Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

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CIC_Fan

Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von CIC_Fan »

Geistliche ist das Protokolarisch korrekte Wort für die Herrschaften

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Raphael
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Raphael »

CIC_Fan hat geschrieben:Geistliche ist das Protokolarisch korrekte Wort für die Herrschaften
Man wird aber nicht zum Geistlichen,
wenn der Geist bei der Taufe und durch die Taufe
auf Jemanden herabkommt! :roll:
Die Wahrheit hat tausend Hindernisse zu überwinden, um unbeschädigt zu Papier zu kommen, und von Papier wieder zu Kopf.
(Georg Christoph Lichtenberg)

CIC_Fan

Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von CIC_Fan »

das ist in Protokoll Fragen auch unerheblich man spricht das Oberhaupt der Tibeter auch mit "Eure Heiligkeit" an

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Heinrich II
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Heinrich II »

Was mich schon mal interessieren würde: Der Papst hat sich ja für die Verfolgung der Pfingstler auch durch Katholiken entschuldigt. Gab es denn eine solche?
Wer euch ein anderes Evangelium verkündet, als ihr angenommen habt, der sei verflucht. Geht es mir denn um die Zustimmung der Menschen, oder geht es mir um Gott?

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Hubertus
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Hubertus »

Heinrich II hat geschrieben:Was mich schon mal interessieren würde: Der Papst hat sich ja für die Verfolgung der Pfingstler auch durch Katholiken entschuldigt. Gab es denn eine solche?
In einer (englischsprachigen) italienischen Quelle wird das auf die Zeit des Faschismus in Italien bezogen:
http://www.thelocal.it/214729/pope-as ... ersecution
Italian fascists persecuted Pentecostalists and other Protestants under laws that were not revoked until the 195s, and the Catholic Church is widely held to have supported their harassment.
A 1935 bill outlawed the Pentecostalist "cult" in Italy, saying it was "harmful to the physical and psychic integrity of the race".
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Linus
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Linus »

CIC_Fan hat geschrieben:Geistliche ist das Protokolarisch korrekte Wort für die Herrschaften
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Ralf
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Ralf »

Heinrich II hat geschrieben:Was mich schon mal interessieren würde: Der Papst hat sich ja für die Verfolgung der Pfingstler auch durch Katholiken entschuldigt. Gab es denn eine solche?
Ja, in Lateinamerika.
Hier im Kreuzgang-Forum ist es weit verbreitet, Gericht über die Bischöfe als Hirten der Kirche zu halten. Manch einer dünkt sich besonders schlau und autoritativ. Man sollte das nicht allzu ernst nehmen.

Kreuz des Südens
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Kreuz des Südens »

Zu der Verfolgung der Pfingstler in Lateinamerika würde mich interessieren wo, wann und in welcher Form das statt gefunden hat.

Zu dem Thema würde mich interessieren, ob sich die Pfingstler (soweit man von "den Pfingstlern" sprechen kann in dem Chaos von Denominationen, die es gibt) in irgendeine Weise positiv über den Papst geäußert haben. Meine Erfahrung ist, dass die meisten (mit denen ich Kontakt hatte) den Papst für den Antichrist aus dem Buch der Offenbarung halten.

Grüße!
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ar26
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von ar26 »

Mal ne Frage. Gab es außerhalb der USA irgendwo Regionen, Gegenden, Länder usw. wo sich die Pfingstler nicht im wesentlichen aus katholischen Proselyten gespeist haben? Mir fällt da nichts ein. Wenn die jetzt unsere guten Kumpels sind, sollten die ja nur noch dort agieren, wo die Gefahr des Proselytismus nicht besteht.

Grund meiner Frage ist folgende Begebenheit. Hier in der oberschlesischen Kleinstadt, wo meine Frau herkommt, hat eine Pfingstgemeinde in der Nähe der katholischen Kirche eine Immobilie erworben und betreibt dort augenscheinlich eine Gemeinde. In dieser Stadt leben (praktisch seit der 1. Jahrtausendwende) 99% katholisch Getaufte, von denen ein Drittel am Glaubensvollzug der Kirche signifikant teilnimmt. Wen wollen die Pfingstler hier den zu Christus führen? Anders gesagt, die behaupteten Repressionen gegen die Pfingstler waren - sofern sie denn stattgefunden haben sollten - richtig und kein Gegenstand eines Fehlverhaltens, da sie Mittel gegen den Seelenraub unter Katholiken waren.
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!

