Umgang mit Salafiten in der Fussgängerzone?

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Umgang mit Salafiten in den Fußgängerzonen?

Umfrage endete am Montag 7. Mai 2012, 22:55

a) verbieten,sofort
10
36%
b) dulden
7
25%
c) ignorieren
7
25%
d) inhaltliche Auseinandersetzung mit den Leuten am Stand
4
14%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 28

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Ewald Mrnka
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Re: Umgang mit Salafiten in der Fußgängerzone

Beitrag von Ewald Mrnka »

Senensis hat geschrieben:Beachtet die Bildunterschrift: "Ein muslimischer Gegenprotestant..."
Jaaaaaaaaa, ein friedlicher muslimischer Gegendemonstant mit einer Friedensbotschaft in der Hand.

Schuld haben, wie immer, besonders auch am Wetter und überhaupt, die "Rechten".

Und hier waren vermutlich auch "Rechte" aktiv:

http://www.stern.de/panorama/berlin-kre ... 2344.html
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?

HeGe
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Re: Umgang mit Salafiten in der Fußgängerzone

Beitrag von HeGe »

Aber schön, dass der Herr Innenminister jetzt "islamfeindliche Karikaturen" verbieten möchte. Kritik am Islam, Meinungsfreiheit, Demonstrationsrechte: unerwünscht.

Wenn demnächst wieder irgendwelche christenfeindlichen Plakate hochgehalten werden, müssen wir also nur genug Krawall machen, damit das in Zukunft verboten wird? Wieso habe ich nur das Gefühl, dass das umgekehrt nicht funktionieren würde... :roll:
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Ewald Mrnka
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Re: Umgang mit Salafiten in der Fußgängerzone

Beitrag von Ewald Mrnka »

HeGe hat geschrieben:Aber schön, dass der Herr Innenminister jetzt "islamfeindliche Karikaturen" verbieten möchte. Kritik am Islam, Meinungsfreiheit, Demonstrationsrechte: unerwünscht.

Wenn demnächst wieder irgendwelche christenfeindlichen Plakate hochgehalten werden, müssen wir also nur genug Krawall machen, damit das in Zukunft verboten wird? Wieso habe ich nur das Gefühl, dass das umgekehrt nicht funktionieren würde... :roll:

Der Herr Innenmisister kuscht, weil er sich dem Stärkeren beugt; er verbietet, wo gehorcht wird und wo er nichts riskiert.

Daß man gegen christenfeindliche Plakate nichts unternehmen wird - das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
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Pilgerer
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Re: Umgang mit Salafiten in der Fußgängerzone

Beitrag von Pilgerer »

HeGe hat geschrieben:Aber schön, dass der Herr Innenminister jetzt "islamfeindliche Karikaturen" verbieten möchte. Kritik am Islam, Meinungsfreiheit, Demonstrationsrechte: unerwünscht.

Wenn demnächst wieder irgendwelche christenfeindlichen Plakate hochgehalten werden, müssen wir also nur genug Krawall machen, damit das in Zukunft verboten wird? Wieso habe ich nur das Gefühl, dass das umgekehrt nicht funktionieren würde... :roll:
Damit wird automatisch die Scharia erfüllt. Sie besagt nämlich, dass jede Religionen kritisiert und beleidigt werden darf, nur den Islam nicht. Erinnert sei an die herabwürdigende Art und Weise, wie Christen in Ägypten unter islamischer Herrschaft leben mussten (z.B. mussten sie rückwärts reiten). Das wollen die Salafisten dort wieder durchsetzen.
10 Die Erlösten des HERRN werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen. (Jesaja 35,10)

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Torsten
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Re: Umgang mit Salafiten in der Fußgängerzone

Beitrag von Torsten »

