Die radikale Linke: Wie geht die Kirche damit um?

Aktuelle Themen aus Politik, Gesellschaft, Weltgeschehen.
Benutzeravatar
Linus
Beiträge: 15072
Registriert: Donnerstag 25. Dezember 2003, 10:57
Wohnort: 4121 Hühnergeschrei

Beitrag von Linus »

Asperges1976 hat geschrieben:Eine Sozialenzyklika wäre selbstverständlich sehr sinnvoll. Globalisierung, Zukunftsängste und eine immer stärker werdene politische Linke, nicht nur in Südamerika, sondern auch in Europa, wo links gleichbedeutend ist mit kirchenfeindlich. Wo Rechtsradikalismus richtigerweise bekämpft wird, aber auf dem linken Auge ist man blind.

Die Kirche muß Stellung beziehen und ihre Bedeutung und ihre Alternative aufzeigen. Dabei gehörig unserer politischer Elite was ins Stammbuch schreiben.
Mh. Böhler Uddeholm-Chef Claus Raidl hält die kirchliche Soziallehre für naiv. Sie hinkt halt ein bisserl der Zeit hinten nach, schon seit 1891... (Raidl ist sonst durchaus fürs katholische zu haben) die Sinnhaftigkeit einer neuen Sozialenzyklika ist hinterfragenswert.
Diese könnte zum Beispiel im Dezember erscheinen oder um Weihnachten herum.
Gibts da einen markanten Unterschied.?Und was weißt du, nenne deine Kwelle!
"Katholizismus ist ein dickes Steak, ein kühles Dunkles und eine gute Zigarre." G. K. Chesterton
"Black holes are where God divided by zero. - Einstein

Benutzeravatar
overkott
Beiträge: 19634
Registriert: Donnerstag 8. Juni 2006, 11:25

Beitrag von overkott »

Linus hat geschrieben:
Asperges1976 hat geschrieben:Eine Sozialenzyklika wäre selbstverständlich sehr sinnvoll. Globalisierung, Zukunftsängste und eine immer stärker werdene politische Linke, nicht nur in Südamerika, sondern auch in Europa, wo links gleichbedeutend ist mit kirchenfeindlich. Wo Rechtsradikalismus richtigerweise bekämpft wird, aber auf dem linken Auge ist man blind.

Die Kirche muß Stellung beziehen und ihre Bedeutung und ihre Alternative aufzeigen. Dabei gehörig unserer politischer Elite was ins Stammbuch schreiben.
Mh. Böhler Uddeholm-Chef Claus Raidl hält die kirchliche Soziallehre für naiv. Sie hinkt halt ein bisserl der Zeit hinten nach, schon seit 1891... (Raidl ist sonst durchaus fürs katholische zu haben) die Sinnhaftigkeit einer neuen Sozialenzyklika ist hinterfragenswert.
Ich glaube, dass der Papst mit seiner Enzyklika und dem nachsynodalen Schreiben auch schon etwas Aktuelles zum Thema Befreiung und Verantwortung gesagt hat. Aber ich könnte mir vorstellen, dass die Würdigung von Populorum progressio auch der Anlass für ein ecclesiologisches Schreiben sein könnte: Wer ist die Kirche? Welche Aufgaben hat die Kirche für die Welt? Wie hat sich die Welt verändert, in der die Kirche Gott als die Liebe verkündet? Welche Aufgabe haben Priester und Laien in der globalisierten Kirche? Was können Theologen leisten? Inwieweit können kirchliche Werke im Globalisierungsprozess konkrete Zeichen für die Gottes Liebe setzen? Welche Aufgaben haben Christen in politischen und wirtschaftlichen Institutionen? Zurecht könnte dieses sozialtheologische Schreiben Ecclesia in caritate heißen.

Benutzeravatar
Robert Ketelhohn
Beiträge: 26022
Registriert: Donnerstag 2. Oktober 2003, 09:26
Wohnort: Velten in der Mark
Kontaktdaten:

Beitrag von Robert Ketelhohn »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:Insofern können unsere Bonzen von Chavez lernen. Könnten, muß ich sagen. Täten sie’s wirklich, wären sie schnell weg vom Fenster und der Gunst ihrer Herren.
kreuz.net (19. November 2007) hat geschrieben:Gelegen oder ungelegen
Saudi-Arabien. Der sozialistische Präsident von Venezuela, Hugo Chavez, bekreuzigte sich am Samstag in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad bei seiner Eröffnungsrede zur Jahreshauptversammlung der ‘Organisation erdölexportierender Länder’ (OPEC). Das berichteten die internationalen Medien. Der Sozialist machte vor versammelter saudiarabischer Nomenklatur weit ausholend das Kreuzzeichen. Anwesend war auch der saudische König Abdullah. In dem Land ist jede öffentliche nichtislamische Religionsbekundung verboten. In seiner Rede berief sich Chavez zweimal auf Christus.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

