Da haben wir es in Bayern leicht: wir sind selbst die Rechtsnachfolger. Weil's hier so schön war ("Bayern ist die Vorstufe zum Paradies" - damit hat die CSU schon vor 1700 Jahren Wahlkampf gemacht), sind die ganzen Stämme (Kelten, Germanen, Slawen, Goten, Langobarden, Römer und was weiß ich noch alles) dageblieben und haben miteinander erst die "Bayern"HeGe hat geschrieben:... wer die Rechtsnachfolger der diversen Stämme sind, die im Rahmen der Völkerwanderung einfach in unser Gebiet eingefallen sind und dort geplündert haben.
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Re: Kurzmeldungen/Nachrichten V
Irgendwas wird sich schon finden. Ich bin sicher, wenn ich lange genug zurück gehe, bin ich mit einer der 11.000 Gefährtinnen der Hl. Ursula verwandt. Irgendeine zentralasiatische -ikistan-Republik kann sich schon mal auf eine saftige Klage vor dem Bezirksgericht von Kansas City einstellen. 

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Re: Kurzmeldungen/Nachrichten V
Ich hab mal von nem Kommilitonen gehört, der Jura studiert hatte, daß es im englischen Recht reichen kann, einen Präzedenzfall von vor 500 Jahren anführen zu können, um mit einer Klage höchstwahrscheinlich durchzukommen. Ist das in Amerika auch so?HeGe hat geschrieben:Irgendwas wird sich schon finden. Ich bin sicher, wenn ich lange genug zurück gehe, bin ich mit einer der 11.000 Gefährtinnen der Hl. Ursula verwandt. Irgendeine zentralasiatische -ikistan-Republik kann sich schon mal auf eine saftige Klage vor dem Bezirksgericht von Kansas City einstellen.



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Re: Kurzmeldungen/Nachrichten V
Ist doch kein Problem. Dafür hat man doch heutzutage das richtige Personal.HeGe hat geschrieben:Herero und Nama verklagen Deutschland wegen Kolonialverbrechen
...
Einfach alle Rechnungen an die sogenannten Reichsbürger weiterleiten, die legen doch so großen Wert darauf, daß sie die einzigen legitimen Rechtsnachfolger des Deutschen Reichs sind. Bei Nichtzahlung oder Zahlungsverzug Erzwingungshaft.
Re: Kurzmeldungen/Nachrichten V
Ist doch klar, weil die es können und die Welt den Usa gehört.HeGe hat geschrieben:Herero und Nama verklagen Deutschland wegen Kolonialverbrechen
Wieso da ein US-Gericht zuständig sein soll, bin ich auch mal gespannt.![]()
Andere werden sich kaum die Finger daran verbrennen, denn sonst klagen noch diverse Staaten und Stämme gegen die ehemaligen Kolonialherren.
Die Usa aber sind unangreifbar – und haben die meisten infrage kommenden Gebiete noch unter Kontrolle.
Re: Kurzmeldungen/Nachrichten V
5 Jahre wohl kaum.taddeo hat geschrieben:Ich hab mal von nem Kommilitonen gehört, der Jura studiert hatte, daß es im englischen Recht reichen kann, einen Präzedenzfall von vor 5 Jahren anführen zu können, um mit einer Klage höchstwahrscheinlich durchzukommen. Ist das in Amerika auch so?HeGe hat geschrieben:Irgendwas wird sich schon finden. Ich bin sicher, wenn ich lange genug zurück gehe, bin ich mit einer der 11. Gefährtinnen der Hl. Ursula verwandt. Irgendeine zentralasiatische -ikistan-Republik kann sich schon mal auf eine saftige Klage vor dem Bezirksgericht von Kansas City einstellen.![]()
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Ansonsten ja, Stichwort case law.
https://de.wikipedia.org/wiki/Fallrecht
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)
Re: Kurzmeldungen/Nachrichten V
Einige hundert Jahre sind aber zumindest in England schon drin.Hubertus hat geschrieben:500 Jahre wohl kaum.
Im Falle Helen Duncan war das Gesetz gut 200 Jahre alt.
Re: Kurzmeldungen/Nachrichten V
Ja, das bezog sich auf Amerika.Siard hat geschrieben:Einige hundert Jahre sind aber zumindest in England schon drin.Hubertus hat geschrieben:500 Jahre wohl kaum.
Im Falle Helen Duncan war das Gesetz gut 200 Jahre alt.

Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)
Re: Kurzmeldungen/Nachrichten V
Hubertus hat geschrieben:Ja, das bezog sich auf Amerika.Siard hat geschrieben:Einige hundert Jahre sind aber zumindest in England schon drin.Hubertus hat geschrieben:500 Jahre wohl kaum.
Im Falle Helen Duncan war das Gesetz gut 200 Jahre alt.

Re: Kurzmeldungen/Nachrichten V
Wenn ich an Baltasar Garzón denke, gibt es diese Fälle auch in Europa:Siard hat geschrieben:Ist doch klar, weil die es können und die Welt den Usa gehört.HeGe hat geschrieben:Herero und Nama verklagen Deutschland wegen Kolonialverbrechen
Wieso da ein US-Gericht zuständig sein soll, bin ich auch mal gespannt.![]()
Andere werden sich kaum die Finger daran verbrennen, denn sonst klagen noch diverse Staaten und Stämme gegen die ehemaligen Kolonialherren.
Die Usa aber sind unangreifbar – und haben die meisten infrage kommenden Gebiete noch unter Kontrolle.
Das ganze fällt wohl unter den Begriff Weltrechtsprinzip und gilt für gewisse Straftaten auch in D.:2003 trat Garzón öffentlich als Gegner des Irakkrieges in Erscheinung. Im Januar 2003 äußerte er scharfe Kritik an der US-Regierung wegen der Inhaftierung mutmaßlicher Al-Qaida-Aktivisten im Gefangenenlager der Guantanamo Bay Naval Base, Kuba; 2009 eröffnete er ein Verfahren wegen der mutmaßlich dort verübten Folterverbrechen. Dabei leitete er auch Ermittlungen gegen sechs hochrangige Mitglieder der früheren Regierung unter George W. Bush ein, nämlich gegen den früheren Attorney General Alberto R. Gonzales, den Rechtsberater John Yoo, den Verteidigungsstaatssekretär Douglas Feith, die Rechtsberater des Verteidigungsministeriums William Haynes II und Jay Bybee sowie gegen David S. Addington, den früheren Kabinettschef des US-Vizepräsidenten Dick Cheney. Diese hätten Foltertatbestände juristisch legitimiert. Allerdings eröffnete er auch verschiedene Verfahren gegen mutmaßliche Angehörige der Terrororganisation Al-Qaida, unter anderem gegen Osama bin Laden.
(Hervorhebung von mir)Nach dem Weltrechtsprinzip (auch Universalitätsprinzip) oder Weltrechtsgrundsatz ist das nationale Strafrecht auch auf Sachverhalte anwendbar, die keinen spezifischen Bezug zum Inland haben, bei denen also weder der Tatort im Inland liegt (sog. Territorialitätsprinzip) noch der Täter oder das Opfer die Staatsangehörigkeit des betroffenen Staates besitzen (sog. Personalitätsprinzip). Erforderlich ist hierfür aber, dass sich die Straftat gegen international geschützte Rechtsgüter richtet. Dies gilt insbesondere für solche Delikte, die unmittelbar nach dem Völkerrecht strafbar sind.
(...)
Im deutschen Recht ist das Weltrechtsprinzip in § 6 StGB niedergelegt; dieser lautet:
Das deutsche Strafrecht gilt weiter, unabhängig vom Recht des Tatorts, für folgende Taten, die im Ausland begangen werden:
1. (weggefallen)[1]
2. Kernenergie-, Sprengstoff- und Strahlungsverbrechen in den Fällen der §§ 307 und 308 Abs. 1 bis 4, des § 309 Abs. 2 und des § 310;
3. Angriffe auf den Luft- und Seeverkehr (§ 316c);
4. Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung und zum Zweck der Ausbeutung der Arbeitskraft sowie Förderung des Menschenhandels (§§ 232 bis 233a);
5. unbefugter Vertrieb von Betäubungsmitteln;
6. Verbreitung pornographischer Schriften in den Fällen der §§ 184a und 184b Abs. 1 bis 3, auch in Verbindung mit § 184c Satz 1;
7. Geld- und Wertpapierfälschung (§§ 146, 151 und 152), Fälschung von Zahlungskarten mit Garantiefunktion und Vordrucken für Euroschecks (§ 152b Abs. 1 bis 4) sowie deren Vorbereitung (§§ 149, 151, 152 und 152b Abs. 5);