Denn es ist falsch, dass die staatliche Freiheit für jeden Kult und die allen gewährte Befugnis, frei und öffentlich ihre Meinungen und Gedanken kundzugeben, dazu führt, Geist und Sitte der Völker zu verderben und zur Verbreitung der Seuche des Indifferentismus führen.
Eine falsche These. Richtig ist, dass diese staatlich gewährte Freiheit zu einer extremen Abhängigkeit vom Staat und dessen Gewalt führt, um jene Gewalt zu unterdrücken und unter Kontrolle zu halten, die aus dem Verderbnis von Geist und Sitte und der Seuche des Indifferentismus erwächst. Der Bürger mag ja auf sein Recht auf Meinungsfreiheit pochen, und dabei übersehen, dass er, um seine Meinung "frei" zu äußern, einer staatlichen Genehmigung bedarf. Aber als Menschen des Glaubens sollten wir wissen, dass die Freiheit der Meinung nicht auf einem staatlichen Recht aufbaut, sondern im Teilen von gemeinsamen Interessen.
Indem sie[die Obrigkeit] allen die grundsätzliche Freiheit gewährt, sich zu äußern und im Prinzip alles Geäußerte gleichermaßen gelten lässt; und indem sie auch noch ihren freien Subjekten die Pflicht aufgibt, allen Meinungsäußerungen anderer ebenfalls mit gleichem Respekt zu begegnen; und indem sie das als die Erfüllung aller theoretischen wie praktischen Mitteilungswünsche ihrer Leute verstanden und gewürdigt haben will.
Damit dekretiert der Staat tatsächlich die prinzipielle Gleichgültigkeit aller vorgetragenen Urteile und Interessen, verurteilt ihren Inhalt – weil „bloß“ partikular! – zur Irrelevanz und die Leute dazu, sich mit der Wahrnehmung ihrer Lizenz zum Meinen zufrieden zu geben, so als wäre es ihnen auf die gemeinte Sache, auf den geäußerten Wunsch, den jeweiligen Zweck, das Urteil gar nicht angekommen, sondern nur darauf, alles immerhin wenigstens sagen zu dürfen.
Quelle
So ticken Bürger, aber nicht Muslime. Der Bürger ist eine Form selbstsklaverischer Existenz. Der Muslim ist ein "Rohzustand", der nach der richtigen Form der Unterwerfung vor Gott sucht. Nach einer Liturgie, die Relevanz für den Alltag birgt. Alleine werden sie es nicht schaffen.

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Tipheret
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Re: Umgang mit Salafiten in der Fußgängerzone

Beitrag von Tipheret »

Es kann nicht angehen, dass irgend jemand, daran gehindert wird, wenn er das friedlich tut, seine Meinung öffentlich kundzutun.
Das ist jedem Menschen grundgesetzlich garantiert!
Das setzt friedliche Demonstration voraus!

Wer glaubt seine Meinung, egal um was es sich handelt, mit Gewalt "verkünden" zu müssen, hat, nach meiner Rechtsauffassung, sein Recht auf Inanspruchnahme der Meinungsfreiheit verloren!

Es kann und darf nicht sein, dass Religionen öffentlich zum Streitthema werden, weil die Mitglieder unterschiedlicher Religionsgemeinschaften dies auf dem Rücken der Bürger austragen wollen.

JEDE Religion soll in ihrer Ausübung möglich sein, wenn sie
a) Privatsache bleibt und
b) andere Menschen dadurch nicht gestört oder beeinträchtigt, benachteiligt oder verurteilt werden.

Ich habe noch nie gehört, dassinDeutschland wegen eines Shinto-Schreins Proteste laut wurden, oder das in Japan christliche Kirche verboten seien.
Wenn das jetzt gegenseitig mit dem Islam funktionierte, dann hätte ich auch nichts gegen Moscheen hier, sobald christliche Kirchen auch ohne Probleme in Ägypten, Saudi Arabien, Malaysia und anderen Ländern gebaut und respektiert werden.
btw. Torsten, die Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten, aus derdu zitiert hast, wurde vom Vatikan bis heute nicht ratifiziert.

