Hallo Miriam,
wie sagte mir vor einiger Zeit (noch zu Arrafats Zeiten) mal eine aus der Bundesrepublik nach Israel ausgewanderte Jüdin, die auch palästinensische und arabische Freunde hat:
"Natürlich habe ich auch Freunde unter den Palästinensern."
Auf die Frage, ob sie das auch in dne Autonomiegebieten sagen würde:
"Nein, bin ich lebensmüde?"
Soviel dazu.
Davon abgesehen scheinen es nämlich manche Israelgegner vergessen zu haben, daß z.B. David Ben-Gorion in seinem Pass stehen hatte: "nationality: palastine"
Von dem Freiheitskampf des "palästinensischen Volkes" sprach nämlich zuerst Jassir Arrafat, der selber übrigens Ägypter war.
Und wenn mir - leider auch hier in Münster radikale Palästinenser sagen, Tel Aviv läge in deren "Stammgebiet", dann muss ich enttäuschen, denn noch Ende der 1930-er Jahre war eben dort Sumpfland !
Gruß, Pit
miriam hat geschrieben:wahrscheinlich traut man dem iran irrationales handeln zu
eine diktatur (egal ob religioes angehaucht oder nicht), die erklaert, andere staaten ausrotten zu wollen (in der nicht allzu fernen vergangenheit hiess das "ausradieren", "conventrieren"), betreibt "problem-export"
d.h. die diktatur braucht ein ventil, durch das sich die angestaute wut ueber die wirtschaftslage, die arbeitslosigkeit, die mullahs, die nicht eingehaltenen versprechen, das niedrige niveau auf dem gesundheitssektor usw. entweichen kann.
das ventil wird in arabischen laendern bis auf weiteres israel heissen, der niedrigste gemeinsame nenner, da die eigene fuehrung nicht kritisiert werden darf.
stell dir mal vor, was z.b. mit der syrischen fuehrung passieren wuerde, wuerden die vor 58 jahren mit der gruendung israels eingefuehrten notstandsgesetze abgeschafft, die grenze geoeffnet, internet, pressefreiheit zugelassen usw.
assad und seine regierung haetten wahrscheinlich nicht einmal mehr genug zeit mit dem naechsten flugzeug ins ausland zu fliehen
58 jahre lang wird unseren nachbarn erzaehlt, sie muessten auf medizinische versorgung, westlichen lebensstandard, pressefreiheit usw. verzichten, das geld werde fuer die bekaempfung des zionistischen feindes gebraucht.
das hindert keine reiche arabische familie im medizinischen ernstfall ueber zypern nach israel zu reisen und sich medizinisch behandeln zu lassen. die armen sollen weiterhin in den fluechtlingslagern bleiben, revolutionaere parolen bruellen und sich fuer die "arabische" (nicht existierende) sache aufopfern.
unterdessen kann man sich im hadassa-krankenhaus von den unglauebigen zionistischen aerzten behandeln lassen (bei voller bezahlung in $ versteht sich)
auch mitglieder der hamas regierung haben sich und ihre familien gegen gespendete $ bei uns behandeln lassen, der "durchschnittliche" palaestinenser bekommt von der uno-fluechtlingshilfe 0.7 cent pro tag
shalom
miriam
shalom
miriam