8. Subventionsbetrug (§ 264);
9. Taten, die auf Grund eines für die Bundesrepublik Deutschland verbindlichen zwischenstaatlichen Abkommens auch dann zu verfolgen sind, wenn sie im Ausland begangen werden.
Die Klage der Herero begründet sich wohl auf dem Völkerstrafrecht.
Re: Kurzmeldungen/Nachrichten V
Dann bin ich mal gespannt, um welche Individuen es dabei gehen soll.Caviteño hat geschrieben:Die Klage der Herero begründet sich wohl auf dem Völkerstrafrecht.
Wenn man sich alleine den Artikel einmal durchliest, kann man erahnen, was das ganze wert ist.
Es wird ein Staat verklagt, keine Personen. Auch, wenn manches Usa-Gericht es anders sehen möchte, so ist ein normales Gericht nicht zuständig.
Re: Kurzmeldungen/Nachrichten V
Einn neues Beispiel der konfusen Politik der Kanzlerin, die behauptet, ihre Entscheidungen vom Ende her zu denken:
Ostdeutschland bleibt auf hohen Stromkosten sitzen
Der Grund:
Weder bei der Energiewende, noch bei der Eurorettung und erst recht nicht bei der Migration - vermutlich beginnender Altersstarrsinn.
Ostdeutschland bleibt auf hohen Stromkosten sitzen
Der Grund:
Da einheitliche Netzübertragungsentgelte zu höheren Strompreisen in NRW und Schleswig-Holstein geführt hätten, wo im Mai gewählt wird, hat Gabriel das Vorhaben vorerst fallen lassen (vermutlich nur zurückgestellt). Klar, eine Strompreiserhöhung vor den Landtagswahlen (und auch der BTW) wäre eine Steilvorlage für die AfD, die schon bei der letzten Bundestagswahl auf die dauernd steigenden Strompreise hingewiesen hat. Aber die Energiewende auf den Prüfstand zu stellen und einen größeren Zeitrahmen dafür anzusetzen - das wäre das Eingeständnis damals eine falsche und überstürzte Entscheidung getroffen zu haben. So etwas macht Merkel nicht; sie denkt ja angeblich vom Ende her.Über die Netzfinanzierung wird seit Jahren gestritten. Es gibt keine einheitliche Regelung. So zahlen bundesweit alle Stromkunden für Meereswindparks und die Verkabelung neuer „Stromautobahnen“. Dagegen bleiben die Kosten für den klassischen Netzausbau bei den Kunden der jeweiligen Netzzone, auch wenn der Strom bei ihnen nur durchgeleitet wird.
Wenn nun im Osten das Netz wegen der Windparks verstärkt wird, zahlen dafür die Kunden in Ostdeutschland und Hamburg. Das ist die Regelzone des Betreibers 50Hertz. Dort fallen auch steigenden Ausgaben für die Netzsteuerung an. Das Netz ist für den Ökostromboom nicht ausgelegt. 50Hertz legte dafür 2015 allein 350 Millionen Euro auf die Verbraucher um. Bewohner der von Schleswig-Holstein über Niedersachsen, Hessen bis Bayern verlaufenden Zone des Betreibers Tennet zahlten dafür 650 Millionen Euro.
Die Ostländer beschweren sich über diese Nachteile, von angeblich einer halben Milliarde Euro im Jahr. Hohe Netzkosten verschärften die schwierige Lage ihrer Betriebe. Sie hätten teils doppelt so hohe Netzkosten wie die westdeutsche Konkurrenz. Netzkosten lägen im Schnitt ein Fünftel über denen im Westen.
Das Gesetz regelt jetzt nur noch die Zahlung sogenannter „vermiedener Netzentgelte“ neu. Dahinter steht die (als falsch erwiesene) Annahme, wonach der Ökostromausbau Kosten für den Netzausbau verhindere, weil die Elektrizität regional genutzt werde. Betreiber von Wind-, Solar und Biomassekraftwerken bekommen deshalb ein „vermiedenes Netzentgelt“. Stromverbraucher hat das 2015 laut Netzagentur eine Milliarde Euro gekostet.

