Volle Zustimmung! Mir hat sich die Sinnhaftigkeit derartiger Massenveranstaltungen noch nie erschlossen. Problematisch finde ich es, wenn Politiker wie Bundespräsident Wulff die Loveparade als "friedliches Fest fröhlicher junger Menschen" verharmlost. Da kommt Eva Herman mit ihrer Analyse der Wahrheit schon wesentlich näher.cantus planus hat geschrieben:Das ist nicht überraschend. Schon, dass die Parade überhaupt seit Jahren genehmigt wird, ist denkenden Menschen ein Ärgernis. Es geht hier ja nicht um die Musik, sondern vor allem um das Massenerlebnis, Drogen, Alkohol und Sex.
Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
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Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Zuletzt geändert von Libertas Ecclesiae am Montag 26. Juli 2010, 14:11, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Man müsste ja auch hinterfragen, warum die Veranstaltung jahrelang als "Demonstration" gemeldet werden konnte. So blind kann man doch nicht sein, zu übersehen, dass es sich um ein kommerziell orientiertes Musikfest handelt?Libertas Ecclesiae hat geschrieben:Volle Zustimmung! Mir hat sich die Sinnhaftigkeit derartiger Massenveranstaltungen noch nie erschlossen. Problematisch finde ich es, wenn Politiker wie Bundespräsident Wulff die Loveparade als "friedliches Fest fröhlicher junger Menschen" verharmlost. Da kommt Eva Herman mit ihrer Analyse der Wahrheit schon wesentlich näher.
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Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Der Veranstalter, der Finanzier der Veranstaltung, ist ein Musterbeispiel für Selbstverantwortung und Selbstbestimmung, für bürgerliche Wertorientierung. Er hat nicht ganz unten angefangen, aber klein angefangen und hat sich ein kleines Imperium aufgebaut. Aber zum Heil ist er damit nicht geworden.cantus planus hat geschrieben:So blind kann man doch nicht sein, zu übersehen, dass es sich um ein kommerziell orientiertes Musikfest handelt?
Zuletzt geändert von Torsten am Montag 26. Juli 2010, 14:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Das war damals eine pragmatische Regelung zu beiderseitigem Vorteil: für Stadt und Veranstalter.cantus planus hat geschrieben:Man müsste ja auch hinterfragen, warum die Veranstaltung jahrelang als "Demonstration" gemeldet werden konnte. So blind kann man doch nicht sein, zu übersehen, dass es sich um ein kommerziell orientiertes Musikfest handelt?
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Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Ich nehme an: finanziell pragmatisch?lifestylekatholik hat geschrieben:Das war damals eine pragmatische Regelung zu beiderseitigem Vorteil: für Stadt und Veranstalter.cantus planus hat geschrieben:Man müsste ja auch hinterfragen, warum die Veranstaltung jahrelang als "Demonstration" gemeldet werden konnte. So blind kann man doch nicht sein, zu übersehen, dass es sich um ein kommerziell orientiertes Musikfest handelt?
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Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Duisburg (dpa) - Von den 342 Verletzten der Loveparade in Duisburg befindet sich niemand mehr in Lebensgefahr. Das sagte Staatsanwalt Rolf Haverkamp. Die Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung gegen mögliche Verantwortliche der Katastrophe stünden noch am Anfang. Experten kritisierten das Sicherheitskonzept der Großveranstaltung. Die Polizei hatte nach Angaben ihrer Gewerkschaften bereits im Vorfeld Bedenken erhoben. Die Stadt hatte dennoch die Genehmigung erteilt. Bei einer Massenpanik waren 19 Raver ums Leben gekommen.
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Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Nur zur Erklärung, bitte:
Was ist eine "Love-Parade" und was ein "Raver"?
Außerdem: Muss man eigentlich bei so etwas dabei gewesen sein?
Des Weiteren: Ist eine Stadt, ein Land o.ä eigentlich dazu verpflichtet, Massenaufläufe zu ermöglichen und mit Steuergeldern friedlicher Bürger zu finanzieren?
Und schließlich: wenn doch bekannt ist, dass solche Veranstaltung auch Gefahren für Leib und Leben mit sich bringen können, warum geht man dann hin?
+L.
Was ist eine "Love-Parade" und was ein "Raver"?
Außerdem: Muss man eigentlich bei so etwas dabei gewesen sein?
Des Weiteren: Ist eine Stadt, ein Land o.ä eigentlich dazu verpflichtet, Massenaufläufe zu ermöglichen und mit Steuergeldern friedlicher Bürger zu finanzieren?
Und schließlich: wenn doch bekannt ist, dass solche Veranstaltung auch Gefahren für Leib und Leben mit sich bringen können, warum geht man dann hin?
