Sodom & Co. III.

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Bankasius
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Re: Sodom & Co. III.

Beitrag von Bankasius »

Juergen hat geschrieben::hae?:

Bei der Frage drehte es sich um den Begriff „Ehe“ und die Definition dieses Begriffs und nicht um die gesellschaftliche Bewertung von Homosexualität.

Wenn Du das historische Argument widerlegen möchtest, dann zeige mir wo der Begriff „Ehe“ anders gebraucht wurde als zur Beschreibung einer Verbindung zwischen Mann und Frau(en). Wo wurde im antiken Griechenland, um Dein Beispiel aufzugreifen, der Begriff „Ehe“ auf homoerotische Beziehungen angewandt?

Bezüglich des antiken Griechenlands ist die Thematik der Homosexualität nicht so ganz einfach, wie selbst die Wikipedia weiß: http://de.wikipedia.org/wiki/Homosexual ... iechenland
Allerdings ging es hier ja, wie schon gesagt, gar nicht um diese Frage, sondern um die Definition des Begriffs „Ehe“.
Gut. Du magst in dem Beitrag, dem ich antwortete, exklusiv den Terminus „Ehe“ angesprochen haben und ich bin mit meiner Antwort vielleicht etwas über das Ziel hinausgeschossen. Sorry. Das verdanke ich meinen Widerwillen über (heute im Gegensatz zu früher zum Glück meist vergebliche) Versuche der RKK, die Befolgung von Teilen sinnfreier religiöser Ethik über das Recht zu erzwingen. Schließlich verdanken wir die bald nach der konstantinischen Wende einsetzende, bis weit in`s vergangene Jh. andauernde Ächtung Homosexueller und damit eines nicht unbedeutenden Teils der Menschheit durch den Druck der Mehrheit und sogar durch geltendes Recht kirchlicher Unvernunft. Zum Glück für die Betroffenen gab`s da `ne Wende und die darf m.M.n. ruhig auch eine neue Definition der Institution „Ehe“ nach sich ziehen. Und im Zusammenhang mit der Homoehe argumentiert die Kirche einfach mit Argumenten, die nicht zutreffen. Schließlich kann niemand logisch begründen, warum heterosexuelle Ehen oder die Gesellschaft generell durch die Homosexuellen eingeräumte Möglichkeit, sich zu binden und diese Bindung auch Ehe zu nennen, in irgendeiner Form geschädigt werden könnten. Da geht mir die Freiheit auch von Minderheiten über sinnfreie Prophetensprüche. Und Letztere sind die einzigen mir ersichtlichen Gründe für die frühere Ächtung Homosexueller und den heutigen Widerstand der RKK und einiger anderer christlicher Konfessionen gegen die Homoehe.

Bankasius
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Re: Sodom & Co. III.

Beitrag von Bankasius »

Tritonus hat geschrieben:
Bankasius hat geschrieben:... und dem historisch herausragensten Makedonen, Alexander d. Gr., werden homoerotische Neigungen nachgesagt, und zwar mir einem ihm Altersnahen.
1. Du scheinst leider noch nicht ansatzweise kapiert zu haben, um was es in diesem Thread überhaupt geht, nämlich keinesfalls um "Neigungen" irgendwelcher Art. Die hat man nämlich oder man hat sie nicht. Welche "Neigungen" Alexander also verspürte, interessiert hier niemanden die Bohne. Dass er offensichtlich einige seiner "Neigungen" (darunter Machtgier, kaum vorstellbare Grausamkeit usw.) nicht unter Kontrolle hatte und sie mitunter hemmungslos herausließ, das ist es, was hier schon viel eher interessiert.
Zu den Herrschaftsaktivitäten Alexanders will ich nur anmerken, dass sie gewisse Ähnlichkeiten mit denen von Mose (so der denn lebte und dazu auch ähnlich den Bibelberichten handelte) und einigen anderen weltlichen Herrschern und Päpsten (!) aufweisen. ;-)
Tritonus hat geschrieben:2. Erinnerst Du Dich noch an die sogenannte Kießling-Affäre (oder ist die Dir auch entgangen)? Ein typischer Fall, bei dem jemandem etwas "nachgesagt" wurde. Dieses "Nachsagen" geschieht leider zu oft aus taktischen Gründen mit dem Ziel, jemanden entweder zu vernichten oder ihn zu glorifizieren und vor den Karren der eigenen Interessen zu spannen.
Jou. Daran erinnere ich mich. Dass diese Angelegenheit damals Wellen schlug, verdanken wir allerdings nur überkommenen Vorstellungen. Heute, in einer Zeit, in der uraltes Prophetenwort in Westeuropa immer weniger Resonanz findet, ist Homosexualität weitgehend akzeptiert und Homosexuelle dürfen sich folgenlos selbst in hohen Ämtern outen, weshalb gegenwärtig extrem selten, wenn überhaupt, der Vorwurf, homosexuell zu sein, Verleumdungsmotiv sein dürfte.

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Raphael
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Re: Sodom & Co. III.

Beitrag von Raphael »

Bankasius hat geschrieben:Zu den Herrschaftsaktivitäten Alexanders will ich nur anmerken, dass sie gewisse Ähnlichkeiten mit denen von Mose (so der denn lebte und dazu auch ähnlich den Bibelberichten handelte) und einigen anderen weltlichen Herrschern und Päpsten (!) aufweisen. ;-)
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Sarandanon
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Re: Sodom & Co. III.

Beitrag von Sarandanon »

Hmmm...., also ich verabscheue jegliche Art der sexuellen Belästigung, Bedrängung und Gewalt, egal ob homo- oder heterosexuell geprägt. Wenn guatuso dahingehend etwas schlimmes widerfahren ist, ist das sicherlich nicht lächerlich zu machen.

