Seite 1 von 2
Römisch oder deutsch?
Verfasst: Dienstag 30. November 2010, 21:34
von ad-fontes
Durch diesen Beitrag angeregt:
Nassos hat geschrieben:Zwar werde ich nie selber Römer
möchte ich euch fragen:
Welchen Stellenwert hat für euch das Römertum, vor allem in staatlicher Hinsicht, gerne aber auch in kirchlicher; - in dieser Hinsicht als Zugehörigkeit bzw. Verbundenheit mit der Reichskirche?
Re: Römisch oder deutsch?
Verfasst: Dienstag 30. November 2010, 21:43
von taddeo
In dem Sinne, in dem Du es zu verstehen scheinst, hat das "Römertum" für mich absolut keine Bedeutung.
Ein "heiliges römisches Reich" samt katholischer Reichskirche ist ausschließlich ein Kapitel im Geschichtsbuch.
Allerdings fühle ich mich, sobald ich in Rom bin, durchaus ein bißchen als "Römer";
jedenfalls weckt jeder Aufenthalt dort wieder heimatliche Gefühle.
Ich habe fast ein Jahr dort gelebt, mein Italienisch hat leichten römischen Akzent (sagen Italiener),
ich kenne mich dort viel besser aus als etwa in München ... und die Mentalität liegt mir.
Re: Römisch oder deutsch?
Verfasst: Dienstag 30. November 2010, 22:08
von Amandus2
taddeo hat geschrieben:In dem Sinne, in dem Du es zu verstehen scheinst, hat das "Römertum" für mich absolut keine Bedeutung.
Ein "heiliges römisches Reich" samt katholischer Reichskirche ist ausschließlich ein Kapitel im Geschichtsbuch.
Allerdings fühle ich mich, sobald ich in Rom bin, durchaus ein bißchen als "Römer";
jedenfalls weckt jeder Aufenthalt dort wieder heimatliche Gefühle.
Ich habe fast ein Jahr dort gelebt, mein Italienisch hat leichten römischen Akzent (sagen Italiener),
ich kenne mich dort viel besser aus als etwa in München ... und die Mentalität liegt mir.
Ist man nicht, wenn man aus Passau kommt, sowieso schon ein halber Römer?
Passau - die italienischste Stadt Deutschlands?
Aus Berlin betrachtet, ist es ganz sicher so!
Re: Römisch oder deutsch?
Verfasst: Dienstag 30. November 2010, 22:11
von Pelikan
Sel. John Henry Newman (Lectures on the Antichrist) hat geschrieben:Now then, let us consider how far these prophecies have been fulfilled, and what seems to remain unfulfilled.
In the first place, the Roman Empire did break up, as foretold. It divided into a number of separate kingdoms, such as our own, France, and the like; yet it is difficult to number ten accurately and exactly. Next, though Rome certainly has been desolated in the most fearful and miserable way, yet it has not exactly suffered from ten parts of its former empire, but from barbarians who came down upon it from regions external to it; and, in the third place, it still exists as a city, whereas it was to be "desolated, devoured, and burned with fire." Fourthly, there is one point in the description of the ungodly city, which has hardly been fulfilled at all in the case of Rome. She had "a golden cup in her hand full of abominations," and made "the inhabitants of the earth drunk with the wine of her fornication;" expressions which imply surely some seduction or delusion which she was enabled to practise upon the world, and which, I say, has not been fulfilled in the case of that great imperial city upon seven hills of which St. John spake. Here then are points which require some consideration.
I say, the Roman Empire has scarcely yet been divided into ten. The Prophet Daniel is conspicuous among the inspired writers for the clearness and exactness of his predictions; so much so, that some unbelievers, overcome by the truth of them, could only take refuge in the unworthy, and, at the same time, unreasonable and untenable supposition, that they were written after the events which they profess to foretell. But we have had no such exact fulfilment in history of the ten kings; therefore we must suppose that it is yet to come. With this accords the ancient notion, that they were to come at the end of the world, and last for but a short time, Antichrist coming upon them. There have, indeed, been approximations to that number, yet, I conceive, nothing more. Now observe how the actual state of things corresponds to the prophecy, and to the primitive interpretation of it. It is difficult to say whether the Roman Empire is gone or not; in one sense, it is gone, for it is divided into kingdoms; in another sense, it is not, for the date cannot be assigned at which it came to an end, and much might be said in various ways to show that it may be considered still existing, though in a mutilated and decayed state. But if this be so, and if it is to end in ten vigorous kings, as Daniel says, then it must one day revive. Now observe, I say, how the prophetic description answers to this account of it. "The wild Beast," that is, the Roman Empire, "the Monster that thou sawest, was and is not, and shall ascend out of the abyss, and go into perdition." Again mention is made of "the Monster that was, and is not, and yet is." Again we are expressly told that the ten kings and the Empire shall rise together; the kings appearing at the time of the monster's resurrection, not during its languid and torpid state. "The ten kings ... have received no kingdom as yet, but receive power as kings one hour with the beast." If, then, the Roman Empire is still prostrate, the ten kings have not come; and if the ten kings have not come, the destined destroyers of the woman, the full judgments upon Rome, have not yet come.
Re: Römisch oder deutsch?
Verfasst: Dienstag 30. November 2010, 22:15
von holzi
Amandus2 hat geschrieben:Ist man nicht, wenn man aus Passau kommt, sowieso schon ein halber Römer?
Passau - die italienischste Stadt Deutschlands?
Aus Berlin betrachtet, ist es ganz sicher so!
Ignorant! Da liegst du um gut 100 km daneben.