+L.
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Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Die Love-Parade war eine Tanzveranstaltung bzw. ein Musikumzug. Die Musik gehörte einer bestimmten Sparte der Tanzmusik an (Techno, bzw. Rave). Leute, die zu dieser Musik tanzen, nennt man Raver. Insbesondere in den 90er-Jahren war das in Deutschland unter den damaligen Jugendlichen sehr beliebt. Auf Sattelschleppern wurden große Lautsprecher durch die Gegend gekarrt mit Tanzenden darauf und darum. Vergleichen kann man das vielleicht den Bacchanalien.Lupus hat geschrieben:Nur zur Erklärung, bitte:
Was ist eine "Love-Parade" und was ein "Raver"?
Außerdem: Muss man eigentlich bei so etwas dabei gewesen sein?
Des Weiteren: Ist eine Stadt, ein Land o.ä eigentlich dazu verpflichtet, Massenaufläufe zu ermöglichen und mit Steuergeldern friedlicher Bürger zu finanzieren?
Und schließlich: wenn doch bekannt ist, dass solche Veranstaltung auch Gefahren für Leib und Leben mit sich bringen können, warum geht man dann hin?
Eine Stadt oder ein Land ist sicherlich nicht dazu verpflichtet, solche Massenveranstaltungen zu ermöglichen. Allerdings liegt auch nicht per se ein Grund vor, sie zu untersagen.
Das ist wie beim öffentlichen WM-Kucken vor Großbildleinwänden oder bei anderen Großveranstaltungen: Vielen macht das Massenerlebnis Spaß.
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Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Quelle hat geschrieben:Bei der Katastrophe während der der Love-Parade sind nach Angaben der Staatsanwaltschaft Duisburg deutlich mehr Menschen verletzt worden als zunächst angenommen. Die Staatsanwaltschaft bezifferte ihre Zahl auf mehr als 500. „Die letze Zahl war 511“, sagte Staatsanwalt Rolf Haferkamp.
43 Menschen befänden sich noch im Krankenhaus, ein Opfer schwebe in Lebensgefahr. Am Sonntag hatten die Behörden die Zahl der Verletzten mit 342 angegeben. Bei der Massenpanik waren 19 Menschen ums Leben gekommen.
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Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Also genauso wie beim Oktoberfest.cantus planus hat geschrieben:Es geht hier ja nicht um die Musik, sondern vor allem um das Massenerlebnis, Drogen, Alkohol und Sex.
"Ta nwi takashi a huga bakashi. Ta nwi takashi maluka batuka"
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Stefan
Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Man kann die "Love"-Parade in etwa vergleichen mit dem Treiben auf der Walpurgisnacht.Lupus hat geschrieben:Nur zur Erklärung, bitte:
Was ist eine "Love-Parade" und was ein "Raver"?
Viele Menschen besaufen sich, nehmen Drogen, fröhnen der Gewalt und laufen halb- oder ganznackt herum.
Das ganze wird als Tanz bezeichnet, dazu gibt es dröhnende Musik, früher hätte man dazu Marschmusik gesagt.
"Raver" sind die entsprechenden Gestalten, also Hexen und Teufel.
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Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Nicht schlecht, so viel geballte Objektivität und Fakten plus differenzierte Berichterstattung! Das schreit nach dem Pulitzerpreis!Stefan hat geschrieben:Man kann die "Love"-Parade in etwa vergleichen mit dem Treiben auf der Walpurgisnacht.
Viele Menschen besaufen sich, nehmen Drogen, fröhnen der Gewalt und laufen halb- oder ganznackt herum.
Das ganze wird als Tanz bezeichnet, dazu gibt es dröhnende Musik, früher hätte man dazu Marschmusik gesagt.
"Raver" sind die entsprechenden Gestalten, also Hexen und Teufel.
(Ähnlich wie die Fragestellung des +Lupus übrigens. Ein Pingpong-Spiel zwischen Gleichgesinnten!)

ἐὰν γὰρ ἀποϑάνῃ ἄνϑρωπος, ζήσεται συντελέσας ἡμέρας τοῦ βίου αὐτοῦ· ὑπομενῶ, ἕως ἂν πάλιν γένωμαι.
Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Weil sie folgende Aussage nicht (mehr) kennen:Lupus hat geschrieben:Nur zur Erklärung, bitte:
Was ist eine "Love-Parade" und was ein "Raver"?
Außerdem: Muss man eigentlich bei so etwas dabei gewesen sein?
Des Weiteren: Ist eine Stadt, ein Land o.ä eigentlich dazu verpflichtet, Massenaufläufe zu ermöglichen und mit Steuergeldern friedlicher Bürger zu finanzieren?
