Erfolgreiche Integrationspolitik? [I]

Aktuelle Themen aus Politik, Gesellschaft, Weltgeschehen.
Wenzel
Beiträge: 751
Registriert: Donnerstag 8. September 2011, 22:07
Wohnort: Landkreis Augsburg // Praga Caput Regni

Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Wenzel »

Ewald Mrnka hat geschrieben:
Caviteño hat geschrieben:
Daraus:
Weniger freundlich zeigt sich weiterhin Ahmed S. (52). Der Hauptverdächtige der Bluttat sitzt in Untersuchungshaft.
Diese Information konnte lange von den MSM verschwiegen werden - nun werden wieder einmal die bösen "Vorurteile" bestätigt.
Ja, ja, die guten alten "Vorurteile" - alle stimmen sie, alle entsprechen der Realität, aber die Realität muß verleumdet, verdrängt und verschwiegen werden, damit die Ideologen ungestört herrschen & zerstören können.
Leider, leider ist das wahr und ich vermute mal das hier nur mal die Spitze des Eisberges sich durch eine kleine Lücke in die MSM gestoßen hat :traurigtaps:
Pange, lingua, gloriosi corporis mysterium (Thomas von Aquin)
Westliche Wertegemeinschaft: Kinder- und Alten-Euthanasie, Genderwahn, Homoterror, Abtreibung, Ökowahn, Überwachungsmonströsität, political correctness ....

Benutzeravatar
Torsten
Beiträge: 6479
Registriert: Dienstag 17. Februar 2004, 02:23

Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Torsten »

Und kaum, dass sich ein Voruteil bestätigt sieht, kommen sie aus ihren Löchern gekrochen und tragen die Pest des Indifferentismus durch die Straßen, begleitet vom Gifthauch der Allgemeinplätze und dem schüren diffuser Ängste, um die Atmosphäre zu schaffen, in der sich dieses Gesindel wohlfühlt und bestätigt sieht. Sein Leben simuliert, das nichts Gutes, Wahres und Schönes kennt, sondern nur den Hass atmet und den Tod ausscheidet.

Wenzel
Beiträge: 751
Registriert: Donnerstag 8. September 2011, 22:07
Wohnort: Landkreis Augsburg // Praga Caput Regni

Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Wenzel »

Wir sollten uns wirklich nicht über die importierte Harems-Kultur so negativ auslassen :pfeif: .
Polygamie wird ganz offen von den Piraten gefordert
http://daquodiubes.blogspot.de/2012/08/ ... n-ehe.html
und bei obskuren Vorschlägen, gibt es doch bestimmt Zustimmung von Grünen und die Linke.
Die Bereicherung unserer Kultur durch längst überwunden geglaubte, archaische Lebensmodelle. - Aber da sind wir ja tolerant .... :blinker:
Pange, lingua, gloriosi corporis mysterium (Thomas von Aquin)
Westliche Wertegemeinschaft: Kinder- und Alten-Euthanasie, Genderwahn, Homoterror, Abtreibung, Ökowahn, Überwachungsmonströsität, political correctness ....

Caviteño
Beiträge: 12926
Registriert: Sonntag 14. März 2010, 02:31
Wohnort: Diözesen Imus und Essen

Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Caviteño »

Wenzel hat geschrieben: Leider, leider ist das wahr und ich vermute mal das hier nur mal die Spitze des Eisberges sich durch eine kleine Lücke in die MSM gestoßen hat :traurigtaps:
Eine "bessere" Lösung wäre folgende Meldung gewesen:

"Weniger freundlich zeigt sich weiterhin Alfred S. (52 - Name von der Redaktion geändert)...."

Auch bei dieser Formulierung sollte man davon ausgehen, daß "politisch korrekt" berichtet wurde - um ein Vorurteil nicht zu bestätigen.....

