Anne Bayefsky hat geschrieben:Wie Israel von den Vereinten Nationen diskriminiert und dämonisiert wird
von Anne Bayefsky
in Welt am Sonntag, 27. Juni 24
http://www.wams.de/data/24/6/27/297325.html
Die Autorin ist Professorin an der Juristischen Fakultät der Columbia University. Der Text
ist die gekürzte Fassung einer Rede, die Anne Bayefsky auf einer von der UNO
geförderten Konferenz gegen Antisemitismus am 22. Juni in New York hielt.
Wenn die UNO mit dem Kampf gegen den Antisemitismus Ernst machen will, muss
sie bei sich anfangen
Die Wurzeln der Vereinten Nationen liegen in der Asche des jüdischen Volkes. Ihre Blüte
sollte in der Förderung der Toleranz gegenüber allen Menschen und der Gleichheit aller
Nationen bestehen. Doch heute bieten sie jenen eine Plattform, die den Opfern der Nazis
unterstellen, die Nazis des 21. Jahrhundert zu sein. Die UN sind zum globalen Vertreiber
des Antisemitismus geworden - der Intoleranz gegenüber Juden und der
Ungleichbehandlung ihres Staates. Den dafür verantwortlichen Mitgliedstaaten ist es nicht
nur in vielen Fällen gelungen, ihre eigenen Länder "judenrein" zu machen; sie haben
auch die Auseinandersetzung mit dem Judenhass fast vollständig von der Tagesordnung
der UN verbannt - von 1965, als der Antisemitismus ausdrücklich von einem Vertrag
gegen Rassendiskriminierung ausgenommen wurde, bis hin zum letzten Herbst, als der
Versuch scheiterte, der Generalversammlung eine Resolution gegen den Antisemitismus
vorzulegen.
Während jährlich Resolutionen verabschiedet und Berichte verfasst werden, die die
Diffamierung des Islam und Diskriminierung von Moslems und Arabern zum Thema
haben, ist bis heute keine einzige Resolution ausschließlich gegen den Antisemitismus
verabschiedet und kein einziger Bericht von einer UN-Behörde verfasst worden, der sich
mit der Diskriminierung von Juden befasst. Im Gegenteil: Die UN-Weltkonferenz "Gegen
Rassismus" in Durban 21 wurde zum Tummelplatz, Nährboden und Forum für
Antisemiten.
Der Antisemitismus bedeutet Intoleranz und Diskriminierung gegen Juden. Es geht
sowohl um individuelle Menschenrechte als auch um das Recht der Gemeinschaft auf
Selbstbestimmung, das sich im Staat Israel realisiert. Worin äußert sich die
Diskriminierung des jüdischen Staates? Einzig Israel bleibt von den täglichen
Verhandlungsrunden der regionalen Interessengruppen während der Sitzungen der UNKommission
für Menschenrechte ausgeschlossen. Von den zehn Dringlichkeitssitzungen,
die die UN-Generalversammlung je abgehalten hat, waren allein sechs Israel gewidmet,
wobei die zehnte und letzte zu einem permanenten Tribunal geworden ist, das seit 1997
bereits zwölfmal zusammengetreten ist. Im Unterschied dazu gab es niemals eine
Dringlichkeitssitzung zum Völkermord in Ruanda, dem schätzungsweise eine Million
Menschen zum Opfer gefallen sind, zu den ethnischen Säuberungen im früheren
Jugoslawien oder zu den Millionen Opfern politischer Grausamkeiten im Sudan. Das ist
Diskriminierung.
In der UNO werden die Menschenrechte nicht nur zur Diskriminierung, sondern auch zur
Verteufelung Israels missbraucht. Mehr als ein Viertel aller Resolutionen der
Menschenrechtskommission in den vergangenen 4 Jahren richteten sich gegen Israel.
Keine einzige Resolution kritisierte die jahrzehntelange Repression und Entrechtung der
1,3 Milliarden Chinesen, die faktische Sklaverei für Millionen von Wanderarbeiterinnen in
Saudi-Arabien oder den virulenten Rassismus in Zimbabwe, der 6 Menschen an
den Rand des Hungertods gebracht hat. Die verschiedenen UN-Organe sind gehalten,
jährlich mindestens 25 Berichte über angebliche Menschenrechtsverletzungen in Israel
vorzulegen. Aber es gibt keinen einzigen Bericht, der etwa das iranische Strafrecht
verurteilt, das Kreuzigung, Steinigung und Amputationen von Gliedmaßen erlaubt. Das ist
Dämonisierung.