Und schließlich: wenn doch bekannt ist, dass solche Veranstaltung auch Gefahren für Leib und Leben mit sich bringen können, warum geht man dann hin?
+L.
Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um.
Grüße,
Albert
Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Lieber +Lupus,Lupus hat geschrieben:Nur zur Erklärung, bitte:
Was ist eine "Love-Parade" und was ein "Raver"?
Außerdem: Muss man eigentlich bei so etwas dabei gewesen sein?
Des Weiteren: Ist eine Stadt, ein Land o.ä eigentlich dazu verpflichtet, Massenaufläufe zu ermöglichen und mit Steuergeldern friedlicher Bürger zu finanzieren?
Und schließlich: wenn doch bekannt ist, dass solche Veranstaltung auch Gefahren für Leib und Leben mit sich bringen können, warum geht man dann hin?
+L.
ich denke, dass man durchaus gewisse Massenaufläufe veranstalten kann und auch sollte. Die Stadt / das Land kümmern sihc hierbei auch um ein gesellschaftliches Zusammenkommen, zunächst mal unabhängig, was darauf gepackt wird: Nicht alles ist "Love"-parade...
Theoretisch kann jede Veranstaltung Gefahr für Leib und Leben beinhalten.
Aber das im großen Stile abzusagen käme den patriot acts sehr nahe. Ich würde so was nicht wollen...
Ich würde nicht gerne auch auf Konzerte verzichten wollen, ob es sich nun um griechische Sänger oder von mir aus auch Metalkonzerte handelt. Ich habe auf solchen auch sehr oft Zusammenhalt erlebt.
Ist aber nur eine kleine Ansicht zu dem ganzen Thema.
Herzlichst,
Ihr Nassos
P.S.: Eventuell ergibt sich im Herbst die Möglichkeit, dies und weiteres persönlich zu bequatschen. Eventuell bei einem Frapé?
Ich glaube; hilf meinem Unglauben
-
Raphael
Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Meiner Ansicht nach erinnert das Treiben eher an die mittelalterlichen Umzüge der Flagellanten; mit dem kleinen Unterschied, daß damals Zucht und Ordnung demonstriert wurde, nun aber wird Unzucht und Unordnung demonstriert.Stefan hat geschrieben:Man kann die "Love"-Parade in etwa vergleichen mit dem Treiben auf der Walpurgisnacht.Lupus hat geschrieben:Nur zur Erklärung, bitte:
Was ist eine "Love-Parade" und was ein "Raver"?
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Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte

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Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte

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Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Aber dieser Beitrag ist noch viel objektiver.Nietenolaf hat geschrieben:Nicht schlecht, so viel geballte Objektivität und Fakten plus differenzierte Berichterstattung! Das schreit nach dem Pulitzerpreis!Stefan hat geschrieben:Man kann die "Love"-Parade in etwa vergleichen mit dem Treiben auf der Walpurgisnacht.
Viele Menschen besaufen sich, nehmen Drogen, fröhnen der Gewalt und laufen halb- oder ganznackt herum.
Das ganze wird als Tanz bezeichnet, dazu gibt es dröhnende Musik, früher hätte man dazu Marschmusik gesagt.
"Raver" sind die entsprechenden Gestalten, also Hexen und Teufel.
(Ähnlich wie die Fragestellung des +Lupus übrigens. Ein Pingpong-Spiel zwischen Gleichgesinnten!)
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Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
In jedem Falle stimmt er. Und das Bild ist fein!Petra hat geschrieben:Aber dieser Beitrag ist noch viel objektiver.
»Was muß man denn in der Kirche ›machen‹? In den Gottesdienſt gehen und beten reicht doch.«
Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Ob bei dem intellektuellen Snob etwas auf Nietenolaf zutrifft? Warum hat er das jetzt als neue Signatur?lifestylekatholik hat geschrieben:In jedem Falle stimmt er. Und das Bild ist fein!Petra hat geschrieben:Aber dieser Beitrag ist noch viel objektiver.
-
Stefan
Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Es gibt natürlich noch andere Beispiele, die zu einem Vergleich herangezogen werden können.Raphael hat geschrieben:Meiner Ansicht nach erinnert das Treiben eher an die mittelalterlichen Umzüge der Flagellanten; mit dem kleinen Unterschied, daß damals Zucht und Ordnung demonstriert wurde, nun aber wird Unzucht und Unordnung demonstriert.Stefan hat geschrieben:Man kann die "Love"-Parade in etwa vergleichen mit dem Treiben auf der Walpurgisnacht.Lupus hat geschrieben:Nur zur Erklärung, bitte:
Was ist eine "Love-Parade" und was ein "Raver"?