Paulus Minor
Beiträge: 330
Registriert: Mittwoch 24. November 2010, 00:01

Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Paulus Minor »

Wenzel hat geschrieben:Wir sollten uns wirklich nicht über die importierte Harems-Kultur so negativ auslassen :pfeif: .
Ein Pionier der praktizierten Polygamie war zweifellos Papst Alexander VI.: Er hatte von sieben Frauen zehn Kinder.
Allerdings übertraf ihn sein Vorgänger Innozenz VIII. noch an Fruchtbarkeit: Er hatte 18 Kinder...

Benutzeravatar
Protasius
Moderator
Beiträge: 7171
Registriert: Samstag 19. Juni 2010, 19:13

Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Protasius »

Paulus Minor hat geschrieben:
Wenzel hat geschrieben:Wir sollten uns wirklich nicht über die importierte Harems-Kultur so negativ auslassen :pfeif: .
Ein Pionier der praktizierten Polygamie war zweifellos Papst Alexander VI.: Er hatte von sieben Frauen zehn Kinder.
Allerdings übertraf ihn sein Vorgänger Innozenz VIII. noch an Fruchtbarkeit: Er hatte 18 Kinder...
Und den nennst du angesichts des Alten Testamentes einen Pionier?
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

Pilgerer
Beiträge: 2697
Registriert: Freitag 3. Juni 2011, 00:45

Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Pilgerer »

Im traditionellen Islam gehen vier Frauen pro Mann.
10 Die Erlösten des HERRN werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen. (Jesaja 35,10)

Benutzeravatar
Niels
Beiträge: 24027
Registriert: Donnerstag 2. Oktober 2003, 11:13

Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Niels »

Die Polygamie gehört zu Deutschland: http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... chaft.html
Iúdica me, Deus, et discérne causam meam de gente non sancta

Benutzeravatar
Ewald Mrnka
Beiträge: 7001
Registriert: Dienstag 30. November 2004, 11:06

Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Ewald Mrnka »

Niels hat geschrieben:Die Polygamie gehört zu Deutschland: http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... chaft.html
Polygamie und Kültürbereicherer gehören nicht zu Deutschland, sondern allenfalls zu Schland.
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?

Benutzeravatar
Protasius
Moderator
Beiträge: 7171
Registriert: Samstag 19. Juni 2010, 19:13

Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Protasius »

Ewald Mrnka hat geschrieben:
Niels hat geschrieben:Die Polygamie gehört zu Deutschland: http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... chaft.html
Polygamie und Kültürbereicherer gehören nicht zu Deutschland, sondern allenfalls zu Schland.
Den Begriff finde ich außerhalb der Stenographie (wo ein hochgestelltes schland tatsächlich die Sigel für Deutschland ist) immer noch seltsam. Welche Bedeutung sollte der eigentlich haben, von der leichteren Lallbarkeit abgesehen?
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

Benutzeravatar
cantus planus
Beiträge: 24273
Registriert: Donnerstag 20. Juli 2006, 16:35
Wohnort: Frankreich: Département Haut-Rhin; Erzbistum Straßburg

Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von cantus planus »

Das entstammt der Gossenunterhaltung: http://www.youtube.com/watch?v=6bzrLo_fhU Warum sich das inflationär auch hier im Forum fortsetzt, verstehe ich auch nicht.
Nutzer seit dem 13. September 2015 nicht mehr im Forum aktiv.

‎Tradition ist das Leben des Heiligen Geistes in der Kirche. — Vladimir Lossky

civilisation
Beiträge: 10481
Registriert: Montag 17. November 2008, 20:15

Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von civilisation »


Benutzeravatar
Ewald Mrnka
Beiträge: 7001
Registriert: Dienstag 30. November 2004, 11:06

Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Ewald Mrnka »

Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?

civilisation
Beiträge: 10481
Registriert: Montag 17. November 2008, 20:15

Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von civilisation »

Eine Streifenwagenbesatzung nahm danach die Anzeige auf. Die Mutter: „Die Polizisten sagten, das sei doch nur eine Körperverletzung. Da passiere in Bremen nichts.“
=> http://www.bild.de/regional/bremen/juge ... .bild.html

Man könnte sich fragen, ob da generell nix passiert oder nur im Falle von ausländischen Jugendbanden ... :roll:
Oder: Gehört das zur "erfolgreichen Nichteinmischungstaktik" der Polizei?