Pilgerer
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Pilgerer »

Heinrich II hat geschrieben:Was mich schon mal interessieren würde: Der Papst hat sich ja für die Verfolgung der Pfingstler auch durch Katholiken entschuldigt. Gab es denn eine solche?
Ging sie möglicherweise mehr von "Linkskatholiken" aus, die sich in ihrem Kuschelglauben gestört fühlten?
10 Die Erlösten des HERRN werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen. (Jesaja 35,10)

Ralf
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Ralf »

Kreuz des Südens hat geschrieben:Zu der Verfolgung der Pfingstler in Lateinamerika würde mich interessieren wo, wann und in welcher Form das statt gefunden hat.

Zu dem Thema würde mich interessieren, ob sich die Pfingstler (soweit man von "den Pfingstlern" sprechen kann in dem Chaos von Denominationen, die es gibt) in irgendeine Weise positiv über den Papst geäußert haben. Meine Erfahrung ist, dass die meisten (mit denen ich Kontakt hatte) den Papst für den Antichrist aus dem Buch der Offenbarung halten.

Grüße!
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Ein Beispiel: http://www.stanet.ch/apd/news/archiv/2461.html

Und wenn ich um Vergebung bitte, ist mir die Meinung des anderen egal. ich bitte ja nicht um Vergebung um Sympathien zu gewinnen, sondern weil ich diese Bitte für notwendig erachte.
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Ralf
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Ralf »

Pilgerer hat geschrieben:
Heinrich II hat geschrieben:Was mich schon mal interessieren würde: Der Papst hat sich ja für die Verfolgung der Pfingstler auch durch Katholiken entschuldigt. Gab es denn eine solche?
Ging sie möglicherweise mehr von "Linkskatholiken" aus, die sich in ihrem Kuschelglauben gestört fühlten?
Nein.

(Und ich kenne nur Katholiken, weder rechte noch linke oder mittige. Mir ist auch keine andere offizielle Definition bekannt)
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Heinrich II
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Heinrich II »

Ralf hat geschrieben:
Heinrich II hat geschrieben:Was mich schon mal interessieren würde: Der Papst hat sich ja für die Verfolgung der Pfingstler auch durch Katholiken entschuldigt. Gab es denn eine solche?
Ja, in Lateinamerika.
Quellen?
Wer euch ein anderes Evangelium verkündet, als ihr angenommen habt, der sei verflucht. Geht es mir denn um die Zustimmung der Menschen, oder geht es mir um Gott?

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Linus
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Linus »

Kreuz des Südens hat geschrieben:Zu der Verfolgung der Pfingstler in Lateinamerika würde mich interessieren wo, wann und in welcher Form das statt gefunden hat.

Zu dem Thema würde mich interessieren, ob sich die Pfingstler (soweit man von "den Pfingstlern" sprechen kann in dem Chaos von Denominationen, die es gibt) in irgendeine Weise positiv über den Papst geäußert haben. Meine Erfahrung ist, dass die meisten (mit denen ich Kontakt hatte) den Papst für den Antichrist aus dem Buch der Offenbarung halten.

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Gerade bei den Freikirchlern ist in Bezug auf den jetzigen Papst eine Aufbruch Stimmung zu verzeichnen.
Weg vom Rom ist Antichrist zu für den Typen beten wir
Habs bei einigen Konferenzen mitbekommen.
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gc-148
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von gc-148 »

Pilgerer hat geschrieben:Ging sie möglicherweise mehr von "Linkskatholiken" aus, die sich in ihrem Kuschelglauben gestört fühlten?
Kuschelglauben? Im Blick auf Lateinamerika waren die "Linkskatholiken" doch in aller Regel eng mit den sozialen Bewegungen und der "Theologie der Befreiung" verbunden - da konnte doch von Kuschelglauben nicht die Rede sein! Der Kampf um soziale Gerechtigkeit, um Land für die Landlosen, um Frieden in den Drogenkriegen, der Einsatz für Straßenkinder und unvollständige Familien war in den meisten Fällen ein lebensgefährliches Unterfangen - in aller Regel gegen gewaltbereite Großgrundbesitzer, gegen die vermögenden herrschenden Klassen: meist "gute Katholiken" in ihren kuscheligen Verhältnissen.

Ralf
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Ralf »

Heinrich II hat geschrieben:
Ralf hat geschrieben:
Heinrich II hat geschrieben:Was mich schon mal interessieren würde: Der Papst hat sich ja für die Verfolgung der Pfingstler auch durch Katholiken entschuldigt. Gab es denn eine solche?
Ja, in Lateinamerika.
Quellen?
Lesen?