Jedes Jahr wird der 29. November - der Tag, an dem die UN das britische Mandat über
Palästina beendeten - von den Vereinten Nationen als "Internationaler Tag der Solidarität
mit dem palästinensischen Volk" begangen. Von vielen Arabern wird dieser Tag, weil er
zur Gründung des Staates Israel führte, als Beginn von "Al Nakba", der "Katastrophe",
angesehen. Im Jahre 22 bezeichnete UN-Generalsekretär Kofi Annan diesen Tag, den
Überlebende des Holocaust in der ganzen Welt feiern, als "Tag der Trauer und des
Leids". Ein Jahr später versammelten sich die Vertreter von mehr als 1 Mitgliedstaaten
mit dem Generalsekretär vor einer Landkarte, die noch aus der Zeit vor der Gründung
Israels stammte, "um all jener zu gedenken, die ihr Leben für Palästina gegeben haben" -
von denen man Selbstmordattentäter wohl nicht ausnehmen kann. Einzige Aufgabe des
vor mehr als einem Jahrzehnt bestellten UN-Sonderberichterstatters für die
"palästinensischen Gebiete" ist es, "Verletzungen des internationalen Rechts durch Israel"
zu untersuchen, nicht aber Menschenrechtsverletzungen durch Palästinenser in Israel.
Es entspricht dieser UN-Logik, dass Israelis, da sie nicht Opfer seien, sich nicht wehren
dürfen. Jede israelische Antwort auf den Terror wird von Generalsekretär und UNMitgliedstaaten
als illegal verurteilt. Dabei ist die Tötung von Befehlshabern und
Mitgliedern der Kommandostruktur einer terroristischen Vereinigung keineswegs illegal,
wenn die Gewaltanwendung gezielt und eine Verhaftung nicht möglich ist. Häuser und
Wohnungen, die Terroristen während eines Gefechts als Unterschlupf dienen, sind ein
legitimes militärisches Ziel. Auch die gewaltfreie und vorübergehende Trennung der
Konfliktparteien auf umkämpftem Gebiet durch einen Sicherheitszaun stellt eine legitime
Reaktion des israelischen Staates dar, dessen Pflicht es nach internationalem Recht ist,
seine Bevölkerung vor Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu schützen. Die
Maßnahmen der Vereinten Nationen laufen darauf hinaus, potenziellen jüdischen Opfern
in den Arm zu fallen, während ihr Feind auf sie zielt.
Das Unvermögen der UN, sich dieser Korruption ihrer politischen Agenda zu stellen, wirft
einen Schatten auf die Erfolgsgeschichte der Organisation als Vermittler von Werten wie
Gleichheit, Würde und Demokratisierung. Diese Konferenz mag als ein Wendepunkt
verstanden werden. Das hängt von künftigen konkreten Schritten ab: Dazu gehören die
Annahme einer Resolution gegen den Antisemitismus durch die Generalversammlung,
ein jährlicher Bericht über Antisemitismus, die Fokussierung auf antisemitische
Diskriminierung und die Ernennung eines UN-Berichterstatters für Antisemitismus.
Doch ich fordere den Generalsekretär und seine Organisation auf, noch weiter zu gehen,
wenn es ihnen tatsächlich ernst ist mit der Ausrottung des Antisemitismus. Fangen Sie
endlich an, Terroristen, die Juden töten, weil sie Juden sind, beim Namen zu nennen.
Fangen Sie an, Verletzer der Menschenrechte unterschiedslos zu verurteilen, auch wenn
sie in Riad oder Damaskus wohnen. Hören Sie auf, Juden dafür zu verurteilen, dass Sie
sich gegen den Terrorismus, der ihr Leben bedroht, wehren. Und wenn Sie oder Ihre
Kollegen in Zukunft gebeten werden, sich zu einer Schweigeminute zu Ehren derjenigen
zu erheben, die den Staat Israel zerstören wollen, sagen Sie einfach Nein.
Erst dann wird die Botschaft, die von diesem Hause ausgeht, in der Welt verstanden
werden: dass die UN nicht bereit sind, den Antisemitismus und seine Folgen für einzelne
jüdische Menschen und das jüdische Volk hinzunehmen, ganz gleich, ob die Opfer in
Teheran, in Paris oder in Jerusalem leben.