HeGe
Moderator
Beiträge: 15079
Registriert: Montag 6. Oktober 2003, 18:56

Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von HeGe »

Da ist die deutsche Polizei nicht zuständig. In den muslimischen Vierteln sind mittlerweile eigene Friedensrichter tätig, die das übernommen haben. Vermutlich gilt hier und dort auch längst die Scharia.
- Nutzer nicht regelmäßig aktiv. -

Benutzeravatar
lutherbeck
Beiträge: 4004
Registriert: Montag 21. Dezember 2009, 09:09

Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von lutherbeck »

HeGe hat geschrieben:Da ist die deutsche Polizei nicht zuständig. In den muslimischen Vierteln sind mittlerweile eigene Friedensrichter tätig, die das übernommen haben. Vermutlich gilt hier und dort auch längst die Scharia.
Das definitiv richtig - http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=s ... yH13luDefw

:bedrippelt:
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".

Caviteño
Beiträge: 12926
Registriert: Sonntag 14. März 2010, 02:31
Wohnort: Diözesen Imus und Essen

Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Caviteño »

lutherbeck hat geschrieben:
HeGe hat geschrieben:Da ist die deutsche Polizei nicht zuständig. In den muslimischen Vierteln sind mittlerweile eigene Friedensrichter tätig, die das übernommen haben. Vermutlich gilt hier und dort auch längst die Scharia.
Das definitiv richtig - http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=s ... yH13luDefw

:bedrippelt:
Der verlinkte Artikel betrifft GB und hat für D. insoweit wenig Aussagekraft. Die Meldung für D. findet sich hier:
Die Debatte um eine mögliche muslimische "Paralleljustiz" ist ohnehin redundant – es gibt sie nämlich längst in den Problemvierteln deutscher Städte wie Berlin, Bremen und Essen.
Dort treten "Friedensrichter" ohne jegliche Legitimation in allen möglichen Rechtsstreitigkeiten – auch strafrechtlichen – als Vermittler auf und höhlen den deutschen Rechtsstaat wissentlich aus: Ihre "Streitschlichtung" endet oft darin, dass Opfer und Täter vor Gericht plötzlich schweigen oder vorherige Aussagen widerrufen. Ein faires Urteil wird so zur Unmöglichkeit.
Journalist und Autor Joachim Wagner, der mit "Richter ohne Gesetz" ein Buch über die Schattenjustiz verfasst hat, glaubt, dass islamische Schiedsgerichte dieses illegale System weiter fördern könnten: "Es gibt in gewissen muslimischen Kreisen wenig bis gar keine Akzeptanz für unsere Rechtsordnung."

Benutzeravatar
Torsten
Beiträge: 6479
Registriert: Dienstag 17. Februar 2004, 02:23

Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Torsten »

Caviteño hat geschrieben:
Die Debatte um eine mögliche muslimische "Paralleljustiz" ist ohnehin redundant – es gibt sie nämlich längst in den Problemvierteln deutscher Städte wie Berlin, Bremen und Essen.
Dort treten "Friedensrichter" ohne jegliche Legitimation in allen möglichen Rechtsstreitigkeiten – auch strafrechtlichen – als Vermittler auf und höhlen den deutschen Rechtsstaat wissentlich aus: Ihre "Streitschlichtung" endet oft darin, dass Opfer und Täter vor Gericht plötzlich schweigen oder vorherige Aussagen widerrufen.
Keine Frage, das ist unschön. Aber aus gegebenem Anlass: Worin besteht der große Unterschied zu privaten Sicherheitsdiensten, die im öffentlichen Raum die Aufgaben wahrnehmen, die sonst nur der Polizei zustehen? Und die im Falle von Amazon sogar weit darüber hinaus gehen, in dem die Unterkünfte der Mitarbeiter durchsucht werden dürfen, ohne entsprechenden, richterlichen Befehl?

Benutzeravatar
lutherbeck
Beiträge: 4004
Registriert: Montag 21. Dezember 2009, 09:09

Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von lutherbeck »

Es gibt keine Unterschiede - beides ist rechtswidrig!

