Wozu Papier bedrucken und dann ständig drüber reden?
Sobald erst mal alle Maschinen erfunden sind und produzieren braucht man kein Geld mehr.
Über kurz oder lang wird sich eine Sättigung ergeben. Oder aber einen Verfall der Kultur, die sich immer weiter von Technik und Maschinen abhängig macht. Oder aber eine Revolution, weil die wenigsten davon profitieren.pierre10 hat geschrieben: Wo mag das hinführen?
Platz sollte genügend vorhanden sein, weil ja keine VWs mehr benötigt werden, mit denen man täglich zur Arbeit gurken muss. Ebenso müssen alle anderen überflüssigen Sachen abgeschafft werden. Das ist meines Erachtens essentiell, weil die Gegenwart elementar auf der Erzeugung unnötiger Bedürnisse basiert.Teutonius hat geschrieben:Für so viele Maschinen gäbs nie genug Platz und Energie!
Ihr werdet so zu einer Art Maschinenparasit!
Was macht ihr bei einem Stromausfall oder Kurzschluß?
Es kann kaum noch schlimmer werden.Sempre hat geschrieben:Oder aber einen Verfall der Kultur, die sich immer weiter von Technik und Maschinen abhängig macht.
Dein Wort in Gottes Ohr.Kurt hat geschrieben:Es kann kaum noch schlimmer werden.Sempre hat geschrieben:Oder aber einen Verfall der Kultur, die sich immer weiter von Technik und Maschinen abhängig macht.
Also, ich fand diese deine Ideen auch mal sehr anziehend und erstrebenswert. Das war wohl so meine sozialistische Phase (egal, ob man da konkret Freiwirtschaft, Freigeld, den Kommunismus, Anarcho-Syndikalismus, individuellen Anarchismus oder sonstwas anstrebt).Kurt hat geschrieben:Platz sollte genügend vorhanden sein, weil ja keine VWs mehr benötigt werden, mit denen man täglich zur Arbeit gurken muss. Ebenso müssen alle anderen überflüssigen Sachen abgeschafft werden. Das ist meines Erachtens essentiell, weil die Gegenwart elementar auf der Erzeugung unnötiger Bedürnisse basiert.
Für Revolutionen sind die Menschen heute zu lahm, eher ein Verfall der Kulturen, was wir ja schon sehen können.Sempre hat geschrieben:Über kurz oder lang wird sich eine Sättigung ergeben. Oder aber einen Verfall der Kultur, die sich immer weiter von Technik und Maschinen abhängig macht. Oder aber eine Revolution, weil die wenigsten davon profitieren.pierre10 hat geschrieben: Wo mag das hinführen?
Gruß
Sempre
Ich habe doch nur eine Vision skizziert, die in der Tat in der Tradition der klassischen Utopien a la Thomas Morus steht.Teutonius hat geschrieben:Hoppla, ich habe das als Scherz aufgefaßt, mit den Maschinen!
Bist du davon echt überzeugt, Kurt?
Demonstrationen und Rucke, die durch's Land gehen, helfen auch niemandem.cantus planus hat geschrieben:Dieser Aussage kann ich mich nur anschließen. Noch vor wenigen Jahren gingen Zehntausende auf die Straße, wenn irgendwo neue Panzer bestellt wurden. Heute ist Deutschland im Krieg - auch, wenn das Verteidigungsministerium sich um diese Vokabel herumdrückt - und niemanden interessiert's. Auch die Studenten demonstrieren kaum noch gegen die unsäglichen Studienbedingungen. Bundespräsident Herzog sagte, es müsse ein Ruck durch das Land gehen. Damals war er höchste Zeit. Ich glaube, dass wir heute zum Ruck gar nicht mehr fähig sind.
Herumsitzen, aus dem Fenster starren und auf den Untergang warten, auch nicht.Kurt hat geschrieben:Demonstrationen und Rucke, die durch's Land gehen, helfen auch niemandem.cantus planus hat geschrieben:Dieser Aussage kann ich mich nur anschließen. Noch vor wenigen Jahren gingen Zehntausende auf die Straße, wenn irgendwo neue Panzer bestellt wurden. Heute ist Deutschland im Krieg - auch, wenn das Verteidigungsministerium sich um diese Vokabel herumdrückt - und niemanden interessiert's. Auch die Studenten demonstrieren kaum noch gegen die unsäglichen Studienbedingungen. Bundespräsident Herzog sagte, es müsse ein Ruck durch das Land gehen. Damals war er höchste Zeit. Ich glaube, dass wir heute zum Ruck gar nicht mehr fähig sind.
Ist eigentlich logisch.cantus planus hat geschrieben:Dieser Aussage kann ich mich nur anschließen. Noch vor wenigen Jahren gingen Zehntausende auf die Straße, wenn irgendwo neue Panzer bestellt wurden. Heute ist Deutschland im Krieg - auch, wenn das Verteidigungsministerium sich um diese Vokabel herumdrückt - und niemanden interessiert's. Auch die Studenten demonstrieren kaum noch gegen die unsäglichen Studienbedingungen. Bundespräsident Herzog sagte, es müsse ein Ruck durch das Land gehen. Damals war er höchste Zeit. Ich glaube, dass wir heute zum Ruck gar nicht mehr fähig sind.