Raphael

Beitrag von Raphael »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Robert Ketelhohn hat geschrieben:Insofern können unsere Bonzen von Chavez lernen. Könnten, muß ich sagen. Täten sie’s wirklich, wären sie schnell weg vom Fenster und der Gunst ihrer Herren.
kreuz.net (19. November 2007) hat geschrieben:Gelegen oder ungelegen
Saudi-Arabien. Der sozialistische Präsident von Venezuela, Hugo Chavez, bekreuzigte sich am Samstag in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad bei seiner Eröffnungsrede zur Jahreshauptversammlung der ‘Organisation erdölexportierender Länder’ (OPEC). Das berichteten die internationalen Medien. Der Sozialist machte vor versammelter saudiarabischer Nomenklatur weit ausholend das Kreuzzeichen. Anwesend war auch der saudische König Abdullah. In dem Land ist jede öffentliche nichtislamische Religionsbekundung verboten. In seiner Rede berief sich Chavez zweimal auf Christus.
Wenn sich Diktatoren christlicher Symbole bemächtigen, ist höchste Vorsicht geboten!

Benutzeravatar
Robert Ketelhohn
Beiträge: 26022
Registriert: Donnerstag 2. Oktober 2003, 09:26
Wohnort: Velten in der Mark
Kontaktdaten:

Beitrag von Robert Ketelhohn »

Denkst du gerade an den hl. Kaiser Konstantin?
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

Raphael

Beitrag von Raphael »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:Denkst du gerade an den hl. Kaiser Konstantin?
Nein!

An wen ich dachte, kannst Du aus den von mir zitierten Textpassagen ablesen ................

Ergänzend kann man auch noch auf das hitlerische Gewäsch von der "Vorsehung" hinweisen. Es ist nicht nur die Usurpation christlicher Symbole, die zur Vorsicht mahnt, sondern ebenfalls die Usurpation christlicher Terminologie!

Benutzeravatar
Robert Ketelhohn
Beiträge: 26022
Registriert: Donnerstag 2. Oktober 2003, 09:26
Wohnort: Velten in der Mark
Kontaktdaten:

Beitrag von Robert Ketelhohn »

Und warum nicht Konstantin?
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

ad_hoc
Beiträge: 4877
Registriert: Mittwoch 14. Januar 2004, 12:14

Beitrag von ad_hoc »

Chavez ist ein gefährlicher Spinner, einmal, weil er einfach zu dumm ist, um zu erkennen, wann er mit seinen nicht mehr erträglichen Kommentaren zu weit geht, und zum anderen, weil er nicht zur Besinnung kommt, wenn er, wie beispielsweise durch den spanischen König geschehen, zur Ordnung gerufen wird, sondern dies erst recht als Auslöser für weitere Unverschämtheiten, Frechheiten und den von ihm mittlerweile ausreichend bekannten Plattheiten und dümmlichen Androhungen eines Minderbemittelten genommen werden muß.
Wenn also ein solcher Mensch, unkultiviert, borniert, und mit stillen Komplexen behaftet (im Innersten weis er ja, dass nahezu jeder, der mit ihm zu tun hat, intelligenter ist als er), zur christlichen Symbolsprache greift, dann hat das rein gar nichts mit dem christlichen Glauben zu tun, sondern mit der aus der Dummheit entstandenen Provokanz gegenüber anderen politischen Führern. Davon abgesehen, dass ein solcher Mensch damit dem Christentum absolut keinen Gefallen erweist; ganz im Gegenteil. Oder ist hier jemand, der sich und seinen christlichen Glauben von Chavez vertreten sehen möchte?

Gruß, ad_hoc
quidquid cognoscitur, ad modum cognoscentis cognoscitur (n. Thomas v. Aquin)

Raphael

Beitrag von Raphael »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:Und warum nicht Konstantin?
Konstantin war offenbar nicht megaloman veranlagt.
Dieser Nachweis steht bei Chavez noch aus ............

Benutzeravatar
FioreGraz
Beiträge: 3890
Registriert: Freitag 25. Juni 2004, 19:18
Wohnort: Graz
Kontaktdaten:

Beitrag von FioreGraz »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:Und warum nicht Konstantin?
Prinzipiell kommt es darauf an wer Instrumentalisiert wird, der Glaube für die Politk oder die Politk als Instrument des Glaubens. Da gibts auch bei Konstantin einige Kritikpunkte, nur weil Eusebius sogar in des Kaisers Abwinden wahschienlich rosa durftende Wölkchen sah heißt das nicht das der gute Mann sakrosankt ist.

LG
Fiore
Einer ist Gesetzgeber und Richter, er, der die Macht hat, zu retten oder zu verderben. Wer aber bist du, daß du den Nächsten richtest? (Jak4,12)
In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas

Benutzeravatar
Pit
Beiträge: 8124
Registriert: Freitag 23. April 2004, 17:57

Beitrag von Pit »

Es ist ja nicht uninteressant, daß sich Hitler als der Erlöser des deutschen Volkes betrachtete.Und das ist nicht der einzige Punkt, an dem die NS-Ideologen aus der Politik eine Art "Ersatzreligion" schufen - man braucht sich nur einmal den SS-"Orden" (!) anzuschauen.
Übrigens bin ich davon überzeugt, daß Kaiser Konstantin nicht so sehr aus Überzeugung Christ war, sondern aus politischem Kalkül.