Der altrömische Kult des Bacchus, der altgriechische Dionysoskult oder letztlich auch der Tanz um das Goldene Kalb, wie es im Alten Testament überliefert wird und hinreichend bekannt ist. Der Umzug der "wummernden Bässe auf den Trucks" erinnert sehr stark an dieses Treiben.
Kritikwürdig sind solche Vergleiche deswegen, weil sie die "Love"-parade in unverhältnismäßiger Weise mit jenen Volksbräuchen auf eine Stufe stellen. Es soll auch nur der Veranschaulichung dienen, damit der mit den heutigen Gewohnheiten Unerfahrene eine grobe Vorstellung bekommt, worum es geht.
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Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Auf mich nur die 3!Stefan hat geschrieben:4 & 6 treffen auf mich zu, 1 teilweise.
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Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Und die 11.Nietenolaf hat geschrieben:Auf mich nur die 3!Stefan hat geschrieben:4 & 6 treffen auf mich zu, 1 teilweise.
Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Ich verstehe die Aufregung nicht ganz. Von 1,5 Mio. Menschen sterben hierzulande täglich im Schnitt knappe 50 aus den verschiedensten Gründen. Insofern ist das bei so einem Auftrieb im Rahmen des zu Erwartenden. Die Leute haben einfach kein Gefühl für große Zahlen.
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.
Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Quelle hat geschrieben: (...) Nach Informationen der «Kölnischen Rundschau» (...) soll der Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) die ordnungsbehördliche Erlaubnis erst am Samstagmorgen um 9 Uhr erteilt haben. Noch am Freitag soll dem Bericht zufolge in verschiedenen Sitzungen über das Sicherheitskonzept debattiert worden sein. Dabei sollen die Duisburger Berufsfeuerwehr und Polizisten nochmals deutlich gemacht haben, dass die Großveranstaltung so nicht stattfinden könne. (...) Am Samstag hätte dann eine Entscheidung gefällt werden müssen, sagte ein Beamter der Zeitung. Es sei den Verantwortlichen dann keine andere Wahl mehr geblieben, als ihr Einverständnis zu geben. Schließlich seien schon Tausende auf der Anreise gewesen (...)
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Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Jetzt - ausweislich des Tagesschau-Brennpunkts- geht es schon überwiegend um den Image-Schaden, den die Stadt Duisburg erlitten hat ...
Von Gott kommt mir ein Freudenschein,/ wenn Du mich mit den Augen Dein/ gar freundlich tust anblicken
Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Quelle hat geschrieben: Die Zahl der Loveparade-Opfer ist auf 20 gestiegen. Knapp zwei Tage nach dem Unglück starb eine 21-Jährige in Duisburg an ihren schweren Verletzungen.
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Stefan
Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Im Prinzip richtig, wenn alle Altersgruppen anwesend gewesen wären und alle Todesursachen wie Kreislaufversagen etc. Dennoch wundert es mich, das - statistisch gesehen - nicht häufiger von Todesfällen bei Großveranstaltungen berichtet wird.Peregrin hat geschrieben:Ich verstehe die Aufregung nicht ganz. Von 1,5 Mio. Menschen sterben hierzulande täglich im Schnitt knappe 50 aus den verschiedensten Gründen. Insofern ist das bei so einem Auftrieb im Rahmen des zu Erwartenden. Die Leute haben einfach kein Gefühl für große Zahlen.
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Stefan
Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Dann sieh zu, dass 15 nicht dazukommt.Nietenolaf hat geschrieben:Auf mich nur die 3!Stefan hat geschrieben:4 & 6 treffen auf mich zu, 1 teilweise.
- Ewald Mrnka
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- Registriert: Dienstag 30. November 2004, 11:06
Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
Robert Ketelhohn hat geschrieben:Ich glaube nicht, daß die Klänge solcher Veranstaltungen auch nur entfernt mit Musik zu tun haben.
Was das „Lebensgefühl“, betrifft, so stimmt der Begriff in beiden Teilen nicht. Statt um „Gefühl“ handelt es sich um künstliche Stimulation einiger Sinne zwecks Ausschaltung der Vernunft. Und wenn schon der Schlaf, wie die Alten wußten, der kleine Bruder des Todes ist, so gehört zu diesem finstern Samen des Erebus erst recht solch mutwillige Betäubung des Geistes: von „Leben“ kann da keine Rede sein.
Auf den Begriff gebracht:
http://ef-magazin.de/21/7/26/2381-lo ... ilen-raver
Wer die wirklichen Herrschenden identifizieren will, braucht sich nur zwei Fragen zu stellen:
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
WEN und WAS darfst Du NICHT kritisieren?
WESSEN INTERESSEN verfolgt das System?
Re: Panik auf der Loveparade: Tote und Verletzte
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