War es demnach rückblickend ein Fehler, die Reaktoren überhaupt herunterzufahren? Hätte man sie besser mit ihrer eigenen Energie gekühlt?Robert Ketelhohn hat geschrieben:Die Reaktoren haben sich ja abgeschaltet. – Die Pumpen dürften elektrisch betrieben sein.Juergen hat geschrieben:...und dennoch die Sicherheitsvorkehrungen (Abschaltung) gegriffen haben.Robert Ketelhohn hat geschrieben:Natürlich. Das ist ja richtig. Aber man muß sich auch einmal klarmachen, daß hier ein Erdbeben stattgefunden hat, das alle Erwartungen für den schlimmsten denkbaren Fall um ein Mehrfaches übertroffen hat...Irmgard hat geschrieben:Allerdings ist ein schwerer Unfall (Stufe 6 ) immer noch nicht auszuschließen. Wir sollten tatsächlich beten, dass es dazu nicht kommt.
Bezüglich der "Kühlwasserzufuhr" (vermutlich der falscher Ausdruck) habe ich aber eine Frage. Laufen die Pumpen eigentlich mit Strom oder sind das dampfgetriebene Pumpen? Im letzen Fall wäre die Pumpen nicht das Problem, denn Dampf hat man ja mehr als man haben will, sondern die Pumpen und Ventile wären wegen des ausgefallenen Stroms nicht steuerbar.
Aber es ist schon aberwitzig, daß man gerade in einem Kraftwerk keinen Strom hat. - Man hat vermutlich nur den "falschen" Strom (falsche Spannung/fehlende Transformatoren).
Katastrophe in Japan
Re: Katastrophe in Japan
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Re: Katastrophe in Japan
Nach dem Motto: "Geht in die Kirche denn da ist es warm ?"Juergen hat geschrieben:War dies jetzt das Posting zur Abmeldung aus dem Forum?Lutheraner hat geschrieben:Steinzeit wäre übertrieben, aber zurück ins vorindustrielle Zeitalter würde reichen. Damit könnte man auch den Glaubensverfall bei uns wieder größtenteils rückgängig machen.HeGe hat geschrieben:Die einzige Lösung: zurück in die Steinzeit.
Oder "Wer kein Internet und keine Zeitung mehr bekommt, wird eher wieder zu glauben anfangen ?"
„Die Kirche will herrschen, und da muss sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen.“ (J.W. von Goethe)
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Re: Katastrophe in Japan
Ich finde es erschreckend, dass unsere Wahlkämpfer Merkel und Mappus aus dem Unglück in Japan ganz neue Erkenntnisse über die Gefahren der Atomkraft gewonnen haben. Wenn sie wirklich nicht bedacht haben, dass es Erdbeben, Stromausfall und nicht passende Kabel geben kann und daher die Atomkraft als sichere Technologie eingestuft haben, dann sind sie nicht mehr berechtigt unser Land zu regieren und müssen sofort zurücktreten.
"Ta nwi takashi a huga bakashi. Ta nwi takashi maluka batuka"
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Re: Katastrophe in Japan
Ich dachte eher an "The Village"HeGe hat geschrieben:Eher die Konversionserklärung zu den Amish People.Juergen hat geschrieben:War dies jetzt das Posting zur Abmeldung aus dem Forum?Lutheraner hat geschrieben:Steinzeit wäre übertrieben, aber zurück ins vorindustrielle Zeitalter würde reichen. Damit könnte man auch den Glaubensverfall bei uns wieder größtenteils rückgängig machen.HeGe hat geschrieben:Die einzige Lösung: zurück in die Steinzeit.![]()
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Re: Katastrophe in Japan
Ganz falsch ist das nicht.Vir Probatus hat geschrieben:Oder "Wer kein Internet und keine Zeitung mehr bekommt, wird eher wieder zu glauben anfangen ?"
Das "Problem" beim "Glaubensab-/verfall" sind nicht die Intellektuellen. Die glauben entweder, oder sie sind Hardcore-Atheisten oder Hardcore-Agnostiker. Das Problem sind all jene, die mal irgendwann einen Wikipedia-Artikel überflogen haben und sich jetzt als die Besserwisser hervortun. Das Problem ist allerdings nicht neu, denn das kannte schon Augustinus. Der hat mal irgendwo geschrieben, daß es gut vor Intellektuellen und gut vor den Einfältigen predigen könne und beide gut erreiche, aber bei den Menschen mit ungesundem Halbwissen, sei es äußerst schwierig.
Gruß Jürgen
Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.