Gruß,Pit

Raphael hat geschrieben:
Robert Ketelhohn hat geschrieben:Denkst du gerade an den hl. Kaiser Konstantin?
Nein!

An wen ich dachte, kannst Du aus den von mir zitierten Textpassagen ablesen ................

Ergänzend kann man auch noch auf das hitlerische Gewäsch von der "Vorsehung" hinweisen. Es ist nicht nur die Usurpation christlicher Symbole, die zur Vorsicht mahnt, sondern ebenfalls die Usurpation christlicher Terminologie!
carpe diem - Nutze den Tag !

Benutzeravatar
Robert Ketelhohn
Beiträge: 26022
Registriert: Donnerstag 2. Oktober 2003, 09:26
Wohnort: Velten in der Mark
Kontaktdaten:

Beitrag von Robert Ketelhohn »

ad_hoc hat geschrieben:Chavez ist ein gefährlicher Spinner, einmal, weil er einfach zu dumm ist, um zu erkennen, wann er mit seinen nicht mehr erträglichen Kommentaren zu weit geht, und zum anderen, weil er nicht zur Besinnung kommt, wenn er, wie beispielsweise durch den spanischen König geschehen, zur Ordnung gerufen wird, sondern dies erst recht als Auslöser für weitere Unverschämtheiten, Frechheiten und den von ihm mittlerweile ausreichend bekannten Plattheiten und dümmlichen Androhungen eines Minderbemittelten genommen werden muß.
Wenn also ein solcher Mensch, unkultiviert, borniert, und mit stillen Komplexen behaftet (im Innersten weis er ja, dass nahezu jeder, der mit ihm zu tun hat, intelligenter ist als er), zur christlichen Symbolsprache greift, dann hat das rein gar nichts mit dem christlichen Glauben zu tun, sondern mit der aus der Dummheit entstandenen Provokanz gegenüber anderen politischen Führern. Davon abgesehen, dass ein solcher Mensch damit dem Christentum absolut keinen Gefallen erweist; ganz im Gegenteil. Oder ist hier jemand, der sich und seinen christlichen Glauben von Chavez vertreten sehen möchte?

Gruß, ad_hoc
Du bringst keinerlei Argument, nur Beschimpfungen. Nahezu mit denselben Worten könnte ich zu Beispiel König Johann Karl von Spanien beschimpfen. Ich zöge es aber vor, in sachlich zu kritisieren, zum Beispiel durch Vergleich des heutigen Spanien und dem, das ihm Franco hinterlassen hatte. Aber gegen Chavez scheinst du keine Argumente zu haben.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

Benutzeravatar
Robert Ketelhohn
Beiträge: 26022
Registriert: Donnerstag 2. Oktober 2003, 09:26
Wohnort: Velten in der Mark
Kontaktdaten:

Beitrag von Robert Ketelhohn »

Raphael hat geschrieben:
Robert Ketelhohn hat geschrieben:Und warum nicht Konstantin?
Konstantin war offenbar nicht megaloman veranlagt.
Dieser Nachweis steht bei Chavez noch aus ............
»Offenbar«? – Kannst du auch Sachargumente bringen statt Behauptungen?

Weder weist du nach, daß Konstantin »nicht megaloman veranlagt« war, noch begründest du, weshalb um alles in der Welt Chavez einen derartigen »Nachweis« erbringen müsse.

Entschuldige, das war ein Null-Beitrag.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

Benutzeravatar
Robert Ketelhohn
Beiträge: 26022
Registriert: Donnerstag 2. Oktober 2003, 09:26
Wohnort: Velten in der Mark
Kontaktdaten:

Beitrag von Robert Ketelhohn »

FioreGraz hat geschrieben:nur weil Eusebius sogar in des Kaisers Abwinden wahschienlich rosa durftende Wölkchen sah heißt das nicht daß der gute Mann sakrosankt ist.
Genau, Fiore. Und dennoch … ohne ihn krähte heute kein Hahn mehr nach der Kirche.

Ich versuchte oben, den vorlauten Raphael zum Nachdenken zu bewegen. Konstantin war nämlich zunächst mal ein militärischer Usurpator, der sich des christlichen Symbols bemächtigt hat.

Aber was wurde daraus!

Also Vorsicht mit Urteilen.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

Allons
Beiträge: 745
Registriert: Dienstag 30. Oktober 2007, 16:23
Wohnort: Berlin

Beitrag von Allons »

Pit hat geschrieben: Übrigens bin ich davon überzeugt, daß Kaiser Konstantin nicht so sehr aus Überzeugung Christ war, sondern aus politischem Kalkül.
No Na, vermutlich brauchte er einen Anlaß für seine Schenkung. 8)

Gruß, Allons!
Zuletzt geändert von Allons am Montag 19. November 2007, 13:38, insgesamt 1-mal geändert.

