss. Offenbar schwappt dieser Schwindel aus den USA herüber.
Wenn es dann geschickt läuft, können solche Firmen am Tag 16 Stunden in Rechnung stellen, obwohl ihr Arbeitnehmer nur 8 gearbeitet hat.
Ich kenne einen Kunden der IBM, der für 1 1/4 Stunde Arbeitszeit 3 Stunden berechnet wurden, weil jeweils nur 5 und 10 Minuten als angefangene Stunde dabei waren. Manche Handwerker machen das genau so. Aber auch bei denen gilt, daß der Kunde dem vorher zustimmen muss. Offenbar schwappt dieser Schwindel aus den USA herüber.
Wenn es dann geschickt läuft, können solche Firmen am Tag 16 Stunden in Rechnung stellen, obwohl ihr Arbeitnehmer nur 8 gearbeitet hat.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
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RomanesEuntDomus
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?
An die IBM-Leute kann ich mich noch gut erinnern. Bei uns in der Firma hießen sie nur "Suits" oder "Droids". (Nicht zu verwechseln mit den "Borg", das sind die von Microsoft.)Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:... Dafür mußte man allerdings Kleidervorschriften und als Mann auch Frisurvorschriften befolgen und sich in die hierarchischen Strukturen restlos einpassen. ...
http://hackerslang.com/suit.html
suit
n. 1. Ugly and uncomfortable `business clothing' often worn by non-hackers. Invariably worn with a `tie', a strangulation device that partially cuts off the blood supply to the brain. It is thought that this explains much about the behavior of suit-wearers. Compare droid.
2. A person who habitually wears suits, as distinct from a techie or hacker. See loser, burble, management, Stupids, {SNAFU Principle}, and brain-damaged.
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RomanesEuntDomus
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?
Dann darf man ja gespannt sein, wie es weitergeht. Wer geht jetzt von den beiden? Meuthen oder Gedeon, der als "inneren Feind" unseres schönen Abendlandes die "talmudischen Ghetto-Juden" ausgemacht hat?Raphael hat geschrieben:dpa hat geschrieben:Gedeon lässt Mitgliedschaft in AfD-Landtagsfraktion ruhen
Der wegen Antisemitismus-Vorwürfen umstrittene baden-württembergische AfD-Politiker Wolfgang Gedeon lässt seine Mitgliedschaft in der Landtagsfraktion zunächst ruhen. Das sagte Gedeon am Dienstag nach einem Treffen der AfD-Abgeordneten, bei dem eigentlich über seinen Ausschluss entschieden werden sollte. Er wolle eine Spaltung der Partei abwenden und künftig im Landtagsplenum nicht mehr in den Reihen der AfD-Fraktion sitzen. Im September solle der Fall erneut geprüft werden, sagte Gedeon.
Fraktionschef Jörg Meuthen, der die AfD auf Bundesebene zusammen mit Frauke Petry führt, hatte sein politisches Schicksal im Stuttgarter Landtag vom Rauswurf Gedeons abhängig gemacht.
Sogar die Grünen haben nämlich schon bemerkt, daß das Ding mit "dem Ruhen der Mitgliedschaft in der Fraktion" eine Blendgranate ist:
http://www.t-online.de/nachrichten/deut ... arvt-.html
Landtagspräsidentin entlarvt AfD-Finte
Landtagspräsidentin Muhterem Aras (Grüne) stellte klar, dass weder das Fraktionsgesetz noch die Geschäftsordnung des Landtags ein Ruhen der Mitgliedschaft vorsehen. Juristisch gehört Gedeon demnach weiter der AfD-Fraktion an.
Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?