Ist es aber nun wirklich so, dass sexuelle Gewalt/Belästigung ein besonderes Kennzeichen für Homosexuelle ist? Gibt es darüber seriöse Erkenntnisse?

Ich habe einige Schwule kennengelernt, bei einigen habe ich erst sehr viel später erfahren, dass sie homosexuell sind. Bis auf eine Ausnahme haben sich allesamt neutral verhalten und normal verhalten. Das ist auch ungefähr die Quote an Ausfallerscheinungen, die ich bei heterosexuellen Menschen vermute. Oder liege ich da völlig falsch?
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Sarandanon
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Re: Sodom & Co. III.

Beitrag von Sarandanon »

Bankasius hat geschrieben:...Zum Glück für die Betroffenen gab`s da `ne Wende und die darf m.M.n. ruhig auch eine neue Definition der Institution „Ehe“ nach sich ziehen. Und im Zusammenhang mit der Homoehe argumentiert die Kirche einfach mit Argumenten, die nicht zutreffen. Schließlich kann niemand logisch begründen, warum heterosexuelle Ehen oder die Gesellschaft generell durch die Homosexuellen eingeräumte Möglichkeit, sich zu binden und diese Bindung auch Ehe zu nennen, in irgendeiner Form geschädigt werden könnten. Da geht mir die Freiheit auch von Minderheiten über sinnfreie Prophetensprüche. Und Letztere sind die einzigen mir ersichtlichen Gründe für die frühere Ächtung Homosexueller und den heutigen Widerstand der RKK und einiger anderer christlicher Konfessionen gegen die Homoehe.
Tja, und genau da liegt ja das Missverständnis auf Deiner Seite, lieber Bankasius. Der Begriff "Ehe", der den Empfang des christlichen Sakraments als Grundlage besitzt, ist bereits fest definiert und unabänderbar. Ich denke nicht, dass ich auf diese Definition noch näher eingehen muss und welchem Weltbild diese entspringt, dass Du nicht akzeptieren kannst und für sinnfrei hältst. Ich denke über Sinnfreiheiten haben wir zwei schon genug diskutiert und sind nicht übereingekommen. Sieh dies zunächst unabhängig vom rechtlichen Begriff der Ehe. Wenn Du also argumentierst, meinst Du allein Letzteren.

Wenn ein gläubiger Katholik argumentiert, gehören der Sakramentsbegriff und der rechtliche untrennbar zusammen. Und das heißt, dass für ihn ein homosexuelles Paar niemals eine "Ehe" eingehen kann. Auch ich habe selbst damit ein Problem, wenn ich vom Hörensagen weiß, dass geistliche Vertreter meiner Kirche über homosexuellen Paare einen Segen ausspricht.

Das heißt für mich persönlich: Von mir aus können Homosexuelle eine Lebensgemeinschaft bilden und weltliches Recht auf Heirat wahrnehmen. Ich werde niemanden dafür verurteilen. Vor Gott ist es aber niemals eine gültige Ehe. Wenn diese Menschen nicht gläubig sind, kann diesen die kirchliche Meinung eh egal sein. Sind sie jedoch gläubig, müssen sie ihre Partnerschaft mit ihrem eigenen Gewissen vor Gott ausmachen. Genau wie ich als geschiedener und "weltlich wiederverheirateter" Heterosexueller.
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guatuso
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Re: Sodom & Co. III.

Beitrag von guatuso »

Sarandanon hat geschrieben:Hmmm...., also ich verabscheue jegliche Art der sexuellen Belästigung, Bedrängung und Gewalt, egal ob homo- oder heterosexuell geprägt. Wenn guatuso dahingehend etwas schlimmes widerfahren ist, ist das sicherlich nicht lächerlich zu machen.

Ist es aber nun wirklich so, dass sexuelle Gewalt/Belästigung ein besonderes Kennzeichen für Homosexuelle ist? Gibt es darüber seriöse Erkenntnisse?

Ich habe einige Schwule kennengelernt, bei einigen habe ich erst sehr viel später erfahren, dass sie homosexuell sind. Bis auf eine Ausnahme haben sich allesamt neutral verhalten und normal verhalten. Das ist auch ungefähr die Quote an Ausfallerscheinungen, die ich bei heterosexuellen Menschen vermute. Oder liege ich da völlig falsch?
Natuerlich kenne auch ich (wie alle wohl) Homosexuelle, die nicht sexuell belaestigen. Das ist allerdings auch eine Frage des Alters des Belaestigten.
Ich finde die sexuelle Belaestigung eines Heranwachsenden voellig verurteilenswert. Und es liegt nun mal im Wesen der Homosexualitaet sich stets jungen Menschen zuzuwenden. Die Gruende dafuer kann man hier erfahren:
http://www.dijg.de/homosexualitaet/jugendliche/

Wenn man sich ein bisschen umhoert, erfaehrt man leider oft diese Belaestigungen. Als junger Heranwachsender wohlbemerkt.
Ich erinnere mich an frueher, als ein Freund von mir einem Homosexuellen zusammenschlug weil er sich belaestigt fuehlte (er kam dafuer, Koerperverletzung) in den Bau.

Wollen wir das doch nicht auf die Ebene der Relativierung herabziehen.
Ich glaube nicht dass es aufschlussreiche, also serioese Studien dazu gibt.
Das verhindert auch schon die Scham.

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Sarandanon
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Re: Sodom & Co. III.

