Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

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Robert Ketelhohn
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Robert Ketelhohn »

Auch ein Klaglied zu sein im Mund der Geliebten ist herrlich;
    Denn das Gemeine geht klanglos zum Orkus hinab.
So schließt tröstend der Dichter.
Doch bedenke:
Pilgerschaft ist dies irdische Leben; sei, was du sein sollst:
    Pilger mit flüchtigem Fuß; droben dann Erbe und Sohn.
Propter Sion non tacebo, | ſed ruinas Romę flebo, | quouſque juſtitia
rurſus nobis oriatur | et ut lampas accendatur | juſtus in eccleſia.

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Robert Ketelhohn
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Михаила Толстых похоронили рядом с его боевым другом Арсеном Павловым

Beitrag von Robert Ketelhohn »



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Lupus
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Lupus »

Und wenn nun Ewer Ehren darlegen könnten, was die russischen Texte aussagen und vor allem, wer der sympathische junge Soldat, -welchen Dienstgrades auch immer,- ist?!

Bin halt vom Land rein! B4N
+L.
Christus mein Leben, Maria meine Hoffnung, Don Bosco mein Ideal!

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Torsten
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Torsten »

rt.deutsch hat geschrieben:RT-Spezialreportage aus dem Donbass: Tränen in der Oper von Donezk
Ulrich Heyden, Donezk 11.02.2017

Über 10.000 Menschen nahmen am Freitag in Donezk Abschied vom getöteten Feldkommandeur Michail Tolstych, auch Giwi genannt. Ulrich Heyden war für RT Deutsch vor Ort und hat Stimmen gesammelt aus einer Stadt zwischen Trauer, Resignation und Widerstandsgeist.
[...]

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Sempre
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Sempre »

Niemals sei gesagt es werde je zugelassen, daß ein zum Leben prädestinierter Mensch sein Leben ohne das Sakrament des Mittlers beendet. (St. Augustin, Gegen Julian, V-4)

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Robert Ketelhohn
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Robert Ketelhohn »