Raphael

Beitrag von Raphael »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Raphael hat geschrieben:
Robert Ketelhohn hat geschrieben:Und warum nicht Konstantin?
Konstantin war offenbar nicht megaloman veranlagt.
Dieser Nachweis steht bei Chavez noch aus ............
»Offenbar«? – Kannst du auch Sachargumente bringen statt Behauptungen?
Ich habe nicht vor, hier eine Konstantin-Biographie einzustellen, nur weil Du offenbar meinst, man könne Konstantin den Großen mit Hugo dem Kleinen vergleichen.
Da Du Dich - wie aus Deinen bisherigen Foren-Beiträgen ersichtlich ist - in der Kirchengeschichte hinreichend genau auskennst, wirst Du die Unterschiede auch ohne meine Belehrungen vergegenwärtigen können.
Robert Ketelhohn hat geschrieben:Weder weist du nach, daß Konstantin »nicht megaloman veranlagt« war, noch begründest du, weshalb um alles in der Welt Chavez einen derartigen »Nachweis« erbringen müsse.
Aus den historisch bekannten Fakten über den großen Konstantin resultieren, wenn man die damaligen Zeitumstände berücksichtigt, keine Indizien für Megalomanie. Er war ein machtbewußter und zur Gewalttätigkeit neigender Charakter, der militärisch erfolgreich das untergehende römische Imperium verwaltete.
Die Kirche verdankt ihm viel, insbesondere die offizielle Anerkennung als Religion.

Chavez hingegen verwaltet kein untergehendes Imperium und ist kein herausragender Förderer der Religion seines Volkes.
Er fällt vielmehr deswegen auf, weil er gleichmacherische Ideale vertritt und sich in die Tradition eines Fidel Castro, eines Che Guevara und Konsorten stellt.

Sein gespaltener Charakter kommt dadurch zum Ausdruck, daß er einerseits den Ölreichtum seines Landes in die USA exportieren läßt, andererseits aber unflätige Verbalinjurien gegen seine besten Kunden vom Stapel läßt. Mit anderen Worten: Er beißt die Hand, die ihn ernährt!
Robert Ketelhohn hat geschrieben:Entschuldige, das war ein Null-Beitrag.
Seit wann hast Du es nötig, auf derartig sinnleere Beiträge zu antworten?

Raphael

Beitrag von Raphael »

Robert Ketelhohn hat geschrieben: … ohne ihn [Konstantin den Großen] krähte heute kein Hahn mehr nach der Kirche.
Das ist zunächst einmal nicht mehr als eine vorlaute Behauptung, die des Nachweises bedarf ...........

Benutzeravatar
Pit
Beiträge: 8124
Registriert: Freitag 23. April 2004, 17:57

Beitrag von Pit »

Das sicher nicht, denn die berühmte "Konstantinische Schenkung" ist nachweislich nicht (!) von Konstantin, sondern wurde wesentlich später erfunden.

Gruß,Pit
Allons hat geschrieben:
Pit hat geschrieben: Übrigens bin ich davon überzeugt, daß Kaiser Konstantin nicht so sehr aus Überzeugung Christ war, sondern aus politischem Kalkül.
No Na, vermutlich brauchte er einen Anlaß für seine Schenkung. 8)

Gruß, Allons!
carpe diem - Nutze den Tag !

Benutzeravatar
Peregrin
Beiträge: 5422
Registriert: Donnerstag 12. Oktober 2006, 16:49

Beitrag von Peregrin »

Schau schnell nach oben, vielleicht kannst Du ihn noch fliegen sehen!
Zuletzt geändert von Peregrin am Montag 19. November 2007, 21:30, insgesamt 1-mal geändert.
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.

Benutzeravatar
cantus planus
Beiträge: 24273
Registriert: Donnerstag 20. Juli 2006, 16:35
Wohnort: Frankreich: Département Haut-Rhin; Erzbistum Straßburg

Beitrag von cantus planus »

Peregrin hat geschrieben:Schau schnell nach oben, vielleicht kannst Du hin noch fliegen sehen!
Wen? Chavez? Robert? Und warum?
Nutzer seit dem 13. September 2015 nicht mehr im Forum aktiv.

‎Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky

Benutzeravatar
Peregrin
Beiträge: 5422
Registriert: Donnerstag 12. Oktober 2006, 16:49

Beitrag von Peregrin »

cantus planus hat geschrieben:Wen?
Den Witz! :D
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.

ad_hoc
Beiträge: 4877
Registriert: Mittwoch 14. Januar 2004, 12:14

Beitrag von ad_hoc »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Du bringst keinerlei Argument, nur Beschimpfungen. Nahezu mit denselben Worten könnte ich zu Beispiel König Johann Karl von Spanien beschimpfen. Ich zöge es aber vor, in sachlich zu kritisieren, zum Beispiel durch Vergleich des heutigen Spanien und dem, das ihm Franco hinterlassen hatte. Aber gegen Chavez scheinst du keine Argumente zu haben.
Vielleicht ist es Dir ja bereits aufgefallen: In meinen Äußerungen, die Du als Beschimpfungen bezeichnest, habe ich sehr darauf geachtet, grundsätzlich nicht abfälliger zu schreiben, als Du in ähnlichen Gegebenheiten schreiben würdest. 8)

Ich frage mich aber, was soll ich den an Sachlichem über Chavez von mir geben, wenn dieser Mann, außer den üblichen sozialistischen und kommunistischen Schlagworten nichts zur Sachliches zur Sache, egal zu welcher, beizutragen hat? Was soll ich dann über ihn berichten? Welche Argumente soll ich gegenüber einem Menschen haben, der selbst keine Argumente für irgendeine seiner lächerlichen Aussagen liefert, die ja selbst, wie schon erwähnt, nur aus den üblichen Schlagworten bestehen?