Beitrag von Sarandanon »

guatuso hat geschrieben:Natuerlich kenne auch ich (wie alle wohl) Homosexuelle, die nicht sexuell belaestigen. Das ist allerdings auch eine Frage des Alters des Belaestigten.
Du willst sagen, jeder homosexuelle Mensch belästigt grundsätzlich jeden, der heranwachsend ist?
guatuso hat geschrieben:Ich finde die sexuelle Belaestigung eines Heranwachsenden voellig verurteilenswert. Und es liegt nun mal im Wesen der Homosexualitaet sich stets jungen Menschen zuzuwenden. Die Gruende dafuer kann man hier erfahren:
http://www.dijg.de/homosexualitaet/jugendliche/
Woher hast Du gesicherte und fundierte Erkenntnisse über das Wesen der Homosexualität? Sicherlich nicht aus dieser von mir schoneinmal für gelinde gesagt tendenziös eingeschätzten Seite.
guatuso hat geschrieben:Ich erinnere mich an frueher, als ein Freund von mir einem Homosexuellen zusammenschlug weil er sich belaestigt fuehlte (er kam dafuer, Koerperverletzung) in den Bau.
Und das wohl auch zu Recht.
guatuso hat geschrieben:Wollen wir das doch nicht auf die Ebene der Relativierung herabziehen.
Relativierung von was? Von Deinen fragwürdigen Erkenntnissen zum Wesen der Homosexualität?
Dich, o Herr, kann nur verlieren, wer dich verlässt.
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Wim1964
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Re: Sodom & Co. III.

Beitrag von Wim1964 »

Wieder mal ein Aufklärer mit Hintergrundwissen....

http://www.focus.de/politik/ausland/pap ... 18673.html

:achselzuck:

Piusderdritte
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Re: Sodom & Co. III.

Beitrag von Piusderdritte »

Wim1964 hat geschrieben:Wieder mal ein Aufklärer mit Hintergrundwissen....

http://www.focus.de/politik/ausland/pap ... 18673.html

:achselzuck:
Wenn man weiss aus welchen Verlagshaus der "Focus" kommt und sich dann noch mit dessen Besitzer beschäftigt, dann ist wohl klar des es
nicht um Berichterstattung im klassischen Sinne geht.

;)
"Katholische Haus- und Schulbibel" (aus1928) von Paul Bergmann, ist eine sehr gute Zusammenfassung der Bibel! Sollte jeder Katholik mal gelesen haben. Verständlich geschrieben und schnell durchgelesen!

Dschungelboy

Re: Sodom & Co. III.

Beitrag von Dschungelboy »

Wim1964 hat geschrieben:Wieder mal ein Aufklärer mit Hintergrundwissen....

http://www.focus.de/politik/ausland/pap ... 18673.html

:achselzuck:

Daraus:
Aber geh vorher duschen", soll der Geistliche gesagt haben - für den Gardisten eine ganz klare Ansage: "Wenn ich den Callboy spiele, gibt mir der Bischof einen Job."
Da hat der 'Gardist' aber eine blühende Phantasie. Wahrscheinlich hat er nur gestunken wie ein Iltis... :vogel:

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Peter Ernst
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Re: Sodom & Co. III.

Beitrag von Peter Ernst »

Schon wieder ein neuer Skandal: Lothar Matthäus hat sich als heterosexuell geoutet!
Ach nein, Pardon, da hab ich was verwechselt: Es war Thomas Hitzlsperger, der sich zur Homosexualtät bekannt hat.
"Ich hoffe auf das Unverdiente"

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guatuso
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Re: Sodom & Co. III.

Beitrag von guatuso »

Sarandanon hat geschrieben:
guatuso hat geschrieben:Natuerlich kenne auch ich (wie alle wohl) Homosexuelle, die nicht sexuell belaestigen. Das ist allerdings auch eine Frage des Alters des Belaestigten.
Du willst sagen, jeder homosexuelle Mensch belästigt grundsätzlich jeden, der heranwachsend ist?
guatuso hat geschrieben:Ich finde die sexuelle Belaestigung eines Heranwachsenden voellig verurteilenswert. Und es liegt nun mal im Wesen der Homosexualitaet sich stets jungen Menschen zuzuwenden. Die Gruende dafuer kann man hier erfahren:
http://www.dijg.de/homosexualitaet/jugendliche/
Woher hast Du gesicherte und fundierte Erkenntnisse über das Wesen der Homosexualität? Sicherlich nicht aus dieser von mir schoneinmal für gelinde gesagt tendenziös eingeschätzten Seite.
guatuso hat geschrieben:Ich erinnere mich an frueher, als ein Freund von mir einem Homosexuellen zusammenschlug weil er sich belaestigt fuehlte (er kam dafuer, Koerperverletzung) in den Bau.
Und das wohl auch zu Recht.
guatuso hat geschrieben:Wollen wir das doch nicht auf die Ebene der Relativierung herabziehen.
Relativierung von was? Von Deinen fragwürdigen Erkenntnissen zum Wesen der Homosexualität?
Ich denke nicht dass dir zusteht meine Erfahrungen (und die vieler abertausender junger Menschen) als "fragwuedig" in den Dreck zu ziehen, aus dem du wohl im Moment versuchst Gegengruende zu finden. Fragwuerdig ist deine mir schmuddelig erscheinende Einstellung allemal.

Ich denke sehr wohl dass in einem christlichem Forum eine christliche Website nicht als "tendenzioes" abzuwerten ist.Wenn du denkst doch, dann bist du meiner Ansicht nach hier fehl am Platz.
Vielleicht solletst du rueberwechselns ins:
http://www.paradisi.de/Freizeit_und_Erh ... ule/Forum/

Deine bosartige Interpretation ueber Belaestigungen Heranwachsender sagt alles ueber dich. Was auch immer du denken willst, denke es. Mir wurscht.