Eduard Basurin hat geschrieben:Bericht des stellvertretenden Kommandeurs des operativen Kommandos der DVR Eduard Basurin, 21.03.2017
Die Lage in der Donezker Volksrepublik bleibt angespannt.
In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 59 mal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Am intensivsten wurden vom Gegner unter Verwendung von von den Minsker Vereinbarungen verbotenen Waffen folgende Ortschaften beschossen: Jasinowataja, Alexandrowka, Dokutschajewsk, Kommunarowka, Kominternowo, Besymennoje, Leninskoje, Sachanka, Spartak, das Gebiet des Flughafens und des Volvo-Zentrums von Donezk. Insgesamt wurden von Seiten der ukrainischen Streitkräfte 17 Ortschaften der Republik mit schwerer Artillerie (Kalibers 152mm und 122mm), Panzern, Mörsern (Kalibers 120mm und 82mm) sowie Schützenpanzer- und Schützenpanzerwagenwaffen, Abwehrgeschützen, Granatwerfern und Schusswaffen.
In der Folge des Feuers von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden neun Häuser beschädigt. In Kommunarowka wurden der Kindergarten und die Schule in der Zentralnaja-Straße 26 und 4 beschädigt, zwei Häuser in der Oktjabrskaja-Straße 67 und 68, ein Privathaus in Sajzewo in der Jessenin-Straße 8.
In Alexandrowka wurde ein Haus in der Ordshonikidse-Straße 29 beschädigt, außerdem beschädigte ein Geschoss der ukrainischen Streitkräfte zwei Wohnungen in einem fünfstöckigen Haus in Dokutschajewsk in der Lenin-Straße 100 und ein privates auf in der Basarnaja-Straße 8.
In der Folge des Genozids am Volk des Donbass erlitt ein friedlicher Einwohner, geb. 1968, Splitterverletzungen.
Die Verluste unter den Soldaten der Volksmiliz betrugen drei Tote und zwei Verletzte.
Es ist wichtig anzumerken, dass die Verluste der ukrainischen Soldaten in der Folge des Fiaskos am 20. März bei Kominternowo 12 Tote und 14 Verletzte sowie 2 Schützenpanzer betrugen, ein Panzer wurde beschädigt.
Es ist uns gelungen einen toten und einen verletzten ukrainischen Soldaten zu evakuieren, der Verletzte starb trotz der Leistung medizinischer Hilfe an seinen schweren Verletzungen. Es ist wichtig anzumerken, dass die Mehrzahl der Leichen der ukrainischen Soldaten nach dem erfolglosen Angriff von den vom Kampffeld fliehenden Kommandeuren und Kameraden in unmittelbarer Nähe unserer Positionen zurückgelassen wurden. Dies unterstreicht die Unorganisiertheit, den schwachen Kampfgeist und das Fehlen einer gegenseitigen Hilfe unter den ukrainischen Soldaten.
Dass Leichen getöteter ukrainischer Soldaten an unseren Positionen entdeckt wurden, unterstreicht überzeugend den Versuch der ukrainischen Kräfte, einen Angriff durchzuführen. Er hatte das Ziel nach massivem Artilleriefeuer die Bedingungen für einen Durchbruch durch unsere Verteidigung und die Entwicklung von Angriffsaktivitäten zu schaffen. Die genannten Fakten bestätigen die direkte Schuld des Kommandos der ukrainischen Streitkräfte an den aggressiven Vorhaben und die Weigerung Kiews, die Minsker Vereinbarungen zu erfüllen. Aber die Pläne der üblen Kämpfer wurden durch den Mut, das Heldentum und das Können der Verteidiger des Donbass zum Scheitern gebracht. Wir haben dem Gegner spürbaren Schaden zugefügt, ihn in Panik versetzt und in die Flucht geschlagen. Um seinen Rückzug zu decken, hat der Gegner das Feuer mit großkalibriger Artillerie auf die vordersten Linien eröffnet. Ein Teil der Geschosse traf die angreifenden Einheiten der ukrainischen Streitkräfte. Zwei Leichen ukrainischer Soldaten wurden außerdem vermint. Durch organisierte Verteidigungsaktivitäten haben unsere Einheiten den Angriff abgeschlagen, dem Gegner Verluste zugefügt und ihre Lage in einzelnen Abschnitten verbessert.
Ursache der ständigen Niederlagen der ukrainischen Truppen sind: ein niedriges professionelles Niveau der Kommandeure, eine schwache militärische Ausbildung des Personals, veraltete Waffen und Technik sowie das Fehlen von Motivation, den Oligarchen in der Regierung des Landes zu dienen.
Die ukrainische Seite desinformiert weiter die Öffentlichkeit über angeblich stattgefundene bewaffnete Provokationen von Seiten der Streitkräfte und zieht für die Lügen unter Kontrolle stehende Massenmedien heran.
So hat gestern das Kommando der „ATO“ seinen Einheiten den Befehl gegeben mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“ Wodjanoje zu beschießen, um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit der Ukraine von dem weiteren Scheitern der ukrainischen Truppen bei Kominternowo abzulenken, wo am 20. März ein erfolgloser Versuch von Einheiten der 36. Marineinfanteriebrigade gemeinsam mit Soldaten des 73. Zentrums für Spezialoperationskräfte unsere Positionen einzunehmen, festzustellen war. Dabei wurde das Feuer von Journalisten eines der führenden ukrainischen Fernsehsender aus einer Perspektive aufgenommen, die keine genaue Bestimmung der Richtung des Beschusses zulässt. In der Folge wurden die Bilder als angeblicher Beschuss durch Einheiten der Streitkräfte der DVR ausgegeben.
Auf die Beteiligung ukrainischer Soldaten am Beschuss von Wodjanoje weisen auch die kürzlich erfolgten Beschüsse von Wohnhäusern in Awdejewka mit Panzern durch die ukrainischen Streitkräfte und die Beschüsse von Sartana mit Mehrfachraketenwerfern „Grad“ durch Einheiten des Regiments „Asow“ im Februar dieses Jahres sowie die Beschüsse von Awdejewka mit Panzern durch Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in der letzten Woche hin, die durch Zeugen unter den örtlichen Einwohnern bestätigt werden sowie durch ein Video, das von ihnen ins Internet gestellt wurde.
Nach Informationen unserer Aufklärung ist in Artjomowsk die Einheit „Wedmy“ des „Rechten Sektor“ eingetroffen, die aus Scharfschützinnen besteht, die für ihre Verbrechen gegen die friedliche Bevölkerung des Donbass sowie am Swetlodarsker Bogen im September 2016 bekannt sind.
(Quelle der Übersetzung:
https://alternativepresseschau.wordpres ... resseschau…/)
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Torsten
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Torsten »