Quelle: http://www.schweiz-israel.ch/docs/meinungen_wams.pdf
UNO: Dämonisierung und Diskriminierung Israels
UNO: Dämonisierung und Diskriminierung Israels
Ein erhellender Artikel für jene, die nicht bereits vom neuen Antisemitismus, neu auch bekannt als Antizionismus oder Israelkritik, zerfressen sind:

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- cantus planus
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Re: UNO: Dämonisierung und Diskriminierung Israels
Ah ja. Dir ist schon klar, welchen Hintergrund die Frau hat und wem sie dient?
Diese Frau muss man meiden, wie der Teufel das Weihwasser!
Diese Frau ist Zionistin, die die Antisemitismus- und Diskriminierungskeule zur Durchsetzung israelischer Interessen recht munter schwingt. Google mal weiter, was sie so alles von sich gegeben hat.Bayefsky is a Zionist and a defender of Israel. She defends Israel against attacks by Arab and Muslim groups on issues relating to Gaza and the West Bank and the treatment of Palestinian Arabs by Israel. In her criticism of Durban I and Durban II Conferences, Bayefsky expressed her opposition, to in her opinion, anti-semitism exhibited there and to the way in which she says both conferences became hate filled forums for rather than against racism.
Bayefsky also has argued that Ontario's policy of fully funding Roman Catholic schools, while denying full funding to other religious schools, is discriminatory.
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Re: UNO: Dämonisierung und Diskriminierung Israels
Die Frage ist doch: stimmt es, dass die UNO schon viele Resolutionen gegen Diskriminierung von Islam und Muslimen verfasst hat, aber noch keine gegen Diskriminierung von Juden?
- cantus planus
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Re: UNO: Dämonisierung und Diskriminierung Israels
Man muss eben sorgfältig zwischen "den Juden" und dem Staat "Israel" unterscheiden. Israels Existenz ist völkerrechtlich durchaus umstritten. Die Behandlung der Palästinenser ein Skandal. Wer keine Stimme hat und wem das Lebensnotwendigste verweigert wird, während auf der anderen Seite des Grenzzaunes Handel betrieben wird und weltweit Milliardenbeträge zur Unterstützung eingetrieben werden, der wird irgendwann zum Aufständischen.
Es wird jetzt wieder sehr raffiniert versucht, Israelkritik unter Hinweis auf den Antisemitismus abzuwürgen. Damit hat man damals auch Möllemann kaltzustellen versucht. Auf diese Masche darf man sich gar nicht erst einlassen. Judentum und Israel sind zwei verschiedene Paar Schuhe, und Israel hat kein Vertretungsmonopol dem Judentum gegenüber.
Wie ich schon sagte: man informiere sich über den Hintergrund der guten Frau, und frage sich, warum sie das sagt, was sie sagt. Wem nützt es? In diesem Fall ist das noch offensichtlicher als beim ZdJ-Vize.
Es wird jetzt wieder sehr raffiniert versucht, Israelkritik unter Hinweis auf den Antisemitismus abzuwürgen. Damit hat man damals auch Möllemann kaltzustellen versucht. Auf diese Masche darf man sich gar nicht erst einlassen. Judentum und Israel sind zwei verschiedene Paar Schuhe, und Israel hat kein Vertretungsmonopol dem Judentum gegenüber.
Wie ich schon sagte: man informiere sich über den Hintergrund der guten Frau, und frage sich, warum sie das sagt, was sie sagt. Wem nützt es? In diesem Fall ist das noch offensichtlicher als beim ZdJ-Vize.
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Re: UNO: Dämonisierung und Diskriminierung Israels
Ja, das ist die Frage. Die UNO misst mit zweierlei Mass, Israel ist nur ein Beispiel - letztlich wurde die Schweiz ebenfalls verurteilt, von einem UNO-Komitee, in dem massgeblich auch Vertreter aus Ländern wie Tunesien, Marokko, Algerien und Ägypten sitzen.Petra hat geschrieben:Die Frage ist doch: stimmt es, dass die UNO schon viele Resolutionen gegen Diskriminierung von Islam und Muslimen verfasst hat, aber noch keine gegen Diskriminierung von Juden?
Dieses Komitee verabschiedete einen Bericht, wonach die Schweiz von Rassismus, Antisemitismus, Gewalt gegen Frauen, gewalttätigen Übergriffen von Polizisten gegen Asylbewerber und weiteren Menschenrechtsverletzungen geprägt sei. Eine Ungeheuerlichkeit, obengenannte Länder sind ja eben Länder, die die Menschenrechte mit Füssen treten und dann zur Verurteilung anderer Staaten schreiten, mit der Begründung, diese würden die Menschenrechte verletzen. Überall wittern sie Rassismus gegen Muslime, selbst unterdrücken sie die Christen in ihren Ländern aber nach Kräften.