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Sarandanon
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Re: Sodom & Co. III.

Beitrag von Sarandanon »

guatuso hat geschrieben:Deine bosartige Interpretation ueber Belaestigungen Heranwachsender sagt alles ueber dich. Was auch immer du denken willst, denke es. Mir wurscht.
Das hast Du Dir ja schön zurecht interpretiert. Fühl Dich doch nicht so angepiekst, anderen gegenüber verhältst Du Dich doch auch nicht so zurückhaltend. Konstruktive Antworten auf meine Fragen wären angemessener anstatt mimosenhafte Reflexe auf meinen Beitrag. Deine Einstellung erscheint mir genau wie diese ach so christliche Webseite ebenso tendenziös. Damit ist dieses Thema für mich erledigt.
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guatuso
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Re: Sodom & Co. III.

Beitrag von guatuso »

Wim1964 hat geschrieben:Wieder mal ein Aufklärer mit Hintergrundwissen....

http://www.focus.de/politik/ausland/pap ... 18673.html

:achselzuck:

Wenn es um die kath. Kirche geht, kann jeder irgendwas behaupten und "alle" jubeln, da haben wirs, endlich, die Wahrheit!
Gott im Himmel.

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Re: Sodom & Co. III.

Beitrag von Raphael »

Sarandanon hat geschrieben:
guatuso hat geschrieben:Deine bosartige Interpretation ueber Belaestigungen Heranwachsender sagt alles ueber dich. Was auch immer du denken willst, denke es. Mir wurscht.
Das hast Du Dir ja schön zurecht interpretiert. Fühl Dich doch nicht so angepiekst, anderen gegenüber verhältst Du Dich doch auch nicht so zurückhaltend. Konstruktive Antworten auf meine Fragen wären angemessener anstatt mimosenhafte Reflexe auf meinen Beitrag. Deine Einstellung erscheint mir genau wie diese ach so christliche Webseite ebenso tendenziös. Damit ist dieses Thema für mich erledigt.
Wann hast Du eigentlich das letzte Mal Deine Frau geschlagen, Sarandanon? :detektiv:
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Sarandanon
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Re: Sodom & Co. III.

Beitrag von Sarandanon »

Ohhhh, der weise Raphael, der frommste und eifrigste Christ aller Zeiten :heiligenschein: wendet sich mal wieder wohlwollend mit einer seiner auserwählt intelligenten und unprovokanten Fragen an mich..... :auweia:

Allein, was bezweckt der große Meister mit seiner Frage? Was mich betrifft spielt Gewalt keine Rolle in meinem Leben. Ist das bei ihm etwa anders, dass er sich bemüßigt fühlt, derlei sinnbefreite Fragen zu stellen? Aber vielleicht ist einfach nur stockbesoffen.

Ich werde in jedem Fall für ihn und für die anderen armen ver(w)irrten Geister beten.
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Re: Sodom & Co. III.

Beitrag von Lisieux »

moin Sarandanon,

würde es mir ja nie antun alle archivierten 7932 Beiträge von Raphael zu lesen, die letzten 32 reichen schon. Reichen wir auch ihm die Hand, niemand kann erahnen welches Schicksal ihn in seiner noch vorhandenden Jugend heimgesucht hat.

Ich kann guatoso allerdings gut verstehen, ist mir immer noch im Bewustsein als mich ein Homosexueller nur mit einer Puppenfigur ums Kinn gestrichen hat als ich noch Teenager war - brrrrrrr!

Mein faible für Frauen ist besonders ausgeprägt. Das zweite Erlebnis war in Nizza als ich mit meiner Frau in einem Restaurant Sylvester feierte und ein Transvestit sauer reagierte als ich sie küsste.

Jedem Tierchen sein Pläsierchen solange sie dieses nicht anderen aufzwingen.

Meine 5 cents hierzu.

Lisieux

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Raphael
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Re: Sodom & Co. III.

Beitrag von Raphael »

Sarandanon hat geschrieben:Allein, was bezweckt der große Meister mit seiner Frage?
Der "weise Raphael, der frömmste und eifrigste Christ aller Zeiten" fühlt sich bemüßigt, darauf hinzuweisen, daß Du in unchristlicher Manier mit dem User guatuso, der hier aus seinem Herzen keine Mördergrube macht, umspringst! 8)
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Raphael
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Re: Sodom & Co. III.

Beitrag von Raphael »

Lisieux hat geschrieben:[Ich] würde es mir ja nie antun alle archivierten 7932 Beiträge von Raphael zu lesen,
Das solltest Du aber, es wird keine Last sein, sondern ein Vergnügen werden! :kussmund:
Die Wahrheit hat tausend Hindernisse zu überwinden, um unbeschädigt zu Papier zu kommen, und von Papier wieder zu Kopf.
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Bankasius
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Re: Sodom & Co. III.

Beitrag von Bankasius »

Sarandanon hat geschrieben:Tja, und genau da liegt ja das Missverständnis auf Deiner Seite, lieber Bankasius. Der Begriff "Ehe", der den Empfang des christlichen Sakraments als Grundlage besitzt, ist bereits fest definiert und unabänderbar. Ich denke nicht, dass ich auf diese Definition noch näher eingehen muss und welchem Weltbild diese entspringt, dass Du nicht akzeptieren kannst und für sinnfrei hältst. Ich denke über Sinnfreiheiten haben wir zwei schon genug diskutiert und sind nicht übereingekommen. Sieh dies zunächst unabhängig vom rechtlichen Begriff der Ehe. Wenn Du also argumentierst, meinst Du allein Letzteren.