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Re: Katastrophe in Japan
Warum ist HAARP immer genau dann aktiv, wenn in Japan die Erde bebt und Vulkane ausbrechen? 
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Re: Katastrophe in Japan
Apropos Nachrichten, ist euch eigentlich auch schon aufgefallen, daß die Öffentlich-Rechtlichen die Vortragsweise, insbesondere bei Einspielungen (Kurzreportagen) von den privaten Nachrichten(-sendern) inzwischen teilweise übernommen haben? Nicht bei den 19 bzw. 20 Uhr Nachrichten, aber bei denen, die früher kommen. Ich denke, so seit etwa ein, zwei Jahren ist das der Fall. Kennzeichen ist eine so im Deutschen nicht übliche Betonung, die etwas reißerisches an sich hat.Juergen hat geschrieben:Heute morgen, es muß so gegen 0:30 gewesen sein, passierte in den "heute"-Spätnachrichten was Bezeichnendes: Man hatte jemanden zugeschaltet (ich glaube von der Phys. Techn. Bundesanstalt) und interviewte ihn. Der Mann versuchte recht gelassen wirkend zu erklären, warum der Fall Tschernobyl und jetzt die Sache in Japan nicht zu vergleichen seien; er versuchte zu erklären was nach seinen Informationen wohl passiert sei etc. -- Wohlgemerkt: er versuchte das zu erklären, aber er kam nicht zum Schluß, weil er immer wieder vom Nachrichtensprecher unterbrochen wurde, der das gar nicht hören wollte. Er wollte offenbar von ihm ein Horrorszenarium beschrieben wissen. Darauf hat sich der Interviewpartner allerdings nicht eingelassen.
Ich befürchte, diesen Mann wird man nie mehr in den Nachrichten hören.
Christi vero ecclesia, sedula et cauta depositorum apud se dogmatum custos, nihil in his umquam permutat, nihil minuit, nihil addit; non amputat necessaria, non adponit superflua; non amittit sua, non usurpat aliena. (Vincentius Lerinensis, Com. 23, 16)
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Re: Katastrophe in Japan
Mir ist erst heute Abend wieder aufgefallen, dass die Kurznachrichten während "heute" im Stil der Privatsender vorgetragen werden. Das erinnert langsam an "RTL2 Action News" aus den frühen 90-ern....ad-fontes hat geschrieben:Apropos Nachrichten, ist euch eigentlich auch schon aufgefallen, daß die Öffentlich-Rechtlichen die Vortragsweise, insbesondere bei Einspielungen (Kurzreportagen) von den privaten Nachrichten(-sendern) inzwischen teilweise übernommen haben? Nicht bei den 19 bzw. 20 Uhr Nachrichten, aber bei denen, die früher kommen. Ich denke, so seit etwa ein, zwei Jahren ist das der Fall. Kennzeichen ist eine so im Deutschen nicht übliche Betonung, die etwas reißerisches an sich hat.Juergen hat geschrieben:Heute morgen, es muß so gegen 0:30 gewesen sein, passierte in den "heute"-Spätnachrichten was Bezeichnendes: Man hatte jemanden zugeschaltet (ich glaube von der Phys. Techn. Bundesanstalt) und interviewte ihn. Der Mann versuchte recht gelassen wirkend zu erklären, warum der Fall Tschernobyl und jetzt die Sache in Japan nicht zu vergleichen seien; er versuchte zu erklären was nach seinen Informationen wohl passiert sei etc. -- Wohlgemerkt: er versuchte das zu erklären, aber er kam nicht zum Schluß, weil er immer wieder vom Nachrichtensprecher unterbrochen wurde, der das gar nicht hören wollte. Er wollte offenbar von ihm ein Horrorszenarium beschrieben wissen. Darauf hat sich der Interviewpartner allerdings nicht eingelassen.
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Re: Katastrophe in Japan
Eine interessante Idee. Müßte allerdings ein Fachmann was zu sagen, ob das überhaupt denkbar wäre.Pelikan hat geschrieben:War es demnach rückblickend ein Fehler, die Reaktoren überhaupt herunterzufahren? Hätte man sie besser mit ihrer eigenen Energie gekühlt?
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.