Re: Kurzmeldungen/Nachrichten V
Alles bezahlt von den hart arbeitenden Menschen in Amerika
Und wenn es dumm läuft, dürfen wir hier noch einmal dafür bezahlen.
Und wenn es dumm läuft, dürfen wir hier noch einmal dafür bezahlen.
Re: Kurzmeldungen/Nachrichten V
Früher gab es die sog. "Reforger-Übungen" (Return Forces to Germany). Da war das Material hier eingelagert und nur die Truppen wurden über den Atlantik geflogen. Der Umfang dürfte noch viel, viel größer gewesen sein.Torsten hat geschrieben:Alles bezahlt von den hart arbeitenden Menschen in Amerika
Und wenn es dumm läuft, dürfen wir hier noch einmal dafür bezahlen.
Klar zahlen "wir" unter Trump noch einmal, das hat er doch schon gesagt. Wir können froh sein, wenn er nur auf einer deutlichen Steigerung des Verteidigungshaushaltes besteht und die vereinbarten 2% des BIP einfordert. D liegt hier bei 1,3%. Das würde also eine Steigerung von 50% erfordern oder gute 18 Mrden € mehr. "Peanuts" würde Trump einer lamentierenden Kanzlerin sagen - angesichts von 55 Mrden €, die sie in diesem und dem nächsten Jahr für ihre Gäste ausgeben muß - und die Kosten der Eurorettung bzw. der "Energiewende" im dreistelligen Mrden-Bereich muß er dazu noch nicht einmal erwähnen.