Wenn ein gläubiger Katholik argumentiert, gehören der Sakramentsbegriff und der rechtliche untrennbar zusammen. Und das heißt, dass für ihn ein homosexuelles Paar niemals eine "Ehe" eingehen kann. Auch ich habe selbst damit ein Problem, wenn ich vom Hörensagen weiß, dass geistliche Vertreter meiner Kirche über homosexuellen Paare einen Segen ausspricht.

Das heißt für mich persönlich: Von mir aus können Homosexuelle eine Lebensgemeinschaft bilden und weltliches Recht auf Heirat wahrnehmen. Ich werde niemanden dafür verurteilen. Vor Gott ist es aber niemals eine gültige Ehe. Wenn diese Menschen nicht gläubig sind, kann diesen die kirchliche Meinung eh egal sein. Sind sie jedoch gläubig, müssen sie ihre Partnerschaft mit ihrem eigenen Gewissen vor Gott ausmachen. Genau wie ich als geschiedener und "weltlich wiederverheirateter" Heterosexueller.


Hallo Sarandanon,

schön, wieder `mal von Dir zu lesen.

Ich denke, ich sollte nochmal unterstreichen, dass ich die RKK durch geltendes Recht nicht zwingen will, Homoehen einzusegnen, wie das Deine Kirche und einige evangelische Landeskirchen tun, oder sie gar zu trauen. Die RKK, jede Kirche oder Religionsgemeinschaft, ist in meinen Augen ein Verein, der seine Satzung gestalten kann, wie er will, auch dann, wenn er wie die RKK in Form einer absolut herrschenden Monarchie organisiert ist, solange er nicht verlangt, was Menschenrechten, GG und aus der Vernunft geborenem Recht widerspricht und seine Mitglieder den Verein problemlos verlassen können, wenn sie wollen. Aber ich empfinde die von der RKK geführte Kampagne gegen die in D und einigen anderen Staaten mögliche sog. Homoehe vor dem Standesamt als grottenfalsch und unseriös begründet, wobei das Wort „unseriös“ noch extrem milde zum Ausdruck bringt, was ich von der diesbezüglichen Argumentation der RKK halte. Und es ist auch so, dass ich mir sehr wünschen würde, dass Religion nicht versuchen sollte, den Teil ihrer Ethik, die eines irdischen Sinnes entbehrt, über das Recht zu erzwingen. Dies versucht sie jedoch im Hinblick auf die Homoehe und sie versuchte es auch im Hinblick auf Ehescheidung in Malta, wenn auch meist erfolglos und sie versucht, zusammen mit anderen bisher in D erfolgreich, die Entscheidung derjenigen, die nicht unheilbar krank vor sich herdämmern wollen, durch Verweigerung aktiver Sterbehilfe zu konterkarieren. Und diese Versuche erinnern mich sehr an die Absolutheit der von der RKK in Zeiten ihrer politischen Macht geübten, etxremst antiliberalen Praxis.

Wie man nun Ehe definieren will, ist mir im Prinzip egal. Aber was spräche eigentlich gegen eine der Tradition fremde, neue Definition, wie eine zusätzlich zur Hetero-Ehe vom Staat sanktionierte Homoehe? Nichts, scheint mir.

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Protasius
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Re: Sodom & Co. III.

Beitrag von Protasius »

Bankasius hat geschrieben:Wie man nun Ehe definieren will, ist mir im Prinzip egal. Aber was spräche eigentlich gegen eine der Tradition fremde, neue Definition, wie eine zusätzlich zur Hetero-Ehe vom Staat sanktionierte Homoehe? Nichts, scheint mir.
Im Grundgesetz steht etwas vom Schutz von Ehe und Familie. Bei einer Homoehe kann aus biologischen Gründen keine Familie entstehen, sofern nicht ein dritter mitspielt.
Der so genannte ‚Geist’ des Konzils ist keine autoritative Interpretation. Er ist ein Geist oder Dämon, der exorziert werden muss, wenn wir mit der Arbeit des Herrn weiter machen wollen. – Ralph Walker Nickless, Bischof von Sioux City, Iowa, 2009

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Re: Sodom & Co. III.

Beitrag von Sarandanon »

Raphael hat geschrieben:
Sarandanon hat geschrieben:Allein, was bezweckt der große Meister mit seiner Frage?
Der "weise Raphael, der frömmste und eifrigste Christ aller Zeiten" fühlt sich bemüßigt, darauf hinzuweisen, daß Du in unchristlicher Manier mit dem User guatuso, der hier aus seinem Herzen keine Mördergrube macht, umspringst! 8)
In diesem Falle weise ich daraufhin, dass ich guatusus persönlichen Fall und seine Erlebnisse absolut nicht angegriffen oder in Frage gestellt habe. Das würde mir auch nicht einfallen. Ich denke, dass das auch deutlich aus meinem entsprechenden vorangegangenen Beitrag hervorgeht.

Was ich allerdings bezweifle, also fragwürdig finde, ist, dass er seine persönlichen Erlebnisse als allgemeingültige Erkenntnisse vom "Wesen der Homosexualität" dargestellt hat. Und allein dieses habe ich, durchaus kritisch, hinterfragt. Daraufhin bekam ich einen sogenannten "Shitstorm" um die Ohren gehauen, vielleicht auch, weil er mich missverstanden hat (oder wollte).

@guatuso
Also, sollte es ein solches Missverständnis gegeben haben, bitte ich Dich um Entschuldigung. Keineswegs möchte ich erlebtes Unrecht herabwürdigen oder lächerlich machen.

Meine kritischen Fragen erhalte ich allerdings bzgl. der von mir empfundenen Allgemeingültigkeit auf alle Homosexuelle aufrecht.
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Re: Sodom & Co. III.