Aber: wo kein Kläger... :roll:
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".

Caviteño
Beiträge: 12926
Registriert: Sonntag 14. März 2010, 02:31
Wohnort: Diözesen Imus und Essen

Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Caviteño »

lutherbeck hat geschrieben:Es gibt keine Unterschiede - beides ist rechtswidrig!

Aber: wo kein Kläger... :roll:
Natürlich gibt es Unterschiede, Du hast bereits darauf hingewiesen - allerdings die Auswirkung nicht erwähnt:

Gegen private Sicherheitsdienste kann ich/man, wenn sie ihre gesetzlichen Befugnisse überschreiten, mich vor einem ordentlichen Gericht wehren. Gerade beim Beispiel amazon zeigt sich doch, daß entsprechende Berichte in der Presse hier zu Änderungen führen. Die Zulassung ist gesetzlich geregelt:
Rechtliche Grundlage für das Tätigwerden sind § 34 a der Gewerbeordnung (GewO) und die Bewachungsverordnung (BewachV). Mitarbeitern von privaten Sicherheitsdiensten stehen nur die jedermann zustehenden Rechte der Bürger (Jedermannsrecht § 127 Abs.1 StPO – vorläufige Festnahme) wie beispielsweise der § 32 StGB (Notwehr), Nothilfe, Notstand und dem § 123 StGB (Hausrecht) zu. Ausnahmen ergeben sich durch die Beleihung mit hoheitlichen Rechten; in Deutschland gilt das für die Bereiche Luftverkehr, Kernkraftwerke und Bundeswehr.
http://de.wikipedia.org/wiki/Sicherheit ... Grundlagen

Die islamischen "Friedensrichter" in den Stadtteilen entziehen sich dagegen einer Aufsicht. Man könnte sie - mit viel gutem Willen - evtl. mit dem Verfahren vor einem Schiedsmann vergleichen, dem beide Parteien zugestimmt haben. Allerdings ist die Zuständigkeit dieser Rechtsinstitution auf wenige Fälle beschränkt und die Entscheidungen müssen sich an der deutschen Rechtsordnung und nicht an arabischem, kurdischem oder türkischem Gewohnheits- oder Familienrecht orientieren.

Beide Fälle sind nicht vergleichbar.
Während Sicherheitsdienste im Rahmen unserer Rechtsordnung tätig sind und staatlicher Aufsicht/Überprüfung unterliegen, bewegen sich die islamischen Streitschlichtungen außerhalb unserer Rechtsordnung und erkennen diese Rechtsordnung offensichtlich nicht an. Man versucht die deutsche Rechtsordnung zu unterlaufen und ein zweites Rechtssystem zu installieren - willst Du das den privaten Sicherheitsdiensten in Zügen, Stadien oder auf Veranstaltungen auch unterstellen oder macht dort der Veranstalter von seinem Hausrecht Gebrauch?

Benutzeravatar
Tipheret
Beiträge: 701
Registriert: Samstag 28. April 2012, 12:06
Wohnort: am Rhein

Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Tipheret »

:klatsch: :daumen-rauf: :daumen-rauf:
Was Du auch tust, handele klug und bedenke das Ende
quidquid agis, prudenter agas et respice finem

Benutzeravatar
Peregrin
Beiträge: 5422
Registriert: Donnerstag 12. Oktober 2006, 16:49

Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Peregrin »

Caviteño hat geschrieben: bewegen sich die islamischen Streitschlichtungen außerhalb unserer Rechtsordnung und erkennen diese Rechtsordnung offensichtlich nicht an. Man versucht die deutsche Rechtsordnung ...
Angesichts einer Rechtsordnung, die die Auslieferung von Kindern an Schwule und die Ersetzung von Vätern durch "2. Mamis" für Menschenrecht hält, kann ich den Siegeszug des islamischen Rechts hierzulande kaum erwarten.
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.