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Re: Katastrophe in Japan
Wohl gesprochen. Die Heuchelei, die sich da offenbart, stinkt derart zum Himmel, daß die Leute dies Pack eigentlich schneller zum Teufel jagen müßten als die Ägypter ihren Mubarak. (Andererseits überrascht mich das alles nicht wirklich. Und obwohl man eigentlich wissen mußte, was da für Figuren regieren, wählt das Volk sie dennoch. Nun gut, es gibt keine Alternative, und viele wählen darum auch ungültig oder gar nicht mehr oder geben „Proteststimmen“ ab. Aber am Ende reicht’s eben doch immer wieder für diese Mischpoke.)Lutheraner hat geschrieben:Ich finde es erschreckend, dass unsere Wahlkämpfer Merkel und Mappus aus dem Unglück in Japan ganz neue Erkenntnisse über die Gefahren der Atomkraft gewonnen haben. Wenn sie wirklich nicht bedacht haben, dass es Erdbeben, Stromausfall und nicht passende Kabel geben kann und daher die Atomkraft als sichere Technologie eingestuft haben, dann sind sie nicht mehr berechtigt unser Land zu regieren und müssen sofort zurücktreten.
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Re: Katastrophe in Japan
Wenn du die Stelle findest, kriegst du den virtuellen Verdienstorden des Kreuzgangs am Bande.Juergen hat geschrieben:Ganz falsch ist das nicht. Das "Problem" beim "Glaubensab-/verfall" sind nicht die Intellektuellen. Die glauben entweder, oder sie sind Hardcore-Atheisten oder Hardcore-Agnostiker. Das Problem sind all jene, die mal irgendwann einen Wikipedia-Artikel überflogen haben und sich jetzt als die Besserwisser hervortun. Das Problem ist allerdings nicht neu, denn das kannte schon Augustinus. Der hat mal irgendwo geschrieben, daß es gut vor Intellektuellen und gut vor den Einfältigen predigen könne und beide gut erreiche, aber bei den Menschen mit ungesundem Halbwissen, sei es äußerst schwierig.Vir Probatus hat geschrieben:Oder "Wer kein Internet und keine Zeitung mehr bekommt, wird eher wieder zu glauben anfangen ?"
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Re: Katastrophe in Japan
Darf ich als Nicht-Fachmann etwas sagen?Robert Ketelhohn hat geschrieben:Eine interessante Idee. Müßte allerdings ein Fachmann was zu sagen, ob das überhaupt denkbar wäre.Pelikan hat geschrieben:War es demnach rückblickend ein Fehler, die Reaktoren überhaupt herunterzufahren? Hätte man sie besser mit ihrer eigenen Energie gekühlt?
1. Bei der Wahrnehmung von Erdstößen erfolgt die Notabschaltung der Kraftwerke anscheinend automatisch.
2. Durch den Tsunami kam es offenbar auch im Kraftwerk zu Defekten, weshalb dort auch jetzt so manches Meßgerät, Ventil,... nicht funktioniert. Unter diesen Umständen ein "ramponiertes" Kraftwerk weiterzubetreiben erscheint mir als Laien etwas mutig.
3. Entscheidend aber dürfte sein: Ein Reaktor im Betrieb setzt ein funktionierendes Stromnetz voraus, an das der produzierte Strom abgegeben werden kann.
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Re: Katastrophe in Japan
ad 1. Die Automatik könnte man natürlich theoretisch abschalten.
ad 2. Sehe ich grundsätzlich auch so, auf den ersten Blick. Trotzdem finde ich die Frage nicht uninteressant.
ad 3. Es würde in dem Fall ja reichen, den Reaktor vom Netz zu nehmen und nur Strom zur „Selbstversorgung“ zu produzieren, das ganze Ding also gewissermaßen als Black box weiterlaufen zu lassen.
ad 2. Sehe ich grundsätzlich auch so, auf den ersten Blick. Trotzdem finde ich die Frage nicht uninteressant.
ad 3. Es würde in dem Fall ja reichen, den Reaktor vom Netz zu nehmen und nur Strom zur „Selbstversorgung“ zu produzieren, das ganze Ding also gewissermaßen als Black box weiterlaufen zu lassen.
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Re: Katastrophe in Japan
Das ist doch alles bedacht worden, vielleicht mit Ausnahme der nicht passenden Kabel, die ja auch schon ein menschlicher Fehler sind.Lutheraner hat geschrieben:Ich finde es erschreckend, dass unsere Wahlkämpfer Merkel und Mappus aus dem Unglück in Japan ganz neue Erkenntnisse über die Gefahren der Atomkraft gewonnen haben. Wenn sie wirklich nicht bedacht haben, dass es Erdbeben, Stromausfall und nicht passende Kabel geben kann und daher die Atomkraft als sichere Technologie eingestuft haben, dann sind sie nicht mehr berechtigt unser Land zu regieren und müssen sofort zurücktreten.