(Falls Du solche Kurzbeiträge bevorzugst)
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Hubertus
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Hubertus »

Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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Hubertus
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Hubertus »

CIC_Fan hat geschrieben:und es geht munter weiter wenn man etwas gegen die protestantischen Pfingstler unternimmt ist man dumm hat nichts verstanden und vom teufel besessen mein Papst Franziskus
http://www.kathpress.at/site/nachrichte ... 63775.html
Die Antwort von evangelikaler Seite:
"Evangelikale entschuldigen sich beim Papst"
Der Kult ist immer wichtiger als jede noch so gescheite Predigt. Die Objektivität des Kultes ist das Größte und das Wichtigste, was unsere Zeit braucht. Der Alte Ritus ist der größte Schatz der Kirche, ihr Notgepäck, ihre Arche Noah. (M. Mosebach)

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martin v. tours
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von martin v. tours »

Wenn das Original ist -traurig.
Ein bisschen Anselm Grün, ein bisschen Jürgen Fliege….
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

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taddeo
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von taddeo »

martin v. tours hat geschrieben:
Wenn das Original ist -traurig.
Ein bisschen Anselm Grün, ein bisschen Jürgen Fliege….
Und ein Schuß Dalai Lama ...
aber ehrlich, das klingt eher so, als habe diese Zeitung aus bisherigen Texten (Ansprachen bei Generalaudienzen oder Angelus zB) einfach einzelne Zitate herausgenommen und zu dieser Liste verbraten. Manche Formulierungen kommen mir recht bekannt vor.

gc-148
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von gc-148 »

CIC_Fan hat geschrieben:und es geht munter weiter wenn man etwas gegen die protestantischen Pfingstler unternimmt ist man dumm hat nichts verstanden und vom teufel besessen mein Papst Franziskus
http://www.kathpress.at/site/nachrichte ... 63775.html
was willst Du denn gegen die Pfingstler unternehmen?
Werde bitte konkret, bevor Du mal wieder gegen unseren Papst wetterst!

gc-148
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von gc-148 »

martin v. tours hat geschrieben:
Wenn das Original ist -traurig.
Ein bisschen Anselm Grün, ein bisschen Jürgen Fliege….
ja, er hätte lieber die wöchentliche Beichte empfehlen sollen als dem Königsweg zum Glück!

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martin v. tours
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von martin v. tours »

@ taddeo , das hoffe ich auch !
Die Antworten sind so banal, das kann (hoffentlich [Punkt]) nicht das unveränderte Original sein.
Dafür hätten sie nicht den Papst interviewen müssen. 10 mal chinesisch essen gehen und die Texte der Glückskekse abschreiben, hätte gereicht.

@ gc-148 : "wöchentlich" fände ich ein bisschen zu streng. Wie oft empfiehlst Du denn deiner Gemeinde, bzw. wie oft gehst Du zur Beichte ?
Nach dem sie nicht erreicht hat, daß die Menschen praktizieren, was sie lehrt, hat die gegenwärtige Kirche beschlossen, zu lehren, was sie praktizieren.
Nicolás Gómez Dávila

CIC_Fan

Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von CIC_Fan »

Hubertus hat geschrieben:
CIC_Fan hat geschrieben:und es geht munter weiter wenn man etwas gegen die protestantischen Pfingstler unternimmt ist man dumm hat nichts verstanden und vom teufel besessen mein Papst Franziskus
http://www.kathpress.at/site/nachrichte ... 63775.html
Die Antwort von evangelikaler Seite:
"Evangelikale entschuldigen sich beim Papst"
und die Tränen der Reue fließen wie die Niagara Fälle
es kann beim besten Willen niemand erwarten daß man das ernst nimmt

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Gamaliel
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Gamaliel »

Von Reue und Wiedergutmachung keine Spur, aber ist ja auch egal, wen interessiert denn schon das Kirchenrecht...

Papst hebt Suspendierung für Pater D'Escoto auf

Daraus:
Der Missionar der Maryknoll-Kongregation war in den 80er-Jahren wegen seiner Beteiligung an der sandinistischen Regierung in Nicaragua von Papst Johannes Paul II. vom Amt suspendiert worden. In einem Brief hatte Pater D´Escoto Papst Franziskus gebeten, ihn wieder zum Priesteramt zuzulassen, damit er „vor seinem Tod nochmals die Heilige Messe zelebrieren“ dürfe.

Diesen Wunsch habe der Papst entsprochen, jedoch die endgültige Entscheidung dem Ordensoberen der Maryknoll-Kongregation überlassen. Dieser soll nun darüber entscheiden, ob D´Escoto als Priester wieder tätig sein darf oder nicht.

Ergänzende Info zu Pater D´Escoto:
Quelle hat geschrieben:He was suspended by the Vatican in the 1980s together with two other priests involved in the Sandinista revolution, Ernesto and Fernando Cardenal. During a visit to Central America, Pope John Paul II publicly reprimanded him for his political activities.
[...]
In 1999, then Archbishop of Managua, Cardinal Miguel Obando Bravo, criticized those priests who became involved with the Sandinistas and abandoned their priestly ministry for politics. He said the priests never denounced the injustices that took place at that time.