Man sieht also klar und deutlich, dass die UNO gewissen Kreisen hörig und ein korrupter Verein ist. Man sollte ihn endlich dicht machen
.
Zuletzt geändert von Christ86 am Samstag 28. November 2009, 16:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: UNO: Dämonisierung und Diskriminierung Israels
Zum Thema Schweizbashing habe ich ja schon etwas gesagt. Die entsprechenden Dokumente waren eine Farce. Aber jetzt daraus zu schließen, dass Israel genau so unvorteilhaft behandelt würde, ist absurd. Die Fakten liegen klar auf dem Tisch. Dazu wurde allerdings bisher nichts gesagt. Jedenfalls nicht in diesem Thread.
Worin genau besteht die Ungerechtigkeit Israel gegenüber? Wir wollen bei der Antwort bitte nicht vergessen, dass Israel nicht nur wegen völkerrechtswidriger Übergriff angeprangert, sondern das Kriegsmaterial dafür fast ausschließlich aus westlichen Geldern bezahlt wurde.
Worin genau besteht die Ungerechtigkeit Israel gegenüber? Wir wollen bei der Antwort bitte nicht vergessen, dass Israel nicht nur wegen völkerrechtswidriger Übergriff angeprangert, sondern das Kriegsmaterial dafür fast ausschließlich aus westlichen Geldern bezahlt wurde.
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Re: UNO: Dämonisierung und Diskriminierung Israels
Also meiner Meinung nach zeigt sich die Einseitigkeit und Unglaubwürdigkeit der UNO ja gerade darin, dass sie haltlose Anschuldigungen erhebt und Verurteilungen ausspricht - wie wir es am Beispiel Schweiz gesehen haben. Das wirft für mich die Frage auf, inwiefern man den Aussagen der UNO überhaupt trauen kann.cantus planus hat geschrieben:Zum Thema Schweizbashing habe ich ja schon etwas gesagt. Die entsprechenden Dokumente waren eine Farce. Aber jetzt daraus zu schließen, dass Israel genau so unvorteilhaft behandelt würde, ist absurd.
Nun, die Bombenwerfer werden nicht verurteilt oder nur mässig, die Reaktion auf Terroranschläge allerdings mit aller Härte. Man sieht, dass es der UNO hämische Freude bereitet, mit dem Finger auf Israel zu zeigen. Vielleicht, weil die Araber Kohle springen lassen? Oder weil sie nicht verurteilen können, wen sie noch lieber verurteilt sähen - die USA?cantus planus hat geschrieben: Worin genau besteht die Ungerechtigkeit Israel gegenüber? Wir wollen bei der Antwort bitte nicht vergessen, dass Israel nicht nur wegen völkerrechtswidriger Übergriff angeprangert, sondern das Kriegsmaterial dafür fast ausschließlich aus westlichen Geldern bezahlt wurde.
Welche westlichen Gelder flossen für israelische Waffen? Schweizerische keine
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Re: UNO: Dämonisierung und Diskriminierung Israels
In der Uno wird über über Resolutionen abgestimmt - da geht es um politische Mehrheiten und nicht um Gerechtigkeit.
Gruß Jürgen
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Re: UNO: Dämonisierung und Diskriminierung Israels
Dazu muss man Folgendes wissen: 1.) jeder Name, vor dem UN steht, kann auch durch US ersetzt werden. Wenn man das weiss, wird einem manches klarer. 2.) Jedes Wort mit "World", bzw. World Bank, World Health Organisation kann ebenfalls durch US ersetzt werden.
Insofern muss man sich fragen, wem der Angriff auf die Schweiz mit ihrem strikten Bankgeheimnis, Datenschutz etc. etwas nützt. Es ist beänstigend, mit welcher Offenheit die EU sämtliche Daten den USA in den Rachen wirft. Viele kämpfen immer noch gegen den "gläsernen Bürger". Zu spät, die Regierungen haben längst sämtliche Möglichkeiten, jeden Bürger unbemerkt zu überwachen und ihn nicht einmal darüber zu informieren. Passierte hierzulande z. B. mit der Kontoüberprüfung. Der Kunde muss nach der Überprüfung informiert werden. Passiert praktisch allerdings sehr oft nicht. Von Abhöraktionen mal ganz zu schweigen.