Du willst hier nicht ernsthaft behaupten, da hätte die Landtagsvizepräsidentin jetzt ein Mörder-Ding aufgedeckt. Erstens stand die Mitgliedschaft im Landtag nie zur Debatte. Der von Dir verlinkte "T-Online"-Artikel suggeriert Gegenteiliges. Zweitens stand auch die weitere formale Mitgliedschaft Gedeons in der Fraktion nicht zur Debatte. Vielmehr haben sich die Akteure darauf geeinigt, daß Gedeon seine Mitgliedsrechte b.a.w. freiwillig ruhen lässt. Was anderes hat auch keiner behauptet. Da muss die Landtagsvizepräsidentin noch lernen, daß sie ihr gegenwärtiges Amt zu ein wenig parteipolitischer Mäßigung zwingt.RomanesEuntDomus hat geschrieben:Dann darf man ja gespannt sein, wie es weitergeht. Wer geht jetzt von den beiden? Meuthen oder Gedeon, der als "inneren Feind" unseres schönen Abendlandes die "talmudischen Ghetto-Juden" ausgemacht hat?Raphael hat geschrieben:dpa hat geschrieben:Gedeon lässt Mitgliedschaft in AfD-Landtagsfraktion ruhen
Der wegen Antisemitismus-Vorwürfen umstrittene baden-württembergische AfD-Politiker Wolfgang Gedeon lässt seine Mitgliedschaft in der Landtagsfraktion zunächst ruhen. Das sagte Gedeon am Dienstag nach einem Treffen der AfD-Abgeordneten, bei dem eigentlich über seinen Ausschluss entschieden werden sollte. Er wolle eine Spaltung der Partei abwenden und künftig im Landtagsplenum nicht mehr in den Reihen der AfD-Fraktion sitzen. Im September solle der Fall erneut geprüft werden, sagte Gedeon.
Fraktionschef Jörg Meuthen, der die AfD auf Bundesebene zusammen mit Frauke Petry führt, hatte sein politisches Schicksal im Stuttgarter Landtag vom Rauswurf Gedeons abhängig gemacht.
Sogar die Grünen haben nämlich schon bemerkt, daß das Ding mit "dem Ruhen der Mitgliedschaft in der Fraktion" eine Blendgranate ist:
http://www.t-online.de/nachrichten/deut ... arvt-.htmlLandtagspräsidentin entlarvt AfD-Finte
Landtagspräsidentin Muhterem Aras (Grüne) stellte klar, dass weder das Fraktionsgesetz noch die Geschäftsordnung des Landtags ein Ruhen der Mitgliedschaft vorsehen. Juristisch gehört Gedeon demnach weiter der AfD-Fraktion an.
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!
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RomanesEuntDomus
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?
ar26 hat geschrieben:Du willst hier nicht ernsthaft behaupten, da hätte die Landtagsvizepräsidentin jetzt ein Mörder-Ding aufgedeckt. ...RomanesEuntDomus hat geschrieben:... Sogar die Grünen haben nämlich schon bemerkt, daß ...
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Lilaimmerdieselbe
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?
Die Landtagspräsidentin hat lediglich elegant darauf hingewiesen, dass die Kuh für Meuthen trotz der Argumentationshilfe von Jongen nicht vom Eis ist. Die Fraktion hat Meuthen ziemlich hängen gelassen und die Lage wird ja nicht besser, wenn man eine Kommission auftreiben muß, die unabhängig Antisemitismus feststellen kann, und so über Monate das Thema nicht los wird.
Auch in Sachsen-Anhalt übt eine AfD-Fraktion Selbstzerlegung, da mit freundlicher Unterstützung der patriotischen Plattform und des Herrn Pretzell. Immerhin führen da aber AfDler einen Richtungsstreit, zu dem es die Parteitagsregie in Stuttgart nicht kommen ließ, der aber möglichst bald ausgefochten gehört.
http://sachsen-anhalt-live.mdr.de/Event ... /286552436
Auch in Sachsen-Anhalt übt eine AfD-Fraktion Selbstzerlegung, da mit freundlicher Unterstützung der patriotischen Plattform und des Herrn Pretzell. Immerhin führen da aber AfDler einen Richtungsstreit, zu dem es die Parteitagsregie in Stuttgart nicht kommen ließ, der aber möglichst bald ausgefochten gehört.
http://sachsen-anhalt-live.mdr.de/Event ... /286552436
Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?
Durch die Nicht-Entscheidung hat sich die Fraktion doch eindeutig positioniert - auf die Seite des Antisemiten!
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Raphael
Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?
Durch die Entscheidung, die einen politischen Kompromiss beinhaltet, hat die AfD-Fraktion gezeigt, daß sie sich nicht von einer in den öffentlichen Medien gemachten Stimmung unter Druck setzen läßt.umusungu hat geschrieben:Durch die Nicht-Entscheidung hat sich die Fraktion doch eindeutig positioniert - auf die Seite des Antisemiten!
Für Prof. Meuthen ist ganze offenbar auch ein Lernprozeß, weil er von "seiner" Fraktion ein stückweit in die Schranken gewiesen worden ist. Er wird wohl zukünftig mit Rücktrittsdrohungen vorsichtiger umgehen.