Da bleibt dann wirklich nur die Feststellung, dass er sich nahtlos in die Reihen derjenigen Politführer der Weltgeschichte einreiht, die durch irgendwelche Umstände aus dem Schlamm, aus dem sie gekommen sind, hochgegärt sind und die, vielleicht nicht der ganzen Welt, aber zumindest dem eigenen Volke nur Trübsal und Verzweiflung gebracht haben.

Übrigens: Seit wann machst Du das üble Spiel mit, was der derzeitige sozialistische spanische Regierungschef in Bezug auf Franco begonnen hat? Was glaubst Du, wäre aus Spanien geworden, hätte sich Franco nicht gegen das damalige System erhoben. Wieviele Tausende von Priestern und Nonnen waren denn bis zu diesem Zeitpunkt durch das kommunistische System bereits ermordert worden? Denkt daran überhaupt jemand?

Natürlich ist die Vorgehensweise Francos zu verurteilen, aber es ist auch zu verurteilen, was damals in Spanien durch die Sozialisten und Kommunisten geschehen ist.

Du mußt doch nur mal schauen, was mittlerweile alles unter der sozialistischen spanischen Regierung alles in die Wege geleitet worden ist. Der einzige Unterschied zu früher ist der, dass heute scheinbar keine allgemeine Volksvergewaltigung mehr stattfinden muß, um diejenigen Ziele zu erreichen, die sich der Sozialismus und der Kommunismus von Anfang an auf die Fahnen geschrieben haben und die sie auch, solange sie bestehen, nicht aus den Augen verlieren werden.

Zum Schluß. Wie würdest Du denn den spanischen König beschimpfen wollen???
Dieser Mann ist hochgebildet, hat ein wirkliches Kulturempfinden und ist bei den Spaniern beliebt wie kein anderer! Darüber hinaus ist er jemand, der sich engagiert und der jeglichen Respekt verdient.

Gruß, ad_hoc
quidquid cognoscitur, ad modum cognoscentis cognoscitur (n. Thomas v. Aquin)

Benutzeravatar
Robert Ketelhohn
Beiträge: 26022
Registriert: Donnerstag 2. Oktober 2003, 09:26
Wohnort: Velten in der Mark
Kontaktdaten:

Beitrag von Robert Ketelhohn »

ad_hoc hat geschrieben:Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Nahezu mit denselben Worten könnte ich zu Beispiel König Johann Karl von Spanien beschimpfen. Ich zöge es aber vor, in sachlich zu kritisieren, zum Beispiel durch Vergleich des heutigen Spanien und dem, das ihm Franco hinterlassen hatte.

Übrigens: Seit wann machst Du das üble Spiel mit, was der derzeitige sozialistische spanische Regierungschef in Bezug auf Franco begonnen hat? Was glaubst Du, wäre aus Spanien geworden, hätte sich Franco nicht gegen das damalige System erhoben. Wieviele Tausende von Priestern und Nonnen waren denn bis zu diesem Zeitpunkt durch das kommunistische System bereits ermordet worden? …
Lies doch noch mal, was ich geschrieben hatte. – Johann Karl (und nicht erst Zappadinxda) hat das ihm von Francisco Franco hinterlassene Spanien ruiniert. Um die königliche Familie steht es übrigens nicht besser. Symptomatisch. Wie die Backpfeifengesichter Aznar und Zappa.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

ad_hoc
Beiträge: 4877
Registriert: Mittwoch 14. Januar 2004, 12:14

Beitrag von ad_hoc »

Nun, der spanische König könnte den guten Anteil an Francos Erbe höchstens deshalb ruiniert haben, als dass seine Vorstellungen von Herrschaft vermutlich allzu demokratisch sind und infolge dessen er es zuließ, dass auf demokratischem Wege diejenigen an die Macht gekommen sind, die besagten Ruin eingeleitet haben. 8)

Leider scheint die Moderne die alten königlichen Ideale und Ziele etwas beeinträchtigt zu haben. Das ist richtig. Trotzdem ist die persönliche Einstellung, die persönliche Integrität des Königs (und natürlich auch seiner Frau) wahrscheinlich 15000mal derjenigen der üblichen Politführer vorzuziehen.
Genau so, wie Aznar auch einem Zapatero vorzuziehen wäre. Perfektionismus gibt es wohl kaum noch und diejenigen, die solches vorweisen könnten, gehen nicht in die Politik.