Der Spiegel hat kürzlich dargelegt, wie besorgt Merkel angesichts des neuen Präsidenten ist. Da wird ihr auch die "immer enger werdende" EU nicht viel helfen können. In F. wird sie es mit einem neuen Präsidenten zu tun haben, IT wackelt bedenklich, NL wählt, die Euro-Krise ist virulent, die Briten scheiden aus und alle wollen Geld von D.. Insbesondere der Brexit - an dem sie nicht ganz schuldlos ist - verhindert eine europ. Antwort in Verteidigungsfragen - will man sich nicht von F und seiner force de frappe abhängig machen.
Re: Kurzmeldungen/Nachrichten V
Liest man dazu den Aufsatz im zwangsfinanzierten heute.de, gewinnt man den Eindruck, hier berauscht sich einer an Wunschvorstellungen.
Re: Kurzmeldungen/Nachrichten V
Wenn der Staat die Steuerzahler abzockt, heißt es, er habe Milliarden Euro erwirtschaftet.tagesschau.de hat geschrieben:Deutschland macht 19 Milliarden Gewinn
Der deutsche Staat hat im vergangenen Jahr einen Überschuss von 19,2 Milliarden Euro erwirtschaftet - wovon fast ein Drittel auf den Bund entfiel. [...]
Die Regierenden und ihre Lügen- und Verblödungspresse sind nichts als organisiertes Verbrechen.
Multi venient in nomine meo, id est in nomine corporis mei. (Tichonius Africanus)
———
Quomodo facta est meretrix civitas fidelis (Is 1:21)
———
Quomodo facta est meretrix civitas fidelis (Is 1:21)
Re: Kurzmeldungen/Nachrichten V
Der Überschuß wäre sogar noch höher, hätte Frau Merkel die Grenzen nicht geöffnet. Schäuble mußte lt. Handelsblatt 10 Mrden für "Flüchtlinge" zusätzlich im letzten Jahr ausgeben, bei den Ländern dürfte es ähnlich aussehen.Sempre hat geschrieben:Wenn der Staat die Steuerzahler abzockt, heißt es, er habe Milliarden Euro erwirtschaftet.tagesschau.de hat geschrieben:Deutschland macht 19 Milliarden Gewinn
Der deutsche Staat hat im vergangenen Jahr einen Überschuss von 19,2 Milliarden Euro erwirtschaftet - wovon fast ein Drittel auf den Bund entfiel. [...]
Eine durchgreifende Steuersenkung, der Abbau der kalten Progression und eine "Flachung" des ESt-Tarifs insbesondere im Bereich von 8k - 15k € ist dringend notwendig. Stattdessen wird schon wieder über Steuererhöhungen nach der Wahl (Abschaffung der Abgeltungssteuer) nachgedacht.
Re: Kurzmeldungen/Nachrichten V
Kisslers Konter:
Politik und Glaube - Willkommen in der Merkel-Kirche!
Zur Preisverleihung des Egon-Bolz-Preises an Angela Merkel. Die Laudatio hält Erzbischof Marx.
Politik und Glaube - Willkommen in der Merkel-Kirche!
Zur Preisverleihung des Egon-Bolz-Preises an Angela Merkel. Die Laudatio hält Erzbischof Marx.
"Europäische Toleranzmedaille" für Schulz - ich bin mal gespannt, wie darüber berichtet wird.Man kann lange darüber sinnieren, ob der hehre Kriterienkatalog mit Stellenbeschreibung und Amtsführung identisch sind. Ob Selbstverständlichkeiten wie das Einschreiten der Staatsspitze gegen staatsfeindliche Umtriebe preiswürdig sind, ob nicht eine scharfe Grenze verläuft zwischen humanitären und christlichen Werten, ob nicht die gesellschaftlichen, sozialen, finanziellen Folgekosten des nachträglich zur Willkommenskultur aufgehübschten Kontrollverlusts diese vermeintliche Kultur als unklug, wenn nicht verblendet erscheinen lässt und somit unbiblisch. Als Torheit ohne Mandat. Unstrittig aber wird sich am Mittwoch politisch-klerikale Milieupflege vollziehen. Zum Lobredner auf Angela Merkel ist Reinhard Marx erkoren, Vorsitzender der katholischen Bischofskonferenz.
Böse Zungen mögen einwenden: Wann war er etwas anderes, der München-Freisinger Erzbischof? Wozu, wenn nicht zum Lobe Merkels, hat sich ihm jüngst die Zunge gelöst? Er und sein evangelisches Pendant, Heinrich Bedford-Strohm, gelten als der Kanzlerin treueste Fanboys. Und dienten Preisverleihungen je einem anderen Zweck als der Milieuvergewisserung? Man denke an die bizarre Auszeichnung des Euros mit dem Internationalen Karlspreis, an die kontrafaktischen Friedensnobelpreise für Jassir Arafat und Barack Obama oder an die Europäische Toleranz-Medaille 2016 für Martin Schulz, die Tony Blair dem Würselener überreichen soll. Politische Preise sind neuer Kitt zwischen alten Partnern, die vom selben Tellerchen essen und im selben Bettchen schlafen.
(...)
So bietet sich dem Betrachter ein tragikomisches Schauspiel. Die vereinte Elite von Staat und Kirche versichert sich wechselseitig ihre Unverzichtbarkeit. Sie kraulen einander den Bart, herzen und umarmen sich, während die Wetter draußen aufziehen. Kein ewiger Aufschwung ist in Sicht, kein Jubelchor für das Regierungshandeln, kein Seelensturm der Erlösten. Bald werden die Kirchen Vermögensverwaltungen sein mit eingebauter Weltverbesserungsrhetorik. Der Staat wird sich ihrer bedienen, denn jeder Sonntag braucht eine Rede. Mit Sonntagen kannten sich die Kirchen einmal aus.
Re: Kurzmeldungen/Nachrichten V
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Re: Kurzmeldungen/Nachrichten V
NRW stellt jetzt die Polizistinnen unter Polizeischutz:
http://echoromeo.blogspot.de/2017/02/aaah-ja.html