Re: Römisch oder deutsch?
Verfasst: Dienstag 30. November 2010, 22:18
von Hubertus
holzi hat geschrieben:Amandus2 hat geschrieben:Ist man nicht, wenn man aus Passau kommt, sowieso schon ein halber Römer?
Passau - die italienischste Stadt Deutschlands?
Aus Berlin betrachtet, ist es ganz sicher so!
Ignorant! Da liegst du um gut 100 km daneben.

Mehr noch. Sind eher 200. 
Re: Römisch oder deutsch?
Verfasst: Dienstag 30. November 2010, 22:20
von holzi
Hubertus hat geschrieben:holzi hat geschrieben:Amandus2 hat geschrieben:Ist man nicht, wenn man aus Passau kommt, sowieso schon ein halber Römer?
Passau - die italienischste Stadt Deutschlands?
Aus Berlin betrachtet, ist es ganz sicher so!
Ignorant! Da liegst du um gut 100 km daneben.

Mehr noch. Sind eher 200. 
Diese rezente Ansiedlung meinte ich nicht.

Re: Römisch oder deutsch?
Verfasst: Dienstag 30. November 2010, 22:22
von Amandus2
holzi hat geschrieben:Amandus2 hat geschrieben:Ist man nicht, wenn man aus Passau kommt, sowieso schon ein halber Römer?
Passau - die italienischste Stadt Deutschlands?
Aus Berlin betrachtet, ist es ganz sicher so!
Ignorant! Da liegst du um gut 100 km daneben.

Ich war mal an einem Sonntag vormittag auf dem Domplatz in Passau, gerade, als die Menschen aus dem Dom strömten.
Besonders die Kleriker - Bilder wie von Federico Fellini.....
Re: Römisch oder deutsch?
Verfasst: Dienstag 30. November 2010, 22:23
von Hubertus
holzi hat geschrieben:Hubertus hat geschrieben:holzi hat geschrieben:Amandus2 hat geschrieben:Ist man nicht, wenn man aus Passau kommt, sowieso schon ein halber Römer?
Passau - die italienischste Stadt Deutschlands?
Aus Berlin betrachtet, ist es ganz sicher so!
Ignorant! Da liegst du um gut 100 km daneben.

Mehr noch. Sind eher 200. 
Diese rezente Ansiedlung meinte ich nicht.

Zumindest
fahren wir wie die Italiener.

Re: Römisch oder deutsch?
Verfasst: Dienstag 30. November 2010, 22:44
von holzi
Hubertus hat geschrieben:Zumindest
fahren wir wie die Italiener.