Insgesamt hat das Ganze einen positiven Aspekt, weil es für die Medien schwieriger geworden ist, Politiker oder andere Personen (Jenninger, Hohmann, Herman etc.) des öffentlichen Lebens in stalinistischer Weise (= schuldig bei Anklage) zu demontieren.
Die vierte Macht hat eine Niederlage erlitten.
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Lilaimmerdieselbe
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?
Es interessiert mich wirklich, ob Meuthen gerade das aus der Sache lernen wird. Immerhin hat er im Wahlkampf vertreten, die AfD sei keine antisemitische Partei und er würde einer solchen Partei auch nicht angehören wollen. Deshalb war die Rücktrittsdrohung lediglich ein Versuch, eines seiner Wahlversprechen zu halten.
Es ist nun wirklich kein Nachteil, wenn ein Politiker sich und seinen Wählern treu bleiben will und außerdem in der Lage ist, antisemitische Texte zu erkennen. Da kann man sich eher über die Fraktionsmitglieder wundern, die das nicht können oder nicht wollen.
Es ist nun wirklich kein Nachteil, wenn ein Politiker sich und seinen Wählern treu bleiben will und außerdem in der Lage ist, antisemitische Texte zu erkennen. Da kann man sich eher über die Fraktionsmitglieder wundern, die das nicht können oder nicht wollen.
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Raphael
Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?
Die Rücktrittsdrohung war ein zweischneidiges Schwert:Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:Es interessiert mich wirklich, ob Meuthen gerade das aus der Sache lernen wird. Immerhin hat er im Wahlkampf vertreten, die AfD sei keine antisemitische Partei und er würde einer solchen Partei auch nicht angehören wollen. Deshalb war die Rücktrittsdrohung lediglich ein Versuch, eines seiner Wahlversprechen zu halten.
Es ist nun wirklich kein Nachteil, wenn ein Politiker sich und seinen Wählern treu bleiben will und außerdem in der Lage ist, antisemitische Texte zu erkennen. Da kann man sich eher über die Fraktionsmitglieder wundern, die das nicht können oder nicht wollen.
Einerseits gut, weil sie eben klar macht, daß es für ihn eine rote Linie gibt, über die er nicht gehen wird!
Andererseits wird die Rücktrittsdrohung möglicherweise auch Trotzreaktionen provoziert haben und das Selbstbewußtsein der unabhängigen Fraktionsmitglieder herausgefordert haben.
Darüber hinaus setzt er sich natürlich auch selber unter Druck, weil er konsequent bleiben muß ([Punkt]), um weiterhin glaubwürdig sein zu können.
Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?
Was ist überhaupt Antisemitismus? Gibt es dafür eine klare Definition? Ich denke bisher eher nicht.
Heute ist man in den Augen mancher Leute schon antisemitsch, wenn man die Politik Israels oder wenn man die antichristlichen Talmudjuden kritisiert. Aufgrund unserer Vergangenheit kann das Thema nicht mehr aufrichtig diskutiert werden und am Ende bestimmt immer wie im Falle Hohmann die Bildzeitung oder andere Springermedien wer antisemitische Äusserungen gemacht hat und alle andere Medien übernehmen wie bei Hohmann und Hermann auch deren Meinungen. Bekannt geworden ist ja auch, daß die Merkel von Friede Springer damals massiv unter Druck gesetzt wurde Hohmann aus der Partei auszuschliessen oder aber die Bildzeitung würde eine wochenlange Kampagne gegen die CDU führen. Dabei ist Hohmann alles andere als ein Antisemit.
Heute ist man in den Augen mancher Leute schon antisemitsch, wenn man die Politik Israels oder wenn man die antichristlichen Talmudjuden kritisiert. Aufgrund unserer Vergangenheit kann das Thema nicht mehr aufrichtig diskutiert werden und am Ende bestimmt immer wie im Falle Hohmann die Bildzeitung oder andere Springermedien wer antisemitische Äusserungen gemacht hat und alle andere Medien übernehmen wie bei Hohmann und Hermann auch deren Meinungen. Bekannt geworden ist ja auch, daß die Merkel von Friede Springer damals massiv unter Druck gesetzt wurde Hohmann aus der Partei auszuschliessen oder aber die Bildzeitung würde eine wochenlange Kampagne gegen die CDU führen. Dabei ist Hohmann alles andere als ein Antisemit.