Benutzeravatar
holzi
Beiträge: 7970
Registriert: Montag 28. November 2005, 15:00
Wohnort: Regensburg

Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von holzi »

Peregrin hat geschrieben:
Caviteño hat geschrieben: bewegen sich die islamischen Streitschlichtungen außerhalb unserer Rechtsordnung und erkennen diese Rechtsordnung offensichtlich nicht an. Man versucht die deutsche Rechtsordnung ...
Angesichts einer Rechtsordnung, die die Auslieferung von Kindern an Schwule und die Ersetzung von Vätern durch "2. Mamis" für Menschenrecht hält, kann ich den Siegeszug des islamischen Rechts hierzulande kaum erwarten.
Ich hatte heute beim Anschauen der Nachrichten recht ähnliche Gedanken.

HeGe
Moderator
Beiträge: 15079
Registriert: Montag 6. Oktober 2003, 18:56

Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von HeGe »

Peregrin hat geschrieben:Angesichts einer Rechtsordnung, die die Auslieferung von Kindern an Schwule und die Ersetzung von Vätern durch "2. Mamis" für Menschenrecht hält, kann ich den Siegeszug des islamischen Rechts hierzulande kaum erwarten.
Du schreibst richtig "Rechtsordnung", nicht Gesellschaft. Ich habe gestern noch eine Umfrage zu dem Adoptionsurteil gesehen, die sich eindeutig gegen eine Adoption von Kindern durch eingetragene Lebenspartner aussprach. Die mag zwar nicht repräsentativ gewesen sein, entspricht aber glaube ich immer noch den tatsächlichen Verhältnissen. Es ist wie bei der Frage des Sitzenbleibens: das Volk hat noch ein gutes Gespür für richtig und falsch, wird aber von oben herab umerzogen und gehirngewaschen. Man sollte eben nicht glauben, wir lebten in einer Demokratie.

Den Verantwortlichen in der CDU glaube ich übrigens ihre betroffenen Mienen keine Sekunde. Die heucheln Widerstand gegen diese Veränderungen, weil die Parteibasis es eindeutig so sieht, insgeheim sind die aber froh, wenn das Thema endlich erledigt ist. Die Geister, die sie mit der eingetragenen Lebenspartnerschaft überhaupt erst gerufen haben, werden die nicht mehr los und wollen sie auch nicht mehr loswerden. Die Büchse der Pandora wurde geöffnet, jetzt muss man damit leben, was da raus kommt.
- Nutzer nicht regelmäßig aktiv. -

Caviteño
Beiträge: 12926
Registriert: Sonntag 14. März 2010, 02:31
Wohnort: Diözesen Imus und Essen

Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Caviteño »

Interview mit dem Integrationsminister NRW zur sog. "Armutseinwanderung":
(...)
Viele Menschen, vor allem Roma, kommen als EU-Bürger völlig legal in unser Land.

Die Situation dürfte sich vom 1. Januar 214 an noch verschärfen, weil dann die vollständige Arbeitnehmerfreizügigkeit auch für EU-Bürger aus Rumänien und Bulgarien gilt. Gibt es Prognosen, wie viele Menschen zusätzlich kommen?

Nein, die gibt es nicht. Wir rechnen aber damit, dass die Zuwanderung noch erheblich zunehmen wird und dass dann Menschen, die sich drei Monate in Nordrhein-Westfalen, in Deutschland aufhalten, auch Zugang haben zu unserem Sozialsystem, insbesondere zu den Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II. Nur ein geringer Teil der Menschen wird eine Arbeit finden. Das hängt mit ihrer relativ niedrigen Qualifikation, aber auch mit dem Gesundheitszustand vieler dieser Menschen zusammen.
(...)
Sollte es mit diesen Ländern Sonderregelungen über die Freizügigkeit geben?