Kann ich nicht bestätigen. Ich fühlte mich im Verkehr von Rom und sogar von dem kleinen 20 Millionendorf São Paulo sicherer als unter den hirnlosen Münchnern.
Re: Römisch oder deutsch?
Verfasst: Mittwoch 1. Dezember 2010, 00:02
von ad-fontes
Ich bedauere, daß die Mehrzahl deutscher Monarchisten (zB die kaisertreue Jugend) ganz auf die deutsch-nationale Karte und damit auf die kleindeutsche, preußische Lösung setzen.
Wo sind die wahren Imperialisten, die auf das transnationale, supragentile römische Erbe setzen?
Re: Römisch oder deutsch?
Verfasst: Mittwoch 1. Dezember 2010, 01:41
von ad_hoc
ad-fontes hat geschrieben:Ich bedauere, daß die Mehrzahl deutscher Monarchisten (zB die kaisertreue Jugend) ganz auf die deutsch-nationale Karte und damit auf die kleindeutsche, preußische Lösung setzen.
Wo sind die wahren Imperialisten, die auf das transnationale, supragentile römische Erbe setzen?
Gruß, ad_hoc
Re: Römisch oder deutsch?
Verfasst: Mittwoch 1. Dezember 2010, 08:10
von taddeo
Amandus2 hat geschrieben:taddeo hat geschrieben:In dem Sinne, in dem Du es zu verstehen scheinst, hat das "Römertum" für mich absolut keine Bedeutung.
Ein "heiliges römisches Reich" samt katholischer Reichskirche ist ausschließlich ein Kapitel im Geschichtsbuch.
Allerdings fühle ich mich, sobald ich in Rom bin, durchaus ein bißchen als "Römer";
jedenfalls weckt jeder Aufenthalt dort wieder heimatliche Gefühle.
Ich habe fast ein Jahr dort gelebt, mein Italienisch hat leichten römischen Akzent (sagen Italiener),
ich kenne mich dort viel besser aus als etwa in München ... und die Mentalität liegt mir.
Ist man nicht, wenn man aus Passau kommt, sowieso schon ein halber Römer?
Passau - die italienischste Stadt Deutschlands?
Aus Berlin betrachtet, ist es ganz sicher so!
Das gilt vielleicht für den vorherrschenden Baustil in der Altstadt, aber weniger für das Lebensgefühl.
Außerdem stamme ich nicht aus Passau, ich wohne auch nicht dort, sondern auf dem Land, dort, wo früher keine Römer hausten, nicht mal Kelten, sondern nur Bären, Wölfe und vielleicht ein paar heidnische Barbaren.
Bären und Wölfe gibt es heute nicht mehr ...
Re: Römisch oder deutsch?
Verfasst: Mittwoch 1. Dezember 2010, 11:15
von Christiane
ad-fontes hat geschrieben:Ich bedauere, daß die Mehrzahl deutscher Monarchisten (zB die kaisertreue Jugend) ganz auf die deutsch-nationale Karte und damit auf die kleindeutsche, preußische Lösung setzen.
Wo sind die wahren Imperialisten, die auf das transnationale, supragentile römische Erbe setzen?
Zumindest setze ich (schon aus Prinzip) nicht auf die preußische Lösung. Ist mir zu protestantisch.
Re: Römisch oder deutsch?
Verfasst: Mittwoch 1. Dezember 2010, 13:40
von Vulpius Herbipolensis
ad-fontes hat geschrieben:Ich bedauere, daß die Mehrzahl deutscher Monarchisten (zB die kaisertreue Jugend) ganz auf die deutsch-nationale Karte und damit auf die kleindeutsche, preußische Lösung setzen.
Wo sind die wahren Imperialisten, die auf das transnationale, supragentile römische Erbe setzen?
Hier!
Re: Römisch oder deutsch?
Verfasst: Mittwoch 1. Dezember 2010, 13:51
von taddeo
Vulpius Herbipolensis hat geschrieben:ad-fontes hat geschrieben:Ich bedauere, daß die Mehrzahl deutscher Monarchisten (zB die kaisertreue Jugend) ganz auf die deutsch-nationale Karte und damit auf die kleindeutsche, preußische Lösung setzen.
Wo sind die wahren Imperialisten, die auf das transnationale, supragentile römische Erbe setzen?
Hier!

Also quasi EU auf katholisch? Nicht mit mir.
Wenn Monarchie, dann nur auf Länderebene.
Königreich Bayern mit
Franz Herzog von Bayern als Monarchen.
Re: Römisch oder deutsch?
Verfasst: Mittwoch 1. Dezember 2010, 13:55
von Linus
taddeo hat geschrieben:Vulpius Herbipolensis hat geschrieben:ad-fontes hat geschrieben:Ich bedauere, daß die Mehrzahl deutscher Monarchisten (zB die kaisertreue Jugend) ganz auf die deutsch-nationale Karte und damit auf die kleindeutsche, preußische Lösung setzen.
Wo sind die wahren Imperialisten, die auf das transnationale, supragentile römische Erbe setzen?
Hier!