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Torsten
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Re: Umgang mit Salafiten in der Fußgängerzone

Beitrag von Torsten »

Tipheret hat geschrieben:btw. Torsten, die Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten, aus derdu zitiert hast,
Wus? Wo habe ich denn solches zitiert?

HeGe
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Re: Umgang mit Salafiten in der Fußgängerzone

Beitrag von HeGe »

Tipheret hat geschrieben:Es kann und darf nicht sein, dass Religionen öffentlich zum Streitthema werden, weil die Mitglieder unterschiedlicher Religionsgemeinschaften dies auf dem Rücken der Bürger austragen wollen.
ProNRW ist keine Religionsgemeinschaft und ich bezweifle auch, dass deren Kundgebung eine religiöse Motivation hatte.
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Tipheret
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Re: Umgang mit Salafiten in der Fußgängerzone

Beitrag von Tipheret »

Habe ich vll. missverstanden, Torste, aber unter "Quelle" deines Posts kam die Konvention.

HeGe, ich habe ausdrücklich geschrieben
Wer glaubt seine Meinung, egal um was es sich handelt, mit Gewalt "verkünden" zu müssen, hat, nach meiner Rechtsauffassung, sein Recht auf Inanspruchnahme der Meinungsfreiheit verloren!
.

Wie diese obskure Gruppe heißt und um was es ihr geht ist unerheblich.
Beleidigungen jedweder Art oder Provokation, egal in welcher Richtung können nicht Gegenstand einer Meinungsäußerung sein.

Das gilt für die Einen , wie für die ANDEREN .

Tipheret
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Torsten
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Re: Umgang mit Salafiten in der Fußgängerzone

Beitrag von Torsten »

Tipheret hat geschrieben:Habe ich vll. missverstanden, Torste, aber unter "Quelle" deines Posts kam die Konvention.
Die Quelle meines Posts verweist auf Argumente gegen den guten Ruf des Rechts auf Meinungsfreiheit.
Beleidigungen jedweder Art oder Provokation, egal in welcher Richtung können nicht Gegenstand einer Meinungsäußerung sein.


Das ist richtig. Deswegen müssen sie ja auch vom Recht auf Meinungsfreiheit und damit einhergehend staatlicher Gewalt gedeckt werden.

HeGe
Moderator
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Re: Umgang mit Salafiten in der Fußgängerzone

Beitrag von HeGe »

Tipheret hat geschrieben:HeGe, ich habe ausdrücklich geschrieben
Wer glaubt seine Meinung, egal um was es sich handelt, mit Gewalt "verkünden" zu müssen, hat, nach meiner Rechtsauffassung, sein Recht auf Inanspruchnahme der Meinungsfreiheit verloren!
.

Wie diese obskure Gruppe heißt und um was es ihr geht ist unerheblich.
Beleidigungen jedweder Art oder Provokation, egal in welcher Richtung können nicht Gegenstand einer Meinungsäußerung sein.

Das gilt für die Einen , wie für die ANDEREN .

Tipheret
Inwiefern ist das eine Antwort auf meinen Beitrag? :hae?: Ich habe doch nur über die von dir angedeutete religiöse Motivation geredet, nicht über irgendwas von Meinungfsreiheit.
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Ewald Mrnka
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Re: Umgang mit Salafiten in der Fußgängerzone

Beitrag von Ewald Mrnka »

Jetzt könnte es spannend werden:

http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... eigen.html

Die Frage ist, ob sich da nicht jemand im Hindergrund ins Fäustchen lacht und vom Eigentlichen ablenken will.
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
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Caviteño
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Re: Umgang mit Salafiten in der Fußgängerzone

Beitrag von Caviteño »

Ewald Mrnka hat geschrieben:Jetzt könnte es spannend werden:

http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... eigen.html

Die Frage ist, ob sich da nicht jemand im Hindergrund ins Fäustchen lacht und vom Eigentlichen ablenken will.
In einer Woche sind die Wahlen vorbei und alles ist gelaufen. Ob bis dahin noch etwas passiert :hmm:

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Pit
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Re: Umgang mit Salafiten in der Fußgängerzone

Beitrag von Pit »

Kannst Du eine seriöse Quelle nennen-konkret:
Wo sagt die Shari`a das aus?
Pilgerer hat geschrieben: ...
Damit wird ... die Scharia erfüllt.
Sie besagt ...dass jede Religionen...beleidigt werden darf, nur den Islam nicht.....
carpe diem - Nutze den Tag !