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Raphael
Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?
Gerade die Unschärfe in der Definition erlaubt ja der 4. Macht, mit dem Begriff "Antisemitismus" mißliebige Personen auszuschalten.Edi hat geschrieben:Was ist überhaupt Antisemitismus? Gibt es dafür eine klare Definition? Ich denke bisher eher nicht.
Diese Herrschaften wissen genau, wie sie innerhalb des medialen Diskurses Reaktionen provozieren können.
Das ist nicht immer die direkte Lüge, sondern machmal auch nur die halbe Wahrheit durch Weglassen bestimmter Details oder eine tendenziöse Bewertung. Häufig ist auch wichtig, daß irgendein Experte - meistens irgendein mehr oder weniger renommierter Wissenschaftler (denn der muß das ja wissen!) - den Journalisten bei seiner "Information" der Öffentlichkeit unterstützt.
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Lilaimmerdieselbe
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?
Jongen jedenfalls weiß, was Antisemitismus ist und hat sehr deutlich erklärt, daß er in Gedeons Schriften, die es auch im Internet gibt, ganz zweifelsfrei vorliegt.
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Raphael
Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?
Meiner bescheidenen Ansicht nach wird in dem Artikel von Dr. Marc Jongen das Ergebnis des ausstehenden wissenschaftlichen Gutachtens zu Gedeons Schriften vorweggenommen.Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:Jongen jedenfalls weiß, was Antisemitismus ist und hat sehr deutlich erklärt, daß er in Gedeons Schriften, die es auch im Internet gibt, ganz zweifelsfrei vorliegt.
Wobei dieser Umstand in keinster Weise gegen Dr. Marc Jongen spricht, sondern eher seiner persönlichen Einschätzung ein größeres Gewicht verleiht.
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RomanesEuntDomus
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?
Das ist doch Laberkram. Hier geht es doch nicht um eine mehr oder weniger große Unschärfe des Begriffs "Antisemitismus".Raphael hat geschrieben:Gerade die Unschärfe in der Definition erlaubt ja der 4. Macht, mit dem Begriff "Antisemitismus" mißliebige Personen auszuschalten.Edi hat geschrieben:Was ist überhaupt Antisemitismus? Gibt es dafür eine klare Definition? Ich denke bisher eher nicht....
Marc Jongen, der ja immerhin stellv. Sprecher der Afd BW ist, hat (löblicherweise) auf den Punkt gebracht, um was es bei Gedeon und seinen Aussagen über die "talmudischen Ghetto-Juden" geht:
Was sollen denn die Sachverständigen da noch ermitteln? Daß es sich auch wirklich um obszönen Müll handelt, der mich mit Abscheu erfüllt? --- Bedauerlich, daß die AfD dafür Sachverständige benötigt.... Wen die Obszönität solcher Aussagen nicht förmlich anspringt und mit Abscheu erfüllt, dem ist wohl auch durch weitere Argumente nicht mehr zu helfen. ...
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Lilaimmerdieselbe
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Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?
Sympathisanten der AfD können am Ende froh sein, wenn ihnen nicht auch noch die Expertenfindung zur Peinlichkeit gerät, wenn sie schon für das Offensichtliche Experten brauchen. Vom Zentrum für Antisemitismusforschung kann man schon eine erste Einschätzung in der faz lesen.
http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 2526.html
Jetzt braucht es gleich drei Experten, die den Fraktionsmitgliedern unabhängig vorkommen, seriös genug auf die Öffenlichkeit wirken, einer soll zudem noch Jude sein und die sollen auch noch bereit sein, sich mit diesem durchgekauten Kaugummi zu befassen. Was bin ich froh, dieser Findungskommission, die nächsten Mittwoch tagt, nicht anzugehören. Wenn sie schlau sind, geben sie es dem Berliner Zentrum, die lehnen wenigstens nicht ab, und kriegen den Mist zügig vom Tisch.
http://www.faz.net/aktuell/politik/inla ... 2526.html
Jetzt braucht es gleich drei Experten, die den Fraktionsmitgliedern unabhängig vorkommen, seriös genug auf die Öffenlichkeit wirken, einer soll zudem noch Jude sein und die sollen auch noch bereit sein, sich mit diesem durchgekauten Kaugummi zu befassen. Was bin ich froh, dieser Findungskommission, die nächsten Mittwoch tagt, nicht anzugehören. Wenn sie schlau sind, geben sie es dem Berliner Zentrum, die lehnen wenigstens nicht ab, und kriegen den Mist zügig vom Tisch.
Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?
Was das Thema Judentum-Christentum angeht, wird das doch gar nicht wissenschaftlich erforscht und wenn, dann nur die eine Seite. Eben aus Gründen unserer Vergangenheit und weil man genau weiß, das dieses Thema deswegen auch sehr "delikat" ist.
Es gibt sehr wohl auch dezidiert antichristliche Strömungen im Judentum, die werden aber nicht thematisiert. Man erfährt nur mal beiläufig, daß in Israel Neue Testamente verbrannt wurden oder ähnliches oder daß christliche Richtungen, die etwas missionarisch in Israel wirken und zwar durch messianische Juden, bedroht werden. Die Denkweise der Talmudjuden erfährt man nicht.
Im Kreuzgang ist darüber mal vor Jahren auch diskutiert worden.
Der Jude Israel Shahak, soviel ich weiß ein Holocaustüberlebender, hat mal ein Buch über den jüdischen Fundamentalismus der orthoxen Juden geschrieben, das manche negativen Seiten aufzeigt und vor allem zeigt, das orthosxe Juden das Alte Testament in vielem völlig anders verstehen als wir Christen. Wer sich mit dem Thema als Nichtjude heute genauer befassen würde und darüber ein Buch schreiben würde, dem würde man umgehend Antisemitismus anhängen, auch wenn er nur die Fakten aufzeigen würde.
Selbst die Kirche vertritt durch manche Bischöfe (Lehmann und Co) inzwischen die Auffassung die Juden hätten einen eigenen Heilszugang ohne Christus.
Es gibt sehr wohl auch dezidiert antichristliche Strömungen im Judentum, die werden aber nicht thematisiert. Man erfährt nur mal beiläufig, daß in Israel Neue Testamente verbrannt wurden oder ähnliches oder daß christliche Richtungen, die etwas missionarisch in Israel wirken und zwar durch messianische Juden, bedroht werden. Die Denkweise der Talmudjuden erfährt man nicht.
Im Kreuzgang ist darüber mal vor Jahren auch diskutiert worden.
Der Jude Israel Shahak, soviel ich weiß ein Holocaustüberlebender, hat mal ein Buch über den jüdischen Fundamentalismus der orthoxen Juden geschrieben, das manche negativen Seiten aufzeigt und vor allem zeigt, das orthosxe Juden das Alte Testament in vielem völlig anders verstehen als wir Christen. Wer sich mit dem Thema als Nichtjude heute genauer befassen würde und darüber ein Buch schreiben würde, dem würde man umgehend Antisemitismus anhängen, auch wenn er nur die Fakten aufzeigen würde.
Selbst die Kirche vertritt durch manche Bischöfe (Lehmann und Co) inzwischen die Auffassung die Juden hätten einen eigenen Heilszugang ohne Christus.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.
Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.
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Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.
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Raphael
Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?
[...]RomanesEuntDomus hat geschrieben:Das ist doch Laberkram. Hier geht es doch nicht um eine mehr oder weniger große Unschärfe des Begriffs "Antisemitismus".Raphael hat geschrieben:Gerade die Unschärfe in der Definition erlaubt ja der 4. Macht, mit dem Begriff "Antisemitismus" mißliebige Personen auszuschalten.Edi hat geschrieben:Was ist überhaupt Antisemitismus? Gibt es dafür eine klare Definition? Ich denke bisher eher nicht....
[W]enn Marc Jongen den Begriff "Antisemitismus" mit Inhalt füllt und trennscharf verwendet, folgt daraus nicht ([Punkt]), daß dies auch in der allgemein zugänglichen Presse so der Fall ist.
Zuletzt geändert von Hubertus am Donnerstag 23. Juni 2016, 19:54, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Mögliche Provokation entfernt.
Grund: Mögliche Provokation entfernt.
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Lilaimmerdieselbe
- Beiträge: 2466
- Registriert: Dienstag 4. Dezember 2012, 11:16
Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?
Raphael, sehr viel Trennschärfe braucht es für diesen Fall nicht. Meuthen hält sich bestimmt für keinen Spezialisten in solchen Dingen und hat sich insbesondere im Wahlkampfmodus dafür absichtlich nicht interessiert. Als er sich mit der causa aber nun doch befassen mußte, sprang es ihm ins Gesicht. Versuch es doch mit den im Internet verfügbaren Texten selber.