Gruß, ad_hoc
quidquid cognoscitur, ad modum cognoscentis cognoscitur (n. Thomas v. Aquin)

Botschafter Lukas
Beiträge: 174
Registriert: Mittwoch 17. Oktober 2007, 16:24

Beitrag von Botschafter Lukas »

ad_hoc hat geschrieben: Genau so, wie Aznar auch einem Zapatero vorzuziehen wäre.
Gruß, ad_hoc
Dein geliebter Aznar besaß immerhin die Skrupellosigkeit, den Basken wissentlich falsch den Anschlag von Madrid in die Schuhe zu schieben, nur um an der Macht zu bleiben.
Für diese Charakterlosigkeit haben ihm die Spanier zurecht die Quittung verpasst. :mrgreen:

Du suchst Dir aber auch immer die falschen Idole aus. :ikb_bangin:

B. L.

ad_hoc
Beiträge: 4877
Registriert: Mittwoch 14. Januar 2004, 12:14

Beitrag von ad_hoc »

Botschafter Lukas hat geschrieben:Dein geliebter Aznar besaß immerhin die Skrupellosigkeit, den Basken wissentlich falsch den Anschlag von Madrid in die Schuhe zu schieben, nur um an der Macht zu bleiben.
Für diese Charakterlosigkeit haben ihm die Spanier zurecht die Quittung verpasst. :mrgreen:

Du suchst Dir aber auch immer die falschen Idole aus. :ikb_bangin:

B. L.
Botschafter Lukas
Ich vermute bereits seit längerem, dass Du von Zeit zu Zeit bemerkenswerte Ausfälle hast, auf die ich hier nicht weiter eingehen werde.
Setze doch nicht etwas voraus, wozu überhaupt keine Ursache gesetzt wurde. Wo habe ich erwähnt, dass ich mir Azar als Idol ausgewählt hätte?
Bist Du außerstande zur Feststellung, dass mein Bezug auf Azar und Zapatero ohne persöhnliche Wertung zu gelten hat, mit der einzigen Ausnahme, dass mir Azar lieber wäre als Zapatero? Daraus geht also nicht hervor, dass ich Azar für einen guten Politiker halte oder für einen schlechten, es geht nur die neutrale Wertung hervor, dass ich ihn als besser erachte als seinen Nachfolger, meinetwegen als das kleinere Übel.

Wenn ich es mir richtig überlege, verhältst Du Dich tragischer als Aznar, und man muß froh darüber sein, dass Deine Tragik naturgemäß nicht die Auswirkungen haben kann, wie bei einem Aznar, der in der Öffentlichkeit stand und deshalb ganz andere Konsequenzen zu ziehen hatte, als es bei Dir der Fall sein könnte. Aznar hat wider besseres Wissen eine Behauptung aufgestellt, von der er hätte wissen müssen, dass diese Behauptung vom Volk als Lüge enttarnt werden wird. Warum er es nicht erkannt hat? Vielleicht hat es ja mit an seinen Beratern gelegen. Aber, und das ist wichtig, er hat die Quittung für seine Lüge bekommen.
Im Gegensatz hierzu ist bei Dir nicht davon ausszugehen, dass Du jemals einen solchen Dekzettel bekommen wirst, der Dich dazu bringt, Dein persönliches Verhalten, Deine persönliche Darstellung und vor allem Deine persönliche Sicht der Dinge zu überprüfen und als falsch zu erkennen. Diese Gnade wird wohl an Dir vorübergehen, denn im Gegensatz zu Aznar warst bzw. bist Du nicht wichtig genug, um öffentlich gerügt zu werden.
Aber Deine Umgebung wird Dich schon richtig einzuschätzen wissen.

ad_hoc
quidquid cognoscitur, ad modum cognoscentis cognoscitur (n. Thomas v. Aquin)

Botschafter Lukas
Beiträge: 174
Registriert: Mittwoch 17. Oktober 2007, 16:24

Beitrag von Botschafter Lukas »

ad_hoc hat geschrieben:
Botschafter Lukas hat geschrieben:Dein geliebter Aznar besaß immerhin die Skrupellosigkeit, den Basken wissentlich falsch den Anschlag von Madrid in die Schuhe zu schieben, nur um an der Macht zu bleiben.
Für diese Charakterlosigkeit haben ihm die Spanier zurecht die Quittung verpasst. :mrgreen:

Du suchst Dir aber auch immer die falschen Idole aus. :ikb_bangin:

B. L.
Botschafter Lukas
Ich vermute bereits seit längerem, dass Du von Zeit zu Zeit bemerkenswerte Ausfälle hast, auf die ich hier nicht weiter eingehen werde.
Setze doch nicht etwas voraus, wozu überhaupt keine Ursache gesetzt wurde. Wo habe ich erwähnt, dass ich mir Azar als Idol ausgewählt hätte?
Bist Du außerstande zur Feststellung, dass mein Bezug auf Azar und Zapatero ohne persöhnliche Wertung zu gelten hat, mit der einzigen Ausnahme, dass mir Azar lieber wäre als Zapatero? Daraus geht also nicht hervor, dass ich Azar für einen guten Politiker halte oder für einen schlechten, es geht nur die neutrale Wertung hervor, dass ich ihn als besser erachte als seinen Nachfolger, meinetwegen als das kleinere Übel.