rt.deutsch hat geschrieben:Russland startet Stromlieferungen ins ukrainische Gebiet Lugansk
25.04.2017

Nachdem die Behörden in Kiew die Elektrizitätsversorgung des ostukrainischen Gebiets Lugansk wegen ausstehender Zahlungen eingestellt haben, liefert nun Russland Strom in die Krisenregion.
[...]
"Ich möchte hervorheben, dass die Donbass-Bewohner infolge der bewussten Wirtschaftsblockade vonseiten der Ukraine schlechthin keine Möglichkeit haben, ihre Stromrechnungen zu begleichen", sagte Boris Gryslow. Die Frage werde bei der Sitzung der Kontaktgruppe am Mittwoch zur Sprache kommen. "Wie kann man aber von Minsk oder Lugansk aus absichtliche, politisch motivierte und den Minsker Abkommen widersprechende Schritte bekämpfen, wenn die ukrainische Seite nicht bereit ist, in den Donbass-Einwohner gleichberechtigte Bürger der Ukraine zu sehen?", fragte der bevollmächtigte Vertreter Russlands in der Kontaktgruppe zur Lösung des Donbass-Konfliktes.[...]
Das wäre doch mal eine Frage an unseren neuen Außenminister. Glaubt ihr, dass der intellektuell überhaupt in der Lage ist (oder sein darf?), zu erfassen, um was es hier geht? Ich glaube das nicht. Die humanitäre Geste Moskaus ist eine Antwort auf himmelschreiende und für die Betroffenen hochgradig gefährliche Dummheit, die Konflikte schafft, aber niemals lösen wird. Diese Dummheit gründet sich in einem Mangel wenn nicht in einem völligen Fehlen eines freien und menschlichen Willen nach dem Frieden und der Gerechtigkeit eines Heiligen Geistes. Die allzeit herrschende Normalität, an der man auch mit den absurdesten (auch sich politisch schimpfenden) Verrenkungen nicht vorbeikommt. Auch und vor allem nicht mit Mord und Totschlag.

Wer weiß wieviel Zeit noch bleibt? Ich weiß es nicht. Und rechne mit allem.

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Torsten
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Torsten »

Was ist ein Mensch? Der Diener des höchsten Interesses.
Was sind die, die anderen Interessen dienen? Das sind keine Menschen.

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Torsten
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Torsten »

Was ist Frieden? Sich mit allem dem Notwendigen widmen können, mit allen. Alles andere zeugt von Unfrieden.

Was ist Gerechtigkeit? Nicht Richtspruch über falsches, sondern Leben im Richtigen. Was für manche Krieg bedeutet, die den Frieden ihrer Gerechtigkeit opfern. Und damit nicht wenige Leben für falsches. Für das "ihre". Für nichts.

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Torsten
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Torsten »

Was ist der Heilige Geist? Der Vogel, von dem man sich wünscht, dass er kommt, dass er einen erfüllt, wie eine Einlassung von oben?
Der Heilige Geist ist der Welt kein Vogel. Die Verlogenheit kennt viele davon, aber diesen nicht. Stumm ist das Entsetzen nicht vor der Wahrheit, sondern vor dem Bild, was man in ihr abgibt. Um daran zu arbeiten, dazu muss man es sehen können. Demütig vor Gott, oder so hoffnungslos in die Menschen, dass es einen auch nur wieder zur Demut vor Gott führt. Zur Sehnsucht nach mehr, nach allem, vor so viel nichts.