http://echoromeo.blogspot.de/2017/02/aaah-ja.html
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Re: Kurzmeldungen/Nachrichten V
Ein sympathisches Städtchen.Hungarian village bans displays of Islam and homosexuality
The decision was made at the height of the migration crisis in 2016 when up to 10,000 refugees a day, twice the size of the village, were flooding across the border near Ásotthalom.
However, Mayor Laszlo Torikago has stated the measure is not about creating a town only for white people. “I didn’t use the word ‘white.’ But as we’re all white European Christians here, we want to stay that way,” he said. “If we were black it would stay black,” he noted.
The local official also stated that if a large influx of Muslims were to come to Ásotthalom, they simply wouldn’t be able to integrate into a Christian society. “We are glad to have guests from Western Europe—people who don’t want to live in a multi-cultural society,” Torikago said.
“We wouldn’t want to attract Muslims… I would like that Europe belonged to Europeans,” Mayor Torikago said in summary.
http://www.pravoslavie.ru/english/100961.htm
Der Kreuzgang ist doch total am Ende.
Re: Kurzmeldungen/Nachrichten V
(Ich finde den NSU-Thread nicht mehr ... schäm)telepolis hat geschrieben:Weitere NSU-Zeugin tot: Sie kannte Mundlos und Zschäpe
Thomas Moser 10. Februar 2017
Vom jüngsten Tod einer weiteren NSU-Zeugin hat man am Donnerstag, 9. Februar, per Pressemitteilung des NSU-Untersuchungsausschusses von Baden-Württemberg erfahren. Laut dem Ausschussvorsitzenden Wolfgang Drexler (SPD) hat das Gremium zwei Tage zuvor, am 7. Februar, vom möglichen Ableben der Zeugin erfahren und am 8. Februar die amtliche Bestätigung erhalten.
[...]
Woran Corinna B. gestorben ist, ist zur Zeit noch unbekannt. [...] Die Tote wurde bereits eingeäschert. Wer das entschieden hat, ist eine der Fragen, die zu beantworten sind. Der Ausschuss will den Todesfall in seiner nächsten Sitzung am 24. Februar behandeln.
[...] Noch am 30. Januar hatte der Ausschuss intern beschlossen, Corinna B. als Zeugin zu laden. Sie starb drei Tage später am 2. Februar 2017.
Re: Kurzmeldungen/Nachrichten V
Interessant: https://www.welt.de/gesundheit/article1 ... uscht.html
(Man lasse sich nicht von der dusseligen Überschrift dieses Artikels ablenken.)
(Man lasse sich nicht von der dusseligen Überschrift dieses Artikels ablenken.)
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta
Re: Kurzmeldungen/Nachrichten V
"In Bayern serviert man Biber mit Semmelknödeln": https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... edeln.html

Mit Schalldämpfer?Die Tiere haben keine natürlichen Feinde. Seit rund einem Jahrzehnt wird der Bestand daher in Maßen reguliert, was inzwischen relativ geräuschlos funktioniert.


Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta
Re: Kurzmeldungen/Nachrichten V
Solange wir keine größeren Probleme haben...

Immerhin lassen sie das Grab bestehen. Ich warte ja noch auf den Tag, wo die Gebeine ausgegraben und posthum vor Gericht gestellt werden...General-Anzeiger hat geschrieben:Der Name von Trotha soll verschwinden
BONN. Die Stadt Bonn will Hinweisschilder am Poppelsdorfer Friedhof, die auf die Garbstätte des einstigen kaiserlichen Generals Lothar von Trotha hinweisen, austauschen. Das Grab selbst bleibt jedoch als Denkmal erhalten. [...]

- Nutzer nicht regelmäßig aktiv. -
Re: Kurzmeldungen/Nachrichten V
Welcher Trothel will sich denn da proifilieren?
(Bei Verstorbenen hat er es leichter als sonst, die wehren sich bekanntlich eher weniger.)

(Bei Verstorbenen hat er es leichter als sonst, die wehren sich bekanntlich eher weniger.)


Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta
Re: Kurzmeldungen/Nachrichten V
Die Pacht für das Grab dürfte doch abgelaufen sein. Von daher könnte man es auch einebnen.
Re: Kurzmeldungen/Nachrichten V
Wenn ich mal einen Notruf absetze, beleidige ich den Beamten vorsichtshalberNotruf zu höflich: Polizist wimmelt Opfer ab
Der Sachverhalt klingt kaum nachvollziehbar: Ein Jugendlicher fühlt sich bedroht und setzt einen Notruf ab. Der Polizeibeamte, der das Telefonat entgegennahm, wimmelte den Anrufer einfach ab. Der junge Anrufer sei einfach zu höflich gewesen. Nun folgte die Verurteilung des Beamten.
http://justillon.de/2017/02/notruf-zu-h ... -opfer-ab/

Der Kreuzgang ist doch total am Ende.
Re: Kurzmeldungen/Nachrichten V
Die FDP ist viel zu liberal. Die AfD ist neoliberal. Wo ist da der Unterschied?
ET VERBUM CARO FACTUM EST
Re: Kurzmeldungen/Nachrichten V
Und das ist auch gut so! Ich plädiere für die Mündigkeit, die auch schon vor Eintritt des Erwachsenenalters greifen kann. Allerdings gibt es auch Erwachsene, die nicht mündig sind oder es sein wollen. Leider.
ET VERBUM CARO FACTUM EST