Beitrag von Sarandanon »

Bankasius hat geschrieben: Hallo Sarandanon,

schön, wieder `mal von Dir zu lesen.

Ich denke, ich sollte nochmal unterstreichen, dass ich die RKK durch geltendes Recht nicht zwingen will, Homoehen einzusegnen, wie das Deine Kirche und einige evangelische Landeskirchen tun, oder sie gar zu trauen. Die RKK, jede Kirche oder Religionsgemeinschaft, ist in meinen Augen ein Verein, der seine Satzung gestalten kann, wie er will, auch dann, wenn er wie die RKK in Form einer absolut herrschenden Monarchie organisiert ist, solange er nicht verlangt, was Menschenrechten, GG und aus der Vernunft geborenem Recht widerspricht und seine Mitglieder den Verein problemlos verlassen können, wenn sie wollen. Aber ich empfinde die von der RKK geführte Kampagne gegen die in D und einigen anderen Staaten mögliche sog. Homoehe vor dem Standesamt als grottenfalsch und unseriös begründet, wobei das Wort „unseriös“ noch extrem milde zum Ausdruck bringt, was ich von der diesbezüglichen Argumentation der RKK halte. Und es ist auch so, dass ich mir sehr wünschen würde, dass Religion nicht versuchen sollte, den Teil ihrer Ethik, die eines irdischen Sinnes entbehrt, über das Recht zu erzwingen. Dies versucht sie jedoch im Hinblick auf die Homoehe und sie versuchte es auch im Hinblick auf Ehescheidung in Malta, wenn auch meist erfolglos und sie versucht, zusammen mit anderen bisher in D erfolgreich, die Entscheidung derjenigen, die nicht unheilbar krank vor sich herdämmern wollen, durch Verweigerung aktiver Sterbehilfe zu konterkarieren. Und diese Versuche erinnern mich sehr an die Absolutheit der von der RKK in Zeiten ihrer politischen Macht geübten, etxremst antiliberalen Praxis.

Wie man nun Ehe definieren will, ist mir im Prinzip egal. Aber was spräche eigentlich gegen eine der Tradition fremde, neue Definition, wie eine zusätzlich zur Hetero-Ehe vom Staat sanktionierte Homoehe? Nichts, scheint mir.
Hallo Bankasius,

ich spreche nicht für die RKK und ihre Einflussnahme auf die Gesellschaft, da müssen sich andere äußern. Ich vertrete meine eigene Meinung auch in persönlichen Diskussionen mit Homosexuellen. Und die gestalten sich natürlich unterschiedlich aber meistens schwierig. Denn deren Einstellung zu klassisch christlichen Werten ist in den meisten Fällen durchaus gestört. Das ist für mich persönlich zunächst nichts Schlimmes. Ich betone dabei immer wieder, dass für mich, wenn es um die Ehe im Sinne des Sakramentes geht, keine Kompromisse vorstellbar sind und weise auf das ewige Leben hin. Das hat aber nichts mit meiner Toleranz gegenüber homosexuellen Menschen zu tun.

Außerdem bringe ich immer wieder mein eigenes Ehebeispiel an, bei dem ich ja auch keinen Segen und kein Ehesakrament erwarten darf. Wenn man aber trotzdem evt. im Gegenzug um die Ohren gehauen bekommt, wie menschenverachtend, rückständig und reaktionär man aufgrund des praktizierten Glaubens ist, hört der Spaß auf. Damit versucht doch ein bestimmtes Klientel, mir seine Weltsicht aufzuzwingen.

Zu Deiner Frage mit der Definition: Es ist im christlichen Sinne nunmal keine Ehe, dh krichlicherseits ist mbMn keine Neudefinition möglich. Das man eine Lebenspartnerschaft zwischen Homosexuellen evt. rechtlich einer Ehe gleichstellt, zB im Sinne Erbrecht, Betreuungsrecht, Versicherung, etc., ist wiederum eine andere Sache. Ich bin allerdings nicht dafür, dass man eine solche Lebenspartnerschaft ebenso fiskalisch fördert (siehe GG) oder dass ein generelles Adoptionsrecht zugesprochen wird. Letzteres haben noch nicht einmal Hetero-Paare, die keine Kinder bekommen können.
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Peregrin
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Re: Sodom & Co. III.

Beitrag von Peregrin »

Auch die Bundeswehr soll jetzt ins Ziel genommen werden. Wer dort Karriere machen will, soll sich zukünftig als Sodomit "outen".
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.

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Knecht Ruprecht
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Re: Sodom & Co. III.

Beitrag von Knecht Ruprecht »

wow, die ersten 50% von spiegel.de sind rein homosexuell, erst nach ewigen scrollen, kommen "normale" themen...
zum einen finde ich es gut, dass die linken offen ihre weltanschauung zeigen, anstatt dies verdeckt durch angriff auf die kirche zu tun und zum anderen wüßte ich gerne, ob das eine lang angelegte aktion ist. erst einmal betreibt man rufschädigung des bischofs von trier, ob man mit dem ausgang der (wie viel hat die kampagne gekostet?) inzwischen eingeschlafenen kampagne zufrieden ist, wird verschwiegen um dann im neuen jahr komplett zur homosexuellen selbstzelebrierung zu kommen.

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umusungu
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Re: Sodom & Co. III.

Beitrag von umusungu »

Peregrin hat geschrieben:Auch die Bundeswehr soll jetzt ins Ziel genommen werden. Wer dort Karriere machen will, soll sich zukünftig als Sodomit "outen".
Lesen allein fördert noch kein Textverständnis......

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Peregrin
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Re: Sodom & Co. III.