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Torsten
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Torsten »


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Raphael
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Raphael »

Es gibt noch vernünftige Stimmen, die den seit Jahren schwelenden Konflikt in der Ukraine sachlich betrachten können: :ja:
https://www.youtube.com/watch?v=ZDsUmWxv76w
Die Wahrheit hat tausend Hindernisse zu überwinden, um unbeschädigt zu Papier zu kommen, und von Papier wieder zu Kopf.
(Georg Christoph Lichtenberg)

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Torsten
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Torsten »

spon hat geschrieben:Ukraine führt umstrittene Grußformel für Armee und Polizei ein
04.10.2018

"Ruhm der Ukraine - Den Helden Ruhm." Diese Grußformel aus dem Zweiten Weltkrieg ist für ukrainische Streitkräfte und Polizisten nun verpflichtend.

Den Gruß brachten Nationalisten während der gewaltsamen Proteste in der Ukraine im Winter 2013/14 wieder in Umlauf. Ursprünglich stammt er aus dem Zweiten Weltkrieg von der Organisation Ukrainischer Nationalisten (UON) um Stepan Bandera. [...] Die Führung in Kiew will sich mit dem neuen Gesetz in die Tradition der OUN und der umstrittenen antisowjetischen Partisanen der Ukrainischen Aufstandsarmee (UPA) stellen, die 1943 für ethnische Säuberungen in der heutigen Westukraine verantwortlich war.
In dieser Deutlichkeit liest man es bei "Spiegel-Online" selten.

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Torsten
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Torsten »

Die Auslassungen nachgetragen und für sich betrachtet:
Das sorgt vor allem beim Nachbarn Russland für Unmut. [...] Der Politiker hatte zwischen den Weltkriegen für eine von Sowjetrussland unabhängige Ukraine gekämpft - und dazu zeitweise auch mit Hitlers Wehrmacht kollaboriert.[...]In Russland sind beide Organisationen geächtet.

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Juergen
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Juergen »

Der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland spitzt sich weiter zu:
Ukraine versetzt Armee in volle Kampfbereitschaft
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag kann unter Umständen Spuren von Satire, Ironie und ähnlich schwer Verdaulichem enthalten. Er ist nicht für jedermann geeignet, insbesondere nicht für Humorallergiker. Das Lesen erfolgt auf eigene Gefahr.

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holzi
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von holzi »

Und morgen wird dann Russland angegriffen. Übermorgen stehen die Russen dann wieder an der Slowakischen Grenze und der Spuk der Nazibazis is Kiew ist vorbei.
Diese Nachricht wurde CO²-neutral, umweltfreundlich, aus wiederverwerteten Buchstaben von weggeworfenen E-Mails geschrieben und ist digital voll abbaubar.

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asderrix
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von asderrix »

Jeder normal denkende Mensch weiß: Den russischen Bär kitzelt man nicht ohne Folgen!


Vermutlich ist es wie überall, vernünftige Menschen haben nichts zu sagen.
Jedes Gedächtnismahl sagt: Das Beste kommt noch!

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Juergen
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Juergen »

holzi hat geschrieben:
Montag 26. November 2018, 21:33
Und morgen wird dann Russland angegriffen. Übermorgen stehen die Russen dann wieder an der Slowakischen Grenze und der Spuk der Nazibazis is Kiew ist vorbei.
Alles kein Problem, die Bundeswehr wir's richten.
Gruß Jürgen

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TeDeum
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von TeDeum »

:freude:

Wir haben damals als Wehrpflichtige (Gebirgsjäger) schon gewitzelt - wenn die "Rotländer" (Bundeswehrdeutsch für Russen) angreifen, dann werden die Beine in die Hand genommen. Außer ein paar übermotivierten Fahnenjunkern bleibt da keiner zurück ... :P

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Siard
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Siard »

holzi hat geschrieben:
Montag 26. November 2018, 21:33
Und morgen wird dann Russland angegriffen. Übermorgen stehen die Russen dann wieder an der Slowakischen Grenze und der Spuk der Nazibazis is Kiew ist vorbei.
Da wird die NATO sich freuen: Endlich haben sie wieder einen (gefühlten) Bündnissfall.
:ikb_tomcat:

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Juergen
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Juergen »