Wenn ich es mir richtig überlege, verhältst Du Dich tragischer als Aznar, und man muß froh darüber sein, dass Deine Tragik naturgemäß nicht die Auswirkungen haben kann, wie bei einem Aznar, der in der Öffentlichkeit stand und deshalb ganz andere Konsequenzen zu ziehen hatte, als es bei Dir der Fall sein könnte. Aznar hat wider besseres Wissen eine Behauptung aufgestellt, von der er hätte wissen müssen, dass diese Behauptung vom Volk als Lüge enttarnt werden wird. Warum er es nicht erkannt hat? Vielleicht hat es ja mit an seinen Beratern gelegen. Aber, und das ist wichtig, er hat die Quittung für seine Lüge bekommen.
Im Gegensatz hierzu ist bei Dir nicht davon ausszugehen, dass Du jemals einen solchen Dekzettel bekommen wirst, der Dich dazu bringt, Dein persönliches Verhalten, Deine persönliche Darstellung und vor allem Deine persönliche Sicht der Dinge zu überprüfen und als falsch zu erkennen. Diese Gnade wird wohl an Dir vorübergehen, denn im Gegensatz zu Aznar warst bzw. bist Du nicht wichtig genug, um öffentlich gerügt zu werden.
Aber Deine Umgebung wird Dich schon richtig einzuschätzen wissen.

ad_hoc
Lieber ad_hoc,

nimm es mir nicht übel, aber du hast keinerlei Anstand. Auch im Netz gibt es einen gewissen Grad an Benehmen, der Dir leider fehlt. Du veträgst es nicht, dass andere Menschen andere Meinungen haben dürfen, auch wenn diese nicht Deinem Weltbild entspricht. du schaffst es, bei anderen Maßstäbe anzulegen, die bei Dir natürlich nicht gelten, klar. (Deine selektive Wortklauberei ist schon bemerkenswert) Natürlich ist das Wissen anderer Unfug, wenn es mit Deinem nicht zusammenpasst und nur Deine Daten sind die richtigen, natürlich.
Du solltest vielleicht nicht so viel am PC hängen und irgendwelche persönliche Wortschlachten führen, sondern mehr unter die Menschen, dann würdest Du endlich mal die Realität sehen. Mir fehlt leider die Zeit, um auf Deinen sinnlosen Brei detailiert einzugehen, ich muss schließlich arbeiten!

Aber bilde Dir bloß nichts ein auf Deine "Direktheit", mein Umfeld erkennt durchaus, was hier abläuft; leider merkst Du nicht, wie Du hier bist...

B. L.

ad_hoc
Beiträge: 4877
Registriert: Mittwoch 14. Januar 2004, 12:14

Beitrag von ad_hoc »

Hallo Botschafter Lukas

Nicht, dass dies jetzt in eine private Diskussion ausartet, aber, einen Kommentar möchte ich doch noch los werden.

Anstand habe ich schon. Das heißt aber nicht, dass ich ihn nicht von Zeit zu Zeit an der Garderobe kurz abgebe, weil eine gewähltere Ausdrucksweise unter Vermeidung jeder Konfrontation den Adressaten ansonsten womöglich gar nicht erreichen würde, nämlich da, wo es am meisten zu spüren ist, im Innersten.

Im übrigen interessiert es mich nicht sonderlich, welches Weltbild Dich beschäftigt. Nur, solltest Du in einem mich interessierenden Bereich etwas mitteilen, was definitiv nicht richtig ist, dann solltest Du schon auf eine andere Auffassung hingewiesen werden können.
Das gilt auch dann, wenn Du voreilig und ohne ausreichendes Überdenken von Voraussetzungen ausgehst, die nicht gegeben sind. Und es gilt, wenn Du mich aufgrund Deiner nicht korrekten oder einseitigen Sichtweise angehst.

Eine falsche Einschätzung ist auch diese, dass ich hauptsächlich am Computer herumhänge anstatt den Kontakt mit den Menchen zu suchen. Zwar ist es insofern richtig, dass ich seit einiger Zeit hauptsächlich am PC arbeite (das ist eben bei mir so), andererseits
aber meine Arbeit auch aus lebendigen Kontakten mit Menschen besteht und das seit vielen, vielen Jahren, nicht mit den immer gleichen, sondern immer mit neuen und fremden Menschen.
Ohne Dir also nahetreten zu wollen, behaupte ich mal frei weg, dass ich beruflich bedingt mit derart vielen Menschen zu tun hatte, und immer noch zu tun habe, dass Du vermutlich ein ganzes Leben damit verbringen müßtest, um wenigstens mit so vielen Menschen zu tun zu haben, wie ich es in 12 - 24 Monaten tun mußte und zum Teil noch tun muß.
(Muß ich noch darauf hinweisen, dass ich nicht von Kontakten der immer gleichen Art eines z. B. Pfarr- oder Pastoralreferenten rede, der teils/teils einer mehr oder weniger anonymen Masse gegenübertritt und gut ist's?