Vielleicht ist es eine Generationenfrage, was man als "eingefahrene Thesen" ansieht und was nicht.pierre10 hat geschrieben:Du kannst es auch im Kreuzgang sehen, rüttle ich an eingefahrenen Thesen, werde ich beschimpft, natürlich nicht von Dir.![]()
Zur Zeit geht es den meisten ja auch gut.pierre10 hat geschrieben: Für Revolutionen sind die Menschen heute zu lahm
Das ist Wohlstandsprotest von Leuten, die nicht selbst in ein Kanonenrohr blicken. Mit sattem Bauch gegen die Ungerechtigkeiten dieser Welt protestieren. (Ich sage nicht, dass das falsch sei.)cantus planus hat geschrieben: Noch vor wenigen Jahren gingen Zehntausende auf die Straße, wenn irgendwo neue Panzer bestellt wurden.
hallo pierrepierre10 hat geschrieben:Kleines Beispiel:
ein Käfer brauchte um gebaut zu werden 1955 etwa 1500 Mannstunden, ein Polo heute etwa 20.
Pierre, erfahren von VW bei einem Telefonanruf.
Was soll denn dieses »unser aller« hier? Deine Gier? Dann sage das. Meine ist es nämlich nicht.martin v. tours hat geschrieben:aber sicher ist es auch unser aller gier, noch mehr plunder noch billiger zu bekommen.
Natürlich haste Recht, nur waren tatsächlich in Wolfsburg früher viele Arbeiter, die es heute nicht mehr gibt. Es geht mir um die Frage,ob es in 50 Jahren wirklich noch Arbeit im heutigen Sinne in Europa gibt.martin v. tours hat geschrieben:aber sicher ist es auch unser aller gier, noch mehr plunder noch billiger zu bekommen.pierre10 hat geschrieben:Kleines Beispiel:
ein Käfer brauchte um gebaut zu werden 1955 etwa 1500 Mannstunden, ein Polo heute etwa 20.
Pierre, erfahren von VW bei einem Telefonanruf.
martin v. tours
Fragt sich, ob es überhaupt in 50 Jahren noch ein Europa gibt. - Ja überhaupt: Wird es überhaupt noch Menschen geben?pierre10 hat geschrieben:Natürlich haste Recht, nur waren tatsächlich in Wolfsburg früher viele Arbeiter, die es heute nicht mehr gibt. Es geht mir um die Frage,ob es in 50 Jahren wirklich noch Arbeit im heutigen Sinne in Europa gibt.martin v. tours hat geschrieben:aber sicher ist es auch unser aller gier, noch mehr plunder noch billiger zu bekommen.pierre10 hat geschrieben:Kleines Beispiel:
ein Käfer brauchte um gebaut zu werden 1955 etwa 1500 Mannstunden, ein Polo heute etwa 20.
Pierre, erfahren von VW bei einem Telefonanruf.
martin v. tours
Pierre
hallo lifestylekatholiklifestylekatholik hat geschrieben:Was soll denn dieses »unser aller« hier? Deine Gier? Dann sage das. Meine ist es nämlich nicht.martin v. tours hat geschrieben:aber sicher ist es auch unser aller gier, noch mehr plunder noch billiger zu bekommen.
Eben. »Unser aller« ist eine Phrase, die bedeutet »nicht ich und nicht du« und um Gottes Willen auch sonst kein konkreter Mensch und daher bestens für folgenloses Moralisieren taugt.martin v. tours hat geschrieben:mit "unser aller" habe ich nicht jeden menschen dieses planeten gemeint, sondern ein zumindest in europa weit verbreitetes phänomen
Na, wo denn schon. Hier natürlich. Für 6,99 € praktisch geschenkt.martin v. tours hat geschrieben: weiss hier jemand wo man eine goldwaage bekommen kann,damit ich meine worte in zukunft daruflegen kann,bevor ich sie hier schreibe,vorsichtshalber
Natürlich können wir alles in Frage stellen. Aber ich habe vor ca.40 Jahren folgende Geschichte erlebt. Ein alter Industrieller hielt einen Vortrag vor der Gruppe der Jungen Unternehmer unserer Stadt und stellte die Frage:civilisation hat geschrieben:[quote="pierre10"
Fragt sich, ob es überhaupt in 50 Jahren noch ein Europa gibt. - Ja überhaupt: Wird es überhaupt noch Menschen geben?
Man sollte es sich angewöhnen, nicht allzuweit in die Zukunft zu schauen. - Das ist eine gute, alte kartusianische Lebensauffassung.
Den Verstand (noch mehr) schulen. Soliden Unterricht, Ausbildung, Bildung. Das gilt immer, wenn es um die Verantwortung für die kommende Generation geht.pierre10 hat geschrieben:Ein alter Industrieller hielt einen Vortrag vor der Gruppe der Jungen Unternehmer unserer Stadt und stellte die Frage:
Was hätten Ihre Väter oder Vorgänger vor 20 Jahren anders machen sollen, damit Sie es heute leichter hätten.
Leider trägt die staatliche Bildung inzwischen selbst sehr zur allgemeinen geistigen Verwahrlosung bei.Kurt hat geschrieben:Den Verstand (noch mehr) schulen. Soliden Unterricht, Ausbildung, Bildung. Das gilt immer, wenn es um die Verantwortung für die kommende Generation geht.pierre10 hat geschrieben:Ein alter Industrieller hielt einen Vortrag vor der Gruppe der Jungen Unternehmer unserer Stadt und stellte die Frage:
Was hätten Ihre Väter oder Vorgänger vor 20 Jahren anders machen sollen, damit Sie es heute leichter hätten.
Bildung beginnt schon vor der Geburt, bleibt weitgehend die wichtigste Aufgabe der Eltern, die diese nicht so wahrnehmen wie eigentlich notwendig.Jacinta hat geschrieben: Leider trägt die staatliche Bildung inzwischen selbst sehr zur allgemeinen geistigen Verwahrlosung bei.