Die AKW seien gegen alle möglichen denkaren Ereignisse wie Erdbeben u.a. gesichert, lediglich bestehe ein äusserst geringes Restrisiko, das aber zu vernachlässigen sei, weil es praktisch so gut wie nie vorkomme.
Nur richten sich weder Natur noch fehlbare Menschen nach angenommenen Gefährdungsbeurteilungen und das geringe Restrisiko kann irgendwann plötzlich doch einmal evident werden. Die Japaner haben doch auch nicht mit solchen Naturereignissen gerechnet und sie sind trotzdem eingetreten und zusätzlich konnten sie nicht einmal mit Notstromaggregaten die nötige Kühlung erwirken, weil diese ganz einfach ausfielen und die Ersatzlösung auch nur kurzfristig funktionierte. Eine solch gefährliche Technologie müsste zu 100 % sicher sein und das kann es nicht geben.
Zuletzt geändert von Edi am Dienstag 15. März 2011, 23:13, insgesamt 1-mal geändert.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.
Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.
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Re: Katastrophe in Japan
Allerdings stellt sich da die Frage wie schnell ein heruntergefahrener Reaktor wieder in Betrieb genommen werden darf. Ich vermute, den kann man nicht wie einen Lichtschalter nach Lust und Laune ein- und ausschalten (ohne Wartezeit).Robert Ketelhohn hat geschrieben:ad 1. Die Automatik könnte man natürlich theoretisch abschalten.
Oder würdest Du etwa die automat. Abschaltung in "Deinem" Kraftwerk als verantwortlicher Schichtleiter grundsätzlich deaktivieren?
Na ja, selbst wenn der Reaktor nicht im Vollbetrieb (der Schwächste liefert dort immerhin 439MW) laufen würde, so müßtest Du jedenfalls "einige" Lichter aufdrehen, Teekocher, Radios,... anschalten um die überschüssigen MW loszuwerden.Robert Ketelhohn hat geschrieben:ad 3. Es würde in dem Fall ja reichen, den Reaktor vom Netz zu nehmen und nur Strom zur „Selbstversorgung“ zu produzieren, das ganze Ding also gewissermaßen als Black box weiterlaufen zu lassen.
Re: Katastrophe in Japan
Ich bin zwar kein Fachmann, aber habe mir vor kurzem in einer andern Angelegenheit von einem solchen sagen lassen, dass die Stromerzeugung immer dem Bedarf angepasst werden muss, sonst würden die Netze zusammenbrechen. Die grossen Stromerzeugungsunternehmen hätten hierfür extra Steuerungssysteme, die in Sekunden bestimmte Kraftwerke zu- oder abschalten. Am schnellstens geht das wohl mit Wasserkraftwerken, während Atomkraftwerke nur langsam hoch- oder heruntergefahren werden können.Gamaliel hat geschrieben:Na ja, selbst wenn der Reaktor nicht im Vollbetrieb (der Schwächste liefert dort immerhin 439MW) laufen würde, so müßtest Du jedenfalls "einige" Lichter aufdrehen, Teekocher, Radios,... anschalten um die überschüssigen MW loszuwerden.Robert Ketelhohn hat geschrieben:ad 3. Es würde in dem Fall ja reichen, den Reaktor vom Netz zu nehmen und nur Strom zur „Selbstversorgung“ zu produzieren, das ganze Ding also gewissermaßen als Black box weiterlaufen zu lassen.
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Re: Katastrophe in Japan
Für das Speichern und Transportieren elektrischer Energie gibt es bereits seit langem nicht nur sinnige Konzepte sondern die auch die entsprechenden Anlagen. Denn das war und ist auch ohne Wind- und Sonnenstrahlungsenergie erforderlich. Man transportiert die Energie über ein Stromnetz vom Kraftwerk zum Verbraucher und speichert sie mittels Speicherkraftwerken.Irmgard hat geschrieben:Wind- und Solarenergie erfordert notwendigerweise auch das Speichern und Transportieren von Strom. Warum sollte man nicht auch dafür sinnige Konzepte entwickeln können?
Sinnige Konzepte bräuchte man dafür, die Regierung und den Reichstag militärisch zu schützen, falls die Leute mal keinen Bock mehr haben, den Schwachsinn zu bezahlen. Spätestens, wenn neben jedem Windrad ein Pumpspeicherkraftwerk in Form eines Wasserturms steht, wird das wohl nötig.