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Tipheret
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Re: Umgang mit Salafiten in der Fußgängerzone

Beitrag von Tipheret »

Inwiefern ist das eine Antwort auf meinen Beitrag? :hae?: Ich habe doch nur über die von dir angedeutete religiöse Motivation geredet, nicht über irgendwas von Meinungfsreiheit
Dann versuche ich das einmal zu klären und zu beantworten:
Im ersten Teil habe ich erläutert, dass niemand darin gehindert werden darf - auf Grund unserer Gesetzgebung - seine Meinung friedlich und öffentlich kundzutun.
Da es sich bei den am vergangenen Wochenende entstandenen Differenzen um religiös bedingte Streitigkeiten handelte - schließlich fühlten sich die Salafisten durch die gezeigten Mohammed-Karrikaturen "beleidigt", was man nur verstehen kann, wenn man deren Denke nachvollzieht.

DAS ist für mich ein religiös bedingter Streit, der m.E. nicht öffentlich auszutragen ist.
Nächste Woche wird ein christliches Symbol verunglimpft und dann - gleiches Recht für alle - ging der Streit von vorne los!

Das könnte z. B. dazu führen, dass nicht nur unterschiedliche Religionen, sondern sogar innerhalb einer Religion verschiedene Richtungen, nicht nur verbal aufeinander einprügeln - siehe Iran und anderswo.

Ich bin der Meinung, dass wir das - seit dem 30jährigen Krieg - in unseren Breiten überwunden haben dürften.

In Düsseldorf z. B. ist die größte japanische Kolonie Westeuropas.
Hast du je von einem Streit um deren Religionsausübung gehört?
Nein, weil die Japaner, aber auch die Koreaner die dort zahlreich sind, andere Religionen respektieren und trotzdem ihrer Religion treu sind - still, für sich, privat!

Den Rest meiner Meinung hierzu hatte ich, so hoffe ich, unmissverständlich ausgedrückt.

Sicher sind jetzt die Unklarheiten beseitigt.

Tipheret
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Tritonus
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Re: Umgang mit Salafiten in der Fußgängerzone

Beitrag von Tritonus »

Tipheret hat geschrieben:... schließlich fühlten sich die Salafisten durch die gezeigten Mohammed-Karrikaturen "beleidigt", was man nur verstehen kann, wenn man deren Denke nachvollzieht. ...
Dass Moslems (und nicht nur "die Salafisten", die aktuell ganz oben in den Top-Ten-Listen der Presse-Bösewichte und Feindbild-Gruppenbezeichnungen stehen und dadurch immerhin dankenswerterweise "die pädophilen Katholiken" auf Rang 2 verwiesen haben) beleidigt sind, wenn ein Mob zu Wahlkampfzwecken mit Mohammed-Karikaturen durch die Straßen zieht, kann ich eigentlich ziemlich leicht verstehen. Dazu muss ich auch gar nicht groß "deren Denke nachvollziehen", sondern ich muss mir nur vorstellen, dass ein paar feige Dumpfbacken unter massivem Polizeischutz mit Jesus-Karikaturen durch die Straßen ziehen würden oder die Laternenpfähle der Innenstädte mit Plakaten zupflastern würden, deren einziges erkennbares Motiv eine durchgestrichene Kirche wäre. Demonstratives aggressives Religionsbashing halte ich einfach für unterste Schublade, wobei es mir persönlich völlig egal ist, von welchem "klugen Kopf im Hintergrund" die Spacken ferngesteuert werden und ob sie sich nun "revolutionäre Garde für den Atheismus" oder "SA" oder von mir aus auch "ProNRW" nennen.