TeDeum hat geschrieben:
Dienstag 27. November 2018, 17:00
Wir haben damals als Wehrpflichtige (Gebirgsjäger) schon gewitzelt - wenn die "Rotländer" (Bundeswehrdeutsch für Russen) angreifen, dann werden die Beine in die Hand genommen. Außer ein paar übermotivierten Fahnenjunkern bleibt da keiner zurück ... :P
Es ist halt so, daß dann, wenn die Russen irgendwas erreichen wollen, sie schneller ans Ziel kommen, wenn die Bundeswehr eingreift, weil sie dann gereizt sind.
Gruß Jürgen

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holzi
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von holzi »

Heute gelesen:
Frage an den ukrainischen Innenminister: Warum kämpfen die ukrainischen Soldaten im Donbass?
Antwort: Um die russischen Invasoren abzuwehren!
Frage: Und warum bekämpft ihr sie nicht auf der Krim?
Antwort: Spinnst du? Das wäre glatter Selbstmord, da sind doch die Russen dort! :panisch:
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Robert Ketelhohn
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Robert Ketelhohn »

lifestylekatholik hat geschrieben:
Donnerstag 27. Februar 2014, 18:16
Und schon wieder. Ich weiß nicht, was "Faschist" hier für einen Inhalt haben soll, außer dass es ein aufgeklebtes Etikett ist, das dem Leser klar macht: "moralisch unwertes Lebewesen".

Was ist ein "Faschist" und wodurch ist Dugin einer?
Zwar sechs Jahre alt, die Frage … Eigentlich auch nur eine rhetorische Frage, denn sie rechnete nicht mit einer wirklichen Antwort. Aber vielleicht lohnt es sich, daran anknüpfend Einblicke in das Denken des damals Beschimpften zu geben:

Einführung in die Noomachie (Erste Einheit) – Was ist Noomachie?
Veröffentlicht am: 29. März 2020
Von Alexander Dugin
Aus dem Englischen übersetzt von Alexander Markovics


Kam immerhin dies Jahr zu meinem Geburtstage raus.
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Robert Ketelhohn
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Robert Ketelhohn »

Die Clinton-Biden-Poroschenko-Connection und deutsche Staatsanwälte als Befehlsempfänger des tiefen US-Staats: https://de.sputniknews.com/interviews/2 ... eilassung/
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Petrus
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Petrus »

Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Freitag 29. Mai 2020, 18:50
Die Clinton-Biden-Poroschenko-Connection und deutsche Staatsanwälte als Befehlsempfänger des tiefen US-Staats: https://de.sputniknews.com/interviews/2 ... eilassung/

eine Frage, an Dich, Robert:

glaubst Du das? echt?

fragt DIch

Petrus :)

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Robert Ketelhohn
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Robert Ketelhohn »

Petrus hat geschrieben:
Samstag 30. Mai 2020, 12:16
Robert Ketelhohn hat geschrieben:
Freitag 29. Mai 2020, 18:50
Die Clinton-Biden-Poroschenko-Connection und deutsche Staatsanwälte als Befehlsempfänger des tiefen US-Staats: https://de.sputniknews.com/interviews/2 ... eilassung/
eine Frage, an Dich, Robert:
glaubst Du das? echt?
fragt DIch
Petrus :)
Was jetzt konkret? – Die Gesprächsmitschnitte gibt es ja. Bidens Sohn ist dort placiert worden. Das ist keine Glaubensfrage, sondern Fakt. Hintergründe erhellen aus den Gesprächsmitschnitten, zusätzliche Hinweise von Onischenko sind plausibel.