Gruß
Sempre
Multi venient in nomine meo, id est in nomine corporis mei. (Tichonius Africanus)
———
Quomodo facta est meretrix civitas fidelis (Is 1:21)
———
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Re: Katastrophe in Japan
"überschüssige MW" gibt es im Prinzip nicht. - Naja, aber irgendwie auch schon...Gamaliel hat geschrieben:Na ja, selbst wenn der Reaktor nicht im Vollbetrieb (der Schwächste liefert dort immerhin 439MW) laufen würde, so müßtest Du jedenfalls "einige" Lichter aufdrehen, Teekocher, Radios,... anschalten um die überschüssigen MW loszuwerden.Robert Ketelhohn hat geschrieben:ad 3. Es würde in dem Fall ja reichen, den Reaktor vom Netz zu nehmen und nur Strom zur „Selbstversorgung“ zu produzieren, das ganze Ding also gewissermaßen als Black box weiterlaufen zu lassen.
Um es mal an einem Beispiel zu verdeutlichen:
Eine Steckdose im Haushalt ist meist mit 16A (Ampere) abgesichert. Man kann also maximal ein Gerät mit einer Leistung von 16*230=3680Watt daran betreiben.
Also kann man umgangssprachlich sagen, daß die Steckdose eine Leistung von 3680 Watt liefert.
Wenn Du nun nur einer Energiesparlampe von 5W an die Steckdose anschließt, mußt Du die "überschüssigen Watt" auch nicht "loswerden".
Problematisch wäre es, wenn Du zuhause zwar eine Steckdose hast, an der 230V anliegen, Du aber nur eine Taschenlampenglühbirne zur Verfügung hast.
Dann hast Du "Strom" und Du hast einen Verbraucher, aber mit beidem kannst Du nichts anfangen.
Ähnlich dürfte das Problem in einem Kraftwerk sein. Die Generatoren produzieren zu hohe Spannungen und ohne geeignete Transformatoren kann man die vorhandenen Verbraucher nicht anschließen.
Allerdings gibt es schon sowas wie "überschüssige MW": Nimm ein Fahrrad mit Dynamo. Drehst Du das Rad und die Lampe ist ausgeschaltet läßt es sich leichter drehen, als wenn die Lampe eingeschaltet ist.
Ähnliches passiert bei Generatoren im Kraftwerk. Wird kein Strom entnommen, so drehen die Turbinen sich leichter, der Dampf muß fast keine Arbeit verrichten und saust unverrichteter Dinge durch die Turbine. Die Generatoren drehen im schlimmsten Falle durch und fliegen Dir um die Ohren.
-----
Focus - Kernenergie: ja, bitte
Ich weiß nicht von wann der Artikel ist. Ich vermute aufgrund der Daten in den Kommentaren, daß er von 2009 ist.
Der wäre wohl in der derzeitigen Situation so nicht mehr zu veröffentlichen, ohne daß der Schreiber auf der Stelle erschossen würde.
Gruß Jürgen
Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.
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Re: Katastrophe in Japan
Strompreiserhöhungen von 1% möglich
-> http://www.derwesten.de/nachrichten/wir ... 21257.html
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Re: Katastrophe in Japan
Auch potentielle menschliche Fehler sollten berücksichtigt werden. Das ist doch in jeder Ingenieurwissenschaft üblich.Edi hat geschrieben:Das ist doch alles bedacht worden, vielleicht mit Ausnahme der nicht passenden Kabel, die ja auch schon ein menschlicher Fehler sind.Lutheraner hat geschrieben:Ich finde es erschreckend, dass unsere Wahlkämpfer Merkel und Mappus aus dem Unglück in Japan ganz neue Erkenntnisse über die Gefahren der Atomkraft gewonnen haben. Wenn sie wirklich nicht bedacht haben, dass es Erdbeben, Stromausfall und nicht passende Kabel geben kann und daher die Atomkraft als sichere Technologie eingestuft haben, dann sind sie nicht mehr berechtigt unser Land zu regieren und müssen sofort zurücktreten.
Das ist mit der ungelösten Endlagerung der Grund, weshalb ich gegen Atomkraft bin. Auch jedes noch so unwahrscheinliche Szenario wird rein statistisch irgendwann eintreten.Edi hat geschrieben: Die AKW seien gegen alle möglichen denkaren Ereignisse wie Erdbeben u.a. gesichert, lediglich bestehe ein äusserst geringes Restrisiko, das aber zu vernachlässigen sei, weil es praktisch so gut wie nie vorkomme.