(Mein aufrichtiges Mitgefühl gilt dagegen den Polizisten, die verletzt wurden.)

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Ewald Mrnka
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Re: Umgang mit Salafiten in der Fußgängerzone

Beitrag von Ewald Mrnka »

Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?

Caviteño
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Re: Umgang mit Salafiten in der Fußgängerzone

Beitrag von Caviteño »

Ewald Mrnka hat geschrieben:Fünfte Kolonne im Staatsapparat:

http://www.derwesten.de/region/kommissa ... 34263.html
Das gab es schon öfter - auch Diplomaten sind davor nicht gefeit (Murad Wilfried Hofmann, ehem. dt. Botschafter in Algier und Marokko):

https://de.wikipedia.org/wiki/Murad_Wilfried_Hofmann

Interessant ist dieses Gespräch mit ihm:

http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelsp ... 1823.html

Oder Jürgen Mohammed Gietler - ein Beamter des Auswärtigen Amtes, der für den Irak spionierte und als "Saddam's Mann in Bonn" tituliert wurde:

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8822633.html

Durch die Forderung nach mehr Personen mit Migrahi im öD wird die Zahl künftig noch erheblich zunehmen. :ja:

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Ewald Mrnka
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Re: Umgang mit Salafiten in der Fußgängerzone

Beitrag von Ewald Mrnka »

Gute Idee, ließe sich noch erweitern :breitgrins: :

http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... rgern.html
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Senensis
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Re: Umgang mit Salafiten in der Fußgängerzone

Beitrag von Senensis »

Senensis hat geschrieben:Beachtet die Bildunterschrift: "Ein muslimischer Gegenprotestant..."
Bezeichnet man Leute, die protestieren, wirklich als Protestanten, oder sind das nicht vielmehr Demonstranten...
et nos credidimus caritati

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lutherbeck
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Re: Umgang mit Salafiten in der Fußgängerzone

Beitrag von lutherbeck »

Senensis hat geschrieben:
Senensis hat geschrieben:Beachtet die Bildunterschrift: "Ein muslimischer Gegenprotestant..."
Bezeichnet man Leute, die protestieren, wirklich als Protestanten, oder sind das nicht vielmehr Demonstranten...
Gefängnis?
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".

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Torsten
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Re: Umgang mit Salafiten in der Fußgängerzone

Beitrag von Torsten »

Salafisten: Top-Islamist attackiert SPIEGEL-TV-Team

Ein Kamera-Team von SPIEGEL TV ist bei Recherchen in der deutschen Islamisten-Szene angegriffen worden. Die Journalisten wollten den Salafisten Reda Seyam in Berlin befragen, dem Kontakte zur Qaida nachgesagt werden. Doch statt zu antworten, schlug der Mann zu.
Dann lasst eben das nächste Mal die Kamera stecken und fragt erst einmal höflich an, ob der Mensch gefilmt werden will, wie es sich gehört. Man muss kein Islamist oder Rechtsradikaler sein, um bei solch einem Verhalten, wie es beim Team von Spiegel-TV scheinbar zum Job gehört, auszurasten.