Der Zug ist abgefahren. Ich persönlich bin auch ein Gegner solcher Sonderregelungen. Wir hatten sie ja. Länder in der EU müssen auch die gleichen Rechte haben. Sonst gibt es auch formal ein Europa der verschiedenen Geschwindigkeiten, und das ist nicht gut. Hinzu kommt: Deutschland profitiert auch von Zuwanderung. Denken Sie nur an die vielen Ärzte und Krankenschwestern etwa auch aus Rumänien, die mittlerweile in Deutschland tätig sind. Diese Leute sind bestens integrierbar und sorgen über ihre Arbeit für sich selbst. Das Thema Armutseinwanderung aber ist für mich ein weiterer Beleg dafür, dass die EU mittelfristig auch eine Sozialunion werden muss, wenn die Akzeptanz der Bevölkerung für ein vereintes Europa erhalten bleiben soll.
(Hervorhebungen von mir)

http://www.faz.net/aktuell/politik/euro ... 87917.html

Sehenden Auges nimmt man in Kauf, daß weitere erhebliche Sozialleistungen fällig werden, für Menschen, die weder integrationsfähig noch integrationswillig sind. Und wie eine Sozialunion mit erheblichen Transferleistungen und Kosten beim deutschen Steuerzahler die Akzeptanz "Europas" erhöhen soll, bleibt wohl ein Geheimnis des Ministers.

Benutzeravatar
Edi
Beiträge: 11380
Registriert: Montag 12. Januar 2004, 18:16

Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Edi »

Caviteño hat geschrieben: Sehenden Auges nimmt man in Kauf, daß weitere erhebliche Sozialleistungen fällig werden, für Menschen, die weder integrationsfähig noch integrationswillig sind. Und wie eine Sozialunion mit erheblichen Transferleistungen und Kosten beim deutschen Steuerzahler die Akzeptanz "Europas" erhöhen soll, bleibt wohl ein Geheimnis des Ministers.
Vor Jahren war schon bekannt, dass EU-Ausländer in unsere Sozialsysteme einwandern werden, weil bei man bei uns mehr bekommt und besser gesichert ist. Die Städte bezahlen ja m.W. das Ganze, aber die SPD und die Grünen können ja Geld herbeizaubern, indem sie noch mehr Schulden machen. Gewisse Städte sind heute schon dermaßen verschuldet, dass sie manche Infrastrukturen wie Strassen usw. nicht mehr reparieren können. Im Spiegel habe ich gestern mal über Politiker generell einen Leserbrief geschrieben, man hat diesen aber nicht veröffentlicht. Deutschland ist doch ohnehin schon recht hoch verschuldet, wenn auch nicht so hoch wie andere EU-Länder. Wie will man denn bei weiteren Ausgaben bzw. Schulden die ganzen Altschulden einmal zurückführen?
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

Benutzeravatar
lutherbeck
Beiträge: 4004
Registriert: Montag 21. Dezember 2009, 09:09

Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von lutherbeck »

Das kann echt noch lustig werden...

:roll:
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".

Pilgerer
Beiträge: 2697
Registriert: Freitag 3. Juni 2011, 00:45

Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Pilgerer »

Edi hat geschrieben:
Caviteño hat geschrieben: Sehenden Auges nimmt man in Kauf, daß weitere erhebliche Sozialleistungen fällig werden, für Menschen, die weder integrationsfähig noch integrationswillig sind. Und wie eine Sozialunion mit erheblichen Transferleistungen und Kosten beim deutschen Steuerzahler die Akzeptanz "Europas" erhöhen soll, bleibt wohl ein Geheimnis des Ministers.
Vor Jahren war schon bekannt, dass EU-Ausländer in unsere Sozialsysteme einwandern werden, weil bei man bei uns mehr bekommt und besser gesichert ist. Die Städte bezahlen ja m.W. das Ganze, aber die SPD und die Grünen können ja Geld herbeizaubern, indem sie noch mehr Schulden machen. Gewisse Städte sind heute schon dermaßen verschuldet, dass sie manche Infrastrukturen wie Strassen usw. nicht mehr reparieren können. Im Spiegel habe ich gestern mal über Politiker generell einen Leserbrief geschrieben, man hat diesen aber nicht veröffentlicht. Deutschland ist doch ohnehin schon recht hoch verschuldet, wenn auch nicht so hoch wie andere EU-Länder. Wie will man denn bei weiteren Ausgaben bzw. Schulden die ganzen Altschulden einmal zurückführen?
In der modernen Gesellschaft ohne die früheren traditionellen Strukturen ist eine Grundsicherung aus Gründen der Menschlichkeit nötig, aber sie sollte auf deutsche Staatsbürger beschränkt sein, um verschiedene Formen der "Blutsaugerei" zu vermeiden. Wer hier einwandert, soll arbeiten, etwas lernen oder nach hause.
In Zukunft könnte die EU-Politik darauf hinaus laufen, dass die Sozialsysteme sich angleichen, d.h. bei uns alles etwas weniger und bei den anderen etwas mehr.
10 Die Erlösten des HERRN werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen. (Jesaja 35,10)