Beitrag von Peregrin »

umusungu hat geschrieben:
Peregrin hat geschrieben:Auch die Bundeswehr soll jetzt ins Ziel genommen werden. Wer dort Karriere machen will, soll sich zukünftig als Sodomit "outen".
Lesen allein fördert noch kein Textverständnis......
Mit- und Weiterdenken ist gefragt.
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.

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Peregrin
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Re: Sodom & Co. III.

Beitrag von Peregrin »

Die FAZ hat offenbar beschlossen, im Jahr 2014 ihre Leser solange anzuschwuchteln, bis jeder Widerstand erstorben ist: http://www.faz.net/aktuell/sport/fussba ... 44735.html
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Peter Ernst
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Re: Sodom & Co. III.

Beitrag von Peter Ernst »

Auf der ersten Seite der Reginonalnachrichten unseres heimatlichen Käseblattes (SchwäZ) war keine andere Nachricht zu finden. Alles voll mit Outing und Schwulsein. Aber laut dem Baden-Württembergischen Kultusminister will uns niemand ideologisch umerziehen. Ich bin beruhigt.
"Ich hoffe auf das Unverdiente"

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Peregrin
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Re: Sodom & Co. III.

Beitrag von Peregrin »

Da wollen die Pädo-Grünen großartig prosodomitische Umerziehung als Lehrziel betreiben, dabei ließe sich alles Nötige zur Homosexaufklärung in einer guten Minute sagen.
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Palmesel
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Re: Sodom & Co. III.

Beitrag von Palmesel »

Raphael hat geschrieben: Praktisch erprobt wurde diese Berufung auf das "alte Griechenland" bspw. an der Odenwaldschule.
Ob der Palmesel sich schon 'mal mit den Opfern dieser in modernen Augen so überaus vorbildlichen Einrichtung befaßt hat?
Ich habe mich auch noch nicht befasst mit den Opfern der katholischen Sexualpädagogik, wie sie im Benediktinergymnasium Ettal praktiziert wurde, wo eine Berufung auf das "alte Griechenland" sicher nicht in Frage kommt. Denn in beiden Fällen habe ich mit den Tätern nichts zu tun, weder persönlich, noch durch Sympathien für sie oder ihr Umfeld.
Raphael hat geschrieben: Nun gut, dann hätten wir wenigstens das 'mal geklärt ..........
Gut, dass wir das haben. Obwohl ich es bereits annahm, ist damit klar, dass Sie auf die Antwort auf ihre Frage keine für das Thema bedeutsame Folgeargumentation gründen. Wenn Sie nicht - und warum sollten Sie - eine andere Antwort erwartet haben, dann kann ich also davon ausgehen, dass Ihre Frage wirklich nicht das Thema betraf, und sie mit gutem Grund als Ablenkung von Thema beurteilen.
Juergen hat geschrieben: Bei der Frage drehte es sich um den Begriff „Ehe“ und die Definition dieses Begriffs und nicht um die gesellschaftliche Bewertung von Homosexualität.
Der Begriff der Ehe ist vom Urteil der Richter nicht berührt. Das Ehegattensplitting kann als Begünstigung und Privilegierung verheirateter Paare nicht dem grundgesetzlichen Schutz der Ehe zugerechnet werden, auch wenn es den Begriff "Ehe" enthält. Deshalb ist diese Begünstigung eine unzulässige Ungleichbehandlung. Der Begriff "Ehe" spielt dabei, wie gesagt, überhaupt keine Rolle, sondern in der Tat die gesellschaftliche (Minder-)Bewertung einer homosexuellen Partnerschaft (bzw. die Aufhebung der daraus folgenden unzulässigen persönlichen Ungleichbehandlung der Beteiligten).
Raphael hat geschrieben: Gemeinhin versteht man unter Ethik, das was man landläufig als Sitten und Gebräuche bezeichnet. Es ist also etwas Aktives, ein Tun bzw. Handeln!
Dies ist nicht das Verständnis, sondern das Missverständnis des Wortes Ethik, und es unterläuft gemeinhin nur solchen Menschen, die sich nie mit Ethik beschäftigt haben, wie z. B. der Dudenredaktion. Wenn ich von "allgemein" sprach, dann war das Wort "allgemein" auf die philosophische Fakultät bezogen, soweit ich zu Studentenzeiten in Ihr diskutiert habe. Da das mehrheitlich selbst Studenten waren, erhebt dieses Verständnis keinen Anspruch auf fachlich differenzierte Perfektion, weshalb ich das Wort "gemeinhin" überhaupt verwendet habe.
Raphael hat geschrieben: Kategorien sind gem. Eisler's Kant-Lexikon reine Verstandesbegriffe.
Na schön. Ihnen dürfte aufgefallen sein, dass ich das Wort "Kategorie" nicht in diesem Sinn benutzt hatte, sondern in dem viel älteren (bevor Kant ihn für sein Fach umdefiniert hat) und im allgemeinen Wortgebrauch üblichen Sinn als Klasse oder Schublade. Was Sie hier Praktizieren, wird von Anderen als mir (weil ich ein Wort von so unangemessener Geringschätzung vermeiden würde) mit "Fachidiotie" bezeichnet.
Raphael hat geschrieben: Erklären Sie doch 'mal bitte auf diesem definitorischen Hintergrund, wie sie zu dem Begriff "ethische Kategorie" kommen?
Dieser Bitte werde ich nicht entsprechen, weil es dem Thema nicht nutzte, sondern im Gegenteil nur Ihren Ablenkungsinteressen.
Raphael hat geschrieben: Begriffsdefinitionen tun immer etwas zur Sache! 8)