CIC_Fan

Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von CIC_Fan »

liegt doch alles wunderbar auf Linie
das hier freilich könnte ähnliche Auswirkungen haben wie ein anderes Life Gespräch es fand am 9.11. 1989 statt
http://www.katholisches.info/214/8/4 ... -nach-rom/
da gibt's dann keine Ausrede mehr er hat das nicht gesagt

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Peti
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Peti »

Der Papst war ja ein großer Förderer für die Ausbreitung christlicher Radiostationen in Argentinien:

" Radio Maria Argentinien gehört somit zu den großen Sendestationen der Weltfamilie von Radio Maria.
Der wohl entscheidende Grund für diese Ausbreitung war die Unterstützung durch den
damaligen Erzbischof von Buenos Aires, Jorge Mario Bergoglio (unserem jetzigen Papst Franziskus).
Er stand Radio Maria nicht nur wohlwollend gegenüber,
sondern hat alles in seiner Macht stehende getan, um es zu fördern."
http://www.horeb.org/index.php?id=aktuelles_195
Was für ein Glück für uns, dass wir wissen können, dass die Barmherzigkeit Gottes unendlich ist.
Johannes Maria Vianney

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Gamaliel
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Gamaliel »

Gamaliel hat geschrieben:Von Reue und Wiedergutmachung keine Spur, aber ist ja auch egal, wen interessiert denn schon das Kirchenrecht...

Papst hebt Suspendierung für Pater D'Escoto auf

Rehabilierter Priester D'Escoto bereut Arbeit als Minister nicht

Daraus:
Der vom Vatikan rehabilitierte frühere nicaraguanische Außenminister Miguel D'Escoto ist froh, wieder Messe feiern zu dürfen. Die fast 30 Jahre dauernde Suspendierung habe er "ohne Groll und ohne Reue, aber mit viel Liebe zur Kirche" getragen, sagte der 81-Jährige D'Escoto laut der nicaraguanischen Tageszeitung "El Nuevo Diario".

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ar26
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von ar26 »

@ Gamaliel
Finde das ehrlich gesagt, nicht so problematisch. In den christlich-sozialen Parteien Europas waren auch zahlreiche Geistliche aktiv, ohne das dies ein Problem dar. Zwar sind die Sandinisten keine solche Partei, allerdings sicher nicht schlimmer, als der politische Mainstream in Europa, dem auch der Klerus hier hinterherhechelt. Vielmehr haben die Sandinisten sich vor einigen Jahren an der gesetzlichen Ächtung der Abtreibung in Nicaragua massiv beteiligt.
...bis nach allem Kampf und Streit wir dich schaun in Ewigkeit!

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Gamaliel
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Gamaliel »

@ar26
Da hast Du ganz recht. - Allerdings geht es mir hier nicht um die Sandinisten bzw. den zensurierten Priester. Das hier ist ja ein Papstthread, folglich steht das Handeln des Papstes im Mittelpunkt. Im konkreten Fall also die Aufhebung einer Zensur durch den Papst, obwohl die gesetzlichen Voraussetzungen dafür (Reue + Wiedergutmachung + Behebung des Ärgernisses; siehe c. 1358 §1 iVm. c. 1347 §2 CIC/1983) nicht gegeben sind. Der Papst kann sich freilich über das Recht hinwegsetzen, allerdings nicht ohne damit dem Rechtssystem selbst Schaden zuzufügen.

(Im Vergleich zu anderen Problemen ist das in Tat kein besonders gravierendes, aber hier im Thread kann ja alles möglich zur Sprache gebracht werden, sofern es mit dem Papst zu tun hat.)

Lilaimmerdieselbe
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Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von Lilaimmerdieselbe »

Der Pater hat aber doch seit Jahren kein politisches oder Parteiamt mehr, das Ärgernis ist also behoben. Die Einsicht, dass das Priesteramt sich mit solchen Funktionen nicht vereinbaren läßt, hatte er wohl auch während er sie erfüllte. Jedenfalls ist er seinem Orden auch suspendiert die ganze Zeit treu geblieben und sein Orden hat ihn auch weiter getragen. Ich denke, seine politische Zeit muß er nicht unbedingt bereuen, um das Kirchenrecht zu respektieren.

CIC_Fan

Re: Malachias' Rache - Der weiße Mann in Rom

Beitrag von CIC_Fan »

Man muß dazu aber eines sagen wir wissen nicht was der Pater dem Papst geschrieben hat ,tatsache ist daß er eben seit Jahren daß Amt wegen dem er supendiert wurde nicht mehr ausübt der gute Mann muß ja nicht vor uns öffentlich Reue zeigen

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