In der Frage Israel und palästinenischen Terrorismus: was war zuerst da? Die Henne oder das Ei? Wer unterstütz Israel? Wer unterstützt Palästina? Welches Volk wird seit Jahrzehnten systematisch ausgehungert und von jeglicher zivilisatorischen Errungenschaft abgeschnitten? Ich will den Terrorismus nicht gutheißen (Die Verleihung des Friedensnobelpreises an Arafat war ein Skandal). Aber welche Möglichkeiten haben die Palästinenser denn, überhaupt menschenwürdig zu leben? Wie würdest du reagieren, wenn Fremde bestimmen, ob und wann du Strom und Wasser hast, wann du etwas einkaufen kannst, sowie dir keine Möglichkeit eines geregelten Einkommens bietet. Dazu musst du ungerechtfertigte Kontrollen über die ergehen lassen, und wenn es irgendwo einen Terroranschlag gibt, musst du damit rechnen, dass dein Wohnviertel ohne Vorwarnung bombardiert wird. Dein Haus könnte davon betroffen sein. Kollateralschaden. Sowas passiert einfach. Wenn man das mit der Situation auf israelischer Seite vergleicht, liegen Welten dazwischen.
Insofern muss man sich fragen, wem der Angriff auf die Schweiz mit ihrem strikten Bankgeheimnis, Datenschutz etc. etwas nützt. Es ist beänstigend, mit welcher Offenheit die EU sämtliche Daten den USA in den Rachen wirft. Viele kämpfen immer noch gegen den "gläsernen Bürger". Zu spät, die Regierungen haben längst sämtliche Möglichkeiten, jeden Bürger unbemerkt zu überwachen und ihn nicht einmal darüber zu informieren. Passierte hierzulande z. B. mit der Kontoüberprüfung. Der Kunde muss nach der Überprüfung informiert werden. Passiert praktisch allerdings sehr oft nicht. Von Abhöraktionen mal ganz zu schweigen.
In der Frage Israel und palästinenischen Terrorismus: was war zuerst da? Die Henne oder das Ei? Wer unterstütz Israel? Wer unterstützt Palästina? Welches Volk wird seit Jahrzehnten systematisch ausgehungert und von jeglicher zivilisatorischen Errungenschaft abgeschnitten? Ich will den Terrorismus nicht gutheißen (Die Verleihung des Friedensnobelpreises an Arafat war ein Skandal). Aber welche Möglichkeiten haben die Palästinenser denn, überhaupt menschenwürdig zu leben? Wie würdest du reagieren, wenn Fremde bestimmen, ob und wann du Strom und Wasser hast, wann du etwas einkaufen kannst, sowie dir keine Möglichkeit eines geregelten Einkommens bietet. Dazu musst du ungerechtfertigte Kontrollen über die ergehen lassen, und wenn es irgendwo einen Terroranschlag gibt, musst du damit rechnen, dass dein Wohnviertel ohne Vorwarnung bombardiert wird. Dein Haus könnte davon betroffen sein. Kollateralschaden. Sowas passiert einfach. Wenn man das mit der Situation auf israelischer Seite vergleicht, liegen Welten dazwischen.
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Re: UNO: Dämonisierung und Diskriminierung Israels
Das ist so nicht richtig.cantus planus hat geschrieben:Dazu muss man Folgendes wissen: 1.) jeder Name, vor dem UN steht, kann auch durch US ersetzt werden. Wenn man das weiss, wird einem manches klarer. 2.) Jedes Wort mit "World", bzw. World Bank, World Health Organisation kann ebenfalls durch US ersetzt werden.
Im UN-Sicherheitsrat haben die fünf ständigen Mitglieder (China, England, Frankreich, Russland, USA) ein Vetorecht, das alle anderen Staaten nicht haben. So können diese Resolutionen blockieren. Es ist bei weitem nicht so, daß alle US-freunlichen oder von den USA eingebrachten Resolutionen durchkommen. Oft genug wurden Resolutionen durch einen anderen der 5 ständigen Mitglieder blockiert. Die Dafur-Krise etwa kam aufgrund eines Vetos von China jahrelang gar nicht auf die Tagesordnung und freilich wird es niemals nie nicht und überhaupt nicht irgendeine Resolution gegen einen der 4 ständigen Mitglieder geben.
Gruß Jürgen
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