Das finde ich komisch. Japan ist Erdbebengebiet und das Wort Tsunami kommt aus dem Japanischen. Dieses Erdbeben war angeblich das Schwerste seit 140 Jahren. Das ist verglichen damit, dass Japan wohl schon seit 50 Jahren Atomkraftwerke betreibt, kein besonders großer Zeitraum.Edi hat geschrieben: Die Japaner haben doch auch nicht mit solchen Naturereignissen gerechnet
Die Wahrscheinlichkeit für starke Erdbeben und Tsunamis in Süddeutschland hat sich seit letzter Woche nicht geändert. Mir ist daher immer noch nicht klar, warum Frau Merkel und Herr Mappus jetzt plötzlich Atomkraftwerke abschalten. Ich hätte eigentlich gedacht, dass wenigstens der Mappus ein klein bisschen Rückgrat hat.
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Re: Katastrophe in Japan
Ich weiß nicht genau für welche Stärke die AKW in Japan ausgelegt sind. Ich meine irgendwas von Stärke 8 oder sowas in der Art gehört zu haben. Das Beben erreichte fast 9 auf der Richterskala.Lutheraner hat geschrieben:Das finde ich komisch. Japan ist Erdbebengebiet und das Wort Tsunami kommt aus dem Japanischen. Dieses Erdbeben war angeblich das Schwerste seit 140 Jahren. Das ist verglichen damit, dass Japan wohl schon seit 50 Jahren Atomkraftwerke betreibt, kein besonders großer Zeitraum.Edi hat geschrieben: Die Japaner haben doch auch nicht mit solchen Naturereignissen gerechnet
Man sollte bedenken, daß die Richterskala eine log. Skala ist, so daß ein Punkt mehr auf der Skala etwa das 10-fache bedeutet. Das letzte Erdbeben im Februar in Deutschland hatte eine Stärke von rund 4.5 - Das bedeutet, daß das Erdbeben in Japan mehr als 10.000mal so stark war.
Gruß Jürgen
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Re: Katastrophe in Japan
Ich habe mich offenbar unklar ausgedrückt. Mit "sinnigen Konzepten" meinte ich solche, die auch auf eine gewisse Akzeptanz in der Bervölkerung stoßen würden (bei unbestreitbar steigenden Kosten). Wer keine Überlandleitungen will von den Nordsee-Windparks in die Mitte Deutschlands, der muss vermutlich für Erdkabel zahlen. Und mehr Stauseen finden vermtulich auch kaum eine Mehrheit. Wie so oft ist mir die Diskussion (insbesondere in den Medien) viel zu eindimensional.Sempre hat geschrieben:Man transportiert die Energie über ein Stromnetz vom Kraftwerk zum Verbraucher und speichert sie mittels Speicherkraftwerken.
Gruß
Irmgard
Re: Katastrophe in Japan
http://kath.net/detail.php?id=3617Niigata (kath.net) Das Epizentrum der derzeitigen Erdbeben in Japan befindet sich nahe einem Marienerscheinungsort, wo die Jungfrau Maria 1973 vor Naturkatastrophen gewarnt hat, die noch größer seien als die bereits geschehenen, wenn die Menschheit sich nicht bekehre. Seherin war die Ordensschwester Agnes Sasagawa.
1973 erschien die Jungfrau Maria der Ordensfrau drei Mal. Kardinal Ratzinger untersuchte 1988 den Fall und akzeptierte das Urteil des Ortsbischofs, dass die Erscheinungen und die Botschaften für die Gläubigen annehmbar sind. Die Botschaften warnten vor Verwirrung innerhalb der Kirche und Katastrophen, die die ganze Welt betreffen könnten, wenn es zu keiner Umkehr komme. [...]
Christus vincit - Christus regnat - Christus imperat
Re: Katastrophe in Japan
Marion hat geschrieben:http://kath.net/detail.php?id=3617Niigata (kath.net) Das Epizentrum der derzeitigen Erdbeben in Japan befindet sich nahe einem Marienerscheinungsort, wo die Jungfrau Maria 1973 vor Naturkatastrophen gewarnt hat, die noch größer seien als die bereits geschehenen, wenn die Menschheit sich nicht bekehre. Seherin war die Ordensschwester Agnes Sasagawa.
1973 erschien die Jungfrau Maria der Ordensfrau drei Mal. Kardinal Ratzinger untersuchte 1988 den Fall und akzeptierte das Urteil des Ortsbischofs, dass die Erscheinungen und die Botschaften für die Gläubigen annehmbar sind. Die Botschaften warnten vor Verwirrung innerhalb der Kirche und Katastrophen, die die ganze Welt betreffen könnten, wenn es zu keiner Umkehr komme. [...]