Also quasi EU auf katholisch? Nicht mit mir.
Wenn Monarchie, dann nur auf Länderebene.
Königreich Bayern mit
Franz Herzog von Bayern als Monarchen.
Wirst du dich schön auflösen, liebes Bayern und dich brav dem schönen Österreich unter Kaiser Robert Heinrich anschließen. Nicht jedem ist's erlaubt einen eigenen Operettenstadl zu haben. Gell, Sisi?
Re: Römisch oder deutsch?
Verfasst: Mittwoch 1. Dezember 2010, 13:55
von holzi
Linus hat geschrieben:taddeo hat geschrieben:Vulpius Herbipolensis hat geschrieben:ad-fontes hat geschrieben:Ich bedauere, daß die Mehrzahl deutscher Monarchisten (zB die kaisertreue Jugend) ganz auf die deutsch-nationale Karte und damit auf die kleindeutsche, preußische Lösung setzen.
Wo sind die wahren Imperialisten, die auf das transnationale, supragentile römische Erbe setzen?
Hier!

Also quasi EU auf katholisch? Nicht mit mir.
Wenn Monarchie, dann nur auf Länderebene.
Königreich Bayern mit
Franz Herzog von Bayern als Monarchen.
Wirst du dich schön auflösen, liebes Bayern und dich brav dem schönen Österreich unter Kaiser Robert Heinrich anschließen. Nicht jedem ist's erlaubt einen eigenen Operettenstadl zu haben. Gell, Sisi?
Jawoll Franzl! Seyffenstein, hol er doch schon mal das Lösungsmittel! Und sput' er sich!
Re: Römisch oder deutsch?
Verfasst: Mittwoch 1. Dezember 2010, 13:58
von taddeo
Linus hat geschrieben:Wirst du dich schön auflösen, liebes Bayern und dich brav dem schönen Österreich unter Kaiser Robert Heinrich anschließen. Nicht jedem ist's erlaubt einen eigenen Operettenstadl zu haben. Gell, Sisi?
Hearst, wia hamma's denn?
Dearfts froh sei, wann ma eich as Innviertl lossn ...
Re: Römisch oder deutsch?
Verfasst: Mittwoch 1. Dezember 2010, 13:58
von Stephen Dedalus
Diese Sorte Monarchisten ist nichts anderes als ein durchgeknallter Trachtenverein mit ein bißchen Stammbaumkunde und Wappenausmalen. Da spielt es dann auch keine Rolle mehr, ob preußisch-kleindeutsch oder sonstwas.
@Christiane: Brandenburg ist doch erst seit 1539 protestantisch, das kann doch für einen echten Tradi gar nicht mehr zählen!
Re: Römisch oder deutsch?
Verfasst: Mittwoch 1. Dezember 2010, 14:36
von Linus
holzi hat geschrieben:Linus hat geschrieben:taddeo hat geschrieben:Vulpius Herbipolensis hat geschrieben:ad-fontes hat geschrieben:Ich bedauere, daß die Mehrzahl deutscher Monarchisten (zB die kaisertreue Jugend) ganz auf die deutsch-nationale Karte und damit auf die kleindeutsche, preußische Lösung setzen.
Wo sind die wahren Imperialisten, die auf das transnationale, supragentile römische Erbe setzen?
Hier!

Also quasi EU auf katholisch? Nicht mit mir.
Wenn Monarchie, dann nur auf Länderebene.
Königreich Bayern mit
Franz Herzog von Bayern als Monarchen.
Wirst du dich schön auflösen, liebes Bayern und dich brav dem schönen Österreich unter Kaiser Robert Heinrich anschließen. Nicht jedem ist's erlaubt einen eigenen Operettenstadl zu haben. Gell, Sisi?
Jawoll Franzl! Seyffenstein, hol er doch schon mal das Lösungsmittel! Und sput' er sich!

Lösungsmittel *prust* *glucks* *prust*
Re: Römisch oder deutsch?
Verfasst: Mittwoch 1. Dezember 2010, 14:44
von Clemens
taddeo hat geschrieben:Vulpius Herbipolensis hat geschrieben:ad-fontes hat geschrieben:Ich bedauere, daß die Mehrzahl deutscher Monarchisten (zB die kaisertreue Jugend) ganz auf die deutsch-nationale Karte und damit auf die kleindeutsche, preußische Lösung setzen.
Wo sind die wahren Imperialisten, die auf das transnationale, supragentile römische Erbe setzen?
Hier!