Benutzeravatar
lutherbeck
Beiträge: 4004
Registriert: Montag 21. Dezember 2009, 09:09

Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von lutherbeck »

In Zukunft könnte die EU-Politik darauf hinaus laufen, dass die Sozialsysteme sich angleichen, d.h. bei uns alles etwas weniger und bei den anderen etwas mehr.
Aber genau dies ist doch das Ziel - soviel wie wir derzeit besitzen können die anderen in absehbarer Zeit sich nicht erarbeiten - also muß auf anderem Wege ein europäischer Ausgleich erreicht werden.
"Ich bin nur ein einfacher demütiger Arbeiter im Weinberg des Herrn".

Pilgerer
Beiträge: 2697
Registriert: Freitag 3. Juni 2011, 00:45

Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Pilgerer »

lutherbeck hat geschrieben:
In Zukunft könnte die EU-Politik darauf hinaus laufen, dass die Sozialsysteme sich angleichen, d.h. bei uns alles etwas weniger und bei den anderen etwas mehr.
Aber genau dies ist doch das Ziel - soviel wie wir derzeit besitzen können die anderen in absehbarer Zeit sich nicht erarbeiten - also muß auf anderem Wege ein europäischer Ausgleich erreicht werden.
Im Verhältnis zu deren Durchschnittsgehältern können die auch in Rumänien eine Grundsicherung einführen. Das lässt sich in jedem Land mit funktionierender Steuerverwaltung verwirklichen.
10 Die Erlösten des HERRN werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen. (Jesaja 35,10)

Benutzeravatar
Edi
Beiträge: 11380
Registriert: Montag 12. Januar 2004, 18:16

Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von Edi »

Pilgerer hat geschrieben: In der modernen Gesellschaft ohne die früheren traditionellen Strukturen ist eine Grundsicherung aus Gründen der Menschlichkeit nötig, aber sie sollte auf deutsche Staatsbürger beschränkt sein, um verschiedene Formen der "Blutsaugerei" zu vermeiden. Wer hier einwandert, soll arbeiten, etwas lernen oder nach hause.
Das sehe ich auch so. In die USA kommt man legal auch nicht rein, wenn man nicht einen Arbeitsplatz nachweisen kann und ws Deutschland angeht, so haben wir selber genug Arbeitslose. Zudem halte ich es für viel sinnvoller, wenn in den Ländern, wo diese Leute herkommen, Arbeitsplätze geschaffen werden, zumal Deutschland über die EU und möglicherweise auch direkt, diesen Ländern bereits Gelder zukommen lässt. Diese müssen dann nur auch zweckgebunden sein.
Es lebt der Mensch im alten Wahn.
Wenn tausend Gründe auch dagegen sprechen,
der Irrtum findet immer freie Bahn,
die Wahrheit aber muss die Bahn sich brechen.

Die meisten Leute werden immer schmutziger je älter sie werden, weil sie sich nie waschen.

Benutzeravatar
OttovFreising
Beiträge: 1
Registriert: Freitag 22. Februar 2013, 19:23

Re: Erfolgreiche Integrationspolitik?

Beitrag von OttovFreising »

Hier mal ein lesenswerter Beitrag von Dominkanerpater Prof. Ockenfels zur Thematik und im Hinblick auf einen dezidiert katholischen Standpunkt - jenseits von liberal- und linkskatholischem Gutmenschentum:

http://www.pi-news.net/211/4/ockenfel ... gspolitik/

Gesperrt Vorheriges ThemaNächstes Thema