Haben die mal auf die Landkarte geguckt? Wohl kaum.
Yuzawa liegt ungefähr 1km nord-nord-westlich von Sendai.
Das Epizentrum lag 13km östlich von Sendai im Meer.
Wenn man es Pi-mal-Daumen auf Deutschland überträgt, dann liegt der Marienerscheinungsort in Hamburg und das Epizentrum in Berlin.
Gruß Jürgen
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Re: Katastrophe in Japan
Vor 140 Jahren scheint es in der Gegend ein Erdbeben gegeben zu haben, das mindestens genauso stark war (sonst würde man nicht vom "stärksten Erdbeben seit 140 Jahren" sprechen). Bei einer AKW-Laufzeit von 30-40 Jahren kann ich nicht verstehen, warum die dortigen AKWs nicht für Beben dieser Stärke ausgelegt sind. Dasselbe gilt übrigens auch für Kalifornien.Juergen hat geschrieben:Ich weiß nicht genau für welche Stärke die AKW in Japan ausgelegt sind. Ich meine irgendwas von Stärke 8 oder sowas in der Art gehört zu haben. Das Beben erreichte fast 9 auf der Richterskala.Lutheraner hat geschrieben:Das finde ich komisch. Japan ist Erdbebengebiet und das Wort Tsunami kommt aus dem Japanischen. Dieses Erdbeben war angeblich das Schwerste seit 140 Jahren. Das ist verglichen damit, dass Japan wohl schon seit 50 Jahren Atomkraftwerke betreibt, kein besonders großer Zeitraum.Edi hat geschrieben: Die Japaner haben doch auch nicht mit solchen Naturereignissen gerechnet
Man sollte bedenken, daß die Richterskala eine log. Skala ist, so daß ein Punkt mehr auf der Skala etwa das 10-fache bedeutet. Das letzte Erdbeben im Februar in Deutschland hatte eine Stärke von rund 4.5 - Das bedeutet, daß das Erdbeben in Japan mehr als 10.000mal so stark war.
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Re: Katastrophe in Japan
Das Beben war - wie Robert auch schon ausgeführt hat - nicht das Problem. Nach dem Beben haben sich die Reaktoren abgeschaltet und nach dem Stromausfall sind die Generatoren angesprungen.Lutheraner hat geschrieben:Vor 140 Jahren scheint es in der Gegend ein Erdbeben gegeben zu haben, das mindestens genauso stark war (sonst würde man nicht vom "stärksten Erdbeben seit 140 Jahren" sprechen). Bei einer AKW-Laufzeit von 30-40 Jahren kann ich nicht verstehen, warum die dortigen AKWs nicht für Beben dieser Stärke ausgelegt sind. Dasselbe gilt übrigens auch für Kalifornien.
Das Problem war die Stärke des Tsunami.
Gruß Jürgen
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Re: Katastrophe in Japan
Irgendwer hatte es glaube ich schon geschrieben: das Erdbeben alleine hätten die AKWs möglicherweise auch überstanden. Das Problem war eher die Kombination mit dem Tsunami, den niemand einkalkuliert hatte und der ja erst die für die Kühlung notwendige Stromversorgung unterbrochen hat.Lutheraner hat geschrieben:Vor 140 Jahren scheint es in der Gegend ein Erdbeben gegeben zu haben, das mindestens genauso stark war (sonst würde man nicht vom "stärksten Erdbeben seit 140 Jahren" sprechen). Bei einer AKW-Laufzeit von 30-40 Jahren kann ich nicht verstehen, warum die dortigen AKWs nicht für Beben dieser Stärke ausgelegt sind. Dasselbe gilt übrigens auch für Kalifornien.
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Re: Katastrophe in Japan
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_ErdbebenLutheraner hat geschrieben:Vor 14 Jahren scheint es in der Gegend ein Erdbeben gegeben zu haben, das mindestens genauso stark war (sonst würde man nicht vom "stärksten Erdbeben seit 14 Jahren" sprechen).
In Chile gab es ein so starkes vor 14 Jahren
und vor 5 Jahren ein noch stärkeres
Zuletzt geändert von Marion am Mittwoch 16. März 2011, 12:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Stefan
Re: Katastrophe in Japan
Einen Tsunami im Erdbebengebiet nicht zu erwägen, insbesondere wenn das KKW direkt an der Küste liegt, ist grob fahrlässig. Spätestens nach der letzten Groden Tsunamikatastrophe sollte klar sein, daß Erdbeben in Küstennähe gigantische Auswirkungen haben können.