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Robert Ketelhohn
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Re: Umgang mit Salafiten in der Fußgängerzone

Beitrag von Robert Ketelhohn »

Offener Brief von Yavuz Özoguz an die Salafiten:
http://juergenelsaesser.wordpress.com/2 ... pro-leute/
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

Christian
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Re: Umgang mit Salafiten in der Fußgängerzone

Beitrag von Christian »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:Offener Brief von Yavuz Özoguz an die Salafiten:
http://juergenelsaesser.wordpress.com/2 ... pro-leute/
Sehr gut geschrieben . Bravo :klatsch:
Erst das Lazarett zeigt was Krieg ist.
Erich Remaque

civilisation
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Re: Umgang mit Salafiten in der Fußgängerzone

Beitrag von civilisation »

Salafisten
Sicherheitsbehörden alarmiert: Mordaufruf gegen Pro NRW
Ein Mordaufruf eines islamistischen Terror-Propagandisten gegen Mitglieder der rechtsextremen Splitterpartei Pro NRW beschäftigt die Sicherheitsbehörden. Der Aufruf sei am Wochenende in einem dschihadistischen Internetforum aufgetaucht und stamme von einem Mann, der für eine islamistische Terrorgruppe werbe, berichtete die Tageszeitung „taz“ am Sonntag vorab.

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Peregrin
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Re: Umgang mit Salafiten in der Fußgängerzone

Beitrag von Peregrin »

civilisation hat geschrieben:Salafisten
Sicherheitsbehörden alarmiert: Mordaufruf gegen Pro NRW
Die Saat von Abu Schramma geht auf.
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.

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Ewald Mrnka
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Re: Umgang mit Salafiten in der Fußgängerzone

Beitrag von Ewald Mrnka »

Peregrin hat geschrieben:
civilisation hat geschrieben:Salafisten
Sicherheitsbehörden alarmiert: Mordaufruf gegen Pro NRW
Die Saat von Abu Schramma geht auf.
Alles halb so schlimm:
Bei Mordaufrufen gegen "Rechte" wird man den Ball eher flach halten; mit "Rechten" wird hierzulande "robuster" umgesprungen.
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
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Torsten
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Re: Umgang mit Salafiten in der Fußgängerzone

Beitrag von Torsten »

Wenn einer von ProNRW in seinen letzten Döner beißt, dann tappen die Ermittlungsbehörden diesmal wahrscheinlich nicht jahrelang auf falscher Fährte hinsichtlich des Motivs und des Täterkreises.

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Ewald Mrnka
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Re: Umgang mit Salafiten in der Fußgängerzone

Beitrag von Ewald Mrnka »

Torsten hat geschrieben:Wenn einer von ProNRW in seinen letzten Döner beißt, dann tappen die Ermittlungsbehörden diesmal wahrscheinlich nicht jahrelang auf falscher Fährte hinsichtlich des Motivs und des Täterkreises.
Darauf würde ich keine Wette abschließen.
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
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Juergen
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Re: Umgang mit Salafiten in der Fußgängerzone

Beitrag von Juergen »

Peter Hahne: Nicht zu viel Islam, sondern zu wenig Christentum

„Wenn 5 Millionen Kirchenmitglieder die Bibel verteilen und leben würden, brauchten wir vor Salafisten und ihrem Koran keine Angst zu haben“, erklärte er am 27. Mai vor rund 16. Christen, die nach Schätzungen der Polizei gekommen waren.

http://www.kath.net/detail.php?id=36754
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.
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Juergen
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Re: Umgang mit Salafiten in der Fußgängerzone

Beitrag von Juergen »

Salafistenverein verboten - bundesweite Razzien
Mit einem Vereinsverbot und einer bundesweiten Razzia sind die Behörden von Bund und Ländern gegen die Salafisten-Szene vorgegangen. Polizisten überprüften Wohnungen und Vereinsheime in sieben Bundesländern. Etwa 1 Beamte waren in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Berlin, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Hessen im Einsatz.


http://www.tagesschau.de/inland/salafisten148.html
Gruß Jürgen

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Pit
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Re: Umgang mit Salafiten in der Fußgängerzone

Beitrag von Pit »

Juergen hat geschrieben:
Salafistenverein verboten - bundesweite Razzien


http://www.tagesschau.de/inland/salafisten148.html
:daumen-rauf: -Das Vereinsrecht ist nämlich die einzige Chance, wie man gegen die Salafisten vorgehen kann.
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