Dieser selbst ist natürlich auch ein Schurke aus dem durch und durch korrupten System dieses Pseudostaats, der dort aber herausgefallen ist und sich nun revanchieren will. Soweit er seine Behauptungen nicht direkt belegen kann, darf man sie mit gewisser Vorsicht betrachten. Aussagen aber z. B. über Achmetow, Kolomojskij, Selenskij oder Soros und überhaupt über die aktuelle Lage im Lande decken sich im wesentlichen mit meinen eigenen Einschätzungen.
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Re: Der Staatsstreich in der Ukraine und seine Folgen

Beitrag von Robert Ketelhohn »

Zufällig habe ich anderswo gerade einen fünf Jahre alten Beitrag wiedergefunden, der auch hierher gehört hätte:
Robert Ketelhohn hat geschrieben:Vorhin habe ich hier in einer Diskussion zu der Aussage Stellung genommen, nicht etwa Rußland, sondern die Ukraine habe „die Krim annektiert“. So sehr ich das Anliegen dahinter unterstütze, sehe ich in dieser Argumentation einen grundsätzlichen Pferdefuß. Deswegen sei meine dortige Stellungnahme hier wiederholt:

»… ich widerspreche. Es geht im Kern nicht um eine Annexion, sondern eine Usurpation. Sogar eine doppelte Usurpation, die viel früher beginnt und einerseits in der Errichtung der Українська Держава [des „Ukrainischen Staats“] unter Skoropadskij von Gnaden deutscher Kanonenrohre besteht und andererseits in Lenins Ausrufung einer Українська Радянська Республіка [„Ukrainischen Räterepublik (Sowjetrepublik)“] samt Unterdrückung der Донецко-Криворожская Советская Республика [„Sowjetrepublik von Donjezk und Kriwoj Rog“] und der Одесская Советская Республика [„Odessiter Sowjetrepublik“].

Diese doppelte Usurpation hat die Chimaire einer „Ukraine“ als staatlich und ethnisch bestimmbarer Entität erst geschaffen, unter Rückgriff auf Ideen, die im wesentlichen in den Hetzschriften des baltendeutschen protestantischen Theologen, großdeutschen Kolonialpolitikers und fanatischen Russenhassers Paul Rohrbach wurzeln und die der österreichische Geheimdienst (de facto selbstmörderisch) im Galizien des späten neunzehnten und frühen zwanzigsten Jahrhunderts verbreiten half.

In sowjetischer Zeit schwärte das ideologische Wechselbalg zunächst in Galizien und Wolhynien weiter, mit den bekannten Auswüchsen der Бандеровщина [des „Banderatums“] bis Mitte der fünfziger Jahre. Von da ab schrumpfte das Geschwür und war schließlich, unter der Oberfläche verborgen, äußerlich kaum noch sichtbar und wäre wohl bald ganz vertrocknet – wenn nicht 1991 eine ukro-nationalistische Seilschaft in der Kommunistischen Partei unter Krawtschuk unter Anleitung heuschreckenartig (aber heimlich) einfallender westlicher Berater gemeinsam mit den Häuptern des organisierten Verbrechens (wie Rabinowitsch, Walzmann, Surkis etc.) die Macht usurpiert und als Rechtfertigung dieser Usurpation jenes ideologische Geschwür einer „ukrainischen“ Ethnizität und eines „ukrainischen“ Staats aufgegriffen hätte, hochgepäppelt und bis zum heutigen monströsen Stand der allenthalben dröhnenden Propagierung einer skythisch-arischen Herrenrasse aufgebläht, der man kontrastierend den bösartig-mongoliden Moskowiter als Hintergrund unterlegt.

Die Wechselfälle der Krim sind nur ein Indikator. Das Kardinalproblem und die Krankheit an sich ist die pathologische Idee einer „Ukraine“ selbst. Ob dies Geschwür dann die Krim annektiere, die Charkower Слобожанщина [Gebiet der „Sloboda-Kosaken“], den Donbass [das Donjezker Industriegebiet], den Kriwbass [das Industriegebiet von Kriwoj Rog], Odessa, Karpatenrußland [„Transkarpatien“] oder Kiew selbst, darauf kommt es nicht wirklich an.

Das ganze Land ist annektiert von mafiösen Strukturen (die so offen agieren, daß sie jedem bekannt sind), die sich stützen auf das geistige Geschwür der „Ukraine“-Idee, auf die sich davon nährenden bewaffneten Banden und auf die das ganze seit wenigstens zweieinhalb Jahrzehnten unablässig anheizenden auswärtigen Mächte.

Die Befreiung der Krim war eine Etappe, nicht mehr. Es geht um Kiew.«
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