Ich verstehe auch ganz, warum man nicht den inneren Kern mit vverschiedenen Kühlvarianten versieht. Am einfachsten wäre doch eine Kühlung per Luft, indem man Kühlrippen großflächig anbringt, und sich bei entstehender Wärmeentwicklung einen Kamineffekt zunutze macht, indem man zb. Einen Trichter nachnoben vorsieht; sowas macht man beim Grillen oder Weihnchten bei diesen Kerzenwindmühlen ja auch...
Ich verstehe auch ganz, warum man nicht den inneren Kern mit vverschiedenen Kühlvarianten versieht. Am einfachsten wäre doch eine Kühlung per Luft, indem man Kühlrippen großflächig anbringt, und sich bei entstehender Wärmeentwicklung einen Kamineffekt zunutze macht, indem man zb. Einen Trichter nachnoben vorsieht; sowas macht man beim Grillen oder Weihnchten bei diesen Kerzenwindmühlen ja auch...
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Stefan
Re: Katastrophe in Japan
San Franzisko ist auch bald wieder dran!Marion hat geschrieben:http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_ErdbebenLutheraner hat geschrieben:Vor 14 Jahren scheint es in der Gegend ein Erdbeben gegeben zu haben, das mindestens genauso stark war (sonst würde man nicht vom "stärksten Erdbeben seit 14 Jahren" sprechen).
In Chile gab es ein so starkes vor 14 Jahren
und vor 5 Jahren ein noch stärkeres
http://www.daserste.de/wwiewissen/beitr ... jm4~cm.asp
Zuletzt geändert von Stefan am Mittwoch 16. März 2011, 13:03, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Katastrophe in Japan
Karte bei maps.googleJuergen hat geschrieben:Marion hat geschrieben:http://kath.net/detail.php?id=3617Niigata (kath.net) Das Epizentrum der derzeitigen Erdbeben in Japan befindet sich nahe einem Marienerscheinungsort, wo die Jungfrau Maria 1973 vor Naturkatastrophen gewarnt hat, die noch größer seien als die bereits geschehenen, wenn die Menschheit sich nicht bekehre. Seherin war die Ordensschwester Agnes Sasagawa.
1973 erschien die Jungfrau Maria der Ordensfrau drei Mal. Kardinal Ratzinger untersuchte 1988 den Fall und akzeptierte das Urteil des Ortsbischofs, dass die Erscheinungen und die Botschaften für die Gläubigen annehmbar sind. Die Botschaften warnten vor Verwirrung innerhalb der Kirche und Katastrophen, die die ganze Welt betreffen könnten, wenn es zu keiner Umkehr komme. [...]![]()
Haben die mal auf die Landkarte geguckt? Wohl kaum.
Yuzawa liegt ungefähr 1km nord-nord-westlich von Sendai.
Das Epizentrum lag 13km östlich von Sendai im Meer.
Wenn man es Pi-mal-Daumen auf Deutschland überträgt, dann liegt der Marienerscheinungsort in Hamburg und das Epizentrum in Berlin.
Punkt A = Epizentrum
Punkt B = Erscheinungort
Hier sieht man wie oft es rumpelt... http://geofon.gfz-potsdam.de/db/eqinfo.php
z.B,. heute Mittag ein 4.5er Beben in der Türkei; und heute morgen ein 4.6er im Atlantik
Gruß Jürgen
Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.
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Re: Katastrophe in Japan
Wenn man im Erdbebengebiet an der Küste ein AKW baut, dann sollte man in einem Land wie Japan, wo traditionell häufig Tsunamis auftreten, auch mit Tsunamis rechnen.Juergen hat geschrieben:Das Beben war - wie Robert auch schon ausgeführt hat - nicht das Problem. Nach dem Beben haben sich die Reaktoren abgeschaltet und nach dem Stromausfall sind die Generatoren angesprungen.Lutheraner hat geschrieben:Vor 140 Jahren scheint es in der Gegend ein Erdbeben gegeben zu haben, das mindestens genauso stark war (sonst würde man nicht vom "stärksten Erdbeben seit 140 Jahren" sprechen). Bei einer AKW-Laufzeit von 30-40 Jahren kann ich nicht verstehen, warum die dortigen AKWs nicht für Beben dieser Stärke ausgelegt sind. Dasselbe gilt übrigens auch für Kalifornien.
Das Problem war die Stärke des Tsunami.
"Ta nwi takashi a huga bakashi. Ta nwi takashi maluka batuka"