Also: echauffiere Dich mal nicht so. Wie ich hier bin, weiß ich, und das sich einige User von mir schon auf den Schlips getreten fühlten, weiß ich auch. Und wenn mir jemand auf den Schlips tritt, reagiere ich entsprechend und damit ist die Sache für mich erledigt. Es gibt meines Wissens auch keinen, der behaupten könnte, ich wäre auf Dauer nachtragend.

Aber, Du scheinst ständig so zu sein, wie Du Dich darstellst, weil Du womöglich nicht ständig auf Wissensvermehrung ausgerichtet bist, weil Du Dich nicht mit der Ursachenforschung nach den Gründen anderer Denkweisen beschäftigst und deshalb immer Deine eigene Innenwelt unkorrigierbar und unbeeinflußbar vor Dir her trägst?

Ein Tipp noch: Sehe zu, dass Du Dir etwas Abgeklärtheit aneignest, denn so wichtig ist Deine Meinung nicht, meine sicherlich auch nicht, und die anderer womöglich noch weniger. ;)
Sieh mal hin, von wie vielen Usern unsere Aussagen gelesen werden, überdenke, wie viele Menschen weder dieses Forum noch uns kennen und die trotzdem weiter leben und ihren täglichen Geschäften nachgehen, ob es uns nun gibt oder nicht.

Nicht das Urteil unserer Mitmenschen ist letztendlich wichtig für uns, sondern jenes Urteil, welches uns ereilt, sobald wir unser irdisches Dasein gegenüber einem jenseitigen aufgegeben haben werden.

Gruß, ad_hoc
quidquid cognoscitur, ad modum cognoscentis cognoscitur (n. Thomas v. Aquin)

Botschafter Lukas
Beiträge: 174
Registriert: Mittwoch 17. Oktober 2007, 16:24

Beitrag von Botschafter Lukas »

Ad_hoc,

ich würde Dein letztes Posting sogar unterschreiben, allerdings sind Deine Beiträge wirklich unter der Gürtellinie (was durchaus auch von anderen gelesen wird); genausowenig lasse ich dir durchgehen, dass Deine Wahrheiten die einzig objektiv richtigen sind - es gibt Menschen, die definitiv auch Ahnung haben! Und ich lasse Dir Deine selbstgewählte Rolle über die Definition von Wahrheit nicht einfach so stehen, die in der Vielzahl Deiner Beiträge schlicht reines Draufhauen sind. Ich sehe da nichts Konstruktives.
Mag sein, dass du Recht hast mit dem Hinweis auf etwas mehr Gelassenheit, wobei das natürlich auch ein dementsprechendes Verhalten Deinerseits hier im Forum voraussetzt (Deine Reaktion auf meine lässige Anspielung bezüglich Aznar spricht wirklich Bände!!) - so ganz nebenbei: man hängt den Anstand nicht einfach an eine Garderobe, er ist schließlich das Bindemittel sozialen Zusammenlebens, auch im Internet! Schaue Dir einfach mal Deine Beiträge an und vergleiche sie im Ton mit den meisten anderen ...

Aber wir sollten es wirklich nicht zu einem privaten Kleinkrieg ausarten lassen!

B. L.

ad_hoc
Beiträge: 4877
Registriert: Mittwoch 14. Januar 2004, 12:14

Beitrag von ad_hoc »

Damit das Privatthema endlich beendet ist, lasse ich Deine Antwort einfach mal unkommentiert.
Irgendwie ist auch das Thema dieses Threads ein anderes.

Gruß, ad_hoc
quidquid cognoscitur, ad modum cognoscentis cognoscitur (n. Thomas v. Aquin)

maliems
Beiträge: 2742
Registriert: Dienstag 24. Juli 2007, 22:36

Beitrag von maliems »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Robert Ketelhohn hat geschrieben:
kreuz.net (19. November 2007) hat geschrieben:Gelegen oder ungelegen
Saudi-Arabien. Der sozialistische Präsident von Venezuela, Hugo Chavez, bekreuzigte sich am Samstag in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad bei seiner Eröffnungsrede zur Jahreshauptversammlung der ‘Organisation erdölexportierender Länder’ (OPEC). Das berichteten die internationalen Medien. Der Sozialist machte vor versammelter saudiarabischer Nomenklatur weit ausholend das Kreuzzeichen. Anwesend war auch der saudische König Abdullah. In dem Land ist jede öffentliche nichtislamische Religionsbekundung verboten. In seiner Rede berief sich Chavez zweimal auf Christus.
Meine Anerkennung. Der Mann ist gut

maliems
Beiträge: 2742
Registriert: Dienstag 24. Juli 2007, 22:36

Beitrag von maliems »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:
ad_hoc hat geschrieben:Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Um die königliche Familie steht es übrigens nicht besser. [/color]
mal ein Sachfrage, da keine Ahnung bzgl. span. Königshaus:

was läuft denn da schief?

Antworten Vorheriges ThemaNächstes Thema