AFAIR haben Sie mitgeteilt, daß Sie im RL als Mathematiklehrer tätig sind. Erklären Sie dort ihren Schülern nicht was eine Variable ist? Oder was unter dem Kommutativgesetz zu verstehen ist?
Wenn Sie es nicht tun, laufen Sie Gefahr, daß Sie bei einer Kurvendiskussion über "f(x) = 2 x + 3 y" reden, während Ihre Schüler Pamela Anderson im Sinn haben.
Ihr Beispiel aus der Schulmathematik ist sehr brauchbar: dort wird nämlich in der Tat nicht mehr auf Definitionen herumgeritten, weil endlich verstanden wurde, dass der Versuch, den Schülern das axiomatische System als bruchstückhafte Häppchen zu füttern, vollkommen unsinnig ist, und es ihnen umfassend zu vermitteln, unmöglich ist. Und 46-jährige Ex-Pin-up-Girls haben meine Schülerinnen und Schüler schon gar nicht im Sinn.

Btw.: Ich hatte auch mal einen Schüler, der zu allen, auch sprachüblichen Worten, Definitionen hinterfragte, und damit den Unterricht störte. Der hatte aber, anders als Sie, einen guten Grund, nämlich Asperger.
guatuso hat geschrieben: Und wenn ein Palmesel schreibt "Sie schaden Dritten nicht - soweit ich das aus meinem gesunden Menschenverstand sehe." dann kann ich nur kommentieren: ja, es fehlt der gesunde Menschenverstand bei dir.
Kein Schaden. Nur sexuelle Belaestigungen von maennlichen Heranwachsenden die eh schon verstoert sind durch das entdecken der Sexualitaet, bis hin zu "halben "Vergewaltigungen durch Schwule. Wie man so etwas ruecksichtslos verniedlichen kann ist mir unbegreiflich.
Kein Schaden.
Angesichts Ihrer schlimmen Erfahrungen kann ich Ihren Zorn und ihre Kompromisslosigkeit mit dem Thema sehr gut verstehen. Bitte haben Sie trotzdem Verständnis dafür, wenn ich Ihre verallgemeinernde Gleichsetzung von jeglichen Homosexuellen mit homosexuellen Gewalttätern nicht teile. Denn Vergewaltigungen an Mädchen werden von heterosexuellen und heterosexuell orientierten pädophilen Männern in weit größerer Zahl begangen, ohne dass dies die Verallgemeinerung dieser Gewaltbereitschaft oder Pädophilie auf alle heterosexuellen Männer rechtfertigte.
Juergen hat geschrieben: Kaum eine Serie oder ein Film ohne einen (Quoten-)Schwulen.
Das würde ich nicht als Werbung ansehen. Schwule bringen offenbar Einschaltquoten, wie Sex allgemein. Aber für Mord und Gewalt gilt das auch, und ist da sicher nicht als Werbung gemeint.
Torsten hat geschrieben: Man kann vieles über David Berger sagen, aber nicht, dass er ein schlechter Staatsbürger wäre.
Ein sehr guter Artikel, wie ich finde.
guatuso hat geschrieben: Ich denke nicht dass dir zusteht meine Erfahrungen (und die vieler abertausender junger Menschen) als "fragwuedig" in den Dreck zu ziehen
Man zieht doch durch Bezweifeln oder Hinterfragen nichts in den Dreck!
guatuso hat geschrieben: Wenn es um die kath. Kirche geht, kann jeder irgendwas behaupten und "alle" jubeln, da haben wirs, endlich, die Wahrheit!
Gott im Himmel.
Ich finde den Focus-Artikel sehr faktendünn und populistisch.
Sarandanon hat geschrieben: Allein, was bezweckt der große Meister mit seiner Frage?
Immer dasselbe: keine Lust, sich mit echten Argumenten herumzuschlagen. Kann ich verstehen: hätte ich auch nicht, wenn die Anderen so viele davon hätten und ich gar keine. Nur: ich würde dann begreifen, dass die Anderen Recht haben, und das Thema wäre erledigt.
Peregrin hat geschrieben: Da wollen die Pädo-Grünen großartig prosodomitische Umerziehung als Lehrziel betreiben
Ich weise Sie darauf hin, dass Sie mich mit dieser Formulierung als Pädophilen bezeichnen, denn auch ich bin ein Grüner. Als Mann und Familienvater empfinde ich dies als persönliche Beleidigung, und deshalb bitte ich Sie eindringlich, künftig von dieser Formulierung abzusehen.

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Peregrin
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Re: Sodom & Co. III.

Beitrag von Peregrin »

Jetzt, da sich schon viele andere gegen die pädo-grüne Sodomiteninitiative rausgewagt haben und ganz erfolgreich scheinen, schwillt auch der Kirche der Mut.
Palmesel hat geschrieben:
Peregrin hat geschrieben: Da wollen die Pädo-Grünen großartig prosodomitische Umerziehung als Lehrziel betreiben
Ich weise Sie darauf hin, dass Sie mich mit dieser Formulierung als Pädophilen bezeichnen, denn auch ich bin ein Grüner. Als Mann und Familienvater empfinde ich dies als persönliche Beleidigung, und deshalb bitte ich Sie eindringlich, künftig von dieser Formulierung abzusehen.
Das ständige ideologische Interesse der Grünen an der Behelligung von kleinen Kindern mit allen möglichen Sexthemen scheint mir damit geeignet benannt (von der persönlichen Päderastenvergangenheit grüner Chefideologen ganz zu schweigen). Man kann sich nicht dieser Partei einlassen und erwarten, daß einem diese Schlagseite nicht vorgehalten wird.
Ich bin der Kaiser und ich will Knödel.

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