Also quasi EU auf katholisch? Nicht mit mir.
Wenn Monarchie, dann nur auf Länderebene.
Königreich Bayern mit
Franz Herzog von Bayern als Monarchen.
Achtung, Christiane, das sind Jakobiten, nicht Jakobiner! Jene haben, im Unterschied zu diesen, grundsätzlich etwas gegens Köpfen!
Re: Römisch oder deutsch?
Verfasst: Mittwoch 1. Dezember 2010, 14:51
von Robert Ketelhohn
Stephen Dedalus hat geschrieben:Brandenburg ist doch erst seit 1539 protestantisch
Nein. Sieh da: viewtopic.php?f=2&t=498&p=117986&hili ... rg#p117986
(Durch die Sache in Spandau ist doch noch nicht die Mark abgefallen.)
Re: Römisch oder deutsch?
Verfasst: Mittwoch 1. Dezember 2010, 14:53
von ad_hoc
Alle deutschen Fürsten, die ihr Königtum der Gnade Napoleons verdanken, sind keine Könige und so sollten deren Nachkommen auch nicht als solche (königliche Hoheit ect.) benannt werden noch den Titel führen dürfen.
Gruß, ad_hoc
Re: Römisch oder deutsch?
Verfasst: Mittwoch 1. Dezember 2010, 15:03
von Robert Ketelhohn
Sowieso.
Re: Römisch oder deutsch?
Verfasst: Mittwoch 1. Dezember 2010, 15:20
von lutherbeck
ad_hoc hat geschrieben:Alle deutschen Fürsten, die ihr Königtum der Gnade Napoleons verdanken, sind keine Könige und so sollten deren Nachkommen auch nicht als solche (königliche Hoheit ect.) benannt werden noch den Titel führen dürfen.
Gruß, ad_hoc
Was sind denn "richtige" Könige?
Re: Römisch oder deutsch?
Verfasst: Mittwoch 1. Dezember 2010, 15:27
von Amandus2
Wen ich die Eingangsfrage richtig verstanden habe, so wurde -indirekt- gefragt:
Kann man sich als römisch-katholischer Christ in Deutschland wie ein Römer fühlen? Kann man auch nördlich der Alpen dieses italienisch-römische Lebensgefühl, das stark mit dem persönlichen Glauben verbunden ist, haben?
Fühlen die Katholiken nördlich der Alpen emotional anders (romanischer) als ihre protestantischen Mitbewohner? Blickt man als Katholik mehr nach Rom als nach Berlin oder New York?
Re: Römisch oder deutsch?
Verfasst: Mittwoch 1. Dezember 2010, 17:01
von Christiane
taddeo hat geschrieben:Vulpius Herbipolensis hat geschrieben:ad-fontes hat geschrieben:Ich bedauere, daß die Mehrzahl deutscher Monarchisten (zB die kaisertreue Jugend) ganz auf die deutsch-nationale Karte und damit auf die kleindeutsche, preußische Lösung setzen.
Wo sind die wahren Imperialisten, die auf das transnationale, supragentile römische Erbe setzen?
Hier!

Also quasi EU auf katholisch? Nicht mit mir.
Wenn Monarchie, dann nur auf Länderebene.
Königreich Bayern mit
Franz Herzog von Bayern als Monarchen.
Au ja. Zurück zu den deutschen Kleinstaaten und Fürstentümern (Das meine ich ernst).
Re: Römisch oder deutsch?
Verfasst: Mittwoch 1. Dezember 2010, 17:03
von lutherbeck
Re: Römisch oder deutsch?
Verfasst: Mittwoch 1. Dezember 2010, 18:31
von Thomas_de_Austria
Stephen Dedalus hat geschrieben:Diese Sorte Monarchisten ist nichts anderes als ein durchgeknallter Trachtenverein mit ein bißchen Stammbaumkunde und Wappenausmalen. Da spielt es dann auch keine Rolle mehr, ob preußisch-kleindeutsch oder sonstwas.
@Christiane: Brandenburg ist doch erst seit 1539 protestantisch, das kann doch für einen echten Tradi gar nicht mehr zählen!
Aha, sonst noch ähnlich "sinnvolle" (und falsche) Kommentare ...

Re: Römisch oder deutsch?
Verfasst: Mittwoch 1. Dezember 2010, 18:59
von Stephen Dedalus
Naja, die brandenburgische Kirchenreform war dezidiert konservativ und nicht unbedingt nach dem Gusto der Wittenberger, aber die Reformation erst in 1613 anzusetzen, halte ich für etwas steil. Ist aber hier nicht Gegenstand.
Re: Römisch oder deutsch?
Verfasst: Mittwoch 1. Dezember 2010, 19:10
von Berolinensis
Und den Frankfurter Rezeß hat Joachim auch nicht unterschrieben?