Das Thema Judentum/Christentum braucht man dafür auch nicht, es geht um die Positionierung einer nicht christlichen deutschen Partei zu einer ausgesprochen merkwürdigen und antisemitischen Deutung der europäischen Kulturgeschichte eines ihrer Mitglieder. Wäre das Feindbild nicht das Judentum oder hätte es die Judenvernichtung nicht gegeben, als politische Partei würde ich auf diese Art der Geschichtserklärung trotzdem verzichten und empfehlen, lieber Friedell oder, wenn es denn sein muß, den Untergang des Abendland lesen.
Das Thema Judentum/Christentum braucht man dafür auch nicht, es geht um die Positionierung einer nicht christlichen deutschen Partei zu einer ausgesprochen merkwürdigen und antisemitischen Deutung der europäischen Kulturgeschichte eines ihrer Mitglieder. Wäre das Feindbild nicht das Judentum oder hätte es die Judenvernichtung nicht gegeben, als politische Partei würde ich auf diese Art der Geschichtserklärung trotzdem verzichten und empfehlen, lieber Friedell oder, wenn es denn sein muß, den Untergang des Abendland lesen.
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Raphael
Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?
Warum sollte ich mich den Texten von Gedeon befassen?Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:Raphael, sehr viel Trennschärfe braucht es für diesen Fall nicht. Meuthen hält sich bestimmt für keinen Spezialisten in solchen Dingen und hat sich insbesondere im Wahlkampfmodus dafür absichtlich nicht interessiert. Als er sich mit der causa aber nun doch befassen mußte, sprang es ihm ins Gesicht. Versuch es doch mit den im Internet verfügbaren Texten selber.
Dazu besteht überhaupt keine Veranlassung.
Ich bin doch nicht derjenige, der über einen Ausschluß oder Nicht-Ausschluß zu befinden oder zu entscheiden hat.
Und Prof. Meuthen ist Professor für Vokswirtschaftslehre. Wieso sollte er da eine besonderes Wissen über politisches Extremistentum vorweisen können?
Er wird vermutlich zuallererst vermeiden wollen, daß sein gutes politisches Engagement mißbraucht wird und handelt entsprechend. Nur ist ein Fraktionsvorsitzender kein König, der per odre de mufti regieren kann. Auch solche Leute sind in Strukturen eingebunden, die sie zu respektieren haben. Das kann man gut finden oder auch schlecht, aber so ist das nun einmal.
Aus christlicher Sicht sind die Juden, wie auch die Mitglieder anderer Religionen, Irrgläubige.Lilaimmerdieselbe hat geschrieben:Das Thema Judentum/Christentum braucht man dafür auch nicht, es geht um die Positionierung einer nicht christlichen deutschen Partei zu einer ausgesprochen merkwürdigen und antisemitischen Deutung der europäischen Kulturgeschichte eines ihrer Mitglieder. Wäre das Feindbild nicht das Judentum oder hätte es die Judenvernichtung nicht gegeben, als politische Partei würde ich auf diese Art der Geschichtserklärung trotzdem verzichten und empfehlen, lieber Friedell oder, wenn es denn sein muß, den Untergang des Abendland lesen.
Manche von ihnen sind der Kirche sicherlich auch feindlich gesinnt, aber diese feindliche Gesinnung beschränkt sich ja keineswegs auf die Mitglieder der jüdischen Religion. Die Wahrheit hat nun 'mal Feinde in der Welt. Dies ist nur eine nüchterne Diagnose der herrschenden Lage. Für einen Christen jedoch kein Grund zur Verzweifelung und erst recht nicht ein Grund dafür, Progromstimmungen zu erzeugen.
Allerdings sollten sich Christen auch nicht dergestalt manipulieren lassen, daß sie bei Progromstimmungen zum Mitläufer werden. Besser ist es da, das moralische Koordinatensystem des Christentums einzusetzen, wenn es um eine Peilung der Sachlage geht.
Re: Die »Alternative für Deutschland«: für Christen wählbar?
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In Sachsen ist ein Streit um Baderegeln entbrannt: Ein FKK-Verein sollte angezogen baden gehen, weil ein Flüchtlingsheim in der Nähe gebaut wird. Die AfD fühlt sich nun zum Schutz der Freikörperkultur berufen.
http://www.stern.de/politik/deutschland ... rd&ref=yfp